{"id":11467,"date":"2011-11-30T08:39:28","date_gmt":"2011-11-30T07:39:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467"},"modified":"2011-11-30T11:20:06","modified_gmt":"2011-11-30T10:20:06","slug":"hinweise-des-tages-1520","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen.<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert. (WL)<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h01\">Euro-Finanzminister tagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h02\">Germany Cuts Off Its Nose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h03\">Biedenkopf erkl&auml;rt die Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h04\">Souver&auml;n ohne Volk: Der Putsch der M&auml;rkte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h05\">Matthias Greffrath: Verm&ouml;gensabgabe: Ein sch&ouml;nes Wort kehrt heim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h06\">Finanzkrise &ndash; Systemkrise &ndash; Katastrophenkapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h07\">Frankreich stellt Top-Kandidaten gegen Asmussen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h08\">Banken zwischen Wahrheit und Eigennutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h09\">Exporte knacken Billionenmarke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h10\">Empirische Landmarken der Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h11\">Quote der Empf&auml;nger sozialer Mindestsicherung sinkt auf 9,2&nbsp;%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h12\">Sklavenmarkt Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h13\">S21-Dokumente enth&uuml;llen &bdquo;Gr&uuml;ne Chronologie des Nichtstuns!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h14\">Expertengremium: Latenter Antisemitismus bei etwa 20 Prozent der Bev&ouml;lkerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h15\">Rechtsextremismus: Wir und die Anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h16\">BND vernichtete Personalakten fr&uuml;herer SS-Leute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h17\">Gr&uuml;ne: Das Internet &ldquo;als Ganzes&rdquo; st&auml;rken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h18\">AKW: Die Geldmaschine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h19\">&Ouml;ffentliches Fachgespr&auml;ch zur Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h20\">Datenkarten &ndash; Fakten f&uuml;r Arbeitnehmer\/innen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h21\">&Auml;gyptens W&auml;hler warten in langen Schlangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11467#h22\">Neonazis, Antifa und die gelenkte Demokratie &ndash; Russische Rechtsradikale werden immer brutaler<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11467&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Euro-Finanzminister tagen<\/strong><br>\nKurt Bayer war lange an f&uuml;hrender Stelle bei der Weltbank in Washington t&auml;tig und ist nun seit einigen Jahren Exekutivdirektor bei der Internationalen Bank f&uuml;r Wiederaufbau in London. Er spricht im Studio &uuml;ber die Finanzkrise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tvthek.orf.at\/programs\/1211-ZIB-2\/episodes\/3251061-ZIB-2%20\">ORF ZIB 2 (Siehe auch die Links: Live-Schaltung nach Br&uuml;ssel; Live-Studiogespr&auml;ch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Ein lohnender Beitrag &ndash; verglichen mit allem, was bei uns so gesendet wird. Felix Austria!<\/em><br>\n<em>Im Studiogespr&auml;ch auch eine erfrischende Watschen f&uuml;r die Vertreter der Schuldenbremse. <\/em><\/p>\n<p><em>Ein bemerkenswertes Zitat des polnischen Au&szlig;enministers: &ldquo;I fear German power less than I am beginning to fear German inactivity.&rdquo; ( &ldquo;Ich fange mittlerweile an, mich weniger vor der deutsche Macht, als vor der deutschen Tatenlosigkeit zu f&uuml;rchten&rdquo;)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Germany Cuts Off Its Nose<\/strong><br>\nCan&rsquo;t the Germans see, one wonders from afar, that their economy was the great beneficiary of the bubble economy that caused Greece &mdash; and the other peripheral euro-zone countries &mdash; to get in over their heads, because they were buying German exports? Don&rsquo;t they understand that their banks should share the blame for lending to countries that couldn&rsquo;t repay the debts? Don&rsquo;t they realize that the collapse of the euro zone &mdash; unthinkable a year ago; perhaps inevitable now &mdash; will hurt Germany much more than Greece? Other currencies will be devalued against Germany&rsquo;s, making German exports more expensive. And German banks &mdash; woefully undercapitalized and stuffed with sovereign debt &mdash; will face a major solvency crisis when other sovereigns devalue or default.<br>\nYou would think that all of this would be obvious to the Germans. But it is not.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2011\/11\/29\/opinion\/nocera-germany-cuts-off-its-nose.html?_r=2&amp;ref=opinion\">New York Times<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2011\/11\/29\/blick-aussen-germany-cuts-off-its-nose-12233130\/\">Auszugsweise &Uuml;bersetzung und Kommentierung auf Tautenhahn Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Biedenkopf erkl&auml;rt die Krise<\/strong><br>\nF&uuml;r eine W&auml;hrungsunion brauche man eine politische Union&hellip;<br>\nF&uuml;r die Euro-Zone bedeutet eine politische Union laut Biedenkopf zun&auml;chst zweierlei:<br>\nEs muss einheitliche Regeln geben und eine Art Polizei, die aufpasst, dass sich jeder daran h&auml;lt.<br>\nDar&uuml;ber hinaus muss die unterschiedliche Leistungsf&auml;higkeit der einzelnen Regionen ausgeglichen werden &ndash; wie es auch im deutschen L&auml;nderfinanzausgleich der Fall ist.<br>\nDas alles fehlt. Noch. Aber warum machen die Konstruktionsfehler erst zehn Jahre nach Geburt des Euro so gro&szlig;e Probleme? Biedenkopf holt erneut lange aus, erz&auml;hlt von der Riesenblase, die platzte und die Finanzkrise verursachte. Und dass die Staaten 2008 so etwas wie die letzten Gl&auml;ubiger waren, die mit Unsummen die Banken retteten und die Wirtschaft p&auml;ppelten&hellip;<br>\nDoch dann, so Biedenkopf, h&auml;tten die Finanzm&auml;rkte eben das Naheliegende getan und angefangen zu hinterfragen, wie viel Ausgaben sich die L&auml;nder eigentlich leisten k&ouml;nnten. &ldquo;Und sie haben &ndash; wie sie das bei Firmen auch machen &ndash; nach der Qualit&auml;t des Managements gefragt.&rdquo; Soll hei&szlig;en: Ist die Regierung in der Lage, ein Land aus der Schuldenfalle herauszuf&uuml;hren?<br>\nBiedenkopf, der zuvor noch kritisiert hat, die Welt leide unter der &Uuml;berbetonung des &Ouml;konomischen, bricht nun eine Lanze f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte. Gegrummel im Publikum. Doch das verstummt, als er die Zuh&ouml;rer mit einbezieht: &ldquo;Wenn Sie alle Teilhaber eines Fonds w&auml;ren, der Ihre Rente bezahlen soll, w&uuml;rden Sie dann in griechische Staatsanleihen investieren?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,800660,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Erstens: es ist interessant zu beobachten, wie Biedenkopf den Dreh schafft, zu erkl&auml;ren, mit welchem Recht die von den Steuerzahlern\/Staaten geretteten Banken dann ihrerseits die durch ihre Machenschaften hoch verschuldeten Staaten kontrollieren sollen.<\/em><br>\n<em>Zweitens ist interessant, dass diesen Politikern zum Ausgleich unterschiedlicher Leistungsf&auml;higkeit der Euro Staaten nur die Analogie zum L&auml;nderfinanzausgleich einf&auml;llt, die Angleichung durch aufeinander abgestimmten Lohnentwicklungen nicht. Politiker wie Biedenkopf haben nicht erkannt, dass man auf Dauer nicht mit massiv unterschiedlichen Leistungsbilanzsalden leben kann. Eine Art Finanzausgleich fand im &Uuml;brigen immer schon statt. Die Regional- und Strukturfonds der EU haben zumindest in Teilen diese Funktion &uuml;bernommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Souver&auml;n ohne Volk: Der Putsch der M&auml;rkte<\/strong><br>\nEinerseits wird von Deutschland in Europa F&uuml;hrung verlangt, andererseits wird Deutschland &ndash; und explizit die Kanzlerin &ndash; f&uuml;r ihre rigide Umsetzung der F&uuml;hrungsrolle als Spardomina Europas gescholten. Menschen zu etwas zu zwingen, kommt eben nie gut an &ndash; auch wenn es zu ihrem &bdquo;Gl&uuml;ck&ldquo; sein soll.<br>\nDadurch aber ger&auml;t die gro&szlig;e Errungenschaft der EU in Gefahr, die Entfeindung zwischen den Staaten. Wie schnell die einge&uuml;bte Befreundung in Europa fragil werden kann, zeigen die Hetzartikel der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung gegen &bdquo;die Griechen&ldquo;, aber auch die Proteste in Athen, wo regelm&auml;&szlig;ig Deutschlandfahnen mit Nazi-Emblem gezeigt werden. Wie schreibt zu recht die franz&ouml;sische Lib&eacute;ration: &bdquo;Es herrscht ein schmutziges Klima in der EU. Und die Beziehungen zwischen den Mitgliedsl&auml;ndern sind auf gef&auml;hrliche Weise brutal geworden. Dabei geh&ouml;ren sie einer politischen Konstruktion an, die geschaffen wurde, um eben diese alte Form der internationalen Beziehungen &ndash; wo die Starken die Schwachen dominierten &ndash; zu &uuml;berwinden.&ldquo; Die Einbeziehung des Anderen, auch und gerade der schw&auml;cheren Staaten, geh&ouml;rte von Beginn an zu den politischen Prinzipien der EU und wurde nicht zuletzt von deutscher Seite beherzigt&hellip;<br>\nDer eigentliche Souver&auml;nit&auml;tsverlust der europ&auml;ischen Staaten fand daher zu einem anderen Zeitpunkt statt, n&auml;mlich als die Staaten die Banken mit Milliarden aus der Malaise befreiten und sich nicht ihrerseits Zugriff auf die Macht in den Geldh&auml;usern und auf den Finanzm&auml;rkten verschafften&hellip;<br>\nDer Fall Griechenland war insofern nur der letzte Beweis daf&uuml;r, dass wir es mit einem Putsch der M&auml;rkte zu tun haben. Merkel agierte hier von Beginn an weniger als Gestalterin, denn als Getriebene der M&auml;rkte. Und als Erf&uuml;llungsgehilfin einer grundfalschen Sparlogik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2011\/dezember\/souveraen-ohne-volk-der-putsch-der-maerkte\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Matthias Greffrath: Verm&ouml;gensabgabe: Ein sch&ouml;nes Wort kehrt heim<\/strong><br>\nDie Nettoverm&ouml;gen der privaten Haushalte in Deutschland betragen bei vorsichtiger Sch&auml;tzung 6,6 Billionen Euro &ndash; in den letzten 20 Jahren sind sie um mehr als 2 Billionen gewachsen, das ist genau die Summe unserer Staatsverschuldung. Zwei Drittel dieses Reichtums geh&ouml;ren den reichsten zehn Prozent der B&uuml;rger, dem obersten Tausendstel gar ein F&uuml;nftel. Das Schrumpfen des Gemeinwohls hat die Geldverm&ouml;gen der Reichen gebl&auml;ht, ein Lastenausgleich also w&auml;re mehr als plausibel.<br>\nDie Antwort der deutschen Wirtschaftsweisen (auch sie pl&auml;dieren f&uuml;r schnelle Schuldenreduktion) lautet: die M&auml;chtigen des Euroklubs oktroyieren ihren Bev&ouml;lkerungen harte Konsolidierungspfade &ndash; sprich: Sozialabbau. Die andere Antwort hei&szlig;t: Diejenigen, die in den letzten Jahrzehnten am meisten profitiert haben, sollen zahlen. Am besten mit einer sofortigen einmaligen Verm&ouml;gensabgabe, auf Geldverm&ouml;gen und Immobilien, etwa in der H&ouml;he von 30&nbsp;Prozent. Und das europaweit.<br>\nDie Forderung erscheint so abwegig, dass nicht einmal die Linkspartei oder Attac sie in dieser Sch&auml;rfe erheben. Nun, gemacht haben den Vorschlag David Rhodes und Daniel Stelter, zwei Direktoren der Boston Consult Group, der gr&ouml;&szlig;ten Unternehmensberatungsfirma der Welt. Eine europaweite 30-prozentige Einmalabgabe auf Verm&ouml;gen, so haben sie berechnet, k&ouml;nnte die Schulden aller Eurostaaten auf ein handelbares Ma&szlig; zur&uuml;ckschrauben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!82357\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"\/upload\/pdf\/111130_boston_consulting_vermoegensabgabe.pdf\">The Boston Consulting Group, Back to Mesopotamia, The looming threat of debt restructuring [PDF &ndash; 543.7 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser D.L.:<\/strong> Der Teufel steckt vermutlich in den Details. Was ist mit private assets gemeint (auch Betriebsverm&ouml;gen), dann ist eine einmalige 30% Belastung, wenn nicht zeitlich gestreckt, zu hoch. Au&szlig;erdem soll im Gegenzug die Steuern auf gewinne u.a. (welche?) gesenkt werden.<\/em><br>\n<em><strong>Erg&auml;nzung WL:<\/strong> Leider bin ich nicht dazu gekommen das Papier der BCG zu pr&uuml;fen, aber immerhin ist interessant, dass eine gewiss wirtschaftsfreundliche Beratergruppe &uuml;berhaupt auf solche Vorschl&auml;ge kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Finanzkrise &ndash; Systemkrise &ndash; Katastrophenkapitalismus<\/strong><br>\nWarum der verrottende Finanzkapitalismus Demokratie nicht mehr gebrauchen kann, wo der &bdquo;Neoliberalismus&ldquo; hintreibt, und wo Demokraten jetzt wachsam sein m&uuml;ssen.<br>\nWolfram Elsner, Professor f&uuml;r Wirtschaftswissenschaft, Universit&auml;t Bremen<br>\nQuelle 1: <a href=\"\/upload\/pdf\/111130_rede_demokratie_jetzt_bremen_11_11.pdf\">Rede auf der Demonstration &bdquo;Demokratie Jetzt!&ldquo;, Bremen, 11. November 2011 [PDF &ndash; 157.1 KB]<\/a><br>\nQuelle 1: Rede auf YouTube <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=VfYSZW9QDFI&amp;feature=youtu.be\">Teil 1<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ho8X2hSXg24&amp;feature=youtu.be\">Teil 2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Frankreich stellt Top-Kandidaten gegen Asmussen auf<\/strong><br>\nZwischen Frankreich und Deutschland ist ein Streit um einen Schl&uuml;sselposten in der Europ&auml;ischen Zentralbank entbrannt. F&uuml;r Berlin war eigentlich klar, dass Finanzstaatssekret&auml;r J&ouml;rg Assmussen zum Jahreswechsel den Job von EZB-Chefvolkswirt J&uuml;rgen Stark &uuml;bernimmt. Doch nun hat Paris einen Kandidaten f&uuml;r die Nachfolge des scheidenden Italieners Lorenzo Bini Smaghi ins Rennen f&uuml;r das Direktorium der EZB geschickt. Das Problem: Der Franzose Beno&icirc;t Coeur&eacute; w&auml;re von seiner Statur Asmussen mindestens ebenb&uuml;rtig, wenn nicht &uuml;berlegen, denn Coeur&eacute; ist bereits Chefvolkswirt im Pariser Finanzministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article13742164\/Frankreich-stellt-Top-Kandidaten-gegen-Asmussen-auf.html\">Welt online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es w&auml;re auch ein makabrer Witz, wenn Asmussen, einer der Hauptverantwortlichen f&uuml;r die Deregulierung der Finanzm&auml;rkte in Deutschland, zum Chef-&Ouml;konomen der EZB entsorgt werden w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Banken zwischen Wahrheit und Eigennutz<\/strong><br>\nJeden Werktag um etwa 10 Uhr morgens treffen Vertreter von 19 Banken in London eine Reihe von Entscheidungen, die sich auf Finanztransaktionen in aller Welt auswirken &ndash; seien es die Hypotheken von Bauherren, Swaps zur Absicherung von Bonds gegen Zahlungsausf&auml;lle oder die Emission von Unternehmensanleihen. Die Banker entscheiden &uuml;ber den Interbanken-Zinssatz Libor (London Interbank Offered Rate). Er soll messen, wie hohe Zinsen die Banken bei gegenseitigen Ausleihungen zahlen m&uuml;ssen, und dient gleichzeitig als Referenzwert f&uuml;r viele Finanzprodukte. In diesem Jahr wurden in Bezug auf den Libor eine Reihe von Prozessen angestrengt, die nun in Europa und den USA die Gerichte besch&auml;ftigen. Die Kl&auml;ger beschuldigen verschiedene Banken aus dem Libor-Gremium, die Marktpreise zu verzerren. Dies geschehe dadurch, dass sie mitunter schon seit 2007 ihre wahren Kreditkosten verschleierten.<br>\nDie Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) meldete bereits im M&auml;rz 2008 Zweifel an der Stimmigkeit des Libor an. Damals begann die Hypothekenkrise in den USA auf andere Teile der Welt &uuml;berzugreifen. Wenn es Unsicherheiten in Hinblick auf die Liquidit&auml;tspositionen einer beitragenden Bank g&auml;be, w&uuml;rde sich diese h&uuml;ten, Informationen preiszugeben, welche die Unsicherheiten verst&auml;rken k&ouml;nnten. Grund daf&uuml;r sei die Bef&uuml;rchtung, dass dies ihre Finanzierungskosten erh&ouml;hen k&ouml;nnte, erkl&auml;rte die BIZ in einem Quartalsbericht. Strategisches Vorgehen pr&auml;ge die Angaben ebenso wie die Bonit&auml;t und der Finanzierungsbedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/banken_zwischen_wahrheit_und_eigennutz_1.13436837.html\">BIZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Unbegreiflich, dass einige wenige Private in schon fast konspirativen Treffen unkontrolliert &uuml;ber die Zinsen f&uuml;r Finanzinstrumente im gesch&auml;tzten Volumen von 360 Billionen Dollar entscheiden, die die Kunden der Banken Milliarden kosten k&ouml;nnen. Auf die Kritik zum h&ouml;chst undemokratischen Procedere erh&ouml;hte die Britische Bankiervereinigung die Anzahl der Banken, die im Gremium f&uuml;r den Dollar-Libor vertreten sind von 16 auf 20 (Inzwischen ist die deutsche WestLB ausgeschieden). Ein Witz, wenn man bedenkt, dass die EU-Kommission seit Oktober gegen mehrere gro&szlig;e Banken, u.a. die Deutsche Bank, wegen Verdachts auf Zinsmanipulationen des Euribor ermittelt. Beim Euribor werden von 44 (!) Geldinstituten die Zinss&auml;tze ermittelt, zu dem die <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052970203658804576639484062369102.html?mod=WSJEurope_hpp_LEFTTopStories\">Banken in der Eurozone sich gegenseitig Geld leihen<\/a>.<br>\nDie Kommission schlie&szlig;t also nicht aus, dass selbst bei 44 Instituten eine Manipulation m&ouml;glich ist, obwohl das Viertel der Banken mit den h&ouml;chsten und das Viertel mit den niedrigsten S&auml;tzen aus der Berechnung herausfallen. &ndash; Wie war nochmals das Mantra: Gerade im globalen Finanz- und B&ouml;rsenwesen herrscht nur Angebot und Nachfrage.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Exporte knacken Billionenmarke<\/strong><br>\nDie deutschen Exporte steuern trotz Schuldenkrise und weltweiter Konjunktursorgen auf rekordverd&auml;chtige Ergebnisse zu. Der Bundesverband Gro&szlig;handel, Au&szlig;enhandel, Dienstleistungen (BGA) erwartet f&uuml;r kommendes Jahr ein Plus von mindestens sechs Prozent auf 1139 Milliarden Euro. Dabei &uuml;berschreitet der deutsche Wirtschaftsmotor bereits in diesem Jahr die magische Grenze von einer Billionen Euro an Ausfuhren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaft.t-online.de\/aussenhandel-exporte-knacken-billionenmarke\/id_51889670\/index\">t-online<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong>  Hurra! Schon wieder ein neuer Rekord! Die deutschen Unternehmer wird es freuen. Beinahe schon be&auml;ngstigend mit welcher Selbstverst&auml;ndlichkeit BAG-Chef B&ouml;rner die Politiker mahnt, die Schuldenkrise zu meistern. Auf die Idee, dass die produzierten Export-&Uuml;bersch&uuml;sse zumindest ein wenig mit der (Schulden-, Finanz-, Euro-)Krise zu tun haben, kommt er nat&uuml;rlich nicht. Der neoliberale Wahnsinn geht also weiter: die Gewinne explodieren, die Schuldenberge auch und wenn die deutschen Waren nicht mehr von den Griechen, Portugiesen oder in B&auml;lde auch Italienern bezahlt werden k&ouml;nnen, exportieren wir eben nach Tonga oder Fidji. Auch die Cayman-Inseln w&uuml;rden sich als Exportland anbieten, aber halt, Briefkastenfirmen konsumieren ja (noch) nicht!<\/em><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Empirische Landmarken der Ungleichheit<\/strong><br>\nPowerpoint-Vortrag von Claus Sch&auml;fer vom WSI auf dem WSI-Herbstforum zur &ldquo;Gespaltenen Gesellschaft&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Vortrag-C.Sch%C3%A4fer_WSI-Herbstforum-20111.pdf\">Wirtschaft und Gesellschaft [PDF &ndash; 616 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=776\">Siehe auch den Bericht &uuml;ber diese Tagung von Thorsten Hild<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>2010: Quote der Empf&auml;nger sozialer Mindestsicherung sinkt auf 9,2&nbsp;%<\/strong><br>\nIm Jahr 2010 ging der Anteil der Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger sozialer Mindestsicherungsleistungen an der Gesamtbev&ouml;lkerung deutlich zur&uuml;ck. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank die Mindestsicherungsquote nach vorl&auml;ufigen Ergebnissen 2010 auf 9,2&nbsp;%. Das ist der niedrigste Wert seit der erstmaligen Berechnung im Jahr 2006. Ende 2010 erhielten somit etwa 7,5 Millionen Menschen Transferleistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/zdw\/2011\/PD11__048__p002,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist ein weiteres Beispiel daf&uuml;r, dass das doch so objektive Statistische Bundesamt eine Agentur zur Besch&ouml;nigung der Regierungspolitik verkommen ist.<\/em><br>\n<em>Korrekterweise h&auml;tte es hei&szlig;en m&uuml;ssen: Trotz (angeblichem Aufschwung) und trotz (statistisch) h&ouml;herem Besch&auml;ftigungsgrad ist nahezu jeder zehnte Deutsche auf eine staatliche Mindestsicherung angewiesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sklavenmarkt Deutschland<\/strong><br>\nLohndumping ist &uuml;berall. Millionen Geringverdiener arbeiten in prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen. Nur etwa 60 Prozent der Erwerbst&auml;tigen in Deutschland haben noch einen unbefristeten Vollzeitjob. Das Heer der Ein-Euro-Kr&auml;fte und Mini-Jobber w&auml;chst. Fast eine Million Leiharbeiter bekommen oft deutlich weniger als ihre festangestellten Kollegen. Viele sind &ldquo;Aufstocker&rdquo;, das hei&szlig;t, sie brauchen trotz Arbeit Hartz-IV. &bdquo;Die Arbeitswelten driften auseinander&ldquo;, sagen Experten. Die Ausbeutung nimmt zu. Ganz unten: Die Schattenwelt der Saisonarbeiter und Illegalen. Wer verdient alles mit, wenn Menschen billig schuften, ohne Regeln und Mindestlohn?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/web.ard.de\/radio\/radiofeature\/#awp::\">radio ARD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>S21-Dokumente enth&uuml;llen &bdquo;Gr&uuml;ne Chronologie des Nichtstuns!&rdquo;<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;ne Chronologie des Nichtstuns, oder die aktive Verhinderung, die &bdquo;Kopfbahnhof-Leistungsf&auml;higkeit des Stuttgarter Hauptbahnhofs&rdquo; im Sinne des &ouml;ffentlichen Interesses allen B&uuml;rgern in Baden-W&uuml;rttemberg bekanntzumachen.<br>\nOffener Brief an Ministerpr&auml;sident Kretschmann und an Verkehrsminister Hermann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/2011\/11\/29\/s21-dokumente-enthullen-grune-chronologie-des-nichtstun\/\">Bei Abriss Aufstand<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dass Kretschmann, angesichts der massiven und irref&uuml;hrenden Propaganda der S 21-Bef&uuml;rworter am Abend der Volksabstimmung von einem &bdquo;Sieg f&uuml;r die Demokratie&ldquo; sprach, belegt nur, dass er das Referendum von vorneherein, als Fluchtweg f&uuml;r die Gr&uuml;nen in eine Zustimmung zu diesem unsinnigen Vorhaben gesehen hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Expertengremium: Latenter Antisemitismus bei etwa 20 Prozent der Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nEtwa 20 Prozent der Bev&ouml;lkerung in Deutschland weisen nach Angaben eines Expertengremiums latenten Antisemitismus auf. Diese Gr&ouml;&szlig;enordnung g&auml;ben die vom &bdquo;unabh&auml;ngigen Expertenkreis Antisemitismus&ldquo; ausgewerteten demoskopischen Untersuchungen &uuml;bereinstimmend an, hei&szlig;t es in einem als Unterrichtung durch die Bundesregierung (17\/7700) vorliegenden Bericht des Gremiums zum Antisemitismus in Deutschland.<br>\nDarin wird &bdquo;das rechtsextremistische Lager als nach wie vor wichtigsten Tr&auml;ger des Antisemitismus&ldquo; in der Bundesrepublik benannt. Dieser Befund werde &bdquo;insbesondere durch die Tatsache unterstrichen, dass mehr als 90 Prozent aller antisemitischen Straftaten durch T&auml;ter begangen werden, die dem rechten Spektrum zugeordnet werden&ldquo;. W&auml;hrend der Antisemitismus im rechtsextremen Spektrum zum konstitutiven Bestandteil der Ideologie und des Lagerzusammenhalts geh&ouml;re, sei dies beim Linksextremismus nicht der Fall, schreibt der 2009 vom damaligen Bundesinnenminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) einberufene Expertenkreis weiter. Trotzdem gebe es unter Linksextremisten &bdquo;auch Positionen, die einen antisemitischen Diskurs bef&ouml;rdern k&ouml;nnen&ldquo;. Als neuer Tr&auml;ger von Antisemitismus erweist sich dem Bericht zufolge inzwischen auch der Islamismus. Offen bleibt laut Expertenkreis die Frage, &bdquo;ob und inwieweit der von extremistischen Islamisten auch in Deutschland propagierte islamistische Antisemitismus unter den hier lebenden Muslimen verbreitet ist&ldquo;.<br>\nWie aus der rund 200 Seiten umfassenden Unterrichtung weiter hervorgeht, nimmt die Bundesrepublik im Vergleich mit anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern hinsichtlich der Verbreitung antisemitischer Einstellungen einen Mittelplatz ein. Dabei sei zu betonen, dass Deutschland &bdquo;trotz einer best&auml;ndigen Auseinandersetzung mit seiner nationalsozialistischen Vergangenheit und trotz einer weitgehenden &ouml;ffentlichen Tabuisierung des Antisemitismus&ldquo; im Allgemeinen h&ouml;here Werte erreiche als Italien, Gro&szlig;britannien, Niederlande und Frankreich. Dass die Bundesrepublik im europ&auml;ischen Vergleich trotzdem einen mittleren Platz einnehme, sei &bdquo;vor allem auf zum Teil extrem hohe Antisemitismuswerte in Polen, Ungarn und Portugal zur&uuml;ckzuf&uuml;hren&ldquo;.<br>\nDer Bericht zeigt den Autoren zufolge, dass &bdquo;in der deutschen Mehrheitsgesellschaft in erheblichem Umfang antisemitische Einstellungen in unterschiedlichen inhaltlichen Auspr&auml;gungen vorhanden sind, die wiederum auf weitverbreiteten Vorurteilen und tief verwurzelten Klischees beziehungsweise auf schlichtem Unwissen &uuml;ber Juden und Judentum basieren&ldquo;. Angesichts moderner Kommunikationsformen, wie sie insbesondere im Internet best&uuml;nden, sei &bdquo;eine Verbreitung dieses Gedankenguts kaum zu unterbinden&ldquo;. Die weitgehende Tabuisierung des Antisemitismus im &ouml;ffentlichen Diskurs, die bisher f&uuml;r die Bundesrepublik kennzeichnend gewesen sei, drohe damit &bdquo;entscheidend an Wirksamkeit zu verlieren&ldquo;. Besonders gef&auml;hrlich erscheine die &bdquo;Anschlussf&auml;higkeit des bis weit in die gesellschaftliche Mitte reichenden und nicht hinreichend ge&auml;chteten Antisemitismus f&uuml;r rechtsextremistisches Gedankengut&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_11\/2011_488\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rechtsextremismus: Wir und die Anderen<\/strong><br>\nThomas Heise hat mehrere Dokumentarfilme &uuml;ber ostdeutsche Jugendliche gedreht und somit Einblicke in deren Leben gewonnen. Er wirft die Frage auf: Ist der Rechtsextremismus wirklich so fremd und unfassbar? Im Jahr 1989, als die DDR zusammenbrach, waren die sp&auml;teren T&auml;ter von Zwickau 12, 14 und 16 Jahre alt. Drei Jahre sp&auml;ter, 1992, waren sie 15, 17 und 19 Jahre alt. So alt wie damals die Jugendlichen einer Gruppe aus Halle-Neustadt, die ich 1992 in einem Film portr&auml;tierte: &bdquo;STAU &ndash; Jetzt geht&rsquo;s los&ldquo;. Der Blick auf diese Jugendlichen als etwas Fremdes, das au&szlig;erhalb einer ansonsten funktionierenden Gesellschaft stehen w&uuml;rde, verkennt, dass es sich um unsere Kinder handelt, die herauf kommen aus der Mitte dessen, was wir demokratische Gesellschaft nennen &ndash; ein fragiles Gebilde in Bewegung. &bdquo;Die Protagonisten ahnen, dass sie in der Wertsch&auml;tzung einer Gesellschaft, deren Regeln sie nicht mehr durchschauen, l&auml;ngst als Bodensatz auf gleichem Fu&szlig; mit den Fremden stehen und versuchen, dieser Erkenntnis mit dem verzweifelten Insistieren auf dem eigenen Deutschtum zu trotzen. Diese Welt scheint Lichtjahre von dem Deutschland entfernt, an dessen Bankschaltern sich Millionen um Wertpapiere balgen &ndash; in der Hoffnung so ihrer Identit&auml;t als doppelt freie Lohnarbeiter zu entfliehen. Das kann man in der Berliner Zeitung am 24.Juni 2000 zu &bdquo;Neustadt. (Stau &ndash; der Stand der Dinge)&ldquo;, meinem zweiten in Halle an der Saale gedrehten Film &uuml;ber die erwachsen gewordenen jungen Leute lesen. &bdquo;So ruhig, so fremd, so unfassbar&ldquo;, schreibt der Politikwissenschaftler Eberhard Seidel im August desselben Jahres in der TAZ; das war nach einer Veranstaltung in der Berliner Akademie der K&uuml;nste, in der &bdquo;STAU&ldquo; und der Folgefilm &bdquo;Neustadt. (Stau &ndash; der Stand der Dinge)&ldquo; hintereinander zu sehen waren. Damals im Jahr 2000 sind Uwe B&ouml;hnhardt 23, Beate Zsch&auml;pe 25 und Uwe Mundlos 27 Jahre alt. Nach dem, was bislang zu erfahren ist, begehen sie ihren wahrscheinlich ersten Mord am 9. September 2000 in N&uuml;rnberg am Blumenh&auml;ndler Enver S.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/neonazi-terror\/rechtsextremismus-wir-und-die-anderen,1477338,11232710,view,asFirstTeaser.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wer Ohren hatte, konnte h&ouml;ren, wer Augen hatte, konnte sehen &ndash; und wenn auch nur unmittelbar &uuml;ber die Medien &ndash; dass der Rechtextremismus schon lange in unsere Gesellschaft eingezogen war. Aber der Feind war immer noch&nbsp; links zu suchen, wie die die von Politik und Presse hervorgehobenen Statistiken angeblich zeigen, die auf die Zunahme Anzahl links motivierter Gewalttaten gegen&uuml;ber rechts motivierten Gewalttaten abheben, ohne die qualitativ h&ouml;here Brutalit&auml;t der rechtsextremen Szene zu betonen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>BND vernichtete Personalakten fr&uuml;herer SS-Leute<\/strong><br>\nDem Bundesnachrichtendienst steht ein Skandal ins Haus. Historiker&nbsp;haben&nbsp;entdeckt, dass der Dienst 2007 Personalakten von Mitarbeitern vernichtet hat, die einst SS und Gestapo angeh&ouml;rten. Nun dr&auml;ngt sich ein Verdacht auf: Torpedieren BND-Leute die Politik ihres Chefs?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,800655,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne: Das Internet &ldquo;als Ganzes&rdquo; st&auml;rken<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen haben am Wochenende auf ihrem Bundesparteitag in Kiel einen umfassenden Beschluss (PDF-Datei) zur Netzpolitik verabschiedet. Laut dem 16-seitigen Papier braucht das Internet Regeln, &ldquo;um die &ouml;konomische Dominanz Weniger zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Teilhabe zu gew&auml;hrleisten, verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Rechtsdurchsetzung zu erm&ouml;glichen, Innovationen zu f&ouml;rdern und Offenheit zu leben&rdquo;. Prinzipiell wollen die Gr&uuml;nen dabei &ldquo;Kreativit&auml;t f&ouml;rdern und Kreative nicht abh&auml;ngen, sondern mitnehmen und Wege einer angemessenen finanziellen Teilhabe erm&ouml;glichen&rdquo;. Man streite nicht f&uuml;r bestimmte Gruppen, sondern wolle das Internet &ldquo;als Ganzes&rdquo; st&auml;rken.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Gruene-Das-Internet-als-Ganzes-staerken-1385995.html\">heise online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.gruene-partei.de\/cms\/default\/dokbin\/397\/397743.offenheit_freiheit_teilhabe_die_chancen.pdf\">Der Beschluss der Gr&uuml;nen [PDF &ndash; 155 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Beschluss der Gr&uuml;nen enth&auml;lt <a href=\"http:\/\/www.telemedicus.info\/article\/2123-Der-netzpolitische-Leitbeschluss-der-Gruenen.html\">viele wichtige und richtige Forderungen<\/a>, wenngleich er in den <a href=\"http:\/\/ccc.de\/de\/updates\/2010\/forderungen-lebenswertes-netz\">meisten Punkten nur abgekupfert ist<\/a>. Dass die Gr&uuml;nen als erste gr&ouml;&szlig;ere Partei, sich ernsthaft mit der Netzpolitik besch&auml;ftigt, hat aber mehr mit der Angst vor den &bdquo;Piraten&ldquo; zu tun, als mit wirklichem politischen Engagement in der Sache.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>AKW: Die Geldmaschine<\/strong><br>\nDer Physiker Sebastian Pflugbeil ist ein radikaler Kritiker der Atomindustrie. Seine Gesellschaft f&uuml;r Strahlenschutz sprach als Erste vom Super-GAU in Fukushima.<br>\nIn Japan haben sie &uuml;ber 50 KKWs, viele davon sind schon &auml;lteren Datums. Fukushima I lief bereits 40 Jahre. So lange alles funktioniert, spielt so ein abgeschriebenes KKW pro Tag bis zu einer Million Euro ein. Das ist eine reine Geldmaschine. Und selbst wenn was passiert, dann haben die Betreiber ihre Sch&auml;fchen l&auml;ngst ins Trockene gebracht und die B&uuml;rger haben den Schaden; wie man an Japan sieht. Beim KKW springt, wie bei systemrelevanten Banken, im Krisenfall der Staat ein. Tepco bekam, um die Pleite abzuwenden und Entsch&auml;digungen zu zahlen, aus einem Regierungsfonds bereits 8,4 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!82695\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliches Fachgespr&auml;ch zur Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes<\/strong><br>\nDer Ausschuss f&uuml;r Bildung und Forschung besch&auml;ftigt sich mit dem Problem von befristeten Arbeitsvertr&auml;gen im Wissenschaftssystem.<br>\nDie SPD-Fraktion spricht sich in ihrem Antrag (17\/6336) f&uuml;r eine Personaloffensive f&uuml;r die Hochschulen aus. Diese soll unter anderem 2.500 zus&auml;tzliche Professuren bis 2020 und 1.000 zus&auml;tzliche Juniorprofessuren bis 2015 beinhalten, au&szlig;erdem die Steigerung des Frauenanteils in den F&uuml;hrungsgremien der Hochschulen auf mindestens 30 Prozent bis 2015 und 40 Prozent bis 2020.<br>\nNach dem Willen der Fraktion Die Linke sollen befristete Arbeitsvertr&auml;ge einged&auml;mmt werden. Die zunehmende Befristung und Verk&uuml;rzung der Arbeitsvertr&auml;ge an Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten f&uuml;hre zu einer Prekarisierung der Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse in der deutschen Wissenschaftslandschaft, schreibt sie in einem Antrag (17\/6488). 2009 waren nach Angaben der Fraktion 83 Prozent der hauptberuflich angestellten Wissenschaftler befristet besch&auml;ftigt; mehr als die H&auml;lfte dieser Vertr&auml;ge l&auml;uft demnach weniger als ein Jahr. Sie fordern deshalb, das Wissenschaftszeitvertragsgesetz zu &uuml;berarbeiten. Dort soll unter anderem eine Mindestvertragslaufzeit f&uuml;r wissenschaftliche Mitarbeiter von einem Jahr festgelegt werden. Dar&uuml;ber hinaus verlangt die Fraktion, die Vertragslaufzeiten an die Dauer der Qualifizierungsphase beziehungsweise bei Drittmittelfinanzierung an die F&ouml;rderdauer der Projekte zu binden. Auch in ihrem zweiten Antrag fordern die Abgeordneten (17\/4423), die Wissenschaft als Beruf attraktiver zu gestalten und die Prekarisierung des akademischen Mittelbaus zu beenden.<br>\nDie Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen fordert einen &bdquo;Pakt f&uuml;r den wissenschaftlichen Nachwuchs und zukunftsf&auml;hige Personalstrukturen an den Hochschulen&ldquo;. Dieser solle in verbindlichen Schritten zus&auml;tzliche Professuren einrichten, fordern die Abgeordneten in einem entsprechenden Antrag (17\/4203). Schon f&uuml;r 2008 habe der Wissenschaftsrat einen Fehlbedarf von deutschlandweit 4.000 Professuren errechnet. &bdquo;Die Personalstrukturen an den deutschen Hochschulen m&uuml;ssen international wettbewerbsf&auml;hig werden&ldquo;, betonen die Abgeordneten. In einem zweiten Antrag (17\/7773) setzen sie sich au&szlig;erdem f&uuml;r die Aufhebung der Tarifsperre im Wissenschaftszeitvertragsgesetz ein. Im Rahmen der &Uuml;berpr&uuml;fung und Revision des 2007 in Kraft getretenen Wissenschaftszeitvertragsgesetzes m&uuml;sse sich die Bundesregierung zudem auch daf&uuml;r einsetzen, dass die Befristungen der Arbeitsvertr&auml;ge eine Laufzeit von zwei Jahren nicht unterschreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/pressemitteilungen\/2011\/pm_1111282.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Hans-B&ouml;ckler-Stiftung: Datenkarten &ndash; Fakten f&uuml;r Arbeitnehmer\/innen<\/strong><br>\nWichtige Daten zur wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Lage &ndash; aufbereitet mit dem Blick f&uuml;r die Nutzung durch Mitbestimmungspraktiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/17065.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessante und komprimierte Daten und Statistiken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>&Auml;gyptens W&auml;hler warten in langen Schlangen<\/strong><br>\nUnter dem Eindruck tagelanger blutiger Auseinandersetzungen begannen am Montag in &Auml;gypten die Parlamentswahlen. Sie findet in einer Atmosph&auml;re scharfer Polarisierung und Unklarheit &uuml;ber die F&uuml;hrung des Landes statt. Auf der einen Seite ist die Abstimmung ein Wettbewerb zwischen islamischen Parteien, die das Land einer religi&ouml;sen Herrschaft n&auml;her bringen wollen, und eher liberalen Gruppen, die f&uuml;r die Trennung von Religion und Politik eintreten. Erwartet wird ein Sieg der Muslimbr&uuml;der, die am besten organisiert sind. F&uuml;r die W&auml;hler wog die Frage schwer, ob die Wahl nach Monaten des Aufruhrs wirklich zur Demokratie f&uuml;hren wird. Seit dem Sturz Mubaraks am 11. Februar haben die Streitkr&auml;fte die Macht &uuml;bernommen. Zehn Tage vor Wahlbeginn aber wuchsen die Proteste, ausgel&ouml;st durch &Auml;ngste, dass die Gener&auml;le keine wirklichen Freiheiten gew&auml;hren werden. Seitdem kamen 40 Personen bei Unruhen ums Leben. Bis zum fr&uuml;hen Montagnachmittag wurden jedoch keine Anzeichen f&uuml;r Unfairness oder Gewalt bekannt. Am Montagmorgen aber standen die W&auml;hler in Kairo schon vor &Ouml;ffnung der Lokale um acht Uhr in Hunderte Meter langen Schlangen, was eine hohe Beteiligung erwarten liess. Viele gaben an, dass sie zum ersten Mal w&auml;hlten, ein Hinweis auf die &Uuml;berzeugung, dass diesmal jede Stimme z&auml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/aegyptens_waehler_warten_in_langen_schlangen_vor_den_urnen_1.13446548.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Vorweg nur zur Information: Die Wahlen in &Auml;gypten f&uuml;r die Erste Kammer des neuen Parlaments werden sich bis in den Januar hinziehen&nbsp; Nachdem in Kairo, Alexandria und sieben weiteren Provinzen gew&auml;hlt wurde, folgen im Dezember und Januar die anderen 18 Provinzen. Danach wird im Januar, Februar und M&auml;rz die Zweite Kammer gew&auml;hlt. Nach jedem Wahltag folgt in den Bezirken, in denen kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht hat, eine Stichwahl. Das Wahlergebnis zur ersten Kammer wird am 13. Januar verk&uuml;ndet.<\/em><br>\n<em>In obigem Artikel wird vernachl&auml;ssigt, dass die letzten Demonstrationen von den Muslimbr&uuml;dern und den Salafisten dominiert wurden. Vor drei Wochen legte das Milit&auml;r &uuml;ber der Verfassung stehende Prinzipien und Neuregelungen f&uuml;r die verfassunggebende Versammlung vor und brachte damit liberale, aber vor allem islamistische Kr&auml;fte gegen sich auf. Diese Verfassungsleitlinien sollen der Armee eine Sonderstellung einr&auml;umen: Die Armee diskutiert und entscheidet &uuml;ber milit&auml;rische Belange und &uuml;ber das Budget der Streitkr&auml;fte. Auch &uuml;ber Krieg und Frieden darf der zuk&uuml;nftige Pr&auml;sident nur mit Zustimmung des Obersten Milit&auml;rrates entscheiden. F&uuml;r die islamistischen Kr&auml;fte ist aber vor allem die Absicht der Milit&auml;rs, eine islamistisch gepr&auml;gte Verfassung zu verhindern, unertr&auml;glich. Das Milit&auml;r gibt vor: &Auml;gypten ist ein &bdquo;ziviler, demokratischer Staat, der alle seine B&uuml;rger ohne Unterschied in einem Rechtsstaat eint&ldquo;. Das islamische Recht der Scharia ist zwar die &bdquo;Hauptquelle der Gesetzgebung&ldquo;, nicht aber die einzige. Die liberalen Kr&auml;fte aber auch die christliche Kopten begr&uuml;&szlig;en diese Leitlinien als Versicherung gegen eine zu islamistisch-religi&ouml;se Ausrichtung der Verfassung. Sie stehen allerdings vor dem Dilemma, dem Milit&auml;r eine Sonderrolle zugestehen zu m&uuml;ssen, um einen islamischen Staat zu verhindern. &ndash; <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2011%2F11%2F28%2Fa0083&amp;cHash=e049a1172c\">W&auml;hrendessen geht der Wahlkampf im Kongho in Gewalt unter<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Neonazis, Antifa und die gelenkte Demokratie &ndash; Russische Rechtsradikale werden immer brutaler<\/strong><br>\nUnter russischen Neonazis herrscht eine extreme Gewaltbereitschaft. Hunderte Menschen wurden in den letzten Jahren verpr&uuml;gelt oder erstochen, weil sie Migranten, Schwule oder Hip-Hopper waren. Die russische Antifa hat den Rechten den Kampf angesagt &ndash; manche bezahlen daf&uuml;r mit dem Leben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2011\/11\/28\/drk_20111128_1807_625b3fd1.mp3\">Deutschlandradio Kultur [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11467","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11467","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11467"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11467\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11480,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11467\/revisions\/11480"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11467"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11467"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11467"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}