{"id":115665,"date":"2024-05-26T09:00:43","date_gmt":"2024-05-26T07:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665"},"modified":"2024-05-24T12:38:11","modified_gmt":"2024-05-24T10:38:11","slug":"hinweise-der-woche-360","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665#h01\">Internationaler Strafgerichtshof: Chefankl&auml;ger Karim Khan hat zu sp&auml;t gehandelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665#h02\">Julian Assange: Seine Verfolgung erinnert an Franz Kafkas &bdquo;Prozess&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665#h03\">Dirk Oschmann zu 75 Jahre Grundgesetz: Der Westen feiert sich, der Osten guckt zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665#h04\">&bdquo;Innere Zeitenwende&ldquo;: Die AfD braucht keine Nazis, der liberale Deutsche hilft schon genug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665#h05\">S&uuml;dafrikas Klage gegen Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665#h06\">Zur Weltsicht von Nuland, Pistorius und Borrell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665#h07\">Goodbye Europa &ndash; wie die USA Deutschland und die EU &ouml;konomisch abh&auml;ngen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665#h08\">Ursula von der Leyen muss weiter zittern: Gericht verschiebt Pfizer-Hearing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665#h09\">Wirtschaftsberichterstattung in ARD und ZDF mit Defiziten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115665#h10\">So stark profitierten Superreiche von der Corona-Pandemie <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Internationaler Strafgerichtshof: Chefankl&auml;ger Karim Khan hat zu sp&auml;t gehandelt<\/strong><br>\nDie Regierung von Olaf Scholz hat die Wahl: Steht sie weiter felsenfest hinter der Regierung Benjamin Netanjahu oder hinter dem Haager Strafgerichtshof. Zur Debatte steht die &bdquo;regelbasierte internationale Ordnung&ldquo;<br>\nDen teils r&uuml;den, wenig fundierten Reaktionen auf die Entscheidung des Chefankl&auml;gers des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) liegt ein Trugschluss zugrunde. Der ist zu offensichtlich, als dass er den Ankl&auml;gern des Ankl&auml;gers Karim Khan zuf&auml;llig unterlaufen sein k&ouml;nnte. Benjamin Netanjahu und sein Verteidigungsminister Joaw Galant werden nicht, wie behauptet oder unterstellt, mit den drei Hamas-F&uuml;hrern gleichgesetzt, gegen die ebenfalls Haftbefehl beantragt ist.<br>\nVielmehr wird das Verhalten der beiden israelischen Politiker verglichen mit den Normen einer internationalen Rechtsordnung, zu deren Schutz der Internationaler Strafgerichtshof 1998 gegr&uuml;ndet wurde und inzwischen von 123 Vertragsstaaten getragen wird. Ergibt dieser Vergleich eklatante Verst&ouml;&szlig;e gegen die Standards dieses ICC, muss gehandelt werden. Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass die Netanjahu-Regierung Hunger als Waffe gegen die Pal&auml;stinenser einsetzt, internationale Hilfslieferungen unterbindet und zul&auml;sst, dass Konvois von Siedlern angegriffen und Hilfsg&uuml;ter zerst&ouml;rt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/strafgerichtshof-die-anklaeger-des-anklaegers-sind-zu-recht-aufgeregt\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Julian Assange: Seine Verfolgung erinnert an Franz Kafkas &bdquo;Prozess&ldquo;<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste Entscheidung des High Court in London zur Auslieferung von Julian Assange zeigt, wie undurchschaubar dieses Verfahren geworden ist &ndash; und sicher nicht ohne Absicht<br>\nIm Kerker von Belmarsh muss Julian Assange weiter vor sich hin vegetieren, weil es die Regierenden in den USA und in Gro&szlig;britannien so wollen. Daran &auml;ndert auch der j&uuml;ngste juristische Erfolg des Wikileaks-Gr&uuml;nders und seiner Unterst&uuml;tzer in der westlichen Welt bis auf Weiteres nichts. Assanges Anw&auml;lte d&uuml;rfen in London nochmals in Berufung gehen, er selbst bleibt dort gefangen und isoliert &ndash; und einstweilen &bdquo;sicher&ldquo; vor der Auslieferung an die USA. So bitter und zynisch ist die Lage f&uuml;r Julian Assange nach 14 Jahren seiner Verfolgung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/julian-assange-seine-verfolgung-erinnert-an-franz-kafkas-prozess\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Zeitlupen-Hinrichtung von Julian Assange geht weiter<\/strong><br>\nDie Entscheidung des High Court in London, Julian Assange das Recht einzur&auml;umen, gegen den Auslieferungsbeschluss an die Vereinigten Staaten Berufung einzulegen, k&ouml;nnte sich als Pyrrhussieg erweisen. Das bedeutet nicht, dass Julian sich der Auslieferung entziehen wird. Es bedeutet nicht, dass das Gericht, wie es sollte, entschieden hat, dass er ein Journalist ist, dessen einziges &bdquo;Verbrechen&ldquo; darin bestand, Beweise f&uuml;r Kriegsverbrechen und L&uuml;gen der US-Regierung an die &Ouml;ffentlichkeit zu bringen. Es bedeutet nicht, dass er aus dem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis HMS Belmarsh entlassen wird, wo er, wie Nils Melzer, der UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Folter, nach einem Besuch bei Julian sagte, einer &bdquo;Hinrichtung in Zeitlupe&ldquo; ausgesetzt war. [&hellip;]<br>\nJa, er kann Berufung einlegen. Aber das bedeutet ein weiteres Jahr, vielleicht auch l&auml;nger, unter harten Haftbedingungen, w&auml;hrend sich seine physische und psychische Gesundheit verschlechtert. Er hat &uuml;ber f&uuml;nf Jahre auf der HMS Belmarsh verbracht, ohne angeklagt zu werden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.sicht-vom-hochblauen.de\/die-zeitlupen-hinrichtung-von-julian-assange-geht-weiter-chris-hedges\/%20\">Sicht vom Hochblauen<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/chrishedges.substack.com\/p\/the-slow-motion-execution-of-julian%20\">Chris Hedges<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Assange darf Berufung vor dem britischen High Court gegen seine Auslieferung an die USA einlegen<\/strong><br>\nDer High Court beschr&auml;nkte sich im M&auml;rz dieses Jahres darauf, die Auslieferung aufgrund des britischen Rechts nicht zu genehmigen, weil ihm die Todesstrafe drohen und er aufgrund seiner ausl&auml;ndischen Staatsb&uuml;rgerschaft in den USA benachteiligt werden k&ouml;nnte. Zudem k&ouml;nnte ihm sein Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung verwehrt werden. Der High Court erlaubte der US-Regierung, Zusagen zu machen, um diese Bedenken auszur&auml;umen, die diese am 16. April auch gab. [&hellip;]<br>\nAn die schwammigen Formulierungen der Zusicherungen gebunden, war der US-Anwalt James Lewis gezwungen, v&ouml;llig neue Argumente vorzubringen, die in fr&uuml;heren Anh&ouml;rungen noch nicht thematisiert wurden. Sie zeigten vor allem, dass Washington die Absicht hat, Assange das Recht auf Meinungsfreiheit zu verwehren. Lewis war nicht in der Lage zu behaupten, dass die Zusicherung der USA hinsichtlich des Rechts auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung irgendetwas derartiges sei, und argumentierte im Wesentlichen, dass eine solche Zusicherung in keinem Fall gerechtfertigt sei.<br>\nEr beharrte darauf, dass Assange nicht aufgrund seiner Nationalit&auml;t diskriminiert werde, indem ihm der Schutz des ersten Verfassungszusatzes verweigert werde. F&uuml;r ihn gelte der erste Verfassungszusatz einfach rechtlich nicht in vollem Umfang, weil er kein US-B&uuml;rger ist, so Lewis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2024\/05\/21\/kymz-m21.html%20\">WSWS<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Assange kann Auslieferung vor dem High Court anfechten<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115523%20\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dirk Oschmann zu 75 Jahre Grundgesetz: Der Westen feiert sich, der Osten guckt zu<\/strong><br>\nAm 23. Mai feiert der Westen sich selbst und seine Verfassung, der Osten bleibt mal wieder au&szlig;en vor. Denn seit 1990 gilt: F&uuml;r die Ostdeutschen ist es eine Demokratie zum Zugucken, nicht zum Mitmachen. Mit fatalen Folgen<br>\nSieht man sich die weihrauchgeschw&auml;ngerten Lobreden zum 75. Jahrestag des Grundgesetzes an, bekommt man den Eindruck, dies sei ein heiliger Text, der nicht nur besonders gesch&auml;tzt wird, sondern der auch nicht angetastet oder gar ver&auml;ndert werden darf. Dabei war das Grundgesetz 1949 ausdr&uuml;cklich als Provisorium geschaffen worden, mithin als etwas, das lediglich eine Zeit lang dienen sollte, bis man eine dauerhaft g&uuml;ltige L&ouml;sung gefunden haben w&uuml;rde.<br>\n&Uuml;berhaupt sind Gesetze nichts Heiliges, sondern blo&szlig;es Menschenwerk. Sie werden gemacht, ge&auml;ndert oder ganz verworfen, weil Wirklichkeiten sich &auml;ndern oder neu interpretiert werden. Dementsprechend ist auch das Grundgesetz in seiner Geschichte immer wieder ge&auml;ndert worden. Nur einmal, als es wirklich darauf angekommen w&auml;re, ist nichts passiert, n&auml;mlich 1990, als die Wiedervereinigung Deutschlands anstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/dirk-oschmann-zu-75-jahre-grundgesetz-der-westen-feiert-der-osten-guckt-zu%20\">Dirk Oschmann in der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Daniela Dahn zu 75 Jahre Grundgesetz: Vertane Chancen, Siegerpose, keine Nachdenklichkeit<\/strong><br>\nDas Grundgesetz ist gut, aber es h&auml;tte noch viel besser sein k&ouml;nnen: Vor 35 Jahren haben im Zuge der Wiedervereinigung Borniertheit, Ignoranz und Unsicherheit den ganz gro&szlig;en Wurf verhindert<br>\nIn guter Verfassung zu sein, ist eine besondere Gunst. Das Grundgesetz ist eine ziemlich gute Verfassung. Man kann froh sein, es zu haben. Hatte ich mich angesichts der oft abweichenden Praxis zun&auml;chst als Verfassungspatriotin gesehen, hat die Einsicht in politischen Kontext sp&auml;ter partielles Kontra bewirkt. Was ziemlich gut ist, k&ouml;nnte auch besser sein. Oder m&uuml;sste sogar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/daniela-dahn\/siegerpose-statt-nachdenklichkeit\">Daniela Dahn in der Freitag<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>75 Jahre Grundgesetz: In welchem Format diskutieren wir ergebnisoffen?<\/strong><br>\n&bdquo;Anmut sparet nicht noch M&uuml;he&hellip;&ldquo;: Warum nach 33 Jahren Deutsche Einheit eine Verfassungsdiskussion erneut vonn&ouml;ten scheint.<br>\nEs sind sich so viele so einig. Zumindest viele im Politik- und Medienbetrieb. Es ist doch alles gut, nichts muss ge&auml;ndert werden. Ein wenig feiern, ein wenig den Osten Deutschlands bespielen, und wir machen genau so weiter wie bisher. Was wir allenfalls ben&ouml;tigen: eine Volksabstimmung, damit auch f&uuml;r den letzten Zweifler aus dem Reichsb&uuml;rgerumfeld klar wird, dass das bisher nicht demokratisch legitimierte Grundgesetz der drei Westzonen Deutschlands von 1949 dann doch von der gro&szlig;en demokratischen Mehrheit gewollt und 75 Jahre sp&auml;ter von dieser legitimiert ist.<br>\nSo w&uuml;nscht es sich der einzige Ministerpr&auml;sident der Linken, n&auml;mlich Bodo Ramelow aus Th&uuml;ringen. F&uuml;r diesen Gedanken bekam er diese Woche viel Platz in der FAZ einger&auml;umt. Der th&uuml;ringische Ministerpr&auml;sident und die Herausgeber der FAZ scheinen nicht die einzigen Exponenten im deutschen Politik- und Medienbetrieb zu sein, die sich ein Weiter-so w&uuml;nschen. Doch vieles um uns herum ver&auml;ndert sich, und ausgerechnet das Grundgesetz soll von strukturellen Optimierungen ausgenommen werden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/75-jahre-grundgesetz-in-welchem-format-diskutieren-wir-ergebnisoffen-holger-friedrich-li.2217498\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Innere Zeitenwende&ldquo;: Die AfD braucht keine Nazis, der liberale Deutsche hilft schon genug<\/strong><br>\nOb SPD oder Gr&uuml;ne: Die Gesellschaft wird rhetorisch derart nach rechts geschoben, dass die AfD nur frohlocken kann. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nBei der inneren Zeitenwende geht es zur&uuml;ck in eine Zeit der Soldatendenkm&auml;ler, damit eine &bdquo;gl&uuml;ckss&uuml;chtige Gesellschaft&ldquo; (Joachim Gauck, damals Bundespr&auml;sident) wieder lerne, die im Kampf f&uuml;rs Vaterland am Hindukusch Gefallenen als Helden zu verehren. Es geht zur&uuml;ck in die Zeit der &bdquo;Pflichtjahre&ldquo;, mit der dieselben Leute, die im Rahmen der &bdquo;Agenda 2010&ldquo; und der Hartz-Gesetze einst Sprengs&auml;tze am sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft legten, heute wieder &bdquo;Gemeinsinn st&auml;rken&ldquo; wollen und vergessen, dass es das &bdquo;Pflichtjahr&ldquo; in der deutschen Geschichte schon einmal gab und wann und zu welchem Zweck, n&auml;mlich demselben: ideologisch zu kitten, was wirtschafts- und sozialpolitisch zerbrochen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/innere-zeitenwende-afd-braucht-keine-nazis-der-liberale-deutsche-hilft-schon-genug-li.2214494\">Berliner Zeitung <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Geheimdienste: Verfassungssch&uuml;tzer schl&auml;gt Alarm: &ldquo;Der Rechtsstaat wird ausgeh&ouml;hlt&rdquo;<\/strong><br>\nDas Bild, das Gregor S. uns in stundenlangen Gespr&auml;chen und mehreren Treffen aufzeigt, ist also das eines Beh&ouml;rdenapparates, der sich mit einer schier endlosen Zahl an Vorschriften selbst zu l&auml;hmen scheint &ndash; neudeutsch w&uuml;rde man hier von v&ouml;llig ausuferndem Micromanagement sprechen. Aber wieso kann ein Dienst, der &ndash; zumindest nach Darstellung von Gregor S. &ndash; nahezu handlungsunf&auml;hig ist, der Bev&ouml;lkerung gef&auml;hrlich werden? Wieso sind &Auml;ngste, dass hier ein neuer &Uuml;berwachungsstaat installiert wird, dann wom&ouml;glich gerechtfertigt?<br>\n&bdquo;Das ist kein Widerspruch, sondern Teil der Erkl&auml;rung&ldquo;, sagt S. Weil der Dienst es &bdquo;mit ernstzunehmenden Gegnern wie wirklich gewaltbereiten Links- oder Rechtsterroristen oder radikalen und teils kriegserfahrenen Islamisten nicht aufnehmen kann, k&uuml;mmert er sich zunehmend um Leute, die eigentlich gar kein Fall f&uuml;r den Verfassungsschutz sind. Und in der Vergangenheit auch nicht waren.&ldquo;<br>\nEin Beispiel hierf&uuml;r, sagt der 36-J&auml;hrige, sei die neue Extremismus-Kategorie &bdquo;verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates&ldquo;. Hier w&uuml;rden &bdquo;durch eine Umdeutung und Pervertierung der Sprache&ldquo; neue Stichw&ouml;rter geschaffen, durch die Menschen bereits zum Verdachtsfall werden w&uuml;rden. &bdquo;Was gestern legale Kritik war, kann heute ein Grund sein, ins Visier des Verfassungsschutzes zu geraten&ldquo;, sagt S. Und weiter: &bdquo;Pl&ouml;tzlich wird versucht, auch Menschen zu diskreditieren, zu d&auml;monisieren und auszugrenzen, bei denen das vor wenigen Jahren noch v&ouml;llig undenkbar gewesen w&auml;re. Bei denen man gesagt hat, das ist doch alles im v&ouml;llig normalen und verfassungsm&auml;&szlig;igen Rahmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/politik\/verfassungsschuetzer-schlaegt-alarm-der-rechtsstaat-wird-ausgehoehlt-2543613\">Schw&auml;bische<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>S&uuml;dafrikas Klage gegen Israel<\/strong><br>\nWas uns t&auml;glich an gnadenlosen Massakern und brutalster Zerst&ouml;rung in Gaza &uuml;ber die Bildschirme geliefert wird, &uuml;bertrifft bei weitem das, was wir am 7. Oktober 2023 an Gewalt und schockierenden Grausamkeiten sehen mussten. Es ist aber nur die Explosion einer Gewalt, die seit weit &uuml;ber 55 Jahren ein Volk mit Armee und Siedlern in einer gnadenlosen Besatzung gefangen h&auml;lt. Jahrzehntelang konnte die Regierung in Jerusalem der Unterst&uuml;tzung und R&uuml;ckendeckung durch die USA und Deutschland sicher sein, kein Gerichtshof in Den Haag konnte intervenieren, und die UNO war machtlos. Das hat sich in den letzten Jahren ge&auml;ndert. Inzwischen ermitteln sowohl der Internationale Strafgerichtshof wie der Internationale Gerichtshof (IGH) wegen schwerer Kriegsverbrechen und Verst&ouml;&szlig;en gegen das V&ouml;lkerrecht gegen Israel. (&hellip;) In der Zwischenzeit hat die Regierung Biden in aller Stille die Lieferung von Kampfjets und Bomben im Wert von Milliarden von Dollar an Israel genehmigt. Die Genehmigungen f&uuml;r Waffenlieferung haben sich in Deutschland seit dem 7. Oktober verzehnfacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/suedafrikas-klage-gegen-israel\/%20\">Norman Paech in Ossietzky<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bibi goes to Rafah<\/strong><br>\nAs the war in Gaza enters what may be its final phase, Joe Biden has been unable or unwilling to restrain his Israeli ally<br>\nIsraeli Prime Minister Benjamin Netanyahu has responded to the October 7 attack by Hamas with months of devastating collective punishment for Gaza. It troubles me to report that he has emerged as a far more formidable leader than President Joe Biden, who, after months of indecision, has finally ordered a delay of delivery of US bombs to Israel. That delay has yet to take place and it will have no impact on the final stages of the Israeli army&rsquo;s hunt for the Hamas leadership in Rafah.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seymourhersh.substack.com\/p\/bibi-goes-to-rafah\">Seymour Hersh<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Das lauteste Schweigen<\/strong><br>\nMachtkalk&uuml;l und falsch verstandenes Schuldgef&uuml;hl motivieren USA und Europa, das unfassbare Verbrechen Israels an der Bev&ouml;lkerung von Gaza durchzuwinken.<br>\nDer M&auml;chtige kann sich alles erlauben, und niemand f&auml;llt ihm in den Arm. Die USA praktizieren das global seit vielen Jahrzehnten: Landraub, gewaltsame Regimewechsel, kriegerische Angriffe &uuml;berall auf der Welt, die verbrannte Erde hinterlassen und gewachsene Kulturen zerst&ouml;ren. Israel ist darin der Mustersch&uuml;ler des gro&szlig;en Bruders jenseits des Atlantiks. Das Milit&auml;r des Landes hat mittlerweile etwa 35.000 Menschenleben zerst&ouml;rt, und die Welt schaut zu. Was Deutschland betrifft, so ist es ausgerechnet ein kollektives Schuldtrauma, was das Land nun in neue Schuld hineinzutreiben scheint. Es zeigt sich die Weigerung oder die Unf&auml;higkeit, die Lage in Nahost ad&auml;quat und umfassend zu analysieren. Die noch &uuml;berlebenden, uns&auml;glich leidenden Menschen in Gaza brauchen jetzt eine Beendigung des Massakers, nicht immer neue, fantasievolle Begr&uuml;ndungen, warum dieses angeblich gerechtfertigt sei. Eine Rede von Gabriele Gysi auf der Fahrraddemo in Berlin am 28. April 2024.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/das-lauteste-schweigen\">Gabriele Gysi in Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zur Weltsicht von Nuland, Pistorius und Borrell<\/strong><br>\n&Uuml;ber ein zerfallendes Imperium, deutsches Sicherheitsverst&auml;ndnis und Br&uuml;sseler Denkw&uuml;rdigkeiten [&hellip;]<br>\nEgal, wie man Nulands Lebensleistung beurteilt, ihr genau zuzuh&ouml;ren, macht nicht d&uuml;mmer. Dank Politico gelang ein Interview, das man au&szlig;enpolitisch Interessierten nur w&auml;rmstens ans Herz legen kann. F&uuml;r alle, die in der EU politische oder mediale Verantwortung tragen, w&uuml;rde ich sogar noch weitergehen. Es sollte eine Pflichtlekt&uuml;re sein, damit sie verstehen, wie das US-Imperium tickt: Es kreist allein um sich selbst. Alliierte sind daf&uuml;r da, dass die USA nicht alles alleine machen m&uuml;ssen, um das sicherzustellen, was den USA nutzt.<br>\nPolitico fragte Nuland, was sie r&uuml;ckblickend beruflich bedauere. Nuland antwortete, sie h&auml;tte gerne noch so viel mehr gemacht. Sie beschreibt das Ziel ihrer Arbeit: die Absicherung einer starken US-F&uuml;hrungsrolle &bdquo;auf so vielen Kontinenten wie m&ouml;glich&ldquo;. Aber immer fehlten Zeit, Ressourcen, und obendrauf kamen auch noch Krisen. Sie liebte, was sie tat.<br>\nH&auml;tten die USA im Fr&uuml;hling 2022 nicht mehr Druck auf die Ukraine aus&uuml;ben sollen, um zu einem verhandelten Kriegsende zu komme, fragte Politico. Nein, erwiderte Frau Nuland. Damals sei die Ukraine &bdquo;zu schwach&ldquo; f&uuml;r ein gutes Verhandlungsergebnis gewesen. Auch heute w&auml;re sie daf&uuml;r zu schwach.<br>\nDamit haben wir nun eine neue Version der gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland im Fr&uuml;hjahr 2022: eine von Nuland, die &uuml;berdies behauptete, dass Putin sowieso keine Verhandlungsergebnisse will (&bdquo;rope-a-dope-Verhandlungstaktik&ldquo;), eine von Boris Johnson (Sieg!), eine vieler ukrainischer Stimmen und eine, die den ukrainischen Stimmen recht nahekommt und die Verantwortung f&uuml;r das Scheitern dieser Verhandlungen beim Westen abl&auml;dt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/zur-weltsicht-von-nuland-pistorius\">Petra Erler<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;John McCain, Catherine Ashton, Guido Westerwelle und Victoria Nuland auf dem Maidan<\/strong><br>\nDas Verbot der Einmischung in die Angelegenheiten fremder Staaten gilt unabh&auml;ngig davon, wie der fremde Staat regiert wird. Es gibt kein Recht, ein korruptes Regime oder eine Diktatur mittels Einmischung in die Innenpolitik dieses Landes zu destabilisieren oder zu st&uuml;rzen.<br>\nNach eigenen Angaben investierten die USA seit den Neunzigerjahren f&uuml;nf Milliarden Dollar, um einen &laquo;Regime Change&raquo; in Kiew zu unterst&uuml;tzen. Und das taten die USA, indem sie sich in die Innenpolitik der Ukraine einmischten. Doch wer das kritisierte und an das V&ouml;lkerrechts-Gebot der Nichteinmischung erinnerte, wurde zuweilen als &laquo;Russland-Troll&raquo; kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/nzz-westliche-demo-teilnahme-in-georgien-nein-in-ukraine-ja\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Goodbye Europa &ndash; wie die USA Deutschland und die EU &ouml;konomisch abh&auml;ngen<\/strong><br>\nHohe Energiepreise in Deutschland dr&uuml;cken die EU Richtung Rezession. Die USA werben deutsche Unternehmen ab und ziehen Europa in einen Handelskrieg mit China.<br>\nDie deutsche Wirtschaft ger&auml;t im internationalen Vergleich immer weiter ins Hintertreffen. Die &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo; d&auml;mpften die Erwartungen diese Woche, indem sie in ihrem Fr&uuml;hjahrsgutachten die Prognose f&uuml;r das Bruttoinlandsprodukt 2024 auf 0,2 Prozent senkten &ndash; im vergangenen Jahr gingen sie noch von einem Wachstum von 0,7 Prozent aus.<br>\nDie Probleme der deutschen Wirtschaft sind nicht mehr an einer Hand abzuz&auml;hlen. Martin Wansleben, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Deutschen Industrie- und Handelskammer, sagt: &bdquo;Den Betrieben macht nicht nur konjunktureller Gegenwind zu schaffen. Sie haben nach wie vor auch mit handfesten strukturellen Herausforderungen zu k&auml;mpfen.&ldquo; Dazu z&auml;hlten besonders die im internationalen Vergleich hohen Energiekosten und die immer gr&ouml;&szlig;eren Personalprobleme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/goodbye-europa-wie-die-usa-deutschland-und-die-eu-oekonomisch-abhaengen-li.2215881\">Simon Zeise in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ursula von der Leyen muss weiter zittern: Gericht verschiebt Pfizer-Hearing<\/strong><br>\nAm Freitag hat das Gericht (Chambre du Conseil) keine Entscheidung getroffen. Es werden weitere Monate vergehen, bis &uuml;berhaupt klar ist, wer f&uuml;r die Ermittlungen in dem Fall &uuml;berhaupt zust&auml;ndig ist. Damit sind vor den EU-Wahlen und auch in der Periode der Bestellung eines neuen Pr&auml;sidenten durch den Rat keine rechtlichen Verfahren gegen von der Leyen zu erwarten. Der EU-Abgeordnete Martin Sonneborn von der Partei Die Partei sagte der Berliner Zeitung: &bdquo;Der bereits hinreichend delegitimierten EU-Wahl, in der das Ergebnis, n&auml;mlich eine weitere Amtszeit von Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen, bereits genauso feststeht, wie die Ergebnisse bei Wahlen in Russland oder China, wird durch diese Entscheidung weiter delegitimiert.&ldquo;<br>\nSonneborn hat insbesondere kein Verst&auml;ndnis, warum sich die Ermittlungen so lange hinziehen: &bdquo;Wieso braucht die Europ&auml;ische Staatsanwaltschaft EPPO, die Justizkommissar Didier Reynders untersteht, der Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen untersteht, anderthalb Jahre, um von der Leyens Bude im Kommissionsgeb&auml;ude durchsuchen und ihr Diensthandy zur Einsichtnahme in die Pfizer-SMS beschlagnahmen zu lassen?&ldquo; Auch Reynders selbst steh im &uuml;brigen &bdquo;im Mittelpunkt einer Milliarden-Aff&auml;re steht, in der erhebliche Teile des libyschen Staatsverm&ouml;gens, das bei belgischen Banken eingefroren war, spurlos verschwunden sind&ldquo;.<br>\nSonneborn sagte, das er, als die gerade neugeschaffene EPPO vor anderthalb Jahren verst&auml;rktes Interesse an der &Uuml;bernahme des Falles von der Leyen zeigte, noch gehofft habe, &bdquo;dass unser unmittelbarer Verdacht, sie w&uuml;rde die Ermittlungen nur an sich ziehen, um sie bis nach der EU-Wahl zu verschleppen, unbegr&uuml;ndet w&auml;re&ldquo;. Stattdessen scheint mit der EPPO &bdquo;eine weitere Organisation entstanden zu sein, die nicht das Interesse der B&uuml;rger, sondern die Abschirmung der EU-Amtstr&auml;ger vor ihrer demokratischen Rechenschaftspflicht im Auge hat&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/ursula-von-der-leyen-muss-weiter-zittern-gericht-verschiebt-pfizer-hearing-li.2217131\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wirtschaftsberichterstattung in ARD und ZDF mit Defiziten<\/strong><br>\nDer Umfang der wirtschaftspolitischen Berichterstattung durch ARD und ZDF ist beachtlich: Nachrichtensendungen, Talkshows und Politmagazine widmen rund ein F&uuml;nftel ihrer Sendezeit wirtschaftspolitischen Fragen. Allerdings wird die Themensetzung stark von der Bundespolitik getrieben und die Kontinuit&auml;t und Einordnung der Berichterstattung lassen zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Dar&uuml;ber hinaus mangelt es insbesondere den Wirtschaftsmagazinen an Perspektivenvielfalt. Das Publikum wird hier &uuml;berwiegend als Verbraucher*innen adressiert, der Blickwinkel von Arbeitnehmer*innen spielt kaum eine Rolle. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie &ldquo;Viel Kraft &ndash; wenig Biss. Wirtschaftsberichterstattung in ARD und ZDF&rdquo;. Die Analyse wird heute von der Otto Brenner Stiftung (OBS)<br>\nund dem Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gemeinsam ver&ouml;ffentlicht.<br>\nF&uuml;r die Untersuchung wurden knapp 5.800 Sendungen mit rund 3.400 Stunden Programm vom Herbst 2022 bis Fr&uuml;hjahr 2023 aufgezeichnet und mittels computergest&uuml;tzter Methoden der Medienanalyse ausgewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilung\/wirtschaftsberichterstattung-in-ard-und-zdf-mit-defiziten\/\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>So stark profitierten Superreiche von der Corona-Pandemie <\/strong><br>\nDie Einkommen der Arbeiter blieben gleich tief, w&auml;hrend Milliard&auml;re um &uuml;ber 70 Prozent zulegten.<br>\nDie Gesellschaft befinde sich in einer Spirale des Niedergangs. Die Machtkonzentration der falsch handelnden Elite trage dazu bei. Zu diesem Befund kommt die Management-Professorin Micha&eacute;la Schippers von der Erasmus Universit&auml;t Rotterdam. Zusammen mit dem Infektiologen und Epidemiologen John Ioannidis von der Stanford University und Matthias Luijks von der Philosophischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t Groningen weist sie in einem Artikel in &laquo;Frontiers in Sociology&raquo; auf die enormen Folgen der wachsenden sozialen Ungleichheit hin. &laquo;In der gegenw&auml;rtigen Gesellschaft hat eine Elite reichlich Zugang zu Ressourcen, w&auml;hrend die Massen zunehmend M&uuml;he haben, um zu &uuml;berleben.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/so-stark-profitierten-superreiche-von-der-corona-pandemie\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. 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