{"id":114558,"date":"2024-05-01T12:00:38","date_gmt":"2024-05-01T10:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114558"},"modified":"2024-05-01T13:33:58","modified_gmt":"2024-05-01T11:33:58","slug":"heraus-zum-1-mai-gibt-es-was-zu-feiern-ja-aber-nur-ein-bisschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114558","title":{"rendered":"Heraus zum 1. Mai. Gibt es was zu feiern? Ja, aber nur ein bisschen"},"content":{"rendered":"<p>Es ist wieder so weit. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine acht Mitgliedsgewerkschaften <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/erster-mai-tag-der-arbeit\">rufen am &bdquo;Tag der Arbeit&ldquo;<\/a> bundesweit zu Demonstrationen, Kundgebungen und Festen unter der Losung &bdquo;Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit&rdquo; auf. Der DGB rechnet auf rund 400 Veranstaltungen mit mehr als 300.000 Teilnehmern. Von <strong>Rainer Balcerowiak<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2123\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-114558-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240429-Erster-Mai-Was-zu-feiern-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240429-Erster-Mai-Was-zu-feiern-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240429-Erster-Mai-Was-zu-feiern-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240429-Erster-Mai-Was-zu-feiern-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=114558-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240429-Erster-Mai-Was-zu-feiern-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240429-Erster-Mai-Was-zu-feiern-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Seit 1886 ist der 1. Mai eine Art Fixpunkt f&uuml;r die internationale Arbeiterbewegung. Damals streikten eine halbe Million US-Amerikaner f&uuml;r die Einf&uuml;hrung des Achtstundentags. In den folgenden Tagen eskalierte die Auseinandersetzung vor allem in Chicago, es gab zahlreiche Tote und Verletzte. Acht Streikf&uuml;hrer wurden inhaftiert und sp&auml;ter hingerichtet. 1889 beschlossen Gewerkschaften und Arbeiterparteien auf dem Zweiten Internationalen Arbeiterkongress in Paris, zum Gedenken an die Opfer von Chicago am 1. Mai zu einer internationalen Demonstration aufzurufen. Zentrale Forderungen waren auch hier der Achtstundentag, au&szlig;erdem h&ouml;here L&ouml;hne und bessere Arbeitsbedingungen. 1890 erkl&auml;rte die SPD den 1. Mai offiziell zum &bdquo;Kampftag der Arbeiterklasse&ldquo;, und 1919 wurde er als &bdquo;Tag der Arbeit&ldquo; von der Weimarer Nationalversammlung per Gesetz zum offiziellen Feiertag erkl&auml;rt.<\/p><p>In den vergangenen Jahren war der 1. Mai f&uuml;r den DGB vor allem ein Tag f&uuml;r die identit&auml;tsstiftende Selbstvergewisserung der schrumpfenden Mitgliedschaft. Und f&uuml;r viele Teilnehmer war es auch einfach eine gro&szlig;e Party: Das Bier floss in Str&ouml;men, dazu kam der manchmal etwas strenge Geruch von angekokelten Bratw&uuml;rsten. Auch f&uuml;r Kinderbespa&szlig;ung &ndash; etwa mit H&uuml;pfburgen &ndash; war gesorgt, und auf den B&uuml;hnen versuchten Kulturschaffende aller Couleur, gute Laune zu verbreiten.<\/p><p><strong>&bdquo;Kampftag der Arbeiter&ldquo; zum Ritual verkommen<\/strong><\/p><p>Wirklich zu feiern gab es allerdings eher wenig. Die vergangenen Jahre waren von empfindlichen Reallohnverlusten, einer erodierenden Tarifbindung und einem wuchernden Niedriglohnsektor gepr&auml;gt, verbunden mit einem deutlichen Mitgliederr&uuml;ckgang der DGB-Gewerkschaften. 500.000 Mitglieder verloren sie zwischen 2013 und 2023, jetzt sind es noch 5,65 Millionen, davon 2,1 Millionen bei der IG Metall und 1,9 Millionen bei ver.di. Noch drastischer stellt sich dieser Schrumpfungsprozess in einem l&auml;ngeren Zeithorizont dar: 1991 waren es noch fast zw&ouml;lf Millionen Mitglieder.<\/p><p>Es gab Jahr f&uuml;r Jahr die ewig gleichen &bdquo;k&auml;mpferischen Reden&ldquo; von DGB-Funktion&auml;ren und Polit-Prominenz, zumeist mit SPD-Parteibuch. Dieser fast schon symbiotischen Bindung der DGB-F&uuml;hrung an die SPD hat auch der massivste soziale Kahlschlag der bundesdeutschen Geschichte, die von einer sozialdemokratisch gef&uuml;hrten Regierung exekutierten Agenda-2010-Reformen, kaum etwas anhaben k&ouml;nnen.<\/p><p>Das ist diesmal nicht anders. Auf den gr&ouml;&szlig;eren Kundgebungen werden neben der DGB-Prominenz auch die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Lars Klingbeil, der Generalsekret&auml;r Kevin K&uuml;hnert, die saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sidentin Anke Rehlinger, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und die EU-Spitzenkandidatin Katarina Barley ans Mikrofon treten. Wobei stets mit mehr oder weniger lautstarken Protesten etlicher Teilnehmer zu rechnen ist, denn diese Politiker stehen nicht nur f&uuml;r eine aggressive R&uuml;stungs- und Sanktionspolitik gegen Russland, sondern auch f&uuml;r sozial-, klima- und wirtschaftspolitische Geisterfahrten, die auch vielen Gewerkschaftsmitgliedern schwer im Magen liegen.<\/p><p><strong>Erfreuliche Erfolge bei Tarifk&auml;mpfen<\/strong><\/p><p>Dennoch gibt es in diesem Jahr f&uuml;r die Gewerkschaften durchaus etwas zu feiern. Vor allem als Reaktion auf die Inflation in den vergangenen zwei Jahren ging man recht offensiv in die Tarifrunden und konnte in einigen Branchen, teilweise begleitet von Streiks, ansehnliche Abschl&uuml;sse erzielen. Das betraf zum einen den &ouml;ffentlichen Dienst und &ndash; besonders &bdquo;publikumswirksam&ldquo; &ndash; alle Verkehrssektoren, also die Luftfahrt, den Schienenverkehr und den kommunalen Nahverkehr.<\/p><p>So bekommen die Besch&auml;ftigten der Luftsicherheitsunternehmen zwischen 13,1 und 15,1 Prozent mehr, bei einer Laufzeit von 15 Monaten. Beim Bodenpersonal der Lufthansa bel&auml;uft sich die durchschnittliche Erh&ouml;hung auf 12,5 Prozent, wobei es eine Mindesterh&ouml;hung von 280 Euro pro Monat gibt, wodurch die Entgelte bei unteren und mittleren Gehaltsgruppen &uuml;berproportional steigen. Auch im kommunalen Nahverkehr gab es teilweise kr&auml;ftige Lohnerh&ouml;hungen mit Mindestbetr&auml;gen &ndash; und obendrauf dann stets noch als Leckerli die einmalige, steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichspr&auml;mie von 3.000 Euro.<\/p><p>Kr&auml;ftig zugelangt haben auch zwei Spartengewerkschaften, die nicht dem DGB angeh&ouml;ren. Bei der Unabh&auml;ngigen Flugbegleiterorganisation (UFO) reichte ein ganzt&auml;giger Streik, um die Lufthansa in der folgenden Schlichtung zum Einlenken zu bewegen. Neben der steuerfreien Einmalzahlung bekommt das Kabinenpersonal eine dreistufige Lohnerh&ouml;hung um insgesamt 16,5 Prozent, bei einer Laufzeit bis Ende 2026.<\/p><p>Den Vogel abgeschossen hat diesmal allerdings die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer (GDL), die bei der Deutschen Bahn mit massiven Streiks ihr Hauptziel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106731\">durchsetzen konnte<\/a>: Die stufenweise Absenkung der Wochenarbeitszeit f&uuml;r Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden mit vollem Lohnausgleich. Dazu auch hier die Einmalzahlung sowie eine einheitliche, zweistufige Lohnerh&ouml;hung um 420 Euro pro Monat. Und das gilt eben nicht nur f&uuml;r den bundeseigenen Konzern, sondern auch f&uuml;r fast alle privaten Konkurrenzunternehmen. Und es ist bereits abzusehen, dass die Frage der Arbeitszeitverk&uuml;rzung mit Lohnausgleich, die jetzt von der GDL wieder nachdr&uuml;cklich auf die Tagesordnung gesetzt wurde, auch in kommenden Tarifrunden anderer Gewerkschaften eine wichtige Rolle spielen wird.<\/p><p>Die in diesen Branchen erfolgreichen Tarifk&auml;mpfe hatten allerdings auch recht g&uuml;nstige Rahmenbedingungen. Denn die Gewerkschaften sind dort traditionell gut organisiert, und Arbeitsk&auml;mpfe im Verkehrsbereich &uuml;ben erheblichen Druck auf die Arbeitgeber aus. Ferner spielen dort die generell im Sinne abh&auml;ngig Besch&auml;ftigter (noch) relativ entspannte Lage auf dem Arbeitsmarkt und der in einigen Branchen gro&szlig;e Arbeitskr&auml;ftemangel eine Rolle. Wenn keiner mehr Bock hat, im Schichtdienst Lokomotiven oder Busse zu fahren oder den Flugg&auml;sten die Koffer abzufertigen, weil es derzeit auch andere Jobs mit besseren Arbeitsbedingungen und besserer Entlohnung gibt, dann wird das ein ziemlich gro&szlig;es Problem.<\/p><p><strong>Immer mehr tariffreie Zonen<\/strong><\/p><p>Dieses Druckpotenzial gibt es in anderen Branchen offenbar nicht. So gestaltet sich die Tarifrunde im Einzelhandel seit &uuml;ber einem Jahr als H&auml;ngepartie. Die Forderungen der Gewerkschaft und das Angebot der Arbeitgeber liegen meilenweit auseinander. Doch die sitzen die gelegentlichen, nur von wenigen Besch&auml;ftigen getragenen Warnstreiks bislang schulterzuckend aus. Und generell sinkt der Geltungsbereich vieler Tarifvertr&auml;ge erheblich. Waren 1995 noch mehr als 80 Prozent der Besch&auml;ftigten bei tarifgebundenen Arbeitgebern besch&auml;ftigt, so sind es <a href=\"https:\/\/www.wsi.de\/de\/analysen-zur-tarifbindung-34899.htm\">heute nur noch knapp die H&auml;lfte<\/a>. Nur noch jeder vierte Betrieb ist an einen Tarifvertrag gebunden. Das betrifft nicht nur Kleinbetriebe und Branchen mit sehr schwachem gewerkschaftlichen Organisationsgrad, sondern auch &bdquo;Leuchtt&uuml;rme&ldquo; der Industrie und der Handelslogistik, wie z.B. Tesla und Amazon.<\/p><p>Auch der von der &bdquo;rot-gr&uuml;nen&ldquo; Bundesregierung unter Gerhard Schr&ouml;der massiv bef&ouml;rderte Niedriglohnsektor hat sich verfestigt. Rund ein Viertel aller Besch&auml;ftigten verdient weniger als 14 Euro pro Stunde, wobei die gro&szlig;e Grauzone von Subunternehmen und Scheinselbstst&auml;ndigen noch gar nicht erfasst ist. Gel&ouml;st werden k&ouml;nnte das Problem wenigstens teilweise durch die Ausweitung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifvertr&auml;gen auf alle oder wenigstens die meisten Branchen, was in den meisten westeurop&auml;ischen L&auml;ndern auch l&auml;ngst Standard ist. Doch politische Mehrheiten f&uuml;r so ein Vorhaben sind in Deutschland nicht in Sicht, und die Gewerkschaften sind offensichtlich zu schwach bzw. nicht willens, in dieser Frage entsprechend Druck aufzubauen. Auf die Pauke hauen dagegen jetzt Unternehmerverb&auml;nde und ihre Parteien. Sie nehmen die &ndash; im europ&auml;ischen Vergleich eher harmlose &ndash; Streikwelle im Verkehrssektor zum Anlass, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2024-03\/lokfuehrer-gewerkschaft-gdl-bahn-tarifstreit-kritik-fdp-streikrecht\">massive Einschr&auml;nkungen des Streikrechts zu fordern<\/a>. Aber bei aller Verkommenheit: Das kann sich die SPD nun wirklich nicht leisten.<\/p><p>In Tarifauseinandersetzungen sind die Gewerkschaften also nach wie vor ein Faktor, vor allem f&uuml;r ihre traditionellen Kernklientele. Politisch sind sie dagegen weitgehend verzwergt und faktisch nicht mehr kampagnenf&auml;hig. Zur SPD-Treue geh&ouml;rt f&uuml;r gro&szlig;e Teile des Apparats auch die prinzipielle Unterst&uuml;tzung der Aufr&uuml;stung, der Waffenlieferungen an die Ukraine und der Sanktionen gegen Russland. Einen entsprechenden <a href=\"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/2023\/09\/ver-di-sagt-jein-bundeskongress-stimmt-fuer-lieferung-von-waffen-an-ukraine\/\">Leitantrag beschloss auch der ver.di-Bundeskongress im September 2023<\/a> mit gro&szlig;er Mehrheit. Gegen diese Positionierungen gibt es allerdings viel innergewerkschaftlichen Widerstand &ndash; bis hin zu ganzen Landesverb&auml;nden.<\/p><p>Aber wie bereits gesagt: Ein bisschen was zu feiern gibt es trotzdem. Man kann also ruhig auf eine Maifeier gehen und dort ein &ndash; hoffentlich nicht lauwarmes &ndash; Bier auf die Lokf&uuml;hrer, Busfahrer, Flugsicherheitsmitarbeiter und andere trinken, die sich ein kr&auml;ftiges Lohnplus erk&auml;mpft haben. Und wenn dann anschlie&szlig;end Esken, Klingbeil, K&uuml;hnert, Barley &amp; Co. ans Rednerpult treten, kann man um so kr&auml;ftiger buhen und pfeifen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/b7d1613148b8471da6413f2cb6229a7e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><p><small>Titelbild: Sigit Stock Vector \/ Shutterstock<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist wieder so weit. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine acht Mitgliedsgewerkschaften <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/erster-mai-tag-der-arbeit\">rufen am &bdquo;Tag der Arbeit&ldquo;<\/a> bundesweit zu Demonstrationen, Kundgebungen und Festen unter der Losung &bdquo;Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit&rdquo; auf. Der DGB rechnet auf rund 400 Veranstaltungen mit mehr als 300.000 Teilnehmern. Von <strong>Rainer Balcerowiak<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast<\/em><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114558\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":114559,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,212,109],"tags":[3367,1740,282,517,1071,319,1176,324],"class_list":["post-114558","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gedenktagejahrestage","category-gewerkschaften","tag-arbeiterbewegung","tag-arbeitsbedingungen","tag-buergerproteste","tag-dgb","tag-gdl","tag-lohnentwicklung","tag-streik","tag-tarifvertraege"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Shutterstock_1963936225.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/114558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=114558"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/114558\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":114622,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/114558\/revisions\/114622"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/114559"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=114558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=114558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=114558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}