{"id":11559,"date":"2011-12-09T08:51:21","date_gmt":"2011-12-09T07:51:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559"},"modified":"2011-12-09T08:55:03","modified_gmt":"2011-12-09T07:55:03","slug":"hinweise-des-tages-1527","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h01\">SPD und Gr&uuml;ne attackieren die Kanzlerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h02\">Sahra Wagenknecht &ndash; Europa in der Krise Schluss mit Mephistos Umverteilung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h03\">Ungleichheit: Deutschland kein Vorbild f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h04\">Alternative f&uuml;r die Eurozone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h05\">Joseph Stiglitz &ndash; Ratlose Rettungsversuche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h06\">Fabian Fritzsche &ndash; Die Goldblase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h07\">AWD drohen Millionen-R&uuml;ckzahlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h08\">Betriebsrat der Bertelsmann-Stiftung klagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h09\">Wikipedia sperrt Lobbyisten aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h10\">Vetorecht hinter Kulissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h11\">Brauns Moral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h12\">Politik findet doch nicht in den eigenen vier W&auml;nden statt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h13\">CDU-Politikerin beleidigt t&uuml;rkischst&auml;mmige Abgeordnete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h14\">Zeitungs-Zensur: Sch&uuml;ler verklagt den Freistaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11559#h15\">Ein Ouzo f&uuml;r seine guten Freunde<\/a><\/li>\n<\/ol><p>\t<em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11559&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD und Gr&uuml;ne attackieren die Kanzlerin<\/strong><br>\n&ldquo;Der Euroraum darf nicht an der Engstirnigkeit der deutschen Regierung scheitern&rdquo;: Unmittelbar vor Beginn des entscheidenden Euro-Krisengipfels attackieren die Spitzen von SPD und Gr&uuml;nen Merkels Krisenmanagement &ndash; und fordern ein radikales Umdenken von der Kanzlerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/punkte-gegen-merkels-krisenstrategie-spd-und-gruene-attackieren-die-kanzlerin-1.1229829\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist schon ein Kunstst&uuml;ck, sich in 12 Punkten mit der Eurokrise zu besch&auml;ftigen und in keinem einzigen Punkt auf den eigentlichen Kern der Krise, die massiven au&szlig;enwirtschaftlichen Ungleichgewichte durch die unterschiedliche Wettbewerbsf&auml;higkeit, einzugehen. Vielleicht h&auml;tten SPD und Gr&uuml;ne sich besser einmal von <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=918\">Heiner Flassbeck beraten lassen<\/a>.<\/em> <\/p>\n<p><strong>dazu: Eurokrise: Zw&ouml;lf-Punkte-Papier von SPD- und GR&Uuml;NEN-Spitze ist nutzlos<\/strong><br>\n[&hellip;] So begr&uuml;&szlig;enswert dies ist, die zentrale &ldquo;Problemzone&rdquo; der Eurozone lassen sie dabei unter den Tisch fallen: die au&szlig;enwirtschaftlichen Ungleichgewichte. Dazu lohnt es sich, noch einmal in das Interview mit Heiner Flassbeck auf dieser Seite zu schauen.<br>\nUnd auch der Aufruf der SPD-Abgeordneten um Werner Schieder wie auch das bereits im Mai 2011 von Werner Schieder verfasste Papier gehen &uuml;ber den von der SPD- und Gr&uuml;nen-Spitze jetzt an die S&uuml;ddeutsche lancierten Text hinaus. Man fragt sich, warum die Partei-Spitzen ein neues Papier entwerfen und dabei noch hinter einmal erreichte Standards zur&uuml;ckfallen.<br>\nUnsinnig erscheint dar&uuml;ber hinaus, die Angst der Menschen vor einem st&auml;rkeren Agieren der Europ&auml;ischen Zentralbank noch weiter zu sch&uuml;ren, als dies die Kanzlerin und ihre Regierungskoalition ohnehin schon tun: &ldquo;Zudem erh&ouml;ht sich das Risiko auch f&uuml;r die deutschen Steuerzahler mit jedem weiteren Aufkauf von Anleihen der Krisenstaaten durch die EZB.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=1057\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &ndash; Europa in der Krise Schluss mit Mephistos Umverteilung!<\/strong><br>\nAuch Eurobonds werden nicht helfen: Die Finanzkrise, von neoliberaler Politik verschuldet, greift vor allem den Mittelstand an &ndash; und damit die Demokratie. Aber noch ist es nicht zu sp&auml;t. [&hellip;]<br>\nWir wollen alle Tage sparen und brauchen alle Tage mehr. Und t&auml;glich w&auml;chst mir neue Pein.&ldquo; Der so klagt, ist nicht der griechische Finanzminister, sondern der von &auml;hnlichen Finanzn&ouml;ten gebeutelte Marschalk am Hofe des Kaisers in Goethes Faust II. Die Szene spielt in der Kaiserpfalz, in einer sich aufl&ouml;senden, zutiefst korrupten Gesellschaft, in der Kultur und Ethik jede Bindungswirkung verloren haben, eine enthemmte Oberschicht das Gemeinwesen auspl&uuml;ndert und sich schamlos bereichert, w&auml;hrend die Politik ihre Gestaltungsmacht eingeb&uuml;&szlig;t hat. Jeder sucht seinen Vorteil, jeder k&auml;mpft gegen jeden, es wird betrogen und gelogen, was das Zeug h&auml;lt. Verh&auml;ltnisse also, die uns nur allzu bekannt vorkommen. Einen Kanzler gibt es in der Kaiserpfalz auch, der immerhin &ndash; sachter Unterschied zur Gegenwart &ndash; bemerkt: &bdquo;Entschl&uuml;sse sind nicht zu vermeiden, wenn alle sch&auml;digen, alle leiden&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/kapitalismus\/europa-in-der-krise-schluss-mit-mephistos-umverteilung-11554102.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und schon wieder sticht das FAZ-Feuilleton mit einem sehr guten Gastartikel die Konkurrenz aus. Der einzige Wermutstropfen an dem Artikel ist, dass Sahra Wagenknecht sich der weit verbreiteten Sichtweise anschlie&szlig;t, dass Eurobonds mit hohen Zinsen einhergingen. Dass dies nicht so sein muss, <a href=\"\/?p=10805\">hatten wir auf den NachDenkSeiten schon erw&auml;hnt<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: R&uuml;ckt die FAZ nach links? Oder gibt das Feuilleton nur den Klassen-Clown?<\/strong><br>\nViele r&auml;tseln derzeit &uuml;ber den partiellen &ldquo;Linkskurs&rdquo; des konservativen Leitmediums. Vor allem der forsche Antikapitalismus im Feuilleton wirkt auf manche berauschend. Wird die Frankfurter Redaktion zum Zentrum der deutschen Occupy-Bewegung oder ist alles nur Schall und Rauch?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/?p=1380\">Wolfgang Michal<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ungleichheit: Deutschland kein Vorbild f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nMit &bdquo;XXL-Aufschwung&ldquo; und geringen Staatsschulden will die Bundesregierung die europ&auml;ischen Nachbarn beeindrucken und das deutsche Erfolgsrezept anderen Eurol&auml;ndern zur Nachahmung empfehlen &ndash; notfalls auf-zwingen. Jedoch: Der DGB-Verteilungsbericht und nun auch die j&uuml;ngste Studie der Organi-sation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigen immer deutlicher die T&uuml;cken des deutschen Wachstumsmodells. &bdquo;In Deutschland ist die Einkommensungleichheit seit 1990 erheblich st&auml;rker gewachsen als in den meisten anderen OECD-L&auml;ndern. In den 80er und 90er Jahren geh&ouml;rte das Land zu den eher ausgeglichenen Ge-sellschaften, inzwischen liegt es nur noch im OECD-Mittelfeld.&ldquo;, so die OECD-Studie. Ungerechtigkeit und Ungleichheit lassen sich nicht mehr leugnen.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/111209_44_2011_klartext_ungleichheit_deutschland_kein_vorbild_fuer_europa.pdf\">DGB Klartext [PDF &ndash; 95.3 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkozy failed to save the eurozone<\/strong><br>\nTwo heads, it is said, are better than one. In the case of the meeting between Angela Merkel, Germany&rsquo;s chancellor, and Nicolas Sarkozy, the French president, that was not the case. If the conclusions give cover to a decision by the European Central Bank to intervene still more in public debt markets, it might offer some relief. But, like the Bourbons, the leaders seem to have learnt nothing and forgotten nothing. [&hellip;]<br>\nThe summit on Friday is a huge moment. What we have heard from Mr Sarkozy and Ms Merkel does not create confidence. The problem is that Germany &ndash; the eurozone&rsquo;s hegemon &ndash; has a plan, but that plan is also something of a blunder. The good news is that eurozone opposition will prevent its full application. The bad news is that nothing better seems to be on offer.<br>\nThe German faith is that fiscal malfeasance is the origin of the crisis. It has good reason to believe this. If it accepted the truth, it would have to admit that it played a large part in the unhappy outcome. [&hellip;]<br>\nIf the most powerful country in the eurozone refuses to recognise the nature of the crisis, the eurozone has no chance of either remedying it or preventing a recurrence. Yes, the ECB might paper over the cracks. In the short run, such intervention is even indispensable, since time is needed for external adjustments. Ultimately, however, external adjustment is crucial. That is far more important than fiscal austerity.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/intl\/cms\/s\/0\/396ff020-1ffd-11e1-8662-00144feabdc0.html#axzz1fxvN6gaU\">Financial Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Die &laquo;wahren&raquo; S&uuml;nder in der Euro-Zone<\/strong><br>\n[&hellip;] Die deutsche Stiftung Marktwirtschaft hat am Mittwoch eine aktuelle Aufstellung f&uuml;r die zw&ouml;lf Gr&uuml;ndungsmitglieder der Euro-Zone ver&ouml;ffentlicht. Die Studie ergibt den &uuml;berraschenden Befund, dass etwa Italien mit Blick auf die Gesamtverschuldung gut dasteht, w&auml;hrend ein Euro-Musterland wie Luxemburg schlecht abschneidet. [&hellip;]<br>\nAuch die gute Stellung Italiens erkl&auml;rt sich laut Studienautor Bernd Raffelh&uuml;schen (Universit&auml;t Freiburg i. Br.) damit, dass das Rentensystem f&uuml;r k&uuml;nftige Herausforderungen gut ger&uuml;stet ist. Hingegen h&auml;tten Staaten wie Luxemburg, Griechenland oder Spanien mit einem starken Anstieg der altersabh&auml;ngigen Ausgaben zu rechnen; das verlange nach schmerzhaften Einschnitten in den Sozialsystemen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/die_wahren_suender_in_der_euro-zone_1.13557328.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Soll es uns wundern, dass die neoliberale &ldquo;Stiftung Markwirtschaft&rdquo; jetzt auch noch auf den &ldquo;Schuldenzug&rdquo; aufspringt, um wieder einmal gegen den Sozialstaat zu hetzten? Ein Gl&uuml;ck, dass die Pr&auml;sentation dieser Studie &ndash; von niemand anderem als Bernd Raffelh&uuml;schen &ndash; weitestgehend ignoriert wurde. Neben der NZZ hat sich nur die WELT &bdquo;erbarmt&ldquo;, diesen Bl&ouml;dsinn zu ver&ouml;ffentlichen. &bdquo;Selbstverst&auml;ndlich&ldquo; fehlen in beiden Bl&auml;ttern die Hinweise, dass die &bdquo;Stiftung Marktwirtschaft&ldquo; eine neoliberale Denkfabrik und Bernd Raffelh&uuml;schen ein aktenkundiger Lobbyist der Versicherungswirtschaft ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Alternative f&uuml;r die Eurozone<\/strong><br>\n&Ouml;konomen fordern anl&auml;sslich des heute beginnenden EU-Gipfels einen Kurswechsel: Die Eurozone m&uuml;sse den Sozialabbaukurs beenden, sonst drohen Rezession und Deflation.<br>\nLinke Wirtschaftswissenschaftler aus einem Dutzend EU-L&auml;ndern kritisieren in einer aktuellen Studie die Politik der Bundesregierung in der Euro-Krise. Ihre Analyse und die eingeschlagenen L&ouml;sungswege seien falsch. &raquo;Diese Krise wurde nicht durch Staatsdefizite verursacht&laquo;, schreiben die Wirtschaftswissenschaftler in ihrem &raquo;Euro-Memorandum 2012&laquo; und warnen vor Sparprogrammen und Sozialabbau. Dadurch w&uuml;rde in den Eurostaaten die Konjunktur zus&auml;tzlich gef&auml;hrdet. Es drohe Deflation. Europa stehe nun &raquo;am Scheideweg&laquo;. Das 42 Seiten starke &raquo;Euro-Memorandum&laquo; wird am Freitag im Internet ver&ouml;ffentlicht und von mehr als 300 &Ouml;konomen unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/212890.alternative-fuer-die-eurozone.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Joseph Stiglitz &ndash; Ratlose Rettungsversuche<\/strong><br>\nDie Krise der Gemeinschaftsw&auml;hrung verlangt nach drastischen Ma&szlig;nahmen. Wer gegensteuern will, muss auch die massenhafte Migration von Menschen akzeptieren. [&hellip;]<br>\nWie also unterscheidet die EU zwischen sogenannten guten Leistungsbilanzdefiziten &ndash; wo eine Regierung &uuml;ber die Schaffung f&ouml;rderlicher wirtschaftlicher Bedingungen ausl&auml;ndische Direktinvestitionen anzieht &ndash; und schlechten Defiziten? Um schlechte Leistungsbilanzdefizite zu verhindern, m&uuml;sste erheblich mehr im privaten Sektor interveniert werden, als die neoliberalen Doktrinen, die bei der Einf&uuml;hrung des Euro in Mode waren, vorgesehen hatten. [&hellip;]<br>\nDiese Probleme finden mit oder ohne Euro statt. Aber die Gemeinschaftsw&auml;hrung hat es den Regierungen erschwert, angemessen zu reagieren. Und das Problem besteht nicht nur darin, dass durch den Euro zwei Schl&uuml;sselwerkzeuge zum Gegensteuern ersatzlos wegfielen &ndash; der Zinssatz und die Wechselkurse.<br>\nOder dass das Mandat der Europ&auml;ischen Zentralbank sich auf die Inflationskontrolle beschr&auml;nkt, w&auml;hrend die heutigen Probleme mit Arbeitslosigkeit, Wachstum und finanzieller Stabilit&auml;t zu tun haben. Ohne eine gemeinsame Haushaltsbeh&ouml;rde hat der gemeinsame Markt zu Steuerwettbewerb gef&uuml;hrt &ndash; einem Rennen in Richtung niedrigerer Abgaben, um Investitionen anzuziehen und die Produktion zu st&auml;rken.<br>\nDar&uuml;ber hinaus f&uuml;hrt die freie Mobilit&auml;t der Arbeitskr&auml;fte dazu, dass jeder f&uuml;r sich selbst entscheiden kann, ob er die Schulden seiner Eltern bezahlt oder nicht: Indem sie das Land verlassen, k&ouml;nnen sich etwa junge Iren darum dr&uuml;cken, die Verpflichtungen zur&uuml;ckzuzahlen, die ihre Regierung durch die t&ouml;richten Rettungspakete f&uuml;r Banken eingegangen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:top-oekonomen-joseph-stiglitz-ratlose-rettungsversuche\/60139250.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fabian Fritzsche &ndash; Die Goldblase<\/strong><br>\nDer Preis f&uuml;r Gold steigt seit &uuml;ber einem Jahrzehnt kontinuierlich &ndash; mit einem zus&auml;tzlichen Schub ab 2008. Aus wissenschaftlicher Sicht spricht alles f&uuml;r die Entsehung einer spekulativen Blase, die vorwiegend auf fragw&uuml;rdigen psychologischen Annahmen beruht. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann diese Blase platzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2837&amp;blogId=16\">FTD G&auml;steblock<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>AWD drohen Millionen-R&uuml;ckzahlungen<\/strong><br>\nAuf den Finanzdienstleister AWD kommen m&ouml;glicherweise Kunden-R&uuml;ckforderungen in dreistelliger Millionenh&ouml;he zu, weil er &uuml;ber eine Tochterfirma &uuml;berh&ouml;hte Provisionen f&uuml;r Fondsgesch&auml;fte kassiert haben soll. Gemeinsame Recherchen von Panorama und NDR Info decken erstmals das System auf, mit dem der AWD rund um den B&ouml;rsengang im Jahr 2000 Kasse machte. [&hellip;]<br>\nDiese Provisionen wurden den Recherchen zufolge &uuml;ber eine bisher weitgehend unbekannte Tochterfirma des AWD-Konzerns mit Namen Allgemeine Immobilien, Makler &amp; Service GmbH (AIMS) abgewickelt. Zwischen dieser Tochterfirma und dem eigentlichen Finanzvertrieb des AWD wurden die Provisionen anschlie&szlig;end aufgeteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2011\/awd239.html\">NDR Panorama<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Betriebsrat der Bertelsmann-Stiftung klagt<\/strong><br>\n[&hellip;] Am 24. August 2010 wurde eine Teambesprechung im Projekt &ldquo;Zukunft der Zivilgesellschaft&rdquo; anberaumt. Auch Brigitte Mohn, die m&auml;chtige Bertelsmann-Patriarchin, nahm pers&ouml;nlich daran teil und berichtete &uuml;ber aktuelle Themen. J&ouml;rg M. f&uuml;hlte sich von Mohn zum Diskurs ermuntert und meldete sich zu Wort. Nach Angaben des Vorsitzenden Richters Heege formulierte er seine Bedenken gegen eine juristischen Pr&uuml;fung des Buches &ldquo;Bertelsmann Republik Deutschland&rdquo;, das kurz zuvor von Thomas Schuler publiziert worden war. Anschlie&szlig;end soll sich J&ouml;rg M. auch noch &uuml;ber Staat und Steuern ausgelassen haben. J&ouml;rg M. habe damals &ldquo;die Sinnhaftigkeit der Bertelsmann-Stiftung in Abrede gestellt&rdquo;, sagte gestern eine Rechtsvertreterin der Stiftung vor dem Bielefelder Arbeitsgericht. J&ouml;rg M. bestreitet das. Die Angelegenheit hatte Konsequenzen. Wegen angeblicher Illoyalit&auml;t wurde J&ouml;rg M. schlie&szlig;lich in der Bertelsmann-Stiftung den Bereich IT versetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nw-news.de\/owl\/regionale_wirtschaft\/5491796_Betriebsrat_der_Bertelsmann-Stiftung_klagt.html\">Neue Westf&auml;lische<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wikipedia sperrt Lobbyisten aus<\/strong><br>\nMit versteckter Kamera wurde eine britische Lobbyfirma beim Prahlen gefilmt: Sie k&ouml;nne sich um unliebsame Wikipedia-Artikel k&uuml;mmern. Nun zieht das beliebte Online-Lexikon Konsequenzen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Lobbyismus-Skandal-in-Grossbritannien\/!83345\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/intl\/cms\/s\/0\/0d13cc7e-2104-11e1-8a43-00144feabdc0.html#axzz1fwNLpX5v\">Wikipedia probes edits by Bell Pottinger &ndash; Financial Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die &bdquo;krawallige&ldquo; &Uuml;berschrift der taz wird leider dem Sachverhalt nicht gerecht. Es geht hier um 10 Nutzerkonten einer einzigen PR-Firma, die dumm genug war, sich erwischen zu lassen. W&auml;hrenddessen editieren tausende weitere PR-Firmen munter weiter in der Wikipedia. Wir w&auml;re es, wenn die Wikipedia das Problem endlich mal ernst nehmen w&uuml;rde und tats&auml;chlich alle(!) Lobbyisten aussperren w&uuml;rde?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vetorecht hinter Kulissen<\/strong><br>\nAuch die Gr&uuml;nen sprechen sich nun gegen Parteispenden aus<br>\nDass politische Parteien mit gro&szlig;en Summen von Unternehmen unterst&uuml;tzt werden, verdrie&szlig;t viele B&uuml;rger seit Langem. Kam Widerspruch gegen die jetzige Parteienfinanzierung bisher im Bundestag nur von der Linkspartei, so k&ouml;nnte sich dies jetzt &auml;ndern. Auch die Gr&uuml;nen fordern die Beendigung der Parteispendenpraxis.<br>\nUnternehmen soll gesetzlich untersagt werden, Parteien mit Spenden zu f&ouml;rdern. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Bundesparteitag der Gr&uuml;nen k&uuml;rzlich mit gro&szlig;er Mehrheit in Kiel. Ein solches Spendenverbot h&auml;tte massive finanzielle Einbu&szlig;en nicht nur f&uuml;r die gro&szlig;en Parteien CDU\/CSU und SPD zur Folge, sondern auch f&uuml;r die FDP und die Gr&uuml;nen selbst. Lediglich die Linkspartei erh&auml;lt bisher keine nennenswerten Spenden von Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/212872.vetorecht-hinter-kulissen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Brauns Moral<\/strong><br>\nMichael Braun h&auml;tte niemals Senator werden d&uuml;rfen. Er steht nicht nur f&uuml;r eine Berliner CDU, sondern f&uuml;r ein (West-)Berlin, das lange Zeit ein Synonym war f&uuml;r Kungelei und Durchstecherei, f&uuml;r Filz und Immobilienskandal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/meinung\/leitartikel-brauns-moral,10808020,11277120.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Politik findet doch nicht in den eigenen vier W&auml;nden statt<\/strong><br>\nOberfl&auml;chlich betrachtet ist die Occupy-Bewegung quasi &uuml;ber Nacht entstanden. Doch die Bewegung gr&uuml;ndet auf einer langen Tradition des Protests und wird auch nicht so schnell wieder verschwinden. Es ist ihr bereits gelungen, die USA zu ver&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/archiv\/21517.html\">Die Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>CDU-Politikerin beleidigt t&uuml;rkischst&auml;mmige Abgeordnete<\/strong><br>\nEklat im Landtag von Hannover: Die CDU-Abgeordnete Gudrun Pieper hat in einer Debatte zur Fl&uuml;chtlingspolitik der t&uuml;rkischst&auml;mmigen Gr&uuml;nen-Abgeordneten Filiz Polat zugerufen: &bdquo;Am besten h&auml;tte man Sie abgeschoben!&ldquo; Die Links-Fraktion hatte Pieper daraufhin aufgefordert, ihr Mandat niederzulegen. Aus dem Zwischenruf spreche Rassismus, und der komme aus der Mitte der CDU-Fraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/cdu-politikerin-beleidigt-tuerkischstaemmige-abgeordnete-id6146415.html\">Der Westen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zeitungs-Zensur: Sch&uuml;ler verklagt den Freistaat<\/strong><br>\nEin Zw&ouml;lfj&auml;hriger zeigt Bayern, was Pressefreiheit hei&szlig;t. Die Rektorin hatte die Verteilung seiner Sch&uuml;lerzeitung verboten. Stephan klagte dagegen &ndash; und bekam Recht.<br>\nStephan Albrecht aus Denklingen (Kreis Landsberg) ist zw&ouml;lf Jahre alt, liest gerne &bdquo;Die drei Fragezeichen&ldquo;, und hat sich vor ein paar Tagen juristisch gegen den Freistaat Bayern durchgesetzt. Beim Verwaltungsgericht in M&uuml;nchen boxte der Zw&ouml;lfj&auml;hrige seine Sch&uuml;lerzeitung &bdquo;Bazillus&ldquo; durch. Deren Verteilung n&auml;mlich hatte die Schulleiterin des Ignaz-K&ouml;gler-Gymnasiums in Landsberg, Oberstudiendirektorin Ursula Triller, zuvor verboten.<br>\nDie Begr&uuml;ndung: Es gebe bereits eine Sch&uuml;lerzeitung, den &bdquo;Virus&ldquo;, aus diesem Grund d&uuml;rfe keine zweite erscheinen. Eine Sch&uuml;lerzeitung reiche schlie&szlig;lich, um den p&auml;dagogischen Auftrag der Schule zu erf&uuml;llen. Fertig. Aus. Amen. Die Oberstudiendirektorin untersagte den &bdquo;Bazillus&ldquo;-Redakteuren &ndash; zw&ouml;lf Kindern aus der sechsten und siebten Klasse &ndash; ihre Zeitung auf dem Schulgel&auml;nde zu verteilen. Schriftlich. &bdquo;Wir haben uns dazu mit dem Kultusministerium abgestimmt&ldquo;, sagt Triller. Was dann folgte ist ein Lehrst&uuml;ck &uuml;ber Demokratie und Pressefreiheit. Vorgetragen von einem Siebtkl&auml;ssler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.merkur-online.de\/lokales\/lechrain\/zeitungs-zensur-schueler-verklagt-freistaat-1521671.html\">Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Mal wieder ein sch&ouml;nes Beispiel, wie &ldquo;ernst&rdquo; deutsche Schulen ihren Bildungsauftrag nehmen. Sch&uuml;lerengagement wird unterdr&uuml;ckt und als &ldquo;Bedrohung des Schulfriedens&rdquo; verunglimpft.<\/em><br>\n<em>Gl&uuml;ckwunsch an den Sch&uuml;ler &ndash; sch&ouml;n, dass seine Eltern seine Aktion unterst&uuml;tzt haben!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein Ouzo f&uuml;r seine guten Freunde<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/111209_bild_griechischefreunde.gif\" alt=\"\"><br>\n[&hellip;] In welchem Ausma&szlig; die &ldquo;arbeitslosen Griechen&rdquo; &ldquo;Millionen&rdquo; in die Schweiz &uuml;berwiesen haben sollen, erkl&auml;rt Ronzheimer selbst &uuml;brigens so:\n<ul>\n<li>18 Griechen, die arbeitslos gemeldet sind, &uuml;berwiesen jeweils mehr als eine Million Euro ins Ausland. Woher das Geld kommt, wird jetzt gekl&auml;rt.<\/li>\n<li>Ein &ldquo;Kleinunternehmer&rdquo; aus der griechischen Provinz, der angeblich nur einige Zehntausend Euro pro Jahr verdiente, &uuml;berwies mehr als 50 Millionen Euro auf ein Schweizer Konto.<\/li>\n<\/ul><\/li><\/ol><p> (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/35590\/ein-ouzo-fuer-seine-guten-freunde\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+bildblog+%28BILDblog%29\">BILDblog<\/a>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11559","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11559","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11559"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11559\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11562,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11559\/revisions\/11562"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}