{"id":114328,"date":"2024-04-24T12:12:18","date_gmt":"2024-04-24T10:12:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114328"},"modified":"2024-04-24T16:00:01","modified_gmt":"2024-04-24T14:00:01","slug":"afrika-entgleitet-dem-westen-und-das-ist-fuer-die-afrikaner-wohl-auch-gut-so","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114328","title":{"rendered":"Afrika entgleitet dem Westen und das ist f\u00fcr die Afrikaner wohl auch gut so"},"content":{"rendered":"<p>Als Au&szlig;enministerin Baerbock im April 2022 die Sahelzone besuchte, machte sie &ndash; neben dem Klimawandel &ndash; Russland f&uuml;r die prek&auml;re Lage <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/newsroom\/baerbock-moumouni-niamey\/2522896\">dort verantwortlich<\/a>. Kein Wort der Selbstkritik, keine Reflexion &uuml;ber den negativen Einfluss, den allen voran Frankreich seit ewiger Zeit in dieser Region aus&uuml;bt. Heute, zwei Jahre sp&auml;ter, hat sich die geopolitische Lage der Sahelzone diametral ge&auml;ndert. Die prowestlichen Marionetten wurden weggeputscht. Als erstes wurden danach die Franzosen aus dem Land geworfen. In diesem Jahr nahm die Dekolonisation der Region noch weiter an Fahrt auf. US-Milit&auml;rbasen werden geschlossen, internationale Minenkonzerne enteignet. Mali, Niger und Burkina Faso sind aus dem prowestlichen Staatenb&uuml;ndnis ECOWAS ausgetreten und wenden sich mehr und mehr Russland und China zu. Auch in anderen Staaten verliert der Westen mehr und mehr an Einfluss. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6782\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-114328-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240424_Afrika_entgleitet_dem_Westen_und_das_ist_fuer_die_Afrikaner_wohl_auch_gut_so_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240424_Afrika_entgleitet_dem_Westen_und_das_ist_fuer_die_Afrikaner_wohl_auch_gut_so_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240424_Afrika_entgleitet_dem_Westen_und_das_ist_fuer_die_Afrikaner_wohl_auch_gut_so_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240424_Afrika_entgleitet_dem_Westen_und_das_ist_fuer_die_Afrikaner_wohl_auch_gut_so_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=114328-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240424_Afrika_entgleitet_dem_Westen_und_das_ist_fuer_die_Afrikaner_wohl_auch_gut_so_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240424_Afrika_entgleitet_dem_Westen_und_das_ist_fuer_die_Afrikaner_wohl_auch_gut_so_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;In Frankreich gibt es keine einzige aktive Goldmine. Dennoch besitzt dieser (ehemals) verbrecherische Kolonialstaat mit 2.436 Tonnen die viertgr&ouml;&szlig;ten Goldreserven der Welt.<\/p>\n<p>Die (ehemals) franz&ouml;sische Kolonie Mali besitzt genau 0,0 Tonnen Gold, obwohl es mehrere Dutzend Minen (darunter 14 offizielle) im Land hat, in denen pro Jahr ganze 70 Tonnen davon abgebaut werden. Von den Einnahmen aus knapp 60 Tonnen Gold, die von (sch&auml;tzungsweise) 600.000 Kindern in der (ehemals) franz&ouml;sischen Kolonie Burkina Faso gesch&uuml;rft werden, gehen nur 10 Prozent an das Land, aber 90 Prozent an multinationale Goldgr&auml;berkonzerne.<\/p>\n<p>Die letzte seiner 210 Uranminen hat Frankreich im Jahr 2001 geschlossen. [&hellip;] Aus dem westafrikanischen Niger stammen etwa ein Viertel der europ&auml;ischen und ein Drittel der Uranimporte Frankreichs, das mit 56 Kernkraftwerken einen (ausbauf&auml;higen) Spitzenplatz unter den Atomstromexporteuren der Welt belegt. [&hellip;]<\/p>\n<p>Die (ehemals) franz&ouml;sische Kolonie Niger verf&uuml;gt &uuml;ber die hochwertigsten Uranerze Afrikas und ist der siebtgr&ouml;&szlig;te Uranproduzent der Welt, aber der Weltbank zufolge sind 81,4 Prozent seiner B&uuml;rger noch nicht einmal ans Stromnetz angeschlossen. 40 Prozent leben unterhalb der Armutsgrenze, ein Drittel der Kinder ist untergewichtig, die Analphabetenquote liegt bei 63 Prozent. Nur die H&auml;lfte der Einwohner hat Zugang zu sauberem Trinkwasser, nur 16 Prozent sind an eine angemessene Sanit&auml;rversorgung angeschlossen.&ldquo;<\/p>\n<p>&ndash; aus Martin Sonneborn &ndash; <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/martin-sonneborn-globaler-sueden-will-nicht-mehr-vom-westen-ausgepluendert-werden-li.375484\">Globaler S&uuml;den will nicht mehr vom Westen ausgepl&uuml;ndert werden<\/a>\n<\/p><\/blockquote><p>Die Geschichte des &bdquo;Francafrique&ldquo; ist eine Geschichte voller Trag&ouml;dien. In den 1960er-Jahren entlie&szlig; Frankreich seine ehemaligen afrikanischen Kolonien nach den Erfahrungen des blutigen, verlorenen Algerienkrieges formell in die &bdquo;Freiheit&ldquo;. Aus der ehemaligen Kolonialherrschaft wurde nun eine indirekte Hegemonialpolitik. W&auml;hrend der gesamten Nachkriegszeit war die ehemalige Kolonialmacht immer noch der unumstrittene Herr des &bdquo;Francafrique&ldquo;. Franz&ouml;sische Konzerne beuteten die Bodensch&auml;tze der L&auml;nder aus, Frankreich diktierte die Innen- und Au&szlig;enpolitik, mit dem CFA hatten die ehemaligen Kolonien eine W&auml;hrung, die direkt an den Franc &ndash; und sp&auml;ter an den Euro &ndash; gekoppelt war und wenn einer der mal mehr, meist aber weniger demokratisch legitimierten Staatschefs auf dumme Gedanken kam, wurde er von einem Frankreich gef&uuml;gigeren mal mehr, meist aber weniger demokratischen Konkurrenten weggeputscht. <\/p><p>Die franz&ouml;sische Afrikapolitik scherte sich nie um die Interessen Afrikas, sondern einzig und allein um die Interessen Frankreichs. Ohne das nigrische Uran w&auml;re beispielsweise die voll auf Atomkraft orientierte franz&ouml;sische Energiepolitik der Nachkriegszeit so nie m&ouml;glich gewesen. Frankreich wurde eine reiche Industrienation des Nordens, die ehemaligen Kolonien z&auml;hlen bis heute in steter Regelm&auml;&szlig;igkeit zu den &auml;rmsten und hoffnungslosesten L&auml;ndern der Welt. Gest&uuml;tzt wurde die franz&ouml;sische Afrikapolitik dabei stets von den USA. Bis 1990 ging es dabei vornehmlich um die Sicherung der westlichen Einflusssph&auml;re vor sowjetischen Interessen. Sp&auml;ter nutzten die USA die L&auml;nder als Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in ihrem als &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; besch&ouml;nigten globalen Kampf f&uuml;r US-Interessen. <\/p><p>Diese amerikanisch-franz&ouml;sische Interessenpolitik zerbrach letztlich an ihren immanenten Zielkonflikten. Gemeinsam st&uuml;rzten die USA und Frankreich 2011 den libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi und l&ouml;sten damit einen B&uuml;rgerkrieg in Libyen aus, der weit &uuml;ber die libyschen Grenzen hinauswirkt. In den L&auml;ndern der Sahelzone sind es vor allem islamistische Gruppen &ndash; sogenannte &bdquo;Terroristen&ldquo; -, die au&szlig;erhalb der Hauptst&auml;dte und der f&uuml;r den Westen so wichtigen Bergbaustandorte seit Jahren nicht nur f&uuml;r Unruhe sorgen, sondern vielerorts de facto die regionale Macht innehaben. Der Einfluss beispielsweise der burkinischen Regierung ging zeitweise nicht &uuml;ber die Stadtgrenze der Hauptstadt Ouagadougou hinaus. <\/p><p>Hinzu kam eine &ndash; vom Westen tolerierte &ndash; Kleptokratie, die diese Staaten zu &bdquo;failed states&ldquo; machte. Der &bdquo;Kampf gegen den Terror&ldquo; wurde den Staaten vom Westen abgenommen, da man den lokalen Milit&auml;rs offenbar so wenig vertraute, dass man ihnen die daf&uuml;r n&ouml;tigen Waffen vorenthielt. Vor allem in den R&auml;ngen der mittleren Offizierskaste g&auml;rte es und es kam, wie es kommen musste &ndash; die prowestlichen Regierungen wurden vom Milit&auml;r weggeputscht und da weder die USA noch Frankreich gewillt waren, die Probleme der Sahelzone ernsthaft anzugehen und den neuen Regierungen daf&uuml;r Kompetenzen einzur&auml;umen, suchten sich diese neue Unterst&uuml;tzer. Die geopolitischen Entwicklungen spielten ihnen dabei ins Blatt &ndash; weder die USA noch Frankreich haben derzeit die Mittel und die politische Unterst&uuml;tzung, einen neuen Krieg in der Sahelzone zu f&uuml;hren. <\/p><p>Die neuen Unterst&uuml;tzer waren in der neuen multipolaren Welt einfach zu finden. Russland entsandte mit der &bdquo;Gruppe Wagner&ldquo; S&ouml;ldner, die die neuen Machthaber sch&uuml;tzten, F&ouml;rderung und Export der Bodensch&auml;tze sicherten und beim Kampf gegen die Islamisten eine &ndash; je nach Land &ndash; bedeutende Funktion &uuml;bernahmen. China und in geringerem Ma&szlig;e auch Russland boten sich als alternative Absatzm&auml;rkte f&uuml;r die Exporte an, womit die vorprogrammierten Sanktionen der EU im Sande der Sahara verliefen. Und mit Russland, China, der T&uuml;rkei und Iran fand man gleich mehrere Staaten, die gerne bereit waren, den Milit&auml;rs der Sahelzonen-Staaten die gew&uuml;nschten Waffen zu liefern. Wer brauchte nun noch den Westen? <\/p><p>Die Franzosen, die vor allem als Bedrohung wahrgenommen wurden, mussten als Erste die L&auml;nder verlassen. Es folgten die Amerikaner. Nach langen Verhandlungen mussten die USA letzte Woche sogar ihre hochmoderne Airbase 201 in Niger r&auml;umen. Von diesem zweitgr&ouml;&szlig;ten US-Milit&auml;rstandort in Afrika aus f&uuml;hrte das United States Africa Command mit hochmoderner Ausr&uuml;stung seinen Drohnenkrieg im gesamten nordafrikanischen Raum. Glaubt man den <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2024\/04\/18\/niger-us-troops-stranded-gaetz-report\/\">Berichten eines Whistleblowers<\/a>, hat die nigrische Regierung die Amerikaner sprichw&ouml;rtlich in ihrer Milit&auml;rbasis aushungern lassen und sie von s&auml;mtlichem Nachschub abgeschnitten. Nun stehen die USA vor einem Scherbenhaufen. <\/p><p>Auch Nachbarstaaten wie der Tschad sind nun aufgewacht und haben den USA die <a href=\"https:\/\/www.theafricareport.com\/345119\/chad-threatens-to-expel-us-troops-as-russian-influence-looms-large\/\">milit&auml;rische Zusammenarbeit aufgek&uuml;ndigt<\/a> und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die US-Truppen auch den Tschad verlassen m&uuml;ssen. Auch in &Auml;thiopien <a href=\"https:\/\/www.theafricareport.com\/340304\/struggling-ethiopia-is-looking-to-russia-for-an-economic-comeback\/\">setzt man mehr und mehr auf Russland<\/a>, Senegals frisch gew&auml;hlter Pr&auml;sident hat sich dem linken Pan-Afrikanismus verschrieben und will nun die &Ouml;l- und Gasf&ouml;rdervertr&auml;ge mit dem Westen <a href=\"https:\/\/www.theafricareport.com\/341830\/bassirou-diomaye-faye-senegals-radical-leader-offers-left-wing-pan-africanism-will-he-deliver\/\">neu verhandeln<\/a>. Wo man in Afrika auch hinschaut &ndash; der Westen wird zur&uuml;ckgedr&auml;ngt, Russland und China gewinnen massiv an Einfluss.<\/p><p>Vor allem f&uuml;r Russland ist Afrika mittlerweile geopolitisch von hohem Interesse. J&auml;hrlich findet ein von Russland organisierter Afrikagipfel statt, Russland veranstaltet hochrangige Foren, <a href=\"https:\/\/mid.ru\/en\/foreign_policy\/news\/1932745\/\">auf denen Praktiken diskutiert werden<\/a>, wie man sich gegen die &bdquo;zeitgen&ouml;ssischen Praktiken des Neo-Kolonialismus&ldquo; zur Wehr setzen kann. Man arbeitet milit&auml;risch und auf Geheimdienstebene zusammen und die &bdquo;Gruppe Wagner&ldquo; wurde durch ein neugeschaffenes Afrikakorps der Russischen F&ouml;deration ersetzt, das die Dienstleistungen der S&ouml;ldner nun durch offizielle Regierungstruppen Russlands ersetzt. Russische Milit&auml;rausbilder schulen die lokalen Sicherheitskr&auml;fte und haben damit unter anderem die Bundeswehr abgel&ouml;st. Russland liefert und betreibt nun seit einigen Wochen <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/usa-stimmen-truppenabzug-aus-dem-niger-zu-russische-militaerausbilder-treffen-ein-li.2207802\">sogar die Luftabwehr<\/a> &ndash; da die Islamisten bekanntlich keine Kampfflugzeuge besitzen, darf auch das vor allem als Schutz vor den ehemaligen Kolonialherren interpretiert werden.<\/p><p>Wird hier nur ein Ausbeuter durch den anderen ausgetauscht? Das behauptet der Westen, doch dieses Argument ist nicht begr&uuml;ndet. So hat beispielsweise Burkina Faso mit Hilfe der Russen im November 2023 seine erste Gold-Raffinerie in Betrieb genommen. Das Ganze ist unter staatlicher Kontrolle und sichert der Regierung in Kombination mit neuen strengen Kontrollen der Minen, dass s&auml;mtliches Golderz nicht nur im Lande weiterverarbeitet wird, sondern auch, dass es den Minenbetreibern so schwerer gemacht wird, die gef&ouml;rderten Rohstoffe einer Besteuerung zu entziehen. Erstmals kassiert der Staat Burkina Faso ma&szlig;geblich an der eigenen Goldf&ouml;rderung. <\/p><p>In Mali soll nun ebenfalls in Kooperation mit Russland eine eigene Gold-Raffinerie entstehen. Es wurde parallel dazu ein neues Minen-Gesetz verabschiedet, das den Staatsanteil der privat gef&uuml;hrten Minen von 20 Prozent auf 35 Prozent erh&ouml;ht. Kompensationen sind nicht vorgesehen. Damit wird nun zumindest ein Drittel der direkten Gewinne abgesch&ouml;pft. F&uuml;r den Uranbergbau hat Mali bereits einen neuen Partner gefunden. Statt mit den Franzosen arbeitet man nun mit der russischen Rosatom zusammen. Noch weiter geht der Niger. Hier hat der Staat nun ein Gesetz verabschiedet, das das kanadische Unternehmen Barrick Gold, das im Niger eine der weltgr&ouml;&szlig;ten Goldminen betreibt, <a href=\"https:\/\/www.mining.com\/barrick-under-pressure-in-mali-as-regime-eyes-control-of-loulo-gounkoto\/#latest-section\">de facto enteignet<\/a>. Abgesichert wird die &Uuml;bernahme der Goldmine &uuml;brigens von russischen Soldaten. <\/p><p>Dass diese Ma&szlig;nahmen k&uuml;nftig sehr viel mehr Geld in die Kassen der Staaten der Sahelzone sp&uuml;len werden, ist gewiss. Ungewiss ist freilich, ob dieses Geld auch der lokalen Volkswirtschaft und den Menschen vor Ort zugutekommt. Aber im Vergleich zur j&uuml;ngeren Vergangenheit hat Afrika nun zumindest die Chance dazu. Ob die Regierungen vor Ort sie nutzen, ist eine andere Frage. Aber zumindest wird diese Frage nicht in Paris oder Washington, sondern in Niamey, Bamako und Ouagadougou entschieden. So viel Dekolonisation gab es schon lange nicht mehr. Und das ist gut so. <\/p><p><small>Titelbild: kremlin.ru<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/4d910a76e2204accb9df5f596588deff\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Au&szlig;enministerin Baerbock im April 2022 die Sahelzone besuchte, machte sie &ndash; neben dem Klimawandel &ndash; Russland f&uuml;r die prek&auml;re Lage <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/newsroom\/baerbock-moumouni-niamey\/2522896\">dort verantwortlich<\/a>. Kein Wort der Selbstkritik, keine Reflexion &uuml;ber den negativen Einfluss, den allen voran Frankreich seit ewiger Zeit in dieser Region aus&uuml;bt. 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