{"id":11499,"date":"2011-12-02T08:43:28","date_gmt":"2011-12-02T07:43:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499"},"modified":"2011-12-02T08:44:10","modified_gmt":"2011-12-02T07:44:10","slug":"hinweise-des-tages-1522","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h01\">Vorwurf des gewerbsm&auml;&szlig;igen Betrugs: Staatsanw&auml;lte ermitteln gegen Maschmeyer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h02\">Chefvolkswirt der UNCTAD, Flassbeck, kritisiert falsche Diagnose der Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h03\">Marktkonforme Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h04\">Wie die Weltrevolution im Zeltlager scheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h05\">Minijobs: DGB kritisiert Aufstockung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h06\">Bahrs &bdquo;Pflegereform&ldquo;: Krasser Zynismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h07\">Private Krankenversicherung: Schwer angeschlagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h08\">&bdquo;Wir haben den falschen Weg eingeschlagen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h09\">Arbeitsmarkt: Menschen mit Behinderung haben immer weniger Chancen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h10\">Amazon zu Arbeit ohne Bezahlung: &ldquo;Das ist g&auml;ngige Praxis&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h11\">Deutschland erleichtert ausl&auml;ndischen Fachkr&auml;ften Zuzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h12\">Staatsbedienstete streiken gegen Rentenreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h13\">Rechtsextremismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h14\">Hitler-Plakate in Taufkirchen bei Erding: Kripo sucht Titanic-Leser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h15\">Familienministerin blamiert sich mit eigener Studie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h16\">Staatliche Parteienfinanzierung: Mehr Millionen f&uuml;r die Parteien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h17\">Die Yes-Men regeln die Welt &ndash; Politaktivisten als Weltaufkl&auml;rer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11499#h18\">Zu guter letzt: Gutti &ndash; Schicksalsjahre eines Kaisers<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11499&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Vorwurf des gewerbsm&auml;&szlig;igen Betrugs: Staatsanw&auml;lte ermitteln gegen Maschmeyer<\/strong><br>\n&Auml;rger f&uuml;r AWD: Ehemalige und derzeitige Manager des Finanzdienstleisters stehen wegen Verdachts auf schweren Betrug auf der Liste der Staatsanwaltschaft Wien &ndash; Carsten Maschmeyer ganz oben. AWD weist die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/2.220\/vorwurf-des-gewerbsmaessigen-betrugs-staatsanwaelte-ermitteln-gegen-maschmeyer-1.1223215\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Zur Erinnerung bzw. Information f&uuml;r neue Leserinnen und Leser &ndash; Pressesprecher Bela Anda war <a href=\"\/?p=3380\">Regierungssprecher<\/a> von Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der. Informationen &uuml;ber die Interessensgegenseitigkeiten von Bundeskanzler a.D. und Maschmeyer finden Sie u.A. <a href=\"\/?p=1590\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Chefvolkswirt der UNCTAD, Flassbeck, kritisiert falsche Diagnose der Finanzkrise: &bdquo;Das Problem sind nicht die Staatsschulden&ldquo;<\/strong><br>\nDer Chefvolkswirt der UN-Konferenz f&uuml;r Handel und Entwicklung (UNCTAD), Heiner Flassbeck, sieht im Auseinanderdriften der Wettbewerbsf&auml;higkeit das Hauptproblem bei der Finanzkrise in Europa. Der Rettungsversuch der Zentralbanken sei eine &ldquo;absolute Notma&szlig;nahme&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/1617593\/\">Deutschlandradio Kultur<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2011\/12\/01\/drk_20111201_0752_f967233a.mp3\">Deutschlandradio Kultur [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Marktkonforme Demokratie<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Souver&auml;n ohne Volk: Der Putsch der M&auml;rkte<\/strong><br>\n&bdquo;Souver&auml;n ist, wer &uuml;ber den Ausnahmezustand entscheidet&ldquo;, lautet der wohl bekannteste Satz des &bdquo;furchtbaren Juristen&ldquo; Carl Schmitt. Dieses fatale Diktum ist, wenn auch ironisch gebrochen, der Satz zur Lage in Europa. L&auml;ngst ist die vermeintliche Euro-Krise zu einer Krise der Demokratie und der Souver&auml;nit&auml;t der europ&auml;ischen Staaten geworden. Die Ironie der Geschichte: W&auml;hrend der Antiliberale Schmitt Souver&auml;nit&auml;t dezidiert autorit&auml;r und anti-demokratisch denkt, geht es heute um den Erhalt gerade der demokratischen Souver&auml;nit&auml;t des Volkes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2011\/dezember\/souveraen-ohne-volk-der-putsch-der-maerkte\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Euro-Krise: Di Fabio &ndash; Die Wirtschaft treibt den Staat vor sich her<\/strong><br>\nBundesverfassungsrichter di Fabio sprach im Duisburger Audimax &uuml;ber die Euro-Krise: Staatschefs, Parlamente, Banken und Versicherungen &ndash; sie seien alle Getriebene der Euro-Rettung, sagte di Fabio bei seiner Antrittsvorlesung. Der beste Schutz vor den Umtrieben der Finanzm&auml;rkte ist f&uuml;r di Fabio die soziale Marktwirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/di-fabio-die-wirtschaft-treibt-den-staat-vor-sich-her-id6121155.html\">Der Westen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.L.:<\/strong> Ich war bei der Lekt&uuml;re ersch&uuml;ttert, wie sich ein Richter des Bundesverfassungsgerichtes so als bedingungsloser J&uuml;nger der neoliberalen Glaubenslehre entpuppen kann. Da erkl&auml;rt di Fabio allen Ernstes, dass er seine Entscheidungen letztendlich von der m&ouml;glichen DAX-Entwicklung abh&auml;ngig macht. Ebenso sieht er den Staat als Getriebenen, der machtlos ist gegen die Machenschaften der Wirtschaft, ohne darauf hinzuweisen, dass die Vertreter dieses Staates, namentlich die Regierungen Schr&ouml;der\/Fischer, die gro&szlig;e Koalition und nun Merkel\/R&ouml;sler dies erst m&ouml;glich gemacht haben. Dazu verdreht er auch noch die geschichtliche Entwicklung und behauptet, die Wirtschaft h&auml;tte die Einf&uuml;hrung des Sozialstaates &ldquo;erzwungen&rdquo;. Ganz abgedreht wird es dann bei seinem Versuch, einen Wachstumsstillstand als L&ouml;sung f&uuml;r die Probleme in Europa anzubieten. V&ouml;llig losgel&ouml;st von der aktuellen Entwicklung gerade in Griechenland sieht auch er offenbar nur das Sparen in der Krise als allein m&ouml;gliches Mittel zur &ldquo;Gesundung von Staat, Wirtschaft, Bildung und Recht&rdquo;, die auftretenden Fehler und Probleme dieser Sparpolitik werden von ihm einfach unterschlagen. Er sieht das Heil nur in der R&uuml;ckbesinnung auf den Nationalstaat, dass wir als Exportnation haupts&auml;chlich auf unsere Handelspartner angewiesen sind, wird von ihm glatt &uuml;bersehen, diese Problematik findet bei ihm gar nicht statt. Lange Rede, kurzer Sinn: am besten zitiere ich da User judasthomaskuhl: &ldquo;die wahrheit bitte, als mitschuldiger dazustehen und zu kritisieren wie dumm das alles gelaufen sei ist eine unversch&auml;mtheit. weniger di fabio w&auml;re schon ein fortschritt&rdquo; Dem ist eigentlich nichts hinzuzuf&uuml;gen&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie die Weltrevolution im Zeltlager scheitert<\/strong><br>\nIn einem Frankfurter Camp bem&uuml;ht sich die Occupy-Bewegung eine sch&ouml;ne neue Welt zu erschaffen. Bisher vergeblich. CICERO-Reporter Constantin Magnis verbrachte vier Tage mit den Protestlern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/kapital\/occupy-frankfurt-demo-camp-kleingeister\/46616?print\">cicero<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/occupy-kapitalismuskritik-das-grosse-ganze\/47447?print\">cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Die Autoren, von denen sich einer immerhin vier Tage vor Ort im Zeltlager aufhielt, geben sich nicht viel M&uuml;he, die Demonstranten zu verstehen. Sie konzentrieren sich &uuml;berwiegend auf Exotisches und Skurilit&auml;ten wie den besoffenen Rum&auml;nen mit der drallen Blondine, der gegen Zelte pieselt, eine junge Brasilianerin, den ehemaligen Big-Brother-Castingbeauftragten und den mutma&szlig;lichen Konsum bewusstseinserweiternder Subszanzen im Zelt. Wer gezielt nach so etwas sucht, findet es auch. So viel zur politischen Kultur, welche die Zeitschrift cicero im Untertitel f&uuml;hrt.<\/em><br>\n<em>Es geht inklusive sachlicher <a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2011\/11\/wie-weiter-mit-occupy\/\">Kritik auch anders<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Minijobs: DGB kritisiert Aufstockung<\/strong><br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Anhebung der Minijob-Grenze auf 450 Euro kritisiert. Die Koalition wolle Menschen in kleinen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen f&uuml;r dumm verkaufen.<br>\nDie Koalitionsparteien von CDU\/CSU und FDP erwecken laut Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, den Eindruck, als h&auml;tte sie f&uuml;r Minijobber eine Gehaltserh&ouml;hung beschlossen. Das sei falsch und irref&uuml;hrend. Die Koalition hatte sich am Freitag auf eine Anhebung der Verdienstgrenze f&uuml;r Minijobber um 50 Euro geeinigt. Statt 400 sollen diese k&uuml;nftig 450 Euro verdienen d&uuml;rfen, teilten die sozialpolitischen Fraktionssprecher von Union und FDP, Karl Schiewerling und Heinrich Kolb, mit.<br>\nDie neue Regelung werde nicht dazu f&uuml;hren, dass Minijobber in Zukunft mehr Geld in der Tasche h&auml;tten, prognostiziert Buntenbach. Wer heute 400 Euro verdiene, werde keineswegs automatisch 50 Euro mehr bekommen. Der Durchschnittsverdienst der sieben Millionen Minijobber in Deutschland liegt bei laut DGB bei rund 260 Euro im Westen und 200 Euro im Osten. Die Bertelsmann Stiftung war im vergangenen Jahr zu dem Schluss gekommen, dass Minijobs &ldquo;eine &ndash; wenngleich suboptimale &ndash; Teill&ouml;sung f&uuml;r das Problem hoher Arbeitskosten im Dienstleistungssektor&rdquo; darstellen w&uuml;rden. Sie w&uuml;rden &uuml;berdies die Finanzierung des Sozialversicherungssystems gef&auml;hrden und so die bereits vorhandenen Probleme verst&auml;rken. Der DGB bef&uuml;rchtet, dass noch mehr Menschen in den Niedriglohnbereich abgedr&auml;ngt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsrecht.de\/arbeit-politik\/2011\/11\/28\/minijobs--dgb-kritisiert-aufstockung.php\">Arbeitsrecht-Newsticker<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wenn schon die Bertelsmann Stiftung zu einem solchen Schluss kommt &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bahrs &bdquo;Pflegereform&ldquo;: Krasser Zynismus<\/strong><br>\nEinen Rekord hat sich Ex-Banker Daniel Bahr verdient: Nie zuvor d&uuml;rfte ein amtierender Minister ein Jahr f&uuml;r irgendwas, wof&uuml;r er zust&auml;ndig ist, ausgerufen haben, um es dann ohne die kleinste, wenigstens symbolische Ma&szlig;nahme verstreichen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2011\/11\/bahrs-pflegereform\/\">Sozialistische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Gesundheitsminister Bahr war in der letzten Legislaturperiode Beiratsmitglied der <a href=\"http:\/\/www.nebeneinkuenfte-bundestag.de\/bahr-daniel\/\">ERGO-Versicherung<\/a>. ERGO-Versicherung &ndash; das sind die mit dem Versicherungsvertreter mit <a href=\"\/?p=1079\">Professorentitel Raffelh&uuml;schen<\/a> im <a href=\"\/?p=11081\">Aufsichtsrat<\/a>. Und das sind die mit den bumsfidelen Bonusreisen f&uuml;r die <a href=\"\/?p=9507#h11\">erfolgreichsten Vertriebsmitarbeiter\/innen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Private Krankenversicherung: Schwer angeschlagen<\/strong><br>\nGro&szlig;e Teile der Versicherungswirtschaft haben die Lust an der privaten Krankenversicherung verloren, nur die mittelgro&szlig;en Versicherungsvereine k&auml;mpfen verbissen um ihren Erhalt &ndash; doch die Probleme sind immens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/versicherungen\/:private-krankenversicherung-schwer-angeschlagen\/60136364.html\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Teurer Flop: Krankenversicherer langen bei Billigtarifen zu <\/strong><br>\nDen Anbietern wachsen ihre preisg&uuml;nstigen Einsteigerpolicen &uuml;ber den Kopf. Im n&auml;chsten Jahr werden sie die Beitr&auml;ge nach Einsch&auml;tzung von Experten um mehr als zehn Prozent anheben. Einige Versicherer haben sich bereits ganz von den Billigtarifen verabschiedet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/versicherungen\/:teurer-flop-krankenversicherer-langen-bei-billigtarifen-zu\/60136578.html\">Financial Times Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Wir haben den falschen Weg eingeschlagen&ldquo;<\/strong><br>\nMachtprobe auf dem Parteitag: Der SPD-Linke Ottmar Schreiner fordert den Bruch mit den Rentenreformen der Regierungsjahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wir-haben-den-falschen-weg-eingeschlagen\/v_print,5910252.html?p=\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt: Menschen mit Behinderung haben immer weniger Chancen<\/strong><br>\nNachdem sich das Besch&auml;ftigungsangebot f&uuml;r Menschen mit Handicap &uuml;ber Jahre parallel zur Gesamtkonjunktur bewegt hatte, ist die Entwicklung seit etwa 2009 gegenl&auml;ufig. Staatliche Lenkungsmechanismen haben sich bislang als wenig wirksam erwiesen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/arbeit---soziales\/arbeitsmarkt-menschen-mit-behinderung-haben-immer-weniger-chancen-,1473632,11243124.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Amazon zu Arbeit ohne Bezahlung: &ldquo;Das ist g&auml;ngige Praxis&rdquo;<\/strong><br>\nDer Versandh&auml;ndler Amazon l&auml;sst jedes Jahr Tausende Erwerbslose wochenlang f&uuml;r sich arbeiten &ndash; auf Kosten des Staats. Armin Cossmann, Leiter der deutschen Logistikzentren, verteidigt im Interview mit SPIEGEL ONLINE die Methode. Sie biete Menschen ohne Arbeit eine Perspektive.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,800778,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ja, genau. Mehreren tausend Arbeits- und Erwerbslosen wurde bereits mehrfach die eine Perspektive auf unentgeltliche Arbeit bei Amazon in der Vorweihnachtszeit geboten. Der Spiegel-Autor fragt zu Recht nach H&auml;ufigkeit von unbefristeten oder zumindest l&auml;ngerfristigen &Uuml;bernahmen und bekommt auf seine Fragen nicht immer eine konkrete Antwort. &bdquo;Wie viele werden unbefristet &uuml;bernommen?&ldquo; &ndash; &bdquo;Erfahrungsgem&auml;&szlig; werden pro Standort mehrere Hundert Mitarbeiter nach der Saison weiterbesch&auml;ftigt.&ldquo; Tja, warum sollte Amazon ein betriebswirtschaftliches Interesse daran haben, trotz einer Verdreifachung des Wachstums umfangreiche Einstellungen vorzunehmen und ihrem Personal dann eine krisensichere Besch&auml;ftigung bieten? Sie bekommen j&auml;hrlich kostenloses Personal von der Arbeitsverwaltung delegiert, welches dort vor&uuml;bergehend aus den Arbeitslosenstatistiken verschwindet. Diese Frage f&auml;llt dem Spiegel-Reporter leider nicht ein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschland erleichtert ausl&auml;ndischen Fachkr&auml;ften Zuzug<\/strong><br>\nFachkr&auml;fte aus Staaten au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Union (EU) sollen bald leichter nach Deutschland kommen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/domesticNews\/idDEBEE7AT0AY20111130\">Reuters<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Staatsbedienstete streiken gegen Rentenreform<\/strong><br>\nEs ist er gr&ouml;&szlig;te Streik in Gro&szlig;britannien seit 30 Jahren: Lehrer, Krankenhausbedienstete und Grenzsch&uuml;tzer protestieren gegen die geplante Rentenreform. Finanzminister Osborne kritisiert den Ausstand. Er werde nichts &auml;ndern. &bdquo;Er macht nur unsere Wirtschaft schw&auml;cher und vernichtet m&ouml;glicherweise Arbeitspl&auml;tze.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/grossbritannien-staatsbedienstete-streiken-gegen-rentenreform,1472596,11241732.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Auf gutes Gelingen &ndash; m&ouml;chte man da einfach mal sagen. Der Minister sondert lediglich die &uuml;blichen Sprechblasen aus dem Rethorikhandbuch f&uuml;r Reform-Neusprech ab.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rechtsextremismus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Christoph Butterwegge: Offensiv gegen Rechts<\/strong><br>\nEin Verbot der NPD ist richtig. Doch es reicht nicht. Die Politik muss auch die Ursachen des Rechtsextremismus in der Gesellschaft bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/gastbeitrag-offensiv-gegen-rechts,1472602,11243004,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r Volk und Nation<\/strong><br>\nDer Rechtsterrorismus ist keine Folge der Wiedervereinigung. Er begleitet die Bundesrepublik seit den f&uuml;nfziger Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/48\/Rechtsterrorismus\/komplettansicht?print=true\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Auch die Verharmlosung des Problems ist nicht ganz so neu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Neonazis r&uuml;sten auf<\/strong><br>\nAntwort auf kleine Anfrage der Linkspartei best&auml;tigt massiven Waffenbestand bei Rechtsextremen. Innenminister reagiert mit Zentraldatei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/12-01\/041.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hitler-Plakate in Taufkirchen bei Erding: Kripo sucht Titanic-Leser<\/strong><br>\nSie klebten an einem D&ouml;nerstand, bei Kik und an einem Drogeriemarkt: Plakate mit einem Portr&auml;t Adolf Hitlers aus der Satire-Zeitschrift &ldquo;Titanic&rdquo;. Die Polizei spricht von einer Straftat und spekuliert &uuml;ber einen T&auml;ter aus dem rechtsradikalen Umfeld. Eher wahrscheinlich ist jedoch ein Unbekannter mit schr&auml;gem Humor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/erding\/2.220\/hitler-plakate-in-taufkirchen-kripo-sucht-titanic-leser-1.1222019\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Familienministerin blamiert sich mit eigener Studie<\/strong><br>\nEine vom Familienministerium in Auftrag gegebene Studie zu Zwangsverheiratungen sorgt f&uuml;r Wirbel. Nicht etwa wegen der Ergebnisse, sondern weil Ministerin Schr&ouml;der recht eigent&uuml;mliche Schlussfolgerungen zieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/familienministerin-blamiert-sich-mit-eigener-studie\/v_detail_tab_print,5904606.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Staatliche Parteienfinanzierung: Mehr Millionen f&uuml;r die Parteien<\/strong><br>\nFast unbemerkt erh&ouml;hen sich die im Bundestag vertretenen Parteien ihre staatlichen Zusch&uuml;sse. Mehrere kleine Parteien werden hingegen k&uuml;nftig weniger bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Staatliche-Parteienfinanzierung\/!73995\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Yes-Men regeln die Welt &ndash; Politaktivisten als Weltaufkl&auml;rer<\/strong><br>\nFreitag, 2. Dezember 2011 um 22.30 Uhr<br>\nWiederholungen: 09.12.2011 um 03:20 \/ 15.12.2011 um 10:00.  (Frankreich, 2009, 84mn)<br>\nPolitaktivisten undercover unterwegs: Durch ihre investigative Recherche entlarven die Yes Men von der Industrie verursachte Umwelts&uuml;nden und decken mit provokanten Parodien die negativen Folgen von Globalisierung und freiem Markt auf. Als Vertreter von Wirtschaftsunternehmen und Regierungen lassen sich Andy Bichlbaum und Mike Bonanno auf internationale Kongresse einladen und konfrontieren die Teilnehmer mit absurden Szenarien. Doch das Lachen bleibt einem so manches Mal im Halse stecken, wenn man realisiert, dass die zum Teil makaberen Projektvorschl&auml;ge von vielen Kongressteilnehmern f&uuml;r bare M&uuml;nze genommen werden. Der Kampf einer Spa&szlig;guerilla gegen Kumpanei, Lobbyismus und Korruption.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/de\/woche\/244,broadcastingNum=1286462,day=7,week=48,year=2011.html\">arte<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter letzt: Gutti &ndash; Schicksalsjahre eines Kaisers<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/extra_3\/videos\/extra3625.html\">NDR &ndash; extra3<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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