{"id":116828,"date":"2024-06-18T09:00:10","date_gmt":"2024-06-18T07:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116828"},"modified":"2024-06-18T16:58:09","modified_gmt":"2024-06-18T14:58:09","slug":"putin-bezahlt-die-verteidigung-der-ukraine-fake-news-zum-50-milliarden-dollar-ukraine-paket-der-g7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116828","title":{"rendered":"\u201ePutin bezahlt die Verteidigung der Ukraine\u201c &#8211; Fake News zum 50-Milliarden-Dollar-Ukraine-Paket der G7"},"content":{"rendered":"<p>Wer in der Halbzeitpause des Fu&szlig;ballspiels Deutschland gegen Schottland sich die <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten-sendungen\/heute-journal\/heute-journal-vom-14-juni-2024-100.html\">ZDF-Nachrichtensendung <em>heute<\/em> angeschaut hat<\/a>, d&uuml;rfte nicht schlecht gestaunt haben. Heute-Sprecherin Anne Gellinek verk&uuml;ndete dort gleich zu Beginn als Top-Meldung, die G7 h&auml;tten sich auf einen Milliardenkredit an die Ukraine geeinigt, der &bdquo;aus Zinsen von eingefrorenen russischen Geldern bezahlt werden soll&ldquo;. Das ist jedoch eine lupenreine Falschmeldung. Ausbezahlt wird dieser Kredit von den G7-Staaten selbst, zur&uuml;ckgezahlt wird er von der Ukraine. Die Zinseinahmen eingefrorener russischer Gelder sollen dabei lediglich als Sicherheit dienen. Da dies nicht reichen wird, werden die G7 am Ende auch dies &uuml;bernehmen m&uuml;ssen. Nicht &bdquo;Putin&ldquo;, sondern die Steuerzahler der G7-Staaten bezahlen also einmal mehr die Waffen, die mit diesem Geld bezahlt werden. Der G7-Beschluss ist reine PR, und Medien wie <em>ZDF heute<\/em> spielen bei dieser Propaganda-Nummer unkritisch mit. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9750\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-116828-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240618_Putin_bezahlt_die_Verteidigung_der_Ukraine_Fake_News_zum_50_Milliarden_Dollar_Ukraine_Paket_der_G7_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240618_Putin_bezahlt_die_Verteidigung_der_Ukraine_Fake_News_zum_50_Milliarden_Dollar_Ukraine_Paket_der_G7_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240618_Putin_bezahlt_die_Verteidigung_der_Ukraine_Fake_News_zum_50_Milliarden_Dollar_Ukraine_Paket_der_G7_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240618_Putin_bezahlt_die_Verteidigung_der_Ukraine_Fake_News_zum_50_Milliarden_Dollar_Ukraine_Paket_der_G7_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=116828-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240618_Putin_bezahlt_die_Verteidigung_der_Ukraine_Fake_News_zum_50_Milliarden_Dollar_Ukraine_Paket_der_G7_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240618_Putin_bezahlt_die_Verteidigung_der_Ukraine_Fake_News_zum_50_Milliarden_Dollar_Ukraine_Paket_der_G7_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Vorbemerkung: Wenn Sie sich bislang mit dem Thema der durch die Sanktionen der EU eingefrorenen russischen W&auml;hrungsreserven noch nicht ausf&uuml;hrlich besch&auml;ftigt haben, sollten Sie bitte den im M&auml;rz erschienenen NachDenkSeiten-Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=111841\">&bdquo;Regelbasierte Weltordnung?&ldquo;<\/a> lesen, in dem ich mich bereits sehr ausf&uuml;hrlich mit dem Thema auseinandergesetzt habe.<\/em><\/p><p>Die rund 265 Milliarden Euro Guthaben der russischen Zentralbank, die durch die G7-Staaten auf Basis der Sanktionen eingefroren sind, lassen dem Westen &ndash; und hier vor allem den USA &ndash; keine Ruhe. Liebend gerne w&uuml;rde man diese Gelder einfach einbehalten und mit ihnen die politisch immer schwieriger durchzusetzenden &bdquo;Hilfsgelder&ldquo; f&uuml;r die Ukraine bezahlen. Doch hier ist das V&ouml;lkerrecht sehr eindeutig. W&auml;hrungsreserven sind staatliche Verm&ouml;genswerte und damit durch internationales Recht immun. Und das bleiben sie auch, solange es keinen anderslautenden v&ouml;lkerrechtlich verbindlichen Beschluss gibt. Den gibt es nicht und den wird es auch in Zukunft nicht geben. Dem Westen sind also die H&auml;nde gebunden, will er sich nicht demn&auml;chst selbst durch einen glasklaren Versto&szlig; gegen internationales Recht vor Gericht wiederfinden.<\/p><p>Ein wenig komplizierter sieht es bei den Zinseinnahmen aus, die mit den eingefrorenen Geldern erzielt werden. Hier beruft sich die EU auf eine vermeintliche <a href=\"https:\/\/www.consilium.europa.eu\/en\/press\/press-releases\/2024\/05\/21\/extraordinary-revenues-generated-by-immobilised-russian-assets-council-greenlights-the-use-of-windfall-net-profits-to-support-ukraine-s-self-defence-and-reconstruction\/\">&bdquo;Gesetzesl&uuml;cke&ldquo;<\/a>. Die Vertr&auml;ge zwischen der russischen Zentralbank und der belgischen Clearstream, die als sogenannter Zentralverwahrer die Konten f&uuml;r die Russen f&uuml;hrt, sehen vor, dass die Zinseinnahmen nicht auf das Konto der russischen Zentralbank, sondern auf ein Anderkonto flie&szlig;en, das Clearstream treuh&auml;nderisch verwaltet. Nach Rechtsauffassung der EU stellt dieses Anderkonto kein v&ouml;lkerrechtlich gesch&uuml;tztes Staatverm&ouml;gen dar. Diese Argumentation ist rechtlich kaum haltbar und so recht scheint die EU ihrer eigenen Rechtsaufassung auch nicht zu glauben, sonst h&auml;tte sie die Zinseinnahmen, die laut dieser Rechtsauffassung Clearstream &bdquo;geh&ouml;ren&ldquo;, schon l&auml;ngst konfisziert.<\/p><p>Nimmt man die Aussagen von <em>ZDF heute<\/em> beim Wort, m&uuml;sste man davon ausgehen, dass der von den G7-Staaten nun angek&uuml;ndigte 50-Milliarden-Dollar-Kredit f&uuml;r die Ukraine aus eben jenen Zinseinnahmen getilgt wird. Doch das ist schlichtweg falsch. Die Zinseinnahmen sollen &ndash; wie eine <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/28faed24-3c05-4d4b-9c4c-1ee68d70c946\">sehr gute Analyse<\/a> der britischen <em>Financial Times<\/em> erkl&auml;rt &ndash; lediglich als Sicherheit f&uuml;r den Kredit dienen. Mit anderen Worten: Sollte die Ukraine als Kreditnehmer die Raten nicht vertragsgem&auml;&szlig; bedienen k&ouml;nnen, m&uuml;ssten die russischen, von Clearstream verwalteten, Zinseinnahmen als Sicherheit einspringen. Auch das w&auml;re nach g&auml;ngiger Auslegung ein klarer Bruch des V&ouml;lkerrechts, der jedoch nur im Falle einer Zahlungsunf&auml;higkeit der Ukraine eintreten w&uuml;rde. Das ist keinesfalls unrealistisch, mussten die Gl&auml;ubiger der Ukraine doch erst vor wenigen Tagen einen Gro&szlig;teil der Forderungen aus ihren Staatsanleihen <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/5f77ce03-c584-432d-adc8-fb2211346be7\">abschreiben<\/a>. Inwieweit bereits die Nutzung der russischen Zinsen als Sicherheit f&uuml;r einen Kredit v&ouml;lkerrechtswidrig ist, ist eine Frage, die vielleicht schon bald internationale Gerichte besch&auml;ftigen wird.<\/p><p>Doch auch so ist dieses Konzept ganz offensichtlich eine Luftnummer. Wir reden von 50 Milliarden US-Dollar. Dieses Geld soll von internationalen Investoren kommen &ndash; also von Banken, Verm&ouml;gensverwaltungen und Fonds. Diese Akteure sind aber nicht dumm und verleihen ihr Geld nur dann, wenn sie die Sicherheiten zufriedenstellen. Das trifft auf das Zinsgewinn-Anderkonto von Clearstream aber nicht einmal im Ansatz zu. Wenn es beispielsweise im n&auml;chsten Jahr einen Friedensvertrag g&auml;be, w&uuml;rde Russland selbstverst&auml;ndlich darin die Freigabe der eingefrorenen Gelder fordern und mit Unterschrift dieses Vertrages w&auml;ren die Sicherheiten weg. Die Grundlage f&uuml;r das Einfrieren ist dabei selbst fragil. Aller sechs Monate m&uuml;ssen die betreffenden Sanktionen durch die EU verl&auml;ngert werden &ndash; und dies einstimmig. W&uuml;rden z.B. Ungarn oder die Slowakei die Unterschrift verweigern, w&auml;re die Sicherheiten ebenfalls weg; Gleiches gilt f&uuml;r den Fall, dass ein internationales Gericht das Einfrieren der russischen W&auml;hrungsreserven f&uuml;r nicht rechtens erkl&auml;rt.<\/p><p>Hinzu kommt, dass die Summe viel zu gering ist. Man kann einen 50-Milliarden-Dollar-Kredit nicht mit vagen &ndash; vom Marktumfeld abh&auml;ngigen &ndash; Zinseinnahmen in H&ouml;he von rund drei Milliarden US-Dollar pro Jahr absichern. Darauf w&uuml;rde sich keine Bank und kein Fonds einlassen &ndash; au&szlig;er man entsch&auml;digt die Investoren durch einen ganz erheblichen Risikoaufschlag bei den Zinsen. Damit wiederum w&auml;re aber der Ukraine nicht geholfen, da sie einen Kredit ohne Absicherung durch erstklassige B&uuml;rgen niemals auch nur im Ansatz zur&uuml;ckzahlen k&ouml;nnte.<\/p><p>Was bei diesem Modell fehlt, ist also &ndash; wie es im Finanzjargon hei&szlig;t &ndash; ein Kreditgeber letzter Instanz, Englisch &bdquo;lender of last ressort&ldquo;. Und nun raten Sie mal, wer das sein soll! Nat&uuml;rlich die G7-Staaten selbst, wer denn auch sonst? Sie w&uuml;rden einspringen, wenn die Ukraine mit der R&uuml;ckzahlung im R&uuml;ckstand ist und die eingefrorenen Zinsgewinne entweder nicht ausreichen oder &ndash; was wahrscheinlicher ist &ndash; es rechtliche Bedenken gibt, sie tats&auml;chlich anzur&uuml;hren.<\/p><p>Das ganze Gerede &uuml;ber &bdquo;Putins Gelder&ldquo; oder auch nur die Zinsgewinne im Allgemeinen ist also ein pure PR-Nummer. Aus diesen Geldern wird nichts bezahlt und selbst als Sicherheit werden sie kaum angetastet werden. Streng genommen reden wir hier also &uuml;ber einen Kredit privater Banken und Fonds, den die G7 und damit die Steuerzahler der G7-Staaten und niemand sonst absichert. Dazu liest man freilich nicht viel in den Medien und das ist auch kein Wunder, da hinter den Kulissen bereits im Vorfeld mit harten Bandagen &uuml;ber die Verteilung der Sicherheiten unter den einzelnen G7-Staaten gestritten wurde. Kleinere Staaten wie Frankreich oder Italien dr&auml;ngen offenbar darauf, dass diese Sicherheiten in Relation zum BIP der einzelnen Staaten verteilt werden, w&auml;hrend die USA f&uuml;r ihren Part offenbar die Weltbank einspringen lassen will &ndash; Hintergrund d&uuml;rfte hier sein, dass eine Sicherheitsleistung von der US-Regierung nicht vergeben werden kann, ohne dass Senat und Repr&auml;sentantenhaus dem zustimmen, was angesichts der Rangeleien um das letzte Ukraine-Paket, das auch wirklich das letzte sein sollte, eher unwahrscheinlich ist. Auch in Europa sind diesbez&uuml;glich noch einige Probleme zu erwarten, da die Gelder von der EU und nicht den G7-Staaten eingefroren wurden und die einzelnen EU-Staaten hier ein W&ouml;rtchen mitzureden haben.<\/p><p>Im Kleingedruckten sind daher noch gar keine Details zu diesem Kredit genannt. Man will die Details erst im Laufe des Jahres innerhalb der G7 ausarbeiten. Ob es so weit kommt, ist mehr als fraglich. Am Ende d&uuml;rfte es h&ouml;chstwahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass die eingefrorenen Gelder zu einem reinen Kommunikationstrick zur&uuml;ckgestutzt werden, der in den konkreten Vertr&auml;gen zum Kredit &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur noch am Rande auftaucht. All dies erfahren Sie aber im <em>ZDF<\/em> nicht.<\/p><p><small>Titelbild: Pixels Hunter\/shutterstock.com<\/small><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/fe4949d458794843a1a257e8cb36239e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer in der Halbzeitpause des Fu&szlig;ballspiels Deutschland gegen Schottland sich die <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten-sendungen\/heute-journal\/heute-journal-vom-14-juni-2024-100.html\">ZDF-Nachrichtensendung <em>heute<\/em> angeschaut hat<\/a>, d&uuml;rfte nicht schlecht gestaunt haben. Heute-Sprecherin Anne Gellinek verk&uuml;ndete dort gleich zu Beginn als Top-Meldung, die G7 h&auml;tten sich auf einen Milliardenkredit an die Ukraine geeinigt, der &bdquo;aus Zinsen von eingefrorenen russischen Geldern bezahlt werden soll&ldquo;. 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