{"id":115405,"date":"2024-05-17T16:07:12","date_gmt":"2024-05-17T14:07:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115405"},"modified":"2024-05-17T16:07:12","modified_gmt":"2024-05-17T14:07:12","slug":"leserbriefe-zu-bap-saenger-will-frieden-mit-waffen-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115405","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eBAP-S\u00e4nger will Frieden mit Waffen schaffen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> kommentiert in diesem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115036\">Beitrag<\/a> ein Interview des BAP-S&auml;ngers Wolfgang Niedecken mit der &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/pop\/plus251398818\/Wolfgang-Niedecken-Als-ich-zuletzt-wieder-die-Ostermarschierer-sah-taten-sie-mir-richtig-leid.html\">Welt<\/a>&ldquo;. Niedecken trage mit viel Leidenschaft und noch mehr &Uuml;berzeugung in dem Interview vor. Er sagte u.a. &bdquo;Frieden schaffen ohne Waffen, das funktioniert leider nicht&ldquo;. Niedecken sei gescheitert, denn &bdquo;geostrategische Zusammenh&auml;nge und die dreckige Tiefenpolitik des Westens&bdquo; habe er offensichtlich bis heute nicht verstanden. Wir bedanken uns f&uuml;r die zahlreichen und interessanten Zuschriften. Hier folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>als Groupie und coole Socke auftreten und f&uuml;r Frieden durch Waffen sein?  Da passt der Herr Niedecken doch bestens in die Zeitenwende.<\/p><p>Einseitig informiert, im Mainstreamzug Richtung Osten. Verstanden und Lehren aus der Geschichte hat er wohl nichts. T&ouml;ten und kriegerisches t&ouml;ten, ist die niederste Form der menschlichen Auseinandersetzung, die es mit allen friedlichen Mitteln und die gibt es,  zu unterbinden gilt. Frieden ist die edelste Form von menschlichem Miteinander unter den V&ouml;lkern.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas St&ouml;be<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zitat: &bdquo;Heute muss Deutschland daf&uuml;r sorgen, dass wenn die Ukraine schon den Blutzoll bezahlt &ndash; sie von uns mit den notwendigen Waffen versorgt wird, damit Russland diesen Krieg nicht gewinnt.&ldquo;<\/p><p>Korrekter m&uuml;sste er sagen: &bdquo;(&hellip;)dass wenn die Ukraine schon den Blutzoll bezahlt &ndash; sie von uns mit den notwendigen Waffen versorgt wird, damit dieser Blutzoll insgesamt m&ouml;glichst hoch und der Krieg von langer Dauer ist.&ldquo;<\/p><p>Deutschland 2024: Menschenfreunde , wohin man blickt.<\/p><p>W. M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein Hallo,<\/p><p>so kann man sich doch irren nach vielen Jahren. Herr Niedecken wohnte bei mir in K&ouml;ln um die die Ecke sozusagen.<\/p><p>Wie oft haben wir bei Auftritten im Viertel seine Lieder mitgesungen.<\/p><p>Seine Eltern hatten einen B&auml;ckergesch&auml;ft am Severinstor.<\/p><p>Tja, das war&acute;s dann wohl mit BAP. Diesen Kulturschaffenden habe ich jetzt aussortiert.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e aus dem Norden und danke f&uuml;r diese Info.<br>\nBarbara Nau<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Kl&ouml;ckner, <\/p><p>ich muss Ihnen sagen, bei mir als K&ouml;lner &uuml;berwiegt das Gef&uuml;hl der Scham deutlich vor dem der Entt&auml;uschung, &uuml;ber die einf&auml;ltigen Aussagen des Herrn Niedecken. Ach w&auml;re er doch nur, zur Schadensbegrenzung auf regionalem Niveau a la &ldquo;arsch huh&rdquo; geblieben. Ich habe seinerzeit, keine der politisch motivierten Konzertveranstaltungen besucht. Nicht weil mir die Musik nicht gefiel oder ich nicht mit deren zentraler Aussage zurecht k&auml;me, sondern weil nach meiner Meinung, die W&uuml;nsche und Forderungen immer an die falschen Adressaten gerichtet waren. Die Ursachen f&uuml;r diese Fehlentwicklung wurden von den beteiligten K&uuml;nstlern offenbar nicht erkannt. Diese Einsch&auml;tzung scheint sich mir nun erneut zu best&auml;tigen.<\/p><p>Es ist wohl das Gef&uuml;hl, nicht verlieren zu d&uuml;rfen, da moralisch auf der richtigen Seite stehend, was einen wie beim Gl&uuml;cksspiel, dazu verleitet den Einsatz immer weiter zu erh&ouml;hen. Aus der Geschichte dann doch nichts gelernt. <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJ.Schneider<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Z&auml;ng huh! Arsch usenander! Das ist das, was mir spontan einf&auml;llt, wenn ich den Namen Niedecken h&ouml;re. Er ist ein typischer Vertreter einer heruntergekommenen 68&rsquo;er Linken. Gott sei Dank ist meine linke Sozialisation  bereits vor 68 erfolgt, als Arbeiterkind und einem Leben in der Fabrik. So blieb ich vor den vielen Schreih&auml;lsen verschont, die sich als K &ndash; Gr&uuml;ppler bereits als zuk&uuml;nftige Mitglieder eines zuk&uuml;nftigen Politb&uuml;ros w&auml;hnten &ndash; die Kleinigkeit einer sozialistischen Revolution voraussetzend. Oder der &bdquo;Easy Rider&ldquo; , die glaubten, das Heil l&auml;ge in drogues, sex and rock&lsquo;n roll &ndash; wovon N.ein  typischer Vertreter ist. Sich einer proletarischen Situation zu stellen, war deren Sache nie. Vielmehr floh man in Randgruppenthemen, die einem die M&uuml;hsal des Proletarischen ersparte, in denen man aber um so gr&ouml;&szlig;er die Klappe aufrei&szlig;en konnte. &bdquo;Wild gewordene Kleinb&uuml;rger&ldquo; die in der Rockmusik ihr Gef&uuml;hlsleben abgebildet sahen und in der die Pose und nicht die musikalische Qualit&auml;t z&auml;hlt. Wie gut, da&szlig; dann die &bdquo;Gr&uuml;nen&ldquo; einem eine neue Heimat gaben: man tat was f&uuml;r die Revolution, war aber auch sicher vor ihr, und langsam kehrte man in&rsquo;s System zur&uuml;ck &ndash; Gott sei Dank! Und dann kam 89! Wie war man doch schon immer gegen die DDR gewesen! Und Marx? &ndash; &Auml;h, irgendwie peinlich! Wie konnte man nur verbergen, da&szlig; man mal das Kapital gelesen hatte! Damit konnte man keine Karriere machen. Dann schon eher konvertieren! Und wie nun mal Konvertiten sind: sie sind die Allergl&auml;ubigsten &ndash; schon damit niemand etwas anderes vermutet. Niedecken bildete und bildet diese Trends immer wieder ab. L&auml;cherlich auch, wenn er noch vor Jahren &uuml;ber den Karneval die Nase r&uuml;mpfte &ndash; nitt v&ouml;r Koche, L&uuml;ck, bliev ich Karneval hee! &ndash; und heute alles dran setzt, in&lsquo;s Karnevalsgesch&auml;ft einzusteigen. Heute ist die S&uuml;dstadt, aus der er kommt und die vor f&uuml;nfzig Jahren ein Arbeiterviertel war, zum gr&uuml;nen Szeneviertel verkommen. Und f&uuml;r diese Szene bildet er den background. Selber wohnt er aber im noch schn&ouml;seligeren Marienburg.<\/p><p>Mich wundert an ihm nichts! Er und die gr&uuml;ne Szene &ndash; ehemals geglaubte Linke &ndash; bilden das, was ich als die neue Rechte erkenne: die Rechte marschiert nicht in SA &ndash; Stiefeln, sondern schleicht auf gr&uuml;nen Socken. Und N. schleicht mit!<\/p><p>Z&auml;ng huh! Arsch usenander!<\/p><p>Dieter Heinert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>gerade las ich den Artikel von Ihnen und bekam Bluthockdruck. Das Sie solche Artikel noch lesen und dabei noch ruhig bleiben kann ich nur gratulieren.<\/p><p>Dieser Mann fiel mir schon vor Jahren damit auf, dass er die eingef&uuml;hrte Hartzgesetze vom Altkanzler Schr&ouml;der bef&uuml;rwortete. Ein offener Brief eines Musikers wurde von Euch dazu ver&ouml;ffentlicht. Dieses Schreiben war damals sehr gut abgefa&szlig;t, vielleicht ist dieser dem Niedecken zur Kenntnis gegeben worden. Zur Aussage vom Herrn Niedecken zu den Coronama&szlig;nahmen; sind in seiner Band nur gleichgesinnte?  Seine Aussage zum Krieg zeugt von geringem &bdquo;Verstand&ldquo;. <\/p><p>Bei der letzten B&uuml;rgerbefragung &bdquo;wen w&uuml;rden Sie im Augenblick w&auml;hlen&ldquo; , sprachen sich die B&uuml;rger immer noch f&uuml;r CDU\/SPD\/Gr&uuml;ne aus. Auf der einen Seite wollen 56% keinen Krieg, auf der anderen w&auml;hlen sie die Parteien, die f&uuml;r den Krieg sind. Hei&szlig;en die alle Niedecken?????<\/p><p>Herr Niedecken ist K&ouml;lner und die haben nach dem 2. Weltkrieg den ersten Karnevalszug durchgef&uuml;hrt und darauf sind die stolz. Einen K&ouml;lner fragte ich einmal, wie man nach soviel Leid schon wieder feiern kann, wurde mir erkl&auml;rt, man wollte wieder etwas anderen h&ouml;ren. <\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e und ein sch&ouml;nes Wochenende<br>\nAgnes Fink<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NachDenkSeiten,<\/p><p>ich muss vorneweg gestehen, ich war in den 80er Jahren, bis ca. 2000, selber gro&szlig;er BAP-Fan. Besitze noch heute alle Platten von damals, auch die Solo-Ver&ouml;ffentlichungen von Niedecken. Bis zum Album &bdquo;Aff un zo&ldquo; 2001, dann war es wirklich vorbei. Schon als der &bdquo;Major&ldquo; 1999 BAP verlie&szlig;, war es vorbei.<\/p><p>Ich schrieb so um 1984 sogar an Niedecken, was aus der DDR gar nicht so einfach war und erhielt sogar eine Antwort, nebst Autogramm. War nach 1989 bei einigen BAP-Konzerten. Alle waren toll.<\/p><p>Ich gebe zu, auch ich war naiv und glaubte an diesen linken Hokuspokus.<\/p><p>Aber erst zu Corona, war er dann bei mir ganz unten durch. Das konnte ich so nicht hinnehmen und war total entsetzt und verst&ouml;rt, wie man von einen angeblich engagierten linken K&auml;mpfer, f&uuml;r die vermeintlich &bdquo;gute Sache&ldquo;, so mein Glaube, solche entmenschlichten Aussagen h&ouml;ren musste.<\/p><p>Aber er reihte sich nur ein, in eine schiere un&uuml;bersehbare Masse von K&uuml;nstlern, Intelektuellen und sogenannten Medienschaffenden. Die sich entweder wegduckten, schwiegen oder lautstark mitmachten.<\/p><p>Heute wei&szlig; ich, dass ich mit meiner Einsch&auml;tzung richtig lag und noch immer liege. Auch dank ihres Kommentars, Herr Kl&ouml;ckner.<\/p><p>Hier nun ein paar Zeilen, aus meiner Sicht dazu.<\/p><p>Marcus Kl&ouml;ckner schreibt: &bdquo;Niedecken war vielleicht mal eine coole Socke. Das ist &bdquo;verdammt lang her, verdammt lang!&ldquo;&ldquo;.<\/p><p>Nein Herr Kl&ouml;ckner, er war es nie. Wie ich oben gerade erz&auml;hlte, wir lagen wahrscheinlich schon immer falsch. Ich will das noch ein wenig begr&uuml;nden.<\/p><p>Er hat schon immer von oben herab die Menschen arrogant belehren wollen. Was Niedecken schrieb, sang und sagte, galt damals als &bdquo;cool&ldquo;, aber es war nur linker Sozialkitsch, aus einer recht komfortablen sicheren sozialen Existenz herab. Von den er sich dann ganz verabschiedet hatte. Als er 1984 in der DDR eine Tournee machen wollte und total naiv im Song &bdquo;Deshalv spill mer he&ldquo; sang : &bdquo;und eens noch, das an die Clique, die sich Volksvertreter nennt, uns kriegt ihr vor keinen offiziellen Karn gespannt&hellip;&ldquo; Als ob die damaligen SED-Genossen sich sowas gro&szlig;kotziges h&auml;tten gefallen lassen. Und ihn noch einen roten Teppich f&uuml;r eine Tour auslegen w&uuml;rden. Selbst damals h&auml;tte man das andersherum in Richtung BRD, beispielsweise von den Puhdys oder Karat, nicht durchgehen lassen. Und heute schon gar nicht, wo Gr&uuml;ne und FDP-Politiker, um nur ein paar zu nennen, reihenweise Kritiker, oder Andersdenkende verklagen, wegen &auml;hnlicher und harmloserer &Auml;u&szlig;erungen.<\/p><p>Niedecken zeigte schon damals, dass er nicht viel Ahnung von Politik, Taktgef&uuml;hl, oder gar Diplomatie hatte. Nur Zeitunglesen reichte schon damals nicht. Wer heute sowas singen w&uuml;rde, w&auml;re ganz schnell &bdquo;rechts&ldquo;, Nazi, &bdquo;Delegitimierer des Staates&ldquo;, oder Gef&auml;hrder der Demokratie. Niedecken merkt gar nicht, wie er sich heute selber vor den Karren einer kriegsl&uuml;sternen pseudodemokratischen Polit-und Medienelite spannen l&auml;sst. Was er einst verachtete, oder vorgab zu bek&auml;mpfen glaubte, macht er heute selber. Damals wollte er Schwerter zu Pflugscharen machen und heute will er noch mehr Waffen in einen unsinnigen Krieg pumpen. Wie geht das zusammen? Und glaubt er allen Ernstes, dass dieser Krieg &bdquo;zu gewinnen&ldquo; ist. Eben naiv, als ob alle Beteiligten nicht bis an die Z&auml;hne mit Atomwaffen ger&uuml;stet sind.<\/p><p>Wie sie schon richtig schrieben, schon bei Corona, hat er sein wahres Gesicht gezeigt, &bdquo;Es ist asozial, sich nicht impfen zu lassen.&ldquo;, darauf muss man erst mal kommen. Er zeigte damals, und dann bei Corona und nun heute, dass er nie ein Demokrat war.<\/p><p>Jetzt fehlt nur noch Gr&ouml;nemeyer, dass auch er endlich noch mehr Waffen fordert&hellip;<\/p><p>Friedliche Gr&uuml;&szlig;e aus Ostdeutschland, J. Gerke!<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sagt der Niedecken: <\/p><p>&bdquo;Du kannst dich nicht rausreden und so tun, als g&auml;be es die Bedrohung durch Putin nicht. <\/p><p>Und zu Corona-Zeiten: <\/p><p>&bdquo;Es ist asozial, sich nicht impfen zu lassen.&ldquo; <\/p><p>Oh weh, hat der Mann ein schlichtes Gem&uuml;t! Das ist das Niveau eines Achtj&auml;hrigen. Bedrohung durch &ldquo;Putin&rdquo;. Sicher, in Tagesschau-Kreisen wird diese primitive Personalisierung (und Umkehrung der Tatsachen) immer wieder mantrahaftig wiederholt. Aber das auch noch glauben? Oder braucht der Mann einfach nur Aufmerksamkeit? <\/p><p>Armes Deutschland! <\/p><p>Gru&szlig;,<br>\nKaspar Hauser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Mit 17-25 Jahren war ich tats&auml;chlich ein BAP-Fan. Wolfgang Niedecken habe ich bewundert, sehr viele seiner Lieder kann ich noch heute auswendig. Wof&uuml;r Niedecken heute steht, finde ich besch&auml;mend und ich finde es zugleich beeindruckend, wie nah die Extreme beieinanderliegen und ineinander umschlagen k&ouml;nnen. Das zu erleben und zu verarbeiten, ist vielleicht ein m&ouml;glicher Weg, um etwas Weisheit teilhaftig zu werden. Ich habe dieses verlinkte Interview tats&auml;chlich gelesen. Die Schmerzen hielten sich in Grenzen, denn ich habe in den letzten Jahren mit vielen Vorstellungen aus meiner Jugend und jungen Erwachsenenzeit aufzur&auml;umen gelernt und eigentlich war ich mir schon damals dar&uuml;ber im Klaren, dass es nicht darauf ankommt, in welche Richtung die Meinungsf&uuml;hrer gerade einschwenken, sondern dass es um die Sache geht, um die Liebe, die Hoffnung und den Glauben.<\/p><p>Wenn ich die dunkelgr&uuml;nen Wahlplakate von heute lese (ich war in dieser Zeit auch f&uuml;r wenige Jahre bei den GR&Uuml;NEN), dann finde ich ST&Auml;RKE (Gewalt), SICHERHEIT (Krieg) und FREIHEIT (Macht)! Diese Begriffe umschrieben fr&uuml;her die Kernbotschaften der CDU, allerdings habe ich deren Auffassung von FREIHEIT stets nur als eine Umschreibung von unbegrenzter Machtkonzentration verstanden und so werde ich auch weiterhin die Freiheit nicht den GR&Uuml;NEN und der CDU &uuml;berlassen, die sie mir ihren diversen Demokratief&ouml;rderungsgesetzen so schnell und so weitgehend wie m&ouml;glich zu kriminalisieren versuchen.<\/p><p>Nun, den gleichen Weg wie die GR&Uuml;NEN, den gleichen Weg wie der Verein Mehr Demokratie, der sich fr&uuml;her f&uuml;r Volksentscheide einsetzte und heute f&uuml;r B&uuml;rgerr&auml;te wirbt und von dem kein Wort &uuml;ber die tats&auml;chliche Bedrohung der Demokratie, der Meinungsfreiheit und des Friedens verlautet, den gleichen Weg ist die Band BAP unter Wolfgang Niedecken gegangen. Es ist ganz schlicht der Weg der Macht, den alle Organisationen gehen, die von Opportunisten &uuml;bernommen werden und dazu tendieren alle Organisationen. Dass die Band BAP ein Projekt von Opportunisten war, kann man heute noch aus Niedeckens unscheinbarsten &Auml;u&szlig;erungen in seinem Interview entnehmen, das ganze Interview trieft davon. Damals war Nonkonformismus opportun, heute hat sich der Wind gedreht. Er wusste es damals noch nicht, und er wei&szlig; es heute immer noch nicht, seine Weisheit, von der er spricht, funktioniert irgendwie anders. <\/p><p>Vielen Dank den Nachdenkseiten f&uuml;r ihre Standhaftigkeit!<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMoritz Klingmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Marcus Kl&ouml;ckner, <\/p><p>BAP-S&auml;nger Wolfgang Niedecken mag vielleicht in einschl&auml;gigen Kreisen bekannt und den &auml;lteren in der Bev&ouml;lkerung noch ein Begriff sein, das sch&uuml;tzt ihn leider nicht davor, die aus meiner Sicht ganz und gar nicht informative Sichtweise zum Ukraine-Konflikt der politisch und medial Verantwortlichen in diesem Land zu teilen und sich auf der &ldquo;richtigen&rdquo; Seite zu w&auml;hnen. Aufgrund seiner doch etwas exponierten Stellung in der Gesellschaft k&ouml;nnte er sich dennoch meines Erachtens etwas mehr anstrengen in seinem bem&uuml;hen sich zu informieren! Ein Anfang w&auml;re vielleicht der aktuelle Vortrag von Gabriele Krone-Schmalz &ndash; hier der Link zu Youtube: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=q5mQxh3llb4\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=q5mQxh3llb4<\/a> <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen Hinweis auf das Interview. Man fasst sich nur noch an den Kopf. Man sollte allerdings ber&uuml;cksichtigen, dass laut Pressemeldungen der S&auml;nger Wolfgang Niedecken am 02.11.2011 einen Schlaganfall erlitten hat. Etwa 270 000 Menschen erleiden j&auml;hrlich in Deutschland einen Schlaganfall. Wenn man mit Angeh&ouml;rigen oder nahestehenden Menschen von Schlaganfallpatienten spricht erf&auml;hrt man immer wieder, dass der Schlaganfall bei vielen Betroffenen zu einer Wesensver&auml;nderung gef&uuml;hrt hat. Vielleicht erkl&auml;rt sich daraus auch eine gewisse Bewu&szlig;tseinsver&auml;nderung bei Herrn Niedecken. Vielleicht hat er ja die Rede des Herrn Putin im Deutschen Bundestag am 25.09.2001 vergessen. <\/p><p>Hier kann er sie noch einmal nachlesen: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/geschichte\/gastredner\/putin\/putin_wort-244966\">https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/geschichte\/gastredner\/putin\/putin_wort-244966<\/a><\/p><p>Aber auch ein WDR-Beitrag aus dem Jahr 2004 (Damals noch kein Propaganda-Sender) kann helfen der Erinnerung auf die Spr&uuml;nge zu helfen:<br>\n31. August 2004 &ndash; Vor 10 Jahren: Abzug der russischen Streitkr&auml;fte aus Deutschland<br>\nMit der deutschen Wiedervereinigung wird auch der Abzug der sowjetischen Truppen vereinbart. Deutschland zahlt daf&uuml;r 8,5 Milliarden Mark, zum Bau von Wohnungen f&uuml;r die heimkehrenden Soldaten. Mehr als 500.000 Soldaten und Offiziere, &uuml;ber 100.000 Waffen und &uuml;ber 2,5 Millionen Tonnen Material ziehen in knapp vier Jahren heimw&auml;rts gen Osten. Die Soldaten gingen nicht als Besatzer, sondern als Partner und Freunde, versichert Kanzler Kohl zum Abschied in Berlin. Die Ehrenformation der russischen Streitkr&auml;fte hat eigens f&uuml;r die feierliche Verabschiedung noch ein Lied einge&uuml;bt. &ldquo;Deutschland, wir reichen Dir die Hand \/ Und kehren zur&uuml;ck ins Vaterland \/ Die Heimat ist empfangsbereit, \/ Wir bleiben Freunde allezeit.&rdquo; Aus der &ldquo;unverbr&uuml;chlichen Freundschaft&rdquo; von DDR und Sowjetunion ist nun &ndash; zumindest rhetorisch &ndash; eine &ldquo;ewige Freundschaft&rdquo; zwischen dem wiedervereinigten Deutschland und Russland geworden.Stand: 31.08.04&Prime; (Quelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/stichtag\/stichtag288.html\">https:\/\/www1.wdr.de\/stichtag\/stichtag288.html<\/a>)<\/p><p>Vermutlich hat sich Herr Niedecken nie gefragt warum die amerikanischen Streitkr&auml;fte nicht auch abgezogen sind. Was weiss Herr Niedecken von Herrn Putin und worin liegt die Bedrohung die von Herrn Putin ausgehen soll?  Wir brauchen mehr Details, Herr Niedecken! <\/p><p>Vielleicht hat man ihm nicht erz&auml;hlt, dass im rheinland-pf&auml;lzischem Weilerbach in der N&auml;he der Air Base Ramstein das gr&ouml;&szlig;te amerikanische Krankenhaus ausserhalb der USA gebaut wird.<br>\n&ldquo;Schon 2014 rollten die ersten Bagger an: Das Gel&auml;nde wurde f&uuml;r die Bauarbeiten vorbereitet&hellip; Hier arbeiten 3000 Menschen.&rdquo;  (Stand 09.02.2022   Quelle:  <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/kaiserslautern\/weilerbach-so-kommt-das-us-hospital-dossier-100.html\">https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/kaiserslautern\/weilerbach-so-kommt-das-us-hospital-dossier-100.html<\/a>)     47 Hektar Wald wurden gerodet f&uuml;r ein 90 000 m&sup2; gro&szlig;es Geb&auml;ude mit mehr als 4500 R&auml;ume, 120 Untersuchungsr&auml;umen und 9 OP-S&auml;len. &ldquo;Fast unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit entsteht in der N&auml;he der Air Base im rheinland-pf&auml;lzischen Ramstein die gr&ouml;&szlig;te Milit&auml;rklinik der Amerikaner au&szlig;erhalb der USA. Deutsche Patienten haben keinen Zutritt, aber die Bundesregierung zahlt Millionen &ndash; im Rahmen der Nato-Verpflichtung.&rdquo; Und weiter hei&szlig;t es: &ldquo;Hier werden die besten Milit&auml;r-Chirurgen und Trauma-Spezialisten arbeiten.&rdquo;     (Stand 29.09.2017   Quelle:  <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/nahe-ramstein-im-bau-groesstes-amerikanisches-krankenhaus-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/nahe-ramstein-im-bau-groesstes-amerikanisches-krankenhaus-100.html<\/a> ) <\/p><p>Also schon seit 2014 h&auml;tte man sich fragen k&ouml;nnen wof&uuml;r ein derartiges Krankenhaus auf deutschem Boden erforderlich ist? Ein Schelm der b&ouml;ses dabei denkt, Herr Niedecken?  Ein Krieg will halt lange vorbereitet werden.<br>\nAus heutiger Sicht sollte auch Herr Niedecken sich fragen was passiert ist, dass sich unsere deutschen Politiker sich nicht nachhaltig f&uuml;r die Verst&auml;ndigung mit Russland und den Frieden eingesetzt haben und warum die europ&auml;ischen L&auml;nder sich zu Vasallen der USA entwickelt haben? Dann w&uuml;rde er vielleicht mit seiner Aussage &bdquo;Aber Frieden schaffen ohne Waffen, das funktioniert leider nicht&rdquo; nicht so ein dummes Zeug reden. Es hat damals funktioniert, warum sollte es heute nicht auch funktionieren,Herr Niedecken?<br>\nAuch bei ihm scheint die Propaganda unserer MSM und der Politik gewirkt zu haben.<br>\nMan wird den Eindruck nicht los, dass einem gro&szlig;en Teil der Bef&uuml;rworter dieser Eskalationspolitik die Grauen des 2. Weltkriegs ganz gut gefallen haben.<\/p><p>Mit einem kopfsch&uuml;ttelnden Gru&szlig;<br>\nRalf Glahn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Marcus Kl&ouml;ckner,<\/p><p>Meine erste Reaktion auf die Lekt&uuml;re des Artikels war, dass ich mich fragte: &ldquo;m&uuml;ssen jetzt die BAP &ndash; Platten aus meiner Sammlung verschwinden?&rdquo;<br>\n(Das werden sie nat&uuml;rlich nicht, aber ob ich sie irgendwann nochmal mit Genuss h&ouml;ren kann, wissen die G&ouml;tter&hellip;)<\/p><p>Eigentlich k&ouml;nnte es einem ja von Herzen wurscht sein, wie sich ein  Wolfgang Niedecken in Sachen Ukraine\/Russland\/Krieg und Frieden positioniert. Eigentlich&hellip; Wenn nicht Niedecken einer der (vielen)  Musiker gewesen w&auml;re, die nicht unmassgeblich in den 80ern dazu beigetragen haben, mich speziell zum Thema Krieg und Frieden nachhaltig zu politisieren.<br>\nWenngleich dem &bdquo;K&ouml;lsch-Rock&ldquo; alles andere als zugetan, sprang beim ersten Konzert, irgendwann Ende der 70er, welches ich besuchte (in der kleinen Aula unseres Gymnasiums in Gummersbach&hellip;) sofort der Funke &uuml;ber und &uuml;ber viele Jahre war ich &bdquo;Fan&ldquo; der Gruppe, zumal Niedecken immer wieder auch f&uuml;r &Uuml;berraschungen gut war, und seine Bob-Dylan-Interpretationen z&auml;hlen f&uuml;r mich immer noch zu den besseren Covers des &bdquo;Meisters&ldquo;! (Was der Meister heute wohl zu Niedeckens Wandel sagen w&uuml;rde? &ndash; wenn ich z.B. an &bdquo;Masters Of War&ldquo; denke&hellip;)<\/p><p>Seiner Musik . rockig und trotzdem tiefer gehend als vergleichbare, meinte ich jedenfalls damals zweifelsfrei entnehmen zu d&uuml;rfen, dass Wolfgang N. im Grunde seiner Seele Pazifist sei, was u.a. auch expressis verbis, z.B. in dem fr&uuml;hen St&uuml;ck &bdquo;Stell Dir v&uuml;&uuml;r&ldquo; , welches sich mit dem Thema Kriegsdienstverweigerung auseinandersetzte, &uuml;berdeutlich zum Ausdruck kam.<br>\nNun steht es nat&uuml;rlich jedem frei, seine Meinung zu &auml;ndern, aber angesichts seiner aktuellen &Auml;usserungen kommt bei mir , ja was eigentlich, auf ? Am ehesten w&uuml;rde ich es als Entt&auml;uschung bezeichnen. Entt&auml;uschung &uuml;ber einen  Menschen, mit dem man sich &uuml;ber viele Jahre bzw. Jahrzehnte auf einer Wellenl&auml;nge w&auml;hnte , der durch seine T&auml;tigkeit auch die M&ouml;glichkeit hatte, zur Meinungsbildung beizutragen und sich mir nun die Frage stellt: War das wirklich so mit der Wellenl&auml;nge&hellip;?<br>\nDenn , tut mir leid, aber einen derartigen grunds&auml;tzlichen Gesinnungswandel kann ich nicht nachvollziehen!<br>\nSei&acute;s drum , alte Gewissheiten sind ja nun wahrlich nichts mehr wert! &ndash; Musste man sich in den 80ern davor h&uuml;ten, als Linksradikaler verunglimpft zu werden, wenn man sich in der Friedensbewegung engagierte, so gibt es heute nicht wenige, die Friedensdemonstranten oder Ostermarschierer als zumindest &bdquo;rechtsoffen&ldquo; verunglimpfen&hellip;<\/p><p>Es gr&uuml;&szlig;t<br>\nGerhard Medgenberg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>Neoliberale Multi-Million&auml;re wie &bdquo;Die Tote Hose Campino&ldquo; so nun auch der BAP- Oberh&auml;uptling Niedecken, beziehen nun eindeutige Positionen, f&uuml;r die sich vor Jahren noch gesch&auml;mt h&auml;tten.<\/p><p>Aber es steht am &bdquo;Himmel der Kriegsgewinnler und Totengr&auml;ber&ldquo; geschrieben  .  .  . ZEITENWENDE !<\/p><p>Niederen hat es selber gesungen &bdquo;Verdammt lang her  .  .  . ! Aber daraus gelernt hat der K&ouml;lner Jeck<br>\nrein gar nichts.<\/p><p>Wolfgang Niedecken zum Ukraine-Krieg: &bdquo;Das Friedenst&auml;ubchen kommt mir abhanden&ldquo;<br>\n&bdquo;Putin hat es geschafft, dass der ganze Westen, ja praktisch die ganze Welt, zusammenger&uuml;ckt ist. Da hat er sich nat&uuml;rlich verrechnet. Er hat geglaubt, er k&ouml;nne die europ&auml;ische Gemeinschaft sprengen, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Hilfsbereitschaft gegen&uuml;ber den Fl&uuml;chtlingen ist immens, gerade in Polen. Ich hoffe nat&uuml;rlich, dass das anh&auml;lt. Die Menschen, die Regierungen, alle wissen: Hier geht es um die Wurst. Niemand kann sich irgendwie wegducken, alle sind zur Solidarit&auml;t verdammt. Etwas halbwegs Vergleichbares hatten wir in Deutschland, als Corona losging und pl&ouml;tzlich alle demokratischen Parteien an einem Strang zogen. Daran habe ich gemerkt, wie ernst die Lage ist.&ldquo;<br>\n(Quelle : FR Stand: 10.03.2022 )<\/p><p>Gemerkt hat Niedecken bis auf den heutigen Tag nichts  .  .  . Oder will der &bdquo;Aufrechte&ldquo; wieder V&auml;ter und S&ouml;hne sozialvertr&auml;glich entsorgen lassen ?<\/p><p>So auch bei CORONA :<br>\n&ldquo;Der BAP-S&auml;nger Wolfgang Niedecken h&auml;lt &bdquo;Querdenker&ldquo; f&uuml;r Scheinriesen &ndash; bei FFF l&auml;uft er aber gerne mit.&rdquo;<\/p><p>Aber wer kann es den &bdquo;Kriegs-Barden Lindenberg, die Scorpions, Ramstein, The BossHoss u.a.&ldquo; verdenken.<br>\nAnstatt sich wirklich mit Geschichte und Politik auseinanderzusetzen wird Anglo-Amerikanische &amp; NATO Propaganda bedient.<\/p><p>Ist ja auch viel einfacher, als ein &bdquo;Auftrittsverbot mit Einnahmen-Minderung&ldquo; in Kauf nehmen zu m&uuml;ssen.<br>\nUnd &bdquo;Der Blonde Hans samt der Feuerzangen-Bowle-Riege&ldquo; durfte ja auch weitermachen.<\/p><p>M  f  G<br>\nB. Schroeder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>Wolfgang Niedecken war noch nie die hellste Kerze auf der Torte und ist, wie ihr es ja auch selber in dem Beitrag erw&auml;hnt, seit seiner offenen Unterst&uuml;tzung des v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieges der NATO gegen das ehemalige Jugoslawien, ein erledigter Fall.<\/p><p>Diesem M&ouml;chtegern-Bob-Dylan aus der K&ouml;lner S&uuml;dstadt &uuml;berhaupt noch Aufmerksamkeit zu schenken, ist reine Zeitvergeudung.<\/p><p>Zum Gl&uuml;ck konnte ich selber diesen k&ouml;lschen Kn&ouml;delrock von BAP sowieso nie ausstehen, passt also!<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJ&ouml;rg Steinau<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Marcus Kl&ouml;ckner,<\/p><p>ich m&ouml;chte mich bei Ihnen ganz herzlich f&uuml;r Ihren Artikel &uuml;ber Wolfgang Niedecken bedanken.<br>\nOhne Ihren Hinweis, h&auml;tte ich den Beitrag auf Welt+ nicht entdeckt.<\/p><p>Niedecken und seine Musik, vor allem auch die Texte, begleiten meine Frau und mich schon seit den 80ern.<br>\nWir sind ma&szlig;los entt&auml;uscht davon, wie er sich in der Coronazeit und jetzt zum Ukraine-Thema positioniert.<\/p><p>Darum haben wir uns entschlossen, ihm seine CDs, die wir &uuml;ber Jahre gesammelt haben, zur&uuml;ck zu schicken. Das Begleitschreiben dazu finden Sie als pdf im Anhang. Sie d&uuml;rfen den Leserbrief und auch das Schreiben an Wolfgang Niedecken gerne ver&ouml;ffentlichen. Vielleicht finden sich noch andere Ex-Fans, die sich der Aktion anschlie&szlig;en. Einzelne Zuschriften wird er sicher ignorieren. Aber wenn mehrere Pakete mit CDs ankommen denkt er vielleicht mal etwas &uuml;ber den Tellerrand hinaus.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e und ein gro&szlig;es Dankesch&ouml;n an das gesamte Nachdenk-Team f&uuml;r Ihre Arbeit!<br>\nAndreas Eiban<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> kommentiert in diesem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115036\">Beitrag<\/a> ein Interview des BAP-S&auml;ngers Wolfgang Niedecken mit der &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/pop\/plus251398818\/Wolfgang-Niedecken-Als-ich-zuletzt-wieder-die-Ostermarschierer-sah-taten-sie-mir-richtig-leid.html\">Welt<\/a>&ldquo;. Niedecken trage mit viel Leidenschaft und noch mehr &Uuml;berzeugung in dem Interview vor. Er sagte u.a. &bdquo;Frieden schaffen ohne Waffen, das funktioniert leider nicht&ldquo;. Niedecken sei gescheitert, denn &bdquo;geostrategische Zusammenh&auml;nge und die dreckige Tiefenpolitik des Westens&bdquo; habe er<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115405\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-115405","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/115405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=115405"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/115405\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":115406,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/115405\/revisions\/115406"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=115405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=115405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=115405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}