{"id":116406,"date":"2024-06-08T11:00:47","date_gmt":"2024-06-08T09:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116406"},"modified":"2024-06-07T18:49:44","modified_gmt":"2024-06-07T16:49:44","slug":"leserbriefe-zu-echte-liebe-fuer-blutiges-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116406","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eEchte Liebe f\u00fcr blutiges Geld\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Jens Berger thematisiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115898\">in diesem Beitrag<\/a> einen Bericht des <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/ruestung-rheinmetall-wird-sponsor-von-borussia-dortmund\/100040621.html\">Handelsblattes<\/a>. Demnach habe Borussia Dortmund f&uuml;r die n&auml;chste Saison den R&uuml;stungskonzern Rheinmetall als Sponsor gewinnen k&ouml;nnen. Den BVB-Entscheidern gehe es nicht um Debatten &uuml;ber eine &bdquo;neue Normalit&auml;t&ldquo;, sondern ganz profan ums Geld. Jeder, der noch seinen Verstand beisammen habe und &uuml;ber Anstand verf&uuml;ge, solle &bdquo;dem BVB und seinen Entscheidern klar zeigen, was er von dieser neuen BVB-Normalit&auml;t h&auml;lt &ndash; n&auml;mlich nichts&ldquo;. Zahlreiche Leserinnen und Leser haben uns hierzu interessante E-Mails geschickt. Danke daf&uuml;r. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wer jetzt immer noch Borussia-Dortmund-Fan ist, sollte entweder schleunigst gegen diese Schande (offensiver R&uuml;stungskonzern als Sponsor) aufbegehren (Wirksame Protestformen w&uuml;rde es ja genug geben) oder sein Fandasein f&uuml;r diese Mannschaft an den Nagel h&auml;ngen.<\/p><p>Dasselbe gilt nat&uuml;rlich f&uuml;r die Dortmunder Fu&szlig;ballspieler.<\/p><p>Da ich aber Fu&szlig;ballfans und Fu&szlig;ballspieler von Westvereinen der ersten Fu&szlig;ball-Bundesliga mit in die h&ouml;chste Schlafwandler*innen-Kategorie einordne, wird es wohl ein Wunschdenken bleiben.<\/p><p>Elian Binner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>wenn ich solche Sachen lese, geht mir eigentlich nur eine Frage durch den Kopf: &ldquo;Wie kann man in dieser Welt nicht zum Zyniker werden, au&szlig;er man hat bereits seine Menschlichkeit gewinnbringend an den H&ouml;chstbietenden verkauft ?&rdquo;<\/p><p>mfg<br>\nRonny Dietzsch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>Fu&szlig;ball, f&uuml;r viele die sch&ouml;nste Nebensache der Welt.<\/p><p>Ein Sport, der verbindet , Begeisterung schafft und den grauen Alltag f&uuml;r kurze Zeit vergessen macht. Er schafft ein ,, WIR Gef&uuml;hl &ldquo;, egal ob als Mannschaft oder National. Sport soll und kann in friedlicher Weise Menschen verbinden, von den Betonk&ouml;pfen und Randalierern einmal abgesehen. Ohne den erhobenen Zeigefinger zu zeigen, aber ein Waffenproduzent als Sportsponsor? Wie abgebildet, in einer m&ouml;glichen Werbeaktion, gar ein Panzer in den Vereinsfarben vor dem Stadion? Keine Sorge, es wird die wenigsten in Aufregung versetzen, eher das Gegenteil d&uuml;rfte der Fall sein. Das Alibi hierzu liefern schon seit Monaten, die Mehrzahl unserer Politiker und die g&auml;ngigen Volksmedien, in allen Versionen. Gute Waffen, f&uuml;r gute Menschen und gute Zwecke. Das mit diesen Waffen get&ouml;tet, verletzt, zerst&ouml;rt und uns&auml;gliches Leid begangen wird, bleibt ausgeblendet.<\/p><p>Menschenw&uuml;rde und Moral braucht es da nicht. Und sollte sich bei einigen Fans doch einmal das Gewissen melden, gibt es halt eben eine Bockwurst und ein Bier mehr.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas St&ouml;be<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag<\/p><p>Ja , eine unmenschliche Welt haben wir uns da angelacht . Nicht f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung, sondern nur um den Profit .<\/p><p>Fussball ist da keine Ausnahme .Wenn die Mannschaft ein Jahr ihr Sal&auml;r f&uuml;r einen Panzer f&uuml;r die Ukraine sammeln w&uuml;rde w&auml;re das auch keine &Uuml;berraschung . Daf&uuml;r k&ouml;nnte man in Afrika 1000 D&ouml;rfer jahrelang mit Nahrung versorgen .<\/p><p>Korrupte Politiker die in 2 Jahren die Klimaprobleme l&ouml;sen wollen , was &nbsp;aber vor 50 Jahren von den Klima-Spezialisten schon angemahnt wurde , ohne Erfolg . &nbsp;<\/p><p>Die gleichen Politiker bewilligen aber den R&uuml;stungs-Konzernen Milliarden um in andern L&auml;ndern zu t&ouml;ten und zerst&ouml;ren .<\/p><p>Die gleichen Politiker die monatlich ein Gehalt bekommen ( ohne Pr&auml;mien , trotz der Zerst&ouml;rung der Industrie ) , wof&uuml;r Arbeiter mindestens 8 bis 10 Monate arbeiten m&uuml;ssen .<\/p><p>Die gleichen Politiker die einen grossen Krieg bef&uuml;rworten wo dann die ganze gr&uuml;ne, gesunde Welt mit A-Waffen wieder zerst&ouml;rt wird . Wichtig ist nur, &nbsp;dass die Gesch&auml;fte laufen ! Der &laquo; Beruf &laquo; Politiker ist zum Schimpfwort geworden , nicht ohne Grund .<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;sse&nbsp; J.Blumer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Jens Berger,<\/p><p>da liegt der BVB doch voll im (Kriegs)Trend &ndash; und im Trend liegen ist ja wohl immer noch das wichtigste!<\/p><p>Mir bleibt nur zu sagen &ldquo;Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen m&ouml;chte&rdquo; (Max Liebermann).<\/p><p>Ich hoffe der BVB verliert das Championsleague Endspiel gegen Real Madrid (Sponsor: Fluggesellschaft) &ndash; ich dr&uuml;ck die Daumen!<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich habe das Meine schon heute Morgen nach einem Blick in die Ruhr-Nachrichten getan. Die Dauerkarte habe ich schon ewig. Aber es reicht mir jetzt. Erst &bdquo;2G&ldquo; im Stadion, dann die vorbehaltlose Unterst&uuml;tzung der Faschos in der Ukraine und jetzt das.<\/p><p>Danke auch f&uuml;r Ihren Beitrag, den ich jetzt erst gelesen habe.<\/p><p>Das ging heute raus:<\/p><p>K&uuml;ndigung der Dauerkarte<br>\nKundennummer: XXXXXXX<\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>hiermit k&uuml;ndige ich meine Dauerkarte mit der angegebenen Kundennummer fristgerecht zum n&auml;chstm&ouml;glichen Zeitpunkt, hilfsweise zum n&auml;chstm&ouml;glichen Zeitpunkt. Bitte senden Sie mir eine schriftliche Best&auml;tigung der K&uuml;ndigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes.<\/p><p>Ich m&ouml;chte Ihnen meine Gr&uuml;nde nicht vorenthalten. Eine Zusammenarbeit mit Rheinmetall ist inakzeptabel.<\/p><p>Auch die &bdquo;Zeitenwende&ldquo; und die mediale und politische Kriegsert&uuml;chtigung der Bev&ouml;lkerung rechtfertigen diese Zusammenarbeit nicht.<\/p><p>Wissen Sie, wieviel Blut an diesem Konzern klebt. Wissen Sie, wem der Konzern alles Waffen verkauft und verkauft hat? Der Konzern ist kein Friedensaktivist, sondern ein H&auml;ndler des Todes.<\/p><p>Das passt nicht zum Sport, zu einem Arbeiterverein, der &bdquo;echte Liebe&ldquo; leben m&ouml;chte.<\/p><p>Das wird dem internationalen Image des BVB schweren Schaden zuf&uuml;gen. Zurecht.<\/p><p>Hochachtungsvoll<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nCh. R&ouml;ntgen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen Artikel, mit dem Sie wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Die Heuchelei der Kapitalisten wird immer unertr&auml;glicher. Sollen sie doch zugeben, dass es ihnen ausschlie&szlig;lich nur um Geld (und nat&uuml;rlich Macht!) geht und das nicht unter scheinheiligen M&auml;ntelchen wie &ldquo;Grundwertekodex&rdquo; verstecken! Ich bin dar&uuml;ber genauso w&uuml;tend wie Sie offensichtlich auch!<\/p><p>Machen Sie weiter! Ich schlie&szlig;e mich aus vollem Herzen dem Statement von Christian M&uuml;ller von GlobalBridge an:<\/p><p>&ldquo;G&auml;be es Jens Berger nicht, man m&uuml;sste ihn erfinden!&rdquo;<\/p><p><a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-reichen-werden-reicher-die-armen-aermer-endlich-ist-dieses-unendlich-wichtige-thema-wieder-auf-dem-tisch\/\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">globalbridge.ch\/die-reichen-werden-reicher-die-armen-aermer-endlich-ist-dieses-unendlich-wichtige-thema-wieder-auf-dem-tisch\/<\/a><\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHeinz Kreuzhuber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe mich nach sechs Jahrzehnten langer treuer, manchmal fast fanatischer Anh&auml;ngerschaft von meinem geliebten BVB getrennt. Das geht zu weit! Ich habe es anf&auml;nglich f&uuml;r einen schlechten Scherz gehalten, bis mir klar wurde, da&szlig; die unertr&auml;glichen Ver&auml;nderungen vom &ldquo;nie wieder Krieg, ausgehend von Deutschland&ldquo; hin zur &bdquo;kriegst&uuml;chtigen Normalit&auml;t&ldquo; auch im Spitzenfu&szlig;ball angekommen sind. Daniele Ganser erz&auml;hlt in seinen Vortr&auml;gen schonmal, da&szlig; er TV nur wegen der Champions League anschaut. Mir ging es genauso. Jetzt zerst&ouml;ren sie das auch noch! Ich habe folgende Mail an den Verein geschickt:<\/p><p>&bdquo;Hiermit k&uuml;ndige ich meine Jahrzehnte w&auml;hrende Anh&auml;ngerschaft zum BVB. Grund ist die Ver&ouml;ffentlichung der Zusammenarbeit mit dem R&uuml;stungskonzern Rheinmetall. Nicht nur, da&szlig; Rheinmetall ein &uuml;bler Profiteur der uns&auml;glichen Kriege weltweit heutzutage ist, nein, sein m&ouml;rderisches Gesch&auml;ft geht zur&uuml;ck bis tief in die Nazizeit. Einer der fr&uuml;heren Besitzer, die Familie R&ouml;chling, war wesentlich beteiligt an der Verschleppung von Zwangsarbeitern aus den &bdquo;Ostgebieten&ldquo; &ndash; auch Hunderttausende Ukrainer. Sch&auml;men Sie sich &ndash; Ihnen fehlt jede notwendige moralische Kompetenz zu einer F&uuml;hrungsrolle im Sport.&ldquo;<\/p><p>Ich habe in meiner ersten Emp&ouml;rung in der Originalmail noch angeh&auml;ngt, da&szlig; ich mir jetzt schon w&uuml;nsche, da&szlig; sie am Samstag von Real Madrid &bdquo;richtig eins auf ihr gro&szlig;es Maul bekommen&ldquo;. Das war &uuml;bertrieben. Ich werde mir nat&uuml;rlich das Champions League Finale am Samstag anschauen, mich aber nicht mehr &uuml;ber einen Sieg des BVB freuen. Sehr schade!<\/p><p>Mit freundliche Gr&uuml;&szlig;en<br>\nChristoph Gottschalk<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>zu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115898\">&ldquo;Echte Liebe&rdquo; f&uuml;r blutiges Geld<\/a><\/p><p>Wie auch immer &lsquo;Geld zu machen&rsquo;, &lsquo;f&uuml;r den BVB&rsquo; (und damit auch f&uuml;r sich, weniger f&uuml;r die Aktion&auml;re), war und ist Watzkes Bestreben seit eh und je. Sein j&uuml;ngster &lsquo;Coup&rsquo; und sein Geschw&auml;tz dazu &ndash; unertr&auml;glich.<\/p><p>Dazu aber dann die bange Frage, ob Rheinmetall den BVB-Ultras aller Couleur vielleicht gar schwere Waffen liefert, um so die Choreo- und Pyrodarbietungen im wahrsten Sinne des Wortes zu befeuern und in eine ganz neue Dimension zu f&uuml;hren&hellip;<\/p><p>Sportlich-faire, friedliche Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Herbert Gerusch, Fu&szlig;ball-Experte<\/p><p>&hellip;und der Propaganda-WDR wei&szlig; dem auch noch gute Seiten abzugewinnen:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/rheinmetall-image-bvb-dortmund-sponsor-zeitenwende-100.html\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">wdr.de\/nachrichten\/rheinmetall-image-bvb-dortmund-sponsor-zeitenwende-100.html<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>BVB schlie&szlig;t Deal mit R&uuml;stungskonzern<\/p><p>Moralisch ganz verwerflich<\/p><p>Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des BVB sollte jetzt so konsequent sein und Norbert Dickel als Stadionsprecher entlassen. Geeigneter erscheint f&uuml;r diesen Job Marie Agnes Strack-Zimmermann, ihres Zeichen gl&uuml;hende Lobbyistin von Rheinmetall. Sie hat eine kr&auml;ftige Stimme, versteht es plattit&uuml;denhaft Halbwahrheiten zu verbreiten und sitzt demn&auml;chst f&uuml;r unsere R&uuml;stungsindustrie im EU Parlament. Strack-Zimmermann k&auml;mpft leidenschaftlich gemeinsam mit den Kriegstreibern Hofreiter, Roth oder Kiesewetter f&uuml;r immer mehr Waffen an die Ukraine und in sonstige Kriegsgebiete. An ihren H&auml;nden klebt Blut. Hauptsache der Profit von Rheinmetall stimmt.<\/p><p>Nein! Hans-Joachim Watzke &amp; Co., dieser Sponsor geht gar nicht! Sport ist V&ouml;lkerverst&auml;ndigung und soll das friedliche Zusammenleben f&ouml;rdern. Die Gesellschaft wird zurzeit sowieso schon extrem militarisiert. Da braucht ihr nicht noch einen draufsetzen und Panzer an der Bandenwerbung laufen lassen. Wer soll diese totbringenden Waffen denn kaufen? Die Fans etwa? Der Platzwart Heinrich Czerkus vom BVB wurde von den Nazis im April 1945 im Rombergpark ermordet. Sein Verbrechen war: &bdquo;Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!&ldquo; Ihm und Millionen von Opfern der Kriege sind wir es schuldig, diesen Wahnsinn des immer mehr Waffen und der Aufr&uuml;stung zu beenden. Wir sollten endlich Frieden zu stiften.<\/p><p>Norbert Weidlich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>schade, dass ich nicht Mitglied beim BVB bin. Denn dann k&ouml;nnte ich jetzt unter Protest austreten.<\/p><p>J&uuml;rgen Kunze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten<\/p><p>die moralische Emp&ouml;rung, die im Artikel von Jens Berger &uuml;ber die &bdquo;Partnerschaft&ldquo; BVB \/ Rheinmetall deutlich wird, verstehe ich gut; ihre Verurteilung greift meines Erachtens aber viel, viel zu kurz. Waffen t&ouml;ten immer &ndash; ob in &Auml;thiopien, Kamerun, Kongo, Mali\/ Burkina Faso Mosambik, Nigeria, Somalia Zentralafrikanische Republik, Myanmar, Pakistan, Afghanistan, &Auml;gypten (Sinai), Irak, Israel\/ Pal&auml;stina, Jemen, Syrien oder Russland\/ Ukraine (ich habe sicher noch einige vergessen).<\/p><p>Wenn die R&uuml;stungsindustrie mit all ihren bekannten Verflechtungen boykottiert w&uuml;rde, gebe es weltweit keinen Handel, keine Zusammenarbeit, keinen Austausch mehr. Dennoch sollte jede und jeder pr&uuml;fen, ob eine direkte\/indirekte Zusammenarbeit mit der R&uuml;stungsindustrie und ihren Zulieferfirmen (noch) vertretbar ist.<\/p><p>Sich aber als Unternehmen von einem potenten R&uuml;stungsunternehmen das an gegenw&auml;rtigen Kriegen Milliarden verdient, sponsern zu lassen, geht allerdings &ndash; nicht nur moralisch &ndash; gar nicht und wird m. E. zu Recht im Artikel von Jens Berger verurteilt.<\/p><p>Bei dieser moralischen Emp&ouml;rung bedaure ich jedoch die Geschichtsvergessenheit. Wer mit Unternehmen, die sich der Verbrechern gegen die Menschheit schuldig gemacht haben, zusammenarbeitet oder sich von ihnen sponsern l&auml;sst, ist nicht nur moralisch zu verurteilen:<\/p><p>Zwischen 1942 und 1945 gab es in D&uuml;sseldorf f&uuml;nf KZ-Au&szlig;enlager der Konzentrationslager Buchenwald und Sachsenhausen. Tausende KZ-H&auml;ftlinge wurden im Auftrag des R&uuml;stungsunternehmens Rheinmetall unter unmenschlichen Bedingungen als Zwangsarbeiter eingesetzt und get&ouml;tet. Rheinmetall war so direkt an der T&ouml;tung von Menschen und am Holocaust beteiligt.<\/p><p>Bezeichnend: Nach 1945 gab es keine juristische Aufarbeitung dieser Verbrechen.<\/p><p>Angesichts dieser Historie ist die Einlassung des Vereinsbosses Hans-Joachim Watzke, &bdquo;man wolle mit der Partnerschaft `Diskussionen ansto&szlig;en&acute; und `offen und direkt &uuml;ber die neue Normalit&auml;t reden&acute;, eine Verh&ouml;hnung der Opfer.<\/p><p>Meines Erachtens sollte bei diesem Diskurs viel mehr auf die historische Verantwortung hingewiesen werden.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHerbert Naumann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Der BVB Dortmund hat sich wieder einmal als &bdquo;Anlage-Objekt&ldquo; entpuppt.<\/p><p>Der b&ouml;rsennotierte Verein &ndash; der immer schon schon obskure Sponsoren hatte &ndash; hat nun den SV WERDER BREMEN mit seinem Hauptsponsor ( WIESENHOF \/ das &bdquo;H&uuml;hner-KZ&ldquo;) abgel&ouml;st.<\/p><p>WIESENHOF ist aber nicht mehr der Hauptsponsor von Werder Bremen,immerhin !<\/p><p>Nun aber hat Aki Witzke etwas unternommen, was dem Fass den Boden ausschl&auml;gt&nbsp; .&nbsp; .&nbsp; . !<\/p><p>Der BVB l&auml;sst sich von einem R&Uuml;STUNGSUNTERNEHMEN sponsern&nbsp; .&nbsp; .&nbsp; . Ei der Daus . . . .PENG !<\/p><p>Wie geschichtsvergessen sind die Bosse von Borussia Dortmund eigentlich ?<\/p><p>Oder wieviel Blutgeld ist der Fussball der gierigen Borussia wert ?<\/p><p>Grundwerte-Kodex&nbsp; . . .?&nbsp;<\/p><p>Darauf wird geschissen, wenn der Rubel rollen muss, nicht der Fussball.<\/p><p>Watzke und Co. m&uuml;ssen sich fragen lassen, was sie &uuml;berhaupt jemals etwas gegen Nazis und Rechte unternommen haben.<\/p><p>Au&szlig;er Standardphrasen ist aus der Oberen-Etage nie etwas gescheites gekommen !<\/p><p>Bereits am 01.09.2012 schrieb die TAZ damals :<\/p><p>MEISTER im WEGSCHAUEN.Reichlich sp&auml;t beginnt die Klubf&uuml;hrung von Borussia Dortmund gegen die rechte Unterwanderung der Fanszene vorzugehen. Der Staatsschutz war schneller.<\/p><p>Rechtsextremismus im Fu&szlig;ball<\/p><p>Das hartn&auml;ckige Nazi-Problem auf der BVB-S&uuml;dtrib&uuml;ne<\/p><p>SZ am 17. November 2016<\/p><p>FUSSBALL-KULTUR.Org fasste am 17.11.2016 zusammen:<\/p><p>Das hartn&auml;ckige Nazi-Problem bei Borussia Dortmund<\/p><p>Selbst die Bundeszentrale f&uuml;r Politische Bildung &ndash; selbst nicht der Weisheit Letzter Schluss &ndash; schrieb<\/p><p>am 02.06.2014:<\/p><p>Hartn&auml;ckige braune Flecken auf gelber Wand<\/p><p>Das Rechtsradikalismus,Rassismus,Homophobie und Antisemitismus im Fussball nicht neu sind, ist bekannt.<\/p><p>Aber das der BVB Borussia Dortmund sich nun dem Allgemeinen Trend eines &bdquo;Neue Rechten Geistes&ldquo; auf diese Art &amp; Weise annimmt stimmt sehr bedenklich.<\/p><p>Rheinmetall als R&uuml;stungskonzern macht &bdquo;Bomben-Gesch&auml;fte&ldquo; und der BVB glaubt, als&nbsp; Fussball-Verein ist es egal, woher die &bdquo;Kohle&ldquo; kommt, Hauptsache das Gesch&auml;ft ist ein Volltreffer !<\/p><p>Ja, Ja Watzke&nbsp; .&nbsp; .&nbsp; .&nbsp; &bdquo;&uuml;ber die Neue Realit&auml;t reden&ldquo;!<\/p><p>Wie bereits kolportiert&nbsp; .&nbsp; .&nbsp; . k&uuml;mmern sich ja jetzt demn&auml;chst Lauterbach &amp; Schulze pers&ouml;nlich um &bdquo;Kr&uuml;ppel und Versehrte&ldquo; . . . versprochen.<\/p><p>Denn die &bdquo;HIRNTOTEN Scholz &amp; Micron&ldquo; &uuml;ben schon einmal den &bdquo;Ewigen Einmarsch&ldquo;&nbsp; .&nbsp; .&nbsp; . aber schnell zur&uuml;ck, bevor der Winter kommt !<\/p><p>Aber vielleicht hilft das Lied &bdquo;Nach der Schlacht&ldquo; einigen zur Besinnung zu kommen :<\/p><p>Nach der Schlacht war&prime;n die gr&uuml;nen Wiesen rot<br>\nNach der Schlacht war&rsquo;n viel Kameraden tot<br>\nUnd man stellt sich auf das verblieb&prime;ne Bein<br>\nUnd man meint, das m&uuml;sse der Sieg schon sein<br>\nJa man meint<\/p><p>Feiern den Sieg der Revolution<br>\nDie Amputierten auf der Station<br>\nBillig der Wein doch sie gie&szlig;en sich ein<br>\nKamerad ist nicht schad&rsquo;<br>\nUm das Bein musste sein Kamerad<\/p><p>Vergossen viel Blut doch gewonnen die Macht<br>\nUnd die Schlacht um die Macht war die letzte Schlacht<br>\nNun wird der Mensch fein menschlich sein<br>\nKamerad ist nicht schad&rsquo;<br>\nUm das Bein musste sein Kamerad<\/p><p>Aber auf einmal bricht ab der Gesang<br>\nEiner zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang<br>\nDie neuen Menschen, der neue Mensch<br>\nDer sieht aus wie war<br>\nAu&szlig;en und unter&prime;m Haar<br>\nWie er war<\/p><p>Kein Paradies, Kamerad wird es sein<br>\nDer Mensch w&auml;chst sehr m&uuml;hsam und nicht von allein<br>\nIn diesen gro&szlig;en Mantel der Macht<br>\nUm das Bein w&auml;r&prime; es scha&rsquo;<br>\nSchl&uuml;gst du nicht Kamerad<br>\nNoch die Schlacht<\/p><p>Nach dem Sieg war&prime;n die gr&uuml;nen Wiesen rot<br>\nNach den Sieg war&rsquo;n viel Kameraden tot<br>\nUnd man stellt sich auf das verblieb&prime;ne Bein<br>\nDoch die Schlacht wird viel viel l&auml;nger sein<\/p><p>K.Dremmler \/ T.Schoppe (Renft-Combo)<\/p><p>In diesem Sinne&nbsp; .&nbsp; . &nbsp;<\/p><p>B. Schroeder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>oder mit Wolfgang Borchert geantwortet: &bdquo;&hellip;, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!&ldquo;<\/p><p>Dann gibt es nur eins!<\/p><p>Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kocht&ouml;pfe mehr machen &ndash; sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. M&auml;dchen hinterm Ladentisch und M&auml;dchen im B&uuml;ro. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Granaten f&uuml;llen und Zielfernrohre f&uuml;r Scharfsch&uuml;tzengewehre montieren, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Besitzer der Fabrik. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst statt Puder und Kakao Schie&szlig;pulver verkaufen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Dichter in deiner Stube. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Liebeslieder, du sollst Ha&szlig;lieder singen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Arzt am Krankenbett. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst die M&auml;nner kriegstauglich schreiben, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst den Mord segnen und den Krieg heilig sprechen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Kapit&auml;n auf dem Dampfer. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keinen Weizen mehr fahren &ndash; sondern Kanonen und Panzer, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Pilot auf dem Flugfeld. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Bomben und Phosphor &uuml;ber die St&auml;dte tragen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Schneider auf deinem Brett. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Uniformen zuschneiden, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Richter im Talar. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst zum Kriegsgericht gehen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Mann auf dem Bahnhof. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst das Signal zur Abfahrt geben f&uuml;r den Munitionszug und f&uuml;r den Truppentransport, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Mann auf dem Dorf und Mann in der Stadt. Wenn sie morgen kommen und dir den Gestellungsbefehl bringen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!<\/p><p>Du. Mutter in der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du, am Hoangho und am Mississippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Kairo und Oslo &ndash; M&uuml;tter in allen Erdteilen, M&uuml;tter in der Welt, wenn sie morgen befehlen, ihr sollt Kinder geb&auml;ren, Krankenschwestern f&uuml;r Kriegslazarette und neue Soldaten f&uuml;r neue Schlachten, M&uuml;tter in der Welt, dann gibt es nur eins: Sagt NEIN! M&uuml;tter, sagt NEIN!<\/p><p>Denn wenn ihr nicht NEIN sagt, wenn IHR nicht nein sagt, M&uuml;tter, dann:<\/p><p>dann: In den l&auml;rmenden dampfdunstigen Hafenst&auml;dten werden die gro&szlig;en Schiffe st&ouml;hnend verstummen und wie titanische Mammutkadaver wasserleichig tr&auml;ge gegen die toten vereinsamten Kaimauern schwanken, algen-, tang- und muschel&uuml;berwest den fr&uuml;her so schimmernden dr&ouml;hnenden Leib, friedh&ouml;flich fischfaulig duftend, m&uuml;rbe, siech, gestorben &ndash; die Stra&szlig;enbahnen werden wie sinnlose glanzlose glas&auml;ugige K&auml;fige bl&ouml;de verbeult und abgebl&auml;ttert neben den verwirrten Stahlskeletten der Dr&auml;hte und Gleise liegen, hinter morschen dachdurchl&ouml;cherten Schuppen, in verlorenen kraterzerrissenen Stra&szlig;en &ndash; eine schlammgraue dickbreiige bleierne Stille wird sich heranw&auml;lzen, gefr&auml;&szlig;ig, wachsend, wird anwachsen in den Schulen und Universit&auml;ten und Schauspielh&auml;usern, auf Sport- und Kinderspielpl&auml;tzen, grausig und gierig, unaufhaltsam &ndash; der sonnige saftige Wein wird an den verfallenen H&auml;ngen verfaulen, der Reis wird in der verdorrten Erde vertrocknen, die Kartoffel wird auf den brachliegenden &Auml;ckern erfrieren und die K&uuml;he werden ihre totsteifen Beine wie umgekippte Melkschemel in den Himmel strecken &ndash; in den Instituten werden die genialen Erfindungen der gro&szlig;en &Auml;rzte sauer werden, verrotten, pilzig verschimmeln &ndash; in den K&uuml;chen, Kammern und Kellern, in den K&uuml;hlh&auml;usern und Speichern werden die letzten S&auml;cke Mehl, die letzten Gl&auml;ser Erdbeeren, K&uuml;rbis und Kirschsaft verkommen &ndash; das Brot unter den umgest&uuml;rzten Tischen und auf zersplitterten Tellern wird gr&uuml;n werden und die ausgelaufene Butter wird stinken wie Schmierseife, das Korn auf den Feldern wird neben verrosteten Pfl&uuml;gen hingesunken sein wie ein erschlagenes Heer und die qualmenden Ziegelschornsteine, die Essen und die Schlote der stampfenden Fabriken werden, vom ewigen Gras zugedeckt, zerbr&ouml;ckeln &ndash; zerbr&ouml;ckeln &ndash; zerbr&ouml;ckeln &ndash; dann wird der letzte Mensch, mit zerfetzten Ged&auml;rmen und verpesteter Lunge, antwortlos und einsam unter der giftig gl&uuml;henden Sonne und unter wankenden Gestirnen umherirren, einsam zwischen den un&uuml;bersehbaren Massengr&auml;bern und den kalten G&ouml;tzen der gigantischen betonklotzigen ver&ouml;deten St&auml;dte, der letzte Mensch, d&uuml;rr, wahnsinnig, l&auml;sternd, klagend &ndash; und seine furchtbare Klage: WARUM? wird ungeh&ouml;rt in der Steppe verrinnen, durch die geborstenen Ruinen wehen, versickern im Schutt der Kirchen, gegen Hochbunker klatschen, in Blutlachen fallen, ungeh&ouml;rt, antwortlos, letzter Tierschrei des letzten Tieres Mensch &ndash; all dieses wird eintreffen, morgen, morgen vielleicht, vielleicht heute nacht schon, vielleicht heute nacht, wenn &ndash; &ndash; wenn &ndash; &ndash; wenn ihr nicht NEIN sagt.<\/p><p>Quelle: Wolfgang Borchert, Dann gibt es nur eins!<\/p><p>Aus: Wolfgang Borchert, Das Gesamtwerk, S. 528.<\/p><p>Herausgegeben von Michael T&ouml;teberg unter Mitarbeit von Irmgard Schindler.<\/p><p>Copyright &copy; 2007 Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg.<\/p><p>Gro&szlig;en Dank und alles Gute<br>\nA. Gu&szlig;mann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin,<\/p><p>Kriegsfirmen wie Rheinmetall sind nur der Gewinn wichtig, und der flie&szlig;t nat&uuml;rlich besser, wenn das Ansehen in der Bev&ouml;lkerung h&ouml;her ist. F&uuml;r so etwas hat man &ldquo;Marketing&rdquo;-Abteilungen, welche gezielt die &ouml;ffentliche Wahrnehmung beeinflussen. PR-Strategen lassen gr&uuml;&szlig;en.<\/p><p>Ich wei&szlig; nicht, wie &ldquo;anf&auml;llig&rdquo; insbesondere Fu&szlig;ballfans f&uuml;r Propaganda sind, um zu verschleiern, da&szlig; bei Rheinmetall Kriegsger&auml;t hergestellt wird, welches Menschen zerfetzt (analog dazu: die Bundeswehr, die das staatlich legitimierte Morden bewu&szlig;t verniedlicht). Aber scheinbar haben die Strategen im Konzern gro&szlig;e Hoffnungen, da&szlig; die wenigsten Fans den Durchblick haben. Man wird sehen, ob auf den BVB nun eine Welle der Entr&uuml;stung &amp; Austritte zukommen wird, oder ob das alles achselzuckend hingenommen wird, schlie&szlig;lich hat sich an &ldquo;meinem Verein&rdquo; nix ge&auml;ndert, wie sich so mancher Fan denken k&ouml;nnte. Ich bin schon auf die Stadionwerbung am Spielfeldrand gespannt (die ohnehin verboten geh&ouml;rt).<\/p><p>Wie gut Propaganda selbst bei Leuten greift, die sich zu den kritischen Zeitgenossen z&auml;hlen, das beweist eine Leserzuschrift zu &ldquo;Bitte packen Sie jetzt das Grundgesetz weg!&rdquo;: das Wohl des Einzelnen h&auml;tte hinter dem Gemeinwohl zu stehen, au&szlig;er Acht lassend, da&szlig; &ldquo;Corona&rdquo; nie gef&auml;hrlicher als irgend eine andere Atemwegsinfektion war, die Politik vors&auml;tzlich Panikmache betrieben hatte und bis vor der sogenannten Pandemie der Konsens galt, da&szlig; ein jeder B&uuml;rger nach Sachstand selbst und frei von Zwang entscheiden sollte, wie er sich der Situation entsprechend verh&auml;lt &mdash; und Grundrechte ausnahmslos f&uuml;r Jeden gelten. Das ist exakt die &ldquo;Panik-Papier&rdquo;-Strategie aus dem BMI, welches Menschen, insbesondere Kindern, einreden wollte, da&szlig; man mit blo&szlig;er Anwesenheit Menschen umbringen k&ouml;nnte, was nat&uuml;rlich gef&auml;hrlicher Unsinn ist. Auch die Tatsache, da&szlig; sich Menschen regelm&auml;&szlig;ig infizieren &amp; infizieren m&uuml;ssen, um ihr Immunsystem zu trainieren &amp; um &uuml;berleben zu k&ouml;nnen, scheint unbekannt zu sein. Hier kam die Masche &ldquo;viel hilft viel&rdquo; zum Tragen: irgend etwas wird schon h&auml;ngen bleiben. Wohlan, in der Tat.<\/p><p>Da&szlig; Sponsoren im Sport, vor allem bei solchen Summen, fehl am Platz sind &mdash; geschenkt. Dieses System der K&auml;uflichkeit bis hin zu feindlichen &Uuml;bernahmen, welches zu einer Konzentration an Top-Spielern in wenigen Vereinen f&uuml;hrt, w&auml;hrend die weniger betuchten personell ausgehungert werden, wird viel zu selten hinterfragt. Auch der Anreiz vieler Spieler, f&uuml;r den Verein das Beste zu geben und nicht, um nach Vertragsende noch gr&ouml;&szlig;ere Millionenvertr&auml;ge anderswo abzuschlie&szlig;en, geht am Sports- und vor allem Vereinsgeist vorbei, abgesehen von der Erkl&auml;rnot, warum ein Spieler so unfa&szlig;bar viel Geld f&uuml;r ein bi&szlig;chen Ballkicken kriegt, w&auml;hrend in anderen Berufen nach wenigen Jahrzehnten harter Arbeit der R&uuml;cken oder die Psyche ruiniert ist.<\/p><p>Im Profifu&szlig;ball ist neben einer essentiellen Fu&szlig;ballbegabung vor allem schauspielerisches K&ouml;nnen wichtig, denn wer kennt sie nicht, die Schwalben, die gelb geben m&uuml;&szlig;ten, aber nicht selten in Freist&ouml;&szlig;en und Elfmeter m&uuml;nden? Das Ganze wird nat&uuml;rlich mit einer theatralischen, fast schon pathetischen Inszenierung vollf&uuml;hrt, damit die Fernsehstudios quasi in Echtzeit die passenden Zeitlupen heraussuchen k&ouml;nnen, w&auml;hrend man vor dem Fernseher leidenschaftlich dar&uuml;ber debattiert, ob der Spieler nun tats&auml;chlich gefoult wurde oder nicht &mdash; ein wunderbares Prinzip von Brot &amp; Spiele: man besch&auml;ftigt das Volk mit Nichtigkeiten und gibt einen gesellschaftsf&auml;higen Anla&szlig; zu &uuml;berm&auml;&szlig;igem Alkoholkonsum, sei es, weil man den Sieg feiert oder die Niederlage frustet. Drogen jeglicher Art sind nat&uuml;rlich ein hervorragendes Mittel, um eine Bev&ouml;lkerung zu kontrollieren. Im Rausch ist es dann auch egal, welche Firma welchen Verein sponsort.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jens Berger thematisiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115898\">in diesem Beitrag<\/a> einen Bericht des <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/ruestung-rheinmetall-wird-sponsor-von-borussia-dortmund\/100040621.html\">Handelsblattes<\/a>. Demnach habe Borussia Dortmund f&uuml;r die n&auml;chste Saison den R&uuml;stungskonzern Rheinmetall als Sponsor gewinnen k&ouml;nnen. Den BVB-Entscheidern gehe es nicht um Debatten &uuml;ber eine &bdquo;neue Normalit&auml;t&ldquo;, sondern ganz profan ums Geld. Jeder, der noch seinen Verstand beisammen habe und &uuml;ber Anstand verf&uuml;ge, solle<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116406\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-116406","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116406","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=116406"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116406\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":116434,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116406\/revisions\/116434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=116406"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=116406"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=116406"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}