{"id":115691,"date":"2024-05-26T14:00:58","date_gmt":"2024-05-26T12:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115691"},"modified":"2024-05-24T22:12:34","modified_gmt":"2024-05-24T20:12:34","slug":"stanislaw-petrow-in-oberhausen-ausgerechnet-im-ruhrpott-steht-seit-fuenf-jahren-das-weltweit-erste-denkmal-fuer-den-man-who-saved-the-world","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115691","title":{"rendered":"Stanislaw Petrow in Oberhausen \u2013 Ausgerechnet im Ruhrpott steht seit f\u00fcnf Jahren das weltweit erste Denkmal f\u00fcr den \u201eMan who saved the world\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Am 19. Mai 2019, dem zweiten Todestag des Mannes, der im Herbst 1983 durch besonnenes Handeln vermutlich einen Atomkrieg verhindert hatte, wurde zu dessen Ehren in Oberhausen das weltweit erste (und bislang einzige) Denkmal enth&uuml;llt. Warum gerade dort? Dahinter verbirgt sich eine herzzerrei&szlig;ende deutsch-russische Geschichte. Von <strong>Leo Ensel <\/strong>mit freundlicher Genehmigung von <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/stanislaw-petrow-in-oberhausen-ausgerechnet-im-ruhrpott-steht-das-weltweit-erste-denkmal-fuer-den-man-who-saved-the-world\/\">Globalbridge<\/a>.<br>\n<!--more--><br>\nSo hatte sich der Oberstleutnant a. D. der Sowjetarmee diesen Samstag mit Sicherheit nicht vorgestellt. An jenem Mittag des kalten 21. November 1998 sa&szlig; er alleine &ndash; und seit dem fr&uuml;hen Tod seiner geliebten Frau anderthalb Jahre zuvor zunehmend vereinsamt &ndash; in der K&uuml;che seiner 60 Quadratmeter gro&szlig;en Plattenbauwohnung in Frjasino n&ouml;rdlich von Moskau, als es pl&ouml;tzlich an der Wohnungst&uuml;r klopfte. <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/wie-der-russe-stanislaw-petrow-vor-40-jahren-die-atomare-apokalypse-verhinderte-li.434601\">Stanislaw Petrow<\/a> &ouml;ffnete, und drau&szlig;en im Treppenhaus standen zwei M&auml;nner, Mitte 40.<\/p><p>&bdquo;Are you Mr. Petrow?&ldquo; &ndash; Der ehemalige Offizier der Sowjetarmee nickte. &ndash; &bdquo;This is Mr. H&ouml;hn and I am Mr. Schumacher. We come from Germany. Only to say &sbquo;Thank you&lsquo;! Not more.&ldquo; &ndash; Petrow blickte einen Moment erstaunt auf, dann lachte er. &ndash; &bdquo;Come in!&ldquo; &ndash; Die drei begaben sich in die sieben Quadratmeter gro&szlig;e K&uuml;che, Petrow setzte in seinem Kocher Wasser f&uuml;r den Instantkaffee auf, und Karl Schumacher legte einen Zeitungsausschnitt aus der <em>Bild<\/em>&ndash;<em>Zeitung<\/em> auf den Tisch. &bdquo;Verarmt und traurig&ldquo; stand dort in dicken Lettern &ndash; und obendr&uuml;ber in etwas kleineren Buchstaben: &bdquo;Der Mann, der den Atomkrieg verhinderte.&ldquo;<\/p><p><strong>Am Anfang war <em>Bild<\/em>!<\/strong><\/p><p>R&uuml;ckblende. Am 8. Oktober 1998 hatte der Oberhausener Bestatter <a href=\"https:\/\/karl-schumacher-privat.de\/\">Karl Schumacher<\/a> diesen kurzen Artikel in Deutschlands auflagenst&auml;rkstem Boulevardblatt gelesen und war, wie er sp&auml;ter schrieb, &bdquo;wie vom Donner ger&uuml;hrt&ldquo;. Damals war die mittlerweile zu Recht ber&uuml;hmt gewordene Geschichte von der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Stanislaw-Petrow-und-das-Geheimnis-des-roten-Knopfs-3381498.html\">Nacht vom 26. September 1983<\/a> noch v&ouml;llig unbekannt: Als diensthabender Offizier im sowjetischen Raketenabwehrzentrum bei Moskau hatte Petrow die Nerven behalten, als das Fr&uuml;hwarnsystem den Start einer amerikanischen Interkontinentalrakete meldete. Er hielt auch dann noch an seiner Einsch&auml;tzung &ndash; Fehlalarm infolge Computerirrtums &ndash; fest, als das System unmittelbar darauf noch vier weitere Male Alarm schlug &ndash; und behielt recht!<\/p><p>Anders als 99 Prozent seiner Zeitgenossen hatte Schumacher den Mut, Eins und Eins zusammenzuz&auml;hlen: &bdquo;1983 wohnten wir nur etwa 500 Meter von der&nbsp;Gute-Hoffnungsh&uuml;tte (GHH)&nbsp;entfernt, die damals noch ein Stahlkonzern von Weltgeltung war. Ein Volltreffer einer sowjetischen Atomrakete auf die GHH h&auml;tte so auch f&uuml;r mich und meine Familie das Ende bedeutet. Und nun las ich, dass dieses Szenario beinahe wahr geworden w&auml;re, h&auml;tte es damals nicht einen gewissen Herrn Petrow, Oberstleutnant der Sowjetarmee, gegeben, der gerade dies verhindert hatte.&ldquo; Und eben dieser Mann, der durch seine Besonnenheit die Welt vor dem Untergang bewahrt hatte, sollte &ndash; laut Zeitungsbericht &ndash; nur etwa 15 Jahre sp&auml;ter in bescheidensten Verh&auml;ltnissen in einem Vorort von Moskau sein Dasein fristen!<\/p><p><strong>Ein Flug nach Moskau ins Blaue<\/strong><\/p><p>Der Gedanke lie&szlig; Schumacher keine Ruhe mehr: Er musste etwas f&uuml;r den Mann tun, dem er und Millionen, gar Milliarden andere Menschen ihr Leben verdanken! Nach zwei Wochen Telefonaten mit <em>Bild<\/em>, Hamburg, Berlin, Manchester, London und Moskau hatte er endlich die Adresse: 141195 Frjasino bei Moskau, ulitsa 60 let SSSR, d 1, kw 152. Telefonisch Kontakt mit Petrow aufzunehmen war unm&ouml;glich, da sein Anschluss nicht funktionierte. Schumacher sprach seinen Freund Helmut H&ouml;hn an, der ein paar Brocken Russisch beherrscht, und am Freitag, dem 20. November 1998, flogen die beiden auf gut Gl&uuml;ck f&uuml;r ein Wochenende nach Moskau.<\/p><p>Und sie <em>hatten<\/em> Gl&uuml;ck. Nicht nur, dass der Taxifahrer &ndash; ohne Navi, versteht sich! &ndash; die Adresse in dem riesigen Geb&auml;udekomplex 50 Kilometer n&ouml;rdlich vom Moskauer Stadtzentrum schlie&szlig;lich fand; nicht nur, dass Petrow tats&auml;chlich zu Hause war; auch die &sbquo;Chemie&lsquo; zwischen den dreien stimmte auf Anhieb! Der passionierte Raucher Schumacher: &bdquo;Am besten hat mir sein Aschenbecher gefallen. Und dann diese Erfahrung: Diesen Mann gibt es <em>wirklich<\/em>!&ldquo;<\/p><p>Fast drei Stunden lang radebrechten die drei bei Instantkaffee im Zigarettenqualm auf Russisch und Englisch in Petrows mit 25 Grad f&uuml;r deutsche Verh&auml;ltnisse reichlich &uuml;berheizter Minik&uuml;che &ndash; nicht &uuml;ber <em>die<\/em> Nacht, sondern &uuml;ber ihre Familien und das aktuelle Leben in Russland und Deutschland &ndash;, dann stand der Plan fest: Petrow sollte f&uuml;r zwei Wochen nach Oberhausen kommen! Schumacher stattete den Oberstleutnant a. D., der sich von seiner damaligen 1000-Rubel-Rente gerade mal zehn Tassen Kaffee in einem Hotel im Moskauer Zentrum h&auml;tte leisten k&ouml;nnen, mit den notwendigen finanziellen Mitteln aus &ndash; allerdings galt es noch mindestens eine gr&ouml;&szlig;ere H&uuml;rde zu nehmen: Petrow besa&szlig; keinen Pass und wusste nicht, ob er als ehemaliger Geheimnistr&auml;ger &uuml;berhaupt eine Genehmigung erhalten w&uuml;rde, sein Land f&uuml;r 14 Tage zu verlassen. (Aus genau diesem Grunde hatte Petrow selbst seiner Ehefrau niemals etwas von seiner weltrettenden Entscheidung erz&auml;hlt.)<\/p><p><strong>Der Held, der keiner sein wollte, in Oberhausen<\/strong><\/p><p>Und wieder klappte alles: Am 8. April 1999 war der Ex-Sowjetoffizier zum ersten Mal in seinem Leben im Ausland, will sagen: in Oberhausen! Schumacher organisierte ein &auml;u&szlig;erst vielseitiges lokales Programm f&uuml;r den Retter der Welt: Besuche im Bottroper Moviepark, im Tiergehege des Oberhausener Kaisergartens, ein Blueskonzert, Visite einer Oldtimerwerkstatt und der Filiale der &ouml;rtlichen Volksbank, ein Blick vom Gasometer. Schumacher: &bdquo;Ich nahm ihn &uuml;berall hin mit. Er interessierte sich einfach f&uuml;r alles! Er pfiff sogar ein Fu&szlig;ballspiel an, das mein Sohn als Schiedsrichter leitete. Und musste ich zum Zahn- oder Augenarzt, dann lie&szlig; ich ihn Petrow gleich mit untersuchen.&ldquo; Nat&uuml;rlich durften ein Empfang beim B&uuml;rgermeister im Rathaus mit Vertretern der Parteien und eine Geschichtsstunde, bei der Petrow vor Sch&uuml;lern des &ouml;rtlichen Sophie-Scholl-Gymnasiums sprach, sowie Interviews f&uuml;r den <em>WDR<\/em> und <em>SAT1<\/em> nicht fehlen. Nur <em>Stern TV<\/em> sagte ab, da f&uuml;r den entsprechenden Abend Wichtigeres, sprich: ein Bericht &uuml;ber einen mobilen Pudelfriseur, auf dem Programm stand! Daf&uuml;r berichtete die lokale Presse ausf&uuml;hrlich &uuml;ber den damals noch so gut wie unbekannten Helden, der keiner sein wollte.<\/p><p>Schumacher fuhr mit Petrow quer durchs Ruhrgebiet bis zum K&ouml;lner Dom &ndash; kurz: Er zeigte ihm all das, was es aufgrund Petrows weltrettender Entscheidung noch <em>gab<\/em>! &bdquo;Der Besuch tat ihm sichtlich gut. Am Wohlsten aber&ldquo;, schmunzelt Schumacher, &bdquo;hat er sich gef&uuml;hlt, als meine Mutter, die damals noch lebte, ihn im Ruhrpott-Slang anknuffte: &sbquo;Stanislaw, ob Du die Welt jerettet hast oder nicht, dat intressiert mich jetzt &uuml;berhaupt nicht! Du isst jetzt meine Erbsensuppe und dann sagste mir, ob se Dir jeschmeckt hat!&lsquo;&ldquo;<\/p><p>Als Stanislaw Petrow zwei Wochen sp&auml;ter wieder nach Moskau zur&uuml;ckflog, war der Grundstein f&uuml;r eine deutsch-russische Freundschaft gelegt, wie sie zauberhafter nicht sein k&ouml;nnte. Und nicht nur das: Auch infolge dieser ersten Ver&ouml;ffentlichungen zog die Geschichte um Petrow langsam international Kreise. Acht Jahre sp&auml;ter wurde ihm im UN-Hauptquartier in New York der World Citizen Award verliehen, es folgten in Deutschland 2011 der Deutsche Medienpreis &ndash; mit Laudatio von Ex-Bundespr&auml;sident Roman Herzog &ndash; und im Februar 2013 der Dresdner Friedenspreis. Es wurde auch ein abendf&uuml;llender Film &uuml;ber ihn gedreht, den man allerdings besser vergessen sollte!<\/p><p><strong>Der einsame Tod des Mannes, der die Welt gerettet hatte<\/strong><\/p><p>Am 7. September 2017 rief Karl Schumacher in Frjasino an, um Petrow wie jedes Jahr zum Geburtstag zu gratulieren. Am anderen Ende der Leitung h&ouml;rte er eine ihm unbekannte Stimme in gebrochenem Englisch: &bdquo;Dmitrij here. Father dead!&ldquo; Stanislaw Petrow, war, wie sich nun herausstellte, bereits am 19. Mai desselben Jahres verstorben und im engsten Familienkreis in Frjasino beigesetzt worden. Durch die Traueranzeige, die Schumacher zwei Tage sp&auml;ter in der <em>WAZ Oberhausen<\/em> ver&ouml;ffentlichte, erfuhr die Welt mit einer Versp&auml;tung von dreieinhalb Monaten vom <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Der-einsame-Tod-des-Mannes-der-die-Welt-gerettet-hat-7096489.html\">einsamen Tod<\/a> des Mannes, der die Welt gerettet hatte. Wenige Tage sp&auml;ter stand Schumachers Telefon nicht mehr still: Nachrichtenagenturen rund um den Globus wollten Einzelheiten wissen, die Weltpresse in 150 Staaten berichtete.<\/p><p>Damit aber war Schumachers Einsatz f&uuml;r seinen russischen Freund noch lange nicht beendet. Am ersten Jahrestag des Todes von Petrow war er mit Helmut H&ouml;hn wieder in Frjasino. Diesmal legten die beiden auf dem Grab Petrows und seiner Frau Raissa eine Marmorplatte nieder mit der kurzen Inschrift auf kyrillisch und lateinisch: &bdquo;Stanislaw Petrow, 7.9.1939 &ndash; 19.5.2017. &#1057;&#1087;&#1072;&#1089;&#1080;&#1073;&#1086; &ndash; Thank You &ndash; Danke&ldquo;.<\/p><p><strong>Das erste Denkmal weltweit<\/strong><\/p><p>Am 19. Mai 2019, vor f&uuml;nf Jahren, enth&uuml;llte Schumacher dann an Petrows Todestag das weltweit erste Denkmal f&uuml;r den Retter der Welt: eine Gedenkstele in deutscher, englischer und russischer Sprache im Oberhausener Park an der Vestischen Stra&szlig;e &ndash; dort, wo Petrow im April 1999 ein TV-Interview &uuml;ber die Ereignisse der Nacht vom 26. September 1983 gegeben hatte. Eingeladen waren aus Frjasino Petrows Kinder Dmitrij und Elena plus Ehemann. Alle Parteien im Oberhausener Stadtrat &ndash; das hatte es dort noch nie gegeben! &ndash; hatten Schumachers Initiative einstimmig zugestimmt. &Uuml;berfl&uuml;ssig zu betonen, dass Schumacher s&auml;mtliche Kosten f&uuml;r das Denkmal und die Einweihungsfeier (inclusive Musikband), an der um die 150 Personen teilnahmen, aus eigener Tasche &uuml;bernahm.<\/p><p>Manche nennen Karl Schumacher den &bdquo;Mann, der den Mann gerettet hat, der die Welt gerettet hat&ldquo;. Schumacher, durchaus mit solidem Selbstbewusstsein ausgestattet, mag es hier lieber ein paar Nummern kleiner: &bdquo;Ich bin der Mann, der &sbquo;Danke!&lsquo; gesagt hat.&ldquo; Und er findet auch sonst die passenden Worte. Seine Laudatio auf den russischen Freund gipfelte in der folgenden lapidaren Sentenz: &bdquo;Der Mensch ist ein Versuch Gottes oder der Natur. Dank Stanislaw Petrow geht dieser Versuch weiter.&ldquo;<\/p><p>Heute, in dieser h&ouml;chst angespannten Lage, liegt es <em>an uns allen<\/em>, dass dieser Versuch weitergeht!<\/p><p><small>Titelbild: Der Oberhausener Bestatter und enge Freund von Stanislaw Petrow, Karl Schmacher, bei der Enth&uuml;llung des weltweit ersten Denkmals f&uuml;r den &bdquo;Man who saved the world&ldquo;. (Oberhausen, 19. Mai 2019; Foto privat)<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 19. Mai 2019, dem zweiten Todestag des Mannes, der im Herbst 1983 durch besonnenes Handeln vermutlich einen Atomkrieg verhindert hatte, wurde zu dessen Ehren in Oberhausen das weltweit erste (und bislang einzige) Denkmal enth&uuml;llt. Warum gerade dort? Dahinter verbirgt sich eine herzzerrei&szlig;ende deutsch-russische Geschichte. Von <strong>Leo Ensel <\/strong>mit freundlicher Genehmigung von <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/stanislaw-petrow-in-oberhausen-ausgerechnet-im-ruhrpott-steht-das-weltweit-erste-denkmal-fuer-den-man-who-saved-the-world\/\">Globalbridge<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":115692,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,170,212],"tags":[1519,2387,2572,1268,3470],"class_list":["post-115691","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-friedenspolitik","category-gedenktagejahrestage","tag-atomwaffen","tag-denkmal","tag-friedenspreis","tag-kalter-krieg","tag-petrow-stanislaw"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Gedenktafel-Stanislaw-Petrow-1.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/115691","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=115691"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/115691\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":115757,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/115691\/revisions\/115757"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/115692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=115691"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=115691"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=115691"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}