{"id":11672,"date":"2011-12-21T08:29:47","date_gmt":"2011-12-21T07:29:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672"},"modified":"2011-12-21T08:29:47","modified_gmt":"2011-12-21T07:29:47","slug":"hinweise-des-tages-1535","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WLB\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h01\">Neue Konjunkturprognose des IMK<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h02\">Harald Welzer &ndash; Demokratie? Bin ich nicht f&uuml;r zust&auml;ndig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h04\">Simon Johnson &ndash; Der moderne Banker und die Enthaltsamkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h05\">Das Ende der reichen Wohlfahrts-Demokratien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h06\">Unzufriedene H&auml;ndler &ndash; Dem Weihnachtsgesch&auml;ft fehlt der Glanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h07\">Die Rechnungen f&uuml;r Wulffs Buch lie&szlig; Maschmeyer &auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h08\">Alles k&ouml;nnte anders sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h09\">Aktionismus statt Aufkl&auml;rung &ndash; Der neue staatliche &bdquo;Kampf gegen Rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h10\">Wulff muss weg!! &Uuml;ber die moralische Radikalisierung der &Ouml;ffentlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h11\">Huber: &ldquo;Wissenschaft als kritische Wissenschaft etablieren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h12\">Horst-Eberhard Richter verstorben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11672#h13\">zu guter Letzt: Mauern gegen Rechts<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11672&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Neue Konjunkturprognose des IMK: Deutsche Wirtschaft schrumpft 2012 um 0,1 Prozent<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft ger&auml;t im Jahr 2012 in eine Stagnation. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird um 0,1 Prozent im Jahresdurchschnitt schrumpfen &ndash; nach einem Wachstum von 3,0 Prozent in diesem Jahr. Hauptursachen f&uuml;r die drastische wirtschaftliche Abk&uuml;hlung sind die nach wie vor ungel&ouml;ste Vertrauenskrise im Euroraum sowie die ausgepr&auml;gten Sparprogramme in immer mehr L&auml;ndern der W&auml;hrungsunion und der EU. Beide Faktoren f&uuml;hren den Euroraum als Ganzes in eine Rezession: Das BIP in der W&auml;hrungszone sinkt um 0,6 Prozent im Jahresdurchschnitt 2012. Der Nachfrager&uuml;ckgang aus den Nachbarl&auml;ndern bremst sowohl die deutschen Exporte als auch die Investitionen in der Bundesrepublik. Hinzu kommt, dass auch au&szlig;erhalb Europas die wirtschaftliche Dynamik abnimmt: Die US-Wirtschaft erholt sich weiterhin nur schleppend und in vielen L&auml;ndern Asiens und Lateinamerikas verlangsamt sich das Wachstum &ndash; nicht zuletzt wegen der geringeren Nachfrage aus Europa. Die wirtschaftliche Stagnation setzt auch der kr&auml;ftigen Erholung am deutschen Arbeitsmarkt ein Ende: Die Arbeitslosigkeit sinkt im Jahresdurchschnitt 2012 zwar noch einmal geringf&uuml;gig. Im Jahresverlauf wird sie aber wieder zunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in seiner aktuellen Konjunkturprognose.<br>\nGegen&uuml;ber ihrer Prognose vom Oktober setzen die Forscher die Vorhersage f&uuml;r 2011 um 0,2 Prozentpunkte herunter. F&uuml;r 2012 senkt das IMK die Prognose um 0,8 Prozentpunkte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_imk_2011_12_20.pdf\">IMK Report 69 Pressmitteilung [PDF &ndash; 203 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_69_2011.pdf\">IMK Report 69 Langfassung [PDF &ndash; 584 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auf andere Prognosewerte kommt das ifo-institut. Es senkt zwar seine Erwartungen f&uuml;r das Jahr 2012 auch ab, aber immerhin erwartet das Institut noch einen <a href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/portal\/page\/portal\/ifoHome\/a-winfo\/d2kprog\/10kprogifo\">Anstieg des BIP um 0,4%<\/a>. Der Sachverst&auml;ndigenrat prognostizierte im November f&uuml;r das <a href=\"\/?p=11252\">kommende Jahr ein Wachstum von 0,9 % <\/a>.<\/em><br>\n<em>Siehe zum <a href=\"http:\/\/www.luegen-mit-zahlen.de\/blog\/das-elend-der-wirtschaftsprognosen\">Elend der Wirtschaftsprognosen<\/a>. Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Harald Welzer &ndash; Demokratie? Bin ich nicht f&uuml;r zust&auml;ndig<\/strong><br>\nDie Institutionen versagen, die Politik verabschiedet sich. Unser System verdampft, weil der Markt allein das Geschehen reguliert. Und alle schauen zu.<br>\nNoch nie in der europ&auml;ischen Nachkriegsgeschichte gab es einen solchen Totalausfall gesellschaftswissenschaftlicher Zeitdiagnose wie heute: Da werden ohne parlamentarische Legitimation souver&auml;ne Staaten in Protektorate ohne finanzpolitisches Mandat verwandelt, da finden unabl&auml;ssig Krisengipfel statt, auf denen an den Parlamenten vorbei tief in die Zukunft reichende Beschl&uuml;sse gefasst werden, da erodieren Politik- und Systemvertrauen in atemberaubender Geschwindigkeit, ohne dass an den Universit&auml;ten und Akademien, in den Zeitungs- und Radiofeuilletons sich Politik-, Sozial- und Geschichtswissenschaftler mit Analysen dazu vernehmen lie&szlig;en, was da gerade geschieht.<br>\nKeine Exzellenzuni schafft es, ein Symposium zum Beispiel zu der Frage zu veranstalten, was Demokratiegef&auml;hrdung heute bedeutet, kein akademisches Journal widmet sich der beispiellosen Umverteilung von Volks- in Privatverm&ouml;gen. Die sonst so gern vorgezeigten Hochkar&auml;ter der akademischen Landschaft sind ausgerechnet dann unsichtbar, wenn es tats&auml;chlich mal um mehr geht als um Cluster, Credit Points, Peer Reviews und andere Possierlichkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/debatte-demokratie-bin-ich-nicht-fuer-zustaendig\/5976282.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nach dem Schuldenabkommen &ndash; neue Hoffnung f&uuml;r Griechenland und den Euro?<\/strong><br>\nNach dem Euro-Krisengipfel vom 27. Oktober 2011 machte sich kurzzeitig Erleichterung breit: Mit dem 50%-Schuldenschnitt schien es endlich wieder eine Perspektive f&uuml;r Griechenland zu geben, sollten doch die erdr&uuml;ckend hohen Schuldenlasten, die das Land am Boden hielten, um die H&auml;lfte reduziert werden. Dann aber l&ouml;ste Griechenlands Premier Giorgos Papandreou mit seiner Ank&uuml;ndigung, &uuml;ber das beim EU-Gipfel m&uuml;hsam ausgehandelte Schuldenabkommen in seinem Land ein Referendum abzuhalten, Entsetzen bei den EU-Regierungen aus. Inzwischen kehrt, nachdem die Volksabstimmung vom Tisch ist und das griechische Parlament dem Ministerpr&auml;sidenten der neuen &Uuml;bergangsregierung, Lucas Papademos, das Vertrauen ausgesprochen hat, wieder vorsichtiger Optimismus zur&uuml;ck. [&hellip;]<br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Problem Griechenlands wie auch der anderen L&auml;nder S&uuml;deuropas ist &ndash; so l&auml;sst sich als Fazit der Analyse feststellen &ndash; die Verschuldung im Ausland. Deutschland, das diese L&auml;nder durch Lohndumping in hohe Leistungsbilanzdefizite getrieben hat, ist in erheblichem Ma&szlig;e mitverantwortlich f&uuml;r die Misere.<br>\n[&hellip;]<br>\nEine L&ouml;sung der Griechenland- und der Eurokrise insgesamt ist theoretisch m&ouml;glich, erfordert aber eine radikale Abkehr vom bisherigen wirtschaftspolitischen Kurs. Ein Schuldenschnitt hilft wenig, stattdessen w&auml;re ein Umdenken in der Lohnpolitik und eine Beendigung der zerst&ouml;rerischen Austerit&auml;tsprogramme in den Krisenl&auml;ndern erforderlich. Leider sieht es derzeit &uuml;berhaupt nicht nach einer solchen Wende aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew-osnabrueck.de\/PAUKOS\/2-2011\/Grunert.pdf\">GEW-Zeitschrift &ldquo;Paukos&rdquo; [PDF &ndash; 624 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin C.O.:<\/strong> Auch f&uuml;r NDS-LeserInnen, die wissen, dass es sich bei der Eurokrise im Wesentlichen um eine Auslandsschuldenkrise handelt, ein aufschlussreicher und gewinnbringender Text. Er besticht nicht nur durch eine &uuml;berzeugende und gut nachvollziehbare Argumentation sondern auch durch die verst&auml;ndliche Darstellung der saldenmechanischen Zusammenh&auml;nge in einer Volkswirtschaft, die der Mainstream ja meist einfach ignoriert. Zwar hat der Text als Ankn&uuml;pfungspunkt den EU-Krisengipfel Ende Oktober, besch&auml;ftigt sich aber nicht nur mit Griechenland sondern mit den s&uuml;dlichen Eurol&auml;ndern insgesamt und zeigt den Irrsinn der Austerit&auml;tspolitik sehr gut auf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Robert Skidelsky Der Euro in einer schrumpfenden Zone<\/strong><br>\nDer j&uuml;ngste EU-Gipfel war eine Katastrophe. Gro&szlig;britannien und Deutschland haben beide auf das falsche Pferd gesetzt: Der britische Premierminister David Cameron hat Gro&szlig;britannien von Europa isoliert, und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Eurozone von der Realit&auml;t isoliert. H&auml;tte Cameron eine Agenda f&uuml;r Wirtschaftswachstum im Gep&auml;ck gehabt, h&auml;tte er f&uuml;r etwas Reales gek&auml;mpft, h&auml;tte es ihm nicht an Verb&uuml;ndeten gefehlt. Der Merkel-Doktrin zufolge hat das verschwenderische Verhalten von Regierungen die Krise ausgel&ouml;st und deshalb k&ouml;nnen nur &bdquo;eiserne&ldquo; Haushaltsvorschriften das erneute Auftreten solcher Krisen verhindern. Merkels Analyse ist jedoch grundfalsch. Es war nicht die &uuml;ber Kredite finanzierte Erh&ouml;hung der Ausgaben des Staates (deficit spending), die zum wirtschaftlichen Zusammenbruch der Jahre 2007-2008 gef&uuml;hrt hat, sondern die exzessive Kreditvergabe der Banken. Die wachsenden Schuldenberge der Regierungen waren eine Reaktion auf den Wirtschaftsabschwung, nicht die Ursache. Nicht dauerhafte fiskalpolitische Sparma&szlig;nahmen h&auml;tten in der institutionellen Struktur der EU fest verankert werden m&uuml;ssen, sondern eine strenge Regulierung der Finanzm&auml;rkte. Darauf deutet kaum etwas hin.<br>\nDie EZB kauft verstohlen Staatsanleihen auf dem Sekund&auml;rmarkt, aber ihr neuer Pr&auml;sident Mario Draghi beharrt darauf, dass eine solche Intervention tempor&auml;r und begrenzt sei und lediglich dazu diene &bdquo;das Funktionieren geldpolitischer Transmissionskan&auml;le wiederherzustellen&ldquo;. Beim j&uuml;ngsten Gipfel hat niemand vorgeschlagen, die EIB zum Wachstumsmotor zu machen. Der Aderlass wird weitergehen. Das bedeutet, dass die Eurozone nicht mehr zu retten ist. Der Euro wird &uuml;berleben, aber die Zone wird kleiner werden. Die einzige Frage ist das Ausma&szlig;, der zeitliche Ablauf und die Art und Weise ihres Zerfalls. Griechenland und wahrscheinlich auch andere Mittelmeerl&auml;nder werden pleitegehen und die Freiheit wiedererlangen, Geld zu drucken und ihre W&auml;hrungen abzuwerten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/skidelsky48\/German\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><strong>Lucas Zeise &ndash; Euro-Zone l&ouml;st sich auf<\/strong><br>\nEZB springt als Bankenretter ein. Bund reaktiviert Soffin. Br&uuml;sseler EU-Gipfel &shy;wirkungslos. Krisenursache Nummer eins: deutsches Lohndumping [&hellip;]<br>\nVon den realen Problemen der Wirtschaft des Euro-Gebietes war bei dem sonderbaren Politiktheater nicht die Rede. Das Hauptproblem ist grob gesprochen die ungleiche Entwicklung in der Eurozone, die ihrerseits die Finanzprobleme verursacht. Konkret erkennt man das an den wachsenden Export- und Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen Deutschlands und den entsprechend wachsenden Defiziten in den meisten S&uuml;dl&auml;ndern. Nach der 2007 einsetzenden Weltwirtschaftskrise haben sich die Staaten noch st&auml;rker auseinanderentwickelt. Sinkende Reall&ouml;hne in Deutschland und entsprechend sinkende Kosten haben die deutschen Exportunternehmen in die Lage versetzt, in den M&auml;rkten der schw&auml;cheren Euro-L&auml;nder die heimische Konkurrenz zur&uuml;ckzudr&auml;ngen.<br>\nEinen Kurswechsel vorzunehmen und damit das Kernproblem im Euro-Raum zu l&ouml;sen, w&auml;re f&uuml;r die deutsche Wirtschaftspolitik einfach. Sie m&uuml;&szlig;te nur ihren auf Lohnk&uuml;rzung und Sozialabbau ausgerichteten Kurs um 180 Grad &auml;ndern, Mindestl&ouml;hne einf&uuml;hren, die Leiharbeit abschaffen, Renten erh&ouml;hen, die Sozialversicherungen auf alte Standards zur&uuml;ckf&uuml;hren und zum Ausgleich die obere Einkommens- und Verm&ouml;genszehntel sowie die Unternehmen h&ouml;her besteuern.<br>\nEin solcher Kurswechsel w&auml;re beim Volk durchaus popul&auml;r. Dennoch wei&szlig; jeder, da&szlig; er nicht kommen wird. Deshalb wird auch die Krise der W&auml;hrungsunion nicht gel&ouml;st. Unsere herrschende Klasse stellt sich, wie die Vorbereitungen zeigen, kurzfristig darauf ein, da&szlig; Griechenland und vielleicht auch Portugal von der Euro-Zone ausgesto&szlig;en werden, w&auml;hrend Italien und Spanien noch gehalten werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/12-21\/016.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Neuer Streik in Italien<\/strong><br>\nAm Montag haben Italiens Staatsbeamte gestreikt. Die Gewerkschaften stiegen nicht nur gegen den Korrekturhaushalt der Regierung, sondern auch gegen die geplante Arbeitsmarktreform auf die Barrikaden. [&hellip;]<br>\nDie Syndikate werfen der Regierung vor, dass deren Korrekturhaushalt nicht nur vor allem die Steuerschraube weiter anziehe, sondern dabei auch einseitig die bereits massiv belasteten Lohnempf&auml;nger treffe. Als h&ouml;chst unfair bezeichnen die Gewerkschaften sodann auch die neue Rentenreform, die vor allem jene, die schon fr&uuml;h zu arbeiten begonnen h&auml;tten, wie auch die Frauen benachteilige. Die Reform sieht nicht nur eine beschleunigte Einf&uuml;hrung der nur noch an den einbezahlten Beitr&auml;gen bemessenen Renten vor, sondern erh&ouml;ht auch die altersm&auml;ssigen Anforderungen f&uuml;r Fr&uuml;hrenten substanziell.<br>\nIn einem am Montag vom &laquo;Corriere della Sera&raquo; publizierten Interview bezichtigte die Generalsekret&auml;rin der Linksgewerkschaft CGIL, Susanna Camusso, die Regierung der Arroganz und Aggression gegen&uuml;ber den Arbeitnehmern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/neuer_streik_in_italien_1.13719490.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Simon Johnson &ndash; Der moderne Banker und die Enthaltsamkeit<\/strong><br>\n[&hellip;] Manche argumentieren, Amerikaner m&uuml;ssten den G&uuml;rtel enger schnallen. Das ist eine interessante Diskussion, besonders zu einer Zeit, da die Arbeitslosenquote noch immer bei acht Prozent liegt [&hellip;] Wie sieht es aber mit der staatlichen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die gro&szlig;en Banken aus? Nimmt diese angesichts des aktuellen Finanzdrucks ab? Leider nicht. Die staatliche Unterst&uuml;tzung bleibt unver&auml;ndert, indirekt dadurch, dass es Banken gestattet wird, systemrelevant zu sein, also too big to fail, direkt durch alle m&ouml;glichen Subventionen der US-Notenbank.<br>\nDie Begr&uuml;ndung &ndash; oder besser die Ideologie &ndash;, die hinter der Unterst&uuml;tzung gro&szlig;er Banken steckt, ist, dass sie f&uuml;r die Erholung der Wirtschaft notwendig seien. Aber diese Argumentation ist zweifelhaft, wenn die Banken auf Bergen von Bargeld sitzen, w&auml;hrend kreditw&uuml;rdige Verbraucher und Unternehmen bei der Kreditaufnahme zur&uuml;ckhaltend sind.<br>\nDieselbe Situation zeigt sich zurzeit auch in Europa, wo die Realit&auml;t noch h&auml;rter ist. Banken erhalten noch gr&ouml;&szlig;ere Rettungspakete, w&auml;hrend L&auml;nder, die sich Geld geliehen haben, ihre Sozialleistungen k&uuml;rzen und sich auf soziale Spannungen und politische Instabilit&auml;t einstellen m&uuml;ssen. L&auml;nder wie Griechenland, Italien und wohl auch Portugal haben eine zu hohe Verschuldung, und ihren B&uuml;rger stehen nun harte Konsequenzen bevor. Aber den Banker stehen gar keine Konsequenzen bevor, obwohl sie die hohe Verschuldung mit zu verantworten haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/contributor\/1060\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Ende der reichen Wohlfahrts-Demokratien<\/strong><br>\nDer Tag der Abrechnung ist da: Die westlichen Industrienationen haben zu viele soziale Wohltaten an zu viele B&uuml;rger verteilt &ndash; jetzt ist das Geld weg und der Schuldenstand hoch. Nur konsequentes Sparen kann noch helfen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/doenchkolumne\/staatsverschuldung-das-ende-der-reichen-wohlfahrts-demokratien_aid_695485.html?google_editors_picks=true\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.R.:<\/strong> Einen d&uuml;mmeren Propaganda-Artikel zum Thema der so genannten Schuldenkrise habe ich schon seit Wochen nicht mehr gesehen. Da hat der Herr D&ouml;rich wieder einen rausgehauen. Plump, peinlich, unertr&auml;glich. Mir fehlen die Worte.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Wir kriegen ja t&auml;glich von unseren hilfsbereiten Lesern &bdquo;dumme&ldquo; Artikel gemailt, die wir mal ordentlich aufs Horn nehmen sollen. Einen derart dummen Artikel habe jedoch auch ich schon seit langem nicht mehr unter die Augen bekommen. Dem Focus macht beim Niveaulimbo so schnell niemand was vor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unzufriedene H&auml;ndler &ndash; Dem Weihnachtsgesch&auml;ft fehlt der Glanz<\/strong><br>\nWenn die Einzelh&auml;ndler eine &bdquo;gemischte&ldquo; Zwischenbilanz &uuml;ber das Weihnachtsgesch&auml;ft ziehen, dann hei&szlig;t das nichts anderes als: man ist ziemlich entt&auml;uscht. Die Deutschen konsumieren trotz des Booms kaum mehr als fr&uuml;her. Die Wirtschaft w&auml;chst, die L&ouml;hne steigen, die Arbeitslosigkeit sinkt: Im Vergleich zu fr&uuml;heren Jahren h&auml;tte das Weihnachtsgesch&auml;ft 2011 eigentlich brummen m&uuml;ssen. Doch die ohnehin schon niedrigen Erwartungen wurden bisher entt&auml;uscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-dienstleister\/dem-weihnachtsgeschaeft-fehlt-der-glanz\/5977714.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Beim Handelsblatt wird der Unsinn vom &ldquo;Boom&rdquo; und von den &ldquo;steigenden L&ouml;hnen&rdquo; wiedergek&auml;ut, ansonsten aber wohl ein realistisches Bild gezeichnet. (Ob der HDE nach 10 Jahren sinkenden oder stagnierenden Einzelhandelsums&auml;tzen irgendwann auf die Idee kommen wird, da&szlig; das mit den sinkenden Reall&ouml;hnen zusammenh&auml;ngt, und dann h&ouml;here L&ouml;hne fordert??? Wenn den Verbrauchern das Geld fehlt, n&uuml;tzt eine erhebliche Ausdehnung der &Ouml;ffnungszeiten null.)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Rechnungen f&uuml;r Wulffs Buch lie&szlig; Maschmeyer &auml;ndern<\/strong><br>\nF&uuml;r die Bezahlung der Anzeigen, die der Verlag Hoffmann und Campe im Auftrag des Finanzunternehmers Carsten Maschmeyer vor vier Jahren f&uuml;r ein Buch von Christian Wulff schaltete, lie&szlig; dieser die Rechnungen mehrfach neu auszeichnen. Dies best&auml;tigte der Verlag gegen&uuml;ber dieser Zeitung. Dabei fallen besonders die Rechnungen vom 30. Oktober und 2. November 2007 ins Gewicht. Der Rechnungsgrund &bdquo;Anzeigen&ldquo; wurde auf Wunsch von Maschmeyer in den Rechnungsgrund &bdquo;Beratungsleistungen&ldquo; ge&auml;ndert. Offenbar wollte der Unternehmer seine gro&szlig;z&uuml;gige Unterst&uuml;tzung verbergen. [&hellip;] Der Vorgang, dass ein Unternehmer Anzeigen f&uuml;r ein von ihm nicht geschriebenes Buch bezahle, sei in der Branche &bdquo;wahrlich nicht die Regel&ldquo;, so Berg [&hellip;]<br>\nDie Ungew&ouml;hnlichkeit der Strategie, das Werbebudget eines Buchs in vergleichbarer Weise aufzustocken, best&auml;tigt etwa Markus Desaga, Pressechef der Verlage DVA und Siedler. Ein solcher Vorgang sei ihm nicht gel&auml;ufig, w&uuml;rde ihm auch recht merkw&uuml;rdig vorkommen. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/besser-die-wahrheit-die-rechnungen-fuer-wulffs-buch-liess-maschmeyer-aendern-11573427.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Alles k&ouml;nnte anders sein<\/strong><br>\n&ldquo;Interventionen&rdquo; im Berliner Haus der Kulturen der Welt: Zehn Intellektuelle bem&uuml;hten sich, die marktradikalen &ldquo;Angriffe auf die Demokratie&rdquo; abzuwehren.Widerspricht &uuml;berhaupt noch jemand? Das hatte sich in den letzten Monaten mancher gefragt. Die Welt durchlebt das dramatischste Jahr seit der Weltwirtschaftskrise 1929. Und g&auml;be es den einsamen Mahner J&uuml;rgen Habermas nicht, man k&ouml;nnte das Gef&uuml;hl gewinnen, als folge eine Gesellschaft in Schockstarre willig den Politikern bei ihrem Versuch, die M&auml;rkte zu &ldquo;beruhigen&rdquo; anstatt die Demokratie zu beleben.<br>\nDass die Spezies der Intellektuellen dazu &uuml;berhaupt nichts zu sagen hat, wird man nach diesem Wochenende nicht mehr sagen k&ouml;nnen. Denn an Vehemenz lie&szlig; die &ldquo;Intervention&rdquo; nichts zu w&uuml;nschen &uuml;brig, mit der zehn Intellektuelle, K&uuml;nstler, Autoren und Wissenschaftler, im Berliner Haus der Kulturen der Welt einen &ldquo;Angriff auf die Demokratie&rdquo; abwehren wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Intellektuelle-und-Systemveraenderung\/!84000\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Aktionismus statt Aufkl&auml;rung &ndash; Der neue staatliche &bdquo;Kampf gegen Rechts<\/strong><br>\nDie &Auml;mter f&uuml;r Verfassungsschutz hatten massgeblichen Anteil daran, dass das &bdquo;Terror-Trio&ldquo;, das sich selbst  &bdquo;Nationalsozialistischer Untergrund&ldquo; nannte, 1998 abtauchen konnte und bis zum November 2011 unentdeckt blieb. F&uuml;r ihr Versagen werden sie nun mit dem Ausbau ihrer Macht belohnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/sites\/default\/files\/Cilip_NSU.pdf\">B&uuml;rgerrechte &amp; Polizei\/CILIP 99 (2\/2011) [PDF &ndash; 37.7 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wulff muss weg!! &Uuml;ber die moralische Radikalisierung der &Ouml;ffentlichkeit<\/strong><br>\nDer Bundespr&auml;sident steckt in der Kreditklemme. Und alle fordern: Weg mit ihm. Verliert die &ouml;ffentliche Emp&ouml;rungskultur die Realit&auml;t aus den Augen? [&hellip;]<br>\nDie gegenw&auml;rtig kritisierte Freunderl- und Amigowirtschaft ist weder neu noch eine nieders&auml;chsische Spezialit&auml;t. Auch die Sitzplatzvergabe an Unternehmer (oder Journalisten) bei Fl&uuml;gen in ferne L&auml;nder ist eine typische Gunstbezeugung aller Kanzler und (Minister-)Pr&auml;sidenten. Die politische Landschaftspflege mit Hilfe von Spenden und anderen Wohlt&auml;tigkeiten ist trotz aufgedeckter Flickaff&auml;re nie beendet worden. Durch mediale Emp&ouml;rung werden &ndash; wenn&rsquo;s hoch kommt &ndash; einige Figuren ersetzt, mehr &auml;ndert sich nicht. Was sich jedoch &auml;ndert, sind Intensit&auml;t und Umsatzmenge der Emp&ouml;rung &ndash; bei weitgehend fehlender Gewichtung der F&auml;lle. Der Panzerdeal mit Saudi-Arabien ist im Zweifel weniger Emp&ouml;rung (und Schlagzeilen) wert als die nicht korrekt abgerechnete Bonusmeile, der g&uuml;nstige Privat-Kredit unter &bdquo;Freunden&ldquo; mehr als das von einer Lobby frech geschriebene Gesetz. Es kommt nur darauf an, wessen &bdquo;Abschuss&ldquo; gerade ins politische und gesch&auml;ftliche Kalk&uuml;l passt. Insofern haben die Emp&ouml;rungswellen etwas Beliebiges &ndash; und in ihrer Dimension Unberechenbares. Kaum ist diese Kampagne vorbei, folgt schon die n&auml;chste. Man k&ouml;nnte deshalb von einer Daueremp&ouml;rung sprechen, die letztlich nicht den Verstand sch&auml;rft, sondern den Mob erzeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/?p=1450\">Wolfgang Michal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Huber: &ldquo;Wissenschaft als kritische Wissenschaft etablieren&rdquo;<\/strong><br>\nNicht der Wettbewerb der Ideen, sondern der &ouml;konomische Wettbewerb erscheint weltweit zum Antrieb im Bildungssystem geworden zu sein. Hochschulen sollen sich als Unternehmen begreifen. Steuerungskonzepte aus der Privatwirtschaft werden neben die hochschulische Selbstverwaltung gestellt oder ersetzen sie.<br>\nDazu kommt, dass das &ouml;ffentliche Bildungssystem deutlich unterfinanziert ist. Das auf dem Bildungsgipfel 2008 verk&uuml;ndete Ziel, die &ouml;ffentlichen und privaten Bildungsausgaben auf 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern, ist nicht eingel&ouml;st. Doppelte Jahrg&auml;nge dr&auml;ngen in die Hochschulen, die H&ouml;rs&auml;le sind &uuml;berf&uuml;llt, w&auml;hrend die Zahl der Lehrenden nicht angepasst wurde.<br>\nEs geht es um viel. Es geht darum, welchen Anteil die Hochschulen auch k&uuml;nftig f&uuml;r die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaften zu leisten bereit sind und zu leisten verm&ouml;gen. Es geht um ihren Anteil an der demokratischen und sozialen Entwicklung der Gesellschaften und letztendlich um ihren Einfluss auf die Entwicklung von Arbeit und die Sicherung von Besch&auml;ftigung. Und es geht um eine gute wissenschaftliche Berufsausbildung, die auch Kritikf&auml;higkeit und Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung umfasst.\n<ul>\n<li>Wissenschaft und Forschung tragen zur Gestaltung von Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei. Hochschulen haben einen wichtigen Anteil an der Sicherung von Besch&auml;ftigung, an der Gestaltung von technischer und sozialer Innovation und an der L&ouml;sung dr&auml;ngender Zukunftsfragen.<\/li>\n<li>Hochschulen m&uuml;ssen Verantwortung f&uuml;r eine demokratische und soziale Entwicklung der Gesellschaft &uuml;bernehmen. Wissenschaft muss sich als kritische Wissenschaft etablieren, die auf soziale und &ouml;konomische Fehlentwicklungen hinweist und Alternativen entwickelt. Daf&uuml;r m&uuml;ssen staatliche Rahmenbedingungen geschaffen und gesichert werden. Die Gewerkschaften setzen sich f&uuml;r ein &ouml;ffentlich verfasstes und finanziertes Hochschulsystem ein. Die Politik muss die notwendigen Ressourcen bereitstellen.<\/li>\n<li>Die &ouml;ffentliche Verantwortung f&uuml;r die Hochschulen zieht die Verpflichtung der Hochschulen zu Transparenz und Rechenschaft gegen&uuml;ber der Gesellschaft nach sich. Die Hochschule muss offen sein f&uuml;r den Dialog mit den gesellschaftlichen Gruppen.<\/li>\n<li>Die &ldquo;soziale&rdquo; Hochschule hat eine besondere Verpflichtung zur Reduzierung von ungleichen Bildungschancen. Die soziale &Ouml;ffnung der Hochschulen ist notwendig, um den Bedarf an hoch qualifizierten Fachkr&auml;ften zu decken. Dies bedeutet, sich st&auml;rker beruflich Qualifizierten zu &ouml;ffnen. Die von den Bundesl&auml;ndern verbesserten Regelungen zum Hochschulzugang f&uuml;r Berufserfahrene ohne Abitur m&uuml;ssen nun auch in den Hochschulen umgesetzt werden. Dazu ben&ouml;tigt man Beratungsangebote, spezielle Eingangsphasen und eine weitreichende, die berufliche Erfahrung einbeziehende Reform der Studieng&auml;nge.<\/li>\n<li>Der Anteil der Studierenden aus Arbeitnehmerhaushalten oder von Studierenden mit Migrationshintergrund ist in Deutschland zu gering. Die soziale &Ouml;ffnung der Hochschulen macht auch eine gr&ouml;&szlig;ere Flexibilit&auml;t des Studienangebots notwendig. Es ist aber nicht zu akzeptieren, dass die staatlichen Hochschulen das Feld der berufsbegleitenden Studieng&auml;nge weitgehend den Privaten &uuml;berlassen. Duale Studieng&auml;nge m&uuml;ssen ausgebaut, ihre Qualit&auml;t muss erh&ouml;ht werden.<\/li>\n<li>Die IG Metall setzt sich f&uuml;r eine substanzielle Verbesserung der Studienfinanzierung ein. Das BAf&ouml;G ist zu erhalten und zu einer bedarfsdeckenden F&ouml;rderung auszubauen, der Darlehensanteil muss zugunsten eines nicht r&uuml;ckzahlungspflichtigen Zuschusses zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden. Studiengeb&uuml;hren sind abzulehnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++0eef2fde-19c7-11e1-5939-00188b4dc422\">DGB Bildung<\/a><\/p>\n<p><strong>Anmerkung WL:<\/strong> <em>Siehe auch die weitern Stellungnahmen zum Leitbild einer demokratischen und sozialen Hochschule:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>15.12.2011 &ndash; Ernst Dieter Rossmann: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++04348b98-271c-11e1-495c-00188b4dc422\">Mut zur Idee der Europ&auml;ischen Hochschule<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>12.12.2011 &ndash; Michael Vassiliadis: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++98f093cc-24b7-11e1-5c9f-00188b4dc422\">Den Bildungsbereich als Ganzes betrachten<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>08.12.2011 &ndash; Sabine von Schorlemer: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++878c5a9a-20ee-11e1-6a12-00188b4dc422\">Zukunftspotentiale generieren, Wissenstransfer st&auml;rken<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>05.12.2011 &ndash; Doris Ahnen: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++c3d4402e-1f24-11e1-5ba9-00188b4dc422\">H&uuml;rden abbauen<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>01.12.2011 &ndash; Juso-Hochschulgruppe: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++29b4f012-19cd-11e1-485d-00188b4dc422\">Einbindung der Studierenden unverzichtbar<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>01.12.2011 &ndash; Dieter Lenzen: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b56a9d42-19c2-11e1-5939-00188b4dc422\">Partizipationsfrage in neuer Weise stellen<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>30.11.2011 &ndash; Frank Bsirske: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++fbba1396-1b33-11e1-60f4-00188b4dc422\">H&uuml;rden der Bildungsbeteiligung abschaffen<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>24.11.2011 &ndash; Annette Schavan: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++a4639d24-0adf-11e1-60f4-00188b4dc422\">Klare Verantwortlichkeiten bei Einbindung aller Beteiligten<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>21.11.2011 &ndash; Michael Sommer: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++44024d20-11c3-11e1-43e5-00188b4dc422\">Wir verstehen Bildung als soziale Frage<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Horst-Eberhard Richter verstorben<\/strong><br>\nDie &auml;rztliche Friedensorganisation IPPNW trauert um Prof. Dr. med. Dr. phil. Horst-Eberhard Richter, der gestern im Alter von 88 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit in Gie&szlig;en verstorben ist. Der Mitbegr&uuml;nder der bundesdeutschen Sektion der IPPNW, Psychiater, Psychoanalytiker, Sozialphilosoph und gro&szlig;e Humanist war eine der f&uuml;hrenden Pers&ouml;nlichkeiten in der Bundesrepublik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/5e4c787691\/horst-eberhard-richter-verstorben.html\">IPPNW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Mauern gegen Rechts<\/strong><br>\n&ldquo;Hausarrest f&uuml;r Nazis!&rdquo;, forderte eine Oldenburger Antifa-Gruppe und mauerte einem &ouml;rtlichen NPD-Politiker kurzerhand die Haust&uuml;r zu. Die Aktion steht in einer Reihe von Protesten, die die Rechtsradikalen an einer empfindlichen Stelle treffen: Sie werden l&auml;cherlich gemacht.<br>\nDie zornige Pose will an solch einem Tag nicht recht gelingen, wie im Online-Forum der &ldquo;Germanischen Weltnetzgemeinschaft Thiazi&rdquo; zu beobachten ist. &ldquo;Erst kommt das Menschen-Einmauern&rdquo;, dr&ouml;hnt dort ein User namens &ldquo;Nordmann&rdquo;, und wenig sp&auml;ter w&uuml;rden die &ldquo;Kommunisten&rdquo; bekanntlich &ldquo;das Menschen-Abschie&szlig;en&rdquo; folgen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/neue-strategie-gegen-nazis-mauern-gegen-rechts-1.1240230\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WLB\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11672","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11672","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11672"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11672\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11676,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11672\/revisions\/11676"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11672"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}