{"id":116009,"date":"2024-06-02T09:00:45","date_gmt":"2024-06-02T07:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009"},"modified":"2024-05-31T21:04:46","modified_gmt":"2024-05-31T19:04:46","slug":"hinweise-der-woche-361","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009#h01\">Selenskyj nennt Bidens Fehlen beim Ukraine-Friedensgipfel &bdquo;Applaus f&uuml;r Putin&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009#h02\">Der ukrainische Angriff auf die globale Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009#h03\">Das Rafah-Massaker und die unterirdische deutsche Presse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009#h04\">Abstieg der deutschen Wirtschaft: &bdquo;Wir haben &uuml;berhaupt keine M&ouml;glichkeit mehr, mitzuspielen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009#h05\">Trotz Diskussionen um sicherere Lieferketten: Insourcing von Produktionsschritten aus dem Ausland bislang relativ selten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009#h06\">Die &Uuml;bergewinnsteuer: Marktwirtschaft retten &ndash; 100 Milliarden Euro einnehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009#h07\">Die &uuml;bergriffige Europ&auml;ische Union &ndash; am Beispiel Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009#h08\">Neue Corona-Dokumente: &bdquo;D&uuml;steres Bild&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009#h09\">Der neue Krankenhausatlas: N&uuml;tzlich oder &uuml;berfl&uuml;ssig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009#h10\">Wie der Staat Meinungsfreiheit einschr&auml;nkt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Selenskyj nennt Bidens Fehlen beim Ukraine-Friedensgipfel &bdquo;Applaus f&uuml;r Putin&ldquo;<\/strong><br>\nDer amerikanische Pr&auml;sident wird dem Ukraine-Gipfel in der Schweiz fernbleiben. In Kiew sorgt die Absage f&uuml;r Ern&uuml;chterung. Selenskyj reagiert emp&ouml;rt.<br>\nIn der Ukraine liegen die Nerven blank: Es zeichnet sich n&auml;mlich ab, dass der amerikanische Pr&auml;sident Joe Biden bei der Friedenskonferenz in der Schweiz fehlen wird. Eine Absage Bidens k&auml;me einem &bdquo;Applaus f&uuml;r Putin&ldquo; gleich, sagte der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj w&auml;hrend seines Besuchs in Belgien.<br>\nBislang hat das politische Washington die Teilnahme von Biden noch nicht best&auml;tigt. Amerikanischen Medien zufolge wird Biden allerdings &uuml;berhaupt nicht in die Schweiz reisen k&ouml;nnen, weil der Termin mit einer Spendenveranstaltung in Kalifornien kollidiert. Dort wird der 81-J&auml;hrige zusammen mit George Clooney, Julia Roberts und anderen Stars an einem Abendessen teilnehmen. L&auml;nder, die nicht bei dem Gipfel in der Schweiz dabei sind, seien &bdquo;zufrieden&ldquo; mit dem Krieg, so Selenskyj.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/joe-bidens-fehlen-beim-ukraine-friedensgipfel-waere-als-wuerde-man-putin-applaudieren-li.2219257\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Putin erkl&auml;rt sich zu Verhandlungen bereit &ndash; der Westen schweigt<\/strong><br>\nReuters berichtete &uuml;ber Gespr&auml;chsbereitschaft in Moskau. Putin best&auml;tigte das. Warum es verheerend ist, dass das ignoriert wird. Ein Gastbeitrag.<br>\nMit Blick auf den Ukraine-Krieg gab es f&uuml;r Kiew und seine Unterst&uuml;tzer zuletzt wenig Hoffnung. Deshalb sollte man eine Chance erkennen, wenn sie sich bietet.<br>\nJ&uuml;ngstes Beispiel: In der vergangenen Woche ver&ouml;ffentlichte die Nachrichtenagentur Reuters einen Bericht, der sich auf vier Quellen st&uuml;tzte, die &ldquo;mit (dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir) Putin auf hoher politischer und wirtschaftlicher Ebene zusammenarbeiten oder zusammengearbeitet haben&rdquo; und &ldquo;mit den Gespr&auml;chen in Putins Umfeld vertraut sind&rdquo;.<br>\nDemnach sei er bereit, &uuml;ber ein Ende der Kampfhandlungen zu verhandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Putin-erklaert-sich-zu-Verhandlungen-bereit-der-Westen-schweigt-9737803.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Vietnamisierung der Ukraine<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Niederlage der Ukraine im Krieg immer n&auml;her r&uuml;ckt, versuchen die Neocons verzweifelt, die USA weiter in den Kampf hineinzuziehen. Am letzten Wochenende erkl&auml;rte die ehemalige Top-Mitarbeiterin des US-Au&szlig;enministeriums Victoria Nuland gegen&uuml;ber &laquo;ABC News&raquo;, dass die USA dabei helfen m&uuml;ssen, ukrainische Raketenangriffe auch tief im russischen Territorium zu erm&ouml;glichen. Die Biden-Administration hat es bisher vermieden, sich an solchen Angriffen zu beteiligen, wahrscheinlich weil der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin gewarnt hat, dass Russland jede Einrichtung angreifen wird, die Angriffe innerhalb Russlands liefert oder erleichtert, wo immer diese auch sein m&ouml;gen.<br>\nDas ist eine klare Warnung einer Atommacht, aber da Nuland und ihre Neocons-Kollegen ihr Ukraine-Projekt scheitern sehen, fordern sie eine Eskalation. Das ist genau das, was sie bei ihren fr&uuml;heren katastrophalen Projekten wie dem Irakkrieg, den Angriffen auf Syrien und Libyen und der 20-j&auml;hrigen Besetzung Afghanistans getan haben. F&uuml;r sie liegt der Grund f&uuml;r das Scheitern nie darin, dass es von vornherein eine schlechte Idee war, sondern darin, dass nicht genug Leben und Ressourcen in diese schlechten Ideen gesteckt wurden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-vietnamisierung-der-ukraine\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der ukrainische Angriff auf die globale Sicherheit<\/strong><br>\nDer Angriff der Ukraine auf Module des russischen Fr&uuml;hwarnsystems gef&auml;hrdet nicht zuletzt unsere eigene Sicherheit. F&uuml;r eine &bdquo;Kopernikanische Wende in der Sicherheitspolitik&ldquo; pl&auml;diert Leo Ensel, Konfliktforscher und Publizist. &bdquo;Im Atomzeitalter ist Sicherheit nur noch zusammen mit, nie aber gegen den &sbquo;Gegner&lsquo; m&ouml;glich!&ldquo;, sagt er. &ndash; Das Gespr&auml;ch f&uuml;hrte Hans-Peter Waldrich.<br>\nHans-Peter Waldrich: Herr Ensel, die Ukraine hat am 23. Mai im Nordkaukasus in Armawir und am 26. Mai im sibirischen Orenburg Teile des russischen Atomraketen-Fr&uuml;hwarnsystems mit Drohnen attackiert. Die Radare dienen dazu, einen m&ouml;glichen nuklearen Erstschlag der NATO zu erkennen. Sie sind Mitglied einer Initiative von Informatikern, KI-Spezialisten und Politikwissenschaftlern, die warnt, solche Angriffe k&ouml;nnten einen Atomkrieg ausl&ouml;sen. Was ist daran so gef&auml;hrlich?<br>\nLeo Ensel: Zun&auml;chst: Ich bin zwar Mitglied der von Informatikern ins Leben gerufenen Initiative gegen einen &bdquo;Atomkrieg aus Versehen&ldquo;, aber selbst kein Informatiker, sondern Konfliktforscher. &ndash; Man muss aber kein Informatiker sein, um die Tragweite der ukrainischen Angriffe auf Module des russischen Raketenabwehrsystems zu erkennen:<br>\nDie globale &bdquo;Sicherheitsstruktur&ldquo; &ndash; wenn man sie &uuml;berhaupt so nennen darf &ndash; zwischen den Atomm&auml;chten USA und Russland beruht nach wie vor, wie im ersten Kalten Krieg, auf dem &bdquo;Prinzip der gesicherten Zweitschlagsf&auml;higkeit&ldquo;. Auf Deutsch: Wer als Erster schie&szlig;t, stirbt als Zweiter!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-ukrainische-angriff-auf-die-globale-sicherheit\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Drei Fragen zum Angriff auf das russische Atomraketen-Fr&uuml;hwarnsystem: Oberst Reisner antwortet<\/strong><br>\nEin mutma&szlig;licher ukrainischer Drohnenangriff gegen eine Radaranlage des russischen Atom-Fr&uuml;hwarnsystems, das anfliegende interkontinentale Atomraketen erkennen soll, hat angeblich schweren Schaden angerichtet. Das birgt laut Milit&auml;rexperten Oberst Markus Reisner hochbrisanten Z&uuml;ndstoff f&uuml;r eine neuerliche, gef&auml;hrliche Eskalation. Oberst Reisner beantwortet die drei Schl&uuml;sselfragen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesheer.at\/aktuelles\/detail\/drei-fragen-zum-angriff-auf-das-russische-atomraketen-fruehwarnsystem-oberst-reisner-antwortet\">Bundesheer.at<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ukrainische Streitkr&auml;fte greifen wohl erneut russisches Atomraketen-Fr&uuml;hwarnsystem an<\/strong><br>\nDie ukrainischen Streitkr&auml;fte haben vermutlich ein weiteres Atomraketen-Fr&uuml;hwarnsystem im Raum Orenburg angegriffen. Bereits am 23. Mai war ein Woronesch-System bei Armawir getroffen worden.<br>\nBei den Angriffen auf das Woronesch-System handelt es sich um die milit&auml;risch wertvollsten Ziele, die jemals von ukrainischen Streitkr&auml;ften angegriffen wurden. Die Angriffe bergen die Gefahr einer unkontrollierbaren Eskalation des Krieges in Osteuropa, weil sie die nukleare Zweitschlagf&auml;higkeit Russlands massiv infrage stellen &ndash; mit unabsehbaren Folgen. [&hellip;]<br>\nIn den westlichen Medien wird jetzt eine gef&auml;hrliche und perfide Kommunikation betrieben, die den schwerwiegenden Vorfall herunterspielen soll: In den wenigen Berichten &uuml;ber den Angriff auf das Fr&uuml;hwarnsystem wird kolportiert, dass das Radar in der Lage sei, auch die Krim zu erfassen.<br>\nDas ist technisch richtig, aber irref&uuml;hrend. Das Radar deckt zwar die Krim mit ab, zielt aber keinesfalls auf die Krim. Das Radar ist ein &Uuml;berhorizont-Radar und ist &uuml;berhaupt nicht darauf ausgerichtet, den Luft- und Weltraum &uuml;ber der Ukraine oder &uuml;ber russischem Territorium abzudecken.<br>\nDie Darstellung, das Woronesch-Radar &uuml;berwache auch die Krim, ist missverst&auml;ndlich und soll wohl den Eindruck erwecken, das Radar sei ein n&uuml;tzliches milit&auml;risches Ziel f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte, um Russland am Schutz der Krim zu hindern. Dies ist jedoch nicht der Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukrainische-Streitkraefte-greifen-wohl-erneut-russisches-Atomraketen-Fruehwarnsystem-an-9733169.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Rafah-Massaker und die unterirdische deutsche Presse<\/strong><br>\nDie deutsche Berichterstattung zum j&uuml;ngsten israelischen Massaker in Rafah im S&uuml;den von Gaza l&auml;sst erneut auf ein generelleres Muster in der Rolle der b&uuml;rgerlichen Medienlandschaft im Gaza-Krieg hierzulande schlie&szlig;en: Sie ist ein schlechter Witz!<br>\nAm vergangenen Abend bombardierte die israelische Luftwaffe das vom UN-Pal&auml;stinenserhilfswerk UNRWA betriebene Lager Barkasat f&uuml;r Binnenvertriebene in Tal as-Sultan im Nordwesten des Rafah-Gouvernements. Dabei wurden 45 Menschen get&ouml;tet und viele weitere verletzt. Zelte, in denen die aus s&auml;mtlichen Teilen des Gazastreifens Vertriebenen ausharren, wurden in Brand gesetzt. Videos des Infernos gingen um die Welt. Verkohlte Leichen. Ein Mann h&auml;lt eine Babyleiche in die Luft, der beim Angriff augenscheinlich der Kopf weggefetzt wurde: W&auml;hrend die M&auml;r von den &bdquo;40 gek&ouml;pften Babys&ldquo; als ein der zentralsten Kriegseintrittsl&uuml;gen gilt, k&ouml;pft Israel tats&auml;chlich Babys. Die IDF erkl&auml;rte zum Massaker in Rafah, &bdquo;unter Verwendung pr&auml;ziser Munition und auf der Grundlage pr&auml;ziser Geheimdienstinformationen&ldquo; seien &bdquo;legitime Ziele&ldquo; angegriffen worden; m&ouml;glicherweise seien &bdquo;mehrere Zivilisten in dem Gebiet zu Schaden gekommen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/das-rafah-massaker-und-die-unterirdische-deutsche-presse\/\">die Freiheitsliebe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Es ist ein Ersatznationalismus&ldquo;<\/strong><br>\nDaniel Marwecki erforscht die Geschichte der deutsch-israelischen Beziehungen. Der Politologe sagt: Die Deutschen schotten sich von der Realit&auml;t ab. (&hellip;)<br>\nIsraels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat nach der IStGH-Entscheidung gesagt, die deutsche Staatsr&auml;son werde nun getestet. Wie sehen Sie das?<br>\nDa hat er nicht unrecht. Die Staatsr&auml;son kollidiert eben mit dem V&ouml;lkerrecht, da muss man sich entscheiden. Angesichts der deutschen Rechtslage m&uuml;sste man die Waffenlieferungen an Israel an Bedingungen kn&uuml;pfen, wenn nicht gleich ganz einstellen. Zwei aktuelle Klagen fordern genau das. Das ist aber unwahrscheinlich, denn Deutschland teilt mit Israel das Kriegsziel, die Hamas zu zerschlagen. Das scheint nur nicht zu funktionieren, wie viele Experten vorhergesagt haben. (&hellip;)<br>\nDeutschland identifiziert sich mit Israel?<br>\nEs ist ein Ersatznationalismus. Er f&uuml;hrt auch dazu, dass sich viele in Deutschland nicht vorstellen k&ouml;nnen, dass Israel in Gaza Kriegsverbrechen begeht. Denn das w&uuml;rde am deutschen Selbstbild kratzen, weil wir daran beteiligt w&auml;ren. Letztlich schottet sich der deutsche Diskurs damit von der Realit&auml;t ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutschland-Israel-und-der-Gaza-Krieg\/!6010016\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wie Israel den Internationalen Strafgerichtshof ICC neun Jahre lang einsch&uuml;chterte<\/strong><br>\nSpionage, Hacking, Einsch&uuml;chterung: Eine &bdquo;Guardian&ldquo;-Investigativrecherche enth&uuml;llt, wie israelische Geheimdienste &uuml;ber Jahre versuchten, die Verfolgung von Kriegsverbrechen zu vereiteln. Benjamin Netanjahu spielt dabei eine zentrale Rolle<br>\nAls der Chefankl&auml;ger des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) j&uuml;ngst ank&uuml;ndigte, Haftbefehle gegen israelische und Hamas-F&uuml;hrer zu beantragen, war von ihm zugleich eine kryptische Forderung zu h&ouml;ren: &bdquo;Ich bestehe darauf, dass alle Versuche, die Mitarbeiter dieses Gerichts zu behindern, einzusch&uuml;chtern oder in unzul&auml;ssiger Weise zu beeinflussen, sofort einzustellen sind.&ldquo;<br>\nKarim Khan machte keine genauen Angaben zu Versuchen, sich in die Arbeit des ICC einzumischen, verwies aber auf eine Klausel im Gr&uuml;ndungsvertrag des Gerichtshofs, die eine solche Einmischung als Straftatbestand einstuft. Sollte sich ein solches Verhalten fortsetzen, f&uuml;gte er hinzu, &bdquo;wird mein B&uuml;ro nicht z&ouml;gern zu handeln&ldquo;. Khan sagte nicht, wer versucht hatte, auf die Justizverwaltung Einfluss zu nehmen, und wie das genau vor sich gegangen war.<br>\nNun deckt eine investigative Recherche des Guardian und der beiden in Israel ans&auml;ssigen Magazine +972 und Local Call auf, wie Israel seit fast einem Jahrzehnt einen andauernden und heimlichen &bdquo;Krieg&ldquo; gegen das Gericht gef&uuml;hrt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/wie-israel-den-internationalen-strafgerichtshof-neun-jahre-lang-einschuechterte\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Abstieg der deutschen Wirtschaft: &bdquo;Wir haben &uuml;berhaupt keine M&ouml;glichkeit mehr, mitzuspielen&ldquo;<\/strong><br>\nWashington will den Aufstieg Pekings verhindern. Berlin hat sich den amerikanischen Sanktionen angeschlossen. Das kann nach hinten losgehen, warnt Experte Wolfgang Hirn. [&hellip;]<br>\nBislang hat Peking relativ gem&auml;&szlig;igt auf die amerikanischen Sanktionen reagiert. Aber China hat noch einige Tr&uuml;mpfe in der Hand, vor allem Rohstoffe und darunter wiederum Seltenen Erden. Das Land verf&uuml;gt &uuml;ber die Rohstoffe, die wir im Westen brauchen, um die Energiewende zu beschleunigen. An dieser Stelle k&ouml;nnte China ansetzen. Wenn die chinesische Regierung anf&auml;ngt, Exportrestriktionen einzuf&uuml;hren, dann bekommen wir gravierende Probleme. Insofern ist der chinesische Instrumentenkasten gut best&uuml;ckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/abstieg-der-deutschen-wirtschaft-experte-wolfgang-hirn-interview-li.2217732%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>BASF k&ouml;nnte Deutschland Richtung China verlassen: Jetzt reagiert der Chemiekonzern<\/strong><br>\nImmer mehr Firmen verlassen Deutschland. Berichten zufolge k&ouml;nnte mit BASF auch eines der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Unternehmen nach China abwandern. Was sagt der Chemieriese dazu? (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend in Ludwigshafen die Produktion zur&uuml;ckgefahren wird und Stellen abgebaut werden, investiert das Unternehmen in China zehn Milliarden in eine neue Fabrik. Begr&uuml;ndet wird die Entscheidung mit den bereits erw&auml;hnten deutschen Standortproblemen. Der Chemiekonzern habe nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr &uuml;berall Gewinn gemacht, nur nicht in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/basf-geht-von-deutschland-nach-china-jetzt-aeussert-sich-der-chemiekonzern-li.2219567\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trotz Diskussionen um sicherere Lieferketten: Insourcing von Produktionsschritten aus dem Ausland bislang relativ selten<\/strong><br>\nIn Zeiten angespannter Lieferketten ist das Insourcing zuvor ausgelagerter Leistungen f&uuml;r viele Industrieunternehmen ein Thema. Betriebsr&auml;te k&ouml;nnen eine wichtige Rolle bei einer klugen Gestaltung von Wertsch&ouml;pfungsketten spielen. Das ergibt eine neue, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte Studie.<br>\nDie Coronakrise hat zu einem Umdenken in Unternehmen gef&uuml;hrt: Um widerstandsf&auml;higer zu sein, wenn globale, aber auch regionale Lieferketten durch Krisen und Kriege unter Druck geraten, holen sie zuvor ausgelagerte Teile der Produktion zur&uuml;ck. In der deutschen Industrie gibt es einen gewissen Trend zum Insourcing. So wird es zumindest oft behauptet, aber stimmt das? Dieser Frage sind Sandra Jaworeck von der Technischen Universit&auml;t Chemnitz, Prof. Dr. Markus Hertwig von der Ruhr-Universit&auml;t Bochum und Prof. Dr. Carsten Wirth von der Hochschule Darmstadt nachgegangen. Das Ergebnis: Teilweise haben Unternehmen ausgelagerte Bereiche tats&auml;chlich zur&uuml;ck ins Unternehmen geholt &ndash; allerdings anders als h&auml;ufig vermutet: Nur in jedem vierten Fall geht es um R&uuml;ckverlagerungen aus dem Ausland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-insourcing-von-produktionsschritten-aus-dem-ausland-bislang-selten-60841.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die &Uuml;bergewinnsteuer: Marktwirtschaft retten &ndash; 100 Milliarden Euro einnehmen<\/strong><br>\nDie 2022 von der EU eingef&uuml;hrte Krisengewinnsteuer f&uuml;r Mineral&ouml;lkonzerne wird etwa 20 Milliarden Euro einbringen und damit nur einen kleinen Teil der von EU-Kunden generierten &Uuml;bergewinne von mehr als 200 Milliarden Euro absch&ouml;pfen. Angesichts des deutschen Widerstands gegen die Steuer ist das trotzdem ein bemerkenswerter Erfolg. Aber eine Verl&auml;ngerung der Ma&szlig;nahme oder die Ausdehnung auf andere Branche d&uuml;rfte in den n&auml;chsten Jahren sehr wenige Einnahmen einbringen, weil Preisspr&uuml;nge von dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung sehr selten sind.<br>\nUnsere Studie fokussiert auf eine andere Art von Gewinnen: Kontinuierliche exzessive Profite, die weitgehend unabh&auml;ngig von Krisen vor allem aufgrund von Marktmacht und Gr&ouml;&szlig;e erwirtschaftet werden. Sie erz&auml;hlt die Geschichten hinter diesen Gewinnen f&uuml;r die 200 gr&ouml;&szlig;ten und profitabelsten Unternehmen der Welt.<br>\nHier geht&rsquo;s zur Studie (in Englisch).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/euuebergewinnsteuer\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Reichen werden reicher, die Armen &auml;rmer. Endlich ist dieses unendlich wichtige Thema wieder auf dem Tisch!<\/strong><br>\nG&auml;be es Jens Berger nicht, man m&uuml;sste ihn erfinden: Der leitende Redakteur &ndash; neben Herausgeber Albrecht M&uuml;ller &ndash; der Plattform &laquo;NachDenkSeiten&raquo; hat eben ein Buch geschrieben und ver&ouml;ffentlicht, das ausgezeichnet recherchiert und mit zahlreichen konkreten Beispielen aufzeigt, wie die Kluft zwischen Arm und Reich trotz aller vermeintlichen Sozialpolitik massiv gr&ouml;&szlig;er wird. Und er trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er der Linken vorwirft, sich um wei&szlig; der Teufel was zu k&uuml;mmern, nur nicht mehr um dieses Problem, was vor Jahrzehnten noch DAS zentrale Anliegen der Linken war. &ndash; Kaum ein anderes Buch der letzten Jahre verdient mehr Beachtung!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-reichen-werden-reicher-die-armen-aermer-endlich-ist-dieses-unendlich-wichtige-thema-wieder-auf-dem-tisch\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die &uuml;bergriffige Europ&auml;ische Union &ndash; am Beispiel Rente<\/strong><br>\nEine Titelzeile aus dem M&auml;rz 2023: &bdquo;Spanien und EU-Kommission einigen sich auf umstrittene Rentenreform.&ldquo; Kann das sein? Die Gesetzgebung zu Altersversorgungssystemen geh&ouml;rt eindeutig nicht zu den Aufgaben der Europ&auml;ischen Union (EU). Es ist das Hoheitsrecht jedes europ&auml;ischen Staates.<br>\nDa sollte auch eine Meldung aus dem Dezember 2022 sehr erstaunen:<br>\n&bdquo;Im Rahmen des Europ&auml;ischen Semesters 2019 &hellip; wurden 15 EU-L&auml;nder aufgefordert, ihre Rentensysteme speziell zu reformieren. Einige von ihnen wurden erneut aufgefordert Reformen des Rentensystems mit dem Next Generation EU-Plan und erneut im Jahr 2022 durchzuf&uuml;hren.&ldquo; (Euractiv, 14.12.22)<br>\nDas klingt nicht nur nach massiver Einflussnahme, das wird auch in der Praxis der EU-Kommission verbunden mit unverh&uuml;llten Erpressungen durchgesetzt. Unverh&uuml;llt hei&szlig;t allerdings nicht automatisch &bdquo;&ouml;ffentlich&ldquo; &ndash; notwendig w&auml;re es dazu, von den Medien Transparenz herzustellen. Das passiert allerdings nur in hom&ouml;opathischen Dosen.<br>\nIn Frankreich wurde im vergangenen Jahr vorexerziert, was auch im europ&auml;ischen Rahmen funktioniert. Die geplante Verschlechterung der Rentengesetzgebung durch die franz&ouml;sische Regierung war auf heftigsten, millionenfachen Widerstand gesto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniorenaufstand.de\/die-uebergriffige-europaeische-union-am-beispiel-rente\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neue Corona-Dokumente: &bdquo;D&uuml;steres Bild&ldquo;<\/strong><br>\nDie der Berliner Zeitung vorliegenden Protokolle vermitteln den Eindruck, dass Breuers Aufgabe nicht in der umfassenden Beratung und Ma&szlig;nahmen-Abw&auml;gung f&uuml;r den Kanzler bestand. Sein Job war offensichtlich, den in gewaltigem Umfang vorab eingekauften Impfstoff unters Volk zu bringen. Der Krisenstab ging daher milit&auml;risch-systematisch an die Sache heran. So hei&szlig;t es am 16. Dezember 2021: &bdquo;(Geschw&auml;rzt) hat mehrfach betont, dass die Impfquote zu erh&ouml;hen ist. Delta-Welle und Omikron-Welle nur brechbar, wenn Booster-Impfungen gesteigert werden. Ziel 30 Mio. Impfdosen bis Ende des Jahres. Gro&szlig;e Impfbereitschaft in der Bev&ouml;lkerung.&ldquo; In sp&auml;terer Folge verzichtet der Krisenstab auf die &bdquo;Impfquote&ldquo; als Leistungskriterium und spricht stattdessen stets vom &bdquo;Impftempo&ldquo;. Am 4. Januar weist der Corona-Krisenstab ausdr&uuml;cklich darauf hin, &bdquo;dass Erstimpfung von mindestens 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung kein vordringliches Ziel der BReg ist&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/neue-corona-dokumente-duesteres-bild-li.2218714\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der neue Krankenhausatlas: N&uuml;tzlich oder &uuml;berfl&uuml;ssig?<\/strong><br>\nDie Einen sagen so, die Anderen sagen so. Die Einen sagen, der neugeschaffene Bundesklinikatlas sei ein &uuml;bersichtlicher Wegweiser und sorge endlich f&uuml;r Transparenz im Krankheitsfall, die Anderen sagen, so etwas h&auml;tte es doch schon l&auml;ngst gegeben, n&auml;mlich mit der sogenannten Wei&szlig;en Liste der Bertelsmann Stiftung oder dem Deutschen Krankenhausverzeichnis der Deutschen Krankenhausgesellschaft oder bei der AOK. Dagegen sagen die Einen aber, dass der neue Krankenhausatlas viel mehr Informationen enthalte, so dass man Kliniken jetzt direkt vergleichen k&ouml;nne. Dem halten die Anderen aber entgegen, ein Krankenhaus sei doch schlie&szlig;lich kein Hotel, und wenn man Krankenh&auml;user mit einer Art Sternesystem bewerten w&uuml;rde, ginge das v&ouml;llig an der Sache vorbei. In einem kleineren Krankenhaus mit spezialisierter &auml;rztlicher Kompetenz k&ouml;nne man mitunter viel besser aufgehoben sein als in einem zentralen Gro&szlig;krankenhaus.<br>\nWie soll man das in einem bundesweiten Atlas abbilden? Ja, sagen die Einen dagegen, das ginge schon, wenn die Krankenh&auml;user ihre Behandlungen, die Zahl ihrer Eingriffe und die H&auml;ufigkeit und Schwere ihrer Komplikationen in den Atlas eingeben w&uuml;rden. Das wiederum bringt die Krankenh&auml;user auf die Palme, die schon jetzt von den Anforderungen der B&uuml;rokratie erdr&uuml;ckt werden, und jetzt kommen noch derart differenzierte statistische Angaben dazu, die ja jemand erheben, sortieren und eingeben m&uuml;sse, das sei bei dem herrschenden Mangel an qualifiziertem Personal doch weltfremder Irrsinn. Au&szlig;erdem gibt die Deutsche Krankenhausgesellschaft zu bedenken, dass in ihrem Verzeichnis Fallzahlen, Personalausstattung, Qualit&auml;tsdaten und Komplikationsraten nachgelesen werden k&ouml;nnen, und dass dieses Verzeichnis mit mehr als 500 000 Aufrufen im Monat schon seit mehr als zwanzig Jahren gut angenommen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/kolumnen\/der-neue-krankenhausatlas-93089459.html%20\">Bernd Hontschik auf FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Hontschik trifft den Nagel wieder auf dem Kopf. Noch mehr B&uuml;rokratie in Kliniken, um diesen Atlas zu f&uuml;llen. Nebenbei, der Hinweis auf die Patientenakte, die aktuell nicht verwendar ist, da die Daten v&ouml;llig chaotisch angesammelt sind und un&uuml;bersichtlich aufgeh&auml;uft werden. Dabei plant die Regierung auch die Industrie mit unseren Daten zu f&uuml;ttern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie der Staat Meinungsfreiheit einschr&auml;nkt<\/strong><br>\nZum 75-j&auml;hrigen Bestehen des Grundgesetzes gibt es nicht nur Grund zum Jubel. Die Freiheiten aus Artikel 5 sind gef&auml;hrdet. Dazu tr&auml;gt die Bundesregierung das Ihre bei.<br>\nF&uuml;nfundsiebzig Jahre Grundgesetz&ldquo; &ndash; ohne die Feststimmung tr&uuml;ben zu wollen, sollte das Jubil&auml;um zum Anlass genommen werden, neben der W&uuml;rdigung des Erreichten auch Defizite zu benennen und auf aktuelle Gef&auml;hrdungen hinzuweisen, auf Gef&auml;hrdungen grundrechtlicher Freiheiten wie sie Artikel 5 Grundgesetz benennt &ndash; der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung. Dazu tragen Ver&auml;nderungen des gesellschaftlichen Meinungsklimas bei, teils medial, teils staatlicherseits bef&ouml;rdert, aber auch unmittelbar staatliche Einwirkungen. Der Staat sagt, was wir nicht sagen d&uuml;rfen, er sagt uns aber zusehends auch, was wir sagen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/medien\/2024-05-24\/d928d69c366395797aeb1499bdcd7185\/?GEPC=s2\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116009\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-116009","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116009","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=116009"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116009\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":116010,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116009\/revisions\/116010"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=116009"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=116009"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=116009"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}