{"id":116713,"date":"2024-06-15T13:00:43","date_gmt":"2024-06-15T11:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116713"},"modified":"2024-06-16T10:53:38","modified_gmt":"2024-06-16T08:53:38","slug":"die-wahrheit-ueber-den-journalismus-in-einem-ehrlichen-satz-ohne-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116713","title":{"rendered":"Die Wahrheit \u00fcber den Journalismus in einem ehrlichen Satz \u2013 ohne Folgen"},"content":{"rendered":"<p>Diese neue Woche hatte gerade begonnen, als am Montagnachmittag ein einziger Satz in einer Rundfunksendung namens <em>mediasres<\/em> (<em>Deutschlandfunk\/DLF<\/em>) mein Interesse weckte und mir eine Best&auml;tigung frei nach dem Spruch &bdquo;Das hab&lsquo; ich doch schon immer gesagt&ldquo; war. Der Moderator des <em>DLF<\/em> r&auml;umte wie beil&auml;ufig in einer kurzen Ansage vor einem Bericht &uuml;ber wei&szlig;e Sportreporter mit einem verbreiteten Ideal &uuml;ber den Journalismus auf &ndash; mit der &bdquo;Objektivit&auml;t&ldquo; der m&auml;chtigen Disziplin der Information und der Meinungsmache. Ein subjektiver Beitrag von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Von wegen Objektivit&auml;t<\/strong><\/p><p>Da war dieser eine Satz aus dem Radio, der wie nebenbei und geradezu selbstverst&auml;ndlich ausgesprochen daherkam. Doch war dieser kurze, klare Satz einer, der meinem Empfinden nach kraftvoll und &uuml;berzeugend klang und all die Kritiken &uuml;ber Journalisten, interessengeleitete, selbstgef&auml;llige, arrogante Journalisten &ndash; gerade die, die im und f&uuml;r den Mainstream t&auml;tig sind &ndash; f&uuml;r mich best&auml;tigte. Ausgesprochen wurde der Satz, eine knappe Feststellung, die ich wie eine Offenbarung empfand, im <em>Deutschlandfunk<\/em>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em><strong>Es gibt keinen objektiven Journalismus.&ldquo;<\/strong><\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Der DLF-Moderator von <em>mediasres<\/em>, Sebastian Wellendorf, erl&auml;uterte seine Feststellung in weiteren S&auml;tzen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Reporter und Korrespondenten sehen die Welt immer durch die Brille der eigenen Sozialisation, der eigenen Erziehung und der eigenen kulturellen Perspektive.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Angesichts Wellendorfs &bdquo;Definition&ldquo; &uuml;ber Herkunft, Bildung, Interessen der Protagonisten, der journalistisch T&auml;tigen best&auml;tigte in seiner Anmoderation die allgegenw&auml;rtige Beobachtung, dass das, was das Publikum von den eben subjektiven Journalisten vorgesetzt bekommt, nicht sachlich, nicht neutral, nicht unabh&auml;ngig und vorurteilsfrei ist. Zur Beruhigung, viele Mediennutzer wissen das ohnehin, sie lesen, h&ouml;ren, sehen das &ndash; jeden Tag. Die Mediennutzer erleben, wie Reporter und Korrespondenten, Journalisten der schreibenden Zunft usw. eher ihrer Herkunft und ihren Auftraggebern dienend agieren.<\/p><p>Deswegen sei auch gesagt: Viele Mediennutzer sind nicht einverstanden, dass die Menge und die Art der Sichtweisen wie scheinbar unsichtbar gelenkt in einem &bdquo;Mainstream&ldquo; vereint sind, einer Hauptrichtung, einem gar sagenumwobenen Strom, in dem alle mitschwimmen sollen. Tats&auml;chlich hatte der DLF-Moderator eine fast schon charmante Forderung parat, um das uns&auml;gliche Einerlei und die damit einhergehende Anma&szlig;ung an Einflussnahme aufzul&ouml;sen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Deswegen ist es ja auch so wichtig, dass Redaktionen diverser werden, um m&ouml;glichst viele Perspektiven, also den Blick durch viele verschiedene Brillen zu zeigen.&ldquo;<br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/programm?drsearch:date=2024-06-10\">Deutschlandfunk<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Diversere Redaktionen, und dann ist alles gut?<\/strong><\/p><p>Der DLF-Journalist wird, um ihm kein Unrecht zu tun, seine Worte letztlich &bdquo;nur&ldquo; auf den dann folgenden Mediasres-Beitrag &uuml;ber &bdquo;wei&szlig;e M&auml;nner&ldquo; in der Sportberichterstattung bezogen und wohl nicht beabsichtigt haben, einen ikonischen Satz zum Journalismus und zur Bek&auml;mpfung der Probleme &bdquo;Einseitigkeit&ldquo;, &bdquo;Weglassen&ldquo;, &bdquo;vorherrschende Narrative&ldquo; usw. zu formulieren. Doch sprach er dennoch die Wahrheit aus und forderte damit vielleicht gar heraus, die Aufgaben und die Macht des Journalismus zu beleuchten, zu kritisieren, neue Wege einzufordern.<\/p><p>Und nein, es reicht eben nicht, finde ich, dass man Redaktionen &bdquo;diverser&ldquo; macht. Ein wenig bunter, ein paar Brillen mehr, und schon ist alles gut? Ist es nicht vielmehr andersherum? In Deutschland gibt es ja schon viele, diverse, unterschiedliche, vielf&auml;ltige Medien und Medienmacher, Autoren, Medienschaffende, politisch, kulturell, gesellschaftlich T&auml;tige, die publizistisch t&auml;tig sind. Viele verschiedene Brillen sind das &ndash; allein akzeptiert der Mainstream, die politische Klasse dies nicht. Daraus folgt, dass immer die gleichen Brillenblicke in der Ver&ouml;ffentlichung vorkommen, dass andere Blicke, andere Meinungen, andere Personen am Rand agieren m&uuml;ssen, um wahrgenommen zu werden. Der politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen Klasse genehme, passende Inhalte haben stets Vorfahrt. Andere Inhalte werden behindert, bek&auml;mpft, diffamiert usw. Von wegen Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Demokratie &ndash; ganz subjektiv betrachtet, denn es gibt ja keine Objektivit&auml;t.<\/p><p><strong>Preisfrage zur Definition Massenmedien<\/strong><\/p><p>Eine Definition zum Begriff Massenmedien, dem T&auml;tigkeitsbereich der Reporter, Korrespondenten und, und, und mit den verschiedenen Brillen, denen laut <em>DLF<\/em> eben nur noch mehr andere Brillen hinzugef&uuml;gt werden m&uuml;ssten, brachte mich auf eine Art Preisfrage: Ist eine Demokratie also nur dann funktionierend und eine solche, wenn ihre Massenmedien ihren Auftrag, ihre zentrale Aufgabe erf&uuml;llen, aber dagegen keine, wenn sie dies nicht realisieren? Die Definition lautet:<\/p><blockquote><p>\nMassenmedien erf&uuml;llen in einer funktionierenden Demokratie eine zentrale Aufgabe: Sie sollen Informationen beschaffen, bewerten, verbreiten und politische Institutionen bzw. politisch Handelnde kontrollieren und kritisieren, damit die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in der Lage sind, m&uuml;ndig zu entscheiden und zu handeln.<br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/izpb\/massenmedien-309\/\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p>Den ideal klingenden Worten &uuml;ber unsere demokratischen Massenmedien zu folgen und sich demgegen&uuml;ber die realen Zust&auml;nde in unserer Gesellschaft, in unseren Medien anzuschauen, bringt einen in die Bredouille, und zwar in Bezug auf Quantit&auml;t und Qualit&auml;t der Informationen, in Bezug auf deren &bdquo;Bewertung&ldquo;, &bdquo;Einsch&auml;tzung&ldquo;, &bdquo;Einordnung&ldquo;. Was wird &bdquo;w&uuml;rdig&ldquo; befunden, Verbreitung zu finden, und was nicht (Gewichtung)? Wie sieht es mit der Kontrolle aus, mit der kritischen Distanz? Reicht es, wenn man in m&auml;chtigen Redaktionen k&uuml;nftig noch ein paar weitere Leute einstellt, die anders Informationen einholen, bewerten, einordnen? <\/p><p>Oder w&auml;re es vielleicht doch korrekter, dass die folgerichtigen Forderungen nach mehr Diversit&auml;t lauten sollten: Echte kritische, unabh&auml;ngige (!) Journalisten in die Redaktionsstuben! Keine Ausgrenzung, keine Behinderung von Journalismus in unserem Land, eine vielf&auml;ltige Widerspiegelung und Akzeptanz publizistischer Gegenwart in den Hauptmedien. L&auml;ngst ist es an der Zeit, dass in TV-Sendungen nicht immer und immer wieder penetrant die gleichen G&auml;ste sitzen, die gleichen Moderatoren ihre Weisheiten verbreiten und auf der anderen Seite missliebige G&auml;ste, Kollegen der Verachtung des Mainstreams ausgesetzt sind. L&auml;ngst ist es an der Zeit, dass der Radioh&ouml;rer nicht immer dieselben Worth&uuml;lsen verkauft bekommt, die Inflation des Einerseits, das Weglassen des Andererseits. Der Definition der demokratischen Massenmedien widerspricht der Begriff Mainstream v&ouml;llig. Doch sind wir Mediennutzer diesem Mainstream enorm ausgesetzt, dessen &bdquo;Objektivit&auml;t&ldquo;, dessen Behauptung, seri&ouml;s zu sein, korrekt, wahr und die Mehrheitsgesellschaft widerspiegelnd, ist eine Beleidigung.<\/p><p>Weil der Zustand des Mainstreams, der Missbrauch, der vorherrschende Medien-Journalismus nicht daf&uuml;r sorgt, dass B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in die Lage kommen, m&uuml;ndig zu entscheiden und zu handeln, haben die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nur eine M&ouml;glichkeit: sich nicht auf diese Medien zu verlassen, ihnen kritisch gegen&uuml;berzustehen und in der Tat frei und m&uuml;ndig selbst ihre Quellen zu suchen und zu w&auml;hlen. Diese M&ouml;glichkeit wird von vielen m&uuml;ndigen B&uuml;rgern genutzt! Der Zustand von alternativen Medien, des Nicht-Mainstreams, ist zudem nicht so j&auml;mmerlich wie der der herrschenden Massenmedien. Mir kam ein bekanntes historisches Zitat (einer nach Recherchen von Faktenfindern unbekannten Quelle) in den Sinn:<\/p><blockquote><p>\n<em>Journalismus ist etwas zu ver&ouml;ffentlichen, was andere nicht wollen, dass es ver&ouml;ffentlicht wird. Alles andere ist Werbung.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Das Unbequeme zu tun, wie in dem Satz beschrieben, ist in unseren Zeiten der Zeitenwende gerade schwierig, vor allem f&uuml;r die, die in Diensten des Mainstreams sind. Wess&lsquo; Brot ist ess&lsquo; &hellip; Und schnell ist es P.R., Gef&auml;lligkeitsjournalismus, braves Nachplappern, Regierungsh&ouml;rigkeit usw.<\/p><p>Medienmacher des Mainstreams werden in der Definition der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung (BpB) zur &bdquo;Objektivit&auml;t&ldquo; &uuml;ber Forderungen an Journalisten informiert und sp&auml;ter gewarnt, wie Meinungsmache betrieben wird und wo und durch wen Einflussnahme droht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;[&hellip;] im Rahmen ihrer Informationspflicht jeden in der Gesellschaft mit Nachrichten und Mitteilungen versorgen, werden von dem Einzelnen genutzt, um sich ein eigenes Bild von der Welt, von der Realit&auml;t zu machen. Daraus leiten sich die Forderungen nach objektiver, neutraler, verst&auml;ndlicher und umfassender Berichterstattung ab, was auch gesetzlich verankert ist. Einen solchen Anspruch formuliert auch der Deutsche Presserat, das Selbstkontrollorgan der Medien, wenn er die <em>Achtung vor der Wahrheit <\/em>und die <em>wahrhaftige Unterrichtung der &Ouml;ffentlichkeit <\/em>als <em>oberste Gebote <\/em>des journalistischen Handelns beschreibt.<\/p>\n<p>Auch vor der Einflussnahme durch das Milit&auml;r oder politische Gruppen, die Informationen bewusst vorenthalten oder zensieren, sind Journalisten nirgends auf der Welt gefeit.&ldquo;<br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/medien-journalismus\/krieg-in-den-medien\/500430\/objektivitaet\/\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Groteske Erl&auml;uterung der Bundeszentrale &uuml;ber Medien im Krieg<\/strong><\/p><p>Dem DLF-Moderator geb&uuml;hrt Dank, weckte er bei mir doch die Neugier und den Ehrgeiz, nachzuhaken, wie es um die nun halt mal real existierende Nicht-Objektivit&auml;t und ihre Folgeerscheinungen bestellt ist. Und weil gerade Krieg herrscht auf unserem Planeten und die Medien mittendrin sind, entdeckte ich erneut bei der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung folgende Worte, die mir wie die Beschreibung unserer Zeit vorkommen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Schon sehr fr&uuml;h entdeckte man die M&ouml;glichkeit, Medien im Zusammenhang mit dem Krieg gezielt einzusetzen. So wurden beispielsweise bereits in der Antike schriftbasierte Medien im Krieg genutzt, um &uuml;ber Schlachten zu berichten, die Unterst&uuml;tzung der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r den Krieg zu gewinnen oder Informationen im Krieg zu &uuml;bermitteln. Medien entwickelten sich im Laufe der Zeit zu einem festen Bestandteil der Kriegsf&uuml;hrung: vor, w&auml;hrend und nach dem Krieg.&ldquo;<br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/medien-journalismus\/krieg-in-den-medien\/130602\/der-krieg-in-den-medien\/\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p><small>Titelbild: Frame Stock Footage\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese neue Woche hatte gerade begonnen, als am Montagnachmittag ein einziger Satz in einer Rundfunksendung namens <em>mediasres<\/em> (<em>Deutschlandfunk\/DLF<\/em>) mein Interesse weckte und mir eine Best&auml;tigung frei nach dem Spruch &bdquo;Das hab&lsquo; ich doch schon immer gesagt&ldquo; war. Der Moderator des <em>DLF<\/em> r&auml;umte wie beil&auml;ufig in einer kurzen Ansage vor einem Bericht &uuml;ber wei&szlig;e Sportreporter mit<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116713\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":116714,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,41,11],"tags":[2218,1616,3314,571,2669,1163,1779,408],"class_list":["post-116713","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-medienanalyse","category-strategien-der-meinungsmache","tag-alternative-medien","tag-bundeszentralelandeszentrale-fuer-politische-bildung","tag-diversitaet","tag-dlf","tag-leitmedien","tag-meinungspluralismus","tag-pr-journalismus","tag-soziale-herkunft"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Shutterstock_2448402553.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=116713"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116713\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":116740,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/116713\/revisions\/116740"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/116714"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=116713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=116713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=116713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}