{"id":116499,"date":"2024-06-10T12:15:24","date_gmt":"2024-06-10T10:15:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116499"},"modified":"2024-06-10T16:49:59","modified_gmt":"2024-06-10T14:49:59","slug":"stimmen-aus-russland-eurasiens-ferner-westen-muss-sich-entscheiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116499","title":{"rendered":"Stimmen aus Russland: Eurasiens \u201eferner Westen\u201c muss sich entscheiden"},"content":{"rendered":"<p>Der renommierte russische Politologe Dmitri Trenin wirft in seinem aktuellen Beitrag einen Blick auf den wirtschaftlichen Aufstieg Eurasiens und die Zusammenarbeit der L&auml;nder auf dem Eurasischen Kontinent. Dabei erinnert er auch an die nicht genutzten M&ouml;glichkeiten der USA, &bdquo;ein echtes multipolares System zu organisieren&ldquo;. Aus seiner Sicht gewinnt der eurasische Raum zunehmend an Stabilit&auml;t und Sicherheit &ndash; vorerst ohne das US-dominierte Europa. Ein Beitrag von <strong>Dmitri Trenin<\/strong>, &uuml;bersetzt von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_255\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-116499-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240610_Stimmen_aus_Russland_Eurasiens_ferner_Westen_muss_sich_entscheiden_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240610_Stimmen_aus_Russland_Eurasiens_ferner_Westen_muss_sich_entscheiden_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240610_Stimmen_aus_Russland_Eurasiens_ferner_Westen_muss_sich_entscheiden_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240610_Stimmen_aus_Russland_Eurasiens_ferner_Westen_muss_sich_entscheiden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=116499-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240610_Stimmen_aus_Russland_Eurasiens_ferner_Westen_muss_sich_entscheiden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240610_Stimmen_aus_Russland_Eurasiens_ferner_Westen_muss_sich_entscheiden_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Noch vor zwei Jahrzehnten wurde der gro&szlig;e eurasische Kontinent zum ersten Mal von einer Macht beherrscht, die selbst nicht eurasisch war. Im Westen des Kontinents befand sich die NATO unter der F&uuml;hrung der Vereinigten Staaten gerade in einem Big-Bang-Expansionsprozess und nahm sieben neue Mitglieder zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria auf. Die von den USA angeregten und unterst&uuml;tzten farbigen Revolutionen, zun&auml;chst in Georgien und dann in der Ukraine, wiesen auf die n&auml;chsten Kandidaten f&uuml;r einen Beitritt zum B&uuml;ndnis hin. Im S&uuml;den Eurasiens herrschten die Vereinigten Staaten nach der Invasion im Irak von Bagdad aus &uuml;ber die Region. Nach dem Sieg &uuml;ber die afghanischen Taliban hatten sich die US-Streitkr&auml;fte auch in Kabul verschanzt, unterst&uuml;tzt von Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten in den benachbarten zentralasiatischen Staaten Usbekistan und Kirgisistan.<\/p><p>Von den f&uuml;hrenden M&auml;chten Eurasiens war China dabei, sich erfolgreich in die Weltwirtschaft zu integrieren, in der der Washingtoner Konsens immer noch Gesetz war. Indien war dabei, die letzten Reste des &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.inkrit.org\/e_inkritpedia\/e_maincode\/doku.php?id=f:fabianismus\">fabianischen Sozialismus<\/a>&ldquo; abzustreifen und sich der Globalisierung zu &ouml;ffnen, was logischerweise die Beziehungen zu den USA in den Vordergrund stellte. Und Russland, das sich von dem wirtschaftlichen, sozialen und technologischen Zusammenbruch nach dem Untergang der Sowjetunion erholte, hoffte immer noch, strategische Partnerschaften mit den Vereinigten Staaten und der NATO aufzubauen. Die US-amerikanische Macht war auf ihrem H&ouml;hepunkt; Washington hatte buchst&auml;blich die Welt in der Hand.<\/p><p>Leider haben die Vereinigten Staaten, die einzige Macht in der Weltgeschichte, der es gelungen ist, die Position eines globalen Hegemonen zu erlangen, w&auml;hrend sie von keinem anderen wichtigen Akteur herausgefordert wurde, ihre starke Hand &ndash; und ihre gepriesene &bdquo;Soft Power&ldquo; &ndash; in miserabler Weise missbraucht. Anstatt sich auf den Weg zu machen, ein echtes multipolares System zu organisieren, das auf der gegenseitigen Anerkennung der Kerninteressen jeder Nation beruht und in dem man zumindest anfangs als primus inter pares (Erster unter Gleichen &ndash; Anm. Red.) fungiert (was Franklin D. Roosevelts Methode gewesen w&auml;re), ging man dazu &uuml;ber, seine exklusive und umfassende Dominanz auszubauen. Washington dr&auml;ngte Russland mit jedem Schritt der schleichenden NATO-Osterweiterung mehr und mehr zur&uuml;ck; es machte die R&uuml;stungskontrolle mit Moskau und das Atomabkommen mit Teheran zunichte, und es provozierte China weiterhin st&auml;ndig wegen Taiwan &ndash; w&auml;hrend es gleichzeitig einen Handels- und Technologiekrieg gegen Peking anzettelte, um seinen wichtigsten wirtschaftlichen Konkurrenten zu l&auml;hmen.<\/p><p>In der Zwischenzeit sind Russland, Indien und China &ndash; die drei f&uuml;hrenden nichtwestlichen L&auml;nder Eurasiens &ndash; sowie viele andere wichtige unabh&auml;ngige Akteure des Kontinents wirtschaftlich weiter aufgestiegen und haben ihre Zusammenarbeit konsolidiert. Gemessen an der Kaufkraft stehen sie derzeit an vierter, dritter beziehungsweise erster Stelle der gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaften der Welt. Seit etwa einem Jahrzehnt f&ouml;rdert China auch seine massive &bdquo;Belt and Road&ldquo;-Initiative. Indien begann, seine Rolle in der Welt zu erkunden und dann auszubauen, und Russland baute mit vier anderen ehemaligen Sowjetrepubliken eine Eurasische Wirtschaftsunion auf.<\/p><p>Moskau, Peking und Delhi wurden zusammen mit Brasilia zu den Gr&uuml;ndungsmitgliedern der BRICS. In diesem Jahr werden auf dem BRICS-Gipfel im russischen Kasan zum ersten Mal die Staats- und Regierungschefs des Iran, &Auml;gyptens, &Auml;thiopiens, Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate anwesend sein. Eine weitere wichtige eurasische Institution ist die Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SOZ). Sie begann als Forum f&uuml;r China, Russland und die zentralasiatischen Staaten, inzwischen umfasst sie aber auch Indien, Pakistan und den Iran, und Belarus soll demn&auml;chst ebenfalls aufgenommen werden. Eine Reihe anderer eurasischer L&auml;nder, von der T&uuml;rkei bis Thailand und von den Malediven bis zur Mongolei, haben ihre Absicht ge&auml;u&szlig;ert, entweder BRICS oder SOZ beizutreten.<\/p><p>Um diesem Trend unter den Mitgliedern dessen, was wir zunehmend als Weltmehrheit bezeichnen, entgegenzuwirken, hat Washington das Profil der NATO im indopazifischen Raum gesch&auml;rft, seine bilateralen und trilateralen B&uuml;ndnisse aus der Zeit des Kalten Krieges im westlichen Pazifik gest&auml;rkt und ein neues, AUKUS, im S&uuml;dpazifik gegr&uuml;ndet. Die US-Amerikaner versuchen auch, Indien als zentrale Gro&szlig;macht innerhalb der &bdquo;Quad&ldquo;-Gruppe zu f&ouml;rdern. All diese vielf&auml;ltigen Vereinbarungen werden von den Vereinigten Staaten dominiert und zielen darauf ab, Washingtons designierte Gegner einzud&auml;mmen und abzuschrecken: China, Russland, Iran und Nordkorea &ndash; mit dem &uuml;bergeordneten Ziel, die hegemoniale Position der USA zu verteidigen.<\/p><p>Im Gegensatz dazu werden weder die BRICS noch die SOZ von einer einzigen Macht oder einem Tandem oder Triumvirat von Nationen dominiert. Die j&uuml;ngste Expansion der BRICS deutet auch darauf hin, dass sie nicht danach streben, eine Version der G-7 des Westens zu werden, also eine elit&auml;re Lenkungsgruppe oder ein Direktorium f&uuml;r die nichtwestliche Welt. Der SOZ geh&ouml;ren nicht weniger als vier Atomm&auml;chte an, von denen jede eine eindeutig unabh&auml;ngige Au&szlig;enpolitik verfolgt, die sich von einer bestimmten Art des strategischen Denkens leiten l&auml;sst und einer Reihe klar definierter nationaler Interessen dient. Die diplomatische Kultur der BRICS und der SOZ zeichnet sich durch souver&auml;ne Gleichheit, Dialog, Achtung der nationalen Interessen und zivilisatorischen Werte sowie Konsens aus.<\/p><p>Weder die BRICS noch die SOZ sind offen anti-US-amerikanisch oder antiwestlich: Ihr Hauptaugenmerk liegt eher auf der internen als auf der externen Politik, und sie haben eine Menge Arbeit vor sich. Nat&uuml;rlich bestehen Russland, China, Indien, Iran und andere darauf, ihre Gesch&auml;fte ohne Einmischung von au&szlig;en zu f&uuml;hren, ganz zu schweigen von einem fremden Diktat. Sie wollen Eurasien nicht beherrschen: Sie leben dort, es ist ihre Heimat &ndash; anders als die ewig rastlose &bdquo;unentbehrliche Nation&ldquo; Tausende von Kilometern entfernt. In der Ukraine ging es Russland in erster Linie um die nationale Sicherheit und nicht um die &bdquo;Wiederauferstehung eines Imperiums&ldquo;. In Taiwan hat sich Peking f&uuml;r eine nationale Wiedervereinigung nach dem Vorbild Hongkongs eingesetzt, was ebenfalls weit entfernt ist von einem imperialen Plan.<\/p><p>Dennoch haben die US-Amerikaner guten Grund zu bef&uuml;rchten, dass Russland in der Ukraine die Oberhand gewinnt. Dies w&auml;re ein schwerer Schlag f&uuml;r ihre F&uuml;hrungsposition innerhalb des westlichen Blocks und auch f&uuml;r die verbleibende hegemoniale Rolle in anderen Teilen der Welt. Washington w&uuml;rde dies nicht auf die leichte Schulter nehmen und alles in seiner Macht Stehende tun, um dies zu verhindern. Abgesehen von den 16.000 Sanktionen, die bisher gegen Russland verh&auml;ngt wurden, und den Hunderten von Milliarden US-Dollar, die f&uuml;r den Krieg in der Ukraine ausgegeben wurden, werden die Vereinigten Staaten und ihre Freunde versuchen, Keile zwischen die BRICS\/SOZ-Staaten zu treiben und die innenpolitischen Positionen der F&uuml;hrer, die ihnen nicht gefallen, zu untergraben &ndash; etwas, womit sie Erfahrung haben und wof&uuml;r sie gut ger&uuml;stet sind.<\/p><p>Ein offensichtliches Thema, das die USA ausnutzen wollen, sind die chinesisch-indischen Beziehungen, die ihnen die M&ouml;glichkeit geben k&ouml;nnten, Delhi gegen Peking aufzubringen und die indisch-russischen Beziehungen zu schw&auml;chen. Bislang ist ihnen das nicht gelungen: Die Inder brauchen ausl&auml;ndische Investitionen und Spitzentechnologie, um das enorme Potenzial ihres Landes voll auszusch&ouml;pfen, und sie sehen ihr Land als Gro&szlig;macht und nicht als Instrument in den Machenschaften anderer. Da das indische Selbstverst&auml;ndnis und die Selbstachtung schnell zunehmen, ist es schwer vorstellbar, dass Delhi den W&uuml;nschen Washingtons nachgeben wird.<\/p><p>Die L&auml;nder Eurasiens haben wenig zu bef&uuml;rchten, wenn Russland seine Ziele in der Ukraine erreicht. Der im Entstehen begriffene gemeinsame Sicherheitsraum innerhalb der SOZ w&uuml;rde den Kontinent &ndash; vorerst ohne Europa &ndash; weitaus stabiler machen, sei es im Hinblick auf die strategische Stabilit&auml;t in den Beziehungen zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten, auf regionale Sicherheitssysteme (wie das von Russland vorgeschlagene in der Golfregion) oder auf die Risiken des Terrorismus. Neue Finanzvereinbarungen innerhalb der BRICS-Gruppe w&uuml;rden die dollarfreien Transaktionen zwischen den Mitgliedern sicherer machen; eine neue eurasische Logistik w&uuml;rde f&uuml;r bessere Verbindungen innerhalb des gr&ouml;&szlig;ten und vielf&auml;ltigsten Kontinents der Welt sorgen. Letztendlich m&uuml;ssten sich die L&auml;nder des EU-Europas &ndash; der ferne Westen Eurasiens, wenn man so will &ndash; entscheiden, ob sie in der Umlaufbahn der USA bleiben wollen, w&auml;hrend deren Macht weiter schrumpft, oder ob sie sich nach Osten in eine riesige und pulsierende neue Welt nebenan ausstrecken wollen.<\/p><p><em>&Uuml;ber den Autor: <strong>Dmitri Trenin<\/strong> ist Forschungsprofessor an der Higher School of Economics (HSE University) in Moskau und leitender Forschungsbeauftragter am Institut f&uuml;r Weltwirtschaft und internationale Beziehungen (IMEMO).<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Anton Balazh<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113348\">&bdquo;Der Westen bek&auml;mpft Russland, als ob es keine Atomwaffen h&auml;tte&ldquo; &ndash; Interview mit Dmitri Trenin<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110433\">Interview mit Sicherheitsexperte Karaganow: USA w&uuml;rden Europa ohne Z&ouml;gern opfern<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107760\">Deutschland &ndash; Diener und Opfer der USA<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111161\">Vortrag von General a. 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