{"id":115020,"date":"2024-05-12T09:00:39","date_gmt":"2024-05-12T07:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020"},"modified":"2024-05-10T08:54:22","modified_gmt":"2024-05-10T06:54:22","slug":"hinweise-der-woche-358","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020#h01\">Wie die USA die Demokratie in der Ukraine untergraben und den Krieg gesch&uuml;rt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020#h02\">Deutschlands Pazifikambitionen (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020#h03\">Xi Jinping auf Europa-Reise: Chinas Pr&auml;sident wirkt ziemlich unersch&uuml;tterlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020#h04\">Gute R&uuml;stungsausgaben, schlechte Bildungsausgaben?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020#h05\">Nahostkonflikt, Ukraine-Krieg: Militarisierung und Aufr&uuml;stung machen den Westen noch unsicherer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020#h06\">Gaza-Proteste an US-Universit&auml;ten: &Uuml;ber 2.000 Studierende festgenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020#h07\">Moshe Zimmermann: &bdquo;Ich vergleiche die Situation mit Rom zur Zeit von Nero&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020#h08\">Der philosemitische Wahn des Sascha Lobo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020#h09\">Anklage gegen Israel: US-Senatoren bedrohen Chefankl&auml;ger des Strafgerichtshofes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115020#h10\">Corona-Ma&szlig;nahmen: Lauterbach wollte 1G f&uuml;r Gastronomie und Handel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie die USA die Demokratie in der Ukraine untergraben und den Krieg gesch&uuml;rt haben<\/strong><br>\nDie USA geben vor, die Demokratie in der Ukraine zu verteidigen. Aber ihre Politik hat zu Unruhe von Kiew bis Washington gef&uuml;hrt. Ein Insider liefert neue Details. (Teil 1)<br>\nW&auml;hrend er im US-Kongress erfolgreich um weitere 61 Milliarden US-Dollar f&uuml;r den Krieg in der Ukraine warb, hat US-Pr&auml;sident Joe Biden den Konflikt seiner Regierung mit Russland zum Lackmustest f&uuml;r die Demokratie erkl&auml;rt. Von den Demokraten wurde er daf&uuml;r im Repr&auml;sentantenhaus mit ukrainischen Flaggen gefeiert.<br>\n&ldquo;Wir befinden uns in einer au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Situation: Freiheit und Demokratie werden angegriffen, zu Hause und im Ausland&rdquo;, sagte Biden in seiner Rede zur Lage der Nation im M&auml;rz dieses Jahres: &ldquo;Die Geschichte schaut zu, genau wie am 6. Januar vor drei Jahren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wie-die-USA-die-Demokratie-in-der-Ukraine-untergraben-und-den-Krieg-geschuert-haben-9708090.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschlands Pazifikambitionen (III)<\/strong><br>\nNach Gespr&auml;chen in Neuseeland &uuml;ber gemeinsame au&szlig;en- und milit&auml;rpolitische Schritte gegen China ist Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock am gestrigen Sonntag in Fidschi eingetroffen. In Neuseeland hatte sich Baerbock mit ihrem Amtskollegen und der neuseel&auml;ndischen Verteidigungsministerin nicht zuletzt &uuml;ber den AUKUS-Pakt ausgetauscht, der eine &auml;u&szlig;erst enge r&uuml;stungsindustrielle Kooperation der USA, Gro&szlig;britanniens und Australiens gegen China vorsieht. Neuseelands neue, stark rechtslastige Regierung zieht einen Teilbeitritt zum AUKUS-Pakt in Betracht, mit Ausnahme von dessen nuklearer Komponente; Baerbock lie&szlig; Unterst&uuml;tzung daf&uuml;r erkennen. Am Tag zuvor hatte sie den Pakt auch in Australien bef&uuml;rwortet. Deutschland schickt in K&uuml;rze Kriegsschiffe und Kampfjets zu umfangreichen Kriegs&uuml;bungen in die Region. In Fidschi, das aktuell Objekt heftiger Machtk&auml;mpfe zwischen dem Westen und China ist, sucht Baerbock chinesische Positionen zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Unterdessen &uuml;bert&uuml;nchen die deutschen Leitmedien den erbitterten Machtkampf mit Fotos von Baerbock bei der R&uuml;ckgabe gestohlener Objekte australischer Indigener und mit Berichten &uuml;ber deutsche Klimaf&uuml;rsorge im Pazifik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9549\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Baerbocks Pazifikreise: Strategischer Gegenzug zu Scholz&rsquo; Chinabesuch?<\/strong><br>\nDie derzeitige Reise der deutschen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock nach Australien, Neuseeland und Fidschi im S&uuml;dpazifik sei eine M&ouml;glichkeit, die Auswirkungen der China-Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz auszugleichen, die tiefe politische Gr&auml;ben innerhalb der deutschen Regierung aufgedeckt hatte, so chinesische Analysten. Sie kommentierten damit auch Baerbocks j&uuml;ngste &Auml;u&szlig;erungen, in denen sie vor einer zu gro&szlig;en Abh&auml;ngigkeit von China warnte.<br>\nW&auml;hrend Scholz k&uuml;rzlich China besucht hatte und viele positive Vereinbarungen traf, waren das deutsche Au&szlig;en- und Wirtschaftsministerium, die beide von den Gr&uuml;nen kontrolliert werden, mit der von Scholz gef&uuml;hrten Sozialdemokratischen Partei (SPD) uneins, insbesondere in der China-Politik, was die Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland beeintr&auml;chtigen und den wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung Deutschlands behindern k&ouml;nnte, warnten die Analysten. Gleichzeitig glauben sie, dass eine nachhaltige Zusammenarbeit der dominierende Faktor in den Beziehungen zwischen China und Deutschland bleiben werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2024-05\/07\/content_117172147.htm\">German.China.org.cn<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutscher Ex-Botschafter: &bdquo;Der Westen glaubt, das Ma&szlig; der Dinge zu sein. 80 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung lebt aber woanders&ldquo;<\/strong><br>\nIndien gilt als Schl&uuml;sselland im Kampf gegen China und Russland. Mit Verwunderung stellt der Westen fest, dass sich das Land nicht immer auf der westlichen Linie befindet. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r f&auml;nden sich auch in der Au&szlig;enpolitik der Ampel wieder, kritisiert der deutsche Ex-Botschafter im Land. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Inder, wie f&uuml;r viele L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens, ist der Ukraine-Krieg weit weg. Sie verletzten keine Sanktionen gegen Russland, fragen sich aber: Wieso sollen wir wegen eines europ&auml;isch-russischen Konfliktes woanders teures &Ouml;l kaufen und die Entwicklung unseres Landes gef&auml;hrden, w&auml;hrend gleichzeitig einige europ&auml;ische L&auml;nder mehr russisches Fl&uuml;ssiggas importieren als vor dem Krieg? Doppelte Standards und moralische Zeigefinger kommen nicht gut an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus251324128\/Deutscher-Ex-Botschafter-Der-Westen-glaubt-das-Mass-der-Dinge-zu-sein-80-Prozent-der-Weltbevoelkerung-lebt-aber-woanders.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Xi Jinping auf Europa-Reise: Chinas Pr&auml;sident wirkt ziemlich unersch&uuml;tterlich<\/strong><br>\nDer chinesische Staatschef Xi Jinping besucht Frankreich, Serbien und Ungarn. Es ist Ausdruck der souver&auml;nen Au&szlig;enpolitik Chinas, sich f&uuml;r diese Ziele entschieden zu haben, sollte aber nicht &uuml;berinterpretiert werden<br>\nDie Europatour Xi Jinpings h&auml;lt f&uuml;r den Reisenden eine Grunderfahrung bereit &ndash; er wird, teilweise von seinen Gastgebern, vor allem aber medial, &uuml;ber seine Politik aufgekl&auml;rt und das gr&uuml;ndlich. Es hagelt Erziehungseinheiten. China wird eine Art Komplizenschaft mit Russland und folglich eine Mitschuld am Ukraine-Krieg unterstellt, aber ausgeblendet, dass es durch Peking eine ganze Reihe von diplomatischen Initiativen gab, um eine Waffenruhe und Verhandlungen zu vermitteln. Da sie Russland stets einbeziehen, wohnt diesen Vorst&ouml;&szlig;en ein gewisser Realismus inne. Mehr Sinn f&uuml;r das Machbare jedenfalls, als das der f&uuml;r den 15.\/ 16. Juni anberaumten Ukraine-Konferenz in der Schweiz bescheinigt werden kann, zu der Russland von vornherein nicht eingeladen ist. Wozu soll das gut sein?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/europa-reise-praesident-xi-jinping-ist-mancher-erziehungseinheit-ausgesetzt\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gute R&uuml;stungsausgaben, schlechte Bildungsausgaben?<\/strong><br>\nTraditionell wird zwischen investiven und konsumtiven Staatsausgaben unterschieden, wobei erstere als gut, letztere dagegen als schlecht gelten. Diese Unterteilung greift nicht nur zu kurz, sondern ist oft irref&uuml;hrend. Sie sollte deshalb um eine andere Kategorisierung erg&auml;nzt werden. (&hellip;)<br>\nErstens ist die Kritik Jens Bergers an der Klassifizierung von R&uuml;stungsausgaben f&uuml;r Waffensysteme als Investitionen zutreffend. Nur handelt es sich dabei nicht um eine Manipulation oder einen Denkfehler auf Seiten von Politik und Medien, sondern um die korrekte Anwendung der offiziellen Begriffe der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen nach der VGR-Revision 2014, die der europaweiten Einf&uuml;hrung des neuen ESVG 2010 diente.<br>\nZweitens sind umgekehrt aber auch die fr&uuml;here Zuordnung des Kaufs milit&auml;rischer Waffensysteme zum Staatskonsum und die bestehende Behandlung der Bildungsausgaben als Konsum keineswegs unproblematisch.<br>\nDrittens zeigt sich generell, wie wenig geeignet die Unterteilung in investive und konsumtive Staatsausgaben f&uuml;r viele Analysezwecke ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/14-2024\/gute-rustungsausgaben-schlechte-bildungsausgaben\/%20\">G&uuml;nther Grunert in Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.W.:<\/strong> Ein ausgesprochen kluger und origineller Artikel zur problembehafteten Unterscheidung zwischen investiven und konsumtiven Staatsausgaben, auf der so viele Analysen, wie zum Beispiel zur Schuldenbremse, basieren. Der Text setzt an einem kritischen Artikel von Jens Berger auf den NDS an, pr&auml;zisiert dessen Kritik aber und zeigt eine &uuml;berzeugende alternative Klassifizierung &ouml;ffentlicher Ausgaben auf. Anspruchsvoll aber dennoch gut verst&auml;ndlich geschrieben!<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>380 Vertr&auml;ge mit R&uuml;stungsunternehmen: Bundeswehr beschafft Waffen f&uuml;r 23 Milliarden Euro in den USA<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius besucht in den USA die Werkshalle, in der f&uuml;r Deutschland 60 schwere Transporthubschrauber montiert werden sollen. Ihm wird zugesichert: alles ist im Plan.<br>\nDeutschland hat in den USA inzwischen Waffen und Ausr&uuml;stung f&uuml;r die Bundeswehr im Wert von 23 Milliarden Euro bestellt. Daf&uuml;r liefen insgesamt etwa 380 Vertr&auml;ge mit amerikanischen R&uuml;stungsunternehmen, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch in der US-Stadt Philadelphia bei der Besichtigung eines Hubschrauberwerkes des US-R&uuml;stungsunternehmens Boeing. [&hellip;]<br>\nDer Verteidigungsminister bekr&auml;ftigte, dass mehr Geld f&uuml;r die Modernisierung der Bundeswehr n&ouml;tig sei, wenn das Sonderverm&ouml;gen von 100 Milliarden Euro verplant und ausgegeben sei. &bdquo;Es geht um zwei Fregatten, es geht m&ouml;glicherweise um zwei U-Boote, es geht um Iris-T-Systeme, es geht um Panzer. Also es gibt eine ganze Latte von Produkten, die wir jetzt bestellen oder in k&uuml;rzere Zeit bestellen k&ouml;nnten, wenn das Geld da ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/380-vertrage-mit-rustungsunternehmen-bundeswehr-beschafft-waffen-fur-23-milliarden-euro-in-den-usa-11637626.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Keine Beschr&auml;nkung durch Schuldenbremse: Pistorius will deutlich h&ouml;here Verteidigungsausgaben<\/strong><br>\nIn der Verfassung sind sowohl die Schuldenbremse als auch die Verteidigungsf&auml;higkeit der Streitkr&auml;fte verankert. Mit diesem Argument fordert Pistorius mehr Geld. Lindner reagiert prompt.<br>\nDie Schuldenbremse darf nach Ansicht von Verteidigungsminister Boris Pistorius nicht die Ausgaben f&uuml;r die Verteidigung beschr&auml;nken. Der SPD-Politiker forderte am Rande eines Besuchs in New York, Ausgaben f&uuml;r die Bundeswehr und auch f&uuml;r Teile der Krisenvorsorge von der Schuldenbremse auszunehmen. &bdquo;Die Schuldbremse bliebe ja bestehen, aber die Ausgaben f&uuml;r Verteidigung und Zivilschutz w&uuml;rden nicht dort eingerechnet&ldquo;, sagte Pistorius am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Sein Haus habe dazu ein Rechtsgutachten erstellt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/keine-beschrankung-durch-schuldenbremse-pistorius-will-deutlich-hohere-verteidigungsausgaben-11633333.html%20\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/verteidigung-des-grundgesetzes-wichtiger-als-schuldenbremse-pistorius-kampft-mit-verfassungsrecht-fur-mehr-geld-11630519.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das ist interessant. Pistorius&lsquo; Rechtsabteilung argumentiert mit Verfassungsg&uuml;tern. Weil das Grundgesetz &ndash; hier Artikel 87a, Pflicht zur Aufstellung von Streitkr&auml;ften &ndash; Normen vorgibt und der Krieg wieder zu einer realen Gefahr geworden sei, d&uuml;rfe die Schuldenbremse, die ebenfalls in der Verfassung steht, hier nicht zur Anwendung kommen. Bei der Konstruktion der Schuldenbremse sei eine &bdquo;staatsgef&auml;hrdenden Lage&ldquo; und eine &bdquo;Zeitenwende&ldquo; zudem nicht bedacht worden. Sie haben nur noch Krieg im Kopf. F&uuml;r zivilgesellschaftliche Aufgaben und deren ausk&ouml;mmliche Finanzierung ist da kein Platz. Panzer statt Schulen und wenn sich der Lindner mit seiner FDP auch da querstellt, kommt bestimmt noch der Aufruf, die ein oder andere Kriegst&uuml;chtigkeitssanleihe bei seiner Sparkasse zu zeichnen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nahostkonflikt, Ukraine-Krieg: Militarisierung und Aufr&uuml;stung machen den Westen noch unsicherer<\/strong><br>\nDie Kriegsrhetorik des Westens verhindert, &uuml;ber Visionen des Friedens zu sprechen. Westliche Gesellschaften m&uuml;ssen andere Antworten auf Gewalt und Krisen finden. Ein Gastbeitrag.<br>\nIn den vergangenen 20 Jahren hat sich die westliche Welt immer weiter in einen dauerhaften Krisen- und Ausnahmezustand hineinbewegt, der sich inzwischen, wenn man der Rhetorik einiger Spitzenpolitiker folgt, zu einem regelrechten Kriegszustand ausgeweitet hat.<br>\nEs begann mit dem &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; nach dem 11. September 2001 und den sp&auml;teren Anschl&auml;gen in Europa, es folgten die Antworten auf den Einmarsch Russlands in die Ukraine und schlie&szlig;lich auf den Gazakrieg, den Deutschland und die USA mit massiven Waffenlieferungen unterst&uuml;tzen.<br>\nAuch als Antwort auf die Pandemie wurde von vielen westlichen Staatschefs ein Kriegszustand ausgerufen, Emmanuel Macron etwa verk&uuml;ndete: &bdquo;Wir befinden uns im Krieg. Und das erfordert unsere allgemeine Mobilmachung.&ldquo;<br>\nIm Namen der Bek&auml;mpfung der jeweiligen Feinde wurde eine massive Aufr&uuml;stung von Milit&auml;r, Polizei und &Uuml;berwachungstechniken in Gang gesetzt, grundlegende B&uuml;rgerrechte wurden eingeschr&auml;nkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/nahostkonflikt-ukraine-krieg-militarisierung-und-aufruestung-machen-den-westen-noch-unsicherer-li.2211702\">Fabian Scheidler in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gaza-Proteste an US-Universit&auml;ten: &Uuml;ber 2.000 Studierende festgenommen<\/strong><br>\nNach und nach r&auml;umt die Polizei die propal&auml;stinensischen Camps und Demonstrationen an vielen Universit&auml;ten in den USA. Dabei kommt es zu Hunderten Festnahmen. Beobachter sprechen von Szenen der Gewalt<br>\nBei den propal&auml;stinensischen Protesten an US-Universit&auml;ten wurden in den vergangenen Wochen insgesamt mehr als 2.000 Menschen festgenommen. Allein an der University of California, Los Angeles (UCLA), wurden 200 Studierende festgenommen, als die Polizei ein Protestcamp r&auml;umte. &Uuml;ber 90 Studierende wurden au&szlig;erdem am Dartmouth College in New Hampshire festgenommen, dazu an der University of New Hampshire und an der University of Buffalo. In Oregon r&uuml;ckte die Polizei am Donnerstag in die Bibliothek der Schule ein, die seit Montag von Demonstranten besetzt war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/gaza-proteste-an-us-universitaeten-ueber-2-000-studierende-festgenommen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Moshe Zimmermann: &bdquo;Ich vergleiche die Situation mit Rom zur Zeit von Nero&ldquo;<\/strong><br>\nDer israelische Historiker Moshe Zimmermann sagt: Die beste Form der Solidarit&auml;t mit Israel ist deutliche Kritik an der Regierung von Benjamin Netanjahu. (&hellip;)<br>\nHerr Zimmermann, wie ist die Lage in Israel?<br>\nSchlimmer als je. Es gab schon Kriege, es gab schon Krisen. Vor 50 Jahren gab es den Yom-Kippur-Krieg. Diesmal ist es noch gravierender.<br>\nMan hat den Eindruck, erstmals ist die Existenz Israels gef&auml;hrdet.<br>\nDie Existenz ist nicht zuletzt durch die Regierung gef&auml;hrdet. Diese Regierung ersch&uuml;ttert die Fundamente Israels. Der Angriff der Hamas hat gezeigt: Israel ist nicht in der Lage, die Zivilbev&ouml;lkerung wasserdicht vor Pogromen zu sch&uuml;tzen. Man hat sich, als Antwort auf das Pogrom, f&uuml;r einen Krieg entschieden, der sich in die L&auml;nge zieht, der sich zu einem Zerm&uuml;rbungskrieg ohne Perspektive entwickelte. Das macht die Situation so au&szlig;erordentlich.<br>\nSie haben schon vor 25 Jahren gegen die Siedler gek&auml;mpft und wurde von ihnen verfolgt. Was wollen die Radikalen in der Regierung?<br>\nAuf dem Gebiet Pal&auml;stinas (Hebr&auml;isch: Erez Israel) leben zwei V&ouml;lker. Solange es keine gegenseitige Anerkennung gibt, gibt es dort keinen Frieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/moshe-zimmermann-ich-vergleiche-die-situation-mit-rom-zur-zeit-von-nero-li.2211302\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der philosemitische Wahn des Sascha Lobo<\/strong><br>\nVom Experten, der das Internet erkl&auml;rt, zum Verteidiger und Relativierer israelischer Verbrechen: Dan Weissmann zeichnet den Werdegang und die Ideologie von Sascha Lobo nach. (&hellip;)<br>\nWer sich mit Lobos Gesamtwerk nach dem 7. Oktober besch&auml;ftigt, wird feststellen, dass sein vorrangiges Ziel nicht darin besteht, j&uuml;disches Leben zu verteidigen, sondern Israel vor Kritik zu sch&uuml;tzen. Er zeigt in seinen Schriften und Podcast-Auftritten, dass er offensichtlich nicht in der Lage ist, zwischen Juden und J&uuml;dinnen als Einzelpersonen oder Gemeinden und dem Staat Israel zu unterscheiden. Es ist nicht einmal klar, ob er die Existenz anti-zionistischer Juden und J&uuml;dinnen anerkennt. Lobo projiziert die katastrophale Geschichte europ&auml;ischer Juden und J&uuml;dinnen auf Israel, einen nuklear bewaffneten Staat und regionalen Milit&auml;r-Goliath, und erkl&auml;rt es unabh&auml;ngig von den Umst&auml;nden zum ewigen Opfer. Wer dem widerspricht und sich dieser Logik verweigert, wird mit Lobos Lieblingsphrase, T&auml;ter-Opfer-Umkehr, mundtot gemacht.<br>\nZwei Jahre vor seinem Tod im Jahr 1969 diagnostizierte Theodor Adorno der deutschen Nachkriegsgesellschaft (er nannte sie das &bdquo;nachhitlersche Deutschland&ldquo;, obwohl er von dieser Formulierung nicht ganz &uuml;berzeugt war) einen Philosemitismus, der sich aus den Folgen des Holocausts entwickelte, jedoch  nichts anderes als die Fortsetzung des Antisemitismus ist, da er die Entmenschlichung der Juden und J&uuml;dinnen am Leben erhielt. Es ist dieser Philosemitismus, die Entmenschlichung von Juden durch die Erhebung zu einem eindimensionalen Monolithen und Objekt mit h&ouml;herem Status, die Schutz verdienen, weil sie Juden und nicht weil sie Menschen sind, der sich wie ein roter Faden durch Lobos Schriften zieht. Philosemitismus ist der rote Faden, der sich durch den gesamten deutschen Mainstreamdiskurs zu Pal&auml;stina und Israel zieht.  So werden unter dem Deckmantel der angeblichen Bek&auml;mpfung des Antisemitismus universale Werte durch partikularistische ersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/der-philosemitische-wahn-des-sascha-lobo\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Anklage gegen Israel: US-Senatoren bedrohen Chefankl&auml;ger des Strafgerichtshofes<\/strong><br>\nUnterzeichner drohen UN-Juristen und ihren Familien. Deutliche Reaktion aus Den Haag. &Auml;hnlicher Konflikt bereits 2019 unter Trump.<br>\nEine Gruppe einflussreicher US-Senatoren der Republikanischen Partei hat den Chefankl&auml;ger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Karim Khan, vor der Ausstellung internationaler Haftbefehle gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu und andere israelische Amtstr&auml;ger gewarnt.<br>\nIm Falle einer solchen Ausstellung drohen sie ihm mit &ldquo;strengen Sanktionen&rdquo;. Dies geht aus einem Brief hervor, der von zw&ouml;lf republikanischen Senatoren, darunter Tom Cotton aus Arkansas, Marco Rubio aus Florida und Ted Cruz aus Texas, unterzeichnet worden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Anklage-gegen-Israel-US-Senatoren-bedrohen-Chefanklaeger-des-Strafgerichtshofes-9711271.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Kurz: Die regelbasierte Ordnung. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Drohungen gegen den Internationale Strafgerichtshof aus den USA<\/strong><br>\nNicht nur in Israel, auch in den USA wird gef&uuml;rchtet, dass der ICC Haftbefehle wegen Kriegsverbrechen in Gaza ausstellen k&ouml;nnte. Gro&szlig;britannien hat schon eine Hintert&uuml;r, um israelischen Politikern Immunit&auml;t zu garantieren.<br>\nIn Israel f&uuml;rchtet Ministerpr&auml;sident Netanjahu neben Verteidigungsminister Galant und IDF-Gener&auml;len verst&auml;ndlicherweise, dass gegen sie wegen Kriegsverbrechen des israelischen Milit&auml;rs im Gazastreifen ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs ICC wie letztes Jahr gegen Putin ausgestellt werden k&ouml;nnte. Ob das geschieht, da auch die USA und nicht zuletzt Deutschland dies verhindern wollen, ist offen, vermutlich w&uuml;rden parallel auch Haftbefehle gegen Hamas-F&uuml;hrer erlassen werden. Netanjahu soll in Panik sein und nicht wissen, wohin er gehen soll, weil er allm&auml;hlich die Kontrolle verliere, meint der Economist (In Israel geht die Angst vor dem Internationalen Strafgerichtshof um).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/drohungen-gegen-den-internationale-strafgerichtshof-aus-den-usa\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Corona-Ma&szlig;nahmen: Lauterbach wollte 1G f&uuml;r Gastronomie und Handel<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat die Protokolle des Corona-Expertenrats weiter entschw&auml;rzt. Die Ergebnisse, die der Berliner Zeitung vorliegen, sind bemerkenswert.<br>\nDie Bundesregierung hat in einem Schreiben an den Frankfurter Arzt Christian Haffner wichtige Passagen aus den von Haffner eingeklagten Protokollen des Corona-Expertenrats entschw&auml;rzt. Aus den Entschw&auml;rzungen, die der Berliner Zeitung vorliegen, geht unter anderem hervor, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dem Gremium im Winter 2021 vorschlug, Ungeimpften den Zutritt zu Restaurants und Einkaufsl&auml;den vollst&auml;ndig zu verwehren &ndash; selbst, wenn diese Personen den amtlich anerkannten Genesenen-Status nachweisen konnten. Der Vorschlag wurde schlie&szlig;lich nicht umgesetzt. Es ist unklar, ob die Experten Lauterbach von seinen radikalen Ideen abgebracht haben oder ob sich der Minister von sich aus korrigiert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/corona-massnahmen-lauterbach-wollte-1g-fuer-gastronomie-und-handel-li.2213624\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Covid-Impfung: Es braucht eine ehrliche Nutzen-Schaden-Analyse<\/strong><br>\nDer Fall des Covid-Impfstoffs von AstraZeneca, der innerhalb von drei Jahren vom Heilsversprechen zum Problemfall wurde, ist bezeichnend f&uuml;r den Umgang mit der Pandemie. Eine umfassende Aufarbeitung hat nie stattgefunden. [&hellip;]<br>\nAus wissenschaftlicher Sicht ist der Fall klar: Vor allem die mRNA-Impfstoffe haben sehr viele Menschen vor ernsthafter Erkrankung gesch&uuml;tzt. Aber war es n&ouml;tig, auch Jugendliche zur Impfung zu dr&auml;ngen und Kinder zu impfen? 2021 sagte der damalige Pr&auml;sident der Eidgen&ouml;ssischen Kommission f&uuml;r Impffragen, Christoph Berger, dass Kinder nicht geimpft werden m&uuml;ssen, weil sie selten schwer an Covid erkranken. Das Resultat war ein Sturm der Emp&ouml;rung.<br>\nHeute weiss man, dass Berger recht hatte. Dennoch schneidet die Politik das Thema lieber nicht mehr an. Stattdessen begn&uuml;gt man sich mit Sch&ouml;nreden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-nutzen-der-covid-impfung-muss-endlich-politisch-aufgearbeitet-werden-ld.1829509\">NZZ<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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