{"id":116692,"date":"2024-06-16T12:00:02","date_gmt":"2024-06-16T10:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116692"},"modified":"2024-07-23T11:00:24","modified_gmt":"2024-07-23T09:00:24","slug":"dienstbetrieb-trotz-endkampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116692","title":{"rendered":"Dienstbetrieb trotz Endkampf"},"content":{"rendered":"<p>Kaum beirrt von Bombenkrieg, Kapitulation und alliierter Besatzung liefen Gerichtsverfahren vor und nach 1945 einfach weiter, mit denselben Akteuren, nach den gleichen Regeln. <strong>Benjamin Lahusen<\/strong> beschreibt eindrucksvoll das Weiterfunktionieren des juristischen Gerichtsbetriebs in Deutschland zwischen 1943 und 1948. Ein erhellendes, kluges Buch, das bereits vor zwei Jahren erschienen ist und trotzdem unbedingt gelesen werden sollte. Von <strong>Helmut Ortner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_45\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-116692-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240614-Dienstbetrieb-trotz-Endkampf-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240614-Dienstbetrieb-trotz-Endkampf-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240614-Dienstbetrieb-trotz-Endkampf-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240614-Dienstbetrieb-trotz-Endkampf-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=116692-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240614-Dienstbetrieb-trotz-Endkampf-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240614-Dienstbetrieb-trotz-Endkampf-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es geh&ouml;rt zu den professionellen Gepflogenheiten der Verlagsbranche, dass neue B&uuml;cher beim Erscheinen mit Reklame rechnen d&uuml;rfen, also mit Anzeigen, Buchhandelsaktionen oder einem Auftritt bei <em>Lanz<\/em>. Es sind nicht immer die wichtigsten B&uuml;cher, die auf diese Art beworben werden. Vor allem &ouml;ffentliche, verkaufsversprechende Titel samt prominenter Autorenschaft werden mit Wucht und Elan &bdquo;gepusht&ldquo;. Verlagsprofis nennen so etwas &bdquo;Book-Marketing&ldquo;. Und dann gibt es B&uuml;cher &ndash; es sind nur wenige, ausgesuchte &ndash;, die in den sogenannten &bdquo;Leitmedien&ldquo;, also in der <em>FAZ<\/em>, der <em>NZZ<\/em>, der <em>S&uuml;ddeutschen<\/em>, im <em>Spiegel<\/em> oder der <em>ZEIT<\/em> vorgestellt und besprochen werden. Kurzum: Vielen &ndash; wenn nicht den meisten &ndash; Neuerscheinungen ist das Schicksal beschieden, konsequent &uuml;bersehen und ignoriert zu werden. Sachb&uuml;cher haben es besonders schwer. Trotz erhellender Welt- und Wirklichkeitserkl&auml;rung gelten sie beim Lesepublikum als tr&ouml;ge, langatmig und mitunter schwer verst&auml;ndlich &ndash; ein Vorurteil, dass sich hartn&auml;ckig h&auml;lt, seit es B&uuml;cher gibt. Grund genug also, f&uuml;r spannende, kenntnis- und erkenntnisreiche, gut und verst&auml;ndlich geschriebene B&uuml;cher &bdquo;Reklame&ldquo; zu machen.<\/p><p>Von einem besonders aufkl&auml;renden und klugen Buch soll hier die Rede sein. Es ist bereits vor zwei Jahren erschienen, seither vielfach und einhellig lobend rezensiert &ndash; vor allem als Lesestoff f&uuml;r die juristisch akademische Zielgruppe gedacht. Titel: <em>&bdquo;Der Dienstbetrieb ist nicht gest&ouml;rt<\/em>&ldquo;. Der Rechtshistoriker Benjamin Lahusen hat es geschrieben, ein intellektueller Freigeist, der als Professor B&uuml;rgerliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte an der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa-Universit%C3%A4t_Viadrina\">Viadrina<\/a> in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankfurt\/Oder\">Frankfurt\/Oder<\/a> lehrt. Es geht darin um die geradezu unheimlichen Kontinuit&auml;ten der deutschen Justiz zwischen 1943 und 1948, als das &bdquo;Tausendj&auml;hrige Reich&ldquo; in Schutt und Asche versank und bereits in Tr&uuml;mmern lag und Partei, Staat und Volksgemeinschaft dennoch alles taten, im gro&szlig;en Niedergang auf dem kleinen &bdquo;Normalen&ldquo; zu beharren. Und so liefen &ndash; kaum beirrt von Bombenkrieg, Kapitulation und alliierter Besatzung &ndash; Gerichtsverfahren vor und nach 1945 einfach weiter, mit denselben Akteuren, nach den gleichen Regeln. Ob Nachbarschaftsstreits um die Kehrwoche, kleiner Diebstahl oder unerlaubter Herrenbesuch &ndash; der juristische Alltagsdienstbetrieb musste aufrechterhalten werden, ein Stillstand der Rechtspflege unter allen Umst&auml;nden vermieden werden. Es galt, ein <em>Justitium<\/em> &ndash; so der Fachbegriff f&uuml;r den erzwungenen &bdquo;Stillstand der Rechtspflege&ldquo; &ndash; unbedingt zu vermeiden.<\/p><p>Und so verrichteten die NS-Juristen ihre Arbeit im Schatten der Gewalt, als w&auml;re nichts passiert; beispielsweise in Stuttgart, im September 1944: Das Justizgeb&auml;ude wird dort durch neun Sprengbomben und zahlreiche Brandbomben weitgehend zerst&ouml;rt, doch stolz meldet der Generalstaatsanwalt, dass bereits am n&auml;chsten Morgen &bdquo;noch in den Rauchschwaden [&hellip;] eine Reihe von Strafverhandlungen durchgef&uuml;hrt&rdquo; wurden. Auch andernorts wird der Dienstbetrieb in teils noch brennenden Geb&auml;uden aufrechterhalten, selbst unter Artilleriebeschuss. Gesetz ist Gesetz. Befehl ist Befehl.<\/p><p>Benjamin Lahusen hat sich die Akten zahlreicher Gerichte &ndash; darunter des Amtsgerichts Auschwitz &ndash; aus den Jahren vor und nach 1945 angesehen und beschreibt collageartig, wie weder &bdquo;Endkampf&ldquo; noch staatlicher Zusammenbruch den juristischen Dienstbetrieb unterbrechen konnten. Trotz &bdquo;totalem Krieg&ldquo; blieb im Grunde alles beim Alten. Auf das juristische Personal war weiterhin Verlass: Pflichterf&uuml;llung, Gehorsam und volle Einsatzbereitschaft garantierten einen oft improvisierten, aber dennoch halbwegs geordneten Dienstbetrieb &ndash; bis zum d&uuml;steren Ende.<\/p><p>Mai 1945: Schuld, Schutt und Scham: Wer war T&auml;ter, wer nur Mitl&auml;ufer? Ein Volk, das sich als Verlierer f&uuml;hlte, aber nicht unbedingt als schuldig. Auch die Juristen wollten die gro&szlig;e Selbstreinigung, die &bdquo;Entnazifizierung&ldquo;, am liebsten in Eigenregie. Gab es nicht &bdquo;anst&auml;ndige&ldquo; und &bdquo;unanst&auml;ndige&ldquo; Nazi-Juristen? Lahusens Buch zeigt klar, dass von einem <em>Justitium<\/em> oder einer &bdquo;Stunde Null&ldquo; in Bezug auf die deutsche Justiz nicht die Rede sein kann.<\/p><p>In der Justizgeschichte wird das Schema des Vorher und Nachher allzu gerne bem&uuml;ht. Auf der einen Seite die Ausw&uuml;chse der NS-Justiz &ndash; Volksgerichtshof, Sondergerichte, Milit&auml;rgerichte, Standgerichte &ndash;, auf der anderen Seite die aufrechten, unbelasteten Juristen, die nun in der deutschen Ruinenlandschaft f&uuml;r den Aufbau einer rechtsstaatlichen Justiz sorgten. Es ist eine der Legenden der Nachkriegszeit &ndash; eine Lebensl&uuml;ge, die in der Nachkriegszeit gerne bem&uuml;ht wurde und noch heute konserviert wird. Eine &bdquo;Stunde Null&ldquo; aber hat es in der deutschen Justiz nach 1945 nie gegeben.<\/p><p>Richter und Staatsanw&auml;lte, die bis 1945 im Justizdienst gestanden hatten, kehrten in die Justiz zur&uuml;ck. Man st&ouml;rte sich offenbar nicht daran, dass selbst schwer belastete ehemalige Volksgerichtshofrichter jetzt wieder Recht sprachen, h&auml;ufig in herausragenden Positionen: beispielsweise Dr. Paul Reimers, Richter am Volksgerichtshof, Mitwirkung an 124 Todesurteilen, und Otto Rahmeyer, Ankl&auml;ger am Volksgerichtshof, Mitwirkung an mindestens 78 Todesurteilen. Die beiden Hinrichter brachten es bis zum Landgerichtsrat in Ravensburg, wo sie sich bis 1963 erneut um die Rechtskultur verdient machen durften.<\/p><p>Nach 1945 mussten die NS-Todesrichter nichts bef&uuml;rchten, im Gegenteil: Beinahe in allen Verfahren gegen die Nazi-Justiz durften die Angeklagten mit besonderem Feingef&uuml;hl und Verst&auml;ndnis ihrer Zunftkollegen rechnen. Kaum ein Urteil war der Nachkriegsjustiz oberfl&auml;chlich und barbarisch genug, als dass es nicht doch Gr&uuml;nde daf&uuml;r gab, dass &bdquo;damals anzuwendende Recht&ldquo; zu legitimieren. Die verhinderten Ermittlungen, das gro&szlig;z&uuml;gige Verst&auml;ndnis, die laxen Urteile, die zahllosen Freispr&uuml;che &ndash; das alles war charakteristisch f&uuml;r die Nachkriegsjustiz, wenn es um die T&auml;tigkeit der NS-Juristen ging. Die Formel des &bdquo;mangelnden Unrechtsbewusstseins&ldquo; wurde f&uuml;r die ehemaligen nationalsozialistischen &bdquo;Rechtswahrer&ldquo; zum Blankoschein. Auf die Solidarit&auml;t ihrer Richterkollegen konnten sie ohnehin z&auml;hlen: Ein ausgepr&auml;gter Korpsgeist garantierte daf&uuml;r. Und deren Friedfertigkeit fand durchaus die Zustimmung der meisten Deutschen. Die Justiz gab sich insofern durchaus volksnah. Das Ausbleiben der strafrechtlichen S&uuml;hne f&uuml;r richterliche Verbrechen war nur Teil des gro&szlig;en kollektiven Verdr&auml;ngungsvorgangs.<\/p><p>Lahusen dokumentiert in seinem Buch einen exemplarischen, ganz &bdquo;normalen&ldquo; Karriere-Weg eines NS-Richters. Hans Keutgen (1912&ndash;1999), der gegen Kriegsende als letzter Richter des Sondergerichts Aachen amtierte &ndash; und nun nahtlos Karriere machte. Wie viele andere belastete Juristen wurde er schon kurz nach dem Kriegsende reaktiviert. Obwohl nachweislich an Todesurteilen beteiligt, lie&szlig; die britische Milit&auml;rregierung ihn bereits im August 1945 erneut als Richter zu. Eine 1965 erhobene Strafanzeige eines NS-Verfolgten wurde vom Oberlandesgericht K&ouml;ln ohne weitere Ermittlungen eingestellt. Und als ob dies nicht schon genug gewesen w&auml;re, erhielt der fr&uuml;here NS-Richter kurz nach Kriegsende f&uuml;r eine zeitweilige Versetzung nach Bautzen und Umgebung eine &bdquo;Trennungsentsch&auml;digung&ldquo; von knapp 1.000 Reichsmark ausgezahlt. In den 1970er-Jahren folgte dann eine entsprechend angepasste Pension &ndash; die auch der Mehrzahl aller ehemaligen NS-Richter ausgezahlt wurde. Keutgen war kein Einzelfall. Er war die Regel.<\/p><p>Von einer &bdquo;Stunde Null&ldquo; kann in Bezug auf die deutsche Justiz &ndash; auch das beschreibt und belegt Lahusen umfassend &ndash; jedenfalls nicht die Rede sein kann. Eine &bdquo;Stunde Null&ldquo; hat es in der deutschen Justiz nach 1945 nie gegeben. Ganz nach dem Rechtfertigungsmotto &bdquo;Was damals Recht wahr, kann heute nicht Unrecht sein&ldquo; von Hans Filbinger, der als Milit&auml;rrichter in den letzten Kriegstagen an Todesurteilen beteiligt war und es dennoch als sp&auml;terer CDU-Politiker zum Ministerpr&auml;sidenten eines Bundeslandes bringen konnte. Es war die gro&szlig;e Integration der Justiz-T&auml;ter.<\/p><p>Am Ende seines Buches bilanziert Lahusen n&uuml;chtern: &bdquo;Die Banalit&auml;t des juristischen Dienstbetriebs vollzog sich inmitten der deutschen Kollektivraserei, neben Konzentrationslagern, Todesm&auml;rschen, auch neben Bombenkrieg, Volkssturm, Besatzung, Flucht [&hellip;].&ldquo; Und er fragt: &bdquo;Ist das nun der Gipfel der Zivilisation oder ihre letzte Perversion?&ldquo; Nach der Lekt&uuml;re ist man geneigt zu antworten: Beides! Zu w&uuml;nschen bleibt in jedem Fall, dass Lahusens eindringliches, erhellendes und spannend geschriebenes Buch eine erweiterte Leserschaft findet. Eine g&uuml;nstige Taschenbuchausgabe ist &uuml;berf&auml;llig.<\/p><p><em>Benjamin Lahusen: Der Dienstbetrieb ist nicht gest&ouml;rt. Die Deutschen und ihre Justiz 1943-1948, C.H. Beck 2022, gebundene Ausgabe, 384 Seiten, 34 Euro<\/em><\/p><p><small>Titelbild: metamorworks \/ Shutterstock<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum beirrt von Bombenkrieg, Kapitulation und alliierter Besatzung liefen Gerichtsverfahren vor und nach 1945 einfach weiter, mit denselben Akteuren, nach den gleichen Regeln. <strong>Benjamin Lahusen<\/strong> beschreibt eindrucksvoll das Weiterfunktionieren des juristischen Gerichtsbetriebs in Deutschland zwischen 1943 und 1948. Ein erhellendes, kluges Buch, das bereits vor zwei Jahren erschienen ist und trotzdem unbedingt gelesen werden sollte.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116692\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":116693,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,208,161],"tags":[3316,930,2250,416,966],"class_list":["post-116692","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-rezensionen","category-wertedebatte","tag-entnazifizierung","tag-justiz","tag-nachkriegszeit","tag-nationalsozialismus","tag-weltkrieg"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/shutterstock_2249965047.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=116692"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116692\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":118587,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116692\/revisions\/118587"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/116693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=116692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=116692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=116692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}