{"id":115017,"date":"2024-05-10T08:15:42","date_gmt":"2024-05-10T06:15:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017"},"modified":"2024-05-10T07:43:50","modified_gmt":"2024-05-10T05:43:50","slug":"hinweise-des-tages-4601","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h01\">Europawahl: Die Umfragen sind d&uuml;ster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h02\">380 Vertr&auml;ge mit R&uuml;stungsunternehmen: Bundeswehr beschafft Waffen f&uuml;r 23 Milliarden Euro in den USA <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h03\">&bdquo;Gewaltopfer erster und zweiter Klasse&ldquo; &ndash; Kritik an Vorsto&szlig; zur Strafversch&auml;rfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h04\">Wir brauchen einen besseren gesellschaftlichen Umgangston<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h05\">Drohungen gegen den Internationale Strafgerichtshof aus den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h06\">The Distortion of Campus Protests over Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h07\">Das Schweizer PR-Event f&uuml;r die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h08\">What a Russian &lsquo;victory&rsquo; would actually look like <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h09\">Zwei Monate nach der Rekrutierung an der Front &laquo;verschwunden&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h10\">Mehrarbeit: Besch&auml;ftigte leisteten 2023 etwa 1,3 Milliarden &Uuml;berstunden &ndash; die meisten davon unbezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h11\">75 Jahre Grundgesetz und Wertewandel &ndash; eine ewige Baustelle der Tagespolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h12\">Hyperinflation: Argentinien f&uuml;hrt 10.000-Peso-Scheine ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h13\">Corona-Ma&szlig;nahmen: Lauterbach wollte 1G f&uuml;r Gastronomie und Handel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h14\">Covid-Impfung: Es braucht eine ehrliche Nutzen-Schaden-Analyse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115017#h15\">Die Linke: Keine Gefahr<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Europawahl: Die Umfragen sind d&uuml;ster<\/strong><br>\nAm Europatag haben Kanzler Scholz und die Pr&auml;sidentin des EU-Parlaments zur Teilnahme an der Europawahl aufgerufen. Vier Wochen vor der Wahl zeichnen die Umfragen ein d&uuml;steres Bild.<br>\nSo sind die Spitzenkandidaten f&uuml;r Europawahl kaum bekannt, wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov ermittelt hat. Nur Strack-Zimmermann (FDP) und Krah (AfD) sind den Menschen in Deutschland ein Begriff.<br>\nEU-Chefin von der Leyen ist zwar auch bekannt, tritt aber gar nicht zur Wahl an. Fr&uuml;here Umfragen haben gezeigt, dass sich die skandalumwitterte fr&uuml;here Verteidigungsministerin keiner gro&szlig;en Beliebtheit erfreut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/europawahl-die-umfragen-sind-duester\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>380 Vertr&auml;ge mit R&uuml;stungsunternehmen: Bundeswehr beschafft Waffen f&uuml;r 23 Milliarden Euro in den USA<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius besucht in den USA die Werkshalle, in der f&uuml;r Deutschland 60 schwere Transporthubschrauber montiert werden sollen. Ihm wird zugesichert: alles ist im Plan.<br>\nDeutschland hat in den USA inzwischen Waffen und Ausr&uuml;stung f&uuml;r die Bundeswehr im Wert von 23 Milliarden Euro bestellt. Daf&uuml;r liefen insgesamt etwa 380 Vertr&auml;ge mit amerikanischen R&uuml;stungsunternehmen, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch in der US-Stadt Philadelphia bei der Besichtigung eines Hubschrauberwerkes des US-R&uuml;stungsunternehmens Boeing. [&hellip;]<br>\nDer Verteidigungsminister bekr&auml;ftigte, dass mehr Geld f&uuml;r die Modernisierung der Bundeswehr n&ouml;tig sei, wenn das Sonderverm&ouml;gen von 100 Milliarden Euro verplant und ausgegeben sei. &bdquo;Es geht um zwei Fregatten, es geht m&ouml;glicherweise um zwei U-Boote, es geht um Iris-T-Systeme, es geht um Panzer. Also es gibt eine ganze Latte von Produkten, die wir jetzt bestellen oder in k&uuml;rzere Zeit bestellen k&ouml;nnten, wenn das Geld da ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/380-vertrage-mit-rustungsunternehmen-bundeswehr-beschafft-waffen-fur-23-milliarden-euro-in-den-usa-11637626.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Keine Beschr&auml;nkung durch Schuldenbremse: Pistorius will deutlich h&ouml;here Verteidigungsausgaben<\/strong><br>\nIn der Verfassung sind sowohl die Schuldenbremse als auch die Verteidigungsf&auml;higkeit der Streitkr&auml;fte verankert. Mit diesem Argument fordert Pistorius mehr Geld. Lindner reagiert prompt.<br>\nDie Schuldenbremse darf nach Ansicht von Verteidigungsminister Boris Pistorius nicht die Ausgaben f&uuml;r die Verteidigung beschr&auml;nken. Der SPD-Politiker forderte am Rande eines Besuchs in New York, Ausgaben f&uuml;r die Bundeswehr und auch f&uuml;r Teile der Krisenvorsorge von der Schuldenbremse auszunehmen. &bdquo;Die Schuldbremse bliebe ja bestehen, aber die Ausgaben f&uuml;r Verteidigung und Zivilschutz w&uuml;rden nicht dort eingerechnet&ldquo;, sagte Pistorius am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Sein Haus habe dazu ein Rechtsgutachten erstellt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/keine-beschrankung-durch-schuldenbremse-pistorius-will-deutlich-hohere-verteidigungsausgaben-11633333.html%20\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/verteidigung-des-grundgesetzes-wichtiger-als-schuldenbremse-pistorius-kampft-mit-verfassungsrecht-fur-mehr-geld-11630519.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>So will sich Boris Pistorius von der Schuldenbremse befreien<\/strong><br>\nVor dem Beginn der Haushaltsverhandlungen pr&auml;sentiert Verteidigungsminister Pistorius eine ziemlich verwegene Idee: Er will Verteidigungsausgaben von der Schuldenbremse ausnehmen. Und vergr&auml;tzt Finanzminister Lindner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/so-will-sich-boris-pistorius-von-der-schuldenbremse-befreien-a-d85d8458-5c62-432c-a4ab-b6c52c2d832d\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das ist interessant. Pistorius&lsquo; Rechtsabteilung argumentiert mit Verfassungsg&uuml;tern. Weil das Grundgesetz &ndash; hier Artikel 87a, Pflicht zur Aufstellung von Streitkr&auml;ften &ndash; Normen vorgibt und der Krieg wieder zu einer realen Gefahr geworden sei, d&uuml;rfe die Schuldenbremse, die ebenfalls in der Verfassung steht, hier nicht zur Anwendung kommen. Bei der Konstruktion der Schuldenbremse sei eine &bdquo;staatsgef&auml;hrdenden Lage&ldquo; und eine &bdquo;Zeitenwende&ldquo; zudem nicht bedacht worden. Sie haben nur noch Krieg im Kopf. F&uuml;r zivilgesellschaftliche Aufgaben und deren ausk&ouml;mmliche Finanzierung ist da kein Platz. Panzer statt Schulen und wenn sich der Lindner mit seiner FDP auch da querstellt, kommt bestimmt noch der Aufruf, die ein oder andere Kriegst&uuml;chtigkeitssanleihe bei seiner Sparkasse zu zeichnen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Gewaltopfer erster und zweiter Klasse&ldquo; &ndash; Kritik an Vorsto&szlig; zur Strafversch&auml;rfung<\/strong><br>\nDie Innenminister von Bund und L&auml;ndern lassen Strafversch&auml;rfungen f&uuml;r Angriffe auf Politiker pr&uuml;fen. Denn hier gehe es auch um Attacken auf die demokratische Ordnung. Doch Kritik wird laut: Sollten nicht alle B&uuml;rger in Zeiten wachsender Gewalt von einem verst&auml;rkten strafrechtlichen Schutz profitieren?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article251432106\/Angriffe-auf-Politiker-Rechtspolitisch-unklug-und-reine-Symbolpolitik-Kritik-an-Vorstoss-zur-Strafverschaerfung.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>SPD-Chefin Esken fordert Verfolgung von &bdquo;Gewalt in der Sprache&ldquo;<\/strong><br>\nBerlins B&uuml;rgermeister Kai Wegner und die Polizeigewerkschaft haben SPD-Senatorin Franziska Giffey nach einem Angriff ihr Mitgef&uuml;hl ausgesprochen. Leipzigs Oberb&uuml;rgermeister Burkhard Jung kritisierte die Justiz scharf &ndash; SPD-Chefin Saskia Esken beklagt eine Verrohung der Sprache.<br>\nNach den Angriffen auf die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) und eine Politikerin der Gr&uuml;nen am Dienstag, hat sich die SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken f&uuml;r mehr Ermittlungsdruck bei verbaler Gewalt gegen Politiker ausgesprochen. &bdquo;Da m&uuml;ssen wir im Netz, aber nat&uuml;rlich auch im t&auml;glichen Leben ein Auge darauf haben, dass auch alles strafverfolgt wird, was in der Sprache strafbar ist&ldquo;, sagte Esken am Mittwoch in der Sendung &bdquo;Fr&uuml;hstart&ldquo; von RTL\/ntv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article251421554\/Angriffe-auf-Politiker-SPD-Chefin-Esken-fordert-Verfolgung-von-Gewalt-in-der-Sprache.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> In der politischen Auseinandersetzung ist vieles gerade nicht strafbar. So darf beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/saskia-esken-darf-demonstranten-covidioten-nennen-a-c697ef3d-d04b-41f4-a8b4-d2f350fa7138\">eine SPD-Vorsitzende Demonstranten &bdquo;Covidioten&ldquo; nennen<\/a>. Das ist von der Meinungsfreiheit gedeckt. Es k&ouml;nnte nat&uuml;rlich sein, dass Frau Esken im Lichte der j&uuml;ngsten Ereignisse zu der Einsicht gelangt ist, dass noch einmal druckreich gegen sie ermittelt werden muss, weil unter den &bdquo;Covidioten&ldquo; seinerzeit auch Politiker waren. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wir brauchen einen besseren gesellschaftlichen Umgangston<\/strong><br>\nBefeuert wird die verbale Eskalation vielfach absichtlich von der AfD, doch auch die anderen Parteien und ihre Anh&auml;nger sind nicht gerade zimperlich, wenn es ums Austeilen geht.<br>\nIn so manchem Schlagabtausch arbeiten sich die Beteiligten nicht mehr an Inhalten ab: Wer eine andere Meinung vertritt, wird &ouml;ffentlich diskreditiert. Schnell ist man dann entweder Unmensch, Kriegstreiber oder Diktatoren-Versteher, Schwurbler oder Untertan, Willkommensklatscher, Gutmensch oder Nazi. Es sind Debatten, die Familien und Freundeskreise entzweien.<br>\nDeshalb ist es richtig, dass der Ruf nach guten gesellschaftlichen Debatten immer lauter wird. Die Probleme dieser Zeit werden mit Polarisierung, Hass und Hetze sicher nicht gel&ouml;st. Wir brauchen harte Auseinandersetzungen in der Sache, ohne pers&ouml;nliche Schm&auml;hungen und Menschenfeindlichkeit. Innerhalb dieser Grenzen sind auch polemische und &uuml;berspitzte Debattenbeitr&auml;ge auszuhalten. Nat&uuml;rlich geh&ouml;rt auch Widerspruch dazu, doch wenn man andere an den Pranger stellt, ist es mehr als das, n&auml;mlich einsch&uuml;chternd und stigmatisierend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/angriffe-auf-politiker-warum-so-viele-menschen-wuetend-auf-politik-und-gesellschaft-sind_aid-112248493\">RP Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.S.:<\/strong> Mit Recht weist die Autorin der konservativen Rheinischen Post darauf hin, dass nicht nur Vertreter der AfD, sondern auch der etablierten Parteien an der Verunglimpfung Andersdenkender und an der Vergiftung der politischen Debatte einen geh&ouml;rigen Anteil haben, wobei meines Erachtens Akteure der Ampel besonders hervorstechen. Wenn Volksvertreter das Volk beschimpfen, dann wohl deshalb, weil ihre Argumente nicht stark genug oder ihre Wahrheiten L&uuml;gen sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Drohungen gegen den Internationale Strafgerichtshof aus den USA<\/strong><br>\nNicht nur in Israel, auch in den USA wird gef&uuml;rchtet, dass der ICC Haftbefehle wegen Kriegsverbrechen in Gaza ausstellen k&ouml;nnte. Gro&szlig;britannien hat schon eine Hintert&uuml;r, um israelischen Politikern Immunit&auml;t zu garantieren.<br>\nIn Israel f&uuml;rchtet Ministerpr&auml;sident Netanjahu neben Verteidigungsminister Galant und IDF-Gener&auml;len verst&auml;ndlicherweise, dass gegen sie wegen Kriegsverbrechen des israelischen Milit&auml;rs im Gazastreifen ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs ICC wie letztes Jahr gegen Putin ausgestellt werden k&ouml;nnte. Ob das geschieht, da auch die USA und nicht zuletzt Deutschland dies verhindern wollen, ist offen, vermutlich w&uuml;rden parallel auch Haftbefehle gegen Hamas-F&uuml;hrer erlassen werden. Netanjahu soll in Panik sein und nicht wissen, wohin er gehen soll, weil er allm&auml;hlich die Kontrolle verliere, meint der Economist (In Israel geht die Angst vor dem Internationalen Strafgerichtshof um).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/drohungen-gegen-den-internationale-strafgerichtshof-aus-den-usa\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>The Distortion of Campus Protests over Gaza<\/strong><br>\nHelicopters have been throbbing overhead for days now. Nights, too. Police are swarming the streets of Broadway, many in riot gear. Police vans, some as big as a city bus, are lined up along side streets and Broadway.<br>\nOutside the gates of the Columbia University campus, a penned-in group of pro-Israel demonstrators has faced off against a penned-in group of anti-genocide and pro-Palestinian protesters. These groups are usually small, often vastly outnumbered by the police around them, but they are loud and they are not Columbia students. They&rsquo;ve been coming every day this April to shout, chant, and hold up signs, some of which are filled with hateful speech directed at the other side, equating protests against the slaughter in Gaza with being pro-Hamas, and calls to bring home the hostages with being pro-genocide.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2024\/05\/08\/the-distortion-of-campus-protests-over-gaza\/\">Counterpunch<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Alastair Crooke: Die Bestie der Ideologie l&uuml;ftet den Deckel der Transformation<\/strong><br>\nDie polizeiliche Unterdr&uuml;ckung der Studentenproteste offenbart die schiere Intoleranz gegen&uuml;ber denjenigen, die die Gewalt in Gaza verurteilen.<br>\nDie Transformation (sic!) beschleunigt sich. Die harte, oft gewaltsame polizeiliche Unterdr&uuml;ckung von Studentenprotesten in den USA und Europa im Gefolge der anhaltenden pal&auml;stinensischen Massaker offenbart die schiere Intoleranz gegen&uuml;ber denjenigen, die die Gewalt in Gaza verurteilen.<br>\nDie gesetzlich verankerte Kategorie der &bdquo;Hassrede&ldquo; ist so allgegenw&auml;rtig und flie&szlig;end geworden, dass Kritik am Verhalten Israels im Gazastreifen und im Westjordanland nun als Extremismus und als Bedrohung des eigenen Staates betrachtet wird. Auf Kritik an Israel reagieren die herrschenden Eliten mit w&uuml;tenden Peitschenhieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/erziehung\/schule-bildung\/alastair-crooke-die-bestie-der-ideologie-lueftet-den-deckel-der-transformation\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das Schweizer PR-Event f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz dr&auml;ngt die f&uuml;hrenden L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens zu einer Teilnahme an der geplanten Ukraine-Konferenz in der Schweiz und fordert sie zum wiederholten Mal zur Positionierung gegen Russland auf. Man m&uuml;sse durchsetzen, &bdquo;dass Russland Truppen zur&uuml;ckziehen muss&ldquo;, erkl&auml;rt Scholz; dabei solle nun der Globale S&uuml;den &bdquo;eine wichtige Rolle spiel[en]&ldquo;. Die f&uuml;r Mitte Juni angek&uuml;ndigte Ukraine-Konferenz am Vierwaldst&auml;ttersee geht von der sogenannten Friedensformel des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj aus, die faktisch eine totale Kapitulation Russlands fordert und damit als Grundlage f&uuml;r ernsthafte Verhandlungen &uuml;ber einen Waffenstillstand nicht geeignet ist. Die Schweizer Konferenz soll laut Aussage des Kiewer Au&szlig;enministers Dymtro Kuleba denn auch vor allem dazu dienen, m&ouml;glichst viele Staaten auf die Positionen der Ukraine festzulegen. Ziel ist es, mangels milit&auml;rischem Druckpotenzial diplomatischen Druck aufzubauen. Mehrere Staaten gehen mittlerweile zu den Machenschaften der Schweiz auf Distanz und dringen auf ernsthafte Waffenstillstandsgespr&auml;che, so der Au&szlig;enminister Italiens. Der Pr&auml;sident der Slowakei fordert, die &bdquo;Diplomatie zu mobilisieren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9553\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>What a Russian &lsquo;victory&rsquo; would actually look like <\/strong><br>\nWhile it is true that Russia&rsquo;s victory in this war broadly contradicts U.S. interests, a closer look at Moscow&rsquo;s possible endgame scenarios in Ukraine reveals that total victory &mdash; even if it were possible &mdash; is not in Russia&rsquo;s interests and is probably no longer expected or desired by the Russian leadership.<br>\nMoscow, according to Western officials, can win this war simply by defeating Ukraine&rsquo;s Armed Forces (AFU) on the battlefield. At first blush, it seems like a reasonable enough interpretation of a belligerent state&rsquo;s wartime objectives, but this simplistic framing of the conflict quickly falls apart upon further examination.<br>\nWhat would really happen if the AFU&rsquo;s lines collapsed &mdash; a prospect that, though not yet imminent, appears increasingly less distant by the day &mdash; and Russian forces found themselves in a position to steamroll Ukraine?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/responsiblestatecraft.org\/russia-ukraine-war\/\">Responsible Statecraft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zwei Monate nach der Rekrutierung an der Front &laquo;verschwunden&raquo;<\/strong><br>\nRussische Beh&ouml;rden lassen M&uuml;tter &uuml;ber das Schicksal ihrer S&ouml;hne im Ungewissen. Sie sagen nicht, ob sie noch leben oder tot sind.<br>\n&laquo;Mein 20-j&auml;hriger Sohn war erst zwei Monate im Wehrdienst und dann wurde er gleich an die Front ins Gefechtfeuer geschickt&raquo;, beklagt sich Irina Tschistjakowa aus Karelien im Westen Russlands. Sie f&uuml;gt an: &laquo;Sie haben ihn betrogen.&raquo;<br>\nDas war in den ersten Kriegswochen. Noch heute weiss sie nicht, ob ihr Sohn noch lebt oder get&ouml;tet wurde. Die Beh&ouml;rden schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/zwei-wochen-nach-der-rekrutierung-an-der-front-verschwunden\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mehrarbeit: Besch&auml;ftigte leisteten 2023 etwa 1,3 Milliarden &Uuml;berstunden &ndash; die meisten davon unbezahlt<\/strong><br>\nIn Deutschland ist die Zahl der anfallenden &Uuml;berstunden weiter astronomisch hoch. Im vergangenen Jahr sammelten die Besch&auml;ftigten offenbar so viele an, dass ihre Zahl auch f&uuml;r 835.000 Vollzeitjobs gereicht h&auml;tte.<br>\nDie Zahl geht in die Milliarden: Die Besch&auml;ftigten in Deutschland haben im vergangenen Jahr einem Medienbericht zufolge rund 1,3 Milliarden &Uuml;berstunden geleistet. Davon waren 775 Millionen oder gut 58 Prozent unbezahlt, wie die &raquo;Rheinische Post&laquo;   (Freitagsausgabe) unter Berufung auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linkenabgeordnete Susanne Ferschl berichtet.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/beschaeftigte-leisteten-2023-etwa-1-3-milliarden-ueberstunden-die-meisten-davon-unbezahlt-a-c702a16e-b0d3-4fb9-b92e-90c569f6a41d\">DER SPIEGEL<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/ueberstunden-deutsche-leisteten-2023-kaum-weniger-unbezahlte-mehrarbeit_aid-112318533\">RP Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>75 Jahre Grundgesetz und Wertewandel &ndash; eine ewige Baustelle der Tagespolitik<\/strong><br>\nDas am 23. Mai 1949 in Kraft getretene und inzwischen 75-j&auml;hrige Grundgesetz ruft im Jubil&auml;umsjahr den Verfassungstext in Erinnerung. Dieser soll ja unseren gesellschaftlichen und politischen Konsens &uuml;ber unsere gemeinsam vereinbarten Grundrechte einerseits und das demokratische Staatsverst&auml;ndnis andererseits widerspiegeln. Wie aber sieht jenseits aller Sonntagsreden die gelebte Verfassungswirklichkeit und das Demokratieverst&auml;ndnis inzwischen aus?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/recklinghausen\/c-politik\/75-jahre-grundgesetz-und-wertewandel-eine-ewige-baustelle-der-tagespolitik_a1954208\">Lokalkompass<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hyperinflation: Argentinien f&uuml;hrt 10.000-Peso-Scheine ein<\/strong><br>\nDie Inflationsrate liegt knapp unter 300 Prozent: In Argentinien reagiert die Zentralbank auf die rasende Geldentwertung mit der Ausgabe v&ouml;llig neuer Scheine. Deren Wert ist f&uuml;nfmal h&ouml;her als jener der bislang gr&ouml;&szlig;ten Note.<br>\nAngesichts der galoppierenden Geldentwertung in Argentinien ist die H&ouml;he der gr&ouml;&szlig;ten in Umlauf befindlichen Banknote auf 10.000 Peso erh&ouml;ht worden. Das entspricht ungef&auml;hr 10,56 Euro. Eine entsprechende Mitteilung machte die Zentralbank  am Dienstag in der Hauptstadt Buenos Aires. Das neue Geld werde ab sofort schrittweise &uuml;ber das Netz von Bankfilialen und Geldautomaten im ganzen Land verteilt. [&hellip;]<br>\nDerzeit tragen viele Menschen in Argentinien das Bargeld f&uuml;r einfache Transaktionen in Taschen mit sich, teilweise sogar in Koffern. Die Jahresinflationsrate in dem Land erreichte im M&auml;rz einen Wert von 287 Prozent und geh&ouml;rt damit zu den h&ouml;chsten der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/argentinien-fuehrt-wegen-inflation-10-000-peso-scheine-ein-a-f951c2fd-270f-45bc-a65e-61c04bed34fb\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Corona-Ma&szlig;nahmen: Lauterbach wollte 1G f&uuml;r Gastronomie und Handel<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat die Protokolle des Corona-Expertenrats weiter entschw&auml;rzt. Die Ergebnisse, die der Berliner Zeitung vorliegen, sind bemerkenswert.<br>\nDie Bundesregierung hat in einem Schreiben an den Frankfurter Arzt Christian Haffner wichtige Passagen aus den von Haffner eingeklagten Protokollen des Corona-Expertenrats entschw&auml;rzt. Aus den Entschw&auml;rzungen, die der Berliner Zeitung vorliegen, geht unter anderem hervor, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dem Gremium im Winter 2021 vorschlug, Ungeimpften den Zutritt zu Restaurants und Einkaufsl&auml;den vollst&auml;ndig zu verwehren &ndash; selbst, wenn diese Personen den amtlich anerkannten Genesenen-Status nachweisen konnten. Der Vorschlag wurde schlie&szlig;lich nicht umgesetzt. Es ist unklar, ob die Experten Lauterbach von seinen radikalen Ideen abgebracht haben oder ob sich der Minister von sich aus korrigiert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/corona-massnahmen-lauterbach-wollte-1g-fuer-gastronomie-und-handel-li.2213624\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Covid-Impfung: Es braucht eine ehrliche Nutzen-Schaden-Analyse<\/strong><br>\nDer Fall des Covid-Impfstoffs von AstraZeneca, der innerhalb von drei Jahren vom Heilsversprechen zum Problemfall wurde, ist bezeichnend f&uuml;r den Umgang mit der Pandemie. Eine umfassende Aufarbeitung hat nie stattgefunden. [&hellip;]<br>\nAus wissenschaftlicher Sicht ist der Fall klar: Vor allem die mRNA-Impfstoffe haben sehr viele Menschen vor ernsthafter Erkrankung gesch&uuml;tzt. Aber war es n&ouml;tig, auch Jugendliche zur Impfung zu dr&auml;ngen und Kinder zu impfen? 2021 sagte der damalige Pr&auml;sident der Eidgen&ouml;ssischen Kommission f&uuml;r Impffragen, Christoph Berger, dass Kinder nicht geimpft werden m&uuml;ssen, weil sie selten schwer an Covid erkranken. Das Resultat war ein Sturm der Emp&ouml;rung.<br>\nHeute weiss man, dass Berger recht hatte. Dennoch schneidet die Politik das Thema lieber nicht mehr an. Stattdessen begn&uuml;gt man sich mit Sch&ouml;nreden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-nutzen-der-covid-impfung-muss-endlich-politisch-aufgearbeitet-werden-ld.1829509\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Linke: Keine Gefahr<\/strong><br>\nKoaliert die CDU in Ostdeutschland mit den Linken? Ein Ministerpr&auml;sident der Union bef&uuml;rwortet das, denn Die Linke sei harmlos geworden. [&hellip;]<br>\nBei Die Linke ist die Luft derma&szlig;en raus, sogar die Neokonservativen und Libert&auml;ren kuscheln nun mit ihr. Eine Partei, die sich mehr mit Fragen der Rechtschreibung auseinandersetzt, als mit Sorgen der Werkt&auml;tigen, muss man wohl nicht mehr auf Abstand halten. Die Linke hat ihr Alleinstellungsmerkmal verloren &ndash; es wanderte mit Sahra Wagenknecht endg&uuml;ltig ab. Zur Belohnung darf man mit dem politischen Kontrahenten zusammengehen, um zusammen ein Programm umzusetzen, das gar keine Inhalte ben&ouml;tigt.<br>\nStichwort ist: Demokratierettung. Wer die im Sinn hat, h&auml;lt sich nicht mit inhaltlichen Finessen auf bei der Gr&uuml;ndung einer m&ouml;glichen Koalition. In einem solchen Fall ist es dann gegenstandslos, wie man in Fragen der Rentenfinanzierung tickt (Umlageverfahren oder Kapitaldeckung?), wie Spitzensteuers&auml;tze imaginiert werden (senken oder gar erh&ouml;hen?) oder welche Wohnungsmarktpolitik man bef&uuml;rwortet (dereguliert oder Investoren einschr&auml;nkend?) &ndash; der einzige gemeinsame Nenner ist die Bewahrung der Demokratie vor einen wirklichen oder auch nur aufgebauschten Feind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/die-linke-keine-gefahr\/\">Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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