{"id":115092,"date":"2024-05-10T16:30:11","date_gmt":"2024-05-10T14:30:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092"},"modified":"2024-05-10T15:30:47","modified_gmt":"2024-05-10T13:30:47","slug":"hinweise-des-tages-ii-630","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h01\">Malaise der deutschen Gegenwart: &ldquo;Das Moralgef&auml;ngnis ist ein Kulturzustand&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h02\">Selektiver &Ouml;RR: Es gibt keinen &ldquo;Tag der Befreiung&rdquo; mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h03\">Offener Brief an Innensenatorin: Protest gegen Verbot der Sowjetfahne zum Tag der Befreiung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h04\">Vorwurf der Verletzung von Grundrechten: Yanis Varoufakis verklagt Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h05\">Chinesische Zeitung stuft Annalena Baerbock als &bdquo;rechtsextrem&ldquo; ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h06\">&laquo;Georgiens Gesetz zum ausl&auml;ndischen Einfluss ist vern&uuml;nftig&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h07\">Schlecht beraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h08\">D&uuml;stere Prognose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h09\">Stromnetze zu schwach f&uuml;r Elektroautos? Berliner Netzbetreiber reagiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h10\">Urteil zu Stuttgart 21 gefallen: Deutsche Bahn muss Milliardenmehrkosten alleine tragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h11\">Vor allem junge Menschen lehnen Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h12\">Generalstreik gegen Massenarmut in Argentinien &ndash; Menschen sparen an Milch und Medikamenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h13\">Beim Deutschlandticket f&uuml;hrt die Regierung scheibchenweise den Smartphone-Zwang f&uuml;r alle ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h14\">T&auml;ter auf dem Richterstuhl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h15\">Gro&szlig;britannien will Pandemievertrag nicht unterzeichnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h16\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Malaise der deutschen Gegenwart: &ldquo;Das Moralgef&auml;ngnis ist ein Kulturzustand&rdquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber Fundamentalisten in einer Wahnwelt, das Versagen des Staates und den Weg zur&uuml;ck zur offenen Gesellschaft. Antworten von Michael Andrick.<br>\nMichael Andricks &Auml;u&szlig;erungen sind eine Herausforderung f&uuml;r jene, die sachte Kritik am staatlichen Umgang mit der Corona-Pandemie bevorzugen (&ldquo;Immerhin war das doch eine Zeit der allgegenw&auml;rtigen Unsicherheit&rdquo;).<br>\nAndrick formuliert unverbl&uuml;mt und direkt: Er spricht vom &ldquo;Totalversagen des Staates&rdquo;. Das ist starker Tobak. In &ouml;ffentlichen Diskussion &uuml;ber Gefahren f&uuml;r die Demokratie wird ein anderer Ton bevorzugt &ndash; und der Konsens, wonach die Risiken haupts&auml;chlich von extremistischen Gegnern r&uuml;hren, sowohl von innen als auch von au&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Malaise-der-deutschen-Gegenwart-Das-Moralgefaengnis-ist-ein-Kulturzustand-9712250.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Selektiver &Ouml;RR: Es gibt keinen &ldquo;Tag der Befreiung&rdquo; mehr<\/strong><br>\nRBB, Tagesschau und die Waffe des Schweigens: Warum wird etwas ausgew&auml;hlt und weshalb wird anderes, Wichtiges weggelassen? Ein Ansto&szlig; zur Debatte. [&hellip;]<br>\nMit Blick auf den 8. Mai dieses Jahres wurde an jenem Tag im rbb-Inforadio immer wieder geredet, vor allem vom &ldquo;Tag des Endes des Zweiten Weltkrieges&rdquo;. Das war die vorherrschende Redeweise.<br>\nVielleicht, weil es mittlerweile auch (wieder) der herrschenden Perspektive entspricht? Was aber fehlt in dieser Hinsicht? Es mangelt auch hier an Artikulation verschiedener, insbesondere abweichender Sichtweisen auf diesen historischen Tag.<br>\nRelevante &ldquo;andere&rdquo; Meinungen zu diesem Thema finden sich kaum wieder. Gegen Ende des Beitrages wird zwar zweimal vom &ldquo;Tag der Kapitulation&rdquo; geredet. Aber hier gesamtdeutsch keine Rede (mehr) vom &ldquo;Tag der Befreiung&rdquo; (was immerhin der damalige Bundespr&auml;sident Richard von Weizs&auml;cker 1985 ja erstmals offiziell getan hatte).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Selektiver-OeRR-Es-gibt-keinen-Tag-der-Befreiung-mehr-9714281.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Medien und Medienkritik in Deutschland: Die vierte Gewalt in der Krise<\/strong><br>\n&bdquo;Die Medienkritik verh&auml;lt sich zu den Medien wie die Ornithologie zu den V&ouml;geln: Die V&ouml;gel wollen davon nichts wissen&ldquo;, sagt der deutsche Soziologe Harald Welzer. J&uuml;ngstes Beispiel daf&uuml;r sind die Reaktionen auf ein Manifest von Journalisten des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks (&Ouml;RR) und verschiedenen Intellektuellen. Die Autoren diagnostizieren darin eine Einschr&auml;nkung der Meinungsfreiheit und fordern eine tiefgreifende Strukturreformen des &Ouml;RR.[1] Sendeanstalten, Verb&auml;nde und private Medien wiesen die Kritik im Gro&szlig;en und Ganzen reflexartig zur&uuml;ck, ohne auf die ausf&uuml;hrliche Liste von Argumenten und Reformvorschl&auml;gen einzugehen. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Tageszeitung Taz r&uuml;ckten das Manifest sogar in die rechte Ecke, obwohl es daf&uuml;r keine Belege gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fabian-scheidler.de\/medien-und-medienkritik-in-deutschland-die-vierte-gewalt-in-der-krise\/\">Fabian Scheidler<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Offener Brief an Innensenatorin: Protest gegen Verbot der Sowjetfahne zum Tag der Befreiung<\/strong><br>\nNachfahre des SPD-Begr&uuml;nders Lassalle an Berlins SPD-Innensenatorin Iris Spranger: &bdquo;Sie verletzen das Grundgesetz und brechen den Amtseid!&ldquo;<br>\nZum Zeichen der Niederlage Hitlerdeutschlands wehte noch vor der formellen Kapitulation die rote Sowjetfahne mit Hammer, Sichel und Sowjetsternen in Gold &uuml;ber dem Reichstag. Unter dieser Flagge befreite die Rote Armee die Deutschen vom Nationalsozialismus.<br>\nIn dieser Armee k&auml;mpften Angeh&ouml;rige der mehr als hundert zur Sowjetunion geh&ouml;rigen Nationalit&auml;ten und V&ouml;lkerschaften.<br>\nNun hat die Berliner Innensenatorin, die Sozialdemokratin Iris Spranger, das Zeigen der Sowjetfahne w&auml;hrend der Gedenkfeiern zum Tag der Befreiung am 8.\/9. Mai 2024 verboten. Gerhard Langguth, Nachfahre des SPD-Gr&uuml;nders Ferdinand Lassalle, Sohn antifaschistischer Widerstandsk&auml;mpfer, richtete deshalb das folgende Protestschreiben an die Innensenatorin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/8-mai-tag-der-befreiung-protest-gegen-verbot-der-sowjetfahne-offener-brief-an-berliner-senat-li.2213118\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114910\">Am Tag der Befreiung ist die Fahne der Befreier verboten<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Fahnenverbot am &ldquo;Tag des Sieges&rdquo;: Was stimmt mit euch nicht?<\/strong><br>\nAusgerechnet am Tag von Deutschlands Befreiung vom Hitler-Faschismus hat die Berliner Polizei das Zeigen von Fahnen und anderen Symbolen der Sowjetunion verboten. Unser Autor Tom J. Wellbrock hat dazu eine klare Meinung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/205148-fahnenverbot-am-tag-sieges-was\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vorwurf der Verletzung von Grundrechten: Yanis Varoufakis verklagt Deutschland<\/strong><br>\nGriechischem Politiker war Einreise und Bet&auml;tigung verboten worden. Auskunft &uuml;ber Hintergr&uuml;nde verweigert. So reagieren Varoufakis und seine Bewegung.<br>\nDer ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis verklagt die deutschen Beh&ouml;rden wegen Verletzung seiner Grundrechte und Verleumdung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Vorwurf-der-Verletzung-von-Grundrechten-Yanis-Varoufakis-verklagt-Deutschland-9713278.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Chinesische Zeitung stuft Annalena Baerbock als &bdquo;rechtsextrem&ldquo; ein<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock hat den Rechtsextremismus oft verurteilt. In China gilt sie bei einigen wegen ihrer Au&szlig;enpolitik jedoch selbst als &bdquo;rechtsextrem&ldquo;.<br>\nWeil sie &bdquo;ideologisch stark voreingenommen&ldquo; sei und ihren &bdquo;Werten&ldquo; Vorrang vor Pragmatismus gebe, hat eine chinesische Zeitung Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) als rechtsextrem eingestuft. In einem Artikel der &bdquo;Global Times&ldquo; hei&szlig;t es &uuml;ber Baerbock und die &bdquo;rechten Gr&uuml;nen&ldquo;:<br>\n&bdquo;W&auml;hrend Scholz k&uuml;rzlich China besuchte und viele positive Vereinbarungen traf, waren die von den rechtsextremen Gr&uuml;nen kontrollierten deutschen Au&szlig;en- und Wirtschaftsministerien mit der von Scholz gef&uuml;hrten Sozialdemokratischen Partei, insbesondere zur China-Politik, uneins.&ldquo; (&hellip;)<br>\nGrund f&uuml;r die Verurteilung sei vermutlich, dass Baerbock k&uuml;rzlich eine &Uuml;bungsmission der Fregatte &bdquo;Baden-W&uuml;rttemberg&ldquo; im S&uuml;dchinesischen Meer angek&uuml;ndigt hatte, berichtet die &bdquo;Bild&ldquo;.<br>\nChina betrachte Deutschlands Verhalten im ostasiatischen Raum als Bedrohung und &bdquo;Aufwertung der Taiwan-Frage&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/peking-chinesische-zeitung-stuft-annalena-baerbock-und-gruene-als-rechtsextrem-ein_id_259930669.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114793#h02\">Baerbock schlie&szlig;t deutsche Fregatte in Taiwanstra&szlig;e nicht aus<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&laquo;Georgiens Gesetz zum ausl&auml;ndischen Einfluss ist vern&uuml;nftig&raquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend die deutschsprachigen Zeitungen in ihrer Berichterstattung &uuml;ber die Demonstrationen in Tiflis &ndash; wie so oft wohl absichtlich (*) &ndash; nicht erw&auml;hnen, dass auch die USA ein Gesetz haben, gem&auml;ss dem ausl&auml;ndische Organisationen ihre Finanzierung offenlegen m&uuml;ssen, wenn sie sich in die politische Diskussion einmischen, sagt sogar die bekannte US-Plattform &laquo;The American Conservative&raquo;, dass das von der georgischen Partei &laquo;Georgischer Traum&raquo; eingebrachte Gesetz &laquo;vern&uuml;nftig&raquo; sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/georgiens-gesetz-zum-auslaendischen-einfluss-ist-vernuenftig\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schlecht beraten<\/strong><br>\nWes Geistes Kind ist die deutsche Wirtschaftspolitik? Seit Jahrzenten wird in der Bundesrepublik strikt nach konservativ-neoklassischen und neoliberalen Ma&szlig;gaben gehandelt. Eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung zeigt, wie die Beir&auml;te der Bundesministerien dieses Denken verstetigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/15-2024\/schlecht-beraten\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>D&uuml;stere Prognose<\/strong><br>\nRund die H&auml;lfte der aktuell 22 Millionen Vollzeitbesch&auml;ftigten erwartet eine Rente von unter 1.500 Euro.<br>\nDie Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Anfrage der Linksfraktion schlug Anfang September 2023 bei den 22 Millionen Vollzeitbesch&auml;ftigten in Deutschland wie ein Blitz ein. Die H&auml;lfte von ihnen erwartet eine Rente von weniger als 1.500 Euro monatlich, wenn sie auf dem derzeitigen Lohnniveau bleiben. Im vergangenen Jahr war noch ein Bruttomonatslohn in H&ouml;he von 3.371 Euro bei einer Vollzeitbesch&auml;ftigung erforderlich, um auf eine Rente in H&ouml;he von 1.500 Euro zu kommen. Zum 1. Juli dieses Jahres lag die Schwelle bereits bei 3.602 Euro brutto im Monat, was einem Stundenlohn von 20,78 Euro entspricht. F&uuml;r eine k&uuml;nftige monatliche Rente in H&ouml;he von 1.200 Euro ist derzeit rechnerisch ein Stundenlohn von 16,62 Euro bei einer w&ouml;chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden &uuml;ber 45 Jahre n&ouml;tig, f&uuml;r eine Rente in H&ouml;he von 1.300 Euro ein Stundenlohn von 18,01 Euro. Konkret hei&szlig;t das, selbst wenn der Mindestlohn zum 1. Januar 2024 von 12,00 auf 12,41 Euro ansteigt, sind die lohnabh&auml;ngigen Menschen noch weit entfernt von den 16,62 Euro, die n&ouml;tig sind, um eine Rente von lediglich 1.200 Euro zu erreichen. Ein Text zur Sonderausgabe &bdquo;Armut in Deutschland&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/dustere-prognose\">Manova <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stromnetze zu schwach f&uuml;r Elektroautos? Berliner Netzbetreiber reagiert<\/strong><br>\n62 Prozent der Deutschen haben laut neuer Umfrage Angst, dass nicht genug Strom f&uuml;r Elektroautos da sein wird. Was Stromnetz Berlin und Vattenfall dazu sagen.<br>\nElektroautos haben es auf dem deutschen Markt weiterhin schwer. Im April waren nur 12,2 Prozent der neu zugelassenen Autos elektrisch, wie neue Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) zeigen; Benziner lagen mit einem Anteil von 37,3 Prozent auf Platz eins. Auch der Anteil von Elektroautos am gesamten Bestand in Deutschland ist mit 2,4 Prozent weiterhin gering, und Plug-in-Hybride liegen nur bei 1,9 Prozent.<br>\nWarum verkaufen sie sich so schlecht? Der Wegfall der Kaufpr&auml;mie spielt hier zwar eine Rolle, aber nicht nur. Das Automobilbarometer 2024 des Finanzunternehmens Consors Finanz zeigt, dass ein wichtiger Grund f&uuml;r die Skepsis der Deutschen neben den hohen Stromkosten die Stromversorgung ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/stromnetze-zu-schwach-fuer-elektroautos-berliner-netzbetreiber-reagiert-li.2212951\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Urteil zu Stuttgart 21 gefallen: Deutsche Bahn muss Milliardenmehrkosten alleine tragen<\/strong><br>\nDass Stuttgart 21 teurer wird als urspr&uuml;nglich geplant, ist lange bekannt. Unklar war aber bislang, wer die milliardenteuren Mehrkosten bezahlen muss. Nun ist ein Urteil gefallen.<br>\nDie Deutsche Bahn muss die milliardenschweren Mehrkosten des Bahnprojekts Stuttgart 21 alleine tragen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart wies am Dienstag die Klagen mehrerer Gesellschaften der Bahn gegen das Land Baden-W&uuml;rttemberg, die Stadt Stuttgart, den Verband Region Stuttgart und den Flughafen Stuttgart ab.<br>\nMit den Klagen wollte die DB erreichen, dass sich die Projektpartner finanziell an den Mehrkosten beteiligen. Die Klagen seien teils unzul&auml;ssig und teils zul&auml;ssig, aber unbegr&uuml;ndet, sagte der Vorsitzende Richter Wolfgang Kern bei der Urteilsverk&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/urteil-gefallen-deutsche-bahn-muss-mehrkosten-von-stuttgart-21-alleine-tragen-11629385.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vor allem junge Menschen lehnen Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht ab<\/strong><br>\nDer CDU-Parteitag in Berlin hat am Dienstag f&uuml;r eine schrittweise R&uuml;ckkehr zur Wehrpflicht gestimmt. Damit hat die Debatte um die Wiedereinf&uuml;hrung neuen Z&uuml;ndstoff bekommen. Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine ist dieses Thema wieder st&auml;rker in den Fokus ger&uuml;ckt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius will bis zum Sommer dar&uuml;ber entscheiden. Vor allem junge Leute lehnen eine R&uuml;ckkehr zur Wehrpflicht ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/wiedereinfuehrung-wehrpflicht-junge-menschen-dagegen-100.html%20\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Generalstreik gegen Massenarmut in Argentinien &ndash; Menschen sparen an Milch und Medikamenten<\/strong><br>\nJavier Milei wollte Argentiniens Wirtschaft reich &bdquo;wie Deutschland&ldquo; machen. Doch seine Politik geht zulasten der &Auml;rmsten. Die Bev&ouml;lkerung protestiert.<br>\nIn der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires werden sich am Donnerstag voraussichtlich Hunderttausende Demonstranten am Generalstreik gegen die Regierung von Pr&auml;sident Javier Milei beteiligen.<br>\n&bdquo;Wir glauben, dass es sich um einen energischen Streik handeln wird&ldquo;, sagt Jorge Sola, Pressesprecher des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes Argentiniens, der Berliner Zeitung. Alle Aktivit&auml;ten sollen als Zeichen des Protestes eingestellt werden, um auf die &bdquo;brutalen Anpassungen&ldquo; aufmerksam zu machen, mit denen Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslose konfrontiert seien. Die Gewerkschaft habe keine M&ouml;glichkeit bekommen, mit der Regierung in einen fruchtbaren Dialog zu treten, teilt die Gewerkschaft mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/generalstreik-gegen-massenarmut-in-argentinien-menschen-sparen-an-milch-und-medikamenten-li.2213313\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Beim Deutschlandticket f&uuml;hrt die Regierung scheibchenweise den Smartphone-Zwang f&uuml;r alle ein<\/strong><br>\nDas von vielen im Nah- und Fernverkehr genutzte Deutschlandticket wird seit 1. Mai nicht mehr in Papierform, sondern nur noch auf einem Handy oder als Chipkarte akzeptiert. Die Ausgabe von Chipkarten liegt im Ermessen der Anbieter, sodass vielerorts ein Handyzwang besteht. Die Stellungnahme der Verantwortlichen zur Diskriminierung von Millionen Menschen ohne Smartphone grenzt an Verh&ouml;hnung. Doch es hat sich gezeigt, dass man ihnen erfolgreich Dampf machen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/deutschlandticket-handyzwang\/\">Henry Matthe&szlig; auf Geld und mehr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>T&auml;ter auf dem Richterstuhl<\/strong><br>\nPl&ouml;tzlich wollen die politisch Verantwortlichen die Coronajahre &bdquo;aufarbeiten&ldquo;, dabei aber m&ouml;glichst unter sich bleiben &mdash; dem m&uuml;ssen wir einen Riegel vorschieben.<br>\nJens Spahn will kein &bdquo;Querdenker-Tribunal&ldquo;. Alena Buyx beklagt das &bdquo;Bed&uuml;rfnis, Schuldige zu suchen&ldquo;. Das politische Establishment geruhte erst in dem Moment, an eine Aufarbeitung der Coronazeit zu denken, als die &bdquo;Fehler&ldquo;, die gemacht wurden, nicht mehr g&auml;nzlich zu leugnen waren. Nun dr&auml;ngeln sich viele, dem Tribunal anzugeh&ouml;ren, das &uuml;ber die Coronaverbrechen zu urteilen hat. Der Grund liegt auf der Hand: Wenn dieselben Personen unmittelbar von der Anklagebank auf den Richterstuhl wechseln, kann man sich ausmalen, wie das Urteil ausfallen wird: &bdquo;Nicht schuldig!&ldquo; Ein zweites Mal w&uuml;rden so die zahlreichen Opfer verh&ouml;hnt, und nichts st&uuml;nde einer zweiten Runde bei diesem b&ouml;sen Spiel im Weg. Echte Aufarbeitung ist jedoch nur m&ouml;glich, wenn die totalit&auml;ren Strukturen, die uns das alles eingebrockt haben, aufgedeckt und die Verantwortlichen ohne Ansehen der Person schonungslos zur Rechenschaft gezogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/tater-auf-dem-richterstuhl\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien will Pandemievertrag nicht unterzeichnen<\/strong><br>\nDie britische Regierung hat angek&uuml;ndigt, den WHO-Pandemievertrag nicht zu unterzeichnen. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte: &bdquo;Wir werden die Annahme des Abkommens nur dann unterst&uuml;tzen und im Namen des Vereinigten K&ouml;nigreichs akzeptieren, wenn er eindeutig im nationalen Interesse des Vereinigten K&ouml;nigreichs ist und die nationale Souver&auml;nit&auml;t respektiert,&ldquo; Auch im US-Senat sto&szlig;en Pandemievertrag und Reform der Internationalen Gesundheitsvorschriften auf massiven Widerstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/grossbritannien-will-pandemievertrag-nicht-unterzeichnen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und was sagt die deutsche Bundesregierung zu den beiden Vertr&auml;gen? Sieht insbesondere das Bundesgesundheitsministerium in ihnen die nationalen Interessen und Souver&auml;nit&auml;t Deutschlands gewahrt? Immerhin ist Deutschland mit seinem &ldquo;Regul&auml;r- oder Pflichtbeitrag&rdquo; einer der gr&ouml;&szlig;ten Geldgeber der WHO. Freiwillige Beitr&auml;ge w&uuml;rden jedoch  &ldquo;immer bedeutsamer&rdquo;, aber:<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;Oft sind freiwillig geleistete Beitr&auml;ge zweckgebunden oder an bestimmte T&auml;tigkeitsfelder der WHO gekn&uuml;pft. So wird beispielsweise das WHO-Projekt Globale Allianz f&uuml;r Impfstoffe und Immunisierung (Global Alliance for Vaccines and Immunization: GAVI) teilweise als &ouml;ffentlich-private Partnerschaft finanziert mit einem <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/weltgesundheitsorganisation-1744900\">erheblichen Finanzanteil der Bill and Melinda Gates Foundation.<\/a>&rdquo; Ob so die weltweite Gesundheit tats&auml;chlich verbessert wird, ist fraglich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Russland vor dem Kollaps? &ndash; Die aktuelle Lage aus erster Hand<\/strong><br>\nWirtschafts- &amp; Russlandexperte Wolfgang J. Hummel kennt Russland, die Ukraine und Osteuropa seit Jahrzehnten. Erst im April und Mai besuchte er Kaliningrad, Georgien und Sotschi.<br>\nWie ist die aktuelle Stimmung? Wie wirken die Sanktionen?<br>\nWie denkt man &uuml;ber Deutschland und wie den Krieg und das Sterben beenden?<br>\nBericht, Analyse, Bilder.\n<p>Freitag, 24. Mai, 19 Uhr<br>\nRaum, Rungestra&szlig;e 20, Berlin-Mitte<br>\nUnkostenbeitrag 5 Euro<\/p>\n<p>Anmeldung unter <a href=\"mailto:info@berlin-im-dialog.net\">info@berlin-im-dialog.net<\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.berlin-im-dialog.net\">Berlin im Dialog<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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