{"id":116158,"date":"2024-06-04T08:25:43","date_gmt":"2024-06-04T06:25:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158"},"modified":"2024-06-04T12:50:30","modified_gmt":"2024-06-04T10:50:30","slug":"hinweise-des-tages-4616","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h01\">Riesiger Kapitalbedarf: Verb&auml;nde fordern Staatsgarantien f&uuml;r Klima-Investitionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h02\">Radwege in Peru sind nicht das Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h03\">Der 37 Milliarden Euro-Klau aus 2020 aufgeflogen&ndash; na und?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h04\">Keine roten Linien f&uuml;r den Nukleareinsatz: Welt am Rand des atomaren Infernos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h05\">So schnappt Putin dem Westen Munition weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h06\">Probleme im Ukraine-Krieg: Kommandeure klagen &uuml;ber mangelhafte Vorbereitung der Rekruten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h07\">Folterskandal in der Ukraine: Was passiert in einem Gef&auml;ngnis bei Poltawa?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h08\">Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt Litauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h09\">Will die &bdquo;Tagesschau&ldquo; uns wirklich erz&auml;hlen, dass die Opfer des Messerangriffs mitschuldig sind?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h10\">EU-Handelspolitik auf Abwegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h11\">Fachkr&auml;ftemangel: Kitas fehlen 125.000 Fachkr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h12\">Dir ist Schutz befohlen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h13\">Pl&ouml;tzlich Staatsfeind: Verfassungsschutz nimmt Whistleblower ins Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116158#h14\">Warum Energydrinks eine Altersgrenze ben&ouml;tigen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Riesiger Kapitalbedarf: Verb&auml;nde fordern Staatsgarantien f&uuml;r Klima-Investitionen<\/strong><br>\nDer klimaneutrale Umbau Deutschlands wird teuer, bis 2035 werden wohl 1,2 Billionen Euro daf&uuml;r n&ouml;tig. Selbst gut aufgestellte Stadtwerke seien damit &uuml;berfordert, warnen die Verb&auml;nde &ndash; und fordern Hilfe von der Bundesregierung.<br>\nUm den enormen Finanzbedarf der Energiewende zu stemmen, schlagen die Energie- und Wasserwirtschaft und die kommunalen Unternehmen einen Fonds vor. Wesentlicher Bestandteil soll eine Garantie&uuml;bernahme durch den Staat sein, wie aus einem am Samstag ver&ouml;ffentlichten Konzeptpapier hervorgeht. Das soll Investitionen f&uuml;r private Kapitalgeber attraktiver machen.<br>\nDer Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) erkl&auml;rten, die Energiewirtschaft rechne bis 2030 mit Investitionen in H&ouml;he von 721 Milliarden Euro in die Energiewende in Deutschland &ndash; bis 2035 sogar mit 1,2 Billionen Euro. Die Gelder w&uuml;rden insbesondere f&uuml;r den Ausbau erneuerbarer Energien, den erforderlichen Aus- und Umbau der Strom-, Fernw&auml;rme- und Gasnetze, die Dekarbonisierung des W&auml;rmesektors und den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft ben&ouml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/deutschland-verbaende-fordern-staatsgarantien-fuer-klima-investitionen-1-2-billionen-euro-benoetigt-a-49bde302-9b40-4539-823d-08d832d7290e\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Radwege in Peru sind nicht das Problem<\/strong><br>\nChristian Lindner will &raquo;nicht mehr jeden Radweg in Peru&laquo; finanzieren und markiert damit einen neuen Tiefpunkt der entwicklungspolitischen Debatte. Die Wahrheit ist: Die reichen L&auml;nder blockieren Schritte, die Entwicklungshilfe langfristig &uuml;berfl&uuml;ssig machen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jacobin.de\/artikel\/entwicklungshilfe-lindner-armut-exporteffekt\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der 37 Milliarden Euro-Klau aus 2020 aufgeflogen&ndash; na und?<\/strong><br>\nDer Diebstahl ist seit Oktober 2021 bekannt. Bekannt gemacht hatte ihn die Deutsche Rentenversicherung. Interessiert hat das niemanden, jedenfalls keine der meinungsbeherrschenden Medien. Das merkw&uuml;rdige Desinteresse der Medien fand im Mai 2024 ein Ende, als eine FDP-Politikerin aus der zweiten oder dritten Reihe daran Ansto&szlig; nahm.<br>\nDie Bundestagsabgeordnete Anja Schulz fand: &ldquo;Es kann nicht sein, dass gesamtgesellschaftliche Aufgaben durch das Kollektiv der Beitragszahler gestemmt werden m&uuml;ssen&rdquo;. Das ist nicht neu. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) und der Sozialbeirat der Bundesregierung kritisieren das seit Jahrzehnten. Zuvor wurde schon &uuml;ber Pressemitteilungen, die jede Nachrichtenagentur und jedes Pressemedium erreichte, von der DRV kritisiert, dass die Zahlungen des Bundes im Jahr 2017 eine Deckungsl&uuml;cke von 32 Milliarden Euro aufwies. Berichterstattung in den Medien dazu: Null, nichts!<br>\nDie Hauptmedien ignorieren seit Jahr und Tag die Mitteilungen der gr&ouml;&szlig;ten Organisation in diesem Land in der wichtigen Frage der durch den Bund verursachten Deckungsl&uuml;cke bei der Rentenversicherung. Die DRV hat 55 Millionen Versicherte und 21 Millionen Rentenempf&auml;nger. Mehr Vertretung von Menschen hat nur der Staat selbst. Wenn dann eine Politikerin daherkommt, die Bruchteile von Promille der Wahlbev&ouml;lkerung repr&auml;sentiert und die volle mediale Aufmerksamkeit bekommt, macht das sprach- bis fassungslos. Die Wirtschaftswoche berichtete zuerst und schon sehen sich zahlreiche weitere Medien veranlasst, auch zu skandalisieren: &bdquo;Wie der Staat die Rentenversicherung auspl&uuml;ndert&ldquo;. Eine Enth&uuml;llung 2 &frac12; Jahre nachdem sie bereits &ouml;ffentlich war, aber nicht ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/renten-zukunft.de\/2024\/06\/03\/der-37-milliarden-euro-klau-aus-2020-aufgeflogen-na-und\/\">Renten-Zukunft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Keine roten Linien f&uuml;r den Nukleareinsatz: Welt am Rand des atomaren Infernos<\/strong><br>\nDie Atomstrategien der USA, Russlands und der Nato schaffen eine Grauzone. Je heftiger die Eskalation in der Ukraine, desto gr&ouml;&szlig;er die Atomkriegsgefahr.<br>\nBlufft Putin nur oder blufft er nicht? K&ouml;nnte der milit&auml;rische Konflikt in der Ukraine in einem Atomkrieg enden? Die Londoner Zeitung Times schrieb dazu noch Anfang M&auml;rz selbstgewiss, die Erw&auml;hnung der Atomwaffen in der Rede Wladimir Putins zur Lage der Nation Ende Februar sei &bdquo;wahrscheinlich ein Bluff&ldquo;. Ganz so sicher sind sich westliche Experten inzwischen nicht mehr, vor allem seit der russische Pr&auml;sident Anfang Mai eine &Uuml;bung der taktischen Atomstreitkr&auml;fte ank&uuml;ndigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/je-heftiger-die-eskalation-in-der-ukraine-desto-groesser-die-atomkriegsgefahr-li.2214525\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wir Schlafwandler &ndash; oder: &bdquo;Nachmittag Schwimmschule&ldquo;<\/strong><br>\nHat der Westen, hat Deutschland mit der offiziellen Genehmigung an die Ukraine, Russland mit den gelieferten Waffensystemen auch in der Tiefe seines Territoriums zu attackieren, den Rubikon &uuml;berschritten? Der Alltag jedenfalls l&auml;uft unger&uuml;hrt weiter. &ndash; Wie im Sommer 1914.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wir-schlafwandler-oder-nachmittag-schwimmschule\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>So schnappt Putin dem Westen Munition weg<\/strong><br>\nEs gebe mehrere L&auml;nder, die sowohl den Westen und die Ukraine als auch Russland belieferten, sagte er der &ldquo;Financial Times&rdquo;. Ausschlaggebend f&uuml;r die Lieferung der Munition sei, wer am schnellsten bezahlen kann. &ldquo;Wenn Sie das Geld haben, um die Vorauszahlung schneller zu leisten als die Russen, dann gehen die Produkte an die ukrainische Seite. Wenn man das Geld nicht auf dem Konto hat, geht es manchmal an die Russen&rdquo;, sagte er und mahnte die westlichen Verb&uuml;ndeten an, Gelder schnell bereitzustellen.<br>\nEs hapere nicht an der Verf&uuml;gbarkeit. Die Produktionskapazit&auml;t sei vorhanden &ndash; allerdings nicht in Europa. Man sei mit Russland im Wettbewerb um Millionen St&uuml;ck Munition. &ldquo;Wir brauchen aber das Geld daf&uuml;r&rdquo;, so Kope&#269;n&yacute;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ukraine\/id_100418014\/ukraine-krieg-tschechien-warnt-russland-kauft-westen-die-munition-weg.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Probleme im Ukraine-Krieg: Kommandeure klagen &uuml;ber mangelhafte Vorbereitung der Rekruten <\/strong><br>\nWo auch immer die neuen Soldaten herkommen, ukrainische Feldkommandeure sagten, dass sie aufgrund der mangelhaften Ausbildung oft wochenlang damit besch&auml;ftigt seien, ihnen grundlegende F&auml;higkeiten beizubringen, z. B. das Schie&szlig;en.  &bdquo;Wir hatten Leute, die nicht einmal wussten, wie man ein Gewehr auseinander- und wieder zusammenbaut&ldquo;, sagte ein 28-j&auml;hriger stellvertretender Bataillonskommandeur der 93. mechanisierten Brigade, den die Washington Post gem&auml;&szlig; dem ukrainischen Milit&auml;rprotokoll mit seinem Rufnamen Schmidt bezeichnete. Schmidt sagte, er habe die erste Woche damit verbracht, mit den von r&uuml;ckw&auml;rtigen Posten versetzten Soldaten daf&uuml;r zu sorgen, dass jeder von ihnen t&auml;glich mindestens eine Schachtel Kugeln &ndash; etwa 1.500 Schuss &ndash; abfeuert, bevor er zu komplexeren Aufgaben &uuml;berging. Innerhalb weniger Wochen k&ouml;nnten diese Soldaten in der N&auml;he der umk&auml;mpften Stadt Chasiv Yar k&auml;mpfen, wo die russischen Streitkr&auml;fte auf dem Vormarsch sind.  &bdquo;Wir vergeuden hier nur eine Menge Zeit mit der Grundausbildung&ldquo;, sagte Schmidt und f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Wenn es, Gott bewahre, zu einem Durchbruch in der N&auml;he von Chasiv Yar kommt und wir neue Infanteristen bekommen, die keine Grundkenntnisse haben, dann werden sie dorthin geschickt, um einfach zu sterben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/ukraine-waffen-soldaten-russland-krieg-front-selenskyj-putin-angriff-zr-93107684.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Folterskandal in der Ukraine: Was passiert in einem Gef&auml;ngnis bei Poltawa?<\/strong><br>\nUkrainische Beh&ouml;rden entdecken ein gro&szlig; angelegtes Foltersystem in einem Gef&auml;ngnis in der Zentralukraine. Westliche Medien berichten kaum dar&uuml;ber.<br>\nDie Staatliche Ermittlungsbeh&ouml;rde in der Ukraine, kurz SBI, deckte zahlreiche Foltervorf&auml;lle in einer Strafkolonie in der Zentralukraine auf. Das teilte das SBI in einer Pressemitteilung vergangene Woche mit. Gegen vier Beamte des ber&uuml;chtigten Bozhkowska-Strafvollzugslagers in der Region Poltawa werde nun Anklage erhoben, hei&szlig;t es in der Mitteilung.<br>\n&bdquo;Fast jeder, der in der Kolonie landete, wurde Opfer&ldquo; von Folterma&szlig;nahmen, hei&szlig;t es in der Meldung der ukrainischen Beh&ouml;rden. Ermittlungen zufolge wurden zahlreiche H&auml;ftlinge bei ihrer Ankunft in der Strafkolonie &bdquo;strengen Aufnahmeprozeduren&ldquo; unterzogen. Demnach wurden sie gezwungen, den Boden zu reinigen und sich dabei mit einer Videokamera zu filmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/folter-skandal-in-der-ukraine-was-passiert-in-einem-gefaengnis-bei-poltawa-li.2221214\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt Litauen<\/strong><br>\nMit Gefechts&uuml;bungen in Litauen hat die Bundeswehr in der vergangenen Woche gemeinsam mit NATO-Verb&uuml;ndeten das Gro&szlig;man&ouml;ver Quadriga beendet &ndash; nach knapp einem halben Jahr Dauer. Bei der Milit&auml;r&uuml;bung ging es, wie Ver&ouml;ffentlichungen der Bundeswehr best&auml;tigen, explizit um einen m&ouml;glichen Krieg gegen die Atommacht Russland. Seit April dieses Jahres arbeitet zudem ein deutsches &bdquo;Vorkommando&ldquo; am Aufbau zweier Bundeswehrstandorte in Litauen; dort soll eine komplette deutsche Brigade stationiert werden. Bereits seit vergangenem Jahr errichtet Litauen die daf&uuml;r notwendige zivile und milit&auml;rische Infrastruktur inklusive eines neuen Truppen&uuml;bungsplatzes. Verteidigungsminister Pistorius gibt bekannt, Berlin werde auch nach einem etwaigen Ende des Ukraine-Krieges an den St&uuml;tzpunkten festhalten. Deutschland inszeniert sich nicht zuletzt mit der k&uuml;nftigen &bdquo;Brigade Litauen&ldquo; als Schutzmacht Osteuropas. Tats&auml;chlich ist der Aufbau eines Milit&auml;rst&uuml;tzpunktes auf ehemaligem russischen Staatsgebiet f&uuml;r die Bundesrepublik von erheblicher machtpolitischer Bedeutung. Die Ambition, Osteuropa aus Moskaus Einflusszone herauszubrechen und Berlin unterzuordnen, ist eine lange Linie der deutschen Au&szlig;enpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9574\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Will die &bdquo;Tagesschau&ldquo; uns wirklich erz&auml;hlen, dass die Opfer des Messerangriffs mitschuldig sind?<\/strong><br>\nDer &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk untersch&auml;tzt die Bedeutung der Bluttat von Mannheim. Will man der gesellschaftlichen Gefahr nicht ins Auge sehen? Ein Kommentar.<br>\nEin &bdquo;Vorfall&ldquo; ereignete sich vergangenen Freitag in Mannheim. So nannte die &bdquo;Tagesschau&ldquo; eine brutale Messerattacke eines Islamisten auf Michael St&uuml;rzenberger und seine Mitarbeiter der islamkritischen Bewegung Pax Europa. Ein Polizist starb zwei Tage sp&auml;ter an den Folgen des Angriffs im Krankenhaus, sechs Menschen wurden schwer verletzt. Die Berichterstattung der &bdquo;Tagesschau&ldquo; war jedoch angesichts der Tragweite des Ereignisses unangemessen und zu kurz gegriffen. Die Entscheidung der &bdquo;Tagesschau&ldquo;-Redaktion, den Terroranschlag als &bdquo;Vorfall&ldquo; einzustufen, wirft grunds&auml;tzliche Fragen auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/messerangriff-von-mannheim-will-die-tagesschau-uns-wirklich-erzaehlen-dass-die-opfer-des-anschlags-mitschuldig-sind-li.2221175\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Mannheim ist ungleich schlimmer als Sylt &ndash; aber das scheinen nicht alle zu erkennen&ldquo;, mahnt Kubicki<\/strong><br>\nDen t&ouml;dlichen Angriff auf einen Polizisten in Mannheim findet FDP-Vize Wolfgang Kubicki deutlich gravierender als das rassistische Gegr&ouml;le in einer Sylter Bar &ndash; &bdquo;aber das scheinen nicht alle zu erkennen&ldquo;, sagt er. Die Politik m&uuml;sse nach seinen Worten wahrnehmen, dass die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung vom Islamismus ausgehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article251840786\/Kubicki-Mannheim-ist-ungleich-schlimmer-als-Sylt-aber-das-scheinen-nicht-alle-zu-erkennen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU-Handelspolitik auf Abwegen<\/strong><br>\nGegen Ende seiner Ausf&uuml;hrungen befasst sich Letta auch noch mit handelspolitischen Agenden. Gerade in den Vorschl&auml;gen zur Handelspolitik tun sich Abgr&uuml;nde auf: Das Kapitel ist voll mit Andeutungen darauf, dass Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards in der Handelspolitik de facto keine Rolle spielen sollen. Auch demokratiepolitisch sind die &Uuml;berlegungen hochproblematisch: K&uuml;nftig soll verst&auml;rkt auf Interimsabkommen gesetzt werden, bei denen es dann nicht mehr notwendig ist, die nationalen Parlamente damit zu befassen.<br>\nErheblich zu weit geht dann der Vorschlag, einen transatlantischen Binnenmarkt mit den USA zu schaffen. Gerade in arbeits-, sozial- und konsument:innenschutzrechtlichen, aber auch bei anderen gesellschaftspolitisch wichtigen Themen sind die Standards in den USA erheblich niedriger als in der Europ&auml;ischen Union. Mit einem EU-USA-Binnenmarkt w&uuml;rde eine Nivellierung dieser Schutzbestimmungen nach unten drohen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Europa\/EU-Binnenmarkt-Letta-Bericht\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel: Kitas fehlen 125.000 Fachkr&auml;fte<\/strong><br>\nDas Gute-Kita-Gesetz von 2019 sollte f&uuml;r eine bessere Betreuung an den Kitas sorgen. Eine Studie zeigt: Die Lage hat sich weiter verschlechtert.<br>\nKindertagesst&auml;tten in Deutschland macht anhaltender Personalmangel zu schaffen, einer Studie zufolge fehlen mehr als zwei Fachkr&auml;fte pro Einrichtung. Oft seien es mehr, geht aus dem am Montag ver&ouml;ffentlichten Kita-Bericht 2024 des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes hervor. Das entspreche aktuell 125.000 fehlenden Fachkr&auml;ften im gesamten Bereich der Kindertagesbetreuung. Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Gr&uuml;ne) hatte unl&auml;ngst von 50.000 bis 90.000 fehlenden Fachkr&auml;ften in Deutschlands Kitas bis 2030 gesprochen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Fachkraeftemangel\/!6014360\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/alle-meldungen\/paritaetischer-kita-bericht-zeigt-wachsende-defizite-in-kindertageseinrichtungen\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Trotz Fachkr&auml;ftemangel<\/strong><br>\nImmer mehr Unternehmen befristen Arbeitsvertr&auml;ge ohne Sachgrund<br>\nDer Anteil von sachgrundlosen Befristungen an allen befristeten Arbeitsvertr&auml;gen ist 2023 gestiegen &ndash; und das trotz des massiven Fachkr&auml;ftemangels in Deutschland. Besch&auml;ftigte brauchen Sicherheit, mahnt eine Linken-Politikerin.<br>\nDer Anteil der befristeten Arbeitsvertr&auml;ge ohne bestimmten Sachgrund an allen Befristungen ist einem Medienbericht zufolge gestiegen. Das berichtet die &bdquo;Rheinische Post &ldquo; (Freitagsausgabe) unter Berufung auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums. Die Antwort geht auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Susanne Ferschl (51) zur&uuml;ck. Dem Bericht zufolge hatten sachgrundlose Befristungen 2023 einen Anteil von 56,5 Prozent an allen befristeten Arbeitsvertr&auml;gen gehabt. Im Jahr 2021 war der Wert demnach mit 55,7 Prozent etwas geringer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/befristung-immer-mehr-unternehmen-befristen-arbeitsvertraege-ohne-sachgrund-a-5adcbac6-bdcb-4bd0-b1dc-a705e04a8fa7%20\">Manager Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Dir ist Schutz befohlen!<\/strong><br>\nEs ist vor lauter Gefahr undenkbar, Dich Dir selbst ausgeliefert, also frei leben zu lassen. Man muss Dir Schutz befehlen! Unser Autor &uuml;bernimmt die schwere Pflicht.<br>\nLieber Schutzbefohlener, ich werde Dich vor Geldw&auml;sche sch&uuml;tzen. Deshalb f&uuml;hre ich jetzt eine digitale Zentralbankw&auml;hrung ein, die jeden Deiner K&auml;ufe zentral registriert. Nichts wird mir mehr entgehen. Dann bist Du wirklich gesch&uuml;tzt, denn dann kann ich auf die Daten aller denkbaren B&ouml;sewichter, Dich eingeschlossen, und damit auch auf die B&ouml;sewichter selbst, Dich eingeschlossen, zugreifen. Schlie&szlig;lich k&ouml;nntest ja auch Du Geldw&auml;scher sein.<br>\nIch werde Dich zudem vor dem Hass Deiner Mitmenschen besch&uuml;tzen. Deswegen habe ich Gesetze gemacht mit Gummi-Ausdr&uuml;cken wie &bdquo;Rede, die geeignet ist, X zu bewirken&ldquo; oder &bdquo;grob verh&ouml;hnend&ldquo; oder so. Damit wir beide f&uuml;r unser schlechtes Gef&uuml;hl die passende Anklagem&ouml;glichkeit zur Hand haben. Auf diese Weise sind wir vor Gef&uuml;hlsverletzungen zwar nicht sicher, aber sie werden doch unwahrscheinlicher, weil die Leute Angst vor Verfolgung bekommen und mehr und mehr verstummen. Endlich Ruhe f&uuml;r mich Gerechten!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/pandemien-klimakrise-faktenchecker-dir-ist-schutz-befohlen-li.2221029\">Michael Andrick in der Berliner Zeitung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pl&ouml;tzlich Staatsfeind: Verfassungsschutz nimmt Whistleblower ins Visier<\/strong><br>\nGregor S. ist Verfassungssch&uuml;tzer. Und warnt, dass der Verfassungsschutz den Rechtsstaat aush&ouml;hlt. Der deutsche Inlands-Geheimdienst geht nun mit allen Mitteln gegen den Whistleblower vor.<br>\nDie Aufregung beim Verfassungsschutz ist gro&szlig;. Nach dem Bericht der Schw&auml;bischen Zeitung &uuml;ber die schweren Vorw&uuml;rfe eines Mitarbeiters des Inlands-Geheimdienstes gegen seinen Arbeitgeber sind die Vorg&auml;nge nun auch ein Fall f&uuml;r die Justiz. Der s&auml;chsische Verfassungsschutz hat Strafanzeige gegen Gregor S. gestellt. Zudem haben die Vorg&auml;nge nun auch die Politik erreicht.<br>\nNach Informationen der Leipziger Volkszeitung (LVZ) habe sich die &ldquo;geheim tagende Parlamentarische Kontrollkommission&rdquo; bereits mit dem Fall besch&auml;ftigt. &ldquo;Die Landtagsabgeordneten, die die Arbeit des Verfassungsschutzes &uuml;berwachen sollen, haben Fragen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Dass ein Mitarbeiter des Geheimdienstes in Sachsen seine Kritik &ouml;ffentlich &auml;u&szlig;ert, gelte zudem als &ldquo;einmaliger Vorgang&rdquo;, schreibt die LVZ weiter. Es sei ein &bdquo;einmaliger Vorgang, dass ein Geheimdienstler derma&szlig;en unverfroren operative Details ausplaudert&ldquo;, zitiert das Blatt eine Person, die &ldquo;mit dem Vorgang vertraut ist&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/politik\/ploetzlich-staatsfeind-verfassungsschutz-nimmt-whistleblower-ins-visier-2577618\">Schw&auml;bische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Warum Energydrinks eine Altersgrenze ben&ouml;tigen<\/strong><br>\nS&uuml;&szlig;e Wachmacher, die g&uuml;nstig zu haben sind &ndash; sehr ansprechend f&uuml;r Taschengeldkundschaft. Aber bekommen Kinder im Supermarkt &uuml;berhaupt Energydrinks? Wir haben es getestet. (&hellip;)<br>\nIn deutschen Lidl-Filialen h&auml;ngt der Zugang zu aufputschenden Getr&auml;nken also nur vom pers&ouml;nlichen Ermessen der Mitarbeitenden ab &ndash; w&auml;hrend der Discounter in Gro&szlig;britannien, D&auml;nemark, Schweden und den Niederlanden dagegen bereits Altersgrenzen eingef&uuml;hrt und somit die eigene Verantwortung erkannt hat. Das passt nicht zu Lidls medienwirksamer Verpflichtung aus dem vergangenen Jahr, keine ungesunden Lebensmittel mehr an Kinder zu vermarkten<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/warum-energydrinks-eine-altersgrenze-benoetigen\">foodwatch<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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