{"id":115540,"date":"2024-05-22T08:33:45","date_gmt":"2024-05-22T06:33:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540"},"modified":"2024-05-22T08:33:45","modified_gmt":"2024-05-22T06:33:45","slug":"hinweise-des-tages-4608","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h01\">Wirtschaftsberichterstattung in ARD und ZDF mit Defiziten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h02\">&bdquo;China aus unserem Staat halten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h03\">Der gesellschaftliche Wandel in Russland beschleunigt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h04\">Ursula von der Leyen f&uuml;r gemeinsame EU-Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h05\">Ursula von der Leyen muss weiter zittern: Gericht verschiebt Pfizer-Hearing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h06\">&ldquo;Wir m&uuml;ssen unsere Kr&auml;fte b&uuml;ndeln&rdquo;: Baerbock &uuml;berraschend in Kiew eingetroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h07\">&bdquo;John McCain, Catherine Ashton, Guido Westerwelle und Victoria Nuland auf dem Maidan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h08\">Gleich hinter dem Badestrand beginnt die H&ouml;lle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h09\">Tunesien setzt Migranten systematisch in W&uuml;ste aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h10\">Von der Hoheit der Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h11\">Mediale Ma&szlig;regelung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h12\">So stark profitierten Superreiche von der Corona-Pandemie <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h13\">Das stille Leiden der Unsichtbaren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115540#h14\">Pflege von Angeh&ouml;rigen zu Hause wird immer teurer &ndash; nur 46 Prozent arbeiten Vollzeit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wirtschaftsberichterstattung in ARD und ZDF mit Defiziten<\/strong><br>\nDer Umfang der wirtschaftspolitischen Berichterstattung durch ARD und ZDF ist beachtlich: Nachrichtensendungen, Talkshows und Politmagazine widmen rund ein F&uuml;nftel ihrer Sendezeit wirtschaftspolitischen Fragen. Allerdings wird die Themensetzung stark von der Bundespolitik getrieben und die Kontinuit&auml;t und Einordnung der Berichterstattung lassen zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Dar&uuml;ber hinaus mangelt es insbesondere den Wirtschaftsmagazinen an Perspektivenvielfalt. Das Publikum wird hier &uuml;berwiegend als Verbraucher*innen adressiert, der Blickwinkel von Arbeitnehmer*innen spielt kaum eine Rolle. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie &ldquo;Viel Kraft &ndash; wenig Biss. Wirtschaftsberichterstattung in ARD und ZDF&rdquo;. Die Analyse wird heute von der Otto Brenner Stiftung (OBS)<br>\nund dem Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gemeinsam ver&ouml;ffentlicht.<br>\nF&uuml;r die Untersuchung wurden knapp 5.800 Sendungen mit rund 3.400 Stunden Programm vom Herbst 2022 bis Fr&uuml;hjahr 2023 aufgezeichnet und mittels computergest&uuml;tzter Methoden der Medienanalyse ausgewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilung\/wirtschaftsberichterstattung-in-ard-und-zdf-mit-defiziten\/\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;China aus unserem Staat halten&ldquo;<\/strong><br>\nUnter dem Vorwand, Zwangsarbeit bek&auml;mpfen zu wollen, treiben die USA die Entkopplung (Decoupling) der transatlantischen Wirtschaft von China weiter voran. Wie es in einem am Montag bekannt gewordenen Bericht des Finanzausschusses im US-Senat hei&szlig;t, habe BMW in mindestens 8.000 Fahrzeugen des Modells Mini Cooper, die er in die USA geliefert habe, Bauteile der chinesischen Firma JWD eingebaut. Die Firma findet sich auf einer Liste von Unternehmen, deren Produkte wegen angeblicher Nutzung von Zwangsarbeit in Xinjiang nicht mehr in die Vereinigten Staaten eingef&uuml;hrt werden d&uuml;rfen &ndash; auch nicht als als Bauteile in anderen Waren. BMW muss &ndash; wie zuvor etwa Volkswagen &ndash; den chinesischen Zulieferer absto&szlig;en. Washington erweitert die Sanktionsliste und bezieht k&uuml;nftig auch Unternehmen aus China ein, die lediglich in Xinjiang produzierte Materialien, etwa Baumwolle, nutzen. Unterdessen konstatieren Kritiker, in den USA w&uuml;rden Lebensmittel oft unter Nutzung von Zwangsarbeit hergestellt; zudem werde Zwangsarbeit in den Gef&auml;ngnissen des Landes praktiziert. Letzteres gilt ebenso f&uuml;r Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9565\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der gesellschaftliche Wandel in Russland beschleunigt sich<\/strong><br>\nDass der Stopp des Bezugs von Gas und &Ouml;l aus Russland wirtschaftlich vor allem ein Schuss ins eigene Knie war, das ist in Deutschland schon bald Allgemeinwissen, auch wenn die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen es noch immer nicht wahr haben wollen und einzelne sogar die L&uuml;ge verbreiten, Russland habe die Zufuhr von Gas und &Ouml;l in den Westen gestoppt. Dass aber Russland von den westlichen Sanktionen sogar profitieren k&ouml;nnte, das d&uuml;rfte f&uuml;r etliche doch eher &uuml;berraschend sein: der Bericht aus Russland von Dmitri Trenin. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-gesellschaftliche-wandel-in-russland-beschleunigt-sich\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ursula von der Leyen f&uuml;r gemeinsame EU-Schulden<\/strong><br>\nDie Union lehnt eine weitere gemeinsame Schuldenaufnahme der EU ab. Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen zeigt sich nun jedoch offen daf&uuml;r. Und sie steht nicht allein da.<br>\nKommenden Monat finden die Europawahlen statt. Eine wichtige Frage ist bereits jetzt der k&uuml;nftige EU-Haushalt. Nun meldet sich Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen in der Debatte &uuml;ber eine m&ouml;gliche gemeinsame Schuldenaufnahme der EU zu Wort. Laut der US-Zeitung &raquo;Financial Times&laquo; (FT) zeigte sie sich bei dem Thema gespr&auml;chsbereit. Von der Leyen sagte dem Blatt, sie sei &raquo;offen&laquo; f&uuml;r die Aufnahme neuer gemeinsamer Schulden, um Finanzierungsl&uuml;cken zu schlie&szlig;en. [&hellip;]<br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron, der von der Leyen beim ersten Mal vorgeschlagen hatte, hat seine Unterst&uuml;tzung noch nicht zugesagt. Allerdings ist er ein F&uuml;rsprecher f&uuml;r eine Neuauflage gemeinsamer europ&auml;ischer Schulden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/europaeische-union-ursula-von-der-leyen-fuer-gemeinsame-eu-schulden-a-d5900c0d-8f61-41a1-aa8f-6419c31f46de\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ursula von der Leyen muss weiter zittern: Gericht verschiebt Pfizer-Hearing<\/strong><br>\nAm Freitag hat das Gericht (Chambre du Conseil) keine Entscheidung getroffen. Es werden weitere Monate vergehen, bis &uuml;berhaupt klar ist, wer f&uuml;r die Ermittlungen in dem Fall &uuml;berhaupt zust&auml;ndig ist. Damit sind vor den EU-Wahlen und auch in der Periode der Bestellung eines neuen Pr&auml;sidenten durch den Rat keine rechtlichen Verfahren gegen von der Leyen zu erwarten. Der EU-Abgeordnete Martin Sonneborn von der Partei Die Partei sagte der Berliner Zeitung: &bdquo;Der bereits hinreichend delegitimierten EU-Wahl, in der das Ergebnis, n&auml;mlich eine weitere Amtszeit von Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen, bereits genauso feststeht, wie die Ergebnisse bei Wahlen in Russland oder China, wird durch diese Entscheidung weiter delegitimiert.&ldquo;<br>\nSonneborn hat insbesondere kein Verst&auml;ndnis, warum sich die Ermittlungen so lange hinziehen: &bdquo;Wieso braucht die Europ&auml;ische Staatsanwaltschaft EPPO, die Justizkommissar Didier Reynders untersteht, der Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen untersteht, anderthalb Jahre, um von der Leyens Bude im Kommissionsgeb&auml;ude durchsuchen und ihr Diensthandy zur Einsichtnahme in die Pfizer-SMS beschlagnahmen zu lassen?&ldquo; Auch Reynders selbst steh im &uuml;brigen &bdquo;im Mittelpunkt einer Milliarden-Aff&auml;re steht, in der erhebliche Teile des libyschen Staatsverm&ouml;gens, das bei belgischen Banken eingefroren war, spurlos verschwunden sind&ldquo;.<br>\nSonneborn sagte, das er, als die gerade neugeschaffene EPPO vor anderthalb Jahren verst&auml;rktes Interesse an der &Uuml;bernahme des Falles von der Leyen zeigte, noch gehofft habe, &bdquo;dass unser unmittelbarer Verdacht, sie w&uuml;rde die Ermittlungen nur an sich ziehen, um sie bis nach der EU-Wahl zu verschleppen, unbegr&uuml;ndet w&auml;re&ldquo;. Stattdessen scheint mit der EPPO &bdquo;eine weitere Organisation entstanden zu sein, die nicht das Interesse der B&uuml;rger, sondern die Abschirmung der EU-Amtstr&auml;ger vor ihrer demokratischen Rechenschaftspflicht im Auge hat&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/ursula-von-der-leyen-muss-weiter-zittern-gericht-verschiebt-pfizer-hearing-li.2217131\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Wir m&uuml;ssen unsere Kr&auml;fte b&uuml;ndeln&rdquo;: Baerbock &uuml;berraschend in Kiew eingetroffen<\/strong><br>\nBaerbock sicherte den Menschen in der Ukraine die dauerhafte Unterst&uuml;tzung Deutschlands zu. &ldquo;Putin spekuliert darauf, dass uns irgendwann die Luft ausgeht, aber wir haben einen langen Atem&rdquo;, erkl&auml;rte sie. Deutschland stehe gemeinsam mit vielen anderen L&auml;ndern aus allen Teilen der Welt felsenfest an der Seite der Ukraine. &ldquo;Darauf k&ouml;nnen die Menschen in der Ukraine dauerhaft bauen.&rdquo; Das zeige die Bundesregierung im Juni, wenn sie die Welt zur Wiederaufbaukonferenz f&uuml;r die Ukraine nach Berlin einlade. &ldquo;Gemeinsam mit unseren Partnern in der Welt und einem starken B&uuml;ndnis aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kommunen investieren wir langfristig in eine Zukunftsversicherung f&uuml;r die Ukraine.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/exxpress.at\/wir-muessen-uns-kraefte-buendeln-baerbock-ueberraschend-in-kiew-eingetroffen\/\">exxpress.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die derzeit amtierende Bundesau&szlig;enministerin macht mal wieder deutlich, was sie von ihren deutschen W&auml;hlern h&auml;lt, wenn sie von der Arbeitnehmerschaft in Deutschland teilweise sehr hart erarbeitete Steuergelder der Ukraine f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke zur Verf&uuml;gung stellt. Sie kn&uuml;pft an ihre Aussage <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87511\">&bdquo;Egal, was meine deutschen W&auml;hler denken&rdquo;<\/a> an, unterst&uuml;tzt ihren Ministerkollegen Pistorius, der erst k&uuml;rzlich mal eben die &bdquo;Friedenszeit&ldquo; beendet und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114387\">Putin mit Hitler verglichen hat<\/a>. Eindeutige Belege f&uuml;r die Behauptung <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114030\">&bdquo;Putin wird nicht aufh&ouml;ren, wenn der Krieg gegen die Ukraine vorbei ist, das hat er klar gesagt. Genau so klar wie Hitler, der auch immer sagte, dass er nicht stoppen w&uuml;rde.&ldquo;<\/a> konnten &ndash; zumindest bisher &ndash; weder das Bundesverteidigungsministerium noch das Ausw&auml;rtige Amt liefern. Faktisch k&ouml;nnte es auf einen milit&auml;rischen Konflikt mit Russland hinauslaufen &ndash; und es k&ouml;nnte der Eindruck entstehen, insbesondere diese beiden Bundesminister w&uuml;rden alles daf&uuml;r tun, die Bev&ouml;lkerung darauf vorzubereiten.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine-Krieg: Wehrpflichtige Ukrainer im Ausland zunehmend unter Druck<\/strong><br>\nPolitiker westlicher Staaten wollen ukrainische M&auml;nner in den Krieg schicken. Schwache Integration und die sich verschlechternde Wirtschaft sind weitere Argumente.<br>\nEnde April hat die Regierung der Ukraine beschlossen: F&uuml;r M&auml;nner im wehrpflichtigen Alter (zwischen 18 und 60 Jahren), die sich im Ausland aufhalten, werden die konsularischen Dienste eingestellt. Wer Papiere ben&ouml;tigt, muss in die Ukraine zur&uuml;ckreisen &ndash; und darf dann vermutlich nicht mehr ins Ausland ausreisen.<br>\nMit dieser Ma&szlig;nahme will Kiew mehr M&auml;nner f&uuml;r den Kriegsdienst gewinnen. Von mehreren L&auml;ndern wird die Ukraine bei dem Vorhaben unterst&uuml;tzt, von Polen und Litauen etwa. Aber auch in anderen L&auml;ndern werden Stimmen laut, die Ukrainer in den Krieg zur&uuml;ckbringen wollen, vor dem sie geflohen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Wehrpflichtige-Ukrainer-im-Ausland-zunehmend-unter-Druck-9725158.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;John McCain, Catherine Ashton, Guido Westerwelle und Victoria Nuland auf dem Maidan<\/strong><br>\nDas Verbot der Einmischung in die Angelegenheiten fremder Staaten gilt unabh&auml;ngig davon, wie der fremde Staat regiert wird. Es gibt kein Recht, ein korruptes Regime oder eine Diktatur mittels Einmischung in die Innenpolitik dieses Landes zu destabilisieren oder zu st&uuml;rzen.<br>\nNach eigenen Angaben investierten die USA seit den Neunzigerjahren f&uuml;nf Milliarden Dollar, um einen &laquo;Regime Change&raquo; in Kiew zu unterst&uuml;tzen. Und das taten die USA, indem sie sich in die Innenpolitik der Ukraine einmischten. Doch wer das kritisierte und an das V&ouml;lkerrechts-Gebot der Nichteinmischung erinnerte, wurde zuweilen als &laquo;Russland-Troll&raquo; kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/nzz-westliche-demo-teilnahme-in-georgien-nein-in-ukraine-ja\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gleich hinter dem Badestrand beginnt die H&ouml;lle<\/strong><br>\nNirgends in Italien ist das Elend so bedr&uuml;ckend wie im Umland von Gioia Tauro, wo Jugendliche Hetzjagd auf Migranten machen.<br>\nDer Mann schl&auml;gt mit den F&auml;usten auf ein Blech, sagt verwirrende Sachen &uuml;ber Afrika, &uuml;ber Italien und fragt nach etwas Brot. Die Worte sind auch Hilferufe gegen K&auml;lte, Einsamkeit, gegen die eigene Verzweiflung, die T&auml;uschungen und die nicht eingehaltenen Versprechen. Wir h&ouml;ren ihm geduldig zu, als wir durch das Ghetto in San Ferdinando laufen. Er wird uns stets begleiten. Wir sehen Menschen, die wie Schatten schweigend vor den Zelten sitzen, andere verschwinden augenblicklich, als sie uns kommen sehen, oder schauen uns ver&auml;chtlich an, als ob sie sagen m&ouml;chten: &laquo;Was wollt ihr hier? Uns wie Tiere im Zoo betrachten? In einer Stunde seid ihr wieder weg und geht im klimatisierten Restaurant eine Pizza essen.&raquo; Wir sehen die Zelte, die l&ouml;chrig sind vom Funkenflug der offenen Feuer jeden Abend. Es gibt keine Infrastruktur im Ghetto.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/gleich-hinter-dem-badestrand-beginnt-die-hoelle\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tunesien setzt Migranten systematisch in W&uuml;ste aus<\/strong><br>\nTunesien ist eines der wichtigsten EU-Partnerl&auml;nder zur Eind&auml;mmung der Fl&uuml;chtlingszahlen nach Europa. Recherchen belegen jetzt, dass dort systematisch Migranten verschleppt und in der W&uuml;ste ausgesetzt werden &ndash; und die EU wei&szlig; davon.<br>\nVor wenigen Tagen ist es offenbar wieder passiert: Circa 20 Menschen sitzen auf dem Boden einer libyschen Polizeistation. Ein Videoanruf zeigt ersch&ouml;pfte M&auml;nner, ihre Klamotten zerrissen, schmutzig vom W&uuml;stensand. Erst wenige Stunden zuvor wurden sie von libyschen Milizen im Grenzgebiet zwischen Tunesien und Libyen aufgegriffen. Einer der M&auml;nner erz&auml;hlt, er sei von tunesischen Sicherheitskr&auml;ften dort ausgesetzt worden. Manche seien anschlie&szlig;end drei Tage durch die W&uuml;ste geirrt, bei &uuml;ber 40 Grad Celsius.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/tunesien-setzt-migranten-systematisch-in-wueste-aus,UDIEIL7\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von der Hoheit der Stra&szlig;e<\/strong><br>\nDie Etablierung des Corona-Systems brauchte den Ausschluss von &Ouml;ffentlichkeit und &uuml;bte sich stattdessen in ihrer Simulation. Das setzt sich bis heute fort und soll auch f&uuml;r die m&ouml;gliche Corona-Aufarbeitung gelten [&hellip;]<br>\nAuf eine gewisse Weise passt der Vorgang in diese Zeiten programmatischer Chaotisierung und bewusster Verdrehung von Sachverhalten, in denen Desinformationen Fakten genannt und tats&auml;chliche Fakten ignoriert werden, in denen sich rechts links nennt und Demokratiezerst&ouml;rung Demokratieverteidigung genannt wird. Oder Einsperren zuhause Gesundheitsschutz hei&szlig;t, und im Sch&uuml;tzengraben sterben lassen Freiheit. Wo mit Hate speech gegen erkl&auml;rten Hate speech vorgegangen wird und Gewalt beliebig ist. Die Verhinderung von &Ouml;ffentlichkeit &bdquo;Vertraulichkeit&ldquo; zu nennen, ist mindestens besch&ouml;nigend.<br>\nWas ist &bdquo;&Ouml;ffentlichkeit&ldquo; und warum ist &bdquo;Vertraulichkeit&ldquo; ihre Verneinung? Das ist nicht immer so klar. Auch in den Reihen der Erneuerer des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks (&Ouml;RR) hat der Konflikt mit den Rundfunk- und Verwaltungsr&auml;ten zu Differenzen in dieser Frage gef&uuml;hrt. Dabei handelt es sich um eine der grundlegendsten Fragen einer demokratischen Gesellschaft &uuml;berhaupt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/von-der-hoheit-der-strasse\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mediale Ma&szlig;regelung<\/strong><br>\nAuf Betreiben von Charlotte Knobloch wurde ein Beitrag Dieter Hallervordens aus einem Video herausgeschnitten. Der kontert: &bdquo;Sie spricht wie die AfD.&ldquo;<br>\nVor zwei Tagen wurde ein Gegen-rechts-Musikvideo unter dem Titel &bdquo;Nicht mit uns&ldquo; ver&ouml;ffentlicht, an dem Dieter Hallervorden auf Bitten der M&uuml;nchner Organisatoren tatkr&auml;ftig beteiligt war. Auf Intervention von Charlotte Knobloch von der dortigen J&uuml;dischen Kultusgemeinde wurde Deutschlands popul&auml;rster Schauspieler nachtr&auml;glich aus dem Clip herausgeschnitten. Frau Knobloch begr&uuml;ndete dies mit angeblichem rechten Antisemitismus in Hallervordens Gedicht &bdquo;Gaza Gaza&ldquo;, das unter anderem f&uuml;r ein Schweigen der Waffen, die Zwei-Staaten-L&ouml;sung und die Freilassung der Geiseln eintritt. Daf&uuml;r hatte der K&uuml;nstler vom fr&uuml;heren UN-Sonderbotschafter Professor Jean Ziegler, auch im Namen von Ant&oacute;nio Guterres, gro&szlig;en Dank zugesprochen bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/mediale-massregelung\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>So stark profitierten Superreiche von der Corona-Pandemie <\/strong><br>\nDie Einkommen der Arbeiter blieben gleich tief, w&auml;hrend Milliard&auml;re um &uuml;ber 70 Prozent zulegten.<br>\nDie Gesellschaft befinde sich in einer Spirale des Niedergangs. Die Machtkonzentration der falsch handelnden Elite trage dazu bei. Zu diesem Befund kommt die Management-Professorin Micha&eacute;la Schippers von der Erasmus Universit&auml;t Rotterdam. Zusammen mit dem Infektiologen und Epidemiologen John Ioannidis von der Stanford University und Matthias Luijks von der Philosophischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t Groningen weist sie in einem Artikel in &laquo;Frontiers in Sociology&raquo; auf die enormen Folgen der wachsenden sozialen Ungleichheit hin. &laquo;In der gegenw&auml;rtigen Gesellschaft hat eine Elite reichlich Zugang zu Ressourcen, w&auml;hrend die Massen zunehmend M&uuml;he haben, um zu &uuml;berleben.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/so-stark-profitierten-superreiche-von-der-corona-pandemie\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das stille Leiden der Unsichtbaren<\/strong><br>\nEine Fotoreportage zeigt die Gesichter der Armut in Deutschland.<br>\nArmut? Eine Frage der Statistik. Nicht jeder, der sie beklagt, setzt sich der Armut gern aus, wo sie sich konkret zeigt. In einer Suppenk&uuml;che zum Beispiel, wie sie ein Franziskanerkloster in Berlin-Pankow betreibt. Wer hier Tag f&uuml;r Tag arbeitet, dem kann niemand mehr etwas &uuml;ber Armut in Deutschland erz&auml;hlen. Er erf&auml;hrt traurige Geschichten, die durchaus auch unsere Geschichten h&auml;tten sein k&ouml;nnen, w&auml;re nur weniges in unserem Leben anders gelaufen. Das Bild, das sich in diesem Brennpunkt der Not zeigt, ist schlimm. Die Wahrheit allerdings, so kann man vermuten, ist noch schlimmer. Denn viele h&auml;lt die Scham davon ab, hierherzukommen. Wer es dennoch tut, ist meist dankbar, nicht nur f&uuml;r eine warme Suppe, sondern auch f&uuml;r etwas menschliche W&auml;rme. Der Autor h&auml;lt diese sonst meistens unsichtbare Welt mit der Fotokamera fest. Ein Text zur Sonderausgabe &bdquo;Armut in Deutschland&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/das-stille-leiden-der-unsichtbaren\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Pflege von Angeh&ouml;rigen zu Hause wird immer teurer &ndash; nur 46 Prozent arbeiten Vollzeit<\/strong><br>\nLaut einer Studie im Auftrag eines AOK-Institutes ist die Pflege f&uuml;r Angeh&ouml;rige teurer geworden. Oft sind es Frauen, die Angeh&ouml;rige zu Hause betreuen und daf&uuml;r nur noch in Teilzeit arbeiten. Die AOK f&uuml;rchtet einen Weg in die Altersarmut.<br>\nWer zu Hause Angeh&ouml;rige pflegt, muss daf&uuml;r einem Bericht zufolge immer mehr Zeit und eigenes Geld aufwenden. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) unter Berufung auf eine repr&auml;sentative Forsa-Studie im Auftrag des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido) berichten, gaben die Befragten 2019 noch an, 43 Wochenstunden f&uuml;r pflegende T&auml;tigkeiten wie Ern&auml;hrung, K&ouml;rperpflege und Medikamentengabe zu ben&ouml;tigen. Nun seien es 49 Stunden.<br>\nAuch die finanzielle Belastung ist dem Bericht zufolge trotz gestiegener Leistungen aus der Pflegeversicherung gewachsen. Der mittlere Eigenanteil sei von knapp 200 Euro im Jahre 2019 auf nun 290 Euro im Monat gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/gesundheit-und-innovation\/article251607770\/Pflege-zu-Hause-wird-immer-teurer-nur-46-Prozent-arbeiten-Vollzeit.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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