{"id":116396,"date":"2024-06-09T14:00:18","date_gmt":"2024-06-09T12:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116396"},"modified":"2024-06-08T04:33:48","modified_gmt":"2024-06-08T02:33:48","slug":"ermutigendes-signal-aus-bruessel-in-puncto-menschenrechte-in-den-philippinen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116396","title":{"rendered":"Ermutigendes Signal aus Br\u00fcssel in puncto Menschenrechte in den Philippinen"},"content":{"rendered":"<p>Das <em>Internationale Volkstribunal (International People&rsquo;s Tribunal &ndash; kurz: IPT)<\/em> hat am 18. Mai Pr&auml;sident Ferdinand Marcos Jr., Ex-Pr&auml;sident Rodrigo R. Duterte, die Regierung der Republik der Philippinen und die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika unter Pr&auml;sident Joseph R. Biden wegen Kriegsverbrechen gegen das philippinische Volk und Verst&ouml;&szlig;en gegen das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht f&uuml;r schuldig befunden. F&uuml;r die Hinterbliebenen der Opfer infolge eines unter der Pr&auml;sidentschaft Dutertes (2016 bis 2022) gnadenlosen &bdquo;Antidrogen-Krieges&ldquo; und allgegenw&auml;rtigen <em>&bdquo;red-tagging&ldquo;,<\/em> des staatsterroristischen Vorgehens gegen alle\/s vermeintlich Linke\/n unter Dutertes Nachfolger Marcos Jr. eine gewisse Genugtuung. Immerhin tr&auml;gt das IPT-Verdikt dazu bei, den politischen und diplomatischen Druck in internationalen Institutionen und Organisationen auf die Angeklagten zu erh&ouml;hen. F&uuml;r die <em>NachDenkSeiten<\/em> nahm <strong>Rainer Werning<\/strong> als Beobachter an dem vom 17. bis 18. Mai in Br&uuml;ssel abgehaltenen IPT teil.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Counterinsurgency mit Tradition<\/strong><\/p><p>Der Schuldspruch wurde von etwa 300 Beobachtern in Br&uuml;ssel begr&uuml;&szlig;t, die w&auml;hrend der zweit&auml;gigen Verhandlung des IPT die Forderungen von Sachverst&auml;ndigen, direkten Opfern und Familienangeh&ouml;rigen verstorbener Opfer der von den USA massiv milit&auml;risch gesteuerten und materiell unterst&uuml;tzten <em>Counterinsurgency <\/em>(Aufstandsbek&auml;mpfung) gem&auml;&szlig; dem entsprechenden <em>U.S. Government Guide 2009<\/em> in den Philippinen h&ouml;rten. Seit der Jahreswende 1968\/69 f&uuml;hrt in dem s&uuml;dostasiatischen Inselstaat die von der <em>Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP)<\/em> befehligte Guerillaorganisation in Gestalt der <em>Neuen Volksarmee (NPA)<\/em> Krieg gegen die Zentralregierung in Manila. Und jede seitdem amtierende philippinische Regierung hatte erkl&auml;rt, diesen Krieg f&uuml;r sich zu entscheiden und den Rebellen das R&uuml;ckgrat zu brechen. Das allerdings ist bis heute nicht geschehen, sodass die Philippinen das einzige Land in der Region sind, in dem noch immer ein &bdquo;kommunistischer Aufruhr&ldquo; herrscht.<\/p><p><strong>Exkurs: Vom St&auml;ndigen Tribunal der V&ouml;lker zum Internationalen Volkstribunal<\/strong><\/p><p>Das <em>St&auml;ndige Tribunal der V&ouml;lker (Permanent Peoples&rsquo; Tribunal, PPT)<\/em> ist eine internationale Einrichtung, die unabh&auml;ngig von staatlichen Instanzen besteht. Es untersucht F&auml;lle von Menschenrechtsverletzungen und Verst&ouml;&szlig;e gegen die Rechte von V&ouml;lkern. Gegr&uuml;ndet wurde das PPT im Juni 1979 im italienischen Bologna, wo es heute sein Sekretariat unterh&auml;lt. Zu den Gr&uuml;nderpersonen z&auml;hlten international renommierte Rechtsexperten, Schriftsteller, Kulturschaffende und herausragende politische Aktivisten aus 31 L&auml;ndern &ndash; darunter f&uuml;nf Nobelpreistr&auml;ger. Die Anf&auml;nge des PPT reichen in die 1960er-Jahre zur&uuml;ck, als die <em>Bertrand-Russell-Tribunale <\/em>zu Vietnam (1966-67) und den Milit&auml;rdiktaturen in Lateinamerika (1974-1976) tagten. Der international renommierte Mathematiker und Philosoph Bertrand Russell hatte im Jahre 1950 f&uuml;r sein Werk <em>&bdquo;Formen der Macht&ldquo;<\/em> den Nobelpreis f&uuml;r Literatur erhalten.<\/p><p>Die Bedeutung der (juristisch nicht einklagbaren) Entscheidungen des PPT basiert auf seinem moralischen Gewicht sowie der Anerkennung und Glaubw&uuml;rdigkeit, die das Tribunal in den Augen von UN-Organisationen genie&szlig;t. Bereits im zweiten Jahr seines Bestehens fand 1980 die 1. Philippinen-Sitzung des PPT im belgischen Antwerpen statt. Damals ging es um Klagen seitens der <em>Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDFP),<\/em> einem aus &uuml;ber einem Dutzend revolution&auml;rer Organisationen bestehenden politischen Untergrundb&uuml;ndnis, und der <em>Moro Nationalen Befreiungsfront (MNLF)<\/em> gegen die herrschende Diktatur von Ferdinand E. Marcos Sr., dem Vater des amtierenden Pr&auml;sidenten.<\/p><p>Auf Dr&auml;ngen philippinischer Menschen- und B&uuml;rgerrechtsorganisationen fand vom 21. bis 25. M&auml;rz 2007 im niederl&auml;ndischen Den Haag die 2. Philippinen-Sitzung des PPT statt. Die Kl&auml;ger wiesen vor allem auf die Vielzahl au&szlig;ergerichtlicher Hinrichtungen, Massaker unter Zivilisten und das &bdquo;Verschwindenlassen&ldquo; politisch missliebiger Personen hin, die seit dem Amtsantritt von Pr&auml;sidentin Gloria Macapagal-Arroyo (2001) stattfanden und unges&uuml;hnt blieben. Die siebenk&ouml;pfige Jury aus Japan, Kolumbien, Malaysia, Norwegen, Italien, den Niederlanden und Belgien kam einstimmig zu folgendem Urteilsspruch, den der Juryvorsitzende, der emeritierte Sozialwissenschaftler und Theologe Francois Houtart, vortrug:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die F&uuml;lle des eingereichten Beweismaterials und die umfassende schriftliche wie m&uuml;ndliche Dokumentation von Zeugen und Expertenberichten, die der Jury zug&auml;nglich gemacht wurden, hat das Tribunal zu dem Urteil veranlasst, Gloria Macapagal-Arroyo und George Walker Bush sowie ihre Regierungen in allen drei Punkten schuldig zu sprechen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>grobe und systematische Verletzungen der b&uuml;rgerlichen und politischen Rechte, au&szlig;ergerichtliche Hinrichtungen, Entf&uuml;hrungen und Verschwindenlassen, Massaker und Folter:<\/em><\/li>\n<li><em>grobe und systematische Verletzung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte des philippinischen Volkes sowie<\/em><\/li>\n<li><em>grobe und systematische Verletzung des Rechts auf Selbstbestimmung und Befreiung.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die philippinischen Streitkr&auml;fte sind ein struktureller Bestandteil und bilden ein entscheidendes Instrument bei der Durchsetzung der Politik des &sbquo;Krieges gegen den Terror&lsquo;. Das PPT wendet sich entschieden dagegen und findet es unangemessen, dass die Regierung der Philippinen einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat innehat. Das PPT wird sehr genau verfolgen, ob die Sicherheit jener Personen gew&auml;hrleistet ist, die so mutig waren, als Zeugen aufzutreten und den Juroren des Tribunals bei ihrer Wahrheitsfindung behilflich zu sein. Sollte auch nur einer dieser Personen etwas zusto&szlig;en, wird daf&uuml;r einzig und allein die Regierung der Philippinen verantwortlich sein.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>&bdquo;<strong>Wir wollen, dass das Muster der T&ouml;tungen, Entf&uuml;hrungen und vorget&auml;uschten Kapitulationen aufh&ouml;rt&ldquo;<\/strong><\/p><p>In seinem zehnseitigen Verdikt, das am 18. Mai von der internationalen Jury unter Leitung von Prof. Lennox Hinds, u.a. ehemaliger Rechtsberater von Nelson Mandela, unterzeichnet wurde, konstatierte das Tribunal <em>&bdquo;einen stetigen Anstieg der F&auml;lle von Entf&uuml;hrung und gewaltsamem Verschwindenlassen, die von Kr&auml;ften der Regierung der Republik der Philippinen gegen Aktivisten begangen wurden&rdquo;.<\/em><\/p><p>Unter den zahlreichen Zeugen, die in Br&uuml;ssel entweder pers&ouml;nlich erschienen waren oder in den Philippinen ihre Aussagen per Videobotschaft &uuml;bermittelt hatten, befand sich auch Jonila Castro. Die junge Frau ist Umweltaktivistin und Mitglied von <em>AKAP KA Manila Bay Kalikasan People&rsquo;s Network for the Environment.<\/em> F&uuml;r diese Organisation ist sie mitverantwortlich f&uuml;r Kampagnen zur Verteidigung der Umwelt und der Rechte von marginalisierten Gemeinschaften, die von Landraub, Bergbauprojekten sowie Megastaud&auml;mmen betroffen sind. Sie berichtete &uuml;ber die Brutalit&auml;t der staatlichen philippinischen Sicherheitskr&auml;fte, und wie sie zusammen mit ihrer Kollegin Jhed Tamano im vergangenen Jahr 17 Tage lang vom Milit&auml;r entf&uuml;hrt und psychologisch gefoltert worden war. Als sie w&auml;hrend einer vom Milit&auml;r anberaumten Pressekonferenz als &bdquo;&uuml;bergelaufene Rebellin&ldquo; vorgef&uuml;hrt werden sollte, besa&szlig; sie den Mut, dies vor laufenden Kameras zu dementieren und erkl&auml;rte, vielmehr vom Milit&auml;r entf&uuml;hrt worden zu sein! In Br&uuml;ssel betonte sie:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wir wollen, dass das Muster der T&ouml;tungen, Entf&uuml;hrungen und vorget&auml;uschten Kapitulationen aufh&ouml;rt &ndash; wir wollen, dass die Regierung aufh&ouml;rt, Aktivisten mit K&auml;mpfern gleichzusetzen, und dass alle vermissten Aktivisten auftauchen. Wir fordern, dass die staatlichen Kr&auml;fte zur Rechenschaft gezogen werden.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p>&bdquo;<em>Wir haben umfangreiche und zwingende Beweise f&uuml;r weit verbreitete au&szlig;ergerichtliche T&ouml;tungen, Massaker an der Zivilbev&ouml;lkerung, das Verschwindenlassen von Personen, wahllose Bombardierungen und andere schwere Verst&ouml;&szlig;e gegen das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht gefunden. Die Gr&auml;ueltaten und die volksfeindliche Politik und Handlungen von Herrn Duterte scheinen sich unter der derzeitigen Regierung Marcos Jr. fortzusetzen und zu intensivieren&rdquo;, <\/em>erkl&auml;rte S&eacute;verine de Laveleye, Mitglied des belgischen Parlaments und IPT-Jurorin, vor der Verk&uuml;ndung des Verdikts.\n<\/p><\/blockquote><p>Zur weiteren Begr&uuml;ndung des Schuldspruchs erkl&auml;rte Frau Laveleye:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Unsere Entscheidung beruht auf einer umfassenden Pr&uuml;fung der vorgelegten Beweise. Die Aussagen der Zeugen, von denen viele ungeheuren Mut bewiesen haben, indem sie an die &Ouml;ffentlichkeit traten, haben entscheidend dazu beigetragen, unser Verst&auml;ndnis f&uuml;r die systematischen Missbr&auml;uche zu sch&auml;rfen, die unter diesen Regimen mit stillschweigender Unterst&uuml;tzung der USA begangen wurden.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Vernichtendes Verdikt auf ganzer Linie<\/strong><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die Angeklagten in diesem Fall wurden ordnungsgem&auml;&szlig; benachrichtigt, haben nicht geantwortet und keine Zeugen benannt, sodass davon ausgegangen wird, dass sie auf ihre Rechte verzichtet haben&rdquo;, <\/em>erkl&auml;rte Prof. Lennox Hinds, bevor er die Geschworenen zur Urteilsberatung zusammenrief:<em> <\/em>&bdquo;<em>Die vorgelegten Beweise waren glaubw&uuml;rdig und stimmig&rdquo;, <\/em>sagte Hinds, da die Zeugen berichteten, dass sie in den Philippinen nicht in der Lage waren, Gerechtigkeit zu erlangen, weil die Regierung der Republik der Philippinen Gerichtsverfahren vernachl&auml;ssigte oder die Regierungsbeh&ouml;rden selbst sie schikanierten und einsch&uuml;chterten.\n<\/p><\/blockquote><p>In Bezug auf Kombattanten der Guerillaorganisation der <em>Neuen Volksarmee (NPA)<\/em> und die Hinrichtung von <em>Hors de Combat<\/em>[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] wurde im abschlie&szlig;enden Urteil festgestellt, dass das Milit&auml;r der Regierung der Philippinen wiederholt gegen die Kriegsregeln der Genfer Konvention verst&ouml;&szlig;t, wobei der j&uuml;ngste Fall der NPA-K&auml;mpferin Hannah Cesista angef&uuml;hrt wurde. Cesista hatte sich zusammen mit vier anderen NPA-K&auml;mpfern dem 47. Infanteriebataillon ergeben, um zivile Kinder in der N&auml;he zu sch&uuml;tzen, und wurde anschlie&szlig;end ohne Gerichtsverfahren hingerichtet. Cesista wurde gezwungen, sich im Schlamm zu w&auml;lzen, bevor sie aus n&auml;chster N&auml;he erschossen wurde, w&auml;hrend ihre Kollegen entkleidet und vor den Augen der Dorfbewohner der Provinz Bohol hingerichtet wurden.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Dies sind eklatante Verst&ouml;&szlig;e gegen die grundlegendsten Regeln des Krieges [&hellip;] abgesehen davon, dass es sich um Kriegsverbrechen handelt, stellen diese Handlungen der AFP (Streitkr&auml;fte der Philippinen &ndash; RW) eine v&ouml;llige Missachtung der Grunds&auml;tze der Menschlichkeit dar und verdienen die sch&auml;rfste Verurteilung durch dieses Tribunal&rdquo;, <\/em>erkl&auml;rte das Jurymitglied Julen Arzuaga Gumuzio, Mitglied des baskischen Parlaments und der Europ&auml;ischen Vereinigung demokratischer Juristen.<\/p>\n<p>&bdquo;<em>F&uuml;r die Angeklagten ist dieses Urteil eine feierliche Erinnerung daran, dass die internationale Gemeinschaft sie beobachtet und diejenigen zur Rechenschaft ziehen wird, die Menschenrechtsverletzungen und Verst&ouml;&szlig;e gegen die internationalen Kriegsgesetze begehen oder dulden&rdquo;, <\/em>mahnte seine Kollegin Laveleye in ihrer Erkl&auml;rung zum Urteil.<\/p>\n<p>&bdquo;<em>Wir fordern Sie auf, den Stimmen Ihres Volkes Geh&ouml;r zu schenken, die Grunds&auml;tze der Gerechtigkeit und der Menschenrechte zu wahren und unverz&uuml;glich Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um die ans Licht gebrachten Missst&auml;nde und Verst&ouml;&szlig;e zu beseitigen&rdquo;, <\/em>so Laveleye abschlie&szlig;end.\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Epilog<\/strong><\/p><p>Bis heute sind die Philippinen einer der gef&auml;hrlichsten Orte f&uuml;r Umweltaktivisten, investigative Journalisten und Menschenrechtsverteidiger. Gegen sie und andere von der Regierung in Manila als missliebig eingestufte Kritiker und Gegner geht das Regime unerbittlich vor. Dabei st&uuml;tzt es sich u.a. auf den <em>&bdquo;Anti Terror Act&ldquo;<\/em> aus dem Jahre 2020 und die ber&uuml;chtigte <em>Nationale Taskforce zur Beendigung lokaler kommunistischer bewaffneter Konflikte (NTF-ELCAC)<\/em>. Demnach wird zwischen NPA-Kombattanten und Nicht-Kombattanten keinerlei Unterscheidung getroffen!<\/p><p>Was schlie&szlig;lich das philippinische Justizsystem in besonderer Weise auszeichnet, ist seine hohe Elastizit&auml;t &ndash; harsch und schnell landen Menschen aus den Unterschichten und Marginalisierte hinter Gittern, w&auml;hrend den M&auml;chtigen und Reichen vielf&auml;ltige Mittel zur Verf&uuml;gung stehen, letztlich mit Glac&eacute;handschuhen angepackt zu werden und eine &bdquo;Kultur der Straffreiheit&ldquo; auszukosten.<\/p><p>Man darf gespannt sein, ob der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag seine Ermittlungen gegen Ex-Pr&auml;sident Duterte forciert, dem von philippinischen und internationalen Menschenrechtsorganisationen immerhin vorgeworfen wird, f&uuml;r den Tod von bis zu 30.000 Menschen infolge seines drakonischen &bdquo;Antidrogen-Krieges&ldquo; verantwortlich zu sein.<\/p><p><em><strong>Anmerkung &amp; Links zum Thema<\/strong><\/em><\/p><p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <em>Hors de combat<\/em> ist ein international &uuml;blicher franz&ouml;sischsprachiger Begriff aus dem diplomatischen, milit&auml;rischen und juristischen Sprachgebrauch, der w&ouml;rtlich &uuml;bersetzt &bdquo;kampfunf&auml;hig&ldquo; oder &bdquo;au&szlig;er Gefecht (gesetzt)&ldquo;, mithin <em>Kampfunf&auml;higkeit<\/em> bedeutet.<\/p><p>IPT2024 | International Peoples Tribunal * <a href=\"https:\/\/peoplestribunal.net\/\">peoplestribunal.net\/<\/a><\/p><p>Full Verdict of the International People&rsquo;s Tribunal 2024 &ndash; May 18, 2024 &ndash; YouTube * <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3TBuKSOfZb0\">youtube.com\/watch?v=3TBuKSOfZb0<\/a><\/p><p><a href=\"https:\/\/ichrp.net\/international-peoples-tribunal-us-marcos-duterte-guilty-of-massive-war-crimes\/\">ichrp.net\/international-peoples-tribunal-us-marcos-duterte-guilty-of-massive-war-crimes\/<\/a><\/p><p><a href=\"https:\/\/paxchristiusa.org\/2024\/05\/22\/pax-christi-usa-supports-international-peoples-tribunal\/\">paxchristiusa.org\/2024\/05\/22\/pax-christi-usa-supports-international-peoples-tribunal\/<\/a><\/p><p><a href=\"https:\/\/springmag.ca\/the-rise-of-peoples-tribunals-and-their-importance-for-national-liberation-movements\">springmag.ca\/the-rise-of-peoples-tribunals-and-their-importance-for-national-liberation-movements<\/a><\/p><p><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/20240602-US-Government-Counterinsurgency-2009.pdf\">U.S. Government Counterinsurgency Guide 2009 (PDF)<\/a><\/em><\/p><p><small>Titelbild: em_concepts\/shuttestock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das <em>Internationale Volkstribunal (International People&rsquo;s Tribunal &ndash; kurz: IPT)<\/em> hat am 18. Mai Pr&auml;sident Ferdinand Marcos Jr., Ex-Pr&auml;sident Rodrigo R. Duterte, die Regierung der Republik der Philippinen und die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika unter Pr&auml;sident Joseph R. 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