{"id":11574,"date":"2011-12-12T07:34:26","date_gmt":"2011-12-12T06:34:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574"},"modified":"2011-12-12T08:05:28","modified_gmt":"2011-12-12T07:05:28","slug":"hinweise-des-tages-1528","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h01\">Sahra Wagenknecht: Merkels Geisterfahrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h02\">Euro-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h03\">Naomi Wolf: Erste Schlacht eines B&uuml;rgerkrieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h04\">Schuldenkrise: &bdquo;Europa hat die japanische Krankheit&ldquo;Anmerkung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h05\">DGB fordert offenen Dialog mit Kirchenvertretern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h06\">UDE: Mindestl&ouml;hne schaden nicht &ndash; Geb&auml;udereinigung und W&auml;schereien untersucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h07\">Deutsche Kriegswaffen und Menschenrechte 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h08\">Die Gesellschaft ist vergiftet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h09\">FR-Fundi Karl Doemens &ndash; ein Beispiel f&uuml;r unsachliche Meinungsmache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h10\">Prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse an Universit&auml;ten nehmen zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h11\">Interaktives TV oder Partei-Fernsehen: ZDF &bdquo;Log in&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h12\">Stephan Hebel &ndash; Gar nicht alternativlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11574#h13\">Neues aus der Anstalt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=11574&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: Merkels Geisterfahrt<\/strong><br>\nWenn Merkel ihre Geisterfahrt nicht bald beendet, kommt es in Europa zum gro&szlig;en Crash. Wer den Krisenl&auml;ndern brutale K&uuml;rzungsprogramme diktiert, f&uuml;hrt diese aus der Krise nicht heraus, sondern immer tiefer in sie hinein &ndash; diese Lektion sollte eine deutsche Kanzlerin 80 Jahre nach Br&uuml;ning eigentlich gelernt haben. Doch Amnesie scheint ein Grundprinzip deutscher Politik zu sein. Wie sonst ist zu erkl&auml;ren, da&szlig; &uuml;ber Defizits&uuml;nder und Schuldenbremsen schwadroniert wird, w&auml;hrend die horrenden Kosten der Bankenrettung, die den drastischen Anstieg der Schuldenquote verursacht haben, mit keinem Wort mehr erw&auml;hnt werden?<br>\nEs ist doch zynisch: Die gleiche Zockerbande, die die Staaten erst in die ganze Verschuldung hineingetrieben hat, diktiert den Staaten jetzt die Bedingungen, zu denen diese neue Kredite erhalten. Das ist, als w&uuml;rde ein Einbrecher mein Haus leerr&auml;umen und ich w&uuml;rde ihn anschlie&szlig;end um einen Kredit bitten, damit ich mich neu einrichten kann &ndash; wobei ich dem Einbrecher auch noch erlaube, die Zinss&auml;tze und Konditionen jederzeit neu festzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/12-10\/028.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Euro-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Europa in der Hand von Merkozy<\/strong><br>\nBerlin und Paris setzten auf EU-Gipfel Vertrag zur &raquo;Erh&ouml;hung der Haushaltsdisziplin&laquo; durch. &hellip;<br>\nWas nun bleibt, ist die faktische Spaltung der EU durch den Vertrag neben dem Vertrag. Ein solches Szenario, mal Kerneuropa, mal Europa der zwei Geschwindigkeiten genannt, war in der Vergangenheit stets verhindert worden. Aus gutem Grund, wie der polnische Regierungschef Donald Tusk auf dem Gipfel bekr&auml;ftigte: &raquo;Wir nageln unseren eigenen Sarg zu, wenn wir uns vom Europa der 27 entfernen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/213075.europa-in-der-hand-von-merkozy.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><strong>Euro-Gipfel: Mit M&auml;ngeln und Fehlern<\/strong><br>\nDie Br&uuml;sseler Beschl&uuml;sse beenden die Krise Europas nicht. Die Hoffnungen, Schuldenbremsen und Sanktionen w&uuml;rden den M&auml;rkten das Vertrauen zur&uuml;ckgeben, haben sich nicht erf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/euro-gipfel-mit-maengeln-und-fehlern,1471908,11287442.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Der Untertitel suggeriert leider wieder den &uuml;blichen Unsinn, es ginge vorrangig darum, &bdquo;das Vertrauen der M&auml;rkte&ldquo; zu gewinnen. Der Artikel erkl&auml;rt dann aber doch recht gut die Gefahren, die von den Beschl&uuml;ssen in Br&uuml;ssel ausgehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kevin O&rsquo;Rourke &ndash; A Summit to the Death<\/strong><br>\nAs many feared and most expected, the just-concluded European summit left much to be desired. Once again, Europe&rsquo;s national leaders showed themselves to be in denial about what underlies the eurozone&rsquo;s economic, banking, and sovereign-debt crises, and thus hopelessly unable to resolve them. [&hellip;]<br>\nIn the slightly longer run, such a deal, assuming that it goes ahead, will mean continued austerity on the eurozone periphery, without the offsetting impact of devaluation or stimulus at the core. Unemployment will continue to rise, placing pressure on households, governments, and banks. We will hear much more about the relative merits of technocracy and democracy. Anti-European sentiment will continue to grow, and populist parties will prosper. Violence is not out of the question.<br>\nThis summit should have proposed institutional changes to avert such a scenario. But if such changes are politically impossible, and the euro is doomed, then a speedy death is preferable to a prolonged and painful demise. A eurozone collapse in the immediate future would be widely perceived as a catastrophe, which should at least serve as a source of hope for the future. But if it collapses after several years of perverse macroeconomic policies required by countries&rsquo; treaty obligations, the end, when it comes, will be regarded not as a calamity, but as a liberation.<br>\nAnd that really would be worse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/orourke1\/English\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Occupy-Bewegung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Naomi Wolf: Erste Schlacht eines B&uuml;rgerkrieges<\/strong><br>\nDie Polizeigewalt gegen die Camps der Occupy-Bewegung in mehreren St&auml;dten ist kein Zufall. Die Aktivisten haben ein Tabu ber&uuml;hrt &ndash; die K&auml;uflichkeit vieler Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1149-der-kommende-aufruhr\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Naomi Wolf stellt die These auf, dass (Zitat) &bdquo;das Vorgehen gegen Occupy Wall Street (OWS) von h&ouml;chster staatlicher Ebene ausging.&ldquo; Ein Freitag-Leser wies in den Kommentaren auf Einw&auml;nde gegen den Beitrag hin: <a href=\"http:\/\/www.aljazeera.com\/indepth\/opinion\/2011\/11\/20111129151234836584.html\">Why Naomi Wolf got it wrong<\/a> und Naomi Wolf&rsquo;s <a href=\"http:\/\/joshholland.blogspot.com\/2011\/11\/naomi-wolfs-shocking-truth-about-occupy.html\">&lsquo;Shocking Truth&rsquo; About the &lsquo;Occupy Crackdowns&rsquo; Is Anything But True<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Szenarioanalyse der Eurokrise<\/strong><br>\nUm die Probleme der gegenw&auml;rtigen Wirtschaftskrise zu verdeutlichen, legen Aktivisten von Occupy:Frankfurt in diesen Tagen unter dem Titel &raquo;Lasst uns &uuml;ber unsere Zukunft reden. Jetzt!&laquo; eine Szenarioanalyse in den Sprachen Deutsch und Englisch vor. Das Arbeitspapier enth&auml;lt keine Ansichten oder Forderungen von Occupy:Frankfurt, die Bewegung m&ouml;chte hiermit allerdings zu einer aktiveren &ouml;ffentlichen Debatte &uuml;ber die europ&auml;ische Vision und das Finanzsystem aufrufen. Das pdf-Dokument steht unter der folgenden Adresse zum Abruf bereit und kann kostenfrei weiterverbreitet werden:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/occupyfrankfurt.de\/lib\/exe\/fetch.php?media=occupyfrankfurt_analyse-eurokrise.pdf\">Occupy Frankfurt [PDF &ndash; 1.2  MB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Europa hat die japanische Krankheit&ldquo; Anmerkung<\/strong><br>\nStar&ouml;konom Richard Koo spricht &uuml;ber das Wesen der Schuldenkrise, die Rettung des Euros und deutsche Luxusprobleme: &bdquo;Der Staat muss das Geld, das im Bankensystem feststeckt, leihen und wieder in Umlauf bringen. Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Der Staat muss diesen Stimulus so lange aufrecht erhalten, bis die Unternehmen und Haushalte ihre Schulden abgebaut haben und sich selbst wieder Geld zu leihen beginnen. Der schlimmste Fehler, den eine Regierung in dieser Phase begehen kann, besteht darin, selbst zu sparen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/schuldenkrise--europa-hat-die-japanische-krankheit-,1472780,11284828.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Interessante Gedanken, nur dass die Frankfurter Rundschau es wieder einmal nicht lassen kann, die Eurokrise als Schuldenkrise zu bezeichnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>DGB fordert offenen Dialog mit Kirchenvertretern<\/strong><br>\nDer DGB Stadtverband Herne wendet sich in einem offenen Brief an die Kirchenvertreter, weil die Arbeitsbedingungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Interessenvertretung nicht mehr hinnehmbar sind. So wurden im Vorfeld der Unternehmensgr&uuml;ndung der Ev. Verbund Ruhr knapp 200 Besch&auml;ftigte outgesourcet.<br>\n&bdquo;Neueinstellungen werden zu krankenhaus- und kirchenfernen Bedingungen besch&auml;ftigt und erhalten bis zu 40 % weniger Lohn, haben h&ouml;here Wochenarbeitsstunden und keine betriebliche Altersvorsorge&rdquo;, so Eva-Maria Kerkemeier Stellvertretende DGB Stadtverbandsvorsitzende Herne. &bdquo;Sicherlich nimmt der Druck im Gesundheits- und Sozialwesen durch K&uuml;rzungen zu, aber gerade kirchliche Arbeitgeber sollten sich an den Grundsatz &sbquo;Gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit&rsquo; halten.&rdquo;<br>\nEin weiterer Skandal ist der Umgang mit Mitarbeitervertretungen, die systematisch verhindert oder in ihrer Meinungsfreiheit zensiert werden. Streikrechte werden verboten und Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften verweigert.<br>\n&bdquo;Es kann nicht sein, dass wir diese Methoden der kirchlichen Arbeitgeber im 21. Jahrhundert weiterhin tolerieren!&rdquo; so Kerkemeier weiter. &bdquo;Wir fordern die Kirchenvertreter auf, in einen offenen Dialog mit den Gewerkschaften und den Besch&auml;ftigten einzutreten, um &uuml;ber demokratische Arbeitsbedingungen zu diskutieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.region-ruhr-mark.dgb.de\/presse\/PM_RM\/pressemeldung_single?pmid=640\">DGB-Region Ruhr-Mark<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>UDE: Mindestl&ouml;hne schaden nicht &ndash; Geb&auml;udereinigung und W&auml;schereien untersucht<\/strong><br>\nImmer wieder wird eindringlich gewarnt: Mindestl&ouml;hne gef&auml;hrden Arbeitspl&auml;tze. Ein Irrtum, belegen die k&uuml;rzlich vom Bundesarbeitsministerium ver&ouml;ffentlichten Gutachten zu den Auswirkungen von Mindestl&ouml;hnen in acht Branchen. Zehn sind es derzeit, f&uuml;r die in Deutschland nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz Lohnuntergrenzen gelten. Die Analysen, an denen das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen (UDE) mitgewirkt hat, zeigen: Es wurden keine Stellen durch steigende Personalkosten abgebaut. Vielmehr stehen die meisten Unternehmen Mindestl&ouml;hnen positiv gegen&uuml;ber, weil sie f&uuml;r einen fairen Wettbewerb sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news455059\">IDW online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche Kriegswaffen und Menschenrechte 2010<\/strong><br>\nObwohl der Handel mit Kriegswaffen und erst recht die Belieferung sogenannter Drittstaaten innerhalb der deutschen Au&szlig;enhandelsbilanz eine verschwindend geringe Gr&ouml;&szlig;enordnung ausmacht, entscheidet sich der Sicherheitsrat der Bundesregierung, ohne jegliche Ber&uuml;cksichtigung des Einsatzzweckes oder der Risiken der k&uuml;nftigen Nutzung der t&ouml;dlichen Waffen, f&uuml;r die Erteilung von immer mehr Genehmigungen.<br>\nSolche Gesch&auml;fte d&uuml;rfen ausschlie&szlig;lich dann genehmigt werden, wenn sie unmittelbar deutschen Sicherheitsinteressen dienen. Niemand wird ernsthaft davon ausgehen, dass es sich bei den genannten Empf&auml;ngerl&auml;ndern und ihren Diktatoren um verl&auml;ssliche Partner im Kampf gegen Drogen- und Menschenhandel oder Terrorismus handeln k&ouml;nnte.<br>\nAls einziger Erkl&auml;rungsansatz bleibt also nur das Bestreben unserer Regierung, internationale Handelswege freizuhalten und hierzu menschenverachtende Diktaturen, verbrecherische Regimes und unberechenbare Systeme mit hochentwickelten Waffensystemen auszur&uuml;sten.<br>\nDie Bundesregierung tr&auml;gt damit die Verantwortung und eine erhebliche Mitschuld an der Verfolgung und dem Tod unz&auml;hliger Menschen in allen Teilen der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jacobjung.wordpress.com\/2011\/12\/10\/deutsche-kriegswaffen-und-menschenrechte-2010\/#more-3876\">Jacob Jung Blog<\/a>\n<p>Siehe dazu: <strong>Heckler &amp; Koch zahlte an FDP<\/strong><br>\nDie Waffenfirma Heckler &amp; Koch hat der FDP in den vergangenen zwei Jahren 20.000 Euro gespendet &ndash; m&ouml;glicherweise besteht ein Zusammenhang mit einem heiklen Mexiko-Gesch&auml;ft. Das Geld floss unter anderem an den Ortsverband von Ernst Burgbacher, Staatssekret&auml;r im Wirtschaftsministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,802975,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Gesellschaft ist vergiftet<\/strong><br>\nAls Bilanz der zehnj&auml;hrigen Studie &uuml;ber &ldquo;Deutsche Zust&auml;nde&rdquo; konstatiert der Sozialforscher Wilhelm Heitmeyer eine massive Zunahme von Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/10\/151008\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>FR-Fundi Karl Doemens &ndash; ein Beispiel f&uuml;r unsachliche Meinungsmache<\/strong><br>\nHilde Mattheis ist frisch gew&auml;hlte Vorsitzende des Forums &ldquo;DL 21 &ndash; die Linke in der SPD&rdquo; und sitzt seit 2005 auch im Parteivorstand der SPD.<br>\n&Auml;hnlich wie die alte dualistische Aufteilung der Welt in Gut und B&ouml;se, teilt Doemens die Welt der Politik auf der einen Seite in die, denen er &ldquo;ganz reale und pragmatische Regierungsf&auml;higkeit&rdquo; bescheinigt, und die, die &ldquo;wilde Oppositionstr&auml;ume&rdquo; haben. Letztere sind f&uuml;r Doemens &ldquo;Fundis&rdquo;.<br>\nZu denen mit &ldquo;ganz realer und pragmatischer Regierungsf&auml;higkeit&rdquo; rechnet Doemens dann wohl auch Steinbr&uuml;ck als Kanzlerkandidat der SPD. &hellip;<br>\nDie Frankfurter Rundschau reiht sich mit Doemens Vokabular nahtlos in den Zeitungsreigen von BILD bis &ldquo;Bild am Montag&rdquo;, wie Herbert Wehner den Spiegel schon zu seiner Zeit nannte, ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=1090\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse an Universit&auml;ten nehmen zu<\/strong><br>\nVon einem festen Arbeitsvertrag k&ouml;nnen die meisten Wissenschaftler an unseren Universit&auml;ten nur tr&auml;umen. Viele hangeln sich von einem Zeitvertrag zum n&auml;chsten&hellip;.<br>\nDenn was au&szlig;erhalb ehrw&uuml;rdiger Universit&auml;tsmauern undenkbar w&auml;re, ist zwischen H&ouml;rsaal und Labor der Normalfall: Unglaubliche 84 Prozent der wissenschaftlichen Mitarbeiter sind befristet angestellt. &hellip; W&auml;hrend in der vermeintlich so rauen &raquo;freien Wirtschaft&laquo; Befristungen nach zwei Jahren in dauerhafte Arbeitsverh&auml;ltnisse &uuml;bergehen m&uuml;ssen, d&uuml;rfen die in staatlicher Tr&auml;gerschaft befindlichen Universit&auml;ten ihre Mitarbeiter zw&ouml;lf Jahre lang von Zeitvertrag zu Zeitvertrag schieben. &hellip;<br>\nDas seit 2007 geltende Wissenschaftszeitvertragsgesetz sollte den Hochschulen Gestaltungsspielraum geben, um auf Trends reagieren zu k&ouml;nnen. Es sollte m&ouml;glichst vielen Doktoranden den Einstieg in die Wissenschaftswelt erm&ouml;glichen und dabei helfen, dass der Sprung hin&uuml;ber zu anderen spannenden Forschungsprojekten nicht an kleinkarierten arbeitsrechtlichen Barrieren scheitert. So weit die Theorie. &raquo;In der Praxis haben wir es mit einem massiven Missbrauch durch die Hochschulen zu tun, die f&uuml;r ein paar gesparte Euro und ein bisschen mehr Flexibilit&auml;t die Karrierem&ouml;glichkeiten junger Forscher opfern&laquo;, sagt Andreas Keller von der Bildungsgewerkschaft GEW. Nicht einmal sich zusammenschlie&szlig;en und gemeinsam um bessere Konditionen verhandeln d&uuml;rfen die Betroffenen: Eine &raquo;Tarifsperre&laquo; im Gesetz untersagt es ihnen.<br>\nDas Ergebnis: Es sind nicht nur vier F&uuml;nftel aller Wissenschaftler unterhalb des Professorenlevels befristet angestellt, rund die H&auml;lfte der mit ihnen abgeschlossenen Arbeitsvertr&auml;ge hat zudem eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/prekaere-arbeitsverhaeltnisse-an-universitaeten-nehmen-zu\/5942506.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Interaktives TV oder Partei-Fernsehen: ZDF &bdquo;Log in&ldquo;<\/strong><br>\nInteraktives, politisches Fernsehen im 21. Jahrhundert: Mit &bdquo;Log in&ldquo; bietet ZDFinfo ein neues Format, das von sich selber behauptet, den Zuschauer im Studio und zuhause gleichberechtigt an Diskussionen teilnehmen zu lassen. &hellip;<br>\n&bdquo;Log in&ldquo; ist eine politische Talkshow, in deren Mittelpunkt zu fast 90 Prozent ein CDU oder CSU Politiker steht. Dieser wird jedoch, trotz Zuschauerbeteiligung und interaktiven Elementen, nicht ins &bdquo;Kreuzverh&ouml;r&ldquo; genommen, sondern erh&auml;lt 60 Minuten lang die M&ouml;glichkeit, sich nach allen Regeln der Kunst von seiner Schokoladenseite zu pr&auml;sentieren.<br>\nDas ZDF produziert hier eine aufwendige Plattform f&uuml;r konservative Parteireklame und nimmt dabei vor allem eine junge Zielgruppe ins Visier. Aufwendig &bdquo;gestylte&ldquo; Elemente, Einspieler mit &bdquo;hippen&ldquo; Grafikelementen und &bdquo;coolen&ldquo; Sounds, &bdquo;l&auml;ssig&ldquo; gekleidete Moderatoren und ein &bdquo;schickes&ldquo; Studiopublikum suggerieren hierzu konsequent eine fortschrittliche Sendung auf der H&ouml;he der Zeit.<br>\nMit kritischem Journalismus hat das Format ungef&auml;hr so viel zu tun, wie Werbefernsehen mit Verbraucherschutz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jacobjung.wordpress.com\/2011\/12\/09\/interaktives-tv-oder-partei-fernsehen-zdf-%E2%80%9Elog-in\/#more-3857\">Jacob Jung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stephan Hebel &ndash; Gar nicht alternativlos<\/strong><br>\nDie &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo; bieten eine aufkl&auml;rerische Analyse des Neoliberalismus. Die Autoren des Internet-Portals haben jetzt ein Buch ver&ouml;ffentlicht, in dem die Qualit&auml;t der Beitr&auml;ge noch einmal ganz neu zur Geltung kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/auslese-gar-nicht-alternativlos,1472602,11286198.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neues aus der Anstalt<\/strong><br>\nAm 13. Dezember begeben sich Urban Priol und Erwin Pelzig wieder auf ihre satirische Monatsvisite. Zur Kurztherapie werden diesmal die Kabarettisten Monika Gruber, Hans Liberg, Jochen Malmsheimer und Max Uthoff &ldquo;eingeliefert&rdquo;.<br>\n*Dienstag, 13. Dezember 2011, um 22.15 Uhr im ZDF!*<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/anstalt.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/25\/0,1872,8406905,00.html\">Neues aus der Anstalt &ndash; ZDF.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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