{"id":116659,"date":"2024-06-13T15:38:36","date_gmt":"2024-06-13T13:38:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116659"},"modified":"2024-06-13T15:38:36","modified_gmt":"2024-06-13T13:38:36","slug":"leserbriefe-zu-koennen-europawahlergebnisse-wirklich-der-anlass-fuer-neuwahlen-zum-bundestag-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116659","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eK\u00f6nnen Europawahlergebnisse wirklich der Anlass f\u00fcr Neuwahlen zum Bundestag sein?\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116514\">In diesem Beitrag<\/a> hinterfragt Albrecht M&uuml;ller die ZDF-Berichterstattung &uuml;ber die Aufl&ouml;sung des Parlaments durch Frankreichs Pr&auml;sident Macron und die &Uuml;bertragung dieser Forderung auf unser Land. Sie sei von zwei Anliegen gepr&auml;gt: Der Forderung nach Neuwahlen hierzulande und der Sicherung der Wiederwahl von Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen. Fast &uuml;berall in Europa h&auml;tten die Wahlergebnisse einen &bdquo;bedr&uuml;ckenden Beigeschmack&ldquo;. Die konservative Vorherrschaft in den Medien wirke. Nahezu &uuml;berall seien konservative Mehrheiten gew&auml;hlt worden. Art 20 &ndash; alle Staatsgewalt geht vom Volke aus &ndash; sei &bdquo;ein wirklich sch&ouml;ner Grundgesetzartikel&ldquo;. Aber mit der Wirklichkeit habe er wenig zu tun. Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. Hier nun eine Auswahl, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller, <\/p><p>erg&auml;nzend zu Ihrem Verweis auf Art. 20 GG m&ouml;chte ich einen alten Spruch aus meiner Studentenzeit in den 1970 Jahren zitieren: &ldquo;Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus &ndash; und kehrt nie wieder zur&uuml;ck&rdquo;. Sozialwissenschaftler diskutierten schon damals heftig &uuml;ber die Transformation (Deformation) der Demokratie. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDr. Ulrich Zumdick<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, lieber Herr Berger, <\/p><p>auf den Artikel, und den vorangegangenen von Jens Berger, habe ich mit Spannung gewartet. Deutschland ist geteilt. Das war es schon vor 70 Jahren und ist es geblieben. Die BRD-Regierungen nach 1989 haben diese Teilung noch versch&auml;rft. Und jetzt w&auml;hlen die Ossies AfD. Eine Bundestagswahl h&auml;tte vermutlich das gleiche Ergebnis. Sicher muss die nicht zwingend stattfindet, als Ergebnis der Europawahl. Aber als Ergebnis der verheerenden Politik der Ampelregierung seit 3 Jahren, auf jeden Fall. <\/p><p>Zu meiner Jugend war der Westen Deutschlands fest im Griff von SPD und Gewerkschaften. Insofern kann ich Ihre Sehnsucht nach einer linken Politik, die den Namen verdient, nachf&uuml;hlen. <\/p><p>Trotzdem muss die Regierung nach der Europawahl zur&uuml;cktreten, aus rein formalen Gr&uuml;nden. &ldquo;Der Kanzler bestimmt die Richtlinien der Politik&rdquo;, hei&szlig;t es. Was liest man im Spiegel &uuml;ber seine Rolle nach der Wahl:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Laut Wahrnehmung der Spiegel-Redaktion erschien Kanzler Scholz gut eine Stunde nach Verk&uuml;ndung der ersten Hochrechnungen &uuml;berraschend im Atrium des Willy-Brandt-Hauses &hellip; Scholz jedenfalls schlug bei seiner Runde im Willy-Brandt-Haus keinen Selfie-Wunsch aus, grinste in viele Handys &hellip;&nbsp; Als der Spiegel Scholz im Gedr&auml;nge fragte, ob er den Wahlausgang kommentieren m&ouml;ge, antwortete er mit einem knappen &lsquo;N&ouml;&rsquo;.&nbsp;Und zog weiter, zum n&auml;chsten Plausch, zum n&auml;chsten Selfie.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der Olaf hat offenbar vergessen, dass er Kanzler ist. Und dem Generalsekret&auml;r f&auml;llt zum Wahlergebnis ein:&rdquo; <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ich glaube auch, dass das Ergebnis der Europawahl viele Menschen noch mal wachr&uuml;ttelt, dass die Nazis bei dieser Wahl st&auml;rker geworden sind &ndash; ich glaube, da wachen viele auf und k&auml;mpfen auch f&uuml;r die Demokratie.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>&ldquo;Alles Nazis, au&szlig;er ich&rdquo;, das geht im Sandkasten unter Vierj&auml;hrigen. Aber diese Partei hat die Aufgabe, Politik f&uuml;r Deutschland zu machen! <\/p><p>Immerhin konnte das tote Pferd SPD, &uuml;ber das sich schon Kurt Tucholsky lustig gemacht hat,&nbsp; unter Willy Brandt noch einmal Politik machen, nicht nur f&uuml;r Deutschland, f&uuml;r ganz Europa. Ich wei&szlig;, Herr M&uuml;ller, Sie haben dazu beigetragen. Aber jetzt? Der letzte noch aktive Politiker, dem ich das zutraue, ist Oskar Lafontaine. Nach seinem grandiosen Wahlsieg 1998, hat ihn die Partei schon nach 6 Monat an den Rand gemobbt und Platz gemacht f&uuml;r Goldkettchen-Gerds Zerst&ouml;rung des Sozialstaats. <\/p><p>SPD geht nicht, AfD geht nicht, was dann? BSW, klar! Aber wo bleiben die Unterst&uuml;tzer? <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ihrer Einsch&auml;tzung &ldquo;Nahezu &uuml;berall sind konservative Mehrheiten gew&auml;hlt worden. Angesichts der konservativen Vorherrschaft in den Medien ist das kein Wunder&rdquo; kann ich nicht zustimmen.<\/p><p>Die Medien in Deutschland w&uuml;rde ich als transatlantisch gr&uuml;n bezeichnen. Wir wurden von diesen Medien jahrelang mit einer beispiellosen Hetzkampagne gegen die AfD &uuml;berflutet. Das BSW wurde von diesen Medien (falls m&ouml;glich) ignoriert.  In dem Zusammenhang ist das gute Abschneiden von AfD und BSW doch sehr beachtlich. Offensichtlich verf&auml;ngt die abgedroschene Propaganda des &Ouml;RR und der MSM doch nicht mehr so stark, wie zu Beginn der Corona Plandemie.<\/p><p>Das l&auml;sst zumindest hoffen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nRalf Binde<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Vermutlich leben wir in zwei verschiedenen L&auml;ndern. Dass die Bild-Zeitung, dass die FAZ, dass die Rheinpfalz und ihre Tochterunternehmen S&uuml;ddeutschen Zeitung, Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten und die vorherrschende Zeitung in Chemnitz und viele andere aus den Konzernen Springer und Holtzbrinck nicht konservativ sein sollten &ndash; das ist schon eine beachtliche Feststellung. Und auch der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk und die privaten sowieso sind alles andere als progressiv.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller,<\/p><p>der Satz<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Angesichts der konservativen Vorherrschaft in den Medien ist das kein Wunder. &ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>l&auml;sst mich etwas ratlos zur&uuml;ck.<\/p><p>Ich sehe keine konservative  Vorherrschaft in den Medien sondern im Gegenteil  eine ganz massive &ldquo;gr&uuml;n-linke&rdquo;.<\/p><p>Welche konservativen Medien (mit gen&uuml;gend Reichweite) meinen Sie denn genau ?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nRainer Urian<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> siehe die Anmerkung zum Leserbrief Nummer 3. Die v&ouml;llig andere Wahrnehmung unserer Leserbriefschreiber erstaunt sehr., Das k&ouml;nnte ein Anlass sein daf&uuml;r, zu diesem Thema einen ausf&uuml;hrlicheren Beitrag zu schreiben.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten, <\/p><p>mich irritiert dieser Artikel sehr! <\/p><p>Die &Uuml;berschrift macht mich neugierig und ich erwartete Argumente die daf&uuml;r und dagegen sprechen, um zu einer Position zu kommen, die meiner Meinung nach, nicht der Entscheidung von Herrn Macron entsprechen sollte. <\/p><p>Das Ergebnis aber so darzustellen, dass es durch eine &lsquo;manipulative Werbung&rsquo; der &lsquo;Reichen und M&auml;chtigen&rsquo; zustande gekommen ist, bei denen die Arbeitnehmer ihrer Rechte beraubt wurden, halte ich f&uuml;r eine schlechte und falsche, sogar gef&auml;hrliche Analyse! <\/p><p>Mit dem Hinweis auf Artikel 20 wird so getan als ob Arbeitnehmer nicht frei w&auml;hlen konnten bzw. die Wahlen nicht rechtm&auml;&szlig;ig abgelaufen sind &ndash; das ist aber faktisch nicht wahr! <\/p><p>Ich selbst bin entsetzt &uuml;ber das Ergebnis der Europawahl und mir fallen viele Aspekte ein, weswegen es zu diesem Wahlergebnis kommen konnte; gleichzeitig muss ich aber anerkennen, dass dieses deutsche Volk, zu dem ich auch geh&ouml;re, so gew&auml;hlt hat &ndash; auch &lsquo;die Arbeitnehmer&rsquo; (selbst, wenn sie damit, aus meiner Sicht, gegen ihre eigenen Interessen gew&auml;hlt haben)! <\/p><p>In der Kurzanalyse auf den Nachdenkseiten werden erste Faktoren deutlich, die zu diesem Ergebnis gef&uuml;hrt haben (lokale Blasen und Einflusssph&auml;ren); weitere sollten durch (Tiefen-) Interviews und Recherchen heraus kristallisiert werden, um die Gr&uuml;nde f&uuml;r das jeweilige Wahlverhalten zu erfassen. Die Hauptthemen des Wahlkampfs lassen schon erahnen, in welche Richtungen sich das Denken &uuml;ber die aktuelle gesellschaftliche Situation ausbreitet bzw. sich ausbreiten soll. Angst-, Neid- und Abstiegsthemen lassen einfache Denkfiguren entstehen, die ein Abwehrverhalten provozieren und egozentrisches Zukunftsdenken mit sich bringt. Auf dieser Ebene wird gerne und anscheinend auch klug und effektiv von einigen Parteien gearbeitet &hellip; mir graut es vor der weiteren Entwicklung! <\/p><p>Sicherlich gab es einige politische Entscheidungen, die existenzielle Sorgen mit sich gebracht haben und &uuml;ber eine leichte Verschiebung der Komfortzone hinaus gingen; hier sind nat&uuml;rlich die Regierenden gefordert, kluge Ma&szlig;nahmen zu ergreifen und Programme zu initiieren, um berechtigte Sorgen und &Auml;ngste aufzufangen. Diese ernsten &lsquo;Bedrohungen&rsquo; werden jedoch gleichzeitig genutzt, um andere (individuelle oder Lobby-) Interessen zu transportieren, die nicht mehr das Gemeinwohl im Blick haben. Solidarit&auml;t wird dabei zu einem Luxus, der nur gew&auml;hrt wird, wenn es nicht zu eigenen Einschr&auml;nkungen kommt. <\/p><p>Verlierer und Gewinner m&uuml;ssen besser und st&auml;rker differenziert werden; wer profitiert wirklich von den Verschiebungen, was sind Pseudodebatten und welche Diskussionen und Entscheidungen sind bedeutsam f&uuml;r mehr Gerechtigkeit und Allgemeinwohl!? Nur auf dieser inhaltlichen Ebene kann es gelingen, eine Strategie gegen konservative bzw. rechts-populistische Propaganda und Politik zu entwickeln. <\/p><p>Das Wahlergebnis sollte ernst und als Ausdruck &lsquo;echter Meinungen&rsquo; verstanden werden (selbst wenn das bitter und subjektiv u.U. schwer nachzuvollziehen ist). Wie diese Meinungen und Haltungen zustande kommen, ist ein wichtiger Punkt und hier spielen sicherlich auch die &lsquo;Narrative der M&auml;chtigen und Reichen&rsquo; eine Rolle, die sich viel st&auml;rker und wirkm&auml;chtiger sowohl in der &Ouml;ffentlichkeit als auch durch Lobbyarbeit in den &lsquo;Politkreisen&rsquo; durchsetzen k&ouml;nnen. <\/p><p>Trotzdem haben alle B&uuml;rgerInnen die Chance &lsquo;frei&rsquo; zu w&auml;hlen und es ist ein Zeichen des Respekts, selbst wenn ich die &lsquo;freie Wahl des Anderen&rsquo; als manipuliert einordne (Wie ist da mein Menschenbild?), dieses Wahlverhalten als seine echte Meinung anzuerkennen. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFrank Brenscheidt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sorry, werter Herr M&uuml;ller!<\/p><p>Bei aller Wertsch&auml;tzung ihrer Person, aber mit diesem Fazit: &bdquo;F&uuml;r Menschen aus dem fortschrittlichen Lager, f&uuml;r Arbeitnehmer sowieso, haben die Wahlergebnisse fast &uuml;berall in Europa einen bedr&uuml;ckenden Beigeschmack. Nahezu &uuml;berall sind konservative Mehrheiten gew&auml;hlt worden. Angesichts der konservativen Vorherrschaft in den Medien ist das kein Wunder. Diese Vorherrschaft wirkt. Das ist aus meiner Sicht das wirklich Bemerkenswerte an dieser Europawahl. Sie hat wieder einmal best&auml;tigt: Das Sagen haben die Eigent&uuml;mer gro&szlig;er Verm&ouml;gen und die von ihnen ma&szlig;geblich beeinflussten Medien.&ldquo; machen sie es sich etwas zu einfach.<\/p><p>Dass die Medien an dieser Misere wie auch an der gesamten Situation im Land mit Schuld sind, das stimmt, aber nicht an der Misere der SPD und ihrem mehr als blamablen Wahlergebnis. Was hat man denn erwartet? Nach nun mehr als zwei Jahren chaotischer Regierung mit einem gr&uuml;nen Koalitionspartner und all den hochnotpeinlichen Figuren in &Auml;mtern, wo sie nichts zu suchen haben. Ich m&ouml;chte hier nur drei Namen f&uuml;r komplette Inkompetenz im Amt anf&uuml;hren: Habeck, Baerbock und Faeser. Zwei von den Gr&uuml;nen und eine Innenministerin von der SPD, welcher mal jemand erkl&auml;ren sollte, was Demokratie und Pluralismus bedeutet. Die gr&ouml;&szlig;te Fehlbesetzung ist allerdings der Kanzler selbst. Mit einer funktionierenden Vierten Gewalt w&auml;re Scholz &ndash; aufgrund seiner Verstrickung in den Cum Ex-Skandal &ndash; nie Kanzler, geschweige denn Kandidat f&uuml;r dieses Amt geworden. Ich habe nach seiner Inthronisierung fest damit gerechnet, dass er die erste H&auml;lfte der Legislatur nicht &uuml;bersteht, dazu noch mit dieser Truppe. Das konnte er nur, weil die Medien ihn so gut wie &uuml;berhaupt nicht gestellt oder wie fr&uuml;her den Finger in offene Wunden gesteckt haben, indem sie ihn mit unangenehmen Fragen konfrontierten. Wir haben Medien, welche an Hofberichterstatter erinnern. &ldquo;Fr&uuml;her haben Journalisten den Dreck aufgedeckt, heute decken sie ihn zu!&rdquo; Seit Corona und den von Gates verteilten Millionen an div. Presseh&auml;user &ndash; &bdquo;F&uuml;r guten und unabh&auml;ngigen Journalismus!&ldquo; so hie&szlig; es von Gates Seite &ndash; ist die Berichterstattung mittlerweile fast auf dem Niveau der Plan erf&uuml;llenden Medien in der DDR.<\/p><p>Dazu kommt die Politik der letzten Jahre. Was ist denn noch vom Volk ausgegangen? Nichts, um es unmissverst&auml;ndlich auszudr&uuml;cken.<br>\nSeit der grundgesetzwidrigen Notstandsverordnungspolitik zu Zeiten Coronas, hat der Souver&auml;n nichts mehr zu melden. Wurde jemand gefragt, ob er diese Politik der Klimahysterie unterst&uuml;tzt, oder die Zerst&ouml;rung der Nordstream-Pipeline unhinterfragt hinnimmt, geschweige denn von den zig Milliarden Euro sinnentleerter Waffenlieferungen an die Ukraine? Allein das d&auml;mliche Grinsen von Scholz auf der Pressekonferenz in den USA l&auml;sst tief blicken. Als Biden neben ihn verk&uuml;ndete: Man werde Mittel und Wege finden, dass diese kein Gas und &Ouml;l mehr liefert. Kein Widerwort von Scholz und kein Aufschrei in den deutschen Medien noch in der Industrie, warum auch, ging es doch nur um die Lebensader der selbigen. So etwas w&auml;re unter einen Kanzler Schmidt oder Kohl nicht vorstellbar gewesen. Wer macht in Deutschland, die Politik sollte man sich fragen? Berlin oder Washington?<\/p><p>Dazu diese chaotische Wirtschaftspolitik von Herrn Habeck der mehr als einmal zeigte, dass es besser gewesen w&auml;re, ihn weiter M&auml;rchenb&uuml;cher f&uuml;r Kinder schreiben zu lassen. Von unserer &bdquo;Chefdiplomatin&ldquo; und ihren zig peinlichen Ausf&auml;llen in aller Welt will ich erst gar nicht anfangen. Sie hat soviel Porzellan zerschlagen, dass es Jahrzehnte dauern wird, bis Deutschland auf dieser Ebene wieder ernst genommen wird. Dazu unsere famose Innenministerin Faeser, die oft genug gezeigt hat, wie ihr Demokratieverst&auml;ndnis aussieht. Jede Bemerkung, die nicht in ihren gegenderten Mikrokosmos passt, kann nur rechts sein.<br>\nJetzt nach mehr als zwei Jahren liegt dieses Land fast am Boden. Die B&uuml;rger zahlen die h&ouml;chsten Steuers&auml;tze in Europa und haben als Ausgleich mit die niedrigsten Renten und die schlecht bezahltesten Jobs. Die Altersarmut galoppiert, w&auml;hrend man gleichzeitig Millionen ins Land holt und mit B&uuml;rgergeld pampert. Aber das ist nat&uuml;rlich Rechts, was hier schreibe, und muss aufs Sch&auml;rfste bek&auml;mpft werden. Dazu hat Frau Faeser eine Armee von Faktencheckern und Meinungsausguckern installiert. Mittlerweile ist es wieder en vogue den Freund und Nachbarn bei den Organen f&uuml;r Inneres zu melden oder anzuschw&auml;rzen. Die DDR l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en! Alles muss &uuml;berpr&uuml;ft werden, jedes Kinderbuch und jeder Film, jedes Lied und Geb&auml;ck, ob nicht irgend ein Geschlecht, eine Rasse oder eine indigene Gruppe darin beleidigt wird.<\/p><p>Was bitte sch&ouml;n glauben denn die Macher einer so von oben verordneten Politik, sollte als Ergebnis dabei heraus kommen? Parteien die sich als volksnah hinstellen knebeln, reglementieren und treten das Volk wo sie nur k&ouml;nnen. Das Ergebnis kann man seit gestern besichtigen. Schuld ist nat&uuml;rlich der Souver&auml;n, der von Demokratie keine Ahnung hat, oder die Medien, welche diese Politik mehr als wohlwollend begleitet haben. Im Endeffekt haben diese sogenannten &bdquo;volksnahen&ldquo; Parteien mit ihrer Politik den Boden daf&uuml;r geschaffen, dass in Deutschland und Europa von der noch arbeitenden Bev&ouml;lkerung und von Rentnern Parteien gew&auml;hlt werden, die eine Politik gegen sie machen. Den egal ob CDU oder AfD beide sind Arbeitgeberparteien. Das der W&auml;hler sie dennoch als einzige Alternative zu dieser Politik des Ausverkaufs und des geistigen Wahnsinns sieht, das erreicht zu haben, k&ouml;nnen Scholz und seine unf&auml;higen Konsorten sich auf die Fahne schreiben.<\/p><p>Mit schlechten Aussichten was die Zukunft Deutschlands aber auch die Europas betrifft &ndash; solange diese von den USA gesteuerten Handlanger weiter rumwerkeln d&uuml;rfen &ndash; Ralf Matthias<\/p><p>P.S. Kann auch m&ouml;glich sein, dass ich v&ouml;llig daneben liege! Vielleicht wollten Scholz und Konsorten, dass es so kommt? Denn mittlerweile geh&ouml;rt man zum Klub der Ausgesorgten dazu.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116514\">In diesem Beitrag<\/a> hinterfragt Albrecht M&uuml;ller die ZDF-Berichterstattung &uuml;ber die Aufl&ouml;sung des Parlaments durch Frankreichs Pr&auml;sident Macron und die &Uuml;bertragung dieser Forderung auf unser Land. 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