{"id":114725,"date":"2024-05-05T13:00:18","date_gmt":"2024-05-05T11:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114725"},"modified":"2024-05-03T21:01:30","modified_gmt":"2024-05-03T19:01:30","slug":"neue-studien-zu-venezuela-us-sanktionen-sind-fuer-die-bevoelkerung-toedlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114725","title":{"rendered":"Neue Studien zu Venezuela: US-Sanktionen sind f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung t\u00f6dlich"},"content":{"rendered":"<p>Drei aktuelle Studien vermitteln eine ungef&auml;hre Vorstellung davon, welche Verw&uuml;stungen und menschliches Leid Washington und seine europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten in Venezuela verursachen: Die Sanktionen gegen das s&uuml;damerikanische Lande haben zu einer schweren Ern&auml;hrungsunsicherheit gef&uuml;hrt, die nur durch jahrelange Bem&uuml;hungen der Bev&ouml;lkerung &uuml;berwunden werden konnte. Sanktionen sind politische, nicht rechtliche Instrumente. Ihr Ziel ist es, Schmerz und Leid zu verursachen, um Bev&ouml;lkerungen zu zwingen, ihre eigene Regierung zu st&uuml;rzen und ihre Souver&auml;nit&auml;t aufzugeben. Von <strong>Andre&iacute;na Ch&aacute;vez Alava<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nNach dem Tod des venezolanischen Pr&auml;sidenten Hugo Ch&aacute;vez am 5. M&auml;rz 2013 begann Washington mit einer wirtschaftlichen Belagerung, um die Fortsetzung des Bolivarischen Prozesses und die neu gew&auml;hlte Regierung von Nicol&aacute;s Maduro zu behindern. Die erste kriegs&auml;hnliche Ma&szlig;nahme war die von Pr&auml;sident Barack Obama am 8. M&auml;rz 2015 unterzeichnete Executive Order 13692, die Venezuela zu einer &bdquo;ungew&ouml;hnlichen und au&szlig;erordentliche Bedrohung f&uuml;r die nationale Sicherheit und die Au&szlig;enpolitik der Vereinigten Staaten&rdquo; erkl&auml;rte.<\/p><p>Obwohl von den Konzernmedien als unbedeutend heruntergespielt, begann mit Obamas Dekret die &bdquo;Vergiftung&rdquo; Venezuelas. In der Folge schreckten internationale Investoren und Unternehmen davor zur&uuml;ck, mit einer Nation Gesch&auml;fte zu machen, die von der gr&ouml;&szlig;ten Finanz- und Milit&auml;rmacht der Welt ins Visier genommen wurde.<\/p><p>Im Jahr 2016 war die Citibank das erste Institut, das dies tat. Nach &Uuml;berpr&uuml;fung des Risikomanagements schloss sie Konten der venezolanischen Zentralbank und der Bank von Venezuela. Obwohl Caracas hartn&auml;ckig seine Auslandsschulden bediente, sah es sich auch mit steigenden Kreditkosten konfrontiert.<\/p><p>Die Fiktion, Venezuela sei eine &bdquo;Bedrohung&rdquo;, war jedoch nur die Grundlage f&uuml;r die bevorstehende vollst&auml;ndige Kriegserkl&auml;rung, die einseitig und illegal war. EO 13692 lieferte die &bdquo;legale&rdquo; Grundlage f&uuml;r das US-Finanzministerium, ein weitreichendes Sanktionsprogramm gegen das Land, seine Wirtschaft und seine Bev&ouml;lkerung zu verh&auml;ngen. Da das Obama-Dekret kein Ablaufdatum hat, kann die Belagerung immer aufs Neue angeordnet und auf unbestimmte Zeit fortgesetzt werden.<\/p><p><strong>Maximaler Druck<\/strong><\/p><p>Im Jahr 2017 k&uuml;ndigte Pr&auml;sident Donald Trump eine Kampagne des &bdquo;maximalen Drucks&rdquo; an, um jede Chance auf eine wirtschaftliche Erholung zu blockieren und den sozialen Kollaps Venezuelas zu beschleunigen. Trump begann ebenfalls, damit zu drohen, dass &bdquo;alle Optionen auf dem Tisch&rdquo; l&auml;gen.<\/p><p>Die Belagerung richtete sich insbesondere gegen die Haupteinnahmequelle des Landes: die &Ouml;lindustrie. Im August 2017 verh&auml;ngte das Office of Foreign Assets Control des US-Finanzministeriums Finanzsanktionen gegen die staatliche &Ouml;lgesellschaft PDVSA, gefolgt von einem Exportembargo im Januar 2019.<\/p><p>Mit einem R&uuml;ckgang der Roh&ouml;lproduktion von 1,9 Millionen Barrel pro Tag (bpd) im Jahr 2017 auf 350.000 bpd im Jahr 2020 schrumpfte das BIP zwischen 2014 und 2019 um mehr als 65 Prozent, was die lebenswichtigen Importe beeintr&auml;chtigte. Das Land geriet in eine Hyperinflation.<\/p><p>Die Kombination aus prim&auml;ren und sekund&auml;ren Sanktionen f&uuml;hrte auch zu einer schweren Kraftstoffknappheit. Ohne Dieselkraftstoff f&uuml;r den Betrieb thermischer Generatoren war das Land zu sehr auf die Stromerzeugung aus Wasserkraft angewiesen, die ebenfalls unter dem fehlenden Zugang zu importierter Ausr&uuml;stung litt. Infolgedessen brach im M&auml;rz 2019 eine massive Stromkrise aus.<\/p><p>Da Venezuela &uuml;ber die zweitgr&ouml;&szlig;ten zertifizierten Goldreserven der Welt verf&uuml;gt, war der Bergbausektor das n&auml;chste gro&szlig;e Ziel. Im M&auml;rz 2019 verh&auml;ngte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen das venezolanische Goldminenunternehmen Minerven und untersagte den Handel mit US-Personen und -Unternehmen.<\/p><p>Caracas verwendete seine Goldreserven, um Lebensmittel, Treibstoff, Medikamente und andere Importe zu bezahlen.<\/p><p>Auf das Verbot des Goldhandels folgten Embargos gegen das &ouml;ffentliche Bankensystem Venezuelas. Im April desselben Jahres setzte das US-Finanzministerium die venezolanische Zentralbank (BCV) auf die schwarze Liste, um Transaktionen zu beschr&auml;nken und ihr den Zugang zu US-Dollar zu verwehren. Weitere Dekrete f&uuml;hrten zur Schlie&szlig;ung mehrerer venezolanischer Bankkonten bei internationalen Finanzinstituten und zum Verlust des Zugangs zu Krediten.<\/p><p>Nach Angaben der Regierung von Nicol&aacute;s Maduro wurden seit 2019 venezolanische Verm&ouml;genswerte und Gelder im Wert von mehr als acht Milliarden US-Dollar von Banken in den USA, Portugal, Spanien, Gro&szlig;britannien, Frankreich und Belgien eingefroren oder blockiert, darunter fast zwei Milliarden US-Dollar in Gold bei der Bank of England. Allein Washington hat 342 Millionen Dollar von Konten der BCV gesperrt.<\/p><p>Das gesamte Sanktionsprogramm wurde durch Mitteilungen des Financial Crimes Enforcement Network vom September 2017 und Mai 2019 versch&auml;rft, in denen Institutionen davor gewarnt wurden, mit dem venezolanischen Staat Gesch&auml;fte zu machen, selbst wenn es um unbedingt notwendige Importe ging.<\/p><p>Die neue Exekutivanordnung verbot alle Transaktionen mit staatlichen venezolanischen Einrichtungen und sperrte staatliche Verm&ouml;genswerte auf dem Territorium der USA, sodass sie nicht mehr &bdquo;transferiert, bezahlt, exportiert, abgehoben oder anderweitig gehandelt&rdquo; werden durften. Im Februar 2020 wurde auch Venezuelas staatliche Fluggesellschaft Conviasa auf die schwarze Liste gesetzt.<\/p><p>Die wirtschaftliche Belagerung ging einher mit einem aberwitzigen politischen Schachzug, als die Trump-Administration im Januar 2019 die Selbstausrufung des venezolanischen Oppositionspolitikers Juan Guaid&oacute; zum &bdquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; unterst&uuml;tzte. Diese &bdquo;Parallelregierung&rdquo; dauerte bis Anfang 2023 an. Guaid&oacute; erhielt die Kontrolle &uuml;ber venezolanische Bankkonten und staatliche Verm&ouml;genswerte, die von Washington und Verb&uuml;ndeten beschlagnahmt worden waren, um seine Putschversuche zu finanzieren &ndash; darunter auch die US-&Ouml;ltochter von PDVSA, Citgo, im Wert von zehn Milliarden Dollar und der kolumbianische D&uuml;ngerhersteller Mon&oacute;meros im Wert von 269 Millionen Dollar.<\/p><p>Im Jahr 2021 &uuml;bernahm Pr&auml;sident Joe Biden die Z&uuml;gel der mittelalterlich anmutenden Belagerung gegen Venezuela und behielt sie im Wesentlichen bei, einschlie&szlig;lich eines besonders perversen Aspekts: der &bdquo;Hungersanktionen&rdquo;.<\/p><p><strong>Hunger als Au&szlig;enpolitik<\/strong><\/p><p>Der Kauf von Lebensmitteln wurde zu einem Hindernislauf, als Venezuelas &ouml;ffentlicher und privater Sektor den Zugang zum internationalen Zahlungsverkehrssystem verlor und Banken ihre Dienstleistungen einstellten, weil sie bef&uuml;rchteten, mit den US-Sanktionen in Konflikt zu geraten. So schloss etwa die Italbank in Puerto Rico im November 2017 ein Konto bei der venezolanischen Zentralbank wegen &bdquo;Bedenken hinsichtlich des Reputationsrisikos&rdquo;. Die kleine Bank wurde von Caracas genutzt, um Zahlungen f&uuml;r Lebensmittel und Medikamente abzuwickeln.<\/p><p>Im Juli 2019 machte Washington das Aushungern zu einem seiner wichtigsten au&szlig;enpolitischen Ziele, indem es eine Reihe von Personen und Unternehmen ins Visier nahm, die angeblich mit Venezuelas Lokalen Lebensmittelversorgungs- und -produktionskomitees (Comit&eacute;s Locales de Abastecimiento y Producci&oacute;n, Clap) in Verbindung stehen. Diese wurden 2016 von der Maduro-Regierung gegr&uuml;ndet, um kosteng&uuml;nstige Lebensmittelpakete an Arbeiterfamilien zu verteilen. Ein ber&uuml;chtigter Fall war der in Kolumbien geborene Gesch&auml;ftsmann Alex Saab, der zur Zielscheibe wurde, weil er angeblich von &uuml;berbewerteten staatlichen Auftr&auml;gen profitierte.<\/p><p>Im September 2019 und Januar 2021 k&uuml;ndigte das US-Finanzministerium weitere Sanktionen gegen drei Einzelpersonen und fast 30 Unternehmen an, die das Clap-Programm belieferten. Die Aushungerungstaktik wurde im Juni 2020 noch versch&auml;rft, als Trump die &Ouml;l-f&uuml;r-Lebensmittel-Swapgesch&auml;fte sanktionierte. Infolgedessen litten sch&auml;tzungsweise sechs bis sieben Millionen Arbeiterfamilien unter den Folgen von weniger und minderwertigeren Clap-Produkten, und die Ern&auml;hrungsunsicherheit war angesichts von Knappheit und steigenden Preisen weit verbreitet.<\/p><p><strong>Die menschlichen Kosten<\/strong><\/p><p>Der Hunger ging einher mit einem eingeschr&auml;nkten Zugang zur Gesundheitsversorgung und anderen grundlegenden Menschenrechten, w&auml;hrend die venezolanische Bev&ouml;lkerung von diesen unsichtbaren Bomben, den Sanktionen, getroffen wurde. Bis heute gibt es keine systematische Methode, um die Verluste zu erfassen. Es gibt jedoch drei Studien, die eine ungef&auml;hre Vorstellung von den durch Washington und seine Verb&uuml;ndeten verursachten Verw&uuml;stungen vermitteln.<\/p><p>Ein Bericht des Center for Economic and Policy Research (Cepr) vom April 2019, der von den &Ouml;konomen Mark Weisbrot und Jeffrey Sachs verfasst wurde, sch&auml;tzt, dass die US-Wirtschaftssanktionen zwischen 2017 und 2018 f&uuml;r 40.000 Todesf&auml;lle verantwortlich waren und Hunderttausende chronisch Kranke gef&auml;hrdeten, weil es in den kommenden Jahren nicht m&ouml;glich war, Medikamente oder Behandlungen zu erhalten.<\/p><p>Im September 2021 berichtete die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen zu den negativen Auswirkungen einseitiger Zwangsma&szlig;nahmen, Alena Douhan, nach einem Besuch in Venezuela, dass mehr als 2,5 Millionen Venezolaner unter Ern&auml;hrungsunsicherheit leiden, nachdem die Importe zwischen 2015 und 2019 um 73 Prozent zur&uuml;ckgegangen waren. Zugleich gef&auml;hrdete die Kraftstoff- und Dieselknappheit die Nahrungsmittelproduktion und den -transport.<\/p><p>Douhan warnte auch, dass der Mangel an Basismedikamenten und deren steigende Preise rund 300.000 Menschen gef&auml;hrdeten, w&auml;hrend Tausende von Krebs-, HIV\/AIDS- und Tuberkulosepatienten dringend eine Behandlung ben&ouml;tigten. Chirurgische Eingriffe wurden aus Mangel an An&auml;sthetika und Antibiotika sowie aufgrund der Tatsache, dass nur 20 Prozent der Krankenhausausr&uuml;stung funktionst&uuml;chtig sind, reduziert. Dar&uuml;ber hinaus stellte die UN-Sachverst&auml;ndige eine Zunahme von Schwangerschaften im Teenageralter und HIV\/Aids-F&auml;llen fest. 2,6 Millionen Kinder konnten nicht geimpft werden, weil es keine Impfstoffe gab.<\/p><p>Laut dem Bericht haben die Auswirkungen der Sanktionen auf die Wirtschaft zu einer beispiellosen Migrationswelle gef&uuml;hrt, die auch eine Abwanderung von &bdquo;&Auml;rzten, Krankenschwestern, Lehrern, Ingenieuren, Technikern und anderen&rdquo; zur Folge hatte. Nach Angaben der UN sind zwischen 2015 und 2023 7,1 Millionen Venezolaner aufgrund der Krise ausgewandert.<\/p><p>Die venezolanische Menschenrechtsorganisation&nbsp;<a href=\"https:\/\/sures.org.ve\/\">Sures<\/a>&nbsp;berichtete, dass die Citibank und Euroclear Transaktionen zum Kauf von Insulindosen und Dialysebehandlungen ablehnten. Pharmaunternehmen wie Baxter, Abbot und Pfizer weigerten sich wiederholt, Exportzertifikate f&uuml;r Krebsbehandlungen f&uuml;r venezolanische Patienten auszustellen.<\/p><p>Sures wies auf den Fall mehrerer Kinder hin, die seit Anfang 2019 starben, nachdem sie im Ausland keine Leber-, Nieren- und Knochenmarktransplantationen erhalten hatten, weil Banken und Privatunternehmen bei Gesch&auml;ften mit Venezuela &uuml;berm&auml;&szlig;ig vorsichtig waren. Die venezolanischen Kinder waren Nutznie&szlig;er eines humanit&auml;ren Programms gewesen, das von der von Washington beschlagnahmten &Ouml;ltochter Citgo finanziert wurde.<\/p><p>Schlie&szlig;lich stellte Sures fest, dass Frauen, Kinder, indigene Gemeinschaften und Menschen mit Behinderungen am st&auml;rksten von der durch die US-Sanktionen noch versch&auml;rften Wirtschaftskrise betroffen sind. F&uuml;r die letztgenannte Gruppe sind die Spenden von Prothesen zur&uuml;ckgegangen, da Nichtregierungsorganisationen und staatliche Sozialprogramme diese nicht mehr einf&uuml;hren k&ouml;nnen.<\/p><p>Die drei Studien stimmen darin &uuml;berein, dass es nicht m&ouml;glich ist, den durch die Sanktionen am venezolanischen Volk verursachten Schaden vollst&auml;ndig zu erfassen, aber alle Beweise zeigen eine einfache Wahrheit auf: Sanktionen t&ouml;ten und werden dies auch weiterhin tun.<\/p><p><em>Gek&uuml;rzte und bearbeitete Fassung eines Artikels, der im&nbsp;<\/em><a href=\"https:\/\/venezuelanalysis.com\/opinion\/a-war-without-bombs\/\"><em>Buch<\/em><\/a><em>&nbsp;&bdquo;Ein Krieg ohne Bomben: Die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Sanktionen gegen Venezuela&rdquo; erschienen ist<\/em>.<\/p><p>&Uuml;bersetzung: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/269121\/venezuela-toedliche-us-sanktionen\">Vilma Guzm&aacute;n, Amerika21<\/a><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Aksabir<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110839\">Venezuela: Sanktionen, Einflussnahme und Souver&auml;nit&auml;t<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110462\">US-Regierung versch&auml;rft Sanktionspolitik gegen Venezuela und mischt sich in den Wahlkampf ein<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96301\">Abschaffung von Sanktionen als Mittel des Wirtschaftskrieges: Krachende Abstimmungsniederlage f&uuml;r USA und EU im UN-Menschenrechtsrat<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100507\">Umgehung der Blockade in Venezuela: &bdquo;Pueblo a Pueblo&rdquo; baut Ern&auml;hrungssouver&auml;nit&auml;t von unten auf<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/96f661a82e3c42a3af7a5d069608ed55\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei aktuelle Studien vermitteln eine ungef&auml;hre Vorstellung davon, welche Verw&uuml;stungen und menschliches Leid Washington und seine europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten in Venezuela verursachen: Die Sanktionen gegen das s&uuml;damerikanische Lande haben zu einer schweren Ern&auml;hrungsunsicherheit gef&uuml;hrt, die nur durch jahrelange Bem&uuml;hungen der Bev&ouml;lkerung &uuml;berwunden werden konnte. 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