{"id":114423,"date":"2024-04-28T09:00:06","date_gmt":"2024-04-28T07:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423"},"modified":"2024-04-26T16:42:06","modified_gmt":"2024-04-26T14:42:06","slug":"hinweise-der-woche-356","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423#h01\">Ukraine-Krieg: Einfrieren statt Ausbrennen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423#h02\">SIPRI-Bericht f&uuml;r 2023 Weltweite Milit&auml;rausgaben so hoch wie nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423#h03\">Europa 2024: So f&uuml;hlt sich eine Vorkriegs&auml;ra an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423#h04\">Untersuchung entlastet Pal&auml;stinenserhilfswerk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423#h05\">Wie die Ampel mit China die Demokratie untergr&auml;bt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423#h06\">&bdquo;Scholz eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung &ndash; am schlimmsten aber ist Baerbock&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423#h07\">Deutsche Wirtschaftspolitik: Die Ampel bremst am Berg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423#h08\">Rentner zahlen fast 50 Milliarden Euro Steuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423#h09\">Steuerskandal Cum-Ex Chefermittlerin k&uuml;ndigt &uuml;berraschend und &uuml;bt Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114423#h10\">Jahrestag der Kunstaktion #allesdichtmachen: &bdquo;Ich hatte wochenlang Angst&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Einfrieren statt Ausbrennen<\/strong><br>\nDie Vorstellung, den Ukraine-Krieg einzufrieren, ist in der politischen Klasse derzeit unpopul&auml;r. Dabei werden die meisten Kriege durch Verhandlungen beendet. Eine Betrachtung.<br>\nKaum ein Begriff ist so hei&szlig; umstritten wie das Wort &bdquo;Einfrieren&ldquo;. Es geht um den Krieg in der Ukraine. W&auml;re es sinnvoll, dar&uuml;ber nachzudenken, ob er sich einfrieren und damit beenden lie&szlig;e? Die Frage hatte der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Rolf M&uuml;tzenich in der ihm eigenen vorsichtigen Art ins Gespr&auml;ch gebracht.<br>\nRasch reagierten vor allem jene Politiker und Journalisten, die mehr zum Anheizen als zum Einfrieren von Konflikten neigen. Ihr Vorwurf: Wer ein &bdquo;Einfrieren&ldquo; vorschlage, der wolle die ukrainische Kapitulation. Von Kapitulation hatte zwar niemand gesprochen, doch das mediale Trommelfeuer f&uuml;r die Fortsetzung des Krieges war so stark, dass &bdquo;selbst M&uuml;tzenich (&hellip;) nicht mehr vom Einfrieren&ldquo; sprach, wie die FAZ befriedigt konstatierte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-krieg-einfrieren-statt-ausbrennen-li.2206811\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Did Boris Johnson really sabotage peace talks between Russia and Ukraine? The reality is more complicated<\/strong><br>\nFirst, the narrative that Charap and Radchenko present highlights clearly that both Russians and Ukrainians thought the question of Ukrainian &ldquo;alignment&rdquo; was important. Would Ukraine be allowed to belong to Nato, or the European Union? Would Ukraine become a neutral country, and what might that mean for its ability to defend itself? Many of Ukraine&rsquo;s strongest supporters in Washington and in eastern Europe have repeatedly argued that Nato expansion and the issue of Ukraine&rsquo;s potential accession to the alliance had nothing to do with Russia&rsquo;s choice to invade, which they typically attribute to cultural chauvinism or imperial delusions. Yet during the earliest concrete negotiations on this topic, both sides focused not on territorial settlements, but on the big picture postwar strategic questions. Clearly, they believed these questions were important.<br>\nSecond, this history refutes the notion that neither Ukraine nor Russia is willing to negotiate, or to consider compromises in order to end this war. Some western supporters of Ukraine point to extreme statements by Russian elites to argue that there can be no negotiated end to this conflict &ndash; Russia will never be satisfied until it is victorious. Yet these early negotiations clearly disprove that point. Both sides presented their demands, and traded drafts back and forth with concessions on certain issues. Clearly, they never reached a final deal. But there were already visible concessions occurring during this process, from Russia&rsquo;s suggestion that Crimea&rsquo;s status might be open to negotiation, to the back and forth between the two sides on the size of a postwar Ukrainian army.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2024\/apr\/22\/boris-johnson-ukraine-2022-peace-talks-russia\">The Guardian<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&laquo;Die Menschen in der Ukraine wollen Frieden&raquo;<\/strong><br>\nInterview mit General a.&#8239;D. Harald Kujat*<br>\n&laquo;Eine grosse Mehrheit der Ukrainer fordert eine diplomatische L&ouml;sung&raquo; [&hellip;]<br>\nSo bitter es ist, trotz umfassender finanzieller und materieller Unterst&uuml;tzung durch die Vereinigten Staaten und Europa ist es der Ukraine nicht gelungen, die strategische Lage zu ihren Gunsten zu wenden. Im Gegenteil. Im letzten Jahr wurden f&uuml;r die grosse, mit hohen Erwartungen begonnene Offensive zw&ouml;lf ukrainische Brigaden von Nato-Staaten ausgebildet und mit modernen Waffen ausger&uuml;stet, um die russischen Verteidigungsstellungen zu durchbrechen. Die Offensive ist mit grossen Verlusten gescheitert. Da die Lage der ukrainischen Streitkr&auml;fte seitdem immer kritischer wird, steigt der Druck auf den Westen, die Unterst&uuml;tzung der Ukraine mit Waffen und finanziellen Zuwendungen zu verst&auml;rken. Zugleich beginnen bereits Schuldzuweisungen f&uuml;r den Fall, dass die Ukraine eine milit&auml;rische Niederlage erleidet. In diesem Sinne hat ein deutsches Regierungsmitglied k&uuml;rzlich in Kiew kritisiert, die Entscheidungen &uuml;ber Waffenlieferungen h&auml;tten zu lange gedauert und seien zu sp&auml;t erfolgt. Er sch&auml;me sich zutiefst daf&uuml;r. Welche Waffensysteme zu welchem Zeitpunkt und auf welche Weise den Kriegsverlauf h&auml;tten &auml;ndern k&ouml;nnen, hat er allerdings nicht erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-6-vom-25-april-2024.html#article_1663\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SIPRI-Bericht f&uuml;r 2023 Weltweite Milit&auml;rausgaben so hoch wie nie<\/strong><br>\nOb der Krieg in der Ukraine oder in Nahost: Laut dem Bericht des Forschungsinstituts SIPRI haben Staaten weltweit 2023 so viel f&uuml;r ihr Milit&auml;r ausgegeben wie nie zuvor &ndash; und ein Ende scheint nicht in Sicht.<br>\nAm meisten Geld geben die USA, China und Russland f&uuml;r ihr Milit&auml;r aus. Doch auch mit Blick auf die ganze Welt vermeldeten die Stockholmer Friedensforschenden einen neuen, d&uuml;steren Rekord: 2023 stiegen die Milit&auml;rausgaben der L&auml;nder zusammengenommen auf knapp 2,3 Billionen Euro an, wie SIPRI-Analyst Nan Tian erkl&auml;rt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ruestungsausgaben-nato-sipri-100.html\">tagesschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.sipri.org\/media\/press-release\/2024\/global-military-spending-surges-amid-war-rising-tensions-and-insecurity\">SIPRI<\/a>\n<p>dazu: <strong>Milit&auml;rstaaten<\/strong><br>\nDer Anteil der westlichen Staaten und ihrer Verb&uuml;ndeten an den globalen Milit&auml;rausgaben liegt mit rund zwei Dritteln doppelt so hoch wie der Anteil der nichtwestlichen Welt und w&auml;chst weiter. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die das Stockholmer Forschungsinstitut SIPRI am gestrigen Montag &ouml;ffentlich pr&auml;sentiert hat. Demnach sind die globalen Milit&auml;rausgaben im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert von rund 2,443 Billionen US-Dollar angestiegen. 37 Prozent davon wurden von den USA get&auml;tigt, 24 Prozent von den L&auml;ndern Europas; hinzu kamen die Ausgaben enger Verb&uuml;ndeter, darunter Japans. Deutschland liegt auf der SIPRI-Rangliste der Staaten mit den gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;rausgaben weltweit auf Platz sieben; es k&ouml;nnte in diesem Jahr wegen seiner massiven Aufr&uuml;stung auf Platz f&uuml;nf aufsteigen. Die forcierte Militarisierung im Westen geschieht in einer Zeit, in der der &ouml;konomische und mittlerweile auch der politische Einfluss der transatlantischen M&auml;chte schrumpft &ndash; eine Entwicklung, die wom&ouml;glich nur mit Gewalt aufgehalten werden kann. Zugleich wachsen in Deutschland die politische Bedeutung der R&uuml;stungsindustrie und der Wehretat &ndash; auf Kosten ziviler Haushaltsposten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9537\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Europa 2024: So f&uuml;hlt sich eine Vorkriegs&auml;ra an<\/strong><br>\nZeichen f&uuml;r Konflikt in Europa mehren sich. General sieht &ldquo;deutliche Schritte in Richtung Kriegst&uuml;chtigkeit&rdquo;. Debatten werden unterbunden.<br>\nEs kommt wom&ouml;glich eine Epoche, zu der man sich an bestimmte Episoden, &Auml;u&szlig;erungen und Ereignisse erinnern wird. Zu der man sich fragen wird: Weshalb haben wir die Zeichen der Zeit damals nicht erkannt? Zu der uns, dereinst Zeitzeugen, diese Blindheit des Augenblicks gar vorgehalten wird; auch wenn klar ist, dass dies aus der Retrospektive immer wohlfeil ist.<br>\nEin solches Ereignis gab es diese Woche. Berichtet wurde, dass die weltweiten Milit&auml;rausgaben im Jahr 2023 einen neuen H&ouml;chststand von 2,4 Billionen US-Dollar erreicht haben. Das ist ein Anstieg von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und die st&auml;rkste j&auml;hrliche Steigerung seit 2009, so das Stockholmer Friedensforschungsinstitut (Sipri).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Europa-2024-So-fuehlt-sich-eine-Vorkriegsaera-an-9697093.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&laquo;Operationsplan Deutschland&raquo; bereitet auf einen Krieg vor<\/strong><br>\nDie gesamte Zivilgesellschaft soll mobilisiert werden, um nach Osten durchziehende US-Divisionen zu verpflegen und zu sch&uuml;tzen.<br>\nDie deutsche Bundeswehr erkl&auml;rte im M&auml;rz, dass ein solcher &laquo;Operationsplan Deutschland&raquo; st&auml;ndig aktualisiert werde: &laquo;Deutschland und die Bundeswehr m&uuml;ssen sich darauf einstellen, auf die aktuellen Bedrohungen und die territoriale Verteidigung in Frieden, Krise und auch Krieg zu reagieren.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/operationsplan-deutschland-bereitet-sich-auf-einen-krieg-vor\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Grauenhafte Aussichten!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Untersuchung entlastet Pal&auml;stinenserhilfswerk<\/strong><br>\nEine unabh&auml;ngige Komission findet beim UN-Pal&auml;stinenserhilfswerk keine systematischen Verbindungen zur Hamas. Doch sie zeigt eine Reihe von Problemen auf, bei denen es Handlungsbedarf gibt.<br>\nEines stellte Catherine Colonna gleich zu Anfang fest: Solange es im Nahen Osten keine politische L&ouml;sung gebe, habe das Pal&auml;stinenserhilfswerk UNRWA eine unverzichtbare und unersetzliche Funktion. Dennoch nannte Frankreichs fr&uuml;here Au&szlig;enministerin als Vorsitzende der UNRWA-Untersuchungskommission eine ganze Reihe von Punkten, an denen das Hilfswerk nachbessern m&uuml;sse.<br>\nColonnas Kommission war im Februar von UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres eingesetzt worden, nachdem Israel kurz zuvor massive Vorw&uuml;rfe gegen das Hilfswerk &ouml;ffentlich gemacht hatte, das seit 1949 f&uuml;r die Versorgung der pal&auml;stinensischen Fl&uuml;chtlinge in den Besetzten Gebieten und Israels Nachbarl&auml;ndern zust&auml;ndig ist.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/israel-krieg\/israels-krieg-gegen-hamas-colonna-bericht-entlastet-unrwa-19672164.html\">FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2024\/4\/22\/no-evidence-of-unrwa-staff-links-terrorist-groups-independent-review\">Al Jazeera<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie die Ampel mit China die Demokratie untergr&auml;bt<\/strong><br>\nKurz vor der Europawahl wird ein Spion Beijings bei der AfD enttarnt? SPD und FDP kommt das gelegen &ndash; sie greifen der Justiz vor. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend nun also Forderungen von politischen Interessentr&auml;gern erhoben und von kritischen Medien transportiert werden, hinterfragt niemand Quelle und Intentionen. Das wiegt umso schwerer, als dass ich vermeintliche Spionagef&auml;lle aus Russland und China auf einmal massiv h&auml;ufen.<br>\nWas hat es damit auf sich? Was ist eigentlich mit den USA, die ja einst das Handy einer Bundeskanzlerin &uuml;berwacht haben? Erinnert sich daran noch jemand?<br>\nFakt ist: Das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz ist in seiner Geschichte wiederholt in den Fokus der &Ouml;ffentlichkeit geraten. Skandale, politische Einflussnahme und fragw&uuml;rdige Praktiken haben das Bild der Beh&ouml;rde gepr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wie-die-Ampel-mit-China-die-Demokratie-untergraebt-9695577.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&Uuml;berall Spione, aber nirgends ein nationales Interesse<\/strong><br>\nJetzt wird es wirklich kompliziert. Eigentlich m&uuml;sste man sagen, mit der Festnahme des Mitarbeiters des AfD-Politikers Maximilan Krah wegen Verdachts der Spionage f&uuml;r China haben sie endg&uuml;ltig &uuml;berdreht, schlie&szlig;lich wurde Krah erst vor kurzem vorgeworfen, mehr oder weniger in russischen Diensten zu stehen. Da fehlt jetzt eigentlich nur noch eine Sekret&auml;rin mit Verbindungen in den Iran.<br>\nKeine der Geschichten, die dargeboten werden, klingt wirklich &uuml;berzeugend. Weder Fotos im wirklich unbedeutenden Grafenw&ouml;hr, noch der Export eines (!!) Industrielasers nach China rei&szlig;en den James Bond gew&ouml;hnten Zuschauer vom Hocker. Und auch objektiv ist Industriespionage in Deutschland nur noch selten interessant. Nebenbei, die flei&szlig;igsten Industriespione waren stets die US-Amerikaner; Gelegentlich wurde sogar der eine oder andere davon medienwirksam verhaftet, aber in der Regel &uuml;berlie&szlig; man dies den Sicherheitsdiensten der Konzerne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtnewsde.site\/meinung\/203589-ueberall-spione-aber-nirgends-nationales\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Scholz eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung &ndash; am schlimmsten aber ist Baerbock&ldquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here SPD-Chef Oskar Lafontaine hat sich hinter SPD-Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich gestellt, der &uuml;ber ein m&ouml;gliches Einfrieren des Ukraine-Krieges gesprochen hatte. &bdquo;Im Kern wollen M&uuml;tzenich und das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht dasselbe: Wir m&uuml;ssen einen Weg finden, diesen Krieg zu beenden&ldquo;, sagte Lafontaine im Gespr&auml;ch mit dem &bdquo;Spiegel&ldquo;.<br>\n&bdquo;Ist es nicht an der Zeit, dass wir nicht nur dar&uuml;ber reden, wie man einen Krieg f&uuml;hrt, sondern auch dar&uuml;ber nachdenken, wie man einen Krieg einfrieren und sp&auml;ter auch beenden kann?&ldquo;, hatte M&uuml;tzenich k&uuml;rzlich im Bundestag gesagt und daf&uuml;r viel Widerspruch bekommen.<br>\nAnsonsten &uuml;bte Lafontaine in dem Interview harte Kritik an SPD und Gr&uuml;nen in der Bundesregierung. &bdquo;Scholz ist f&uuml;r mich eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung&ldquo;, sagte Lafontaine &uuml;ber den Bundeskanzler. Olaf Scholz fehle &bdquo;jeder Sinn f&uuml;r die deutsch-franz&ouml;sische Achse&ldquo;.<br>\n&bdquo;Am schlimmsten aber ist die Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, die auf der Welt ihr Unwesen treibt und den deutschen Interessen jeden Tag massiv schadet&ldquo;, sagte Lafontaine. Sie verbrauche &bdquo;sehr viel Kerosin, bewirkt nichts und tritt auf der internationalen B&uuml;hne in jedes Fettn&auml;pfchen&ldquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article251108792\/Lafontaine-Scholz-eine-grosse-Enttaeuschung-am-schlimmsten-aber-ist-Baerbock.html\">Welt Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/oskar-lafontaine-ueber-gerhard-schroeder-unterm-strich-schneidet-schroeder-nicht-schlecht-ab-a-b9684353-5af5-4249-a800-e85eba82461b\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche Wirtschaftspolitik: Die Ampel bremst am Berg<\/strong><br>\nDie Investitionen deutscher Unternehmen sind dramatisch eingebrochen. Doch die Ampel-Regierung glaubt lieber konservativen &Ouml;konomen, statt sich den wahren Grund f&uuml;r den Einbruch einzugestehen. Ein Appell von Heiner Flassbeck [&hellip;]<br>\nDeutschland brauche, lie&szlig; Habeck in seinen Jahreswirtschaftsbericht f&uuml;r 2024 schreiben, eine neue Form der Angebotspolitik. Man ben&ouml;tige, so der Bundeswirtschaftsminister w&ouml;rtlich, &bdquo;eine transformative Angebotspolitik in all ihren Facetten&ldquo;. Die Unternehmen haben zu wenig Nachfrage, was die Investitionst&auml;tigkeit und damit auch die Transformation massiv in Frage stellt. Aber gel&ouml;st werden soll das Problem mit facettenreicher Angebotspolitik? Offenbar glaubt der gr&uuml;ne Minister an eine Geschichte, die konservative &Ouml;konomen gern am Lagerfeuer erz&auml;hlen: Demnach gab es einen &bdquo;Angebotsschock&ldquo;, der die Preise vieler Rohstoffe in die H&ouml;he getrieben und die Zentralbank gezwungen hat, die Zinsen zu erh&ouml;hen. Und weil es ein Angebotsschock war, muss man diesen mit Angebotspolitik bek&auml;mpfen. Wie k&ouml;nnte es anders sein?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/heiner-flassbeck\/heiner-flassbeck-zur-deutschen-wirtschaftpolitik-die-ampel-bremst-am-berg\">Heiner Flassbeck in der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Habeck erh&ouml;ht Prognose: Deutsche Wirtschaft reagiert mit Unverst&auml;ndnis<\/strong><br>\nNeben den Verb&auml;nden meldete sich auch der Konjunkturexperte des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), Micheal Gr&ouml;mling, gegen&uuml;ber der Berliner Zeitung zu Wort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/habeck-erhoeht-prognose-deutsche-wirtschaft-reagiert-mit-unverstaendnis-li.2209048%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein Bundesminister ist von der Wirklichkeit umzingelt, nimmt sie jedoch nicht zur Kenntnis oder m&ouml;chte sie nicht wahrhaben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rentner zahlen fast 50 Milliarden Euro Steuern<\/strong><br>\nRentnerinnen und Rentner in Deutschland werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 48,1 Milliarden Euro Steuern zahlen. Das geht nach SPIEGEL-Informationen aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Frage des Linken-Bundestagsabgeordneten Matthias W. Birkwald hervor. Anfang Juli steigen die gesetzlichen Renten um 4,57 Prozent.<br>\nLaut Finanzministerium f&uuml;hrt dies im laufenden Jahr zu Steuermehreinnahmen in H&ouml;he von rund 720 Millionen Euro. F&uuml;r 2024 geht das Ministerium von rund 6,3 Millionen Steuerpflichtigen mit Renteneink&uuml;nften aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/rentner-zahlen-fast-50-milliarden-euro-steuern-prognose-fuer-2024-a-ecf56b33-02c7-492b-99be-5ca085058761%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutschland verschont Superreiche<\/strong><br>\nDie Mittelschicht zahlt in Deutschland und &Ouml;sterreich mehr Steuern als Milliard&auml;re und Multimillion&auml;re. In der Schweiz m&uuml;ssen diese mehr abgeben.<br>\n73 Milliarden Euro: So viel k&ouml;nnte der deutsche Staat einnehmen, wenn die Verm&ouml;gensteuern auf Schweizer Niveau angehoben w&uuml;rden. &Ouml;sterreich w&uuml;rde das Schweizer Steuerniveau etwa 5 Milliarden Euro einbringen. Ausgerechnet in der als Steueroase bekannten Schweiz werden Superreiche st&auml;rker besteuert als in Deutschland und in &Ouml;sterreich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Milliardaere-zahlen-in-der-Schweiz-mehr\/!6002066\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steuerskandal Cum-Ex Chefermittlerin k&uuml;ndigt &uuml;berraschend und &uuml;bt Kritik<\/strong><br>\nIhre Ermittlungen f&uuml;hrten zu ersten Urteilen im Steuerskandal Cum-Ex und brachten Kanzler Scholz in Erkl&auml;rungsnot: Anne Brorhilker verl&auml;sst nach WDR-Informationen die Justiz, um an anderer Stelle gegen Finanzkriminalit&auml;t zu k&auml;mpfen. [&hellip;]<br>\nIm Interview mit WDR-Investigativ sagte Brorhilker zu ihrer Entscheidung: &ldquo;Ich war immer mit Leib und Seele Staatsanw&auml;ltin, gerade im Bereich von Wirtschaftskriminalit&auml;t, aber ich bin &uuml;berhaupt nicht zufrieden damit, wie in Deutschland Finanzkriminalit&auml;t verfolgt wird. Da geht es oft um T&auml;ter mit viel Geld und guten Kontakten, und die treffen auf eine schwach aufgestellte Justiz.&rdquo; Au&szlig;erdem k&ouml;nnten sich Beschuldigte oft aus Verfahren schlicht herauskaufen, wenn etwa Verfahren gegen Geldbu&szlig;e eingestellt w&uuml;rden. &ldquo;Dann haben wir den Befund: Die Kleinen h&auml;ngt man, die Gro&szlig;en l&auml;sst man laufen.&rdquo; Sie als einzelne Staatsanw&auml;ltin k&ouml;nne daran wenig &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/cum-ex-aufarbeitung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Unsere Staatsanwaltschaft ist nicht frei in ihrer Arbeit, sondern den Justizministerien weisungsgebunden unterstellt. Obwohl Richterverb&auml;nde eine Gesetzesreform fordern, ist bisher noch nichts dahingehend ge&auml;ndert worden. &bdquo;&hellip;Die deutschen Staatsanwaltschaften bieten keine hinreichende Gew&auml;hr f&uuml;r Unabh&auml;ngigkeit gegen&uuml;ber der Exekutive, um zur Ausstellung eines Europ&auml;ischen Haftbefehls (EuBH) befugt zu sein. Das hat die Gro&szlig;e Kammer des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) am Montag&hellip;&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Cum-Ex-Chefermittlerin Brorhilker&bdquo;Scholz-J&auml;gerin&ldquo; wirft das Handtuch &ndash; das bringt gr&uuml;nen NRW-Minister in Bedr&auml;ngnis<\/strong><br>\nDie Cum-Ex-Chefermittlerin Anne Brorhilker hat gek&uuml;ndigt &ndash; und &uuml;bt Kritik an der Aufarbeitung des Steuerskandals. Ihr Weggang wirft jetzt unangenehme Fragen auf &ndash; auch an den gr&uuml;nen NRW-Justizminister Benjamin Limbach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/cum-ex-chefermittlerin-brorhilker-scholz-jaegerin-wirft-das-handtuch-das-bringt-gruenen-nrw-minister-in-bedraengnis_id_259879158.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zur Erinnerung <\/strong><br>\nDie SPD stellt einen Cum-Ex Kanzler mit &bdquo;Erinnerungsl&uuml;cken&ldquo; , ein gr&uuml;ner Justizminister in NRW wollte Frau Brorhilker entmachten,  die FDP war eng mit dem CumEx Straft&auml;ter und Knastbruder Hanno Berger verwickelt und die CDU hat einen Oppositionsf&uuml;hrer, der in Kontrollorganen von Finanzinstituten sa&szlig;, die CumEx gemacht haben sollen bzw. f&uuml;r eine Kanzlei t&auml;tig, die um CumEx Straft&auml;ter warb. Und die &Ouml;ffentlichkeit ist ehrlich verwundert, dass unsere besten Staatsanw&auml;lte hinschmeissen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FabioDeMasi\/status\/1782432867731083481\">Fabio De Masi via Twitter\/X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Jahrestag der Kunstaktion #allesdichtmachen: &bdquo;Ich hatte wochenlang Angst&ldquo;<\/strong><br>\nHeute vor drei Jahren ver&ouml;ffentlichten Schauspieler kritische Videos zur Corona-Politik. Auch unsere Autorin hat mitgemacht. Ein R&uuml;ckblick mit W&uuml;nschen f&uuml;r die Zukunft. [&hellip;]<br>\nDie wirklichen Verletzungen kamen von den Menschen, die mich kennen, teilweise seit vielen Jahren, und die den verdrehten Worten der Presse mehr glaubten als mir. Ich musste v&ouml;llig irrsinnige Gespr&auml;che f&uuml;hren, Gespr&auml;che, von denen ich niemals auch nur im Ansatz gedacht h&auml;tte, sie mit meinen Freunden, Kollegen und Auftraggebern jemals f&uuml;hren zu m&uuml;ssen. Die Vorw&uuml;rfe: ich sei depressiv, vom rechten Weg abgekommen, naiv, infantil, gef&auml;hrlich, rechts, AfD-Anh&auml;ngerin, ich w&uuml;rde die Gesellschaft spalten und man m&uuml;sse sich auf einmal von mir distanzieren. Wow! Das alles wusste ich gar nicht &uuml;ber mich! Vor allem nicht, dass ich die Macht habe, 83 Millionen Menschen zu spalten. Wahnsinn!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/jahrestag-der-kunstaktion-allesdichtmachen-ich-hatte-wochenlang-angst-li.2207505\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jan Josef Liefers zu #allesdichtmachen: &bdquo;Die tun alle so, als w&auml;re nichts gewesen&ldquo;<\/strong><br>\nVor drei Jahren geriet der Schauspieler wegen seiner Kritik an Corona-Ma&szlig;nahmen in einen Shitstorm. Ich habe ihn damals interviewt. Was sagt er heute dazu? [&hellip;]<br>\nIn der &bdquo;Aktuellen Stunde&ldquo; vom WDR warf ihm der Moderator vor, ein &bdquo;wohlsituierter Schauspieler&ldquo; zu sein, Corona-Leugnern R&uuml;ckenwind zu geben und Pfleger auf Intensivstationen zu verh&ouml;hnen. Liefers war per Video zugeschaltet, unvorteilhaft ausgeleuchtet, ihm standen die Haare zu Berge, aber er blieb bewundernswert ruhig. Als ihm auch noch Naivit&auml;t vorgeworfen wurde, sagte er: &bdquo;Wissen Sie, wann ich das das letzte Mal geh&ouml;rt habe? Von einem Kandidaten des ZK der SED in der Schauspielschule.&ldquo;<br>\nDas WDR-Interview steht immer noch online, ich habe es mir noch einmal angesehen. Es zeigt, wie schnell das geht, das Ausgrenzen, in die Ecke stellen. Wie wichtig es ist, in unsicheren Zeiten einen k&uuml;hlen Kopf zu bewahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/jan-josef-liefers-zu-allesdichtmachen-und-corona-politik-die-tun-alle-so-als-waere-nichts-gewesen-li.2209020\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Aufarbeitung jetzt! Die Corona-Politik war falsch<\/strong><br>\nWollen wir die gesellschaftliche Spaltung &uuml;berwinden, muss die Pandemie Konsequenzen haben. Ein Gastbeitrag.<br>\nVom 16. M&auml;rz 2020 bis 7. April 2023 wurden in Deutschland schwerwiegende Grundrechtseingriffe aufrechterhalten, obwohl sp&auml;testens seit Mitte 2021 erkennbar gewesen war, dass diese unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig waren. F&uuml;r Millionen von Menschen bedeuteten die Jahre des Corona-Ausnahmezustands deshalb eine Ersch&uuml;tterung des Glaubens an die Kraft von Aufkl&auml;rung, Vernunft und Diskurs und einen massiven Vertrauensverlust in den Rechtsstaat, in Parlamente, Regierungen, Gerichte, Verb&auml;nde, Rundfunkanstalten, Zeitungen, wissenschaftliche Einrichtungen und Universit&auml;ten.<br>\nAm schwersten wog das Versagen dreier Institutionen: des Deutschen Ethikrats, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Bundesverfassungsgerichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/aufarbeitung-jetzt-die-corona-politik-war-falsch-li.2204780\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Regierung geht autorit&auml;r gegen Kritiker vor<\/strong><br>\nVertreter der Ampelkoalition inszenieren sich als Demokratieretter, folgen aber autorit&auml;ren Instinkten, wenn sie von der falschen Seite kritisiert werden.<br>\nDas Kaiserreich galt Gr&uuml;nen und Sozialdemokraten nie als Vorbild, und doch wirken sie eigent&uuml;mlich fasziniert von den wilhelminischen Zensurgesetzen, die das Behaupten &bdquo;entstellter Thatsachen&ldquo; mit zwei Jahren Gef&auml;ngnis ahndeten und Beleidigungen des Kaisers mit Festungshaft. Unl&auml;ngst stellte Au&szlig;enministerin Baerbock Strafantrag gegen einen bayerischen Unternehmer, weil der in seinem Garten satirische Plakate &uuml;ber die Gr&uuml;nen aufgestellt hatte. Er wurde freigesprochen, von einem Amtsgericht, das nicht nur dessen Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung hervorhob, sondern festhielt, dass Politiker mehr hinnehmen m&uuml;ssten als Normalb&uuml;rger.<br>\nEine weitere Lektion &ndash; diesmal aus Karlsruhe &ndash; erhielt jetzt Entwicklungshilfeministerin Schulze, die einem Journalisten Kritik an ihrem Haus verbieten wollte. Der Schutz des Staates vor verbalen Angriffen d&uuml;rfe nicht dazu f&uuml;hren, staatliche Einrichtungen gegen Kritik &ndash; unter Umst&auml;nden auch in scharfer Form &ndash; abzuschirmen, die von dem Grundrecht der Meinungsfreiheit in besonderer Weise gew&auml;hrleistet werden soll, urteilten die Richter.<br>\nDer letzte Fall lohnt einen genaueren Blick, denn viel fehlte nicht, und das SPD-gef&uuml;hrte Ministerium h&auml;tte eine bisher &uuml;bliche demokratische Praxis au&szlig;er Kraft gesetzt: dass auf zugespitzte Regierungskritik mit &ouml;ffentlicher Zur&uuml;ckweisung (oder souver&auml;nem Schweigen) des betroffenen Ministers reagiert wird und nicht mit einer gerichtlichen Klage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/ministerinnen-der-ampelkoalition-gehen-autoritaer-gegen-kritiker-vor-19665420.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. 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