{"id":11634,"date":"2011-12-16T16:18:42","date_gmt":"2011-12-16T15:18:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634"},"modified":"2011-12-16T16:18:42","modified_gmt":"2011-12-16T15:18:42","slug":"hinweise-des-tages-ii-41","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634#h01\">Sebastian Dullien &ndash; German Force-Fed Austerity to Hurt for Years<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634#h02\">Following Germany&rsquo;s Lead to Economic Disaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634#h03\">Merkozys EU-Beschl&uuml;sse: &ldquo;Sch&ouml;ne Bescherung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634#h04\">Europas Politik ist ein Sauhaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634#h05\">Hartz-IV-Empf&auml;nger haben keinen Anspruch auf Weihnachtsbaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634#h06\">Klageflut gegen Swiss-Life-Firma AWD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634#h07\">VGH-Urteil zu Stuttgart 21 &ndash; Bauarbeiten werden gestoppt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634#h08\">Deutschland versch&auml;rft Geldw&auml;schegesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634#h09\">Propaganda findet auch im Kopf statt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634#h10\">Brandserie: Recherche bringt Beh&ouml;rden in Zugzwang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11634#h11\">Anna-Lena eins, Justin drei<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11634&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sebastian Dullien &ndash; German Force-Fed Austerity to Hurt for Years<\/strong><br>\nOnly a few months ago, there was an intense debate and a lot of resistance in Germany to setting up the European Financial Stability Facility and European Stability Mechanism. Part of the resistance wasn&rsquo;t about the billions of euros lent to weaker partners in the currency, but about whether the German parliament was giving away too much sovereignty.<br>\nAgainst this background, the fiscal compact the German Chancellor Angela Merkel has pushed for, and which now will be included in a new treaty, must have come as a surprise. After all, the new rules give away even more national sovereignty.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/2011-12-15\/german-forced-austerity-to-hurt-for-years-commentary-by-sebastian-dullien.html\">Bloomberg<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Following Germany&rsquo;s Lead to Economic Disaster<\/strong><br>\nBalanced budgets, wage restraint and more competitiveness for everybody &ndash; this is the result of the last European summit and the new definitive solution for the Eurozone crisis. Eurozone leaders (with the exception of David Cameron) have decided to follow the German way of doing business: since the euro&rsquo;s introduction Germany has actually done everything it now demands from the other eurozone members. But be wary: it will mean suffering. This is why the people of the eurozone should at least know what they are getting into when they follow Germany&rsquo;s lead.<br>\nLet&rsquo;s begin with reviewing Germany&rsquo;s economic performance since the beginning of the Eurozone. It has been dismal. With average yearly growth rates of 1.7 % between 1999 and 2008, Germany had the second lowest growth among all eurozone members, only followed by Italy with an average growth of 1.5 %. Only half of German growth was driven by domestic demand; the other half was driven by export surpluses &ndash; by definition other countries&rsquo; deficits.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.social-europe.eu\/2011\/12\/following-germanys-lead-to-economic-disaster\/\">Social Europe Journal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merkozys EU-Beschl&uuml;sse: &ldquo;Sch&ouml;ne Bescherung&rdquo;<\/strong><br>\nDas politische Chaos in Europa ist nach dem EU-Gipfel in der letzten Woche perfekt. Der britische Premier Cameron stimmt den Vertrags&auml;nderungspl&auml;nen von &bdquo;Merkozy&ldquo; nicht zu und wird nach Berlusconi zum zweiten Buhmann der EU. Aus den Vertrags&auml;nderungen wurde nichts. Jetzt soll ein Europakt f&uuml;r die &uuml;brigen 26 EU-Staaten zusammengeschrieben werden. Die Tschechen wollen doch nicht dabei sein. Die D&auml;nen warten erst einmal ab, ob der Pakt im Interesse D&auml;nemarks sein wird. Cameron wird beschimpft, Berlusconi dankt ab und k&uuml;mmert sich von nun an wieder um seine Mail&auml;nder Fu&szlig;ballmillion&auml;re. Sch&ouml;ne Bescherung.<br>\n&bdquo;Merkozy&ldquo; wollen aus Europa eine Festung gegen Schuldens&uuml;nder machen &ndash; auch Stabilit&auml;tsunion genannt. In allen EU-L&auml;ndern soll die deutsche Schuldenbremse herrschen. Damit nicht genug: Auch Altschulden sollen mit festen Tilgungsraten auf 60 % des BIP abgebaut werden. J&auml;hrlich um ein Zwanzigstel des zus&auml;tzlichen Schuldenstands. Horrorvorstellung f&uuml;r Griechenland, Italien, Belgien, Irland und Portugal. Zwar versteht keiner wie, aber egal. Das Ziel: Vertrauen der omin&ouml;sen M&auml;rkte zur&uuml;ckgewinnen und dadurch die Refinanzierung der Eurol&auml;nder sichern. Und was hat das mit der akuten Geldnot der Krisenl&auml;nder zu tun? Nichts!<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/45_2011_klartext_merkozys_eu_beschluesse_%20schoene_bescherung.pdf\">DGB Klartext [PDF &ndash; 98 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europas Politik ist ein Sauhaufen<\/strong><br>\nUnternehmer Klaus Woltron und &Ouml;konomin Gabriele Michalitsch &uuml;ber das Diktat der M&auml;rkte, die br&ouml;selnde Demokratie und die &ldquo;Deppen&rdquo; in der Politik<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1323916545389\/Schuldenbremse-Europas-Politik-ist-ein-Sauhaufen\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hartz-IV-Empf&auml;nger haben keinen Anspruch auf Weihnachtsbaum<\/strong><br>\nWer Hartz IV bezieht, bekommt seit Anfang des Jahres weniger vom Staat als fr&uuml;her. Kein Geld gibt es nun etwa f&uuml;r Alkohol, Tabak &ndash; und den Weihnachtsbaum. Das Erwerbslosen-Forum wirft der Regierung vor, Transferempf&auml;ngern &ldquo;Weihnachten gestrichen&rdquo; zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,804180,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Klageflut gegen Swiss-Life-Firma AWD<\/strong><br>\nDer Allfinanzvertrieb AWD und dessen Gr&uuml;nder und Ex-Swiss-Life-Verwaltungsrat Carsten Maschmeyer stecken in Rechtsstreitigkeiten. Deutsche und &ouml;sterreichische Kunden fordern rund 200 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/unternehmen-und-konjunktur\/Klageflut-gegen-SwissLifeFirma-AWD\/story\/15770705\">Tagesanzeiger Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>VGH-Urteil zu Stuttgart 21 &ndash; Bauarbeiten werden gestoppt<\/strong><br>\nWichtige Bauarbeiten f&uuml;r das Stuttgart 21 sind bis auf weiteres gestoppt. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-W&uuml;rttemberg (VGH) gab einer Klage des Bundes f&uuml;r Umwelt und Naturschutz (BUND) statt. Das Gericht teilte am Freitag in Mannheim mit: &bdquo;Die vom Eisenbahn-Bundesamt zugelassene 5. &Auml;nderung des Planfeststellungsbeschlusses vom 28.01.2005 betreffend die Umplanung des Grundwassermanagements f&uuml;r den Bau des neuen Tiefbahnhofs in Stuttgart ist rechtswidrig und nicht vollziehbar.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.vgh-urteil-zu-stuttgart-21-bauarbeiten-werden-gestoppt.e17cd07f-f5b7-4cb4-99a1-06e9eeb4168c.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland versch&auml;rft Geldw&auml;schegesetz<\/strong><br>\nDeutschland r&uuml;stet auf im Kampf gegen Geldw&auml;sche. Der Bundesrat stimmt heute &uuml;ber ein neues Gesetz ab, demzufolge Unternehmen au&szlig;erhalb des Finanzsektors ebenfalls bestimmte Melde- und Sorgfaltspflichten beachten m&uuml;ssen. F&uuml;r die Wirtschaft h&auml;tte es aber noch schlimmer kommen k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nIm Internet zahlen, ohne seine Identit&auml;t oder Bankverbindung preisgeben zu m&uuml;ssen &ndash; bislang war das kaum ein Problem durch so genanntes E-Geld: Prepaid-Karten, wie sie etwa in Superm&auml;rkten, Kiosken oder Tankstellen verkauft werden. Rund 850 Millionen Euro wurden im letzten Jahr in Deutschland mit solchen Geldkarten umgesetzt, vor allem f&uuml;r Geb&uuml;hren von Online-Spielen oder auch bei Bestellungen in Online-Shops.<br>\nWer k&uuml;nftig Geldkarten im Wert von &uuml;ber 100 Euro kaufen will, sollte den Personalausweis nicht vergessen. Und sich darauf einstellen, dass der H&auml;ndler pers&ouml;nliche Daten wie Name, Geburtsdatum und Anschrift erfasst und f&uuml;r die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre aufbewahrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/deutschland\/0,2828,804101,00.html\">Manager Magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Propaganda findet auch im Kopf statt<\/strong><br>\n&Ouml;sterreichs Jugendliche halten Arme f&uuml;r faul, finden, dass es zu viele Migranten im Land gibt und glauben an das Leistungsprinzip. Das ergibt eine aktuelle Studie aus Wien, die im Land f&uuml;r Aufmerksamkeit sorgt.<br>\nEs gibt sch&ouml;nere Geburtstagsgeschenke. Zum zehnj&auml;hrigen Bestehen des Instituts f&uuml;r Jugendkulturforschung erhoben die dortigen Expertinnen und Experten, wie &Ouml;sterreichs und speziell Wiens Jugendliche ticken. Kurz gesagt: Die 400 Befragten haben die Existenz&auml;ngste der Wirtschaftskrise, das neoliberale Leistungsprinzip und die seit Jahren anhaltende xenophobe Propaganda der Rechtsparteien verinnerlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/node\/12517\">Humanistischer Pressedienst<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Brandserie: Recherche bringt Beh&ouml;rden in Zugzwang<\/strong><br>\nIn Punkto Rechtsextremismus h&auml;tte Bundespr&auml;sident Christian Wulff ruhig mal eine Ruck-Rede halten k&ouml;nnen. Vielleicht h&auml;tte das auch einem Journalisten im V&ouml;lklingen den R&uuml;cken gest&auml;rkt. Der Ort gilt als Hochburg der NPD im Saarland. Dort war der Journalist mit seinen Recherchen zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Doch die Beh&ouml;rden wollten davon nichts wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/medien_politik_wirtschaft\/rechtsextremismus159.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Anna-Lena eins, Justin drei<\/strong><br>\nDie Carlottas und Leonhards gehen h&auml;ufiger aufs Gymnasium als die Kevins und Jennifers. Das ist seit der ersten Pisastudie bekannt. Wenn sich die soziale Herkunft nun nicht mehr auf die schulische Leistung auswirkte, dann w&uuml;rde der Anteil der Arbeiterkinder an Gymnasiasten auf einen Schlag von derzeit knapp 20 auf &uuml;ber 30 Prozent steigen. Das haben Wissenschaftler neu ausgerechnet, als sie auf Basis vorhandener Daten aus Deutschland und der Schweiz untersuchten, wie stark die Herkunft der Kinder auf die Benotung und den &Uuml;bergang an eine Oberschule durchschl&auml;gt. &ldquo;Wir haben einen signifikanten Effekt der Herkunft auf die Leistung festgestellt&rdquo;, sagte Kai Maaz, Professor an der Universit&auml;t Potsdam. Er ist einer der Autoren der Studie, die im Aufrag der Vodafone-Stiftung durchgef&uuml;hrt und am Mittwoch vorgestellt wurde.<br>\nDie unterschiedlichen Schulleistungen von Kindern aus einfachen und gehobenen Verh&auml;ltnissen sind der Studie zufolge nur zur H&auml;lfte dadurch erkl&auml;rbar, dass Kinder aus sozial ung&uuml;nstigen Milieus zu Hause weniger gef&ouml;rdert werden oder schlechtere Arbeitsbedingungen haben. Zu 25 Prozent liegen die Ursachen in der Schule, n&auml;mlich bei der Zensurengebung durch die Lehrer. &ldquo;Kinder aus Akademikerfamilien bekommen trotz gleicher Leistung in schriftlichen Tests bessere Noten&rdquo;, sagte Maaz. Auff&auml;llig dabei: Ob Sch&uuml;ler aus Einwandererfamilien stammen, ist nicht entscheidend. Wichtig sind vielmehr die soziale Stellung der Eltern, ihre Ausbildung sowie der Stellenwert von Bildung &ndash; ausgedr&uuml;ckt in B&uuml;cherbesitz. Die Noten sind wiederum das entscheidende Kriterium daf&uuml;r, auf welche Schulart ein Kind nach der vierten oder sechsten Klasse geht. Dass Lehrer hier auch herkunftsabh&auml;ngig entscheiden, bestreitet selbst Marianne Demmer, Schulexpertin der Lehrergewerkschaft GEW, nicht<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.vodafone-stiftung.de\/presseinfomodul\/detail\/153.html\">Vodafone-Stiftung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.vodafone-stiftung.de\/scripts\/getdata.php?DOWNLOAD=YES&amp;id=16204\">Vodafone-Stiftung (Download) [PDF &ndash; 728 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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