{"id":115317,"date":"2024-05-17T09:00:57","date_gmt":"2024-05-17T07:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115317"},"modified":"2024-05-17T15:53:18","modified_gmt":"2024-05-17T13:53:18","slug":"piepegalpakt-2-0-eine-runde-digitaler-antibildung-ist-nicht-genug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115317","title":{"rendered":"Piepegalpakt 2.0: Eine Runde digitaler Antibildung ist nicht genug"},"content":{"rendered":"<p>Der &bdquo;Digitalpakt Schule&ldquo; war gestern. Deshalb braucht es schleunigst ein Anschlussprogramm, finden nicht nur IT-Industrielle und -Lobbyisten, sondern auch die hiesigen Gewerkschaften. Dass bisher so technikverliebte L&auml;nder wie D&auml;nemark und Schweden die Flucht zur&uuml;ck zum Analogen ergreifen, um das Klassenzimmer wieder zum Bildungsraum zu machen, st&ouml;rt sie nicht, so wenig wie ein allgemeines Schulleistungsniveau im freien Fall. Bleibt nur die Hoffnung auf Gegenwehr durch Eltern, Lehrer und vielleicht ja sogar die gr&ouml;&szlig;ten Leidtragenden &ndash; die Kinder. Und darauf, dass die Politik f&uuml;r das Quatschprojekt kein Geld zusammenkratzt. Ein Kommentar von<strong> Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6927\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-115317-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240517-Piepegalpakt-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240517-Piepegalpakt-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240517-Piepegalpakt-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240517-Piepegalpakt-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=115317-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240517-Piepegalpakt-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240517-Piepegalpakt-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die IT-Industrie macht sich Sorgen. Am gestrigen Donnerstag war der &bdquo;Digitalpakt Schule&ldquo; ausgelaufen, und noch steht nicht fest, wie es danach weitergeht. &bdquo;Eine zeitgem&auml;&szlig;e Bildung darf nicht dem anhaltenden Gerangel um Budget und Kompetenzen zwischen Bund und L&auml;ndern zum Opfer fallen&ldquo;, befand am Dienstag der Pr&auml;sident des Branchenverbands, Ralf Wintergerst. Mit dem Ausbleiben einer rechtzeitigen Anschlussfinanzierung und einer gemeinsamen L&ouml;sung verpasse Deutschland die Chance, die Schulen digital auf die H&ouml;he der Zeit zu bringen. <a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/Presse\/Presseinformation\/Digitalpakt-Schule-laeuft-aus-Anschlussfinanzierung-fehlt\">&bdquo;Einmaliges Geld zur Anschaffung von Technik reicht nicht aus&ldquo;<\/a>, mahnte der Cheflobbyist, und man ist versucht, ihm in den Mund zu legen: Es braucht zweimaliges Geld, besser noch, es braucht Geld ohne Ende!<\/p><p>Wof&uuml;r? Vor f&uuml;nf Monaten hat sich D&auml;nemarks sozialdemokratischer Minister f&uuml;r Kinder und Bildung, Mattias Tesfaye, in aller &Ouml;ffentlichkeit daf&uuml;r entschuldigt, Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler zu <a href=\"https:\/\/futur-iii.de\/2024\/02\/paedagogik-statt-experimente-mit-schuelern-als-versuchskaninchen\/\">&bdquo;Versuchskaninchen in einem digitalen Experiment&ldquo;<\/a> gemacht zu haben, &bdquo;dessen Ausma&szlig; und Folgen wir nicht &uuml;berblicken k&ouml;nnen&ldquo;. Die D&auml;nen, &uuml;berhaupt die skandinavischen L&auml;nder, galten bisher stets als gro&szlig;es Vorbild in puncto digitaler Bildung &ndash; auch und gerade f&uuml;r Deutschland. Und jetzt das: Das Klassenzimmer sei nun einmal keine &bdquo;Erweiterung des Jugendzimmers, in dem gestreamt, gespielt und geshoppt wird&ldquo;, so Tesfaye, der seinen Worten prompt Taten folgen lie&szlig;. Anfang Februar legte sein Ministerium zw&ouml;lf &bdquo;restriktive&ldquo; Empfehlungen vor, damit die Schulen das &bdquo;Klassenzimmer als Bildungsraum zur&uuml;ckerobern&ldquo;.<\/p><p><strong>Blo&szlig; ein Haufen Technik<\/strong><\/p><p>F&uuml;r die <i>S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/i> klingen die Ma&szlig;nahmen wie ein <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/digitalisierung-daenemark-schule-handy-pisa-tablet-1.6344670\">&bdquo;Digital-Detox-Programm f&uuml;r Heavy User&ldquo;<\/a>. Unter anderem umfassen sie: Handys komplett raus aus der Schule, Tablets und Computer wegsperren, sofern sie nicht didaktisch und p&auml;dagogisch sinnvoll im Unterricht genutzt werden, die Einrichtung von Firewalls zur Abwehr unterrichtsfremder Inhalte. Der Vorsto&szlig; ist eine Reaktion auf Klagen von Lehrerverb&auml;nden und Bildungsforschern, wonach konzentriertes Arbeiten in vielen Klassen kaum mehr m&ouml;glich sei, und Ausdruck der sp&auml;ten Erkenntnis &ndash; O-Ton Tesfaye &ndash;, sich den gro&szlig;en Tech-Konzernen &bdquo;zu lange unterworfen&ldquo; zu haben und als Gesellschaft zu &bdquo;verliebt&ldquo; gewesen zu sein in die Wunder der Digitalwelt.<\/p><p>Man w&uuml;nschte sich &auml;hnliche Einsicht bei seiner deutschen Amtskollegin. Doch w&auml;hrend neben D&auml;nemark davor auch schon Schweden zum gro&szlig;en <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107173\">&bdquo;Rollback zum Analogen&ldquo;<\/a> angesetzt hat, gibt Bettina Stark-Watzinger (FDP) lieber zu Protokoll: <a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/bmbf\/shareddocs\/pressemitteilungen\/de\/2023\/09\/230914-Digitalpaktl.html\">&bdquo;Vom Digitalpakt profitieren immer mehr Schulen in ganz Deutschland.&ldquo;<\/a> Was hei&szlig;t das? Richtig ist: &bdquo;Immer mehr Schulen&ldquo; verf&uuml;gen heute &uuml;ber digitale Ger&auml;te, aber die wenigsten haben einen Plan, was sie damit mangels Ressourcen und schulbeh&ouml;rdlicher Anleitung anstellen sollen. Schlie&szlig;lich folgte das 2019 aufgelegte Projekt, das sich allein der Bund bis dato 6,5 Milliarden Euro hat kosten lassen, bisher dem Muster: Vor der Schule wird ein Haufen Technik abgeladen, obendrauf eine Postkarte mit der Aufschrift: Macht was draus! Dass daraus nur Machwerk werden kann, war programmiert. <\/p><p><strong>Kein Interesse an Kindeswohl<\/strong><\/p><p>Wer schlie&szlig;t die Ger&auml;te an, wer unterh&auml;lt und pflegt sie, wo kommt Ersatz her, wenn sie kaputt sind, wer sorgt f&uuml;r Datenschutz? Mit solchen Problemen wurden die Schulen komplett allein gelassen. Die neuen Aufgaben bekamen sie einfach &uuml;bergebraten, w&auml;hrend sie schon unter der ohnehin riesigen Last eines Schulbetriebs am Limit &ndash; mit immer mehr lernschwachen, sozial und kognitiv gest&ouml;rten Teenagern und schwer beschulbaren Fl&uuml;chtlingskindern bei einem zugleich historischen Lehrermangel &ndash; zu &auml;chzen haben. Sicher gibt es F&auml;lle in reicheren Kommunen, wo digitale Schule zumindest in puncto technischer Umsetzung funktioniert, aber in der Breite gleicht das Unterfangen einer Notgeburt ohne Hebamme.<\/p><p>Noch mehr gilt das f&uuml;r die didaktisch-p&auml;dagogische Begleitung. Eine Art &uuml;bergeordnete Steuerung, geschweige denn ein wissenschaftlich grundiertes Konzept, was digitale Schule &uuml;berhaupt leisten, lehren und vermitteln kann und soll, gibt es nicht. <a href=\"https:\/\/www.news4teachers.de\/2024\/05\/pingpong-um-die-zukunft-der-bildung-kmk-schlaegt-im-streit-um-den-digitalpakt-2-0-zurueck\/\">&bdquo;Bereitstellung von digitalem Unterrichtsmaterial, Lehrkr&auml;ftefortbildungen, landeseigene Schulplattformen &ndash; an allen Ecken und Enden hapert es&ldquo;<\/a>, monierte dieser Tage das Portal <i>News4Teachers<\/i> und gei&szlig;elte eine &bdquo;je nach Lust und Kassenlage ausfallende Bildungspolitik, die sich um ihre Kernzielgruppen &ndash; die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler sowie ihre Lehrkr&auml;fte &ndash; einen Teufel schert&ldquo;. Das trifft es. 80 Prozent der verausgabten Mittel flie&szlig;en gem&auml;&szlig; politischen Vorgaben in die Anschaffung von Hardware, und bestenfalls der Rest bleibt daf&uuml;r &uuml;brig, die ganzen neuen Whiteboards, Tablets und PCs irgendwie unterrichtsvertr&auml;glich zu machen.<\/p><p><strong>Spielwiese Klassenzimmer<\/strong><\/p><p>Geklappt hat das nicht, weil es nicht klappen kann. Allein der Ansatz, das bei Heranwachsenden mit Abstand begehrteste, vielfach exzessiv bis hin zur Sucht genutzte Spielzeug zum schulischen Lernwerkzeug zu machen, ist grotesk. Angezeigt w&auml;re das Gegenteil, n&auml;mlich Schule als Offline-Bastion zu etablieren. Auch hierzulande mehren sich die Wortmeldungen, die den eingeschlagenen Weg f&uuml;r grundfalsch halten: Bildungsexperten, P&auml;dagogen, Soziologen, Kinder&auml;rzte, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=49485\">Hirnforscher<\/a>. Beispielhaft hatten unl&auml;ngst &uuml;ber drei Dutzend Fachleute unterschiedlichster Disziplinen ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107173\">&bdquo;Moratorium der Digitalisierung in KITAs und Schulen&ldquo;<\/a> im Sinne der F&uuml;rsorgepflicht &ouml;ffentlicher Bildungseinrichtungen gefordert. Es m&uuml;ssten zuerst die Folgen der digitalen Technologien absch&auml;tzbar sein, &bdquo;bevor weitere Versuche an schutzbefohlenen Kindern und Jugendlichen mit ungewissem Ausgang vorgenommen werden&ldquo;.<\/p><p>Tats&auml;chlich schreibt die Verwaltungsvereinbarung des &bdquo;Digitalpakts&ldquo; eine wissenschaftliche Evaluation des Programms vor. Los ging es damit allerdings erst im vergangenen Jahr, und mit dem Abschlussbericht wird 2027 gerechnet. Warum pr&uuml;ft man nicht, bevor eine Anschlussvereinbarung auf den Weg gebracht wird? Man schickt ja auch keinen Sechsersch&uuml;ler aufs Gymnasium, nur weil sein Zeugnis versch&uuml;ttgegangen ist. Ohnedies ist der allgemeine Niveauverlust an deutschen Lehranstalten schon sehr lange offensichtlich. Seit mindestens 2010 werden die schulischen Leistungen kontinuierlich schlechter, erkennbar etwa an den regelm&auml;&szlig;igen Untersuchungen des Instituts zur Qualit&auml;tsentwicklung im Bildungswesen (IQB).<\/p><p><strong>Aus Fehlern lernen? Nicht bei uns!<\/strong><\/p><p>Nat&uuml;rlich sind die Ursachen vielschichtig &ndash; mehr Armut, mehr Zuwanderung, Lehrermangel, ein chronisch unterfinanziertes Bildungssystem. Nur wer wollte heute noch behaupten, dass der Allgegenwart von Smartphones und Tablets schon bei Kindern, bei sinkendem Einstiegsalter und zunehmender Nutzungsdauer, nicht mindestens eine Mitschuld an der Misere zukommt? Warum besteht an <a href=\"https:\/\/deutsches-schulportal.de\/schulkultur\/handyverbot-an-schulen-ja-oder-nein-was-sagen-die-studien\/\">87 Prozent<\/a> der Privatschulen in Deutschland ein Handyverbot, w&auml;hrend das f&uuml;r weniger als die H&auml;lfte der staatlichen Einrichtungen gilt? Dass man sich mit h&ouml;herem sozialen Status der Gefahren digitaler Medien bewusster ist, zeigt sich auch daran, dass die Kinder der Tech-Avantgarde aus dem Silicon Valley vermehrt digital befreite Schulen besuchen. Und halten nicht hiesige Bildungspolitiker PISA hoch wie den Stein der Weisen? Aber ausgerechnet die &Uuml;berflieger von einst, Schweden etwa oder D&auml;nemark, haben bei der internationalen Schulleistungsstudie deutlich abgebaut.<\/p><p>Der Unterschied: Die Nordeurop&auml;er lernen aus ihren Fehlern, die Regierenden in Deutschland machen einfach stur weiter. Oder sie plappern die plumpen Spr&uuml;che von Digital&ouml;konomen nach, die mangelnde Evidenz schlicht mit der Behauptung wegwischen, die Potenziale w&auml;ren &bdquo;noch nicht ausgesch&ouml;pft&ldquo;. Gleichwohl ist die Politik nicht mehr mit dem anf&auml;nglichen Enthusiasmus bei der Sache. Namentlich die Bundesregierung behandelt das einstige Vorzeigeprojekt mit allerhand Lieblosigkeit. Ein j&uuml;ngst publik gewordenes Papier aus dem Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) bringt die Bundesl&auml;nder in Rage. Demnach will sich der Bund schrittweise aus der Finanzierung zur&uuml;ckziehen. Zum angestrebten &bdquo;Digitalpakt 2.0&ldquo;, der 2025 starten soll, will er <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/digitalpakt-bilanz-100.html\">blo&szlig; noch 50 Prozent<\/a> und nicht wie bisher 90 Prozent beisteuern und die F&ouml;rderung ab 2030 komplett einstellen. Die L&auml;nder weisen das zur&uuml;ck und pochen auf den bisherigen Verteilungsschl&uuml;ssel. Wie viel Geld das Gesamtpaket umfassen soll, ist auch nicht gekl&auml;rt. In besagter Vorlage ist der Kostenaufwand mit &bdquo;X&ldquo; bezeichnet.<\/p><p><strong>Gewerkschaften voll auf Kurs<\/strong><\/p><p>Daraus zu schlie&szlig;en, die Ampel wolle wom&ouml;glich beim Thema Technoschule zum R&uuml;ckzug blasen, f&uuml;hrte fraglos zu weit. Es gibt nur momentan Wichtigeres zu tun, Stichwort: Kriegsert&uuml;chtigung. Die herzustellen, ist schon teuer genug. Da wird dann manches nachrangig, was gestern noch unter &bdquo;first&ldquo; gehandelt wurde. Immerhin ein F&uuml;nkchen Durchblick offenbart der BMBF-Entwurf: Demnach sollen Lehrkr&auml;fte k&uuml;nftig mit pro Kopf 30 Stunden Fortbildungen f&uuml;rs digitale Unterrichten fit gemacht werden. Denn, so Stark-Watzinger, der &bdquo;Digitalpakt 2.0 darf nicht zu einer reinen Bestellliste f&uuml;r Endger&auml;te werden&ldquo;. Was wohl besagt, Pakt eins war genau das.<\/p><p>Selbstredend wehren sich die Bundesl&auml;nder gegen eine Lernpflicht f&uuml;r Lehrer, wegen &Uuml;bergriffigkeit in die Bildungshoheit. Wie soll das auch bezahlt werden, und wer k&uuml;mmert sich w&auml;hrenddessen um die Kinder? Prof. Dr. Google vielleicht. Warum nicht? Bei f&uuml;hrenden Lehrerverb&auml;nden &ndash; der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und beim Verband Bildung und Erziehung (VBE) &ndash; ist man ob des Bund-L&auml;nder-Zoffs jedenfalls erbost. Dabei sei doch das &bdquo;Gebot der Stunde, den Pakt jetzt gut auszufinanzieren und ihn zu verstetigen&ldquo;, verlautete von der GEW. &bdquo;Deshalb fordern wir Bund, L&auml;nder und Kommunen auf, sich zum Wohle der Kinder endlich zu einigen und Schulen umf&auml;nglich, zuverl&auml;ssig und nachhaltig auszustatten, sodass Deutschland nicht noch weiter von der weltweiten Entwicklung in der Digitalit&auml;t abgeh&auml;ngt wird&ldquo;, gab der VBE Bescheid. Wer braucht da noch die bezahlten Bitkom-Lobbyisten?<\/p><p><small>Titelbild: Just dance\/shutterstock.com<\/small><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/6f23f6d79353451c900c23bbd1334aa1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &bdquo;Digitalpakt Schule&ldquo; war gestern. Deshalb braucht es schleunigst ein Anschlussprogramm, finden nicht nur IT-Industrielle und -Lobbyisten, sondern auch die hiesigen Gewerkschaften. 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