{"id":114698,"date":"2024-05-03T08:25:49","date_gmt":"2024-05-03T06:25:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698"},"modified":"2024-05-03T08:18:32","modified_gmt":"2024-05-03T06:18:32","slug":"hinweise-des-tages-4597","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h01\">&bdquo;Europa ist im Krieg&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h02\">Auch Leopard-Panzer: Russen stellen in Moskau westliche Waffen zur Schau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h03\">Kreml durch westliche Diplomatieverweigerung so geeint wie nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h04\">Gute ausl&auml;ndische Unterst&uuml;tzung, schlechte ausl&auml;ndische Einmischung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h05\">Bahnlinie Rail Baltica &ndash; Vom Jahrhundertprojekt zur Schmalspurvariante?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h06\">Die unumg&auml;ngliche Supermacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h07\">Internationale Lieferketten: Arbeitsrechte, por favor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h08\">Wagenknecht schl&auml;gt &Auml;nderung bei Spritpreisen vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h09\">Kaiser Habeck und sein Ministerium ohne Kleider<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h10\">Heizungsverband legt katastrophale Zahlen vor: Verbraucher kaufen wieder mehr &Ouml;lheizungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h11\">Stuttgart 21: Kritiker zerpfl&uuml;cken Brandschutz-Konzept<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h12\">Deal mit Skandalkonzern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h13\">&raquo;Oft reichte allein der Vorwurf aus, um mit einer Entlassung sanktioniert zu werden&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114698#h14\">Oma gegen Recht und Freiheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Europa ist im Krieg&ldquo;<\/strong><br>\nRusslands milit&auml;rische Vorst&ouml;&szlig;e in der Ukraine l&ouml;sen im Westen neue Forderungen nach st&auml;rkerer milit&auml;rischer Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiew, zugleich aber auch erste Kritik an der Verweigerung eines m&ouml;glichen Waffenstillstands im April 2022 aus. Die ukrainischen Streitkr&auml;fte m&uuml;ssten nun &bdquo;uneingeschr&auml;nkt&ldquo; Waffen und Munition erhalten, hei&szlig;t es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Internationale Politik; mit dem &bdquo;Taurus&ldquo; etwa lasse sich die Br&uuml;cke von Kertsch vom russischen Festland auf die Krim zerst&ouml;ren. Ein Beitrag dreier US-Milit&auml;rs in der Zeitschrift Foreign Affairs dringt auf die Entsendung von Soldaten aus EU-L&auml;ndern in die Ukraine, zum Beispiel zur Verteidigung von Territorien westlich des Flusses Dnipro oder auch der Hafenstadt Odessa. Gerieten sie dort in russisches Feuer, h&auml;tten sie das Recht, sich milit&auml;risch zu verteidigen, hei&szlig;t es. Gleichzeitig k&uuml;ndigen Polen und die baltischen Staaten an, Kiew bei seinem Bem&uuml;hen zu unterst&uuml;tzen, ins Ausland geflohene Ukrainer zum Kriegsdienst zur&uuml;ckzuholen. Damit w&uuml;rde die j&uuml;ngere Generation der ukrainischen Bev&ouml;lkerung weiter an der Front verheizt &ndash; mit dramatischen Folgen f&uuml;r die gesamte Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9546\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Macron: Erw&auml;gen Truppenentsendung, falls Front kollabiert<\/strong><br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat erneut das Erw&auml;gen eines m&ouml;glichen Einsatzes westlicher Bodentruppen in der Ukraine als ein Mittel der Abschreckung bekr&auml;ftigt. &ldquo;Falls die Russen die Frontlinien durchbrechen und falls die Ukraine darum bittet &ndash; was bislang nicht der Fall ist &ndash; dann m&uuml;ssten wir uns zu Recht diese Frage stellen&rdquo;, sagte Macron in einem Interview mit der britischen Zeitschrift &ldquo;The Economist&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Macron-Erwaegen-Truppenentsendung-falls-Front-kollabiert-article24916387.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Gr&ouml;&szlig;tes Man&ouml;ver seit Kaltem Krieg: Nato im Kampf gegen Russland &ndash; und sich selbst<\/strong><br>\n&ldquo;Steadfast Defender 2024&rdquo; ist eine &Uuml;bung der Superlative. Sie enth&uuml;llt aber auch die Schw&auml;chen der Allianz. Die zeigen sich etwa bei Artilleriemunition.<br>\nIn einem Waldgebiet nahe der lettischen Milit&auml;rbasis Adazi haben sich vergangenen Monat Nato-Truppen aus 14 L&auml;ndern f&uuml;r das gr&ouml;&szlig;te Milit&auml;rman&ouml;ver der Allianz seit dem Kalten Krieg versammelt. Wie schon bei vorherigen Nato-&Uuml;bungen, liegt der Fokus des andauenden Man&ouml;vers auf Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Groesstes-Manoever-seit-Kaltem-Krieg-Nato-im-Kampf-gegen-Russland-und-sich-selbst-9706484.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Auch Leopard-Panzer: Russen stellen in Moskau westliche Waffen zur Schau<\/strong><br>\nRussen k&ouml;nnen Fahrzeuge und Gesch&uuml;tze besichtigen. Darunter ein deutscher Leopard-Panzer. Westliche Reaktionen propagandistisch genutzt.<br>\nIn Moskau hat eine Ausstellung von Waffensystemen er&ouml;ffnet, die offenbar von russischen Truppen in der Ukraine erbeutet worden sind. Darunter befinden sich viele Milit&auml;rger&auml;te westlicher Bauart. Die Open-Air-Show findet im Moskauer &ldquo;Park des Sieges&rdquo; statt, berichten russische Medien. Die Veranstaltung ist offenbar Teil der russischen Kriegspropaganda. Und die nutzt auch die Reaktion westlicher Medien f&uuml;r sich. [&hellip;]<br>\nIn den wenigen Reaktionen in Deutschland wird allerdings nicht erw&auml;hnt, dass es eine Entsprechung auf deutscher Seite gab. Vor einem Jahr hatte eine umstrittene Privatinitiative einen erbeuteten russischen Panzer aus der Ukraine nach Berlin gebracht und vor der russischen Botschaft aufgestellt. Die Aktion sorgte in der Hauptstadt f&uuml;r Kontroversen.<br>\nSo hatte der Berliner Senat zun&auml;chst ethische Bedenken, weil in dem Panzer offenbar Menschen gestorben waren. Zudem mobilisierten russische Nationalisten gegen die Aktion; vor Ort kam es wiederholt zu Handgreiflichkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Auch-Leopard-Panzer-Russen-stellen-in-Moskau-westliche-Waffen-zur-Schau-9706297.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kreml durch westliche Diplomatieverweigerung so geeint wie nie<\/strong><br>\nNach dem deutlichen Wahlsieg von Wladimir Putin im M&auml;rz erfolgt Anfang Mai die offizielle Amtseinf&uuml;hrung. Gr&ouml;&szlig;ter Wahlhelfer f&uuml;r den amtierenden Pr&auml;sidenten Russlands war immer der Westen. Je kompromissloser sein Vorgehen gegen Russland, desto st&auml;rker die Unterst&uuml;tzung der russischen Bev&ouml;lkerung f&uuml;r ihren Pr&auml;sidenten. Doch auch im Kreml verabschieden sich die pro-westlichen Kr&auml;fte zunehmend von ihren Illusionen.<br>\nBei seinem Besuch in China vor zwei Wochen machte Bundeskanzler Olaf Scholz eine richtige und wichtige Feststellung: &bdquo;Chinas Wort hat Gewicht in Russland&ldquo;. Was er nicht sagte: Auch Deutschlands Wort hatte fr&uuml;her Gewicht in Russland. Gleichzeitig demonstrierte das Auftreten von Scholz wieder, warum Worte aus Berlin in Moskau kaum noch Geh&ouml;r finden. Innerhalb weniger Jahre fiel das Ansehen Deutschlands von dem eines respektierten Vermittlers und bevorzugten Partners auf den Status eines aggressiven Agitators.<br>\nUnd zwar in der ganzen Welt. Von deutscher Realpolitik ist kaum noch etwas &uuml;briggeblieben. Selbst Grundlagen der Au&szlig;enpolitik, wie die Bem&uuml;hung um eigene Interessen, wurden weitestgehend durch selbstsch&auml;digende Anti-Diplomatie im Interesse des imperialistischen Zentrums ersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/kreml-durch-westliche-diplomatieverweigerung-so-geeint-wie-nie\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> W&auml;hrend der Rest der Welt Putins Wahl anerkennt, verbreiten unsere Politiker, die Wahl sei illegal und werde nicht anerkannt. Von Putin wird deshalb nicht mehr als Pr&auml;sident Putin gesprochen, er wird nur noch Putin benannt. Wir vergessen auch gerne, dass Putin germanophil ist und unsere Sprache spricht. Er l&auml;sst sich auch trotz aller Anfeindungen durch den Westen nicht aus der Ruhe bringen. Wehe uns im Westen (Deutschland), wenn nach ihm ein antiwestlicher Haudegen an die Macht kommt, so wie es einige in der Geschichte Russlands (vorher der UDSSR) gab.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gute ausl&auml;ndische Unterst&uuml;tzung, schlechte ausl&auml;ndische Einmischung<\/strong><br>\nWas an einem Ort seit Jahrzehnten eine Selbstverst&auml;ndlichkeit ist, ist am anderen Ort Anlass f&uuml;r politische Auseinandersetzungen bis und mit Demonstrationen und Schl&auml;gereien. Und in der westlichen Argumentation wird &ndash; ob zu Recht oder auch Unrecht &ndash; die Bezeichnung &bdquo;russisch&ldquo; oft dazu verwendet, etwas schlecht zu reden &ndash; auch wenn es auch in den USA schon seit Jahrzehnten Realit&auml;t ist. Stefano di Lorenzo hat im Fall von Georgien n&auml;her hingeschaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/gute-auslaendische-unterstuetzung-schlechte-auslaendische-einmischung\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bahnlinie Rail Baltica &ndash; Vom Jahrhundertprojekt zur Schmalspurvariante? <\/strong><br>\nEine Bahnlinie, die die Emanzipation von Moskau endg&uuml;ltig besiegeln und das Baltikum mit dem Rest der EU verbinden w&uuml;rde &ndash; davon tr&auml;umen die drei baltischen Staaten schon lange. 2010 wurde die &ldquo;Rail Baltica&rdquo; mit gro&szlig;en Ambitionen begonnen, doch heute herrscht Ern&uuml;chterung. Die Kosten explodieren, die Baufortschritte lassen zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Dabei ist aus dem zivilen Infrastrukturprojekt l&auml;ngst eines geworden, das von gro&szlig;er milit&auml;rischer Bedeutung ist. [&hellip;]<br>\nDas zehntausendseitige Vertragsdokument, das Lesi&#324;&scaron; kurz zu sehen bekam, offenbart nicht nur die Gr&ouml;&szlig;enordnung der &ldquo;Rail Baltica&rdquo;, sondern gibt auch einen Hinweis auf die langwierigen Verhandlungen, oder anders formuliert: auf ein ziemliches Gerangel um Geld, Kompetenzen und verschiedene Interessen der drei Staaten &ndash; zum Unmut Br&uuml;ssels, das den Bau zu 85 Prozent finanziert und immer wieder anmahnt, dass alle an einem Strang ziehen und das gro&szlig;e Ganze sehen m&ouml;gen.<br>\nDoch auch nachdem die Vereinbarung von allen drei Parlamenten ratifiziert wurde, scheinen die Interessen unvers&ouml;hnlich zu bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/welt\/osteuropa\/politik\/estland-lettland-litauen-rail-baltica-bahnprojekt-schienennetz-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die unumg&auml;ngliche Supermacht<\/strong><br>\nDer Westen gl&auml;nzt bei China-Besuchen nach wie vor durch &Uuml;berheblichkeit und Belehrungen, obwohl er es ist, der das Land im Osten braucht.<br>\nDie derzeitige westliche Reisediplomatie deutet auf umfangreichen Gespr&auml;chsbedarf hin. Die wirtschaftlichen Probleme des politischen Westens sind ohne Entgegenkommen Chinas nicht zu l&ouml;sen und ohne dessen Hilfe kommt man offensichtlich auch keinen Schritt weiter bei der Bew&auml;ltigung der weltweiten Krisen. Trotzdem sprechen westliche Regierungen nach wie vor von oben herab mit China, obwohl sie damit der eigenen Wirtschaft meist mehr schaden als ihrem globalen Rivalen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-unumgangliche-supermacht\">R&uuml;diger Rauls auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Internationale Lieferketten: Arbeitsrechte, por favor<\/strong><br>\nIn der andalusischen Provinz Almer&iacute;a wird Gem&uuml;se f&uuml;r den Export produziert. Versch&auml;rfte Ausbeutung pr&auml;gt dort noch immer die Arbeitsbedingungen<br>\nAm Anfang der Lieferkette, an den Landstra&szlig;en zwischen Almer&iacute;a und San Isidro, gibt es keinen Fu&szlig;g&auml;ngerweg. Die andalusische Sonne brennt auch im April schon unerbittlich, Schatten gibt es nicht. Kilometerweit reiht sich ein Labyrinth aus wei&szlig;en, niedrigen Plastikw&auml;nden der Gew&auml;chsh&auml;user an das andere. Hier und da sind durch die Planen Silhouetten von Arbeitern zwischen langen Reihen von Tomatenstr&auml;uchern zu erkennen. Drau&szlig;en fahren Arbeiter mit Warnwesten auf Elektrorollern oder Fahrr&auml;dern vorbei.<br>\nJos&eacute; Garc&iacute;a Cuevas, Sprecher der andalusischen Landarbeitergewerkschaft SOC-SAT kurbelt das Fenster des alten Wuppertaler Feuerwehrwagens herunter. Besorgt wurde dieser durch eine Spendenaktion der Organisation Interbrigadas. &raquo;Die Finca geh&ouml;rt zu Biosabor, einem Unternehmen mit rund 700 Besch&auml;ftigten, das haupts&auml;chlich nach Deutschland exportiert&laquo;, erz&auml;hlt er. &raquo;Seit einigen Jahren sind wir in verschiedenen Betrieben der Firma aktiv und f&uuml;hren einen anhaltenden Kampf, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.&laquo;<br>\nMittlerweile wird hier ann&auml;hernd Mindestlohn gezahlt, &raquo;aber immer noch keine &Uuml;berstunden&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/474427.internationale-lieferketten-arbeitsrechte-por-favor.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wagenknecht schl&auml;gt &Auml;nderung bei Spritpreisen vor<\/strong><br>\nDer Vorschlag der ehemaligen Linke-Politikerin: &ldquo;Die Bundesregierung sollte die Spritsteuern auf europ&auml;isches Normalma&szlig; senken und den CO2-Preis abschaffen&rdquo;, sagte sie dem RND. Nach ihrer Ansicht k&ouml;nne ein Spritpreisdeckel als Wachstumsmotor dienen. Was an der Zapfs&auml;ule bleibe, fehle der Konjunktur.<br>\nIm Durchschnitt kostet ein Liter versteuertes Benzin in der EU 1,81 Euro. F&uuml;r einen Liter Diesel werden im Schnitt 1,68 Euro f&auml;llig. Wenn man die Steuern und Abgaben in Deutschland herausrechnet, liegen die Preise hierzulande bei 85 Cent f&uuml;r Benzin und 86 Cent f&uuml;r Diesel, so das RND.<br>\nGanz ohne Steuern geht es aber nicht. Die Europ&auml;ische Union schreibt vor, dass die EU-L&auml;nder eine Mindestverbrauchssteuer von 0,36 Euro pro Liter auf Benzin erheben. Die Niederlande erheben mit 0,82 Euro pro Liter die h&ouml;chste Benzinsteuer in der Europ&auml;ischen Union. Den zweith&ouml;chsten Satz erhebt Italien mit 0,73 Euro pro Liter, gefolgt von Finnland mit 0,72 Euro pro Liter. In Deutschland sind es nach Angaben des ADAC 65,45 Cent pro Liter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/verbraucher\/id_100397798\/sahra-wagenknecht-will-co2-abgabe-abschaffen.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Neben dem nationalen CO2-Preis gibt es au&szlig;erdem noch den <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/energie\/rekorderloes-emissionshandel-100.html\">seit 2005 begonnenen europ&auml;ischen Emissionshandel (EU-ETS)<\/a>. Die am 18. Dezember 2022 vom EU-Parlament verabschiedete Einf&uuml;hrung eines CO2-Preises f&uuml;r Geb&auml;ude und Treibstoffe im Stra&szlig;enverkehr ist <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98229\">ein Bestandteil von &bdquo;Fit for 55&ldquo;<\/a>. Die Belastungen sind also nicht auf die Spritpreise beschr&auml;nkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kaiser Habeck und sein Ministerium ohne Kleider<\/strong><br>\nDer Bundesrechnungshof hat einen Bericht &bdquo;zur Umsetzung der Energiewende&ldquo; vorgelegt. Brisant: Darin wird dem zust&auml;ndigen Minister Robert Habeck nicht weniger als v&ouml;lliges Versagen bescheinigt. Der reagiert beleidigt und mit Machtarroganz. Doch ist die Reaktion berechtigt? [&hellip;]<br>\nWie im letzten Artikel in Anlehnung an das zweite Positionspapier des Westf&auml;lischen Energieinstituts dargestellt, entsteht eine L&uuml;cke von ca. 700 Terrawattstunden pro Jahr, wenn die Bundesregierung ihre jetzige Energiestrategie beibeh&auml;lt. Die Energieknappheit m&ouml;chte sie durch Importe von &bdquo;gr&uuml;nen&ldquo; Wasserstofftr&auml;gern f&uuml;llen. Das Ausland m&uuml;sste hierf&uuml;r aber bis zu 1.400 Terrawattstunden pro Jahr &bdquo;gr&uuml;ner&ldquo; Energie exklusiv f&uuml;r Deutschland verf&uuml;gbar machen. Denn der Wirkungsgrad von Strom aus Erneuerbaren Wasserstoff liegt bei gut 50 %.<br>\nZur dringend ben&ouml;tigten Versorgungssicherheit, insbesondere zu Zeiten von Dunkelflauten, sind noch weitere rund 310 Gigawatt Backup-Kraftwerke im Inland (davon circa 120 Gigawatt Wasserstoffkraftwerke; der Rest &uuml;berwiegend Batterie- und Pumpspeicherkraftwerke) und aus dem angrenzenden Ausland zur Verf&uuml;gung zu stellen. Hinzu kommen 80 Gigawatt Elektrolyseure. Insgesamt ist somit eine Leistung von &uuml;ber 1.000 Gigawatt zu installieren, um eine elektrische Spitzenlast von bis zu 160 Gigawatt versorgungssicher zu bedienen. Der Nutzungsgrad des gesamten Erneuerbare-Energie-Kraftwerksparks betr&auml;gt dann unter 15 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/14-2024\/kaiser-habeck-und-sein-ministerium-ohne-kleider\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Heizungsverband legt katastrophale Zahlen vor: Verbraucher kaufen wieder mehr &Ouml;lheizungen<\/strong><br>\nDie Heizungsbauer haben in den ersten drei Monaten 2024 in Deutschland fast ein Drittel weniger Anlagen verkauft als noch vor einem Jahr. Der Absatz sei um 29 Prozent auf 217.500 Anlagen zur&uuml;ckgegangen, so der BDH am Donnerstag (2. Mai). Der Absatz von W&auml;rmepumpen ging um 52 Prozent zur&uuml;ck, der von Biomasse-Anlagen um 81 Prozent. Bei den Gasheizungen lag das Minus bei 17 Prozent. Allein &Ouml;lheizungen legten zu &ndash; um 27 Prozent auf 27.500 Anlagen. Als Hauptgrund f&uuml;r den Absatzr&uuml;ckgang sieht der Verband eine Verunsicherung der Verbraucher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/heizungsverband-katastrophale-zahlen-verbraucher-kaufen-oelheizungen-heizungsgesetz-ampel-zr-93047965.html%20\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Stuttgart 21: Kritiker zerpfl&uuml;cken Brandschutz-Konzept<\/strong><br>\nKritiker halten Tunnel bei S21-Bahnprojekt f&uuml;r Todesfallen und fordern sofortigen Baustopp. Verantwortliche versprechen Rettung mit groteskem &ldquo;Universalkonzept&rdquo;.<br>\nStuttgart 21 ist schon heute mit &ndash; Stand jetzt &ndash; fast zw&ouml;lf Milliarden Euro an prognostizierten Kosten eine Geldverbrennungsmaschine par excellence. Und auch deshalb immer mal wieder ein Aufregerthema. Aber was w&auml;re erst los, wenn Deutschlands teuerstes und zeitintensivstes Bahnprojekt am Ende gar nicht an den Start ginge?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Stuttgart-21-Kritiker-zerpfluecken-Brandschutz-Konzept-9704669.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deal mit Skandalkonzern<\/strong><br>\nBerlin kauft f&uuml;r 700 Millionen Euro Wohnungen von Vonovia zur&uuml;ck. B&ouml;rsenspekulanten macht der Schritt zufrieden [&hellip;]<br>\nZiel von Vonovia sei es, &raquo;in diesem Jahr Verk&auml;ufe mit einem Volumen von drei Milliarden Euro&laquo; umzusetzen. Der Manager hat allen Grund zur Freude, denn das Land Berlin nimmt dem Konzern die Wohnungen zum Buchwert ab, also dem Wert, der in der Firmenbilanz angegeben wird. Dem Handelsblatt zufolge f&uuml;rchteten viele Investoren, die Wohnkonzerne m&uuml;ssten angesichts der sinkenden Immobilienpreise beim Verkauf ihrer Best&auml;nde deutliche Preiseinbu&szlig;en hinnehmen.<br>\nDer Immobilienbesitz von Vonovia hat im Laufe der letzten zwei Jahre einen Wertverlust von mehr als 14 Prozent verzeichnet. Um seinen Expansionskurs zu finanzieren, wie etwa 2021 die &Uuml;bernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen, hatte der Konzern im vergangenen Jahrzehnt hohe Kredite aufgenommen, was mit dem Ansteigen der Zinsen und den sinkenden Preisen f&uuml;r Immobilien zu einem Problem wurde. F&uuml;r die Stadt Berlin und die Steuerzahler ist der Deal unter dem Strich ein Verlustgesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/474296.vonovia-deal-mit-skandalkonzern.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;Oft reichte allein der Vorwurf aus, um mit einer Entlassung sanktioniert zu werden&laquo;<\/strong><br>\nNach dem Gerichtsurteil gegen Ulrike Gu&eacute;rot stellt sich die Frage: Hat die Entfernung kritischer Universit&auml;tsprofessoren System?<br>\nHeike Egner und Anke Uhlenwinkel sind zwei betroffene Professorinnen. Sie haben sich mit dem Ph&auml;nomen vor die T&uuml;r gesetzter Professoren besch&auml;ftigt. Und siehe da: Es gibt eine Systematik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/oft-reichte-allein-der-vorwurf-aus-um-mit-einer-entlassung-sanktioniert-zu-werden\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Oma gegen Recht und Freiheit<\/strong><br>\nSie beleidigt B&uuml;rger unfl&auml;tig, macht sie l&auml;cherlich und bedroht sie: Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Diese Frau ist der Elitarismus in Reinkultur.<br>\nDie FDP lud vor zwei Wochen in die oberschw&auml;bische Kreisstadt Ravensburg. Zu einer Europawahlkampfveranstaltung. Mit dabei: Spitzenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Es gab Pfiffe und Buhrufe f&uuml;r ihr Erscheinen. Man warf ihr vor, eine Kriegshetzerin und Waffenlobbyistin zu sein. Die D&uuml;sseldorferin legte sich daraufhin mit den B&uuml;rgern in teils grotesker Weise an. Sie beleidigte die Andersdenkenden, warf ihnen vor, sie seien zu bl&ouml;d, eine Pfeife in den Mund zu nehmen, und hielt ihnen vor Augen, dass sie daf&uuml;r bei Putin im Knast landen w&uuml;rden. Schwang da Verbitterung mit, weil das in Deutschland nicht so einfach ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/oma-gegen-recht-und-freiheit\">Roberto J. De Lapuente auf Manova<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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