{"id":114630,"date":"2024-05-02T09:00:34","date_gmt":"2024-05-02T07:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114630"},"modified":"2024-05-02T17:42:39","modified_gmt":"2024-05-02T15:42:39","slug":"vor-zehn-jahren-brannte-das-gewerkschaftshaus-von-odessa-es-war-eines-der-startsignale-fuer-einen-blutigen-buergerkrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114630","title":{"rendered":"Vor zehn Jahren brannte das Gewerkschaftshaus von Odessa &#8211; Es war eines der Startsignale f\u00fcr einen blutigen B\u00fcrgerkrieg"},"content":{"rendered":"<p>Am 2. Mai 2014 starben 42 Menschen im Gewerkschaftshaus von Odessa. Ein nationalistischer Mob hatte das Geb&auml;ude mit Molotow-Cocktails und Schl&auml;gertrupps angegriffen. Der Angriff wurde von der Regierung in Kiew wohlwollend kommentiert, wenn nicht sogar organisiert, denn der ukrainische Sicherheitschef Andrej Parubi besuchte am 30. April 2014 Pro-Maidan-Kr&auml;fte, die im Gebiet Odessa Stra&szlig;en kontrollierten. Von einer zielgerichteten Aktion zur Einsch&uuml;chterung von Regierungskritikern wollte man in den gro&szlig;en deutschen Medien 2014 nichts wissen. Der Brand sei eine &bdquo;Verkettung ungl&uuml;cklicher Umst&auml;nde&ldquo; gewesen, meinten damals die ukrainischen Medien. Eigene Recherchen gaben die gro&szlig;en deutschen Medien nicht in Auftrag. Aus Moskau berichtet <strong>Ulrich Heyden.<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6742\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-114630-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240502-Zehn-Jahre-Gewerkschaftshaus-Odessa-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240502-Zehn-Jahre-Gewerkschaftshaus-Odessa-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240502-Zehn-Jahre-Gewerkschaftshaus-Odessa-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240502-Zehn-Jahre-Gewerkschaftshaus-Odessa-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=114630-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240502-Zehn-Jahre-Gewerkschaftshaus-Odessa-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240502-Zehn-Jahre-Gewerkschaftshaus-Odessa-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Kein einziger der T&auml;ter und Hinterm&auml;nner des &Uuml;berfalls auf das Gewerkschaftshaus von Odessa wurde bis heute vor Gericht gestellt. Die Ermittlungen verliefen im Sande. Es half auch nicht, dass Beobachter des Europarates im November 2015 einen <a href=\"https:\/\/rm.coe.int\/CoERMPublicCommonSearchServices\/DisplayDCTMContent?documentId=090000168048610f\">90 Seiten umfassenden Bericht<\/a> vorlegten, in dem sie der Regierung in Kiew bescheinigten, dass sie die Ermittlungen zum Brand vernachl&auml;ssige. <\/p><p><strong>Gefordert wurde eine F&ouml;deralisierung der Ukraine<\/strong><\/p><p>Wie kam es &uuml;berhaupt zum Brand im Gewerkschaftshaus? In Odessa gab es eine starke Stimmung gegen den Staatsstreich in Kiew. Die Stadt war 2014 vorwiegend russland-freundlich. Nachdem die Staatsstreich-Regierung in Kiew beschlossen hatte, der russischen Sprache den Status einer Regionalsprache in Gebieten mit starkem russischen Bev&ouml;lkerungsanteil abzuerkennen, kam es in Odessa und anderen St&auml;dten im S&uuml;dosten der Ukraine zu Demonstrationen. In Odessa demonstrierten 20.000 Menschen f&uuml;r eine F&ouml;deralisierung der Ukraine. <\/p><p>Die F&ouml;deralisten bauten vor dem Gewerkschaftshaus von Odessa ein Zeltlager auf. Am 2. Mai 2014 wurde dieses Zeltlager von aus Kiew und Charkow angereisten Ultranationalisten niedergebrannt. Etwa 300 Anti-Maidan-Aktivisten fl&uuml;chteten vom Zeltlager ins Gewerkschaftshaus und verbarrikadierten sich dort in den Zimmern.<\/p><p>Zu denen, die sich in das Geb&auml;ude gefl&uuml;chtet hatten, geh&ouml;rte auch Anschela Polownowa. In einem Interview <a href=\"https:\/\/odysee.com\/@UlrichHeyden:2\/%25C3%25BCberlebende-des-massakers-im:6\">(ab Minute 11:33)<\/a> berichtete sie mir, was sie erlebte. Den ultranationalistischen Schl&auml;gertrupps, die in das Geb&auml;ude &uuml;ber einen Seiteneingang eingedrungen waren, sei es gelungen, das B&uuml;rozimmer, in dem sie sich zusammen mit anderen Schutzsuchenden befand, aufzubrechen. Die Eindringlinge h&auml;tten geschrien, &bdquo;alle hinlegen&ldquo;. Dann h&auml;tten die Ultranationalisten begonnen, die am Boden Liegenden mit Ketten und Kn&uuml;ppeln zu schlagen. <\/p><p>Polownowa berichtet, weil der Qualm des Brandes im Geb&auml;ude das Atmen erschwerte, seien Menschen aus den Fenstern des Geb&auml;udes geklettert und h&auml;tten sich dann an Mauervorspr&uuml;ngen festgehalten. Andere sprangen in Todesangst aus dem Fenster. Doch auch unten angekommen war man sich seines Lebens nicht sicher. Viele derer, die gesprungen waren, wurden von Nationalisten, die unten warteten, mit Kn&uuml;ppeln blutig geschlagen. <\/p><p>&bdquo;<strong>Hier k&ouml;nnt ihr sehen, was aus Russland werden wird &hellip;&ldquo;<\/strong><\/p><p>Was in den K&ouml;pfen der Ultranationalisten vorging, wird in dem Film &bdquo;Remember Odessa&ldquo; deutlich, den der Regisseur Wilhelm Domke-Schulz 2022 ver&ouml;ffentlichte. In dem Film gibt es Szenen, die zeigen, wie Maidan-Anh&auml;nger durch das Gewerkschaftshaus ziehen und mit h&ouml;hnischen Kommentaren &uuml;ber die dort liegenden Toten reden und sich deren pers&ouml;nlicher Dokumente bem&auml;chtigen (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=56bfHtbMC9w\">bei Minute 1:00:00<\/a>). <\/p><p>Von dem Video-Streamer h&ouml;rt man S&auml;tze wie, &bdquo;da liegt noch eine Negerin &hellip; sie sind verbrannt&ldquo;. Oder &bdquo;ja, so etwas gibt es. Kartoffelk&auml;fer&ldquo;. Kartoffelk&auml;fer wurden die russland-freundlichen Oppositionellen wegen ihre schwarz-orangenen St.-Georgs-Erkennungs-Bandes genannt. Dann h&ouml;rt man den Sprecher im Stream-Video sagen, &bdquo;da k&ouml;nnt ihr euch vorstellen, was aus Russland werden wird, wenn da zuf&auml;llig das Gleiche &hellip; das ist hier blo&szlig; Odessa.&ldquo; Man sp&uuml;rt, wie gro&szlig; der Hass der Ultranationalisten auf Russen und Russland schon damals war, acht Jahre bevor die russische Armee in die Ukraine einmarschierte. <\/p><p>Ich besuchte Odessa im Juli 2014, zwei Monate nach dem Brand im Gewerkschaftshaus. Mit Hilfe eines Ortskundigen gelang es mir, in das vom Brand zerst&ouml;rte und abgesperrte Geb&auml;ude zu gelangen. Ich sah eingeschlagene T&uuml;ren und vom Brand verru&szlig;te W&auml;nde. In einem Zimmer sah ich eine getrocknete Blutlache und auf einen Spiegel hatte jemand geschrieben, &bdquo;wir werden Russland t&ouml;ten&ldquo; (<a href=\"https:\/\/odysee.com\/@UlrichHeyden:2\/5.-jahrestag-des-odessa-massakers-es:e\">ab Minute 7:30<\/a>).<\/p><p><strong>Die Feuerwehr kam erst sp&auml;t<\/strong><\/p><p>Die Feuerwehr kam erst 38 Minuten nach dem Beginn des Brandes, obwohl die Feuerwache nur 500 Meter vom Gewerkschaftshaus entfernt liegt. B&uuml;rger, welche die Feuerwehr anriefen, wurden abgewimmelt, wie ein Audiomitschnitt der Anrufe belegt. Die Polizei, die mit nur wenigen M&auml;nnern vor dem Geb&auml;ude pr&auml;sent war, schritt nicht ein und die Sicherheitskr&auml;fte bekamen auch keine Verst&auml;rkung. Man hatte den Eindruck, dass der Gouverneur von Odessa, Wladimir Nemirowski, den Ultranationalisten ganz bewusst freie Hand f&uuml;r ihren &Uuml;berfall lie&szlig;.<\/p><p><strong>Die Bilder aus Odessa sollten abschrecken<\/strong><\/p><p>Ungew&ouml;hnlich war, dass die Attacke auf das Gewerkschaftshaus von zahlreichen Video-Streamern begleitet wurde. Sie konnten in aller Seelenruhe filmen. Die zahlreichen Film-Teams, die w&auml;hrend des Massakers vor Ort waren, lieferten per Stream Berichte in alle Regionen der Ukraine. Dass &bdquo;ukrainische Patrioten&ldquo; &ndash; ohne dass die Polizei einschritt &ndash; ein Geb&auml;ude mit Menschen in Brand stecken konnten, sollte offenbar eine abschreckende Wirkung haben. <\/p><p>Der Ablauf der Ereignisse zeigt: Die Staatsstreich-Regierung in Kiew wollte die Welle der Besetzungen von Regierungsgeb&auml;uden, die es im Fr&uuml;hjahr 2014 im S&uuml;dosten der Ukraine gegeben hatte, mit aller Macht stoppen. Nach dem Massaker bedankte sich die bekannte ukrainische Politikerin Julia Timoschenko bei &bdquo;den ukrainischen Patrioten&ldquo;, welche &bdquo;den russischen Terrorismus&ldquo; in Odessa gestoppt h&auml;tten. <\/p><p>Als ich im Juli 2014 Odessa besuchte, begann ich spontan, Interviews mit Angeh&ouml;rigen der im Gewerkschaftshaus verbrannten Menschen zu filmen. Die Aufnahmen waren ein Grundstock f&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LXRIuVNGmds\">den Film &bdquo;Lauffeuer&ldquo;<\/a>, den ich dann mit dem Video-Kollektiv Leftvision in Berlin gemeinsam produzierte. Die Premiere des Films war im Februar 2015 im Berliner Programmkino Moviemento. <\/p><p>&bdquo;Lauffeuer&ldquo; war mehrere Jahre der einzige deutschsprachige Film, der die Ereignisse vom 2. Mai 2014 kritisch aufarbeitete und auch die politischen Motive der Brandstifter und ihrer Hinterm&auml;nner nannte. <\/p><p>Als einen der Hinterm&auml;nner identifizierten wir in unserem Film Andrej Parubi, 2014 Chef des ukrainischen Sicherheitsrates, der Odessa noch am 30. April 2014 besucht und mit Pro-Maidan-Schutzstaffeln Gespr&auml;che gef&uuml;hrt hatte, sowie den Oligarchen Igor Kolomoiski, der gewaltbereite Maidan-Anh&auml;nger finanzierte und im Fr&uuml;hjahr 2014 &ouml;ffentlich ein Kopfgeld von 10.000 Dollar auf &bdquo;Separatisten&ldquo; ausgesetzt hatte.<\/p><p><strong>Russen: &bdquo;Warum berichtet das deutsche Fernsehen nicht?&ldquo;<\/strong><\/p><p>F&uuml;r die russische Gesellschaft war der Brand im Gewerkschaftshaus in den Jahren 2014 und folgende ein zentrales Thema. Viele Russen &auml;u&szlig;erten mir gegen&uuml;ber Emp&ouml;rung dar&uuml;ber, dass &uuml;ber den Brand im Gewerkschaftshaus in Deutschland nur am Rande und sehr verschwommen berichtet wurde. <\/p><p>Als ich gefragt wurde, ob unser Film &bdquo;Lauffeuer&ldquo; schon im deutschen Fernsehen gelaufen sei, und ich verneinte, gab es ungl&auml;ubiges Staunen. <\/p><p>Heute ist der Brand im Gewerkschaftshaus von Odessa kein zentrales Thema mehr in Russland. Der Chef-Kommentator des russischen Fernsehkanals <em>Rossija<\/em>, Dmitri Kiseljow, hat zwar vor einigen Tagen noch eine l&auml;ngere Sendung &uuml;ber die Trag&ouml;die vom 2. Mai 2014 gebracht, aber im Prinzip ist in Russland alles zum Thema gesagt.<\/p><p><strong>Frontgebiet Odessa<\/strong><\/p><p>Wenn es heute in den russischen Medien um Odessa geht, dann nur noch, wenn &uuml;ber russische Angriffe auf milit&auml;rische Infrastruktur in der ukrainischen Hafenstadt berichtet wird. In den letzten Tagen berichteten russische Medien mehrmals &uuml;ber Raketenangriffe auf milit&auml;rische Ziele im Gebiet Odessa. Dabei seien durch herabfallende Raketentr&uuml;mmer auch Zivilisten verletzt worden. Raketentr&uuml;mmer seien durch die ukrainische Luftabwehr entstanden.<\/p><p>Die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti meldete, dass die russische Armee in der Nacht auf den 1. Mai 2024 einen Stab der ukrainischen Armee in der N&auml;he des Kulikow-Feldes im Stadtzentrum von Odessa bombardiert habe. Am Kulikow-Feld liegt auch das Gewerkschaftshaus von Odessa. Drei russische Geschosse seien eingeschlagen. <\/p><p>In russischen Medien wird auch berichtet, es g&auml;be in Odessa bewaffnete Untergrund-Gruppen. Diese w&uuml;rden der russischen Armee als Informanten helfen. Derartige Meldungen werden wohl auch mit dem Ziel ver&ouml;ffentlicht, die Bev&ouml;lkerung in der Ukraine zu ermutigen, sich an russischen Milit&auml;raktionen zu beteiligen.<\/p><p><small>Titelbild: &copy; Ulrich Heyden<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51371\">Odessa &ndash; 5 Jahre nach dem Brand im Gewerkschaftshaus (nachdenkseiten.de)<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/de71868e7502403c9bc59cb32d84e09a\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 2. Mai 2014 starben 42 Menschen im Gewerkschaftshaus von Odessa. Ein nationalistischer Mob hatte das Geb&auml;ude mit Molotow-Cocktails und Schl&auml;gertrupps angegriffen. Der Angriff wurde von der Regierung in Kiew wohlwollend kommentiert, wenn nicht sogar organisiert, denn der ukrainische Sicherheitschef Andrej Parubi besuchte am 30. April 2014 Pro-Maidan-Kr&auml;fte, die im Gebiet Odessa Stra&szlig;en kontrollierten. Von<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114630\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":51372,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,212,60,20],"tags":[3291,282,395,2564,1919,2520,3151,835,260],"class_list":["post-114630","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gedenktagejahrestage","category-innere-sicherheit","category-landerberichte","tag-anschlag","tag-buergerproteste","tag-foederalismus","tag-gewalt","tag-lueckenpresse","tag-mord","tag-nationale-minderheiten","tag-nationalismus","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/190502-ukr-odessa-vertrocknete-blumen-vor-ausgebr-gewerk-haus-foto-heyden-2014.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/114630","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=114630"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/114630\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":114691,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/114630\/revisions\/114691"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/51372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=114630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=114630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=114630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}