{"id":1144,"date":"2006-06-10T13:35:13","date_gmt":"2006-06-10T11:35:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=1144"},"modified":"2016-02-06T10:29:34","modified_gmt":"2016-02-06T09:29:34","slug":"ein-weiterer-brief-von-norbert-blum-an-den-chefredakteur-der-bild-zeitung-dieckmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1144","title":{"rendered":"Ein weiterer Brief von Norbert Bl\u00fcm an den Chefredakteur der Bild-Zeitung Dieckmann."},"content":{"rendered":"<p>Norbert Bl&uuml;m widerlegt die so genannte Rentenl&uuml;ge.<br>\n<!--more--><br>\nHerrn Chefredakteur<br>\nKai Diekmann<br>\nBILD-Zeitung<br>\nAxel-Springer-Platz 1<\/p><p>20350 Hamburg<br>\nFax: 040 \/ 347 &ndash; 22134<\/p><p>Hochverehrter Herr Chefredakteur Diekmann,<\/p><p>erst Ihr Hinweis auf eine &Auml;u&szlig;erung von Mark Twain hat mich auf die herausragende Bedeutung Ihrer Pers&ouml;nlichkeit aufmerksam gemacht. Chefredakteure eigenen sich also sogar als Pr&uuml;fsteine f&uuml;r beginnende Altersverwirrung. Mir allerdings w&uuml;rde in Ihrem Fall schon gen&uuml;gen, wenn Sie sich an die Mindestanforderungen journalistischer Redlichkeit halten k&ouml;nnten.<\/p><p>Ihrer Bitte, Ihnen zu erkl&auml;ren, mit welchem Recht ich 1986 die Rente als sicher bezeichnete, komme ich gerne nach und will Ihnen, hochverehrter Herr Chefredakteur, privatissime et gratis beantworten, was ich schon unz&auml;hlige Male, damals wie heute, &ouml;ffentlich in Aufs&auml;tzen und Reden dargestellt habe.<\/p><p>Das beitragsbezogene Umlagesystem ist das sicherste Alterssicherungssystem. Eine b&ouml;rsenorientierte, kapitalgedeckte Privatversicherung kann diese Sicherheit nicht bieten. Ein Blick in Gegenwart und Vergangenheit der Privatversicherungen gen&uuml;gt als Beweis. Von 112.000 Pensionsfonds in den Vereinigten Staaten haben 32.000 &uuml;berlebt. Das Schicksal des Pensionsfonds von Enron liefert das j&uuml;ngste Anschauungsmaterial. <\/p><p>Insgesamt verloren die Enron-Angestellten 1,2 Milliarden Dollar. <\/p><p>L&auml;nder mit privater Kapitaldeckung als Alterssicherungssystem unterscheiden sich auff&auml;llig von unserem solidarischen Umlagesystem durch h&ouml;here Altersarmut.<\/p><p>Das chilenische, kapitalgedeckte Privatversicherungssystem ist desastr&ouml;s. Hierzulande wurde die Zuverl&auml;ssigkeit der Privatversicherung in der gro&szlig;en Weimarer Inflation, in der Weltwirtschaftskrise und in der W&auml;hrungsreform nach dem Zweiten Weltkrieg schwer besch&auml;digt. <\/p><p>F&uuml;nf bis zehn Lebensversicherungsunternehmen sollen in Deutschland nach der B&ouml;rsentalfahrt zu Beginn des Jahrtausends vor der Insolvenz gestanden haben.<br>\nDen Stresstest der Rating-Agentur Fitch Ratings und der Bundesanstalt f&uuml;r Finanz-dienstleistungsaufsicht &ndash; (Bafin) bestanden 2002 nur 36 von 86 Lebensversicherungs-unternehmen.<\/p><p>Gegen&uuml;ber der Grundversorgung, wie sie Professor Miegel und Professor Biedenkopf vorschlagen, bietet das beitragsbezogene Pflichtsystem den unsch&auml;tzbaren Vorteil, dass Anspr&uuml;che, die durch Beitr&auml;ge in der gesetzlichen Rentenversicherung erworben werden, unter dem eigentums&auml;hnlichen Schutz der Verfassung stehen, wie das Verfassungsgericht mehrfach best&auml;tigt hat. Die Rentenanspr&uuml;che k&ouml;nnen also nicht beliebig nach unten abgesenkt werden, weil dies einer Enteignung gleichk&auml;me.<\/p><p>Was das Urteil &uuml;ber Ihren Experten Professor Miegel anbelangt, schlie&szlig;e ich mich der Bewertung von Herrn Professor Peter Bofinger (Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates) an, der ihn f&uuml;r einen &bdquo;&ouml;konomischen Laien&ldquo; h&auml;lt (Bofinger &bdquo;Wir sind besser als wir glauben&ldquo; S. 155). Professor Bofinger (Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates) vermutet als Motiv f&uuml;r die Gegnerschaft Miegels gegen das Umlagesystem: &bdquo; &hellip; deshalb ist er auch so gegen dieses System eingestellt, da er als Lobbyist von der Deutschen Bank bezahlt wird. So offen wird das nat&uuml;rlich nicht zum Ausdruck gebracht, und deshalb fungiert Herr Miegel vornehmlich als &bdquo;Wissenschaftlicher Berater&ldquo; des Deutschen Instituts f&uuml;r Altersversorgung. Das klingt nach unabh&auml;ngiger Wissenschaft, doch das Institut wird direkt und indirekt voll von der Deutschen Bank finanziert. Wie hei&szlig;t es in seinem Buch so sch&ouml;n: &bdquo;T&auml;uschung und Betrug oder zumindest Irref&uuml;hrung sind das Salz in der herrschaftlichen Suppe&ldquo; (Bofinger &bdquo;ebda&ldquo; S. 156). <\/p><p>Die von Ihnen immer wieder zitierten Experten Professor Biedenkopf und Professor Miegel haben im &uuml;brigen bis heute keine detailliert belegbare Rechnung f&uuml;r ihren Systemvorschlag und die damit verbundenen Transformationskosten vorgelegt:<\/p><p>Herr Professor Miegel nicht in der Rentenkommission der Bundesregierung und Herr Professor Biedenkopf nicht in der Rentenkommission der CDU, die 1996\/97 tagten.<br>\nIch wei&szlig;, wovon ich spreche, denn ich habe beide Kommissionen geleitet und beide Herren erfolglos gebeten, die Modellrechnungen f&uuml;r ihre Vorschl&auml;ge vorzulegen.<\/p><p>Die gro&szlig;e Rentenreform 1989 war das Ergebnis eines Konsenses von Arbeitgeber-verb&auml;nden und Gewerkschaften, Rentenversicherungstr&auml;gern, Sozialbeirat, FDP, SPD, CDU\/CSU, und niemand hat damals die Politik, die ich vertrete, als &bdquo;Renten-L&uuml;ge&ldquo; bezeichnet.<\/p><p>Wie sicher das Umlagesystem im Unterschied zur Kapitaldeckung ist, konnte man aus der Aussage des damaligen Vorstandsmitgliedes der Deutschen Bank, Fischer, entnehmen, der auf die Frage, was man mache, wenn die Kapitaldeckung ihre Erwartungen nicht erf&uuml;lle, davon sprach, dass man dann zum Umlagesystem zur&uuml;ck-kehren k&ouml;nne. Also wenn alle Stricke rei&szlig;en, die Kapitaldeckung versagt, dann bleibt nach Ansicht dieses Experten als letzter Rettungsanker die gute alte Renten-versicherung. Was sagen Sie nun, Herr Chefredakteur?<\/p><p>F&uuml;r die Fehler der Rentenpolitik nach 1998 kann ich nicht verantwortlich gemacht werden. Diese Politik hat zweifellos der Rentensicherheit geschadet. <\/p><p>1. F&uuml;r die gesetzliche Rentenversicherung notwendige Beitr&auml;ge wurden ihr vorent-halten, Beitragsstr&ouml;me zur Privatversicherung umgeleitet, was die Gesamtbelastung der Versicherten erheblich erh&ouml;hte.<\/p><p>2. Beitr&auml;ge der Arbeitslosenversicherung zur Rentenversicherung wurden abgesenkt. Die Umwandlung von Lohnbestandteilen f&uuml;r betriebliche Altersversorgung entzieht der Rentenversicherung beitragspflichtiges Einkommen. Alles und noch mehr Verluste der Rentenversicherung. <\/p><p>3. Die staatliche Unterst&uuml;tzung der Privatversicherung &ndash; in diesem Jahr in H&ouml;he von 870 Millionen Euro, ab 2009 3,2 Milliarden Euro j&auml;hrlich &ndash; kommt denen zugute, die eine Riester-Rente abschlie&szlig;en k&ouml;nnen, und ein Teil von diesen h&auml;tten eine Privat-versicherung auch ohne staatliche F&ouml;rderung abgeschlossen, so dass es sich um einen Mitnahmeeffekt handelt. <\/p><p>4. Die 13 Milliarden Euro, die die F&ouml;rderung der Riester-Rente den Staat kostet, spart er bei der Rentenversicherung durch die Absenkung des Bundeszuschusses, welche durch die Riester-Rente ausgel&ouml;st wird. Mit anderen Worten: Auf dem Buckel der Rentenversicherung wird die Privatversicherung gef&ouml;rdert. <\/p><p>5. Da der freiwillige Beitrag zur Riester-Rente in die Nettolohnentwicklung eingerechnet wird, sinkt der Rentenanspruch, also auch der Anspruch derjenigen, die gar keine Riester-Rente abschlie&szlig;en k&ouml;nnen. Die Schwachen zahlen eine Rechnung f&uuml;r Leistungen, die die Starken erhalten. Der Rentenanspruch der Verk&auml;uferin sinkt, weil der Verkaufschef eine Riester-Rente abschlie&szlig;t. <\/p><p>6. Da der Riester-Beitrag freiwillig ist, kommt es bei der Einbeziehung des Beitrags in die Rentenformel nicht auf den tats&auml;chlich gezahlten Beitrag an, sondern auf den gesetzlich fixierten. Es kann also auch 6 % ins Gesetz geschrieben werden, und schon haben wir ein neues Rentenniveau, ohne dass sich an der faktischen Beitragsabf&uuml;hrung etwas ge&auml;ndert haben muss.<\/p><p>7. Die Schwankungsreserve der Rentenversicherung wurde auf ein F&uuml;nftel der Monats-ausgabe gesenkt, so dass es immer wieder unterj&auml;hrig zu Liquidit&auml;tsengp&auml;ssen kommt und die BILD-Zeitung jeweils &bdquo;Systemzusammenbruch&ldquo; verk&uuml;ndet. Es handelt sich aber nicht um einen Systemdefekt, sondern um einen Anwendungsfehler. Wenn das Thermostat zu niedrig eingestellt ist &ndash; die Schwankungsreserve zu knapp bemessen ist &ndash;, darf man nicht der Heizung die Schuld geben.<\/p><p>So wird das Vertrauen in die Rentenversicherung ramponiert. Verantwortlich daf&uuml;r ist aber nicht das Renten-System, sondern die st&uuml;mperhafte Rentenpolitik. <\/p><p>Das System, da bin ich mit vielen Sachverst&auml;ndigen einer Meinung, der beitrags-bezogenen Umlage bietet die gr&ouml;&szlig;te Systemsicherheit und den besten sozialen Ausgleich. Es sch&uuml;tzt auch diejenigen, die wegen Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunf&auml;higkeit keine Beitr&auml;ge zahlen k&ouml;nnen, was in der Privatversicherung eklatanterweise nicht der Fall ist. <\/p><p>Diese meine Meinung wird von den Sachverst&auml;ndigen des Sozialbeirates geteilt.<br>\nIch empfehle Ihnen die Lekt&uuml;re der Arbeiten von Professor Schm&auml;hl, langj&auml;hriger Vorsitzender des Sozialbeirates, und die einschl&auml;gigen Hinweise von Herrn Professor Bofinger (Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates). Weitere Experten-Adressen kann ich Ihnen bei Bedarf liefern.<\/p><p>Sehr verehrter Herr Chefredakteur, Sie sollten &ndash; wie Sie sehen &ndash; etwas vorsichtiger mit der Behauptung umgehen, alle Experten seien anderer Meinung als ich. Nicht jeder, der Ihre Ansicht nicht teilt, ist schon deshalb kein Experte. <\/p><p>In einem viel beachteten Referat vor &bdquo;Netzwerk Recherche&ldquo; j&uuml;ngst in Hamburg hat der angesehene Schweizer Journalist Peter Meyer &uuml;ber den Verfall von Sitte und Handwerk des Journalismus&rsquo; geklagt. BILD war dabei ein besonderes Beweisst&uuml;ck. &bdquo;Im April habe ich dort die folgende Titelzeile gelesen: &sbquo;BILD-Verh&ouml;r mit dem fr&uuml;heren Arbeitsminister&rsquo;. Sie haben richtig geh&ouml;rt: &sbquo;BILD-Verh&ouml;r&rsquo; &ndash; BILD verh&ouml;rte Norbert Bl&uuml;m. Die Zeitung als Staatsanwaltschaft. Solch mediale Anma&szlig;ung ist mir noch nicht vorgekommen. Hybris ist das. Bei der Auflage-Macht von BILD gef&auml;hrliche Hybris.&ldquo; <\/p><p>&bdquo;Mediale Anma&szlig;ung&ldquo;, &bdquo;Hybris&ldquo;, solche Vorw&uuml;rfe sch&uuml;ttet man sich, wie ich hoffe, leicht aus den Kleidern.<\/p><p>Sie sehen, sehr verehrter Herr Chefredakteur, man kommt Ihnen langsam auf die Schliche.<\/p><p>Die kapitalgedeckte Privatversicherung kann eine wertvolle Erg&auml;nzung des beitrags-finanzierten Umlagesystems sein. Ersetzen kann sie die Rentenversicherung nicht.<br>\nIch war und bin weiterhin Anh&auml;nger eines Drei-S&auml;ulen-Systems:<br>\n1. Rentenversicherung, 2. Betriebliche Alterssicherung, 3. Private Vorsorge.<\/p><p>Ich hoffe, Ihrem Informationsbed&uuml;rfnis gedient zu haben und wiederhole meine Informationsbitte: &bdquo;Wie erkl&auml;ren Sie, hochverehrter Herr Chefredakteur Diekmann, dass BILD f&uuml;r 30-j&auml;hrige Vorausberechnung der Entwicklung der gesetzlichen Rentenentwicklung eine j&auml;hrliche Preissteigerungsrate von 2 % in Rechnung stellt, w&auml;hrend sie die Preissteigerungsrate f&uuml;r die private Alterssicherung mit Null ansetzen?&ldquo; <\/p><p>Wenn Sie, sehr verehrter Herr Chefredakteur Diekmann, dazu nicht in der Lage sein sollten, dann bitte ich alternativ um Vorschl&auml;ge, wie ich Sie zuk&uuml;nftig bezeichnen soll: &bdquo;Renten-L&uuml;gner&ldquo;, &bdquo;Leser-Betr&uuml;ger&ldquo;, &bdquo;Volksverdummer&ldquo;, &bdquo;Manipulateur&ldquo;? Das ist doch so ungef&auml;hr das Niveau, auf dem Sie, sehr verehrter Herr Chefredakteur, arbeiten. Oder f&auml;llt Ihnen eine andere Bezeichnung ein, die besser beschreibt, was Sie in der BILD-Zeitung treiben?<\/p><p>Sie werden verstehen, dass ich das Vergn&uuml;gen, Ihre Briefe zu lesen, meinen Freunden und allen, die sich daf&uuml;r interessieren, nicht entgehen lassen will. Gew&auml;hren doch diese Dokumente einen gro&szlig;en Erkenntnisgewinn &uuml;ber das journalistische Selbstverst&auml;ndnis des Chefredakteurs Diekmann.<\/p><p>In Erwartung, dass Sie nun endlich die Erkl&auml;rung f&uuml;r die unterschiedlichen Renten-tabellen in der BILD-Zeitung vorlegen, verbleibe ich<\/p><p>hoffnungsvoll<br>\nIhr Norbert Bl&uuml;m.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Norbert Bl&uuml;m widerlegt die so genannte Rentenl&uuml;ge. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,183,39,40],"tags":[459,628,1079,811,273,312],"class_list":["post-1144","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-medienkritik","category-rente","category-riester-ruerup-taeuschung-privatrente","tag-bild","tag-bluem-norbert","tag-diekmann-kai","tag-miegel-meinhard","tag-privatvorsorge","tag-reformpolitik"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1144","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1144"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1144\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30951,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1144\/revisions\/30951"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1144"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1144"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1144"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}