{"id":114793,"date":"2024-05-06T08:35:56","date_gmt":"2024-05-06T06:35:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793"},"modified":"2024-05-06T08:28:41","modified_gmt":"2024-05-06T06:28:41","slug":"hinweise-des-tages-4598","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h01\">Wie die USA die Demokratie in der Ukraine untergraben und den Krieg gesch&uuml;rt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h02\">Baerbock schlie&szlig;t deutsche Fregatte in Taiwanstra&szlig;e nicht aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h03\">Gute R&uuml;stungsausgaben, schlechte Bildungsausgaben?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h04\">Zahl maroder Stra&szlig;en und Br&uuml;cken steigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h05\">Merz macht&rsquo;s wie Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h06\">Riesiges Datenleck bei der Bundeswehr: Links zu mindestens 6000 Videokonferenzen standen offen im Netz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h07\">NATO-&Uuml;bung in Rostock: General fordert &ldquo;wehrbereite&rdquo; Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h08\">Trotz Botschafter-Schelte: Die Berliner Zeitung schreibt nicht, was Politiker und Diplomaten w&uuml;nschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h09\">Brand in Lichterfelde: Robert Habeck war mit Diehl-Chef in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h10\">UNRWA: So bearbeitete ein Israel-Lobbyist Parlamentarier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h11\">Moshe Zimmermann: &bdquo;Ich vergleiche die Situation mit Rom zur Zeit von Nero&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h12\">China und T&uuml;rkei drosseln Russland-Exporte drastisch: &bdquo;Unm&ouml;glich, Gesch&auml;fte zu machen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h13\">&bdquo;K&ouml;nnen wir nicht stehenlassen!&ldquo;: Interne Mail von AKW-Betreiber bringt Habeck in Not<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h14\">Missing Link: Karten-Pionier Schweden entdeckt die Bedeutung von Bargeld neu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h15\">AstraZeneca gesteht laut Gerichtsakten erstmals schwere Nebenwirkung ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h16\">Zu guter Letzt: So verhindern Flederm&auml;use die Kriegst&uuml;chtigkeit der deutschen Bundeswehr &hellip;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie die USA die Demokratie in der Ukraine untergraben und den Krieg gesch&uuml;rt haben<\/strong><br>\nDie USA geben vor, die Demokratie in der Ukraine zu verteidigen. Aber ihre Politik hat zu Unruhe von Kiew bis Washington gef&uuml;hrt. Ein Insider liefert neue Details. (Teil 1)<br>\nW&auml;hrend er im US-Kongress erfolgreich um weitere 61 Milliarden US-Dollar f&uuml;r den Krieg in der Ukraine warb, hat US-Pr&auml;sident Joe Biden den Konflikt seiner Regierung mit Russland zum Lackmustest f&uuml;r die Demokratie erkl&auml;rt. Von den Demokraten wurde er daf&uuml;r im Repr&auml;sentantenhaus mit ukrainischen Flaggen gefeiert.<br>\n&ldquo;Wir befinden uns in einer au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Situation: Freiheit und Demokratie werden angegriffen, zu Hause und im Ausland&rdquo;, sagte Biden in seiner Rede zur Lage der Nation im M&auml;rz dieses Jahres: &ldquo;Die Geschichte schaut zu, genau wie am 6. Januar vor drei Jahren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wie-die-USA-die-Demokratie-in-der-Ukraine-untergraben-und-den-Krieg-geschuert-haben-9708090.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Baerbock schlie&szlig;t deutsche Fregatte in Taiwanstra&szlig;e nicht aus<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock schlie&szlig;t nicht aus, dass die Fregatte &raquo;Baden-W&uuml;rttemberg&laquo; bei ihrer bevorstehenden Pazifikmission die Taiwanstra&szlig;e durchquert. Bei ihrem Besuch in Neuseeland sagte die Gr&uuml;nenpolitikerin am Samstag zwar, dass die Route des Kriegsschiffes und eines Versorgungsschiffes nicht vorab bekannt gegeben werde. Sie betonte aber gleichzeitig, dass das &raquo;Recht der friedlichen Durchfahrt&laquo; auch f&uuml;r die Taiwanstra&szlig;e gelte. &raquo;Da gelten dieselben Regeln wie in allen vergleichbaren Meeresgebieten, wo unsere Schiffe und andere Schiffe langfahren.&laquo; Auf dieser Grundlage finde die &Uuml;bungsmission der beiden Schiffe statt.<br>\nDie Fregatte &raquo;Baden-W&uuml;rttemberg&laquo; und der Einsatzgruppenversorger &raquo;Frankfurt am Main&laquo; starten am Dienstag eine Weltumrundung, bei der sie durch den Panamakanal in den Pazifik gelangen und sp&auml;ter auch das S&uuml;dchinesische Meer durchqueren. Eine vergleichbare Mission hatte es bereits von August 2021 bis Februar 2022 gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/annalena-baerbock-schliesst-deutsche-fregatte-in-taiwanstrasse-nicht-aus-a-c1cef4b6-3117-47ea-9d14-bb231710d8ed%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Ukraine-Konflikt und die Sanktionen gegen Russland funktionieren nicht wie gew&uuml;nscht. Aber dennoch scheint die amtierende Bundesau&szlig;enministerin einen Konflikt mit dem wichtigen Handelspartner China ansteuern zu wollen. Sie stellt das von Deutschland anerkannte Ein-China-Prinzip infrage. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75200\">US-Faustrecht geht vor V&ouml;lkerrecht<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72464#h17\">In fremden Gew&auml;ssern<\/a> sowie Mit der Luftwaffe an den Pazifik und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h03\">Deutscher Marinechef verspricht Engagement im indopazifischen Raum und schickt Kriegsschiff ins S&uuml;dchinesische Meer<\/a> jeweils mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutschlands Pazifikambitionen (III)<\/strong><br>\nNach Gespr&auml;chen in Neuseeland &uuml;ber gemeinsame au&szlig;en- und milit&auml;rpolitische Schritte gegen China ist Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock am gestrigen Sonntag in Fidschi eingetroffen. In Neuseeland hatte sich Baerbock mit ihrem Amtskollegen und der neuseel&auml;ndischen Verteidigungsministerin nicht zuletzt &uuml;ber den AUKUS-Pakt ausgetauscht, der eine &auml;u&szlig;erst enge r&uuml;stungsindustrielle Kooperation der USA, Gro&szlig;britanniens und Australiens gegen China vorsieht. Neuseelands neue, stark rechtslastige Regierung zieht einen Teilbeitritt zum AUKUS-Pakt in Betracht, mit Ausnahme von dessen nuklearer Komponente; Baerbock lie&szlig; Unterst&uuml;tzung daf&uuml;r erkennen. Am Tag zuvor hatte sie den Pakt auch in Australien bef&uuml;rwortet. Deutschland schickt in K&uuml;rze Kriegsschiffe und Kampfjets zu umfangreichen Kriegs&uuml;bungen in die Region. In Fidschi, das aktuell Objekt heftiger Machtk&auml;mpfe zwischen dem Westen und China ist, sucht Baerbock chinesische Positionen zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Unterdessen &uuml;bert&uuml;nchen die deutschen Leitmedien den erbitterten Machtkampf mit Fotos von Baerbock bei der R&uuml;ckgabe gestohlener Objekte australischer Indigener und mit Berichten &uuml;ber deutsche Klimaf&uuml;rsorge im Pazifik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9549\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gute R&uuml;stungsausgaben, schlechte Bildungsausgaben?<\/strong><br>\nTraditionell wird zwischen investiven und konsumtiven Staatsausgaben unterschieden, wobei erstere als gut, letztere dagegen als schlecht gelten. Diese Unterteilung greift nicht nur zu kurz, sondern ist oft irref&uuml;hrend. Sie sollte deshalb um eine andere Kategorisierung erg&auml;nzt werden. (&hellip;)<br>\nErstens ist die Kritik Jens Bergers an der Klassifizierung von R&uuml;stungsausgaben f&uuml;r Waffensysteme als Investitionen zutreffend. Nur handelt es sich dabei nicht um eine Manipulation oder einen Denkfehler auf Seiten von Politik und Medien, sondern um die korrekte Anwendung der offiziellen Begriffe der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen nach der VGR-Revision 2014, die der europaweiten Einf&uuml;hrung des neuen ESVG 2010 diente.<br>\nZweitens sind umgekehrt aber auch die fr&uuml;here Zuordnung des Kaufs milit&auml;rischer Waffensysteme zum Staatskonsum und die bestehende Behandlung der Bildungsausgaben als Konsum keineswegs unproblematisch.<br>\nDrittens zeigt sich generell, wie wenig geeignet die Unterteilung in investive und konsumtive Staatsausgaben f&uuml;r viele Analysezwecke ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/14-2024\/gute-rustungsausgaben-schlechte-bildungsausgaben\/%20\">G&uuml;nther Grunert in Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.W.:<\/strong> Ein ausgesprochen kluger und origineller Artikel zur problembehafteten Unterscheidung zwischen investiven und konsumtiven Staatsausgaben, auf der so viele Analysen, wie zum Beispiel zur Schuldenbremse, basieren. Der Text setzt an einem kritischen Artikel von Jens Berger auf den NDS an, pr&auml;zisiert dessen Kritik aber und zeigt eine &uuml;berzeugende alternative Klassifizierung &ouml;ffentlicher Ausgaben auf. Anspruchsvoll aber dennoch gut verst&auml;ndlich geschrieben!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zahl maroder Stra&szlig;en und Br&uuml;cken steigt<\/strong><br>\nDie Sanierung maroder Infrastruktur in Deutschland geht nicht schnell genug voran. Das geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des B&uuml;ndnisses Sahra Wagenknecht (BSW) hervor, aus dem das RedaktionsNetwzerk Deutschland (RND) zitiert. Demnach wurden bei der j&uuml;ngsten Zustandserfassung 2021\/22 insgesamt 7.112 Kilometer Autobahnfahrstreifen als sanierungsbed&uuml;rftig eingestuft. Bei der vorangegangenen Erfassung 2017\/18 waren es noch 5.797 Kilometer.<br>\nEine &auml;hnliche Entwicklung gab es den Angaben zufolge im deutschen Schienennetz. Demnach stieg die Zahl der Bahnbr&uuml;cken, die durch einen Neubau ersetzt werden m&uuml;ssen, trotz laufender Sanierungsarbeiten zwischen 2021 und 2023 von 1.089 auf 1.160. Der Umfang der dringend zu sanierenden Bahnstrecken wuchs in diesem Zeitraum laut RND von 17.529 auf 17.636 Kilometer. (&hellip;)<br>\nBei den Autobahnbr&uuml;cken gab das Bundesverkehrsministerium dem Bericht zufolge die Zahl der zu sanierenden Bauwerke weiterhin mit 8.000 an &ndash; verwies aber gleichzeitig auf insgesamt 510 abgeschlossene Modernisierungen im Zeitraum zwischen 2021 und 2023.<br>\nBSW-Chefin Wagenknecht bezeichnete die deutsche Verkehrsinfrastruktur gegen&uuml;ber dem RND als riesigen Sanierungsfall. &ldquo;Ob Schienen, Br&uuml;cken oder Stra&szlig;en: Die Zahlen werden eher schlechter als besser. Das Sanierungstempo reicht nicht aus, um den Verfall zu stoppen&rdquo;, sagte sie. In den vergangenen beiden Jahren habe sich die Lage weiter verschlechtert. Die ma&szlig;gebliche Schuld daran trage aber die Union. &ldquo;CDU und CSU sind die Hauptverantwortlichen daf&uuml;r, dass Stra&szlig;en, Br&uuml;cken und Schienen heruntergewirtschaftet wurden&rdquo;, kritisierte Wagenknecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2024-05\/infrastruktur-strassen-bruecken-problem-bericht-anfrage-bsw-bundestag%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hinzuzuf&uuml;gen bleibt noch, dass nicht nur der Wille, sondern auch das Geld fehlte. Vors&auml;tzlich verursacht, indem einerseits Gro&szlig;unternehmen riesige Steuergeschenke bekamen, und andererseits durch die Einf&uuml;hrung der Schuldenbremse, war tats&auml;chlich kein Geld verf&uuml;gbar. Und nat&uuml;rlich ist daran haupts&auml;chlich CDU und CSU schuld, aber auch die anderen Regierungsparteien SPD, FDP und Gr&uuml;ne.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Merz macht&rsquo;s wie Merkel<\/strong><br>\nDer CDU-Vorsitzende will den Deutschen Enthaltsamkeit zumuten &ndash; fast so wie seine Vorg&auml;ngerin vor 20 Jahren. Ganz so viel H&auml;rte traut er sich allerdings nicht zu.<br>\nF&uuml;r die Opposition war die Sache klar. Deutschland galt allenthalben als das kranke Land Europas, Journalisten diagnostizierten den &bdquo;Abstieg eines Superstars&ldquo;, die Regierung wirkte abgewirtschaftet und orientierungslos. Nun galt es, dem Wahlvolk endlich die ganze Wahrheit zu sagen, offen und schonungslos. Geringverdiener w&uuml;rden h&ouml;here Beitr&auml;ge zur Krankenkasse bezahlen m&uuml;ssen, Wohlhabende durch geringere Steuers&auml;tze zum Ankurbeln der Konjunktur motiviert werden, alle zusammen mit einem Aufschlag auf die Mehrwertsteuer f&uuml;r die Kosten dieser Radikalreform aufkommen. Nur wer vor der Wahl nichts besch&ouml;nige, k&ouml;nne das Land hinterher erfolgreich aus der Krise f&uuml;hren, lautete das Credo.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/cdu-wie-friedrich-merz-den-wahlkampf-von-angela-merkel-kopiert-19695922.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Merz soll doch der Anti-Merkel sein &ndash; hier wird wunderbar beschrieben, a) dass er voll in ihrer Tradition steht und b), dass diese Tradition in brutaler Austerit&auml;tspolitik gegen&uuml;ber der gro&szlig;en Mehrheit bestand, ganz im Gegensatz zu dem auch von Merz gepflegten Bild vom &ldquo;Nanny-Staat&rdquo; und &ldquo;zu gro&szlig;em Sozialstaat&rdquo;). Mehr noch: &ldquo;Wohlhabende [sollten] durch geringere Steuers&auml;tze zum Ankurbeln der Konjunktur motiviert werden&rdquo;: Wohlhabende bekommen durch nichts gerechtfertigte Steuergeschenke mit dem staatlichen Wunsch, sie m&ouml;gen das Geld ausgeben; was f&uuml;r eine &ldquo;Enthaltsamkeit&rdquo; soll das sein? Zahlen durften, das gibt der Artikel richtig wieder, Geringverdiener und wir alle durch Erh&ouml;hungen der Mehrwertsteuer, die als regressive Steuer &Auml;rmere h&auml;rter trifft als Reiche &ndash; so viel auch zu der Legende, die CDU wolle keine Steuererh&ouml;hungen. (Will sie doch, wenn die &Auml;rmeren mehr und die Reichen weniger Steuern zahlen m&uuml;ssen.) Dieser Wahnsinn, der unter Merkel 16 Jahre anhielt (und unter der Ampelregierung im Prinzip weiterging), soll also unter Merz noch einmal versch&auml;rft werden, nat&uuml;rlich mit verheerenden Auswirkungen auf Konjunktur und Wirtschaftswachstum. Obwohl jeder wei&szlig;, dass in Wirklichkeit die genau gegenteilige Politik, h&ouml;here L&ouml;hne und Sozialleistungen f&uuml;r alle, mehr Investitionen und h&ouml;here Steuern auf Kapitalertr&auml;ge, die Wirtschaft voranbringen w&uuml;rde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Riesiges Datenleck bei der Bundeswehr: Links zu mindestens 6000 Videokonferenzen standen offen im Netz<\/strong><br>\nBei der Bundeswehr hat es einem Medienbericht zufolge ein riesiges Datenleck gegeben. Bis Freitagabend sollen mehrere Tausend Links zu Videomeetings mit internen Informationen offen im Internet einsehbar gewesen sein &ndash; darunter auch vertrauliche Informationen. Das berichtet die &ldquo;Zeit&rdquo; am Samstag. Inzwischen sei die Sicherheitsl&uuml;cke geschlossen worden. Dem Bericht zufolge hatte ein Team des Vereins Netzbegr&uuml;nung die Schwachstelle offengelegt.<br>\nDer Vorfall betreffe das Videotelefoniesystem Webex, &uuml;ber das angeblich sichere Gespr&auml;che gef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. Die deutschen Streitkr&auml;fte nutzen Webex auch f&uuml;r Gespr&auml;che, die Geheimhaltungsstufen unterliegen. Links zu mindestens 6000 Videokonferenzen seien durch einfaches Hoch- und Herunterz&auml;hlen von Zahlen zu ermitteln gewesen, schreibt die Wochenzeitung. &ldquo;So konnte man die Titel, den Zeitpunkt und die einladende Person wichtiger Meetings einsehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-datenleck--links-oeffentlich-im-internet-einsehbar-34684334.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>NATO-&Uuml;bung in Rostock: General fordert &ldquo;wehrbereite&rdquo; Gesellschaft<\/strong><br>\nDas milit&auml;rische Ger&auml;t wird nun &uuml;ber die Ostsee nach Litauen verschifft. Dort will die NATO in den kommenden Wochen f&uuml;r den Ernstfall proben: den Schutz des B&uuml;ndnisgebietes. Nach Abschluss der &Uuml;bung sprach Brigadegeneral Nerger bei NDR MV Live &uuml;ber die aktuelle Situation der Bundeswehr. Er betonte, dass die Politik klar machen m&uuml;sse, was der Schutz der Bundesrepublik Deutschland bedeute. Gleichzeitig m&uuml;sse die Gesellschaft aber insgesamt verstehen, dass der Schutz der Republik mit 200.000 aktiven Soldaten und rund 80.000 Reservisten nicht funktionieren k&ouml;nne. Nerger w&ouml;rtlich: &ldquo;80 Millionen k&ouml;nnen nicht auf der Zuschauertrib&uuml;ne sitzen, w&auml;hrend 280.000 Soldaten die Republik verteidigen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/NATO-Uebung-in-Rostock-General-fordert-wehrbereite-Gesellschaft,panzer780.html%20\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Rhetorisch steht die Abwehr eines &bdquo;potentiellen Kriegsgegners&ldquo; im Vordergrund. Aber zumindest theoretisch ist es auch denkbar, dass solche &Uuml;bungen der Vorbereitung eines eigenen Angriffs dienen k&ouml;nnten. Ein Krieg gegen die Atommacht Russland st&uuml;nde jedoch nicht im Einklang mit den Interessen der hiesigen Bev&ouml;lkerung. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114529\">Von &bdquo;Nie wieder Krieg&ldquo; zur &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; &ndash; Wie bleiben wir selbstst&auml;ndig denkende Menschen?<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114644\">Russlands Botschafter: &bdquo;Nicht nur an die Geschichte, sondern auch an die Zukunft denken&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Trotz Botschafter-Schelte: Die Berliner Zeitung schreibt nicht, was Politiker und Diplomaten w&uuml;nschen<\/strong><br>\nDer ukrainische Botschafter w&uuml;nscht sich die Berliner Zeitung anders, als sie ist. In X-Tweets bolzte er &bdquo;Ostausschuss der deutschen Angsttreiber&ldquo;. Eine Replik. (&hellip;)<br>\nWas der Botschafter nicht zu wissen scheint: Die Redakteurinnen und Redakteure, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner Zeitung schreiben nicht f&uuml;r die Politiker. Nicht f&uuml;r das diplomatische Corps. Auch nicht f&uuml;r die Kollegen Journalisten. Sie schreiben f&uuml;r ihre Leserinnen und Leser. Ihnen ist wichtig, was die Leser denken. Nicht die Politiker oder Diplomaten.<br>\nAls Beispiel eine Forsa-Umfrage aus dem M&auml;rz: 46 Prozent aller Deutschen sagen, die Ukraine solle verhandeln, auch wenn Russland noch weite Teile ihres Territoriums besetzt h&auml;lt. In den neuen Bundesl&auml;ndern sind sogar 59 Prozent dieser Meinung. Das ist noch nicht alles. Mehr als die H&auml;lfte der Deutschen hat konkrete Angst vor einem gro&szlig;en Krieg, unter der j&uuml;ngeren Generation noch mehr. 39 Prozent legen bereits Lebensmittelvorr&auml;te an.<br>\nDas mag dem Botschafter nicht schmecken, warum sollte es. Aber indem er die Zeitung diffamiert, die solche Sorgen ernst nimmt, diffamiert er die Menschen, die sie im Herzen tragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/oleksij-makejew-trotz-schelte-vom-ukrainischen-botschafter-die-berliner-zeitung-schreibt-nicht-was-politiker-und-diplomaten-wuenschen-li.2210972\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Brand in Lichterfelde: Robert Habeck war mit Diehl-Chef in der Ukraine<\/strong><br>\nDiehl Metal Applications ist vom Brand in Berlin-Lichterfelde betroffen. Auch Diehl Defence, deren Flugk&ouml;rper Iris-T in der Ukraine eingesetzt werden, hatte dort einst ein B&uuml;ro. (&hellip;)<br>\nLaut dem Unternehmen ist das System auf die &bdquo;Abwehr von Bedrohungen durch gegnerische Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugk&ouml;rper und Drohnen auf eine Distanz von bis zu 40 km und einer H&ouml;he von 20 km ausgelegt&ldquo;. Es habe sich in der Ukraine bew&auml;hrt; &bdquo;laut Kundenaussagen&ldquo; habe das System &bdquo;eine sehr hohe Trefferquote sogar in Angriffswellen mit &uuml;ber 12 Zielen erreicht&ldquo;. Am Donnerstag hatte das russische Verteidigungsministerium &uuml;ber eine angebliche Zerst&ouml;rung eines Luft-Luft-Lenkflugk&ouml;rpers Iris-T in der Ukraine durch russische Streitkr&auml;fte berichtet.<br>\nDer Krieg in der Ukraine trug schon im Jahr 2022 zu einem Wachstum des Unternehmens bei. &bdquo;Die gravierenden Ver&auml;nderungen in der europ&auml;ischen Sicherheitslage verst&auml;rken den stabilen Wachstumskurs des Teilkonzerns Defence&ldquo;, hei&szlig;t es auf der Website des Mutterkonzerns Diehl. Im Jahr 2022 konnte die Diehl-Gruppe ihren Umsatz demnach um 338,3 Millionen Euro steigern, das war ein Zuwachs von 10,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2021.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/brand-in-berlin-lichterfelde-diehl-gruppe-liefert-auch-flugkoerper-iris-t-an-die-ukraine-li.2211836\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>UNRWA: So bearbeitete ein Israel-Lobbyist Parlamentarier<\/strong><br>\nDie pro-israelische Seite habe mit &laquo;wortgewaltigen Auftritten&raquo; im Parlament viele Parlamentsmitglieder verunsichert, als es um die weitere Finanzierung der UNRWA ging. Das schreibt Nahost-Experte Erich Gysling auf Journal21.ch.<br>\nHillel Neuer, Direktor der pro-israelischen NGO UN Watch, habe in den Wandelhallen des Bundeshauses &laquo;(scheinbar) glasklare Argumente&raquo; aufgetischt, um Parlamentarier davon abzubringen, die UNRWA weiter finanziell zu unterst&uuml;tzen: Gaza-Pal&auml;stinenser, die von UNRWA angestellt waren, h&auml;tten an den Massenmord-Attacken vom 7. Oktober teilgenommen, sagen Neuer und Vertreter anderer pro-israelischer Interessengruppen. &laquo;Werden sie gefragt, ob sie daf&uuml;r Beweise h&auml;tten, verweisen sie auf die Arbeiten ihrer Geheimdienste.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/unrwa-so-bearbeitete-ein-israel-lobbyist-parlamentarier\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Moshe Zimmermann: &bdquo;Ich vergleiche die Situation mit Rom zur Zeit von Nero&ldquo;<\/strong><br>\nDer israelische Historiker Moshe Zimmermann sagt: Die beste Form der Solidarit&auml;t mit Israel ist deutliche Kritik an der Regierung von Benjamin Netanjahu. (&hellip;)<br>\nHerr Zimmermann, wie ist die Lage in Israel?<br>\nSchlimmer als je. Es gab schon Kriege, es gab schon Krisen. Vor 50 Jahren gab es den Yom-Kippur-Krieg. Diesmal ist es noch gravierender.<br>\nMan hat den Eindruck, erstmals ist die Existenz Israels gef&auml;hrdet.<br>\nDie Existenz ist nicht zuletzt durch die Regierung gef&auml;hrdet. Diese Regierung ersch&uuml;ttert die Fundamente Israels. Der Angriff der Hamas hat gezeigt: Israel ist nicht in der Lage, die Zivilbev&ouml;lkerung wasserdicht vor Pogromen zu sch&uuml;tzen. Man hat sich, als Antwort auf das Pogrom, f&uuml;r einen Krieg entschieden, der sich in die L&auml;nge zieht, der sich zu einem Zerm&uuml;rbungskrieg ohne Perspektive entwickelte. Das macht die Situation so au&szlig;erordentlich.<br>\nSie haben schon vor 25 Jahren gegen die Siedler gek&auml;mpft und wurde von ihnen verfolgt. Was wollen die Radikalen in der Regierung?<br>\nAuf dem Gebiet Pal&auml;stinas (Hebr&auml;isch: Erez Israel) leben zwei V&ouml;lker. Solange es keine gegenseitige Anerkennung gibt, gibt es dort keinen Frieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/moshe-zimmermann-ich-vergleiche-die-situation-mit-rom-zur-zeit-von-nero-li.2211302\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bericht: Israel lehnt Beendigung des Gaza-Krieges weiter ab<\/strong><br>\nBei den indirekten Verhandlungen &uuml;ber eine Waffenruhe im Gaza-Krieg sind die Fronten zwischen Israel und der islamistischen Hamas Medienberichten zufolge weiter verh&auml;rtet. Israel werde unter keinen Umst&auml;nden einer Vereinbarung zustimmen, die eine israelische Verpflichtung zur Beendigung des Krieges beinhaltet, zitierte die Zeitung &bdquo;Times of Israel&ldquo; am sp&auml;ten Samstagabend einen &uuml;ber die in Kairo laufenden Gespr&auml;che informierten Beamten. Arabische Medienberichte, die darauf hindeuteten, dass Israel den Vermittlern Garantien f&uuml;r ein Ende des Krieges geben werde, seien falsch. Die Hamas verlange weiterhin, dass Israel der Beendigung des Krieges als Bedingung f&uuml;r ein Abkommen zustimmt, &bdquo;und vereitelt damit die M&ouml;glichkeit, ein Abkommen zu erreichen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fnp.de\/politik\/bericht-israel-lehnt-beendigung-des-gaza-krieges-weiter-ab-zr-93051622.html\">Frankfurter Neue Presse<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der israelisch-amerikanische Plan f&uuml;r den Gazastreifen starrt uns ins Gesicht<\/strong><br>\nDie westlichen Medien tun so, als ob die Bem&uuml;hungen des Westens um einen Waffenstillstand ernst gemeint w&auml;ren. Aber ein anderes Drehbuch wurde eindeutig im Voraus geschrieben<br>\nMan muss kein Wahrsager sein, um zu verstehen, dass der israelisch-amerikanische Plan f&uuml;r den Gazastreifen in etwa so aussieht:<br>\n1. In der &Ouml;ffentlichkeit tritt Biden gegen&uuml;ber Netanjahu &ldquo;hart&rdquo; auf, fordert ihn auf, nicht in Rafah &ldquo;einzumarschieren&rdquo; und setzt ihn unter Druck, mehr &ldquo;humanit&auml;re Hilfe&rdquo; nach Gaza zuzulassen.<br>\n2. Doch das Wei&szlig;e Haus bereitet bereits den Boden vor, um seine eigenen Botschaften zu untergraben. Es beharrt darauf, dass Israel der Hamas ein &ldquo;au&szlig;erordentlich gro&szlig;z&uuml;giges&rdquo; Angebot gemacht hat &ndash; eines, das, wie Washington suggeriert, auf einen Waffenstillstand hinausl&auml;uft. Dem ist aber nicht so. Berichten zufolge ist das Beste, was Israel angeboten hat, eine unbestimmte &ldquo;Periode anhaltender Ruhe&rdquo;. Selbst diesem Versprechen kann man nicht trauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2024_05_03_derisraelischamerikanische.htm\">Jonathan Cook in Antikrieg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>China und T&uuml;rkei drosseln Russland-Exporte drastisch: &bdquo;Unm&ouml;glich, Gesch&auml;fte zu machen&ldquo;<\/strong><br>\nChina und die T&uuml;rkei haben in den ersten Jahren des Ukrainekrieges die westlichen Sanktionen gegen Russland voll ausgenutzt, um die L&uuml;cken auf dem russischen Markt zu f&uuml;llen. Ihre Exporte nach Russland brachen alle Rekorde, genauso wie die Wiederausfuhr von sanktionierten Waren aus anderen L&auml;ndern.<br>\nJetzt k&uuml;hlt sich ihre Handelsbegeisterung sp&uuml;rbar ab, seitdem die USA russischen Handelspartnern und Banken mit Sekund&auml;rsanktionen drohen. Nach Angaben der russischen Zentralbank gingen die Gesamtimporte Russlands im ersten Quartal dieses Jahres um 18 Prozent zur&uuml;ck. Die russischen Importe aus der T&uuml;rkei sollen dabei laut t&uuml;rkischen Handelsdaten um ein Drittel auf 2,1 Milliarden US-Dollar zur&uuml;ckgegangen sein. Auch chinesische Exporte nach Russland gingen im M&auml;rz um 16 Prozent zur&uuml;ck &ndash; zum ersten Mal seit Mitte 2022.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/china-und-tuerkei-drosseln-russland-exporte-drastisch-unmoeglich-geschaefte-zu-machen-li.2211515\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;K&ouml;nnen wir nicht stehenlassen!&ldquo;: Interne Mail von AKW-Betreiber bringt Habeck in Not<\/strong><br>\nDie Kontroverse um die Atomkraftwerke in Deutschland erh&auml;lt durch einen Brief an die Mitarbeiter des ehemaligen Betreibers PreussenElektra neuen Auftrieb. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht Wirtschaftsminister Robert Habeck, dessen Behauptung, er sei vom Rat der Betreiber &uuml;berzeugt worden, die Atomkraftwerke stillzulegen, bei PreussenElektra f&uuml;r Unmut sorgt.<br>\nIn einer internen Mitteilung an seine Mitarbeiter, &uuml;ber die die Bild berichtet, betont PreussenElektra: &bdquo;Wir als PreussenElektra haben uns zu jeder Zeit offen f&uuml;r eine Pr&uuml;fung und Umsetzung eines Weiterbetriebs gezeigt und dies &ndash; wo immer m&ouml;glich &ndash; artikuliert&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/not-interne-mail-von-akw-betreiber-bringt-habeck-in-zr-93050938.html\">Merkur.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Missing Link: Karten-Pionier Schweden entdeckt die Bedeutung von Bargeld neu<\/strong><br>\nSeit etwa 2020 deutet sich auch bei Bargeldlos-Pionier Schweden eine Kehrtwende an. Die dortige Politik denkt &uuml;ber die Notwendigkeit gesetzlicher Standards f&uuml;r eine Grundversorgung mit Bargeld nach. Die Regierung in Stockholm trieb schlie&szlig;lich nicht nur ihr Projekt zur &ldquo;E-Krona&rdquo; voran. Parallel brachte sie ein Gesetz auf den Weg, mit dem das Niveau der Bargeldversorgung des Jahres 2017 wiederhergestellt und gew&auml;hrleistet werden soll. (&hellip;)<br>\nDie Abschaffung von Bargeld &ldquo;bedroht die informationelle Selbstbestimmung aller B&uuml;rger und ist damit politisch hochexplosiv&rdquo;, halten Urban Bacher, Professor f&uuml;r Bankmanagement, und Hanno Beck, Professor f&uuml;r Wirtschaftspolitik, von der Hochschule Pforzheim dagegen: &ldquo;Es geht um Grundfreiheiten, um die Freiheit sich zu informieren, zu bewegen und auszutauschen, ohne Angst haben zu m&uuml;ssen, &uuml;berwacht zu werden.&rdquo; Ob die mit der Idee der Abschaffung des Bargelds verbundenen Ziele potenziell massive Eingriffe in die Grundrechte rechtfertigen, sei zumindest &ldquo;diskussionsw&uuml;rdig&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Missing-Link-Karten-Pionier-Schweden-entdeckt-die-Bedeutung-von-Bargeld-neu-9708325.html\">heise online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Konzertveranstalter sperren Menschen ohne Smartphone aus<\/strong><br>\nKonzertveranstalter und Deutschlands f&uuml;hrender Ticket-Vermarkter Eventim gehen dazu &uuml;ber, Tickets f&uuml;r begehrte Veranstaltungen nur noch bei Nutzung einer App auf einem Smartphone zu erm&ouml;glichen. Eventim ist damit nicht zum ersten Mal ein Vorreiter in Sachen &Uuml;berwachung und Diskriminierung. Die gute Nachricht: Sie k&ouml;nnen dagegen aktiv werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/eventim\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>AstraZeneca gesteht laut Gerichtsakten erstmals schwere Nebenwirkung ein<\/strong><br>\nAstraZeneca wird in einer Sammelklage vor dem Londoner High Court verklagt. Dabei geht es darum, dass sein Corona-Impfstoff in zahlreichen F&auml;llen zum Tod und schweren Verletzungen gef&uuml;hrt haben soll. Nun hat das Unternehmen offenbar ein &uuml;berraschendes Eingest&auml;ndnis abgelegt.<br>\nErstmals habe AstraZeneca in Gerichtsdokumenten zugegeben, dass sein Covid-Impfstoff seltene Nebenwirkungen verursacht haben soll. Dar&uuml;ber berichtet &bdquo;The Telegraph&ldquo;. Allerdings weise das Unternehmen einen kausalen Zusammenhang zu den Erkrankungen ab, denn auch ohne den AstraZeneca-Impfstoff k&ouml;nne solche Erkrankungen auftreten. Dennoch k&ouml;nnte dieses Eingest&auml;ndnis eine Wende darstellen, denn dadurch k&ouml;nnte sich der Weg f&uuml;r Auszahlungen von Schmerzensgeld er&ouml;ffnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/coronavirus\/corona-impfung-astrazeneca-gesteht-laut-gerichtsakten-erstmals-schwere-nebenwirkung-ein_id_259912331.html%20\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Angedeutet wird das unterschiedliche Rechtssystem. W&auml;hrend im angels&auml;chsischen Raum Sammelklagen zul&auml;ssig sind und teilweise sehr hohe Schadensersatz-Summen gezahlt werden m&uuml;ssen, sind sie hierzulande lediglich eingeschr&auml;nkt &ndash; als Musterfeststellungsklage &ndash; m&ouml;glich.<\/em><br>\n<em>Bitte lesen Sie dazu u.a. auch:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112946\">&bdquo;Impfgesch&auml;digte haben da den Schwarzen Peter&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81102\">Impfgeheimnis. Zu Risiken und Nebenwirkungen&hellip; fragen Sie besser nicht so genau nach!<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77531\">Schwurbler des Tages: Karl Lauterbach.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Besonders heikel k&ouml;nnte diese <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/IP_20_1524\">Zusage der EU-Kommission<\/a> laut eigener Pressemitteilung sein:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;In order to compensate for such high risks taken by manufacturers, the Advanced Purchase Agreements provide for Member States to indemnify the manufacturer for liabilities incurred under certain conditions. Liability still remains with the companies.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Das Unternehmen AstraZeneca muss also EU-weit aufgrund der &uuml;bereilten Entwicklung des &bdquo;Impfstoffs&ldquo; f&uuml;r eventuelle und darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hrende Sch&auml;den nicht haften. Das war und ist skandal&ouml;s. Im Zusammenhang mit anderen Herstellern von Corona-Injektionen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114760#h04\">ermittelt inzwischen die EU-Staatsanwaltschaft gegen die Elitenvertreterin<\/a> im Amt der EU-Kommissionspr&auml;sidentin. Interessant ist auch, dass der derzeitige Bundesgesundheitsminister den Astrazeneca-Stopp in Deutschland Mitte M&auml;rz 2021 u.a. <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/deutschland\/lauterbach-astrazeneca-deutschland-corona-impfung-impfstoff-spahn-minister-90242852.html\">so kommentierte<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Ich h&auml;tte es angesichts dessen, dass die F&auml;lle bei Geimpften wie bei nicht-Geimpften gleich hoch sind, weiterlaufen lassen. Jetzt haben wir einen erheblichen Vertrauensverlust.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: So verhindern Flederm&auml;use die Kriegst&uuml;chtigkeit der deutschen Bundeswehr &hellip;<\/strong><br>\nJa, der Jahresbericht 2023 der sogenannten &laquo;Wehrbeauftragten&raquo; Dr. Eva H&ouml;gl &ndash; Deutscher Bundestag Drucksache 20\/10500 &ndash; ist musterhaft gr&uuml;ndlich. Ein Beispiel aus dem 175-seitigen Bericht:<br>\n&laquo;Solche und andere Verz&ouml;gerungen bei Bauvorhaben bergen nicht selten das Risiko, das* damit weitere verkn&uuml;pfte Projekte ins Wanken geraten und so eine Kettenreaktion verursachen. Von einem entsprechenden Beispiel erfuhr die Wehrbeauftragte im Rahmen eines Truppenbesuchs beim Panzerpionierbataillon 4 in Bogen: Die Truppe in der dortigen Graf-Aswin-Kaserne wartet dringend auf den Neubau von Unterkunftsgeb&auml;uden. Voraussetzung f&uuml;r den Baubeginn ist jedoch die Fertigstellung des neu zu errichtenden Waffenkammergeb&auml;udes. Hierf&uuml;r ist wiederum der Abriss des in dem Baufeld befindlichen Altgeb&auml;udes erforderlich. Dem standen allerdings bis Herbst des Berichtsjahres die Schutzzeiten f&uuml;r Flederm&auml;use entgegen, die sich nach Angaben des Ministeriums im Dachstuhl des Geb&auml;udes eingenistet hatten.&raquo; (* Schreibweise im Original, Red.)<br>\nWie wunderbar ist es doch, wenn ein paar Flederm&auml;use den Bau eines Truppenunterkunftshauses zu verhindern wissen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-verhindern-fledermaeuse-die-kriegstuechtigkeit-der-deutschen-bundeswehr\">Globalbridge<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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