{"id":115243,"date":"2024-05-15T09:06:07","date_gmt":"2024-05-15T07:06:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243"},"modified":"2024-05-15T11:42:13","modified_gmt":"2024-05-15T09:42:13","slug":"hinweise-des-tages-4604","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h01\">Unsere Steuersysteme lassen sich reparieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h02\">&bdquo;Jetzt ist erst mal schwitzen angesagt&ldquo;: Scholz stellt sich im Haushaltsstreit an die Seite von Lindner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h03\">600 Milliarden Euro staatliche Extra-Investitionen &uuml;ber 10 Jahre k&ouml;nnen &ouml;ffentliche Infrastruktur und Wirtschaft zukunftsf&auml;hig machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h04\">Stark-Watzinger allein gegen alle: BAf&ouml;G-Reform 2024 im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h05\">Ansteckende Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h06\">Neue Klatsche f&uuml;r die Regierung: Mehr Verg&uuml;tungen f&uuml;r Windr&auml;der, weil Strompreise sinken?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h07\">Springer-Hetze gegen Protestcamp: Kehren die finsteren Zeiten von 1968 zur&uuml;ck?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h08\">&ldquo;Israel wird ohne Sieg dastehen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h09\">Folge von Krieg und Katastrophen Zahl der Binnenfl&uuml;chtlinge so hoch wie nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h10\">Georgien billigt Gesetz: Warum das &ldquo;Agentengesetz&rdquo; Putin freuen d&uuml;rfte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h11\">Die Krim zehn Jahre danach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h12\">Slowakei will Pandemievertrag und IHR-Reform nicht zustimmen &ndash; Medien und Bundestag besch&auml;mt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h13\">Alle wissen es<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115243#h14\">Blog gegen Desinformation verliert die Gemeinn&uuml;tzigkeit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Unsere Steuersysteme lassen sich reparieren<\/strong><br>\nDie Steuers&auml;tze typischer Multimillion&auml;rinnen und Milliard&auml;re liegen in Deutschland und &Ouml;sterreich weit unter den vorgesehenen H&ouml;chststeuers&auml;tzen. Ausgerechnet die als Steuersumpf bekannte Schweiz zeigt: Eine Verm&ouml;genssteuer kann gegenlenken.<br>\nBei der Fr&uuml;hjahrstagung des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) in Washington unterst&uuml;tzten der franz&ouml;sische Finanzminister und die Chefin des IWF einen koordinierten Vorsto&szlig; f&uuml;r eine h&ouml;here Besteuerung von Superreichen. Bereits beim Treffen der G20-Finanzminister im Februar dieses Jahres setzte der brasilianische Finanzminister die Verm&ouml;gensteuer zum ersten Mal auf die Agenda. Zur Debatte stand eine globale Mindeststeuer von 2 Prozent auf die Verm&ouml;gen der reichsten Menschen weltweit. Zudem forderte auch Joe Biden in seiner Rede zur Lage der Nation im M&auml;rz eine Mindeststeuer von 25 Prozent auf die Einkommen von Milliard&auml;rinnen und Milliard&auml;ren.<br>\nChristian Lindner &auml;u&szlig;erte sich am Rande der IWF-Tagung erwartungsgem&auml;&szlig; ablehnend. Es gebe bereits eine angemessene Besteuerung von Einkommen. Das stimmt offenkundig nicht, wie aktuell Untersuchungen des Netzwerks Steuergerechtigkeit, des Momentum Instituts und der KOF\/ETH Z&uuml;rich zu den tats&auml;chlichen Steuers&auml;tzen von Superreichen in Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jacobin.de\/artikel\/steuersystem-vermoegenssteuer-superreiche-iwf\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Jetzt ist erst mal schwitzen angesagt&ldquo;: Scholz stellt sich im Haushaltsstreit an die Seite von Lindner<\/strong><br>\nKanzler Scholz unterst&uuml;tzt die Sparvorgaben des Finanzministers. Lindner habe den Ressorts mit ihm abgesprochene Limits genannt. Zudem fordert er eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich inmitten des Haushaltsstreits an die Seite von Finanzminister Christian Lindner (FDP) gestellt und an die Verantwortung der Bundesminister appelliert. &bdquo;Der Finanzminister hat den Ressorts Limits genannt &ndash; das war mit mir abgesprochen&ldquo;, sagte Scholz dem &bdquo;Stern&ldquo; laut Vorabmeldung vom Dienstag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/jetzt-ist-erstmal-schwitzen-angesagt-scholz-stellt-sich-im-haushaltsstreit-an-die-seite-von-lindner-11656112.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>600 Milliarden Euro staatliche Extra-Investitionen &uuml;ber 10 Jahre k&ouml;nnen &ouml;ffentliche Infrastruktur und Wirtschaft zukunftsf&auml;hig machen<\/strong><br>\nDer deutsche Staat muss und kann &uuml;ber die kommenden zehn Jahre j&auml;hrlich etwa 60 Milliarden Euro gezielt zus&auml;tzlich investieren, um Infrastruktur, Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsf&auml;hig zu machen mit Blick auf Klimaschutz und Klimaanpassung, Energie- und Verkehrswende, demografischen Wandel und Digitalisierung. Mit den insgesamt rund 600 Milliarden Euro k&ouml;nnten bis Mitte der 2030er Jahre nicht nur der Investitionsstau in den Kommunen aufgel&ouml;st werden, sondern auch dringend n&ouml;tige Fortschritte in der Qualit&auml;t der Bildungsinfrastruktur, bei Energie- und Verkehrsnetzen, &Ouml;ffentlichem Verkehr sowie bei der Dekarbonisierung des Landes erzielt werden. Eine derartige Investitionsoffensive w&uuml;rde wirtschaftliche Vorteile &uuml;ber Jahrzehnte bringen &ndash; etwa weil eine h&ouml;here Produktivit&auml;t durch bessere Bildung und effektivere Technik die geringere Anzahl an Arbeitskr&auml;ften in einer alternden Gesellschaft teilweise ausgleichen kann.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-600-milliarden-euro-staatliche-extra-investitionen-60422.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/infrastruktur-modernisierung-sondervermoegen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stark-Watzinger allein gegen alle: BAf&ouml;G-Reform 2024 im Bundestag<\/strong><br>\nAm Donnerstag ber&auml;t das Parlament erstmals die Novelle der Bundesregierung zur Bundesausbildungsf&ouml;rderung. Im Vorfeld macht ein breites B&uuml;ndnis gegen die Pl&auml;ne Front, speziell gegen die fehlende Regelsatzzugabe. Auch innerhalb der Ampelkoalition gibt es Streit. Kritiker drohen mit Mittelsperre, sollte die Ministerin ihr Ding durchziehen.<br>\nWird es doch noch etwas mit dem gro&szlig;en Wurf beim BAf&ouml;G? Oder bleibt es bei den k&uuml;mmerlichen Ma&szlig;nahmen, mit denen Bettina Stark-Watzinger (FDP) bei der Bundesausbildungsf&ouml;rderung nachjustieren m&ouml;chte? In dieser Woche wird es ernst: Am Donnerstag befasst sich der Bundestag in erster Lesung mit dem Gesetzentwurf f&uuml;r eine 29. BAf&ouml;G-Novelle aus dem Hause der Bundesbildungsministerin.<br>\nDie Vorlage steht von praktisch allen Seiten unter Beschuss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-3002-erste-lesung-bafoegreform2024.php\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ansteckende Armut<\/strong><br>\nDie B&uuml;rgergeldbeh&ouml;rde zwingt die Partner von Betroffenen, finanziell f&uuml;r diese einzustehen und greift so massiv in Paarbeziehungen ein.<br>\nWie tief ist deine Liebe? Vielleicht reicht sie aus, um dir ein Zusammenleben mit der geliebten Person vorstellen zu k&ouml;nnen. Aber was ist, wenn man als Preis f&uuml;r die Partnerschaft quasi ins B&uuml;rgergeld-System einheiraten und alle Erniedrigungen und Schikanen der Beh&ouml;rde mit dem Partner teilen muss, obwohl man selbst genug verdient? Die Beh&ouml;rden n&auml;mlich versuchen nicht nur Erwerbslose, sondern auch deren Mitbewohner komplett ihrem rigiden Reglement zu unterwerfen. Die Folge ist, dass nicht wenige Partnerschaften unter diesen besonderen Bedingungen zerbrechen. B&uuml;rgergeldempf&auml;nger m&uuml;ssen nicht nur unter finanziell klammen Bedingungen &uuml;berleben, auch auf dem &bdquo;Beziehungsmarkt&ldquo; sind ihre Chancen gering. Die Liebe orientiert sich im Zweifelsfall doch oft dorthin, wo mehr Geld ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/ansteckende-armut\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue Klatsche f&uuml;r die Regierung: Mehr Verg&uuml;tungen f&uuml;r Windr&auml;der, weil Strompreise sinken?<\/strong><br>\nIm Klimafonds der Ampelregierung droht eine L&uuml;cke von zehn Milliarden Euro. Die F&ouml;rderung von neuen Heizungen ist gef&auml;hrdet. Der Grund: Hohe Einspeiseverg&uuml;tungen.<br>\nIm Klima- und Transformationsfonds (KTF), einem Sonderverm&ouml;gen der Bundesregierung zur Finanzierung der Energiewende und insbesondere neuer Heizungen, droht ein Fehlbetrag von rund zehn Milliarden Euro f&uuml;r das laufende Jahr, berichtet der Spiegel unter Berufung auf die Regierungskreise.<br>\nGrund daf&uuml;r ist der gesunkene Strompreis f&uuml;r den Gro&szlig;handel. Sinkt dieser, muss die Bundesregierung mehr Einspeisungsverg&uuml;tungen an die Betreiber &auml;lterer Windr&auml;der und Solaranlagen bezahlen, welche diesen garantiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/neue-klatsche-fuer-die-regierung-mehr-verguetungen-fuer-windraeder-zahlen-weil-strompreise-sinken-li.2214550\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Springer-Hetze gegen Protestcamp: Kehren die finsteren Zeiten von 1968 zur&uuml;ck?<\/strong><br>\nMeinung Lehrende verwahren sich in einer Erkl&auml;rung gegen die R&auml;umung eines Gaza-Protestcamps an der FU Berlin. Unseren Autor erinnert das an Repressionen und Denunziationen, denen Studentenproteste einst an gleicher Stelle ausgesetzt waren [&hellip;]<br>\nSelten ist es mir so leichtgefallen, eine derart ausgewogene und &bdquo;harmlose&ldquo; Erkl&auml;rung zu unterschreiben, die lediglich an Selbstverst&auml;ndlichkeiten erinnert: an Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und andere in der deutschen Verfassung verbriefte demokratische Grundrechte. In dem Statement hei&szlig;t es: &bdquo;Unabh&auml;ngig davon, ob wir mit den konkreten Forderungen des Protestcamps einverstanden sind, stellen wir uns vor unsere Studierenden und verteidigen ihr Recht auf friedlichen Protest &hellip; Die Versammlungs- und Meinungsfreiheit sind grundlegende demokratische Rechte, die auch und gerade an Universit&auml;ten zu sch&uuml;tzen sind.&ldquo; Die Erkl&auml;rung, die inzwischen &uuml;ber 370 Hochschullehrer und knapp 1000 weitere Unterst&uuml;tzende unterschrieben haben, stellt au&szlig;erdem die Dringlichkeit des Anliegens der Protestierenden angesichts der angek&uuml;ndigten Bombardierung Rafahs und der Versch&auml;rfung der humanit&auml;ren Krise in Gaza heraus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/eckart-leiser\/polizei-gegen-studenten-die-missachtung-demokratischer-rechte-ist-eklatant%20\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Israel wird ohne Sieg dastehen&rdquo;<\/strong><br>\nDer israelische Schriftsteller und Friedensaktivist Amos Oz erkl&auml;rt, weshalb er die Bodenoffensive im Gaza-Streifen unterst&uuml;tzt &ndash; und welchen Ausweg er sieht. [&hellip;]<br>\nNun, ich f&uuml;rchte, es gibt keinen Weg, zivile Opfer unter den Pal&auml;stinensern zu vermeiden, solange sich der Nachbar sein Kind auf den Scho&szlig; setzt und in Ihr Kinderzimmer schie&szlig;t.<br>\nFunktioniert diese Analogie wirklich? Gaza ist eng besiedelt und Hamas-Stellungen sind zwangsl&auml;ufig in Wohngebieten.<br>\nJa &ndash; und das ist die Strategie der Hamas. Deshalb kann Israel nur verlieren. Je mehr israelische Opfer es gibt, desto besser f&uuml;r die Hamas. Je mehr pal&auml;stinensische Zivilisten sterben, desto besser f&uuml;r die Hamas.<br>\nBetrachten Sie die gegenw&auml;rtige Bodenoffensive, um bei Ihren Worten zu bleiben, als begrenzt oder unbegrenzt?<br>\nIch glaube, zum Teil ist sie exzessiv. Ich habe keine detaillierten Informationen dar&uuml;ber, was auf dem Boden passiert, aber nach einigen der Treffer zu urteilen, die die Armee in Gaza verursacht hat, ist sie zumindest in einigen Punkten exzessiv &ndash; gerechtfertigt, aber exzessiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/amos-oz-israel-kann-nur-verlieren\/a-17823004\">Deutsche Welle<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das Interview der Deutschen Welle mit Amos Oz stammt aus dem Jahr 2014. Der israelische Schriftsteller ist 2018 verstorben. Seine damaligen Ausf&uuml;hrungen sind mit Blick auf die Gegenwart aber immer noch bemerkenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Folge von Krieg und Katastrophen Zahl der Binnenfl&uuml;chtlinge so hoch wie nie<\/strong><br>\nEs sind vor allem Kriege und Konflikte, die immer mehr Menschen weltweit zur Flucht im eigenen Land zwingt. Noch nie waren es so viele wie jetzt, zeigt eine Erhebung einer UN-nahen Beobachtungsstelle.<br>\nKriege und Konflikte haben die Zahl der Menschen, die im eigenen Land auf der Flucht sind, weltweit auf einen neuen H&ouml;chststand getrieben. 75,9 Millionen Menschen waren Ende 2023 Binnenvertriebene &ndash; also aus ihren Ortschaften geflohen und anderswo in ihrem Heimatland untergekommen. Das berichtete die Beobachtungsstelle f&uuml;r Binnenvertriebene (IDMC) in Genf. Das waren rund sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 50 Prozent mehr als f&uuml;nf Jahre zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afrika\/binnenvertriebene-fluechtlinge-krieg-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Georgien billigt Gesetz: Warum das &ldquo;Agentengesetz&rdquo; Putin freuen d&uuml;rfte<\/strong><br>\nTrotz massiver Proteste hat Georgiens Regierung ein umstrittenes Gesetz verabschiedet. Kritiker f&uuml;rchten, dass Medien und NGOs damit diskreditiert werden sollen. Wie in Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/ausland\/georgien-proteste-agentengesetz-verabschiedet-russland-100.html%20\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.H.:<\/strong> Wie gut, dass all unsere Medien f&uuml;r uns mitdenken. Bei den Berichten &uuml;ber das *umstrittene* Gesetz in Georgien ist das perfekt zu erkennen. Fast alle Artikel sind schon im Suchergebnis im perfekten Gleichklang. Sind andere Gesetze eigentlich nicht umstritten? Leider war dann keine Zeit bzw kein Platz mehr in den Medien, um &uuml;ber das *un*umstrittene* Vorhaben der EU zu <a href=\"https:\/\/germany.representation.ec.europa.eu\/news\/paket-zur-verteidigung-der-demokratie-gegen-verdeckte-einflussnahme-aus-dem-ausland-2023-12-12_de\">berichten<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Georgien widersetzt sich EU &ndash; Sanktionen?<\/strong><br>\nGegen den erkl&auml;rten Willen der EU hat das Parlament in Georgien das umstrittene &ldquo;Foreign Agents&rdquo;-Gesetz verabschiedet. Setzt es nun Sanktionen?<br>\nMit dem umstrittenen Gesetz, das Kritiker als &ldquo;russisches Gesetz&rdquo; denunzieren, soll &ldquo;ausl&auml;ndische Einflussnahme&rdquo; in Georgien offengelegt und abgewehrt werden.<br>\nDemnach m&uuml;ssen sich Organisationen und Medien, die zu mindestens 20 Prozent aus dem Ausland finanziert werden, k&uuml;nftig bei den Beh&ouml;rden als Organe registrieren lassen, welche die &ldquo;Interessen ausl&auml;ndischer M&auml;chte verfolgen&rdquo;.<br>\n&Auml;hnliche Gesetze gibt es in Russland, aber auch in den USA. Die Opposition f&uuml;rchtet, die Novelle diene der Ausschaltung der Zivilgesellschaft, die vor allem von NGO aus der EU und den USA unterst&uuml;tzt und finanziert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/georgien-widersetzt-sich-eu-sanktionen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Krim zehn Jahre danach<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung auf der Halbinsel Krim im Schwarzen Meer hat sich nie zur Ukraine zugeh&ouml;rig gef&uuml;hlt, Chruschtschows Entscheid im Jahr 1954 hin oder her. Und 2014, nach dem Putsch auf dem Maidan, haben sich die Menschen auf der Krim im Sinne der Selbstbestimmung der V&ouml;lker entschieden, sich von der Ukraine zu trennen und sich mit Russland wiederzuvereinen. Stefano di Lorenzo hat in den letzten Wochen die Krim besucht. Hier sein erster Bericht. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-krim-zehn-jahre-danach\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Slowakei will Pandemievertrag und IHR-Reform nicht zustimmen &ndash; Medien und Bundestag besch&auml;mt<\/strong><br>\nNach den USA, den Niederlanden und Gro&szlig;britannien hat auch die slowakische Regierung angek&uuml;ndigt, dem WHO-Pandemievertrag und der geplanten Versch&auml;rfung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) wegen bef&uuml;rchteter Souver&auml;nit&auml;tseinbu&szlig;en in ihrer gegenw&auml;rtigen Form nicht zuzustimmen. Sie sollten eigentlich auf der am 27. Mai beginnenden Weltgesundheitsversammlung verabschiedet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/slowakei-ihr-pandemievrtrag\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist zu bef&uuml;rchten, dass ein gro&szlig;er Teil der Bev&ouml;lkerung &ndash; nicht lediglich bei diesem Thema, aber im Gegensatz zu den Bev&ouml;lkerungen anderer Staaten &ndash; aufgrund des immer enger gewordenen Meinungskorridors der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; schlecht informiert ist. Der neue Entwurf des Pandemievertrags respektiert die souver&auml;ne Entscheidung der Regierungen, ihre Souver&auml;nit&auml;t an die WHO <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114313#h10\">abzugeben<\/a>. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115092#h15\">Gro&szlig;britannien will Pandemievertrag nicht unterzeichnen<\/a>. Erinnert sei jedoch daran, dass im Deutschen Bundestag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111610#h14\">lediglich BSW und AfD gegen Pandemievertrag und IHR-Reform sind<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Alle wissen es<\/strong><br>\nAlle wissen, dass Deutschland eine Welle unerwarteter Erkrankungen und Todesf&auml;lle erlebt. Politik und Justiz schauen jedoch weg. Wir leben im &Uuml;bergang.<br>\nDer Anthropologe Robin Dunbar fand heraus, dass der Mensch im Schnitt rund 50 gute Bekanntschaften hat und 1500 Gesichter unterscheiden kann. Die historisch typische Gr&ouml;&szlig;e menschlicher Gemeinschaften (etwa Siedlungen oder wandernde Rotten) gibt er mit 150 an.<br>\nWie viele Menschen bemerken also im Schnitt jemandes pl&ouml;tzliche schwere Erkrankung oder seinen unerwarteten Tod, und wie verbreitet sich eine solche Nachricht? Herzmuskelentz&uuml;ndungen und bestimmte Krebsarten treten seit April 2021 stark vermehrt auf. Seitdem und bis Ende 2023 sind in Deutschland mehr als 120.000 Menschen &uuml;ber das statistisch zu erwartende Ma&szlig; hinaus, also unerwartet, gestorben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/unerwartete-sterbefaelle-in-deutschland-warum-schaut-die-politik-weg-li.2214545\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Blog gegen Desinformation verliert die Gemeinn&uuml;tzigkeit<\/strong><br>\nGemeinwohlorientierte, unkommerzielle Medienprojekte m&uuml;ssen in Deutschland immer wieder um ihre Gemeinn&uuml;tzigkeit bangen, wie der Fall des &bdquo;Volksverpetzers&ldquo; zeigt. Eine Petition fordert jetzt die Ampel auf, endlich ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzul&ouml;sen. [&hellip;]<br>\nPropagandamedien k&ouml;nnten bei geltender Rechtslage nicht Nutznie&szlig;er einer Gemeinn&uuml;tzigkeit von Journalismus werden. Die Vorgaben der Abgabenordnung wie Extremismusverbot, F&ouml;rderung von Toleranz und V&ouml;lkerverst&auml;ndigung sowie Allgemeinwohl schl&ouml;ssen dies aus. Im Gegenteil geht das Forum davon aus, dass gemeinn&uuml;tziger Journalismus eine nachhaltige Wirkung f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeit, Diskurs und Demokratie entfalten w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2024\/volksverpetzer-blog-gegen-desinformation-verliert-die-gemeinnuetzigkeit\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Forderung, Rechtssicherheit f&uuml;r gemeinn&uuml;tzigen Journalismus zu schaffen, ist richtig. Eine entsprechende gesetzliche Regelung soll aber dem Vorschlag der Petenten folgend, nicht grunds&auml;tzlich f&uuml;r alle gelten, sondern Einschr&auml;nkungen unterliegen, also zum Ausschluss f&uuml;hren, wenn bestimmte Kriterien nicht erf&uuml;llt werden. Die werden aber gar nicht weiter bestimmt, wie es f&uuml;r eine Rechtsnorm erforderlich w&auml;re, sondern lediglich durch erkl&auml;rungsbed&uuml;rftige Kampfbegriffe wie &bdquo;Propagandamedien&ldquo; umschrieben. Damit bleibt der Verdacht, dass es bei dem Vorhaben blo&szlig; um eine Unterdr&uuml;ckung unliebsamer Meinungen geht. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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