{"id":114854,"date":"2024-05-07T08:41:36","date_gmt":"2024-05-07T06:41:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854"},"modified":"2024-05-07T08:41:36","modified_gmt":"2024-05-07T06:41:36","slug":"hinweise-des-tages-4599","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h01\">Nahostkonflikt, Ukraine-Krieg: Militarisierung und Aufr&uuml;stung machen den Westen noch unsicherer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h02\">Israels F&uuml;hrer sollen f&uuml;r Kriegsverbrechen verhaftet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h03\">Gaza-Krieg: Keine Zuflucht, nirgends<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h04\">Gaza-Proteste an US-Universit&auml;ten: &Uuml;ber 2.000 Studierende festgenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h05\">Der philosemitische Wahn des Sascha Lobo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h06\">Putin ordnet Man&ouml;ver mit Atomwaffen an &ndash; Eiszeit mit Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h07\">Ukraine: Gl&auml;ubiger werden ungeduldig &ndash; Blackrock und Co. wollen ihre Schulden eintreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h08\">It&rsquo;s the economy, stupid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h09\">Russland baut sein Engagement in Libyen aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h10\">Ex-Eon-Aufsichtsrat zum AKW-Aus &ldquo;Mit Verlaub, das ist Unsinn&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h11\">Gro&szlig;britannien: Die Kommunalwahlen werden zum Debakel f&uuml;r die Konservativen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h12\">Das einst gefeierte Willkommensdorf liegt im Sterben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114854#h13\">Armee mit Offenstall: &raquo;Taurus&laquo;-Leaks bei der Bundeswehr.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nahostkonflikt, Ukraine-Krieg: Militarisierung und Aufr&uuml;stung machen den Westen noch unsicherer<\/strong><br>\nDie Kriegsrhetorik des Westens verhindert, &uuml;ber Visionen des Friedens zu sprechen. Westliche Gesellschaften m&uuml;ssen andere Antworten auf Gewalt und Krisen finden. Ein Gastbeitrag.<br>\nIn den vergangenen 20 Jahren hat sich die westliche Welt immer weiter in einen dauerhaften Krisen- und Ausnahmezustand hineinbewegt, der sich inzwischen, wenn man der Rhetorik einiger Spitzenpolitiker folgt, zu einem regelrechten Kriegszustand ausgeweitet hat.<br>\nEs begann mit dem &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; nach dem 11. September 2001 und den sp&auml;teren Anschl&auml;gen in Europa, es folgten die Antworten auf den Einmarsch Russlands in die Ukraine und schlie&szlig;lich auf den Gazakrieg, den Deutschland und die USA mit massiven Waffenlieferungen unterst&uuml;tzen.<br>\nAuch als Antwort auf die Pandemie wurde von vielen westlichen Staatschefs ein Kriegszustand ausgerufen, Emmanuel Macron etwa verk&uuml;ndete: &bdquo;Wir befinden uns im Krieg. Und das erfordert unsere allgemeine Mobilmachung.&ldquo;<br>\nIm Namen der Bek&auml;mpfung der jeweiligen Feinde wurde eine massive Aufr&uuml;stung von Milit&auml;r, Polizei und &Uuml;berwachungstechniken in Gang gesetzt, grundlegende B&uuml;rgerrechte wurden eingeschr&auml;nkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/nahostkonflikt-ukraine-krieg-militarisierung-und-aufruestung-machen-den-westen-noch-unsicherer-li.2211702\">Fabian Scheidler in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Israels F&uuml;hrer sollen f&uuml;r Kriegsverbrechen verhaftet werden<\/strong><br>\nAlle anst&auml;ndigen Israelis m&uuml;ssen sich die folgenden Fragen stellen: begeht ihr Land in Gaza Kriegsverbrechen? Wenn ja, wie sollten sie gestoppt werden? Wie sollten die Schuldigen bestraft werden? Wer kann sie bestrafen? Ist es vertretbar, dass Verbrechen nicht geahndet und Verbrecher entlastet werden?<br>\nNat&uuml;rlich kann man die erste Frage verneinen &ndash; Israel begeht keine Kriegsverbrechen in Gaza &ndash; und damit die restlichen Fragen &uuml;berfl&uuml;ssig machen.<br>\nAber wie kann man sie angesichts der Fakten und der Situation in Gaza verneinen: etwa 35.000 Tote und weitere 10.000 Vermisste, davon nach Angaben der israelischen Verteidigungskr&auml;fte etwa zwei Drittel unschuldige Zivilisten; unter den Toten sind etwa 13.000 Kinder, fast 400 medizinische Mitarbeiter und mehr als 200 Journalisten; 70 Prozent der H&auml;user sind zerst&ouml;rt oder besch&auml;digt; 30 Prozent der Kinder leiden an akuter Unterern&auml;hrung; zwei von 10.000 Menschen sterben t&auml;glich an Hunger und Krankheiten. (Alle Zahlen stammen von den Vereinten Nationen und internationalen Organisationen).<br>\nIst es m&ouml;glich, dass diese schrecklichen Zahlen zustande gekommen sind, ohne dass es zu Kriegsverbrechen gekommen ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2024_05_06_israelsfuehrer.htm\">Antikrieg<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Besetzt, aber souver&auml;n<\/strong><br>\nMan muss es zynisch formulieren, so wie die ganze &raquo;humanit&auml;re Hilfe&laquo; im Gazastreifen derzeit zynisch l&auml;uft: Zu Lande, aus der Luft und demn&auml;chst auch zu Wasser schafft man einige Lebensmittel in den Streifen, um der israelischen Armee ihr bis heute erkl&auml;rtes Ziel, die Hamas zu vernichten, mit der Offensive gegen Rafah zu erm&ouml;glichen. Das ist kein Krieg mehr, das ist eine Exekution von barbarischen Ausma&szlig;en. Genau betrachtet sind die humanit&auml;ren Bem&uuml;hungen der Freunde Israels nichts anderes als die Entlastung des Landes von dessen v&ouml;lkerrechtlicher Pflicht, die Versorgung der Bev&ouml;lkerung in dem von ihm besetzten Gebiet sicherzustellen, so Artikel 55 der vierten Genfer Konvention von 1949 und Artikel 13 f. des zweiten Zusatzprotokolls von 1977. Israel hat schon seit 2006 mit der Blockade des Gazastreifens gegen diese Pflichten versto&szlig;en, die UNO musste die Aufgaben &uuml;bernehmen und entsandte die UNRWA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/474747.besetzt-aber-souver%C3%A4n.html\">Norman Paech in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gaza-Krieg: Keine Zuflucht, nirgends<\/strong><br>\nDie Offensive auf Rafah beginnt, eine Million Menschen sind bedroht. Wer kann das T&ouml;ten noch aufhalten?<br>\nDie beginnende Offensive gegen Rafah im &auml;u&szlig;ersten S&uuml;den des Gazastreifens stellt f&uuml;r mindestens eine Million Menschen eine weitere lebensbedrohliche Eskalation dar. Hier zeichnet sich in aller Deutlichkeit und mit wochenlanger Ansage eine Versch&auml;rfung der bestehenden Katastrophe ab, die dem Muster folgt, das wir in den letzten Monaten verfolgen mussten: Die israelischen Streitkr&auml;fte ordnen per Befehl vor Ort oder &ndash; wie bereits geschehen &ndash; durch den Abwurf von Flugbl&auml;ttern die Zwangsevakuierung der Bev&ouml;lkerung in &bdquo;sichere Zonen&ldquo; an und warnen davor, dass diejenigen, die dennoch bleiben, das eigene Leben in Gefahr bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/keine-zuflucht-nirgends-19493?mtm_campaign=nl_19474\">medico<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gaza-Proteste an US-Universit&auml;ten: &Uuml;ber 2.000 Studierende festgenommen<\/strong><br>\nNach und nach r&auml;umt die Polizei die propal&auml;stinensischen Camps und Demonstrationen an vielen Universit&auml;ten in den USA. Dabei kommt es zu Hunderten Festnahmen. Beobachter sprechen von Szenen der Gewalt<br>\nBei den propal&auml;stinensischen Protesten an US-Universit&auml;ten wurden in den vergangenen Wochen insgesamt mehr als 2.000 Menschen festgenommen. Allein an der University of California, Los Angeles (UCLA), wurden 200 Studierende festgenommen, als die Polizei ein Protestcamp r&auml;umte. &Uuml;ber 90 Studierende wurden au&szlig;erdem am Dartmouth College in New Hampshire festgenommen, dazu an der University of New Hampshire und an der University of Buffalo. In Oregon r&uuml;ckte die Polizei am Donnerstag in die Bibliothek der Schule ein, die seit Montag von Demonstranten besetzt war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/gaza-proteste-an-us-universitaeten-ueber-2-000-studierende-festgenommen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der philosemitische Wahn des Sascha Lobo<\/strong><br>\nVom Experten, der das Internet erkl&auml;rt, zum Verteidiger und Relativierer israelischer Verbrechen: Dan Weissmann zeichnet den Werdegang und die Ideologie von Sascha Lobo nach. (&hellip;)<br>\nWer sich mit Lobos Gesamtwerk nach dem 7. Oktober besch&auml;ftigt, wird feststellen, dass sein vorrangiges Ziel nicht darin besteht, j&uuml;disches Leben zu verteidigen, sondern Israel vor Kritik zu sch&uuml;tzen. Er zeigt in seinen Schriften und Podcast-Auftritten, dass er offensichtlich nicht in der Lage ist, zwischen Juden und J&uuml;dinnen als Einzelpersonen oder Gemeinden und dem Staat Israel zu unterscheiden. Es ist nicht einmal klar, ob er die Existenz anti-zionistischer Juden und J&uuml;dinnen anerkennt. Lobo projiziert die katastrophale Geschichte europ&auml;ischer Juden und J&uuml;dinnen auf Israel, einen nuklear bewaffneten Staat und regionalen Milit&auml;r-Goliath, und erkl&auml;rt es unabh&auml;ngig von den Umst&auml;nden zum ewigen Opfer. Wer dem widerspricht und sich dieser Logik verweigert, wird mit Lobos Lieblingsphrase, T&auml;ter-Opfer-Umkehr, mundtot gemacht.<br>\nZwei Jahre vor seinem Tod im Jahr 1969 diagnostizierte Theodor Adorno der deutschen Nachkriegsgesellschaft (er nannte sie das &bdquo;nachhitlersche Deutschland&ldquo;, obwohl er von dieser Formulierung nicht ganz &uuml;berzeugt war) einen Philosemitismus, der sich aus den Folgen des Holocausts entwickelte, jedoch  nichts anderes als die Fortsetzung des Antisemitismus ist, da er die Entmenschlichung der Juden und J&uuml;dinnen am Leben erhielt. Es ist dieser Philosemitismus, die Entmenschlichung von Juden durch die Erhebung zu einem eindimensionalen Monolithen und Objekt mit h&ouml;herem Status, die Schutz verdienen, weil sie Juden und nicht weil sie Menschen sind, der sich wie ein roter Faden durch Lobos Schriften zieht. Philosemitismus ist der rote Faden, der sich durch den gesamten deutschen Mainstreamdiskurs zu Pal&auml;stina und Israel zieht.  So werden unter dem Deckmantel der angeblichen Bek&auml;mpfung des Antisemitismus universale Werte durch partikularistische ersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/der-philosemitische-wahn-des-sascha-lobo\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Putin ordnet Man&ouml;ver mit Atomwaffen an &ndash; Eiszeit mit Deutschland<\/strong><br>\nNeue Eskalation: Als Reaktion auf franz&ouml;sische Kriegs-Drohungen hat Kremlchef Putin angeordnet, den Einsatz von taktischen Atomwaffen zu &uuml;ben. Auch das Verh&auml;ltnis zu Deutschland ist auf einem Tiefpunkt.<br>\nDas Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, ge&uuml;bt werde der Einsatz von taktischen Atomwaffen. Ziel sei es, die territoriale Integrit&auml;t Russlands &ldquo;als Reaktion auf die provokativen &Auml;u&szlig;erungen und Drohungen einiger westlicher Offizieller gegen die Russische F&ouml;deration&rdquo; zu gew&auml;hrleisten. [&hellip;]<br>\nDie Bundesregierung erkl&auml;rte, sie werde an Putins Einf&uuml;hrung in seine neue Amtszeit am Dienstag nicht teilnehmen. Zuvor war der deutsche Botschafter aus Moskau zur&uuml;ckberufen worden.<br>\nOffizieller Grund: angebliche russische Cyberangriffe auf die SPD aus dem Jahr 2023&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/putin-ordnet-manoever-mit-atomwaffen-an-eiszeit-mit-deutschland\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Inner- und au&szlig;erhalb der Ukraine: Russland droht mit Angriff auf britisches Milit&auml;r<\/strong><br>\nNachdem der britische Au&szlig;enminister Cameron erkl&auml;rt, dass die Ukraine gelieferte Waffen auch gegen das russische Staatsgebiet einsetzen darf, reagiert der Kreml &ndash; mit einer deutlichen Drohung. Sollte ein solcher Angriff geschehen, w&uuml;rden britische Milit&auml;reinrichtungen zum Ziel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russland-droht-mit-Angriff-auf-britisches-Militaer-article24924233.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Cameron h&auml;tte mal nachdenken sollen, was f&uuml;r eine Reaktion er damit provozieren k&ouml;nnte. Man beachte die russische Antwort &hellip;&rdquo;und dar&uuml;ber hinaus&hellip;&rdquo; und die Ansage f&uuml;r Atomwaffen&uuml;bungen. Als sei das alles ein Sandkastenspiel und zwei Weltkriege kein Beispiel.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Experteneinsch&auml;tzung<\/strong><br>\nPutins Reaktionen &ndash; Einbestellung der Botschafter, &Uuml;bung in Verbindung mit taktischen Nuklearwaffen, Drohungen zu F-16 &ndash; zeigen, dass britische Aussagen zu Storm Shadow auch auf russischem Gebiet, Nichtausschluss franz. Truppen und kommende F-16 Putin sehr nerv&ouml;s machen. Gut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nicolange_\/status\/1787518186142720193\">Twitter\/X<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Und was ist mit den rund 90.000 Soldaten (davon 12.000 der Bundeswehr), die im Rahmen von Steadfast Defender gerade an der gr&ouml;&szlig;ten NATO-&Uuml;bung der letzten 35 Jahre teilnehmen? Was denken die denn so dar&uuml;ber, wenn sie von taktischen Atomwaffen in der N&auml;he ihres Einsatzortes und der Bereitschaft sie einzusetzen, h&ouml;ren? F&uuml;r manche Twitter-Experten existiert Abschreckung offenbar nur als Einbahnstra&szlig;e. Sie sind in ihrer intellektuellen Schlichtheit damit so peinlich wie d&auml;mlich. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ukraine: Gl&auml;ubiger werden ungeduldig &ndash; Blackrock und Co. wollen ihre Schulden eintreiben<\/strong><br>\nLaut eines Berichts des Wall Street Journal verhandeln private Anleger mit Kiew und dem IWF &uuml;ber ein Ende des Schuldenmoratoriums. Investoren k&ouml;nnten gute Gesch&auml;fte machen.<br>\nDer Ukraine werden von gro&szlig;en westlichen Banken und Fonds hohe Kredite zur Verf&uuml;gung gestellt. Wegen des Krieges verzichteten die institutionellen Investoren wie Blackrock und Pimco bislang auf die Tilgung der Darlehen und der darauf veranschlagten Zinsen. Doch langsam ist die Geduld der Riesen in der Finanzindustrie am Ende.<br>\nWie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, will eine Gruppe von westlichen Gl&auml;ubigern die ukrainische Regierung dazu dr&auml;ngen, im n&auml;chsten Jahr wieder mit der Zinstilgung zu beginnen. Pro Jahr erhoffen sich die Investoren Einnahmen von bis zu 500 Millionen US-Dollar. Die Anwaltskanzlei Weil Gotshal &amp; Manges und die Investmentbank PJT Partners seien beauftragt worden, im Namen der Investorengruppe zu verhandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-krieg-glaeubiger-werden-ungeduldig-blackrock-und-co-wollen-ihre-schulden-eintreiben-li.2212476\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>It&rsquo;s the economy, stupid<\/strong><br>\nDeutschland und die EU verlieren in den Handelsbeziehungen der L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens deutlich an Gewicht und sollten deshalb &uuml;ber ihren politischen Einflussverlust &bdquo;nicht &uuml;berrascht sein&ldquo;. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Analyse aus dem K&ouml;lner Institut der Deutschen Wirtschaft (IW). Demnach stagniert der Anteil der Bundesrepublik am Handel relativ wirtschaftsstarker Staaten Asiens, Afrikas und Lateinamerikas; der Anteil der EU geht sogar deutlich zur&uuml;ck, w&auml;hrend der Anteil Chinas rasant gestiegen ist und denjenigen sowohl der EU als auch der USA inzwischen in den Schatten stellt. Das sei eine wichtige Ursache daf&uuml;r, dass auch Deutschlands &bdquo;geopolitisches Gewicht im Globalen S&uuml;den abnimmt&ldquo;, erkl&auml;rt das IW. Als Beispiel nennt das Institut Brasilien, das unter dem Pr&auml;sidenten Luis Inacio Lula da Silva &bdquo;beim Ukraine-Krieg und im Nahostkonflikt eine dem Westen kontr&auml;re Haltung einnimmt&ldquo;; das sei nicht zuletzt &bdquo;der wirtschaftlichen Bedeutung Chinas und Russlands f&uuml;r Brasilien geschuldet&ldquo;. Das IW dringt auf entschlossene au&szlig;enwirtschaftliche Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung zur F&ouml;rderung des Handels mit dem Globalen S&uuml;den.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9550\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Russland baut sein Engagement in Libyen aus<\/strong><br>\nVieles kl&auml;rt sich erst im R&uuml;ckblick oder Wer andern eine Grube gr&auml;bt<br>\n2011: Die Abstimmung im UN-Sicherheitsrat &uuml;ber die Resolution 1973<br>\nZum Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wie es Russland gelingen konnte, zu der starken Macht in Libyen zu werden, die es heute darstellt, ist ein R&uuml;ckblick in das Jahr 2011 hilfreich.<br>\nDer UN-Sicherheitsrat stimmte am 17. M&auml;rz 2011 &uuml;ber die Resolution 1973 ab, die die Mitgliedsstaaten erm&auml;chtigte, eine Flugverbotszone &uuml;ber Libyen einzurichten und &bdquo;alle notwendigen Ma&szlig;nahmen zu ergreifen&ldquo;, um die Zivilbev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen.[1] Schon wenige Stunden nach Verabschiedung der UN-Resolution bombardierten Frankreich und Gro&szlig;britannien massiv Bodenziele wie Kasernen und Milit&auml;rkonvois. Das UN-Mandat wurde weit &uuml;berdehnt und zu einem regime-change ausgeweitet.<br>\nSowohl China als auch Russland hatten bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat kein Veto eingelegt, sondern sich der Stimme enthalten, so dass die verh&auml;ngnisvolle Resolution 1973 angenommen wurde. Vielleicht hatte sich Russland darauf verlassen, dass die Resolution auch bei seiner Enthaltung keine Mehrheit bekommen w&uuml;rde, da mindestens zehn L&auml;nder daf&uuml;r stimmen mussten. Doch das Zehnervotum wurde erreicht, da auch drei afrikanische L&auml;nder, Nigeria, Gabun und &uuml;berraschender Weise S&uuml;dafrika, mit Ja stimmten. Der damalige Pr&auml;sident S&uuml;dafrikas hie&szlig; Jacob Zuma. Enthalten hatten sich neben China und Russland auch Brasilien und Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/russland-baut-sein-engagement-in-libyen-aus\">Gela News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ex-Eon-Aufsichtsrat zum AKW-Aus &ldquo;Mit Verlaub, das ist Unsinn&rdquo;<\/strong><br>\nAus meinen Beobachtungen im Jahr 2022. Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Mit Datum vom 7. M&auml;rz 2022 ver&ouml;ffentlichten Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium einen sogenannten Pr&uuml;fvermerk, auf dessen Basis sie eine Laufzeitverl&auml;ngerung der Kernkraftwerke nicht empfehlen k&ouml;nnten. Zusammengefasst steht da drin, dass erstens deren 4,4 Gigawatt Kraftwerksleistung keinen relevanten Beitrag zur Energieversorgung leisten w&uuml;rden. Und zweitens, dass aufgrund der regulatorischen und technischen Hindernisse die Laufzeitverl&auml;ngerung gar nicht m&ouml;glich sei. Mit Verlaub, beides ist Unsinn.<br>\nWieso?<br>\n4,4 Gigawatt sind eine au&szlig;erordentlich relevante Menge. Damit h&auml;tten zum Beispiel die CO2-Emissionen der Kohlekraftwerke um mindestens 15 Millionen Tonnen verringert werden k&ouml;nnen. Und die Stromkosten w&auml;ren auch niedriger ausgefallen. Kernkraftwerke produzierten Strom f&uuml;r knapp unter zwei Cent pro Kilowattstunde (kWh), Gaskraftwerke mit gewissen Schwankungen f&uuml;r ungef&auml;hr das Zehnfache. Wenn das nicht relevant ist, wei&szlig; ich auch nicht weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Mit-Verlaub-das-ist-Unsinn-article24918017.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erst k&uuml;rzlich hat eine interne Mail eines AKW-Betreiber Habeck <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h13\">in Not gebracht<\/a> und seiner Aussage widersprochen, vom Rat der Betreiber &uuml;berzeugt worden zu sein, die Atomkraftwerke stillzulegen. Offensichtlich hat Bundesminister Habeck nicht die Wahrheit gesagt. Mehr und mehr zeigt sich, dass eine gr&uuml;ne Ideologie durchgesetzt werden soll. Den Preis daf&uuml;r zahlen gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung und zahlreiche Unternehmen. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114626#h05\">Habecks fingierte Atomakten sind nur ein Nebenaspekt: Die T&auml;uschung der Gr&uuml;nen kostet Billionen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114508#h09\">Nach Atom-Enth&uuml;llungen k&uuml;ndigt &bdquo;Cicero&ldquo;-Journalist neue brisante Details an<\/a> jeweils mit einer Anmerkung, in der weiterf&uuml;hrende Links enthalten sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien: Die Kommunalwahlen werden zum Debakel f&uuml;r die Konservativen<\/strong><br>\nStimmungstest Schlimmer konnte es f&uuml;r die Partei von Premier Rishi Sunak kaum kommen, die das Vereinigte K&ouml;nigreich seit 14 Jahren regiert. Labour hat beim Probelauf f&uuml;r die zum Jahresende zu erwartenden Unterhauswahlen auf der ganzen Linie triumphiert<br>\nIn allen landesweiten Umfragen f&uuml;hrt Labour derzeit haushoch mit bis zu 20 Prozent Vorsprung vor der Regierungspartei. Kein Wunder, dass Parteichef Keir Starmer die Tories prompt aufgefordert hat, &bdquo;Platz zu machen&ldquo;. Muss Premier Rishi Sunak um sein Amt zittern? Gut m&ouml;glich, dass die Spitzen der Partei ihn st&uuml;rzen werden, um mit einer letzten Personal-Rochade vor der Parlamentswahl noch Boden gutzumachen. Doch weder eine Abl&ouml;sung des Regierungschefs noch eine Kabinettsumbildung werden sie vor weiterem Machtverlust bewahren. Dazu fiel das Ergebnis der Kommunalwahlen zu eindeutig aus.<br>\nF&uuml;r Sunak bedeutet dies auch eine pers&ouml;nliche Niederlage. Er hat in den vergangenen Monaten einiges regeln k&ouml;nnen, dennoch schnitt seine Partei diesmal noch schlechter ab als vor vier Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-kraetke\/kommunalwahl-die-britischen-tories-stehen-nun-landesweit-noch-bei-18-prozent\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das einst gefeierte Willkommensdorf liegt im Sterben<\/strong><br>\nDas kalabrische Dorf Riace wurde gefeiert f&uuml;r seine Politik gegen&uuml;ber Gefl&uuml;chteten. Heute sind die Einwohner tief verfeindet.<br>\nIm staubigen Hinterhof, zwischen Brennnesseln und gew&ouml;hnlichem Kn&auml;uelgras, verrostet das alte Dorfschild, der Schriftzug ist bald verblasst: &laquo;Riace &ndash; paese dell&rsquo;accoglienza&raquo; (Riace &ndash; eine Stadt, die alle willkommen heisst). Heute gr&uuml;sst ein neues Schild am Dorfeingang: &laquo;Benvenuti a Riace &ndash; Il paese dei santi medici e martiri Cosimo e Damiano&raquo; (Willkommen in Riace, der Stadt der heiligen Mediziner und M&auml;rtyrer Cosimo und Damiano).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/migration\/riace-liegt-im-sterben\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Armee mit Offenstall: &raquo;Taurus&laquo;-Leaks bei der Bundeswehr.<\/strong><br>\nKriegst&uuml;chtig wollen sie werden, und zwar schnell. In sechs Jahren steht der Russe endg&uuml;ltig vor der T&uuml;r, und der Chinese lauert, wenn auch zu Hause. Da kann sich Annalena Baerbock vorstellen, dass eine deutsche Fregatte demn&auml;chst durch die Taiwan-Stra&szlig;e f&auml;hrt, um ihn zu reizen. Die Bundeswehr und die ihr inzwischen fast restlos angeschlossenen Medien d&uuml;mpeln ebenfalls zwischen Gr&ouml;&szlig;enwahn und Unf&auml;higkeit. Das war im preu&szlig;isch-deutschen Militarismus 1914, 1939 oder beim Griff nach Atomwaffen als &raquo;Weiterentwicklung der Artillerie&laquo; (Konrad Adenauer) 1957, 1999 beim Bombardieren Jugoslawiens, bei der &raquo;Landesverteidigung am Hindukusch&laquo; (Peter Struck) von 2001 bis 2021 oder in Mali bis 2023 stets so. Das hat insgesamt sch&auml;tzungsweise an die 100 Millionen Tote gekostet, zu etwa 95 Prozent in anderen L&auml;ndern, aber viel eingebracht: eine stumme Arbeiterklasse und eine schwache Friedensbewegung. Dennoch herrscht oben Nervosit&auml;t, die Hemmschwelle zur illegalen Repression sinkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/474746.armee-mit-offenstall.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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