{"id":11571,"date":"2011-12-09T17:00:29","date_gmt":"2011-12-09T16:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571"},"modified":"2011-12-09T17:00:29","modified_gmt":"2011-12-09T16:00:29","slug":"hinweise-des-tages-ii-40","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h01\">EuroMemorandum 2012<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h02\">Letzte Ausfahrt EZB: Wie der Eurocrash noch aufzuhalten ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h04\">Promi-Experten k&ouml;nnen f&uuml;r Finanzwerbung haftbar gemacht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h05\">Sechs deutsche Banken fallen im Stresstest durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h06\">Deutsche Exporte sinken unerwartet deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h07\">Koalition erw&auml;gt Reform der Praxisgeb&uuml;hr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h08\">45 Min &ndash; Die Paketsklaven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h09\">Altersvorsorge: Wie Gutverdiener von der R&uuml;rup-Rente profitieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h10\">Gentechnik st&uuml;rzt Bauern in Schuldenspirale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h11\">&Ouml;ffentlich-private Partnerschaft lohnt sich &ndash; f&uuml;r die Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h12\">Chancen zur R&uuml;stungskontrolle in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h13\">EU setzt weiter auf Atomkraft &ndash; Br&uuml;ssel ignoriert deutsche Energiewende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h14\">Raus aus Facebook!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h15\">CIA-Geheimgef&auml;ngnis in Bukarest enttarnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11571#h16\">Unsere t&auml;gliche Gehirnw&auml;sche gib uns heute &ndash; Trash-TV und die Folgen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11571&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EuroMemorandum 2012<\/strong><br>\nDie Krise innerhalb der Eurozone stellt eine Bedrohung f&uuml;r die weitere europ&auml;ische Integration dar. Aber anstatt die Macht der Finanzunternehmen, die diese Krise ausgel&ouml;st haben, in Frage zu stellen, haben die europ&auml;ischen Beh&ouml;rden Griechenland und anderen, am Rande der Eurozone gelegenen L&auml;ndern Sparprogramme auferlegt und eine zentrale Strategie ausgearbeitet, um in allen Mitgliedsstaaten eine restriktive Haushaltsdisziplin durchzusetzen. Dies droht die demokratische Legitimit&auml;t der Europ&auml;ischen Union (EU) zu untergraben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/europaeische_memorandum_gruppe\/euromemorandumgroup_deutsch\/euromemorandum_2012\/index.html\">Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Hier handelt es sich um die deutschsprachige Kurzfassung. Die Langfassung wird in K&uuml;rze erscheinen. Die englische Langfassung finden Sie <a href=\"http:\/\/www2.euromemorandum.eu\/uploads\/euromemorandum_2012.pdf\">hier [PDF &ndash; 504 KB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Letzte Ausfahrt EZB: Wie der Eurocrash noch aufzuhalten ist<\/strong><br>\nWenn die Europ&auml;ische Zentralbank nicht einschreitet und wie andere Zentralbanken Staatsanleihen aufkauft, dann bricht der Euro auseinander, sagt Ulrike Herrmann. Das sei keine Frage von Monaten sondern von Wochen. Die Folgen w&auml;ren katastrophal. Staaten an der Peripherie wie Griechenland w&uuml;rden auf den Stand von Albanien zur&uuml;ckfallen. Deutschland h&auml;tte in Folge eines Crashs wirtschaftliche Sch&auml;den in H&ouml;he von bis zu einer Billionen Euro und Massenentlassungen zu verkraften. Daher m&uuml;sse Bundeskanzlerin Merkel ihre Blockadepolitik gegen den Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB und gegen Eurobonds aufgeben.<br>\nG&auml;ste:<br>\nUlrike Herrmann, wirtschaftspolitische Korrespondentin der TAZ, Berlin, und Autorin des Buchs &ldquo;Hurra, wir d&uuml;rfen zahlen: Der Selbstbetrug der Mittelschicht&rdquo;<br>\nAris Chatzistefanou, Filmemacher aus Athen, Regisseur des Dokumentarfilms &ldquo;Debtocracy&rdquo;, der bereits von 1,5 Millionen Zuschauern in Griechenland und weltweit gesehen wurde<br>\nRichard Wolff, em. Professor f&uuml;r &Ouml;konomie, University of Massachusetts, USA<br>\nRicardo Pati&ntilde;o, Au&szlig;enminister der Republik Ecuador<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/198\">Kontext TV<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Thomas Fricke &ndash; Welches Trauma h&auml;tten&rsquo;s denn gern?<\/strong><br>\nIm Euro-Krisen-Streit wird bei uns der Nationalschock der Hyperinflation 1923 zitiert. Die Amerikaner verweisen ihrerseits auf die Deflationskrise der 30er &ndash; und ziehen daraus die besseren Lehren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-thomas-fricke-welches-trauma-haetten-s-denn-gern\/60140228.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa droht eine Spaltung<\/strong><br>\nNach einer dramatischen Nacht stand das Resultat um 5 Uhr 30 fest: Die 17 Euro-Staaten und 6 Nicht-Euro-L&auml;nder r&uuml;cken n&auml;her zusammen. Sie planen eine Fiskalunion und sehen dazu einen eigenen Vertrag vor, der versch&auml;rfte Spar- und Kontrollauflagen f&uuml;r die Unterzeichner enthalten soll. Die von Deutschland und Frankreich geforderte &Auml;nderung des EU-Vertrages aller 27 Mitgliedstaaten scheiterte vor allem am Widerstand Grossbritanniens, wie der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy nach elfst&uuml;ndigen Beratungen am fr&uuml;hen Freitagmorgen in Br&uuml;ssel erkl&auml;rte. Die Bedingungen des britischen Premierministers David Cameron seien inakzeptabel gewesen, meinte er entnervt. Damit wird sich die EU in zwei Kreise aufgliedern: Die Euro-Staaten und L&auml;nder, die dazugeh&ouml;ren wollen, werden ihre Wirtschaften enger verzahnen. Die &uuml;brigen L&auml;nder machen da nicht mit. Das nun vereinbarte Vorgehen innerhalb der Euro-Gruppe birgt nach Ansicht von Experten effektiv zahlreiche rechtliche Probleme, denn die Bestimmungen d&uuml;rfen Regeln der EU-Vertr&auml;ge nicht widersprechen.<br>\nQuelle: NZZ\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Rede von der Fiskalunion ist ein Witz. Eine Fiskalunion, welche allein die Haushaltdefizite der Mitglieder und automatische Sanktionen f&uuml;r &ldquo;Defizits&uuml;nder&rdquo; zum Thema hat und Transfermechanismen f&uuml;r in Not geratene bzw. &auml;rmere Volkswirtschaften nicht ber&uuml;cksichtigt, verdient nicht den Namen Fiskalunion. Wenn die Politik diese Beschl&uuml;sse so verkaufen wollen, t&auml;uschen sie ein Europa vor, das alles andere als eine Solidarit&auml;tsgemeinschaft ist. Nat&uuml;rlich ist auch in einer Solidarit&auml;tsgemeinschaft Kontrolle n&ouml;tig, aber nicht mit solch linkischen und wirtschaftspolitisch fragw&uuml;rdigen Mitteln.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Promi-Experten k&ouml;nnen f&uuml;r Finanzwerbung haftbar gemacht werden<\/strong><br>\nProminente m&uuml;ssen vorsichtig sein, wenn sie Werbung f&uuml;r Finanzprodukte machen: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Haftung von bekannten Experten versch&auml;rft, die mit ihrem Namen und ihrer Sachkenntnis f&uuml;r Kapitalanlagemodelle werben. Konkret droht Ex-Verteidigungsminister Rupert Scholz (CDU) durch das jetzt ver&ouml;ffentlichte Urteil, Schadensersatz zahlen zu m&uuml;ssen. Der ehemalige Politiker und Professor f&uuml;r Finanzrecht hatte in Zeitungsinterviews f&uuml;r den 2005 pleitegegangenen &ldquo;Deutschen Verm&ouml;gensfonds I&rdquo; geworben. Seine lobenden &Auml;u&szlig;erungen waren auch dem Anlageprospekt beigelegt. Der BGH bejahte grunds&auml;tzlich eine Haftung des Ex-Politikers, verwies den Fall aber an das OLG Karlsruhe zur&uuml;ck.<br>\n Die Interviews seien dem Prospekt gezielt beigelegt worden. Scholz habe dadurch &auml;hnlich wie ein Wirtschaftspr&uuml;fer eine Garantenstellung eingenommen und hafte deshalb grunds&auml;tzlich f&uuml;r seine Aussagen. Er habe durch seine &Auml;u&szlig;erungen den Eindruck erweckt, Einfluss auf das Anlagekonzept genommen zu haben. Das Vertrauen in seine &ldquo;Integrit&auml;t, Objektivit&auml;t und Fachkompetenz&rdquo; habe er daf&uuml;r eingesetzt, &ldquo;Einfluss auf die Investitionsentscheidung von potentiellen Anlageinteressenten zu nehmen&rdquo;. Scholz&rsquo; damalige Stellung als Universit&auml;tsprofessor, die eigens erw&auml;hnt war, &ldquo;vermittelte den zus&auml;tzlichen Eindruck von Kompetenz und besonderer Seriosit&auml;t,&rdquo; hei&szlig;t es im Urteil w&ouml;rtlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/0,1518,802589,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Hier ist das Urteil genau zu analysieren. Der Minister a.D. Rupert Scholz ist ja nicht nur Prominenter sondern war im Beirat der betreffenden Fondsgesellschaft vertreten. Dennoch wird der Vorfall hoffentlich Auswirkungen auf das Werbeverhalten von Prominenten haben &ndash; Manfred Krug entschuldigte sich ja wenigstens Jahre nach seinen Werbeaktivit&auml;ten f&uuml;r die Privatisierung der Telekom. Es fehlt nur noch eine gerichtliche W&uuml;rdigung der Vermischung von Werbung bzw. PR mit der redaktionellen Arbeit von Zeitungen bzw. Sendern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sechs deutsche Banken fallen im Stresstest durch<\/strong><br>\n[&hellip;] Sechs deutsche Banken brauchen zus&auml;tzliches Kernkapital. Die gr&ouml;&szlig;te L&uuml;cke machte der aktuelle Stresstest bei der Commerzbank mit 5,3 Milliarden Euro aus, wie Bundesbank und Bafin am Donnerstagabend gemeinsam mitteilten.<br>\nDer Deutschen Bank fehlen 3,2 Milliarden Euro. Kapitalbedarf haben auch die DZ Bank sowie die Landesbanken Helaba, NordLB und WestLB.<br>\nInsgesamt tut sich den Angaben zufolge bei allen europ&auml;ischen Gro&szlig;banken ein Loch von 114,7 Milliarden Euro auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/sechs-deutsche-banken-fallen-im-stresstest-durch\/5937890.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsche Exporte sinken unerwartet deutlich<\/strong><br>\nDer deutsche Au&szlig;enhandel bricht &uuml;berraschend stark ein. Vor allem die Nachfrage aus der EU geht zur&uuml;ck. Ausfuhren in andere Regionen nehmen jedoch zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/channels-extern\/ipad3_welthd\/article13759080\/Deutsche-Exporte-sinken-unerwartet-deutlich.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Fragt sich, warum diese Entwicklung eigentlich &bdquo;unerwartet&ldquo; sein soll? Es ist doch vollkommen klar, dass die Austerit&auml;tspolitik zu einem Nachfrager&uuml;ckgang bei &bdquo;unseren Kunden&ldquo; f&uuml;hrt. Und dies ist wahrscheinlich nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Koalition erw&auml;gt Reform der Praxisgeb&uuml;hr<\/strong><br>\nDie Praxisgeb&uuml;hr wirke nicht so wie erhofft. Die Deutschen gehen im Schnitt 18 Mal pro Jahr zum Arzt. Das sei zu viel, sagt der gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Jens Spahn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/arztbesuch-koalition-erwaegt-reform-der-praxisgebuehr,1472596,11259216.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Was soll dann eine Reform bewirken und welche Konsequenzen sind geplant? Sollten die Pl&auml;ne eine Einschr&auml;nkung des Leistungsspektrums mit Erweiterungsangeboten &uuml;ber private Krankenkassen zu tun haben, m&ouml;chte ich von Herrn Spahn wissen, ob und wie das mit seinen Nebent&auml;tigkeiten (<a href=\"http:\/\/www.nebeneinkuenfte-bundestag.de\/spahn-jens\/\">der vorigen Legislaturperiode<\/a>) bei zwei Versicherungsunternehmen und einer Sparkasse zusammenh&auml;ngt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>45 Min &ndash; Die Paketsklaven<\/strong><br>\nEin Mausklick gen&uuml;gt und die bestellte Ware ist unterwegs. Wie geht es aber denen, die die Pakete ausliefern? Ein Insiderbericht aus der Welt der Paket-Dienstleister.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/45_min\/videos\/minuten393.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Altersvorsorge: Wie Gutverdiener von der R&uuml;rup-Rente profitieren<\/strong><br>\nAls Steuersparmodell und Altersvorsorge ist die R&uuml;rup-Rente vor allem f&uuml;r gutverdienende Selbst&auml;ndige gedacht. Der Staat subventioniert ihre Beitr&auml;ge. Doch zwischen den Anbietern gibt es gro&szlig;e Unterschiede. Die Zeitschrift &ldquo;Finanztest&rdquo; hat &uuml;berpr&uuml;ft, welches Angebot zu welchem Sparer passt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/0,1518,800835,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Bei diesem Beitrag habe ich den konkreten Verdacht, dass es sich um den Fremdbeitrag einer Versicherung oder PR-Agentur handelt, bei dem zwecks Seri&ouml;sit&auml;t auf eine Pr&uuml;forgie von Finanztest hingewiesen wird. Zwar fehlen eindeutige Werbeangebote f&uuml;r private Altersvorsorgeprodukte, aber es ist kein Redakteur angegeben und der Hinweis &bdquo;SPIEGEL ONLINE ist nicht verantwortlich f&uuml;r die Inhalte externer Internetseiten&ldquo; macht mich mehr als stutzig. Auf die Stolperfallen machen erst manche Leser\/innen in den Kommentaren aufmerksam.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gentechnik st&uuml;rzt Bauern in Schuldenspirale<\/strong><br>\nEin Report aus Indien belegt: Die Ernten sind nur anfangs h&ouml;her, die Abh&auml;ngigkeit von der Agro-Chemie steigt aber dauerhaft an. Die Landwirte m&uuml;ssen mehr Pestizide und Herbizide statt weniger verwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/gentechnik-gentechnik-stuerzt-bauern-in-schuldenspirale,1472780,11276756.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlich-private Partnerschaft lohnt sich &ndash; f&uuml;r die Wirtschaft<\/strong><br>\nRechnungsh&ouml;fe von Bund und L&auml;ndern stellen beschworene Kostenvorteile durch Projekte in &ouml;ffentlich-privater Partnerschaft in Frage. Rein staatliches Engagement w&auml;re vielfach g&uuml;nstiger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201112081823\/politik\/inland\/oeffentlich-private-partnerschaft-lohnt-sich-fuer-die-wirtschaft.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexporte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Chancen zur R&uuml;stungskontrolle in Europa<\/strong><br>\nDie komplexen Zusammenh&auml;nge zwischen konventioneller und nuklearer Abr&uuml;stung sowie Pl&auml;nen zu Raketenabwehr sind Gegenstand der vorliegenden Studie. Das milit&auml;rische Ungleichgewicht zwischen der NATO und Russland erschwert  r&uuml;stungskontrollpolitische Fortschritte. Die NATO ist Russland in fast allen Belangen &uuml;berlegen. Lediglich bei den strategischen Nuklearwaffen herrscht ungef&auml;hre Parit&auml;t, bei den taktischen Nuklearwaffen kurzer Reichweite hat Russland einen numerischen Vorteil. Der hohe Bestand an taktischen Nuklearwaffen in Russland und die taktischen Nuklearwaffen der NATO sind ein Hindernis f&uuml;r weitere Abr&uuml;stung.<br>\nGerade die zuletzt beigetretenen NATO-Mitglieder lehnen eine zu weitgehende politische Ann&auml;herung an Moskau ab. Russland hingegen ist angesichts der konventionellen &Uuml;berlegenheit der NATO nicht bereit, einen Ansatz der r&uuml;stungskontrollpolitischen Ann&auml;herung zu st&uuml;tzen. Diese Lage wird durch ungel&ouml;ste subregionale Konflikte und die r&uuml;stungstechnologische &Uuml;berlegenheit der USA zus&auml;tzlich verkompliziert.<br>\nDie Studie hebt vier m&ouml;gliche Handlungsans&auml;tze f&uuml;r konventionelle und nukleare R&uuml;stungskontrolle in Europa hervor. Erstens gilt es, Vertrauensbildung und Transparenz zu verbessern, etwa bei den taktischen Nuklearwaffen. Zweitens sollten M&ouml;glichkeiten der Zusammenarbeit, besonders bei der Raketenabwehr, gesucht und umgesetzt werden. Drittens m&uuml;ssen erneute quantitative und qualitative Aufw&uuml;chse, etwa bei den strategischen konventionellen Systemen, durch Absprachen oder Selbstbeschr&auml;nkung vermieden werden. Schlie&szlig;lich sollten Waffensysteme, die ihre milit&auml;rische oder politische Nutzbarkeit verloren haben, rasch abger&uuml;stet werden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/08717.pdf\">Friedrich Ebert Stiftung [PDF &ndash; 577 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Waffen f&uuml;r die Welt<\/strong><br>\nDie deutsche R&uuml;stungsindustrie macht auch in der Krise gl&auml;nzende Gesch&auml;fte: Der Export von Kriegsger&auml;t stieg im vergangenen Jahr um rund 60 Prozent. Die H&auml;lfte davon geht auf den Verkauf von Kriegsschiffen an Nato-Partner zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/ruestungsexport-boomt-deutsche-waffen-fuer-die-welt,1472596,11275150.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche &Uuml;berwachungstechnik im Ausland<\/strong><br>\nEs war der Ruhmeszug des Internets. In diesem Fr&uuml;hjahr wurde deutlich, das Internet kann mehr, als Shopping und Kommunikation erleichtern. Es wurde zum Medium f&uuml;r Revolutionen. Der arabische Fr&uuml;hling, der Aufstand gegen die Mubaraks, Gaddafis oder Ben Alis wurde im Internet organisiert. Das Internet als liberaler Raum, nicht zu kontrollieren von den Diktatoren dieser Welt. Was klingt das sch&ouml;n. Leider wurde genau dieses Internet vielen Oppositionellen zum Verh&auml;ngnis. Und zwar dank deutscher Unternehmen. Sie haben offenbar ausgekl&uuml;gelte Spionagesoftware an die arabischen Diktatorenstaaten geliefert. ZAPP hat in Kooperation mit Wikileaks recherchiert, wie zerst&ouml;rerisch die Produkte dieser deutschen Firmen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/medien_politik_wirtschaft\/sicherheitstechnologie103.html\">ZAPP<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Zweck der R&uuml;stungsexporte<\/strong><br>\nDer soeben publizierte R&uuml;stungsexportbericht der Bundesregierung best&auml;tigt zentrale Sto&szlig;richtungen der Berliner Au&szlig;enpolitik. Demnach setzt Berlin die Aufr&uuml;stung der Diktaturen auf der Arabischen Halbinsel fort &ndash; und st&uuml;tzt damit die gegen Iran gerichteten Ma&szlig;nahmen des Westens. Zudem liefern deutsche R&uuml;stungskonzerne Kriegsger&auml;t an mehrere Staaten im unmittelbaren Umfeld der Volksrepublik China; dies entspricht den Bem&uuml;hungen des Westens, den Einfluss Beijings zur&uuml;ckzudr&auml;ngen oder doch wenigstens einzud&auml;mmen. Weiterhin enth&uuml;llt der R&uuml;stungsexportbericht, dass Berlin noch vergangenes Jahr den Staaten der Arabischen Halbinsel die Lieferung von Schusswaffen genehmigt hat &ndash; Ausr&uuml;stung, wie sie dieses Jahr gegen Demonstranten eingesetzt wurde. Zu den Abnehmern teurer R&uuml;stungsg&uuml;ter geh&ouml;rten zuletzt vor allem verschuldete Staaten der s&uuml;dlichen Eurozone, etwa Portugal und Griechenland, denen Berlin noch 2010 &ndash; die Krise hatte sie l&auml;ngst erfasst &ndash; R&uuml;stungslieferungen in dreistelliger Millionenh&ouml;he anbot und genehmigte. Deutschland ist mittlerweile der drittgr&ouml;&szlig;te R&uuml;stungsexporteur der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58218\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU setzt weiter auf Atomkraft &ndash; Br&uuml;ssel ignoriert deutsche Energiewende<\/strong><br>\nAtomkraft? Ja, bitte! Die EU-Kommission scheint sich um die deutschen Ausstiegspl&auml;ne nicht viel zu k&uuml;mmern: Sie will die Kernkraft forcieren und bef&uuml;rwortet 40 neue Kraftwerke allein bis 2030. Und ausgerechnet der deutsche Kommissar G&uuml;nther Oettinger treibt das Projekt voran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/eu-setzt-weiter-auf-atomkraft-bruessel-ignoriert-deutsche-energiewende-1.1230255\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.S.:<\/strong> Wer hat den Entwurf diktiert? Die neue Hoffnung der Atomindustrie: EU Kommissar G&uuml;nther Oettinger. Dazu nochmals das doch sicherlich &ldquo;alles&rdquo; erkl&auml;rende <a href=\"http:\/\/mp3-download.swr3.de\/comix\/gag-des-tages\/20110505\/452715.6444m.mp3\">Audio von SWR3<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Raus aus Facebook!<\/strong><br>\nDas soziale Netzwerk gilt als Muss im digitalen Zeitalter. L&auml;ngst aber ist es zu einem Datenmoloch gewuchert, einem dunklen Imperium. Der B&ouml;rsengang im n&auml;chsten Jahr sollte den Usern die Augen &ouml;ffnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/digital\/online\/zwischenruf-raus-aus-facebook-1760227-print.html\">Stern<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Meine unl&ouml;schbare Facebook-Existenz<\/strong><br>\nDas weltgr&ouml;&szlig;te Social Network wird immer gr&ouml;&szlig;er und m&auml;chtiger. L&auml;ngst ist Facebook zum gr&ouml;&szlig;ten sozialen Experiment der Gegenwart geworden, das sich kaum um die Interessen seiner Nutzer zu k&uuml;mmern scheint. Alle paar Monate startet Mark Zuckerberg die gro&szlig;e Ver&auml;nderungsmaschine &ndash; und erzieht seine User um. Das gef&auml;llt nicht allen. MEEDIA-Autor Nils Jacobsen &auml;rgert sich seit geraumer Zeit &uuml;ber immer neue Updates, die kaum etwas besser, sondern alles komplizierter machen. Protokoll einer erkalteten Liebe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/background\/meedia-blogs\/nils-jacobsen\/nils-jacobsen-post\/article\/meine-unlschbare-facebook-existenz_100038110.html\">Meedia<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>CIA-Geheimgef&auml;ngnis in Bukarest enttarnt<\/strong><br>\nNach Recherchen von Panorama betrieb der amerikanische Geheimdienst CIA in Bukarest bis 2006 ein bislang unbekanntes Geheimgef&auml;ngnis in einem Geb&auml;udekomplex der rum&auml;nischen Regierung. Dort residiert auch eine rum&auml;nische Partnerbeh&ouml;rde der NATO. Politisch ist die Existenz von Geheimgef&auml;ngnissen hochbrisant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2011\/ciagefaengnis101.html\">Panorama<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Unsere t&auml;gliche Gehirnw&auml;sche gib uns heute &ndash; Trash-TV und die Folgen<\/strong><br>\nWir alle wissen, wie gut die Kampagnen der Bild Zeitung bei der einschl&auml;gigen Klientel verfangen. Mittlerweile haben die entsprechenden Strippenzieher zus&auml;tzliche M&ouml;glichkeiten diese Manipulationen vernetzt &uuml;ber Kooperationen mit anderen Medien zu verbreiten und zu b&uuml;ndeln. Es ist ein eigener Kosmos, der da f&uuml;r schlichte Gem&uuml;ter betrieben wird. Leicht erkennbar im Umfeld der Prominenten und Regenbogenpresse. Da werden erst in Castingshows talentfreie Gesangsdarsteller zu Superstars hochgejubelt und parallel in den angeschlossenen Printmedien mit pseudo Stories begleitet um wechselseitige Aufmerksamkeit zu generieren. Dieses Verfahren ist &auml;u&szlig;erst effektiv und lukrativ.Das w&auml;re nun nicht weiter schlimm, wenn diese Medien es bei der Produktion von K&uuml;blb&ouml;cks und Pietro Lombardis belassen w&uuml;rden. Leider nutzen auch politische Interessenverb&auml;nde diese M&ouml;glichkeiten. Publik wurde vor Jahren schon der Skandal um die INSM die in &bdquo;Marienhof&ldquo; neoliberale Inhalte platzieren lie&szlig;. Der Skandal war allerdings nicht die neoliberale Botschaft sondern, dass es ein &ouml;ffentlich rechtlichen Sender war. Im Privat- TV ist das nat&uuml;rlich juristisch unproblematisch. Gesellschaftlich jedoch fatal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kehraus.blogspot.com\/2011\/12\/unsere-tagliche-gehirnwasche-gib-uns.html\">Kehraus<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11571","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11571","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11571"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11571\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11573,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11571\/revisions\/11573"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11571"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11571"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11571"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}