{"id":116151,"date":"2024-06-04T10:00:49","date_gmt":"2024-06-04T08:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116151"},"modified":"2024-06-04T17:34:31","modified_gmt":"2024-06-04T15:34:31","slug":"drohnen-im-einsatz-ueber-libanon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116151","title":{"rendered":"Drohnen im Einsatz \u00fcber Libanon"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Hast Du die Nachrichten geh&ouml;rt? Gestern haben sie unser Dorf bombardiert.&ldquo; H., der die Autorin am Flughafen in Beirut abholt, berichtet gleich die j&uuml;ngsten Neuigkeiten. &bdquo;Eine Frau wurde get&ouml;tet, die Kinder wurden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert&ldquo;, f&auml;hrt er fort. &bdquo;Zwei Raketen von einer Drohne.&ldquo; Er muss nicht sagen, wer die Drohne geschickt hat, um den Angriff durchzuf&uuml;hren. Nur die israelische Armee greift im Libanon H&auml;user von Zivilisten an. Von <strong>Karin Leukefeld<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5744\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-116151-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240604-Drohnen-ueber-Libanon-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240604-Drohnen-ueber-Libanon-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240604-Drohnen-ueber-Libanon-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240604-Drohnen-ueber-Libanon-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=116151-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240604-Drohnen-ueber-Libanon-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240604-Drohnen-ueber-Libanon-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Als die Autorin das letzte Mal Mitte Februar im Libanon unterwegs war, hatte Israel eine Drohne so programmiert, dass sie <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1460254477161\/0\">sechs Raketen auf ein Wohnhaus mitten in Nabatieh abfeuerte<\/a>. Drei Generationen von einer Familie wurden get&ouml;tet, als sie beim Abendessen zusammensa&szlig;en. <\/p><p>Wohnh&auml;user, landwirtschaftliche Geb&auml;ude oder Fahrzeuge und deren Fahrer, auch Ambulanzfahrzeuge sind nicht sicher vor den Drohnen der israelischen Armee. Immer wieder werden Felder, Obstplantagen, Weinst&ouml;cke und Olivenb&auml;ume mit Wei&szlig;em Phosphor verbrannt. Die giftige Waffe, deren Einsatz in bewohnten Gebieten verboten ist, macht landwirtschaftliches Gel&auml;nde auf Jahre hinaus unfruchtbar. Konzentrierten sich die israelischen Angriffe zun&auml;chst auf die Gebiete entlang der libanesisch-israelischen Waffenstillstandslinie, auch &bdquo;Blaue Linie&ldquo; genannt, werden zunehmend Gebiete weit n&ouml;rdlich des Litani-Flusses bei Nabatieh, Saida oder auch in der Beeka-Ebene bei Baalbek angegriffen. Von libanesischer Seite werden die Opferzahlen t&auml;glich aktualisiert.<\/p><p><strong>Die libanesische Souver&auml;nit&auml;t<\/strong><\/p><p>Die Hisbollah, die seit dem 8. Oktober 2023 zur Unterst&uuml;tzung des pal&auml;stinensischen Widerstandes gegen die israelische Invasion in Gaza &bdquo;Entlastungsangriffe&ldquo; auf milit&auml;rische Stellungen der israelischen Streitkr&auml;fte bis zu 8 km s&uuml;dlich der Waffenstillstandslinie ver&uuml;bt, meldet bis zum vergangenen Montag (3. Juni 2024) den Tod von 326 Hisbollah-Angeh&ouml;rigen. Hassan Nasrallah, der Generalsekret&auml;r der Hisbollah, sagte bei einer Rede am vergangenen Freitag (31.05.2024), der milit&auml;rische Einsatz im S&uuml;den des Landes sichere &bdquo;die Zukunft des Libanon, seiner Wasser- und &Ouml;lressourcen und seine Souver&auml;nit&auml;t&ldquo;. <\/p><p>Hisbollah-Kommandos greifen mit Raketen milit&auml;rische Infrastruktur wie Kasernen, Luftverteidigungsanlagen, &Uuml;berwachungssysteme (entlang der von Israel befestigten Waffenstillstandslinie), Abschussrampen und gepanzerte Fahrzeuge an. Mit Ort, Uhrzeit und eingesetzten Waffen werden Angriffe auf israelische Milit&auml;rbasen von der Hisbollah dokumentiert. Die dazu verbreiteten Videos werden auch von der israelischen &Ouml;ffentlichkeit mit gro&szlig;em Interesse verfolgt.<\/p><p>Sobald ein Waffenstillstand in Gaza erreicht werde, w&uuml;rden die Waffen schweigen, sagt die Hisbollah. Sofern Israel sich daran halte. Dass es der Hisbollah ernst ist, zeigte sich bei dem einw&ouml;chigen Waffenstillstand im November 2023, w&auml;hrend dem mehr als 100 israelische Geiseln aus Gaza freikamen. Im Gegenzug lie&szlig; Israel mehr als 200 pal&auml;stinensische Gefangene frei.<\/p><p><strong>Kein Schutz f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung<\/strong><\/p><p>Nach Angaben der libanesischen Tageszeitung <em>L&rsquo;Orient Today<\/em> wurden auf libanesischer Seite 70 Zivilisten, mehr als 20 Sanit&auml;ter und mindestens drei Journalisten seit dem 8. Oktober 2023 bei israelischen Angriffen get&ouml;tet. Nach Angaben von s&uuml;dlibanesischen Beh&ouml;rden wurden im gleichen Zeitraum 1.700 Geb&auml;ude zerst&ouml;rt und 14.000 weitere Geb&auml;ude besch&auml;digt. Mehr als 90.000 Bewohner des s&uuml;dlibanesischen Grenzgebietes wurden evakuiert, viele von ihnen verloren durch die israelischen Angriffe ihre H&auml;user. Wiederholt ist Israel von internationalen Hilfsorganisationen kritisiert worden, Zivilisten und zivile Infrastruktur nicht zu sch&uuml;tzen, wie das humanit&auml;re internationale Recht es gebietet. Bei einem Angriff auf ein medizinisches Notfallzentrum in Hebbarieh (S&uuml;dlibanon) wurden im M&auml;rz dieses Jahres sieben freiwillige Sanit&auml;ter get&ouml;tet. Libanon hat wiederholt Beschwerden bei den Vereinten Nationen gegen die israelischen Angriffe eingereicht. Genannt werden dabei auch Angriffe mit Brandbomben. Eine Reaktion seitens des UN-Sicherheitsrates liegt nicht vor.<\/p><p>Auf libanesischer Seite stieg die Zahl der Opfer am vergangenen Wochenende an. Bei zahlreichen Angriffen wurden ein Sanit&auml;ter, eine Frau, zwei Br&uuml;der und vier Hisbollah-Angeh&ouml;rige get&ouml;tet. 17 weitere Personen wurden verletzt und ein Dutzend H&auml;user wurden zerst&ouml;rt. Der Sanit&auml;ter war mit seiner Ambulanz unterwegs, als sein Fahrzeug bei Naqoura zerst&ouml;rt wurde. Sein Kollege wurde verletzt, beide arbeiteten f&uuml;r das Islamische Gesundheitskomitee, das zur Hisbollah geh&ouml;rt. In Adloun, s&uuml;dlich von Saida, wurde eine Frau in ihrem Haus get&ouml;tet, ihre Kinder wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Zwei Br&uuml;der, die zur Unterst&uuml;tzung ihrer Familien Milch- und Joghurtprodukte ausfahren, wurden auf ihrem Motorrad get&ouml;tet. Nachdem die Hisbollah den Abschuss einer israelischen Hermes-Drohne 900 meldete, verst&auml;rkte Israel seine Luftangriffe und bombardierte u.a. Geb&auml;ude im Beeka-Tal bei Baalbek. Nach Angaben von Beobachtern war es die 4. &Uuml;berwachungs- und Angriffsdrohne der israelischen Streitkr&auml;fte, die von Hisbollah abgeschossen wurden. St&uuml;ckpreis nach Angaben des israelischen Milit&auml;rs je nach Ausr&uuml;stung zwischen 18 und 30 Millionen USD.<\/p><p><strong>US-Administration plant Abkommen<\/strong><\/p><p>Die US-Administration will eine Ausweitung des Krieges in Gaza auf den Libanon vermeiden. Der US-Pr&auml;sidentenberater Amos Hochstein reist zwischen Beirut, Tel Aviv und Washington hin und her, <a href=\"https:\/\/today.lorientlejour.com\/article\/1415647\/biden-adviser-sees-path-to-israel-lebanon-land-border-agreement.html\">um eine Einigung zwischen Libanon und Israel &uuml;ber die Grenze entlang der &bdquo;Blauen Linie&ldquo; zu erreichen<\/a>. Hisbollah und auch die libanesische Regierung haben erkl&auml;rt, dass es keine Verhandlungen gebe, solange der Krieg gegen Gaza anhalte.<\/p><p>Er erwarte &bdquo;keinen immerw&auml;hrenden Frieden zwischen Hisbollah und Israel&ldquo;, erkl&auml;rte Hochstein im Gespr&auml;ch mit der Carnegie-Stiftung f&uuml;r Internationalen Frieden Ende Mai (23.05.2024). Doch ein B&uuml;ndel von Vereinbarungen k&ouml;nnte die Spannungen l&ouml;sen und zu einer von beiden Seiten anerkannten Grenze f&uuml;hren. &bdquo;Das k&ouml;nnte einen weit bringen.&ldquo; Und zwar &bdquo;in sehr kurzer Zeit&ldquo;.<\/p><p>Die vertriebenen Israelis s&uuml;dlich und Libanesen n&ouml;rdlich der &bdquo;Waffenstillstandslinie&ldquo; sollten in ihre H&auml;user zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen. Gleichzeitig sollten die libanesischen Streitkr&auml;fte gest&auml;rkt werden. In einer zweiten Phase solle ein &bdquo;Wirtschaftspaket f&uuml;r den Libanon&ldquo; zeigen, dass die internationale Gemeinschaft <a href=\"https:\/\/carnegieendowment.org\/events\/2024\/05\/a-conversation-with-senior-advisor-to-the-president-for-energy-and-investment-amos-hochstein\">&bdquo;in sie investiert&ldquo;<\/a>. Daf&uuml;r solle die Stromversorgung des Landes erneuert werden, um die Libanesen mit t&auml;glich 12 Stunden Strom zu versorgen. Aktuell gibt es nur wenige Stunden Strom aus dem &ouml;ffentlichen Stromnetz. Wer bezahlen kann, kauft Strom vom Generator hinzu. Nach einem Wirtschaftspaket k&ouml;nne die Landesgrenze markiert werden, so Hochstein weiter. Mit der Stabilisierung der Wirtschaft k&ouml;nne der Einfluss des Iran zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden.<\/p><p>Was Hochstein nicht sagte, ist, dass Israel als eine Art Sicherheitsgarantie fordert, dass die Hisbollah sich aus der Grenzregion rund 30 km bis hinter den Litani-Fluss zur&uuml;ckziehen m&uuml;sse. Die dann entstehende Pufferzone solle &ndash; auf libanesischem Territorium &ndash; von der UN-Friedensmission UNIFIL und der libanesischen Armee kontrolliert werden. Israel beruft sich dabei auf die <a href=\"https:\/\/en.wikisource.org\/wiki\/United_Nations_Security_Council_Resolution_1701\">UN-Sicherheitsratsresolution 1701<\/a>, mit der 2006 der Krieg beendet wurde. Darin hei&szlig;t es, dass die Hisbollah keine milit&auml;rische Pr&auml;senz entlang der &bdquo;Blauen Linie&ldquo; haben solle. Israel muss sich vom gesamten libanesischen Territorium zur&uuml;ckziehen. Aus Sicht des Libanon h&auml;lt Israel gro&szlig;e Teile von Pal&auml;stina, aus Sicht Israels den Norden besetzt, darunter die libanesischen Sheeba-Farmen.<\/p><p>Die Hisbollah &ndash; und mit ihr vermutlich eine Mehrheit der Libanesen, die sich noch an die letzte langj&auml;hrige israelische Besatzung des Libanon (1982-2000) erinnern &ndash; lehnen einen R&uuml;ckzug der Hisbollah aus dem Grenzgebiet ab. Selbst wer kein Freund der Hisbollah ist, erkennt an, dass deren milit&auml;rische Pr&auml;senz und St&auml;rke die einzige Garantie daf&uuml;r ist, dass Libanon nicht erneut von Israel besetzt werden kann. Ein von Frankreich vorgelegter Plan schl&auml;gt ebenfalls eine &auml;hnliche Mehr-Phasen-L&ouml;sung vor. <\/p><p><strong>Alle Kraft f&uuml;r den Alltag<\/strong><\/p><p>F&uuml;r die Libanesen sind diese Planspiele weit entfernt. Ihr Alltag verlangt ihnen alle Kraft ab, um genug Essen f&uuml;r die Familie auf den Tisch zu bringen, um alle Kosten begleichen zu k&ouml;nnen. Viele k&ouml;nnen nur &uuml;berleben, weil sie Hilfe von Verwandten aus dem Ausland bekommen. So k&ouml;nnen sie zus&auml;tzliche Stromkosten an den Besitzer eines gro&szlig;en Generators bezahlen, sich frisches Wasser liefern lassen oder die Chemotherapie f&uuml;r eine Krebsbehandlung bezahlen. <\/p><p>Armut, Unsicherheit, Drohungen und Perspektivlosigkeit bringen die libanesische Gesellschaft aus den Fugen. Die Kriminalit&auml;tsrate ist hoch, Entf&uuml;hrungen zum Erpressen von L&ouml;segeldern nehmen zu. Es gibt Berichte von Zwangsprostitution, Vergewaltigung von Kindern. Junge M&auml;dchen werden verschleppt, um sie auf dem illegalen Heiratsmarkt in den vielen syrischen Fl&uuml;chtlingslagern meistbietend verkaufen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>&bdquo;Es w&auml;re besser, die Syrer w&uuml;rden nach Hause gehen&ldquo;, ist immer wieder zu h&ouml;ren. &bdquo;Wer sie hier unterst&uuml;tzt, kann sie auch in Syrien unterst&uuml;tzen, damit sie zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen.&ldquo; Vor einer Woche (27.05.2024) wurden auf der inzwischen <a href=\"https:\/\/www.consilium.europa.eu\/en\/meetings\/international-ministerial-meetings\/2024\/05\/27\/\">&bdquo;8. Geberkonferenz f&uuml;r die Zukunft Syriens und der Region&ldquo;<\/a> in Br&uuml;ssel 7,5 Milliarden Euro f&uuml;r die Versorgung von syrischen Fl&uuml;chtlingen in der T&uuml;rkei, Libanon, Jordanien, Irak eingeworben. Auch Inlandsvertriebene in Syrien &ndash; in Idlib und im syrisch-t&uuml;rkischen Grenzland von Idlib und Aleppo &ndash; sollen versorgt werden. Mehr als 6 Milliarden Euro brachten Europa und europ&auml;ische L&auml;nder auf. Deutschland sagte 1,02 Milliarden Euro zu, die EU 2,12 Milliarden Euro.<\/p><p>Im Vorfeld der Konferenz hatten sich in Nicosia\/Republik Zypern Vertreter und Vertreterinnen aus 8 EU-Staaten getroffen, um dar&uuml;ber zu beraten, wie die freiwillige R&uuml;ckkehr von Syrern in ihre Heimat unterst&uuml;tzt werden k&ouml;nne. In einer gemeinsamen Erkl&auml;rung forderten Vertreter aus &Ouml;sterreich, aus der Tschechischen Republik, Zypern, D&auml;nemark, Griechenland, Italien, Malta und Polen, dass die Situation in Syrien neu bewertet werden m&uuml;sse. Zwar gebe es keine vollst&auml;ndige Stabilit&auml;t im Land, doch die Lage habe sich in weiten Teilen erheblich beruhigt. Besonders Zypern sucht Unterst&uuml;tzung, weil es die vielen Menschen, die mit Booten aus dem Libanon an seinen K&uuml;sten anlanden, nicht mehr versorgen kann. Ursula von der Leyen, Pr&auml;sidentin der EU-Kommission, bot dem Libanon 1,06 Milliarden US-Dollar an, um die Grenzen besser zu kontrollieren und den Strom der Menschen, die versuchen, &uuml;ber das Mittelmeer nach Zypern (EU) und Italien zu gelangen, zu stoppen.<\/p><p>Doch wie Zypern kann auch der Libanon die syrischen Fl&uuml;chtlinge nicht l&auml;nger versorgen. Darauf weisen verschiedene Regierungen des Landes seit Jahren und zuletzt auch Interimsministerpr&auml;sident Najib Mikati hin. Die einzige Perspektive f&uuml;r die Region ist die R&uuml;ckkehr der Menschen in ihre Heimat. Daf&uuml;r ben&ouml;tigen sie Unterst&uuml;tzung, um in Syrien wieder neu anfangen zu k&ouml;nnen. Grundvoraussetzung daf&uuml;r wiederum ist die Aufhebung aller wirtschaftlichen Strafma&szlig;nahmen und Sanktionen gegen Syrien, die von der EU und den USA gegen das Land verh&auml;ngt worden sind. Sie blockieren die wirtschaftliche Erholung des Landes und die wirtschaftliche Stabilisierung der gesamten Region.<\/p><p><em>(Karin Leukefeld, Beirut)<\/em><\/p><p><small>Titelbild: sibsky2016 \/ Shutterstock<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Hast Du die Nachrichten geh&ouml;rt? Gestern haben sie unser Dorf bombardiert.&ldquo; H., der die Autorin am Flughafen in Beirut abholt, berichtet gleich die j&uuml;ngsten Neuigkeiten. &bdquo;Eine Frau wurde get&ouml;tet, die Kinder wurden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert&ldquo;, f&auml;hrt er fort. &bdquo;Zwei Raketen von einer Drohne.&ldquo; Er muss nicht sagen, wer die Drohne geschickt hat, um den<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116151\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":95173,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,20,171],"tags":[813,1754,1055,2829,1557,1760,1583,1553,2360],"class_list":["post-116151","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","category-militaereinsaetzekriege","tag-drohnen","tag-energieversorgung","tag-fluechtlinge","tag-hisbollah","tag-israel","tag-kriminalitaet","tag-libanon","tag-syrien","tag-zivile-opfer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/shutterstock_690489076.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=116151"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":116205,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116151\/revisions\/116205"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/95173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=116151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=116151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=116151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}