{"id":11507,"date":"2011-12-05T08:56:41","date_gmt":"2011-12-05T07:56:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507"},"modified":"2011-12-05T08:56:41","modified_gmt":"2011-12-05T07:56:41","slug":"hinweise-des-tages-1523","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h01\">Harald Schumann &ndash; Am deutschen Wesen k&ouml;nnte die W&auml;hrungsunion scheitern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h02\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h03\">Michael Hudson: Was sind Schulden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h04\">Refinanzierungsnot Banken graben nach neuen Geldquellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h05\">Bund erw&auml;gt Verstaatlichung der Commerzbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h06\">Krankenversicherung: Privatpatienten sind h&ouml;heren Beitr&auml;gen ausgeliefert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h07\">Aktenstau: 70.000 Reha-Antr&auml;ge &ndash; unbearbeitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h08\">Kinderbetreuung: Die Krippen kippen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h09\">Tag zur Abschaffung der Sklaverei &ndash; Fu&szlig;abdruck der Zwangsarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h10\">Wie Gew&auml;hrleistungsstaat und Rechtsstaat zusammenh&auml;ngen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h11\">Diente Fahrenschon zwei Herren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h12\">Rassismus verhindert echte Aufkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h13\">Die Piraten sind keine System-Rebellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h14\">Zum SPD-Bundesparteitag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h15\">Berlin &ndash; Irre Ehe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h16\">&bdquo;Die Zeit&ldquo; rechtfertigt sich nach Guttenberg-Interview<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11507#h17\">Zu guter letzt: Deutschland jubelt &uuml;ber die Steuerentlastung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=11507&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Harald Schumann &ndash; Am deutschen Wesen k&ouml;nnte die W&auml;hrungsunion scheitern<\/strong><br>\nDer Widerspruch k&ouml;nnte gr&ouml;&szlig;er nicht sein. &bdquo;Wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa&ldquo;, warnt Angela Merkel ein ums andere Mal &ndash; und das zu Recht. W&uuml;rde die W&auml;hrungsunion zerfallen, w&auml;ren die Folgen von &bdquo;apokalyptischer Gr&ouml;&szlig;enordnung&ldquo;, wie selbst Radoslav Sikorski, Au&szlig;enminister des Nicht-Eurolandes Polen, diese Woche mahnte. Aber gleichzeitig sind es die deutsche Regierung und die deutschen Notenbanker, die in blinder Selbstgerechtigkeit die W&auml;hrungsunion geradewegs ins Ungl&uuml;ck steuern. So ist die Botschaft der deutschen Europ&auml;er immer die gleiche: Wenn nur alle Euro-Staaten dem deutschen Pfad der Tugend mit eisernem Sparwillen folgen und die Geldsch&ouml;pfung zur Staatsfinanzierung verboten bleibt, dann und nur dann werde die W&auml;hrungsunion auf Dauer bestehen k&ouml;nnen.  Doch tats&auml;chlich ist es genau umgekehrt: Wenn die Merkel-Regierung das Programm aus fortgesetzter Schrumpfung der Staatshaushalte und geldpolitischem Dogmatismus europaweit durchsetzt, wird die W&auml;hrungsunion schon bald zerfallen. Die im Ton moralischer &Uuml;berlegenheit vorgetragene deutsche Position zeugt in Wahrheit von &ouml;konomischer Ignoranz und Heuchelei.<br>\nNat&uuml;rlich gilt: Wenn die Verschuldung so gro&szlig; ist, dass die Zinslast, so wie in Griechenland, die wirtschaftliche Leistungsf&auml;higkeit &uuml;berfordert, sind neue Kredite keine L&ouml;sung. Aber Schulden sind ja keine unabh&auml;ngige Gr&ouml;&szlig;e. Vielmehr geh&ouml;ren stets die finanziellen Anspr&uuml;che anderer spiegelbildlich dazu. Des einen Schulden sind immer eines anderen Verm&ouml;gen. Diesen Zusammenhang pflegen die deutschen Reichtumspfleger aber gemeinhin zu verschweigen. gleich, welches Instrument man w&auml;hlt: Entscheidend ist, dass die Euro-Retter endlich erkennen, wie die Krise der W&auml;hrungsunion aufs Engste mit der Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen verbunden ist und nicht allein mit &bdquo;Sparen&ldquo; aufgehalten werden kann. Wenn es nicht gelingt, erst mit Hilfe der EZB den Kapitalmarkt zu stabilisieren und anschlie&szlig;end die Geldverm&ouml;gen zur Schuldentilgung heranzuziehen, wird es kommen, wie die Kanzlerin gewarnt hat: Dann scheitert der Euro, und dann scheitert Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/am-deutschen-wesen-koennte-die-waehrungsunion-scheitern\/5918332.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>81 Prozent der Kredite flie&szlig;en an Banken und Eurol&auml;nder zur&uuml;ck &ndash; Griechenland sieht von Hilfszahlungen wenig<\/strong><br>\nVier F&uuml;nftel der Kredite, die die Eurostaaten und der IWF nach Griechenland rollen lassen, flie&szlig;en umgehend wieder in die Taschen der Gl&auml;ubiger f&uuml;r Zins- und Tilgungszahlungen zur&uuml;ck. Nur etwa ein F&uuml;nftel der Hilfssummen wird dazu verwendet, das laufende Budgetdefizit zu finanzieren. Zu diesem Ergebnis kommt die auf Kreditm&auml;rkte spezialisierte US-Beratungsfirma TF Market Advisors (TFMA) in einem aktuellen Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/wirtschaft\/international\/409867_Griechenland-sieht-von-Hilfszahlungen-wenig.html\">Wiener Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Thomas Fricke &ndash; Merkel stalkt Europa ins Desaster<\/strong><br>\nDie Kanzlerin versucht seit zwei Jahren, die M&auml;rkte mit immer neuen Pakten und herrischen Spardiktaten (f&uuml;r andere) zu bes&auml;nftigen. Jetzt droht der Kollaps. Eine deutsche Trag&ouml;die.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2833&amp;blogId=10\">FTD Chef&ouml;konom<\/a><\/li>\n<li><strong>Kleine Euro-Staaten starten Machtkampf in der EZB<\/strong><br>\nDie Niederlande wollen Informationen der FTD zufolge zusammen mit kleineren Staaten aus Nordeuropa verhindern, dass der spanische Sitz im EZB-Direktorium nach dem Ausscheiden von Jos&eacute; Manuel Gonz&aacute;lez-P&aacute;ramo im Juni 2012 wieder an einen Spanier geht. Die L&auml;ndergruppe will durchsetzen, dass stattdessen ein Vertreter eines kleinen nordeurop&auml;ischen Landes in den m&auml;chtigen sechsk&ouml;pfigen Steuerungsausschuss einzieht. Die Koalition gegen Spanien spiegelt zudem die Unzufriedenheit unter kleineren und nordeurop&auml;ischen Euro-L&auml;ndern &uuml;ber die Postenverteilung im EZB-Direktorium wider. Staaten wie Deutschland, die Niederlande, &Ouml;sterreich und Finnland sind der Ansicht, dass die stabilit&auml;tsorientierten Nordeurop&auml;er derzeit im Direktorium unterrepr&auml;sentiert sind. Tats&auml;chlich wird die Zentralbank mit dem italienischen Chef Mario Draghi und dessen portugiesischem Vize V&iacute;tor Const&acirc;ncio von zwei S&uuml;deurop&auml;ern gef&uuml;hrt, deren L&auml;nder als Opfer der Finanzkrise von der EZB durch Staatsanleihek&auml;ufe gest&uuml;tzt werden. Neben dem Spanier Gonz&aacute;lez-P&aacute;ramo, dessen Land auch EZB-Hilfe bekommt, wird ab Januar noch der Franzose C&frac12;ur&eacute; im Direktorium sitzen. Der niederl&auml;ndische Finanzminister Jan Kees de Jager hatte im Mai im FTD-Interview gesagt, er wolle, dass &ldquo;L&auml;nder mit fiskalischer Disziplin&rdquo; besser im Direktorium vertreten sind. &ldquo;Im Moment haben wir da ein Ungleichgewicht&rdquo;, so de Jager.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:gerangel-um-spitzenposten-kleine-euro-staaten-starten-machtkampf-in-der-ezb\/60136920.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Volk billiger machen<\/strong><br>\nPortugal verarmt zusehends. Doch das Schicksal des Landes prallt an den in Lissabon regierenden Mustersch&uuml;lern des EU-Sparregimes ab<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1148-das-volk-billiger-machen\">Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Michael Hudson: Was sind Schulden?<\/strong><br>\nIn jeder Wirtschaft gibt es Planung. Durch den Verzicht auf diese Regierungsaufgabe unter dem Schlagwort &bdquo;freie M&auml;rkte&ldquo; ger&auml;t die Planung in die H&auml;nde der Banken. Doch wie sich zeigt, ist das Planungsprivileg der Kreditsch&ouml;pfung und Allokation noch st&auml;rker zentralisiert als das der gew&auml;hlten Volksvertreter. Und, schlimmer noch, der finanzielle Zeitrahmen entspricht einer auf das Ausschlachten von Unternehmen ausgerichteten Hit-and-run-Strategie. Wenn die Banken allein auf ihre Gewinne achten, zerst&ouml;ren sie tendenziell die Wirtschaft. Am Ende wird der &Uuml;berschuss von Zinsen und anderen Finanzierungskosten aufgezehrt, so dass nichts f&uuml;r neue Kapitalinvestitionen oder elementare Sozialausgaben bleibt.<br>\nDeshalb geht die &Uuml;bergabe der politischen Kontrolle an eine Gl&auml;ubigerklasse nur selten mit Wirtschaftswachstum und steigendem Lebensstandard einher. Die Tendenz, dass die Schulden schneller steigen, als die Bev&ouml;lkerung sie zu bezahlen vermag, ist eine Grundkonstante der gesamten Geschichte.<br>\nIn neuerer Zeit haben Demokratien einen starken Staat gedr&auml;ngt, Kapitaleink&uuml;nfte und Verm&ouml;gen zu besteuern und Schulden bei Bedarf abzuschreiben. Das f&auml;llt am leichtesten, wenn der Staat selbst Geld- und Kreditsch&ouml;pfung betreibt, und am schwersten, wenn die Banken ihre Gewinne in politische Macht umm&uuml;nzen. Wenn man zul&auml;sst, dass die Banken sich selbst regulieren und ein Vetorecht gegen&uuml;ber staatlichen Regulatoren erhalten, kommt es zu einer Verzerrung der Wirtschaft, die es den Gl&auml;ubigern erlaubt, sich an Spekulationsspielen und offenkundigen Betr&uuml;gereien zu beteiligen, wie sie das letzte Jahrzehnt gepr&auml;gt haben. Unter diesen Umst&auml;nden ist die Alternative zu staatlicher Planung und Regulierung des Finanzsektors ein Weg in die Schuldknechtschaft.<br>\nZur Demokratie geh&ouml;rt es, die Dynamik des Finanzsektors f&uuml;r die Sicherung des wirtschaftlichen Gleichgewichts und f&uuml;r Wirtschaftswachstum einzusetzen &ndash; und Kapitaleink&uuml;nfte zu besteuern oder an grundlegenden Monopolen im &ouml;ffentlichen Bereich festzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/politik-und-finanz-was-sind-schulden-11548820.html?google_editors_picks=true\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Refinanzierungsnot Banken graben nach neuen Geldquellen<\/strong><br>\nVerzweifelt suchen Banken nach M&ouml;glichkeiten, um ihr Kernkapital zu st&auml;rken. Dabei kommen sie ausgerechnet auf die Produkte zur&uuml;ck, die in der Finanzkrise in Verruf geraten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:refinanzierungsnot-banken-graben-nach-neuen-geldquellen\/60137169.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bund erw&auml;gt Verstaatlichung der Commerzbank<\/strong><br>\nEs ist kein gutes Zeichen f&uuml;r die Commerzbank: Nach SPIEGEL-Informationen schlie&szlig;t die Bundesregierung eine Verstaatlichung des Instituts nicht aus. Das Geldhaus braucht sp&auml;testens bis zum Sommer frisches Kapital.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,801598,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wenn die Politik denn der Meinung ist, dass die Commerzbank systemrelevant sei, f&uuml;hrt daran wohl kein Schritt vorbei. Die Bank weist aktuell einen B&ouml;rsenwert von 7,67 Mrd. Euro aus. Der Staat hat f&uuml;r seine 25%-Beteiligung (inkl. Soffin-Mittel) bereits 18,2 Mrd. Euro ausgegeben. Dies war ein sehr schlechtes Gesch&auml;ft. Wenn der Bund die Commerzbank denn tats&auml;chlich zu 100% &uuml;bernehmen will, sollte er analog zum HRE-Gesetz ein eigenes Enteignungsgesetz verabschieden, da die Bank ohne den Staat ohnehin nichts wert und jeder Cent weiteres Geld zu viel w&auml;re. So wird es aber sicher nicht laufen, sehr zur Freude der Aktion&auml;re, sehr zum &Auml;rger des Steuerzahlers.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Krankenversicherung: Privatpatienten sind h&ouml;heren Beitr&auml;gen ausgeliefert<\/strong><br>\nNichtzahler und Niedrigzinsen belasten private Krankenkassen. Letzter Ausweg sind h&ouml;here Beitr&auml;ge, viele Patienten sitzen in der Kostenfalle.<br>\n&Uuml;ber Post von ihrer Krankenkasse sollten sich Privatversicherte dieser Tage besser nicht freuen. Die Chancen stehen gut, dass der Brief einen Bescheid &uuml;ber eine Beitragserh&ouml;hung enth&auml;lt &ndash; 20 Prozent Zuschlag und mehr verlangen einzelne Anbieter. &Uuml;ber die H&auml;lfte aller Tarife soll eine Anpassung erfahren. Versicherte, die dann wechseln wollen, brauchen gute Nerven und auch Hartn&auml;ckigkeit, um den f&uuml;r sie passenden Tarif zu finden &ndash; wenn es sich f&uuml;r sie &uuml;berhaupt lohnt zu wechseln. Mehr als die H&auml;lfte der Tarife in der privaten Krankenversicherung (PKV) wird im kommenden Jahr laut den Versicherungsanalysten von Morgen&amp;Morgen &bdquo;angepasst&ldquo;. F&uuml;r die allermeisten Kunden bedeutet das, dass sie mehr f&uuml;r ihre Krankenversicherung zahlen m&uuml;ssen. Bei Frauentarifen machen die Erh&ouml;hungen kommendes Jahr im Schnitt 3,6 Prozent aus, bei M&auml;nnertarifen 5,1 Prozent. Damit liegt die Steigerung unterhalb des Durchschnitts der letzten Jahre &ndash; jedoch sind bei den Werten f&uuml;r 2012 bisher nur die bereits von den Gesellschaften ver&ouml;ffentlichten Beitragsanpassungen ber&uuml;cksichtigt.<br>\nWer denkt, der Trend zu h&ouml;heren Beitr&auml;gen sei gebrochen, liegt aller Voraussicht nach falsch. Noch nicht abschlie&szlig;end in die Berechnungen eingepreist ist n&auml;mlich der finanzielle Schaden, den die Explosion einer nahezu unberechenbaren Bombe rei&szlig;en wird, die in den B&uuml;chern der PKV-Bilanzen tickt: nicht ausfinanzierte, also zu billige Einsteigertarife.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/versicherungen\/article13750095\/Privatpatienten-sind-hoeheren-Beitraegen-ausgeliefert.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Aber Gesundheitsminister Bahr, Jens Spahn und die FDP h&auml;tte dieses vor dem Scheitern stehende &ldquo;Konzept&rdquo; Kapitaldeckung gerne auch noch verpflichtend in der Pflegeversicherung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Aktenstau: 70.000 Reha-Antr&auml;ge &ndash; unbearbeitet<\/strong><br>\nWegen Personalmangels bleiben bei der Rentenversicherung viele Antr&auml;ge auf medizinische Rehabilitation liegen &ndash; es fehlen offenbar &Auml;rzte f&uuml;r die Gutachten. Die &Auml;rzte-Gewerkschaft kritisiert zudem die Arbeitsbedingungen bei der Rentenversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/aktenstau-70-000-reha-antraege---unbearbeitet,1472780,11233288,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kinderbetreuung: Die Krippen kippen<\/strong><br>\nSachsen r&uuml;hmt sich seiner exzellenten Kinderbetreuung. Doch wer mit Kita-Leitern spricht, erh&auml;lt ein anderes Bild.<br>\n[&hellip;]<br>\nDabei liegt das, was B&auml;umer zur Verzweiflung treibt, gar nicht in derVerantwortung der Kommune. Der schlechte Personalschl&uuml;ssel, unter dem Erzieherinnen und ihre Sch&uuml;tzlinge in ganz Sachsen leiden, ist eine Erfindung der s&auml;chsischen Politik &ndash; die unverdrossen mit der Kinderbetreuung als Standortvorteil des Freistaats wirbt. Von kreativen fr&uuml;hkindlichen Bildungsangeboten schw&auml;rmt das Kultusministerium auf seiner Internetseite. Und in Dresdner Imagebrosch&uuml;ren sind Spitzenforscher zitiert, die sich wegen der guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie f&uuml;r das Leben hier entschieden h&auml;tten.<br>\nDoch wer genau hinschaut, erkennt in dem sch&ouml;nen Bild Risse. Laut Landes-Kita-Gesetz hat sich eine Erzieherin um 13 Kindergartenkinder zu k&uuml;mmern; in der Krippe liegt der Betreuungsschl&uuml;ssel bei eins zu sechs. So steht es auf dem Papier. Selbst damit liegt Sachsen im nationalen Vergleich nur auf dem vorletzten Platz &ndash; und in der Praxis ist die Quote noch schlechter. Etwa 18 Kinder spielen, toben und l&auml;rmen in einer Kindergartengruppe. Und Krippenerzieherinnen m&uuml;ssen auch mal zehn unter Dreij&auml;hrige gleichzeitig bespielen, f&ouml;rdern und dabei immer f&uuml;r saubere Windeln sorgen. Wenn die Zimmer f&uuml;r Weihnachten geschm&uuml;ckt oder Fotos in die Mappen der Kinder geklebt werden sollen, opfern die Erzieherinnen in der Regel ihre Freizeit.<br>\nDenn der Personalschl&uuml;ssel ist eine Berechnungsgr&ouml;&szlig;e, die weder Fehl- und Urlaubszeiten oder Weiterbildungen der Erzieherinnen ber&uuml;cksichtigt noch die Zeit, die sie f&uuml;r die Vor- und Nachbereitung ihrer Arbeit, Elterngespr&auml;che oder das Schreiben der geforderten Entwicklungsdokumentation brauchen. Zudem gilt im s&auml;chsischen Kita-Gesetz als &raquo;ganzes&laquo; Kind nur eines, das t&auml;glich neun Stunden in der Einrichtung ist. Sobald Eltern eine k&uuml;rzere Betreuung f&uuml;r ihr Kind wollen, sinkt die Zahl der Personalstunden, die der Kita zur Verf&uuml;gung stehen &ndash; unabh&auml;ngig davon, dass sowohl Kinder mit Neun-Stunden-Vertrag als auch Knirpse, die nur f&uuml;nf Stunden betreut werden, in aller Regel vormittags gleichzeitig anwesend sind und f&uuml;r Trubel in den Gruppen sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/49\/S-Kita\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tag zur Abschaffung der Sklaverei &ndash; Fu&szlig;abdruck der Zwangsarbeit<\/strong><br>\nSklaverei ist kein Ph&auml;nomen der Vergangenheit &ndash; auch heute werden Millionen Menschen unter unw&uuml;rdigsten Verh&auml;ltnissen zur Arbeit gezwungen und wie Ware gehandelt. Nun gibt es einen Rechner im Netz, der zeigt, wie viele Sklaven f&uuml;r unseren pers&ouml;nlichen Konsum schuften m&uuml;ssen.  Im Durchschnitt liefern 25 Menschen unter unw&uuml;rdigen Umst&auml;nden Material f&uuml;r Sportartikel, Kosmetik und Elektronik. So bauen indische Kinder in Minen den Glimmer f&uuml;r das t&auml;gliche Make-up ab, asiatische Arbeiter pulen 20 Stunden am Tag Shrimps f&uuml;r den Krabbencocktail und auf usbekischen Feldern pfl&uuml;cken 1,4 Millionen Kinder Baumwolle f&uuml;r den neuesten Look. Auch immer wieder f&uuml;r Partner von renommierten Marken wie Nike, Adidas oder H&amp;M. Gerade Nike sieht sich immer wieder mit der Kritik konfrontiert, Ware mithilfe von Zwangsarbeit fertigen zu lassen. So wurde 2011 bekannt, dass Mitarbeiter der Tochterfirma Converse in Indonesien blutig gekratzt und mit Schuhen geschlagen wurden. Die &uuml;berwiegend weiblichen Angestellten verdienten Medienberichten zufolge umgerechnet  nur 36 Cent in der Stunde. Nach Bekanntwerden solcher Zust&auml;nde geloben Unternehmen in der Regel Besserung. Deshalb bieten die Verantwortlichen der Aktion Slaveryfootprint die M&ouml;glichkeit, bekannten Unternehmen eine vorgefertigte Nachricht zu schicken. Darin werden die Konzerne gebeten, ihre Zuliefererketten auf  Zwangsarbeit hin zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/internationaler-tag-zu-abschaffung-der-sklaverei-fussabdruck-der-zwangsarbeit-1.1224204\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/slaveryfootprint.org\/\">Slavery Footprint<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie Gew&auml;hrleistungsstaat und Rechtsstaat zusammenh&auml;ngen<\/strong><br>\nDer ehemalige Verfassungsrichter Siegfried Bro&szlig; &uuml;ber die Folgen der Privatisierung.<br>\nDer Rechts- und Verwaltungswissenschaftler Siegfried Bro&szlig; ist Honorarprofessor an der Universit&auml;t Freiburg und Vorsitzender des Pr&auml;sidiums der Deutschen Sektion der Internationalen Juristen-Kommission. Von 1998 bis 2010 war er Richter am Bundesverfassungsgericht. Seit den Nuller Jahren kritisiert Bro&szlig; die Privatisierung der &ouml;ffentlichen Infrastruktur in Deutschland und warnt vor negativen Folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/35\/35975\/1.html\">Telepolis &ndash; Teil 1<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/35\/35984\/1.html\">Telepolis &ndash; Teil 2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Diente Fahrenschon zwei Herren?<\/strong><br>\nDie Opposition verd&auml;chtigt den k&uuml;nftigen Sparkassen-Pr&auml;sidenten Georg Fahrenschon (CSU), er habe bereits als Finanzminister Lobbyarbeit f&uuml;r die Sparkassen gemacht und sie im Ringen um die R&uuml;ckzahlung der Landesbank-Milliarden an den Freistaat geschont.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.merkur-online.de\/nachrichten\/wirtschaft\/opposition-diente-fahrenschon-zwei-herren-1513976.html\">Merkur online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rassismus verhindert echte Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nGespr&auml;ch mit Sabine Schiffer &uuml;ber die Medienberichterstattung zum neonazistischen Terorismus, die Verwicklung der Geheimdienste und m&ouml;gliche Konsequenzen. Sabine Schiffer promovierte zum Islambild in den Medien und gr&uuml;ndete 2005 in Erlangen das unabh&auml;ngige Institut f&uuml;r Medienverantwortung (IMV). Das IMV will wissenschaftliche Erkenntnisse in die &ouml;ffentliche Debatten tragen und setzt sich unter anderem f&uuml;r einen systematischen Lehrplan Medienbildung ein, der nicht von der Medienindustrie beeinflu&szlig;t wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/12-03\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein Interview, das dazu einl&auml;dt, Publikationen des Instituts f&uuml;r Medienverantwortung mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Sabine Schiffer unterscheidet sehr differenziert zwischen den Medien, ja sogar innerhalb eines Blattes: &ldquo;Die Nachrichtenformate haben aber allgemein die Tendenz, dass Erkenntnisse aus Hintergrundmedien auch des eigenen Hauses die allt&auml;gliche Nachrichtenkonstruktion und das Nachbeten offizieller Verlautbarungen nicht st&ouml;ren d&uuml;rfen.&rdquo; Und stellt sich, wenn n&ouml;tig, auch etwas quer zu den Fragen des Interviewers. Das hei&szlig;t aber nicht, dass sie nicht in der Lage w&auml;re klar Stellung zu beziehen:<br>\n&ldquo;Wir brauchen Bewusstseinsprozesse und keine neuen Gesetze, weil die vorhandenen ja nicht einmal konsequent gegen die jetzt aufgedeckten Strukturen angewandt werden. Wir erinnern uns an die k&uuml;hnen Behauptungen nach den Morden von Oslo, bei uns gebe es so etwas nicht, es sei nicht m&ouml;glich. Das war v&ouml;llig daneben und reicht im Grunde, um die besagten Politiker heute allesamt zum R&uuml;cktritt aufzufordern, inklusive der kompetentesten Ministerin, die wir je hatten: Kristina Schr&ouml;der, die noch nicht einmal Rassismus definieren kann und ihre rechtsblinde Politik in Form von G&auml;ngelung antifaschistischer B&uuml;rgerinitiativen auslebt. Bei allen guten Radiodebatten und Feuilletonbeitr&auml;gen, die wir zu Norwegen hatten, verlegte man sich tendenziell dennoch schnell auf das Anprangern von Bloggern und von Henryk M. Broder, anstatt einmal zu eruieren, inwiefern die eigenen Beitr&auml;ge &uuml;ber Jahrzehnte hinweg Stimmungen verbreitet haben, die solche Untaten beg&uuml;nstigen.&rdquo;<br>\nDiese Haltung hat Schiffer in einem anderen Fall eine Anklage wegen &uuml;bler Nachrede eingebracht, als sie in mehreren Interviews zum Mord an der &Auml;gypterin, Marwa El-Sherbini am 1. Juli 2009 die Vermutung ge&auml;u&szlig;ert hatte, dass der Fehlschuss des Polizisten auf den schwer verletzten Ehemann der Ermordeten einen rassistischen Subtext gehabt haben k&ouml;nnte. Dies w&auml;re auf Grund verbreiteter Medienbilder, die seit Jahren das Negativbild &bdquo;arabischer Terrorist&ldquo; stark vergr&ouml;&szlig;erten, denkbar und k&ouml;nnte gerade in einer Situation wirken, in der ein &uuml;berlegtes Handeln nicht m&ouml;glich ist. Obwohl sie betont hat, dass sie niemandem ein Vorsatz unterstellt habe, wurde dies bei der Formulierung des Strafbefehls nicht ber&uuml;cksichtigt. Inzwischen Sabine Schiffer ist inzwischen voll rehabilitiert, wird aber gewiss noch weiterhin Hetzmails und Morddrohungen erhalten. &ndash; Wer die Arbeit des Instituts kennenlernen m&ouml;chte sei beispielsweise auf die Brosch&uuml;re zum Thema &ldquo;Fremde Welt ganz nah &ndash; Entwicklungsl&auml;nder in den Massenmedien&rdquo; <a href=\"http:\/\/www.medienverantwortung.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/fremdeweltganznah_web.pdf\">hingewiesen [PDF &ndash; 6.4 MB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Piraten sind keine System-Rebellen<\/strong><br>\nGewogen und f&uuml;r zu leicht befunden: Schriftstellerin Katja Kullmann geht mit der Piratenpartei hart ins Gericht. Das Programm sei zu kurz, die Ausrichtung zu pragmatisch, kritisiert sie im Interview mit tagesschau.de. Stattdessen w&uuml;nscht sie sich mehr Volkspartei statt Saisonph&auml;nomen: &bdquo;Die Piratenpartei ist in dem Sinne eine Wirtschaftspartei, als dass sie sich f&uuml;r die Verbesserung von Wirtschafts- und Handelswegen einsetzt. Ihre Klientel sind die jungen Erwachsenen, die in gro&szlig;st&auml;dtischen R&auml;umen und jetzt schon als kleine und freie Unternehmer das Internet bewirtschaften. Daran ist grunds&auml;tzlich nichts auszusetzen, aber man darf die Piraten eben auch nicht romantisieren. &hellip; Ein Begriff wie &ldquo;solidarisch&rdquo; kommt im Parteiprogramm der Piraten nur einmal vor, ein Begriff wie &ldquo;individuell&rdquo; aber acht- oder neunmal. Die Wortwahl spiegelt die Wahrnehmung vieler von Gesellschaft und Gegenwart wider. Viele junge Erwachsene sind bereit, sich der Formel &ldquo;Sei deines Gl&uuml;ckes Schmied&rdquo; unterzuordnen und nehmen daf&uuml;r Leiharbeit, Zeitarbeit und Outsourcing in Kauf.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/piratenpartei178.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zum SPD-Bundesparteitag: Gabriel erkl&auml;rt &ldquo;das Zeitalter des Marktradikalismus&rdquo; f&uuml;r beendet &ndash; und hat doch noch gar nichts gegen ihn unternommen<\/strong><br>\nWeder hat sich die SPD grunds&auml;tzlich neu positioniert, noch hat sich die Welt, in der wir leben, seit 2007 irgendwie sp&uuml;rbar ver&auml;ndert, zumindest was das Geschehen an den Finanzm&auml;rkten anbelangt, oder die Lohnentwicklung, die hier&uuml;ber erzielten Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse Deutschlands und ihr Spiegelbild, die Leistungsbilanzdefizite vieler Handelspartner, die Einkommens- und Verm&ouml;genskonzentration usw. Im Gegenteil, der Marktradikalismus ist in vollem Gange &ndash; und selbst sich als SPD-Linke verstehende Sozialdemokraten haben nichts Besseres zu tun, als die SPD von ihrer Verantwortung frei zu sprechen und sich mit Sprechblasen gegen die Regierung zu begn&uuml;gen. Ausnahmen best&auml;tigen die Regel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=896\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Berlin &ndash; Irre Ehe<\/strong><br>\nBerlin packt Forschung und Wirtschaft in ein Ministerium: Wird Wissenschaft so noch kommerzieller?<br>\nAm Mittwoch vergangener Woche hat Berlins Regierender B&uuml;rgermeister Klaus Wowereit (SPD) Post bekommen. Der Kreis der Absender h&auml;tte illustrer kaum sein k&ouml;nnen &ndash; 22 Universit&auml;tsrektoren, Pr&auml;sidenten f&uuml;hrender Forschungsinstitute und weltbekannter Wissenschaftsorganisationen. Sie alle vereinte der Protest gegen eine Idee, die nicht nur auf den ersten Blick absurd erscheint: Der neue rot-schwarze Senat will die politische Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r Wissenschaft in zwei unterschiedliche Ministerien aufteilen. Die Forschung soll der Wirtschaft zugeschlagen werden, die Unis aber der neu zu schaffenden Senatsverwaltung f&uuml;r &raquo;Jugend, Bildung und Wissenschaft&laquo; unterstellt werden.<br>\nHei&szlig;t das, dass Forschung nach Meinung Wowereits und seines neuen CDU-Partners Frank Henkel keine Wissenschaft ist?, r&auml;tseln derzeit die politischen Beobachter in der Hauptstadt. Und was ist mit der Forschung, die an Universit&auml;ten stattfindet und nicht etwa an den Forschungsinstituten au&szlig;erhalb der Hochschulen? Ist die dann der Definition nach keine Forschung mehr?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/49\/C-Wissenschaft-Forschung\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Die Zeit&ldquo; rechtfertigt sich nach Guttenberg-Interview<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2011\/12\/01\/dlf_20111201_0826_1ad8646f.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast mp3)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Interessant anzuh&ouml;ren. Viele Leserinnen und Leser lassen sich nicht f&uuml;r dumm verkaufen und es gab zahlreiche K&uuml;ndigungen von Abonnements.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter letzt: Deutschland jubelt &uuml;ber die Steuerentlastung<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"470\" src=\"http:\/\/www.faz.net\/polopoly_fs\/1.1525899.1321032309!\/image\/4232806772.jpg_gen\/derivatives\/width610x580\/4232806772.jpg\" alt=\"Deutschland jubelt &uuml;ber die Steuerentlastung\" title=\"Deutschland jubelt &uuml;ber die Steuerentlastung\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/cartoons\/greser-lenz-gesammelte-werke-11129454.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(KR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11507","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11507","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11507"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11507\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11511,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11507\/revisions\/11511"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11507"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11507"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11507"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}