{"id":11582,"date":"2011-12-13T08:32:29","date_gmt":"2011-12-13T07:32:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582"},"modified":"2011-12-13T08:32:29","modified_gmt":"2011-12-13T07:32:29","slug":"hinweise-des-tages-1529","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen (KR\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h01\">Reaktionen auf den EU-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h02\">Reaktionen auf den EU-Gipfel (englisch)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h03\">EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h05\">OECD-Bericht: Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz immer wahrscheinlicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h06\">Lebenserwartung von Geringverdienern sinkt: Leben in st&auml;ndiger Sorge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h07\">Altersarmut endlich im Griff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h08\">Das M&auml;rchen von den Reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h09\">Deutsche L&ouml;hne hinken hinterher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h10\">BBC-Studie &ndash; Weltweit steigt die Furcht vor Arbeitslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h11\">Steuerbetrug im Emissionshandel &ndash; Staatsanwalt beschuldigt Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h12\">Lobbyismus der Energiewirtschaft: Regierungsberater gesponsert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h13\">Deutsche Missst&auml;nde: Zu ihrer Entstehung und &Uuml;berwindung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h14\">EU: Kein Blogger hat die Hilfe zu Guttenbergs n&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h15\">Finanziell abgefederter Abgang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11582#h16\">Schr&ouml;ders Ministerium warnt vor linker Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11582&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Reaktionen auf den EU-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Robert Misik &ndash; Wie Angela Merkel Europa in den Abgrund f&uuml;hrt<\/strong><br>\nUnd wieder haben sie es vergeigt: Mehr als stures, phantasieloses Runterk&uuml;rzen aller Budgets haben die Staats- und Regierungschefs der EU nicht zusammengebracht beim neuesten Not- und Krisengipfel. Damit werden weder die M&auml;rkte beruhigt noch langfristig die Finanz- und Wirtschaftskrise bek&auml;mpft. Und es ist vor allem die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, bei der alle Machtf&auml;den zusammenlaufen, die Europa an die Wand f&auml;hrt. Dass sich wegen der fatalen Diktate in ganz Europa schon Wut und Zorn auf die deutsche F&uuml;hrung &auml;u&szlig;ern, interpretieren manche in Deutschland als &ldquo;antideutsche&rdquo; oder &ldquo;germanophobe&rdquo; Ressentiments. Aber niemand h&auml;tte etwas gegen Deutschland, das seine F&uuml;hrungsrolle in Europa verantwortlich wahrnimmt. Das Problem ist aber eine deutsche Staatsspitze, die die unbestrittene F&uuml;hrungsrolle in Europa hat, aber in einem brandgef&auml;hrlichen Moment alles falsch macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1323222761049\/Videocast-von-Robert-Misik---Folge-211-Wie-Angela-Merkel-Europa-in-den-Abgrund-fuehrt\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Erkenntnisproblem der Kanzlerin kann Deutschland teuer zu stehen kommen&rdquo;<\/strong><br>\n&Ouml;konom warnt vor Verschuldungsspirale durch zu hohe Zinsen. Peter Bofinger im Gespr&auml;ch mit J&uuml;rgen Zurheide: &bdquo;Was man braucht, ist ein Mechanismus, der die Staaten vor den M&auml;rkten sch&uuml;tzt. Wir brauchen da keine Rettungsprogramme, sondern wir brauchen Schutzprogramme der Staaten, die sich wirklich um die Konsolidierung bem&uuml;hen, dass das nicht durch hypernerv&ouml;se M&auml;rkte unterlaufen wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1625344\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><strong>Es gibt jetzt ganz klar zwei Europas<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy sieht nach dem Nein der Briten zu einer EU-Vertrags&auml;nderung eine Spaltung Europas in zwei Teile. &ldquo;Es gibt jetzt ganz klar zwei Europas: das eine, das vor allem Solidarit&auml;t unter seinen Mitgliedern und Regulierung will. Und das andere, das sich nur an die Logik des gemeinsamen Marktes klammert&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/es-gibt-jetzt-ganz-klar-zwei-europas\/5949704.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das ist doch Unfug, mit dem Sarkozy genauso wie Cameron bei den W&auml;hlern punkten will. Was in Europa wirklich funktioniert ist die Europ&auml;ische Wirtschaftsgemeinschaft, der Binnenmarkt, und h&auml;ufig genug zu Lasten europ&auml;ischer Solidarit&auml;t. Es ist geradezu absurd, den verzweifelten Versuch, die europ&auml;ische Finanzarchitektur zu retten, als Akt der Solidarit&auml;t darzustellen. Richtig ist vielmehr, dass Europa von einem tiefen Entwicklungsgef&auml;lle gepr&auml;gt ist und die Entwicklung seiner Nationen auf ganz unterschiedlichen Zeitachsen abl&auml;uft. Selbst die hochentwickelten Kernl&auml;nder sind sich keineswegs einig. Schweden, D&auml;nemark und Gro&szlig;britannien lehnen ganz bewusst den Euro ab und au&szlig;enpolitisch &ndash; ich sage nur Irak. Das Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten ist schon l&auml;ngst Realit&auml;t. Zeit, dass die Europ&auml;ische Union dieser Tatsache auch institutionell Rechnung tr&auml;gt. Zeit, dass z.B. Deutschland und Frankreich mit dem Projekt Vertiefung voranschreiten und z.B. damit beginnen, die Steuersysteme zu harmonisieren. Das Projekt Europa ersch&ouml;pft sich keineswegs in seiner st&auml;ndigen Erweiterung, im Gegenteil: Ohne einen vertieften Kern, bleibt Europa f&uuml;r M&auml;chte wie die USA oder China eine geographische Bezeichnung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>USA bremsen Euro-Retter<\/strong><br>\nDie Beschl&uuml;sse des EU-Krisengipfels zur st&auml;rkeren Beteiligung des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) an der Euro-Rettung sto&szlig;en in den USA auf Widerstand. Aus Washingtoner Regierungskreisen hie&szlig; es am Wochenende, dass die Vereinigten Staaten beim Kongress keine zus&auml;tzlichen Mittel f&uuml;r den IWF beantragen werden. Die Gegner einer st&auml;rkeren amerikanischen Beteiligung an der Euro-Rettung bef&uuml;rchten, dass es in Europa zu Staatspleiten kommt und der IWF erstmals sein Geld nicht zur&uuml;ckerh&auml;lt &ndash; trotz seines Status als bevorzugter Gl&auml;ubiger. In diesem Fall w&uuml;rden die Verluste auf alle IWF-Mitgliedsl&auml;nder weltweit umverteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:schuldenkrise-usa-bremsen-euro-retter\/60141354.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der Vorbereitung zum Krisengipfel war wieder einmal Dilettantismus angesagt. Dass David Cameron einer Gleichschaltung der europ&auml;ischen Haushalte nicht zustimmen konnte, war angesichts der Stimmung in der Partei aber auch im Lande selbst zu erwarten. Schon immer waren die Briten gegen alles, was auch nur im Ansatz nach einem Superstaat aussah &ndash; und das auch noch unter deutscher Dominanz. Im &Uuml;brigen zeigt die Erfahrung von Jahrzehnten, dass seit Thatchers &ldquo;I want my money back&ldquo; die Europ&auml;ische Union f&uuml;r die Briten nur ein Mittel zum wirtschaftlichen Zweck war. Auf die anhaltenden Diskussion einer europaweiten Finanztransaktionssteuer mu&szlig;te Gro&szlig;britanien mit dem Schutz des Londoner Finanzplatzes reagieren. Kurzum, die Weichen f&uuml;r die britische Position waren schon lange gestellt und jedermann ersichtlich.<\/em><br>\n<em>Der zweite und an Dilettantismus kaum zu &uuml;berbietende Fehler bestand darin, sich nicht vorher mit den USA &uuml;ber eine st&auml;rkere Beteiligung des IWF in der &Uuml;berwindung der Euro-Krise auszutauschen. Wie konnte Merkozy nur annehmen, dass die Hilfe &uuml;ber den IWF ein Selbsg&auml;nger sein w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Es ist schon seltsam, wie eindimensional in der deutschen Presse auf Briten-Premier Cameron herumgehakt wird. Man muss wahrlich kein Freund der britischen Konservativen sein, aber seine Weigerung, dem Land eine komplett unsinnige Austeri&auml;tspolitik aufzub&uuml;rden, ist konsequent und richtig. Dass er sein Land damit &bdquo;isoliert&ldquo;, wie es deutsche Leitartikler immer wieder behaupten, mag richtig sein &ndash; der Lemming, der am Klippenrand stehenbleibt, ist innerhalb seiner Gruppe auch isoliert, daf&uuml;r lebt er jedoch l&auml;nger.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Reaktionen auf den EU-Gipfel (englisch)<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Merkel&rsquo;s Teutonic summit enshrines Hooverism in EU treaty law<\/strong><br>\nAngela Merkel&rsquo;s summit has sealed a 1930s outcome for Europe, further entrenching Germany&rsquo;s misguided and contractionary policies without offering any viable way out of the crisis at hand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/finance\/financialcrisis\/8949723\/Merkels-Teutonic-summit-enshrines-Hooverism-in-EU-treaty-law.html\">The Telegraph<\/a><\/li>\n<li><strong>Paul Krugman &ndash; No Draghi Ex Machina<\/strong><br>\n[&hellip;] What Anglo-Saxon economists need to understand is that the Germans and the ECB really, really don&rsquo;t share our worldview; they really do believe that austerity is all you need. And all indications are that they will cling to that belief, even as the euro falls apart &mdash; an event they will insist was caused by the fecklessness of the debtors. Given a choice between saving Europe and remaining righteous, they&rsquo;ll choose the latter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2011\/12\/12\/no-draghi-ex-machina\/\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Krugman hat es endlich kapiert: Die Deutschen werden die Eurozone eher zusammenbrechen lassen, als ihr Weltbild zu &auml;ndern.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EZB<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Banken p&auml;ppeln, Staaten strafen<\/strong><br>\nWie sehr Ideologie das Hirn vernebeln kann, zeigt sich bei der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB). Denn sie sieht &uuml;berhaupt kein Problem darin, die Banken mit Geld zu fluten. Diese d&uuml;rfen sich jetzt f&uuml;r drei Jahre zu einem Zins von nur einem Prozent verschulden.<br>\nDie Banken bekommen diese Kredite also geschenkt, denn die Inflation liegt bekanntlich deutlich h&ouml;her &ndash; aktuell bei 2,4 Prozent. Aber wehe, ein Staat will Geld von der Europ&auml;ischen Zentralbank! Nein, das geht gar nicht. Stattdessen m&uuml;ssen sich die Eurol&auml;nder auf dem freien Markt finanzieren &ndash; auch wenn sie dort wie Italien Zinsen von m&ouml;rderischen 6 Prozent zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!83585\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Why we need the European Central Bank as Lender and Owner of Last Resort<\/strong><br>\nThis post summarizes a short policy note in which I argue that the only feasible as well as incentive-compatible solution to the current sovereign debt crisis in the Eurozone involves the European Central Bank (ECB)<br>\nas a Lender of Last Resort to the Eurozone&rsquo;s core countries like France, Austria, Finland, and The Netherlands, and<br>\nas the Owner of Last Resort to the European banking system, thereby setting the stage for haircuts on the debt of potentially insolvent peripheral Member States like Greece, Italy, Spain, and Portugal.<br>\nThe arguments for a credible commitment of the ECB to an unlimited swap line, promising to swap central bank liabilities for sovereign bonds with the aim to reduce liquidity premia, are well-known. So I won&rsquo;t repeat them here. I will rather focus on the second part of my argument, on the ECB as an Owner of Last Resort. As far as I am aware of, the idea is new. I guess the idea is fundamentally flawed in a way that I cannot see. To cite Kantoos: &ldquo;do poke holes into this proposal, as I am really interested in whether it could work&rdquo;. Note, however, that I am full aware that the implementation of the idea is neither politically feasible, not is it legal (see the conclusion). My arguments are just concerned with economic admissibility.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kantooseconomics.com\/2011\/12\/12\/why-we-need-the-european-central-bank-as-lender-and-owner-of-last-resort\/\">Kantoos Economics<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Griechische Staatsanleihen: 3800 Prozent Rendite<\/strong><br>\nEine Griechen-Anleihe ist momentan der Renner an der B&ouml;rse. Wer jetzt kauft, kann im M&auml;rz steinreich sein. Dabei wei&szlig; jedes Kind: Das Land ist pleite, das Volk auf den Barrikaden, die Regierung gest&uuml;rzt, die Verwaltung unf&auml;hig. Niemand glaubt, dass die Griechen ihre Schulden werden je voll zur&uuml;ckzahlen k&ouml;nnen. Wer leiht so jemandem noch Geld? Deutsche Privatanleger. Und zwar nicht einzelne Verirrte, sondern in ganzen Scharen: Griechenland-Anleihen sind der Renner, berichten Online-Broker wie Parkett-H&auml;ndler. Die Gier der Privaten wird durch die Br&uuml;sseler Rettungsbeschl&uuml;sse vom Freitag nochmal befeuert: Entgegen fr&uuml;heren Pl&auml;nen sollen Privatgl&auml;ubiger k&uuml;nftig geschont werden, die Haftung tr&auml;gt der Steuerzahler. Rund 70 Prozent der Ums&auml;tze mit Euro-Staatsanleihen (die deutschen Bundesanleihen ausgenommen) entfallen momentan auf die Griechen, der Gro&szlig;teil davon (etwa 80 Prozent) auf ein einziges Papier: die Anleihe, die am 20. M&auml;rz 2012 f&auml;llig wird. &bdquo;My Big Fat Greek Bond&ldquo;, wie Witzbolde sagen: fast 15 Milliarden Euro schwer, aktueller Kurs: knapp &uuml;ber 40 Prozent. Der Zins betr&auml;gt 4,3 Prozent auf den Nennwert, ist aber eher zu vernachl&auml;ssigen. Die Wette ist eine andere: Halten sich die Griechen noch drei Monate irgendwie &uuml;ber Wasser, erh&auml;lt der Privatanleger im M&auml;rz 100 Euro f&uuml;r die 40 Euro, die er jetzt investiert<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/anleihen-zinsen\/griechische-staatsanleihen-3800-prozent-rendite-11557433.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Spekulation der Kleinanleger k&ouml;nnte durchaus aufgehen, da sie als &bdquo;Nichtbanken&ldquo; von den bislang verabschiedeten Umschuldungspl&auml;nen nicht ber&uuml;hrt sind und die EU ein &bdquo;Kreditereignis&ldquo;, bei dem die Kreditausfallversicherungen zahlen m&uuml;ssten, immer noch vermeiden wollen. Interessanter ist die Frage, wer zu einem Kurs von 40 Prozent die Anleihen verkauft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Lettlands Br&uuml;ning gilt als Vorbild<\/strong><br>\n[&hellip;] &ldquo;Die L&ouml;hne im &ouml;ffentlichen Dienst wurden um 40 Prozent gesenkt. Lettland erh&ouml;hte die Umsatzsteuer auf 22 Prozent, verk&uuml;rzte die Bezugsdauer f&uuml;r das Arbeitslosengeld und kappte die Zusch&uuml;sse an den &ouml;ffentlichen Nahverkehr&ldquo;.<br>\nDas wird sicher den Flei&szlig; der Menschen befl&uuml;geln, zumal derjenigen, die an die Versprechungen der Finanzinstitute und ihre Wachstumsprognosen geglaubt haben:<br>\n&ldquo;Laut Statistik haben von 600.000 lettischen Haushalten 120.000 Kredite aufgenommen; davon kann inzwischen jeder dritte die Raten nicht mehr regelm&auml;&szlig;ig bedienen.&rdquo;<br>\nAlles paletti aber, denn:<br>\n&ldquo;Noch halten sich die Banken mit Zwangsversteigerungen zur&uuml;ck, weil es kaum K&auml;ufer gibt.&rdquo;<br>\nDen Verwalter dieser &ldquo;Reformen&rdquo; interviewt die FAZ-Wirtschaftsredaktion gern, denn er h&auml;lt an den gro&szlig;en neoliberalen Weisheiten fest, die den J&uuml;ngern Hayeks so am Herzen leigt. Dombrovskis und FAZ-Redakteur Rainer Hank wurden gleichzeitig mit dem Hayek-Preis ausgezeichnet, der vom &ldquo;Finanzdienstleistungsteilkonzern&rdquo; &ldquo;W&uuml;stenrot &amp; W&uuml;rttembergische&rdquo; vergeben wird. Das nenne ich &ldquo;unabh&auml;ngig&rdquo;! Diese Qualit&auml;tsjournalisten bescheinigen sich daher gleich quasi selbst, dass das ganz anders gepolte Feuilleton der FAZ auf der falschen Seite steht:<br>\n&bdquo;Dieser Befund macht es den Kritikern leicht, die Politik in den F&auml;ngen des Finanzsektors zu sehen. Das Feuilleton der F.A.Z. scheint geradezu eine Kampagne unter diesem Motto zu f&uuml;hren.&ldquo;<br>\n&bdquo;Das Schaf ist ein brutales Raubtier&ldquo;, heulte der Wolf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=11520\">Feynsinn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>OECD-Bericht: Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz immer wahrscheinlicher<\/strong><br>\nJeder f&uuml;nfte Arbeitnehmer leidet unter psychischen Erkrankungen. Drei Viertel der Betroffenen geben an, dieser Zustand beintr&auml;chtige ihre Produktivit&auml;t und das Arbeitsklima. Zu diesem Ergebnis kommt ein heute ver&ouml;ffentlichter Report der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Sick on the Job? Myths and Realities about Mental Health and Work wertet Daten aus zehn OECD-L&auml;ndern aus (darunter &Ouml;sterreich und die Schweiz) und kommt zu dem Schluss, dass es neuer Ans&auml;tze bedarf, um psychisch labile Arbeitnehmer zu entlasten. Zwar liegt die Besch&auml;ftigungsquote psychisch Kranker etwa 10 bis 15 Prozentpunkte unter jener von Menschen ohne Erkrankung, aber 55 bis 70 Prozent gehen dennoch einem Beruf nach. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass psychisch gest&ouml;rte Menschen arbeitslos sind, doppelt so hoch wie bei gesunden Menschen. &ndash; Die meisten geistigen St&ouml;rungen lassen sich durch fachgerechte Behandlung mindern.  Die Gesundheitssysteme vieler L&auml;nder sind allerdings prim&auml;r darauf eingerichtet, Menschen mit schweren psychischen St&ouml;rungen, wie etwa Schizophrenie, zu behandeln. Auf diese Weise bleiben rund 70 Prozent aller Menschen mit moderaten psychischen Problemen ohne Behandlung. Ein st&auml;rkerer Fokus der Medizin auf verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig schw&auml;cher ausgepr&auml;gte Krankheiten w&uuml;rde die Arbeitschancen der Betroffenen erheblich verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/document\/22\/0,3746,de_34968570_35008930_49238230_1_1_1_1,00.html\">OECD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lebenserwartung von Geringverdienern sinkt: Leben in st&auml;ndiger Sorge<\/strong><br>\nDie Arbeitsmarktreformen des vergangenen Jahrzehnts haben die Lage auf dem Niedriglohnsektor versch&auml;rft: Die Zahl der Geringverdiener ist gewachsen, viele regul&auml;re Jobs wurden in Mini-Jobs aufgespalten. Die Gesundheitsreformen f&uuml;hrten dazu, dass medizinische Versorgung st&auml;rker als bisher vom Einkommen abh&auml;ngt &ndash;  die Praxisgeb&uuml;hr zum Beispiel h&auml;lt viele Geringverdiener von einem Arztbesuch ab. Das bleibt nicht ohne Wirkung: Zwar steigt die Lebenserwartung konstant an. Geringverdiener in Deutschland leben jedoch heute im Durchschnitt deutlich k&uuml;rzer als noch vor zehn Jahren. Darauf zumindest verweisen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung.<br>\nLangj&auml;hrig rentenversicherte M&auml;nner &ndash; also jene, die mindestens 35 Versicherungsjahre vorweisen &ndash; und weniger als 75 Prozent des Durchschnittslohns verdienten, wurden 2001 durchschnittlich noch 77,5 Jahre alt. Zehn Jahre sp&auml;ter liegt ihre Lebenserwartung fast zwei Jahre darunter. Besonders deutlich ist der R&uuml;ckgang in den neuen Bundesl&auml;ndern. M&auml;nner, die w&auml;hrend ihrer Berufst&auml;tigkeit weniger als die H&auml;lfte des Durchschnittseinkommens erhielten, sterben dort heute 2,6 Jahre fr&uuml;her als noch 2001. Verdienten sie zwischen 50 und 75 Prozent dieser Bezugsgr&ouml;&szlig;e, sind es sogar fast vier Jahre. Diese Zahlen der Deutschen Rentenversicherung stammen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Gro&szlig;e Anfrage der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Zwar fielen bundeweit 2010 nur knapp 20.000 M&auml;nner in diese Kategorie, der Deutschen Rentenversicherung zufolge eine zu kleine Gruppe, um daraus einen Trend abzuleiten. Doch die Zahlen st&uuml;tzen die Thesen von Experten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/leben\/lebenserwartung-von-geringverdienern-sinkt-dramatische-zuspitzung-der-einkommenskluft-1.1232605\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Altersarmut endlich im Griff<\/strong><br>\nDie Regierungen des Zeitgeistes, die jetzige und die vormalige und vorvormalige, d&uuml;rfen sich br&uuml;sten. Reformen gefruchtet. Die Anpassung des Renteneintrittsalters, die Schaffung eines Niedriglohnsektors und zus&auml;tzlich die Umsetzung des SGB II, haben Deutschland wieder wettbewerbsf&auml;hig gemacht. Die Lebenserwartung von Geringverdienern hat sich in den letzten zehn Jahren nennenswert verschlechtert. Zwei Jahre weniger als damals leben sie durchschnittlich &ndash; und sie sollen sp&auml;ter in Rente gehen als damals, zum Ausgleich sozusagen. \n<p>Zwischen theoretischem Renteneintritt und Ableben lagen 2001 noch zw&ouml;lf Jahre. Heute haben sich die Zahlen dramatisch verschoben: zwischen angestrebten theoretischem Eintritt und Ableben sind noch etwa acht Jahre zu f&uuml;llen. Mit Grundsicherung vermutlich. Womit sich zynisch festhalten l&auml;&szlig;t, dass die oben genannten Reformen ein mildt&auml;tiges Programm sind, denn sie halten Senioren nicht in Altersarmut, sondern katapultieren sie aus ihr heraus. Geradewegs in den Tod.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2011\/12\/altersarmut-endlich-im-griff.html\">Ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das M&auml;rchen von den Reichen<\/strong><br>\nEs ist eine Legende, dass die Topverdiener den Gro&szlig;teil der Steuern zahlen. Die Masse tut&rsquo;s. &hellip; Bund und L&auml;nder nahmen im vergangenen Jahr 489 Milliarden Euro an Steuern ein, davon entfielen nur 159 Milliarden auf die Lohn- und Einkommensteuer, also weniger als ein Drittel. Mit 180 Milliarden Euro brachte die Mehrwertsteuer mehr ein.<br>\nDie Mehrwertsteuer zahlt jeder, der etwas kauft. Sie trifft sogar Kinder. Niemand kann ihr ausweichen, denn die Steuer ist in den Preisen enthalten. F&uuml;r Million&auml;re gilt derselbe Steuersatz wie f&uuml;r Bettler: 19 Prozent im Allgemeinen, sieben Prozent bei Nahrungsmitteln und einigen anderen G&uuml;tern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/50\/Steuern-Reichtum\/komplettansicht\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche L&ouml;hne hinken hinterher<\/strong><br>\nDeutschlands Wirtschaft hat einen kr&auml;ftigen Boom hinter sich &ndash; doch die Arbeitskosten halten mit der Entwicklung nicht Schritt. Im Jahr 2010 sind sie in der Privatwirtschaft um gerade einmal 0,6 Prozent gewachsen. In der Euro-Zone ging es nur in Irland und Griechenland noch langsamer nach oben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,803276,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>BBC-Studie &ndash; Weltweit steigt die Furcht vor Arbeitslosigkeit<\/strong><br>\nArmut und Korruption sind laut einer neuen Studie die gr&ouml;&szlig;ten Sorgen der Welt. Doch gleich dahinter kommt eine neue Angst, die sich in einigen L&auml;ndern rasend schnell ausbreitet: die vor dem Jobverlust. Fast jeder F&uuml;nfte gab an, zuletzt dar&uuml;ber gesprochen zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,803170,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Steuerbetrug im Emissionshandel &ndash; Staatsanwalt beschuldigt Deutsche Bank<\/strong><br>\n230 Millionen Euro sind dem deutschen Staat durch Steuerbetrug beim Handel mit CO2-Zertifikaten entgangen &ndash; und Strafermittler geben der Deutschen Bank eine erhebliche Mitschuld daran. Ohne das Institut h&auml;tte der Betrug nie stattfinden k&ouml;nnen, sagte ein Staatsanwalt beim Prozess gegen die Hauptt&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,803152,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lobbyismus der Energiewirtschaft: Regierungsberater gesponsert<\/strong><br>\nEin K&ouml;lner Institut ber&auml;t die Bundesregierung zum Strommarkt. Geldgeber sind auch Eon und RWE. Einen Einfluss auf die Inhalte hat das angeblich nicht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Lobbyismus-der-Energiewirtschaft\/!83537\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutsche Missst&auml;nde: Zu ihrer Entstehung und &Uuml;berwindung &ndash; Einblicke in Ursachen, Theorie und Praxis &ndash; eine Rezension<\/strong><br>\nAngesichts der Kompaktheit des Buches ist es kaum zu glauben, in welcher Breite und Tiefe das Ph&auml;nomen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit untersucht wird. &hellip;<br>\nAufgrund ihrer Breite und Tiefe und ihrer analytischen Sorgfalt sind die Deutschen Zust&auml;nde nicht nur f&uuml;r eine einmalige Lekt&uuml;re bestimmt. Das Buch ist ein Kompendium, das sich auch aufgrund des desolaten Zustands weiter Teile deutscher Medien und Politik lohnt, stets griffbereit zu halten, um sich und andere ein St&uuml;ck weit gegen die oberfl&auml;chliche und teils gemein gef&auml;hrliche Meinungsmache zu sch&uuml;tzen. Es &ouml;ffnet die Augen, f&ouml;rdert die eigene Meinungsbildung und hilft im Umgang mit der um sich greifenden, nicht nur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Die Langzeitstudie mag mit dieser letzten Untersuchung abgeschlossen sein. Die Aufgabe aber, die deutschen Missst&auml;nde zu &uuml;berwinden, bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=1145\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>EU: Kein Blogger hat die Hilfe zu Guttenbergs n&ouml;tig<\/strong><br>\nKarl Theodor zu Guttenberg soll k&uuml;nftig die EU-Kommission dabei beraten, wie Blogger und Internetaktivisten in autorit&auml;ren Staaten geholfen werden kann. Selten gab es eine krassere Fehlbesetzung. Es gibt bessere Alternativen: Zum Beispiel Leena Ben Mhenni.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ruhrbarone.de\/eu-niemand-hat-die-hilfe-zu-guttenbergs-noetig\/\">Ruhrbarone<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Finanziell abgefederter Abgang<\/strong><br>\nDer Senator f&uuml;r Justiz und Verbraucherschutz, Michael Braun, hat elf Tage nach seiner Vereidigung f&uuml;r das Amt den Regierenden B&uuml;rgermeister Klaus Wowereit (SPD) um seine Entlassung gebeten. Nach der Berliner Verfassung h&auml;tte es auch eine andere M&ouml;glichkeit gegeben: &bdquo;Die Mitglieder des Senats k&ouml;nnen jederzeit von ihrem Amt zur&uuml;cktreten&ldquo;, hei&szlig;t es in Artikel 56, Absatz 3 der Verfassung. Zwischen R&uuml;cktritt und Entlassung gibt es jedoch einen kleinen, geldwerten Unterschied, der dem scheidenden Regierungsmitglied f&uuml;r sechs Monate ein &Uuml;bergangsgeld garantiert.<br>\nIm Senatorengesetz des Landes Berlin muss man erst ein bisschen bl&auml;ttern, um den Trick zu verstehen. Dort steht in Paragraph 16: &bdquo;Endet das Amt aus einem anderen als im Artikel 56, Absatz 3 der Verfassung genannten Grund, so erh&auml;lt das ehemalige Mitglied des Senats nach dem Wegfall seiner Amtsbez&uuml;ge &Uuml;bergangsgeld.&ldquo; Der &bdquo;andere Grund&ldquo; ist die Entlassung durch den Regierungschef und wird finanziell abgefedert. Nur der R&uuml;cktritt ist f&uuml;r den Steuerzahler gratis. Dabei geht es auch nicht um Peanuts. Denn das &Uuml;bergangsgeld wird laut Senatorengesetz mindestens f&uuml;r sechs Monate gew&auml;hrt. Drei Monate in H&ouml;he des Amtsgehalts, des Ortszuschlags der Stufe 1 und des Familienzuschlags. F&uuml;r die restlichen drei Monate wird &bdquo;nur&ldquo; noch die H&auml;lfte dieser Bez&uuml;ge gezahlt.<br>\nDie Mitglieder des Senats werden in Berlin nach der Besoldungsgruppe B 11 bezahlt. Das ist ein monatliches Grundgehalt von 10 719 Euro, zuz&uuml;glich einiger hundert Euro Zuschl&auml;ge, unter anderem abh&auml;ngig von der Zahl der Kinder. Nach drei Monaten bleiben dann immer noch rund 5500 Euro &Uuml;bergangsgeld monatlich &uuml;brig. Von dieser Regelung profitiert jetzt auch der entlassene Justizsenator Braun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/finanziell-abgefederter-abgang\/5950716.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Leser T.K.:<\/strong> 11 Tage im Amt, um die 50.000 Euro f&uuml;r lau&hellip; einfach nur noch absurd&hellip;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schr&ouml;ders Ministerium warnt vor linker Zeitung<\/strong><br>\nDas Familienministerium stuft die Zeitung &ldquo;Neues Deutschland&rdquo; als linksextrem ein. Der Chefredakteur w&uuml;rde gerne wissen, worauf die Einsch&auml;tzung beruht. Kristina Schr&ouml;der bleibt eine Antwort schuldig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/extremismus-schroeders-ministerium-warnt-vor-linker-zeitung-,1472596,11293488.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Die sanfte Radikale: Kristina Schr&ouml;der<\/strong><br>\nSie spricht sanft und leise. Sie greift gerne zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, um ihre Standpunkte zu belegen. Sie h&auml;lt den Blickkontakt zu ihren Gespr&auml;chspartnern und l&auml;chelt freundlich, wenn sie &uuml;ber Deutschenfeindlichkeit, Zwangsehen, die Demokratieklausel oder den Linksextremismus spricht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jacobjung.wordpress.com\/2011\/11\/30\/die-sanfte-radikale-kristina-schroder\/\">Jacob Jung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen (KR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11582","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11582"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11582\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11584,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11582\/revisions\/11584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}