{"id":11440,"date":"2011-11-28T08:43:44","date_gmt":"2011-11-28T07:43:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11440"},"modified":"2014-12-21T15:49:39","modified_gmt":"2014-12-21T14:49:39","slug":"gegen-die-diktatur-der-finanzmarkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11440","title":{"rendered":"\u201cGegen die Diktatur der Finanzm\u00e4rkte\u201d"},"content":{"rendered":"<p>Die griechische Publizistin und &Ouml;konomin Nadia Valavani hat im Rahmen einer Protestveranstaltung der Linken anl&auml;sslich des &ldquo;European Finance Congress&rdquo; am 18. November in Frankfurt eine bemerkenswerte Rede gehalten. Ein Kerngedanke ihrer Rede: &bdquo;Hier und heute findet in Griechenland ein gigantisches gesellschaftliches Experiment statt. Wir sind zu Versuchstieren gemacht worden, um beispiellose Ma&szlig;nahmen auszuprobieren und Schlussfolgerungen zu ziehen, bevor die gleichen Ma&szlig;nahmen den anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern auferlegt werden. In nur 18 Monaten ist das 20. Jahrhundert im Bereich der Arbeitsrechte ganz abgeschafft worden.&ldquo; Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nVorweg noch eine erg&auml;nzende Anmerkung zu Nadia Valavani: Wegen ihrer Teilnahme am Widerstand gegen die griechische Milit&auml;rjunta kam sie bereits mit 19 f&uuml;r ein Jahr ins Gef&auml;ngnis. Sie ist heute bei SYRIZA, dem Wahlb&uuml;ndnis linker Parteien in Griechenland, als unabh&auml;ngiges Mitglied aktiv. Seit 2010 engagiert sie sich in verschiedenen k&uuml;nstlerischen und intellektuellen Foren gegen die Ausblutung Griechenlands durch die Politik der Troika.<\/p><p><strong>Rede von Nadia Valavani auf der Kundgebung<br>\n&ldquo;Gegen die Diktatur der Finanzm&auml;rkte&rdquo; der Linken<br>\nam 18. November 2011 in Frankfurt<\/strong><\/p><p>Liebe Freundinnen und Freunde,<br>\nliebe Genossinnen und Genossen!<\/p><p>Eure Einladung, bei Euch auf der Kundgebung der Partei DIE LINKE hier in Frankfurt zu sprechen, ist eine gro&szlig;e Ehre f&uuml;r mich. <\/p><p>Wir danken Euch f&uuml;r Eure Solidarit&auml;t, weil Ihr dem deutschen Volk mutig die ganze Wahrheit sagt: dass das griechische Volk nicht kollektiv f&uuml;r die Krise verantwortlich ist. Die Krise hat Griechenland nicht erfasst, weil die Griechen &ndash; ebenso wenig wie die Arbeitnehmer von Island, Portugal, Irland und der anderen europ&auml;ischen Staaten &ndash; faul und korrupt sind. Korrupt sind die Griechen, die von Siemens  und internationalen R&uuml;stungskonzernen Schmiergelder angenommen haben, um &uuml;berteuerte digitale Tele-Verbindungen und nutzlose Waffensysteme zu kaufen. Korrupt sind auch diejenigen in Deutschland, die Schmiergelder vergeben haben.<\/p><p>Wir danken der LINKEN daf&uuml;r, dass sie die Deutschen dar&uuml;ber aufgekl&auml;rt hat, was die Troika und die griechische Regierung dem griechischen Volk verheimlichen wollen: Kein einziger Euro von den 65 Milliarden, die Griechenland bis heute von der Troika als teures Darlehen bekommen hat, ist f&uuml;r L&ouml;hne oder die Subvention von Renten ausgezahlt worden. Alles ist den Banken zugeflossen, als Zinsen f&uuml;r Darlehen, deren Kapital schon bis zu 10 Mal bezahlt worden ist. Die Krise in Griechenland und in den anderen sogenannten &ldquo;infizierten&rdquo; L&auml;ndern ist eine systemische Krise. <\/p><p>Liebe Freunde und Genossen!<\/p><p>Meine Heimat ist heute in der schwierigsten Lage seit der Zeit der Nazi-Besetzung und des B&uuml;rgerkrieges. Ein unf&auml;higes und korruptes politisches System hat die Spekulation und das Schmarotzertum in jeder Weise verst&auml;rkt, indem es die neoliberalen Anweisungen des europ&auml;ischen und internationalen Finanzkapitals wortw&ouml;rtlich befolgt hat. Die fr&uuml;her exportf&auml;hige griechische Landwirtschaft wurde verw&uuml;stet, die kleine industrielle Basis des Landes zersetzt. Stattdessen wurden die griechischen Reeder von jeder Steuerlast befreit; es wurde ein prinzipienloses touristisches Entwicklungsmodell beg&uuml;nstigt, das total von den gro&szlig;en deutschen und europ&auml;ischen Reiseveranstaltern abh&auml;ngig ist. Dieses politische System hat die Arbeitnehmer schutzlos in den Mahlstrom der gro&szlig;en strukturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen kapitalistischen Krise gef&uuml;hrt. Unter der verheerenden Leitung von Papandreou hat dieses politische System den Angriff der M&auml;rkte gegen Griechenland, dem schw&auml;chsten Glied in der Euroz&omicron;ne, erleichtert und dabei geholfen, einen Spekulantensturm ausbrechen zu lassen.<\/p><p>Deshalb wurde der Internationale W&auml;hrungsfond nach Griechenland und Europa gerufen: um zu garantieren, dass die Banken ihre Zinsen weiterhin einnehmen k&ouml;nnen &ndash; unbeschadet der Tr&uuml;mmer, die sie hinterlassen.<\/p><p>Im Fr&uuml;hling letzten Jahres wurde klar, dass Griechenland zwar die Grundbed&uuml;rfnisse seiner Bev&ouml;lkerung weiterhin befriedigen, aber nicht &shy;&shy;&shy;gleichzeitig seine Zinsen zahlen kann. Was hat die griechische Regierung draufhin getan? Sie hat bei der Troika &Zeta;uflucht gesucht und das extrem neoliberale Memorandum mit der Europ&auml;ischen Kommission, der Europ&auml;ischen &Zeta;entralbank und dem Internationalen W&auml;hrungsfond akzeptiert, statt die Auszahlung der Darlehen auszusetzen, um in einer  Wiederverhandlung eine drastische Streichung der mehrfach bezahlten griechischen Staatsschulden zu erreichen und wirtschaftliche Entwicklungsma&szlig;nahmen zugunsten der Arbeitnehmer einzuleiten. Trotz des vollen Misserfolgs des Memorandums, besser gesagt des Abkommens, wurde Griechenland im letzten Juli von der Troika das &bdquo;Mittelfristige Programm&ldquo; &ndash; bis 2015 &ndash;  auferlegt. Dieses Programm f&uuml;hrt zur totalen Pl&uuml;nderung des staatlichen Reichtums durch ein riesiges Privatisierungsprogramm, mit dem eigentlich alles bis auf die nationalen W&auml;lder und die Akropolis in den Ausverkauf kommt &ndash; und das als Voraussetzung f&uuml;r einen &ldquo;Haircut&rdquo; der griechischen Schuldscheine, der ganz  fiktiv als ein Schuldenschnitt von 50% dargestellt wird. <\/p><p>Mit dem Memorandum und dem mittelfristigen Programm hat das Land seine nationale Unabh&auml;ngigkeit verloren. Die Demokratie wurde zunichte gemacht, die Verfassung des Landes wird jeden Tag verletzt. Die Wirtschaft wird planvoll zerst&ouml;rt. Das Bruttoinlandsprodukt hat sich im letzten Jahr um 14% verringert. Das griechische Volk wird systematisch in die Verelendung getrieben. In den letzten zwei Jahren hat sich die Arbeitslosigkeit mehr als verdoppelt. Bis Ende des Jahres werden wir mehr als eine Million offiziell gemeldete Arbeitslose haben &ndash; das ist eine Arbeitslosenquote von 21 %. Das gr&ouml;&szlig;te Verbrechen aber wird gegen die Jugend begangen: 43 % der griechischen Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren sind arbeitslos. Es geht nicht mehr nur um eine &ldquo;verlorene&rdquo; Generation &ndash;  es geht um einen echten gesellschaftlichen V&ouml;lkermord.<\/p><p>Hier und heute findet in Griechenland ein gigantisches gesellschaftliches Experiment statt. Wir sind zu Versuchstieren gemacht worden, um beispiellose Ma&szlig;nahmen auszuprobieren und Schlussfolgerungen zu ziehen, bevor die gleichen Ma&szlig;nahmen den anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern auferlegt werden. In nur 18 Monaten ist das 20. Jahrhundert im Bereich der Arbeitsrechte ganz abgeschafft worden. Am 27.November werden, gegen die Verfassung, die ersten 30000 Entlassungen im &ouml;ffentlichen Dienst stattfinden. Die Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst wurden um 40% und im privaten Bereich um mehr als 10% verringert. Das neue, noch nie dagewesene Verbot, gewerkschaftliche Tarifvertr&auml;ge abzuschlie&szlig;en, das bis 2015 gelten soll, f&uuml;hrt unter Verletzung der Verfassung und der internationalen Arbeitsvertr&auml;ge zur Einschr&auml;nkung der Gewerkschaftsbewegung und zur Aufk&uuml;ndigung der bestehenden Gewerkschaftsvertr&auml;ge. Die Troika kommt ihrem Ziel, den griechischen Mindestlohn zu &lsquo;&lsquo;balkanisieren&ldquo;, immer n&auml;her. Die L&ouml;hne w&uuml;rden dann f&uuml;r eine Vollzeitarbeit auf 350 bis 450 Euro pro  Monat fallen, w&auml;hrend die Preise in Griechenland so hoch wie in Deutschland sind. Die 400.000 Gesch&auml;fte, die schlie&szlig;en mussten, zeigen, wie rasch die mittleren Schichten schwinden. Immer denselben Menschen, den Arbeitnehmern und Rentnern, werden immer neue Steuern aufgeb&uuml;rdet. Die Selbstmorde haben sich in letztem Jahr    mehr als verdoppelt. Das &ouml;ffentliche Schulsystem und das nationale Gesundheitssystem l&ouml;sen sich auf. Hunger ist inzwischen ein ernstzunehmendes Problem in Griechenland.<\/p><p>Liebe Genossen und Freunde!<\/p><p>Seit dem Fr&uuml;hjahr 2010 demonstrieren fast jeden Tag Tausende von Menschen in ganz Griechenland, um ihren politischen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Vom 25. Mai bis Anfang Juli wurde der Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament in Athen von B&uuml;rgern besetzt. Dort endete auch der zweit&auml;gige Generalstreik vom 19. und 20. Oktober dieses Jahres, der vierte zweit&auml;gige Generalstreik in der Geschichte Griechenlands seit 1918. Gleichzeitig demonstrierten eine halbe Million Menschen auf den Stra&szlig;en der griechischen St&auml;dte.<\/p><p>Der 28. Oktober ist der griechische Nationalfeiertag. An diesem Tag feiert das griechische Volk seinen Widerstand gegen die faschistische Regierung Mussolinis, der es am 28. Oktober 1940 den verlangten freien Durchmarsch der italienischen Armee durch das Land verweigerte. Aus Wut und Verzweiflung machten die Griechen dieses historische Nein in diesem Jahr zu einem Nein gegen die Politik der Troika: &Uuml;berall im ganzen Land wurden die Ehreng&auml;ste von den Trib&uuml;nen in den St&auml;dten, auch den kleinsten, vertrieben, und statt der Armee demonstrierten Sch&uuml;ler vor den Veteranen des antifaschistischen Widerstands. In Thessaloniki fand deshalb die Armeeparade nicht statt, und der Pr&auml;sident der Republik zog sich von den Feierlichkeiten zur&uuml;ck.<\/p><p>Es war unter dem Eindruck dieser Ereignisse, dass Papandreou die Volksabstimmung vorschlug, um so einen letzten Versuch zu machen, das griechische Volk zu erpressen. Die Reaktionen von Merkel, Sarkosy und Olli Rehn auf diesen Vorschlag machten restlos klar, dass die europ&auml;ische Elite nichts mehr f&uuml;rchtet als die Artikulation des Volkswillens &ndash; egal, in welcher Form. SYRIZA, die KPG und die anderen Kr&auml;fte der griechischen Linken verlangen, dass das griechische Volk durch die Wahlen seinen Willen zum Ausdruck bringen kann. Trotz verschiedener Standpunkte &uuml;ber die Eurozone ist das gemeinsame Motto der Linken &ldquo;Die Krise soll von denen bezahlt werden, die sie hervorgerufen haben, die Banken und das Kapital!&rdquo; und  &ldquo;Keine Opfer f&uuml;r den Euro!&rdquo;<\/p><p>Der Chef der neuen griechischen Regierung &shy;&ndash; mit Ministern aus allen Parteien, die das Memorandum unterst&uuml;tzen: PASOK, Nea Dimokratia und die rechtsextreme, fremdenfeindliche und antisemitische Partei LAOS &ndash; ist ein internationaler Bankier aus den ersten Reihen der Finanzkapitalistischen Internationale, bis vor kurzem Einwohner des Bankenviertels hier in Frankfurt. Die Mission dieser Regierung ist es, die Beschl&uuml;sse der Gipfelkonferenz der Europ&auml;ischen Union vom 26. Oktober umzusetzen. Mit der Durchf&uuml;hrung dieser Beschl&uuml;sse wird das griechische Volk sp&auml;testens bis 2021 in die absolute Verelendung gef&uuml;hrt; das &ouml;ffentliche Verm&ouml;gen des Landes wird von den Banken und den internationalen Konzernen  gepl&uuml;ndert.  Unser Volk verliert alles wegen nichts &ndash; denn auf dem geplanten Weg werden die griechischen Schulden im Jahre 2020 auf dem Stand von 2009 sein &ndash; also so hoch wie zu Beginn dieses Abenteuers.<\/p><p>Das wirkliche Ziel ist aber ein anderes: Der Ausnahmefall Griechenland soll die Regel f&uuml;r alle europ&auml;ischen L&auml;nder werden. Das Finanzkapital ist dabei, einen neuen Typus der Kapitalakkumulation zu entwickeln, der sogar am Boden des Fasses kratzt. Die vielschichtige systemische Krise zeigt auf die eindrucksvollste Weise, dass die &Ouml;konomien der entwickelten kapitalistischen L&auml;nder nicht mehr &uuml;berleben k&ouml;nnen, ohne daf&uuml;r das Einkommen, die Arbeitsbedingungen und den Lebensstandard ihrer V&ouml;lker stark einzuschr&auml;nken.<\/p><p>Als die Bankiers das Schuldennetz &uuml;ber die L&auml;nder und die V&ouml;lker warfen, wussten sie sehr genau, wer ihr n&auml;chstes Opfer sein w&uuml;rde: die Demokratie. Wie Thukydides in der Grabrede von Perikles schrieb: &ldquo;&hellip;und diese Regierungsform hei&szlig;t, weil sie nicht auf die Vorteile der wenigen, sondern der vielen zielt, Demokratie&hellip;&rdquo; Heute wird die Demokratie zunichte gemacht, weil die Mehrheit von einer Minderheit zu deren Vorteil beherrscht wird &ndash; es herrscht die Diktatur der Finanzm&auml;rkte. Es ist kein Zufall, dass Br&uuml;ssel, Berlin, Paris und Athen allein bei dem Gedanken, dass es in Griechenland zur Bekundung des demokratischen Willens des Volkes kommen k&ouml;nnte, f&ouml;rmlich krank werden. Bertolt Brechts Vorschlag, &ldquo;Es w&auml;re doch einfacher, die  Regierung l&ouml;ste das Volk auf und w&auml;hlte ein anderes&rdquo;,  scheint wie f&uuml;r die Troika gemacht.<\/p><p>Liebe Genossen und Freunde!<\/p><p>In Griechenland k&auml;mpfen wir f&uuml;r das &Uuml;berleben und die Menschenw&uuml;rde unseres Volkes. Wir k&auml;mpfen f&uuml;r die Entmachtung der neuen Regierung, um die Ketten der alten und neuen Memoranden zu brechen. Wir k&auml;mpfen f&uuml;r die Wiederherstellung einer umfassenden, gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen demokratischen Rechtm&auml;&szlig;igkeit. Wir wollen keine Raten und keine Darlehen, wir brauchen keine Retter, wir wollen nicht von anderen mit Gewalt gerettet werden. Wir wollen nicht, dass die Vertreter der Banken uns vor den Bankern retten. Wir wollen uns selbst retten, gest&uuml;tzt nur auf unsere K&auml;mpfe und ebenso auf die K&auml;mpfe und die Solidarit&auml;t der Arbeitnehmer und der europ&auml;ischen V&ouml;lker. Gest&uuml;tzt auf eure K&auml;mpfen, auf eure Solidarit&auml;t. <\/p><p>Unter den B&uuml;rgern und den linken Kr&auml;ften in unserem Land gewinnt die Idee von einer gro&szlig;en, breiten Front von politischen und gesellschaftlichen Kr&auml;ften, die die jetzige Situation grundlegend ver&auml;ndern k&ouml;nnte, mehr und mehr und mehr an Boden. Wir lehnen das Abkommen vom 26. Oktober ab. Wir k&auml;mpfen f&uuml;r eine Pause in der Darlehenr&uuml;ckzahlung und das drastische Abschreiben der griechischen Staatschulden. Wir m&uuml;ssen die Banken und die Unternehmen mit strategischer Bedeutung vergesellschaften bzw. verstaatlichen, um die Voraussetzungen f&uuml;r eine v&ouml;llig neue Entwicklung der griechischen Wirtschaft zu schaffen: eine umwelt- und menschenfreundliche, den Charakteristika und M&ouml;glichkeiten Griechenlands angemessene Entwicklung. F&uuml;r diese Entwicklung braucht Griechenland dringend die internationale Unterst&uuml;tzung Europas und der ganzen Welt&shy;&shy;&shy;.<\/p><p>Liebe Freundinnen und Freunde!<\/p><p>Schaut uns heute genau an: Das ist die Zukunft, die sie f&uuml;r alle bereit halten. Die Glocken l&auml;uten nicht nur f&uuml;r die Griechen. Sie l&auml;uten f&uuml;r alle. <\/p><p>Lasst uns zusammen f&uuml;r eine grunds&auml;tzlich andere, friedliche und befreiende Zukunft f&uuml;r die arbeitenden Menschen, f&uuml;r alle V&ouml;lker Europas und der ganzen Welt k&auml;mpfen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die griechische Publizistin und &Ouml;konomin Nadia Valavani hat im Rahmen einer Protestveranstaltung der Linken anl&auml;sslich des &ldquo;European Finance Congress&rdquo; am 18. November in Frankfurt eine bemerkenswerte Rede gehalten. Ein Kerngedanke ihrer Rede: &bdquo;Hier und heute findet in Griechenland ein gigantisches gesellschaftliches Experiment statt. Wir sind zu Versuchstieren gemacht worden, um beispiellose Ma&szlig;nahmen auszuprobieren und Schlussfolgerungen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11440\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[13,126,139],"tags":[423,283,1555,654],"class_list":["post-11440","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-erosion-der-demokratie","category-euro-und-eurokrise","tag-austeritaetspolitik","tag-finanzmaerkte","tag-griechenland","tag-troika"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11440","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11440"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11440\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24373,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11440\/revisions\/24373"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11440"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11440"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11440"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}