{"id":117005,"date":"2024-06-21T08:03:55","date_gmt":"2024-06-21T06:03:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005"},"modified":"2024-06-21T08:03:55","modified_gmt":"2024-06-21T06:03:55","slug":"hinweise-des-tages-4629","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h01\">Ukraine: &bdquo;Wir werden diesen Krieg verlieren&ldquo; &ndash; Selenskyj-Berater will Moskau zu Gipfel einladen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h02\">Doctorow: Russland wird die Entsendung von F16-Kampfflugzeugen in die Ukraine als Aggression betrachten, die sein gegenseitiges Verteidigungsabkommen mit Nordkorea ausl&ouml;st<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h03\">Ukraine-Krieg: &ldquo;Schon nach deutscher Einigung waren die Weichen auf Konfrontation gestellt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h04\">Bundeswehr bestellt Munition f&uuml;r bis zu 8,5 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h05\">Krieg und P&ouml;bel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h06\">Eine weitere imperialistische Masche der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h07\">EU verschiebt wichtige Gesetze &ndash; mit R&uuml;cksicht auf die USA <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h08\">Chatkontrolle: Europa als &Uuml;berwachungsstaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h09\">Verfassungsschutzbericht 2023: Diese Netzinhalte &uuml;berwacht der Inlandsgeheimdienst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h10\">&bdquo;Gelebte Mitmenschlichkeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h11\">Kimmich &raquo;entt&auml;uscht&laquo; vom FC Bayern w&auml;hrend Impfdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h12\">RKI-Protokolle: ZDF &amp; Spiegel vs. Multipolar, Kampf der Etiketten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h13\">Deutschlands d&uuml;mmste Journalistenpreise: Was hat die Leipziger Sparkasse mit Correctiv zu tun?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117005#h14\">Wem geh&ouml;rt Deutschland? &ndash; Die Bilanz der letzten 10 Jahre<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine: &bdquo;Wir werden diesen Krieg verlieren&ldquo; &ndash; Selenskyj-Berater will Moskau zu Gipfel einladen<\/strong><br>\nEin ukrainischer Milit&auml;r prophezeit kein gutes Ende f&uuml;r das kriegsgebeutelte Land. Das Interview mit ihm geht viral. Zudem will Kiew Russland beim n&auml;chsten Friedensgipfel einladen.<br>\nDie Ukraine werde &bdquo;diesen Krieg verlieren&ldquo;, sollte sich nichts &auml;ndern. Es sind harte, aber ehrliche Innenansichten, die Dmitri Kuchartschuk, ein Bataillonskommandeur der ukrainischen Armee, gew&auml;hrt. Im Interview mit der Ukrajinska Prawda, einer Online-Zeitung aus Kiew, sieht der Soldat &bdquo;die kritischste Phase des Krieges&ldquo; kommen.<br>\n&bdquo;Wir verlieren Territorien, wir verlieren die besten Leute. Wenn keine Schlussfolgerungen gezogen werden, keine Aufarbeitung der Fehler erfolgen, werden wir diesen Krieg endg&uuml;ltig verlieren&ldquo;, sagt Kuchartschuk, der seit 2014 an verschiedensten Orten in der Ostukraine k&auml;mpft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-wir-werden-diesen-krieg-verlieren-selenskyj-berater-will-moskau-zu-gipfel-einladen-li.2226809\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Irgendwer MUSS den ersten Schritt machen, und wenn es die ukrainischen Soldaten sind, die nicht mehr wollen und die wei&szlig;e Fahne schwenken. Von dem ach so guten Westen ist hier nichts zu erwarten, die stehen auf Leichenbergen und rufen &bdquo;Nur nicht kriegsm&uuml;de werden&ldquo;. Auf Putin haben wir westlichen B&uuml;rger keinen Einfluss, sehr wohl aber auf unsere Regierenden. Es ist mir v&ouml;llig unverst&auml;ndlich, dass Menschenleben da keine Rolle spielen in den Entscheidungen. Sind wir wirklich die &bdquo;Guten&ldquo;?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wie steht es um die Kriegst&uuml;chtigkeit der Ukraine?<\/strong><br>\nEs wurde als gro&szlig;er Durchbruch und Signal gewertet, als der US-Kongress Ende April die Gelder f&uuml;r die Ukraine freigab. 61 Milliarden Dollar f&uuml;r finanzielle und milit&auml;rische Hilfe. Im Februar hatte die EU bereits ein Unterst&uuml;tzungspaket f&uuml;r Ukraine verabschiedet in H&ouml;he von 50 Milliarden Euro.<br>\nWasser in den Wein sch&uuml;tten<br>\nDoch der Ukraine Support Tracker des Kiel Institute for the World Economy sch&uuml;ttet in seiner Untersuchung nun Wasser in den Wein. Von den 61 Milliarden aus den USA w&uuml;rden nur 13,7 Milliarden f&uuml;r Waffenlieferungen an die Ukraine bereitgestellt. Inklusive weiterer Posten milit&auml;rischer Hilfe seien es am Ende weniger als 25 Milliarden Dollar f&uuml;r die materielle St&auml;rkung der ukrainischen Armee.<br>\nAbgesehen von der &ouml;konomischen Unterst&uuml;tzung in H&ouml;he von 7,8 Milliarden Dollar sei der Rest der Summe, der mehr als die H&auml;lfte der 61 Milliarden ausmacht, gar keine Ukraine-Hilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wie-steht-es-um-die-Kriegstuechtigkeit-der-Ukraine-9770058.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Doctorow: Russland wird die Entsendung von F16-Kampfflugzeugen in die Ukraine als Aggression betrachten, die sein gegenseitiges Verteidigungsabkommen mit Nordkorea ausl&ouml;st<\/strong><br>\nDie Vereinbarungen, die die russische und die nordkoreanische F&uuml;hrung heute nach ihren f&uuml;nfst&uuml;ndigen Einzelgespr&auml;chen und 90-min&uuml;tigen Gespr&auml;chen unter Beteiligung ihrer Regierungsdelegationen unterzeichnet haben, enthalten zahlreiche Elemente. Nat&uuml;rlich sind diese folgenreichen Vereinbarungen &uuml;ber eine &ldquo;allumfassende strategische Partnerschaft&rdquo; nicht das Ergebnis dieses einen Tages, sondern der intensiven Arbeit beider Seiten auf verschiedenen Verwaltungs- und F&uuml;hrungsebenen seit dem Besuch von Kim Jong Un im russischen Fernen Osten vor neun Monaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/doctorow-russland-wird-die-entsendung-von-f16-kampfflugzeugen-in-die-ukraine-als-aggression-betrachten-die-sein-gegenseitiges-verteidigungsabkommen-mit-nordkorea-ausloest\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: &ldquo;Schon nach deutscher Einigung waren die Weichen auf Konfrontation gestellt&rdquo;<\/strong><br>\nWer heute von Verst&auml;ndigung und Entspannung im Verh&auml;ltnis zu Russland spricht, sieht sich schnell als Putin-Unterst&uuml;tzer oder bestenfalls als n&uuml;tzlicher Idiot hingestellt. Politiker, die einst auf ein gutes Verh&auml;ltnis zu Russland setzten, gehen heute in Sack und Asche.<br>\nPetra Erler und G&uuml;nther Verheugen haben eine andere Sicht auf die Dinge. Sie sagen, gescheitert sei eine Politik, die glaubt, auf Entspannung verzichten zu k&ouml;nnen und es notfalls auf einen Krieg ankommen zu lassen. Genau das werfen sie in ihrem Buch &ldquo;Der lange Weg zum Krieg&rdquo;, das vor Kurzem bei Heyne erschienen ist, ma&szlig;geblichen Entscheidern im Westen vor und geben ihnen damit eine Mitschuld am Krieg in der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Schon-nach-deutscher-Einigung-waren-die-Weichen-auf-Konfrontation-gestellt-9769391.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundeswehr bestellt Munition f&uuml;r bis zu 8,5 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDer R&uuml;stungskonzern Rheinmetall hat von der Bundeswehr einen der gr&ouml;&szlig;ten Einzelauftr&auml;ge in der Unternehmensgeschichte bekommen. Der Rahmenvertrag umfasst die Lieferung von 155mm-Artilleriemunition im Gesamtwert von bis zu 8,5 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern aus D&uuml;sseldorf am Donnerstag mitteilte. Der Vertrag sei am selben Tag von Annette Lehnigk-Emden, der Pr&auml;sidentin des Bundesamtes f&uuml;r Ausr&uuml;stung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), und Rheinmetall-Vertretern in der Bundeswehr-Beschaffungsbeh&ouml;rde in Koblenz unterzeichnet worden.<br>\nMit der Bestellung sollen die Lagerbest&auml;nde der Bundeswehr und ihrer Verb&uuml;ndeten aufgestockt werden und au&szlig;erdem die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland unterst&uuml;tzt werden. Die Bundesrepublik Deutschland will einen Teil der Lieferungen an die Ukraine weiterreichen, au&szlig;erdem geh&ouml;ren die Niederlande, Estland und D&auml;nemark zu den Abnehmern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/bundeswehr-bestellt-munition-milliardenauftrag-fuer-rheinmetall-19802878.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Summe von &ldquo;bis zu 8,5 Milliarden Euro&rdquo; fehlt anderen gesellschaftlichen Bereichen. Offensichtlich sind das Milit&auml;r und die Ukraine f&uuml;r die Bundesregierung wichtiger als z.B. Bildung &amp; Wissenschaft, Gesundheit sowie Infrastruktur und gesetzliche Rente.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Krieg und P&ouml;bel<\/strong><br>\nJeder Krieg ist im Kern eine Ausdrucksform des Kampfes zwischen Arm und Reich.<br>\nDer Krieg ern&auml;hrt den Krieg. Diese schlichte Weisheit, entnommen aus dem zweiten Teil von Friedrich Schillers Wallenstein-Trilogie, f&uuml;hrt zu einer ebenso trivialen Wahrheit: Frieden l&auml;sst den Krieg hungern, aber nicht verhungern. Zumindest nicht in einer zivilisierten Gesellschaft, die die Sch&ouml;pfer, Knechte und Profiteure des Krieges, die f&uuml;r Tod und Zerst&ouml;rung verantwortlich sind, in die Normalit&auml;t des Lebens integriert. Diese Schizophrenie, ein Schutzwall f&uuml;r die Bestie und eine Brandmauer gegen den Frieden, h&auml;lt die Menschheit wie im Labyrinth des Minotaurus gefangen. Der neue P&ouml;bel muss den Ausgang finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/krieg-und-pobel\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eine weitere imperialistische Masche der USA<\/strong><br>\nIm Instrumentarium des US-Au&szlig;enministeriums werden unilaterale Zwangsma&szlig;nahmen (Unilateral Coercive Measures UCM) eingesetzt, um Staaten zu erpressen, einzusch&uuml;chtern und zu tyrannisieren, die die US-Hegemonie nicht bereitwillig akzeptieren. Die Aufnahme eines Landes in die US-Liste der L&auml;nder, die den Terrorismus sponsern, soll den gegen die Zielstaaten verh&auml;ngten Massnahmen eine Scheinlegitimit&auml;t verleihen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/eine-weitere-imperialistische-masche-der-usa\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU verschiebt wichtige Gesetze &ndash; mit R&uuml;cksicht auf die USA<\/strong><br>\nDie Europawahl war kein Grund, um ebenso wichtige wie umstrittene EU-Gesetze zu verschieben. Doch wenn die USA dies w&uuml;nschen, ist es offenbar kein Problem.<br>\nDie milliardenschweren Finanzspritzen f&uuml;r die Ukraine, die umstrittene Asylreform oder die neuen Schuldenregeln: All das hat die EU noch schnell vor der Europawahl verabschiedet, um es der demokratischen Entscheidung der W&auml;hler zu entziehen.<br>\nDaran l&auml;sst sich auch nichts mehr &auml;ndern, wie wir gerade an den neuen Defizitverfahren gegen Frankreich, Italien und andere EU-L&auml;nder sehen: die neuen Gesetze werden gleich nach der Wahl angewendet, ohne R&uuml;cksicht auf Verluste.<br>\nAnders sieht das aus, wenn die USA eine Verschiebung w&uuml;nschen: Dann folgt die EU auf dem Fu&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-verschiebt-wichtige-gesetze-mit-ruecksicht-auf-die-usa\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Chatkontrolle: Europa als &Uuml;berwachungsstaat<\/strong><br>\nSchon heute k&ouml;nnten Regierungen in Europa auf die Kameras und Mikrofone unserer Smartphones zugreifen. Darf der Staat in Zukunft auch all unsere Unterhaltungen mitlesen? Um ein Gesetz zur Chatkontrolle durchzusetzen, nutzten EU-Kommissare sogar Techniken der Meinungsmanipulation.<br>\nBei &bdquo;&Uuml;berwachungsstaat&ldquo; denkt man an Russland, China und Iran, nicht an die Mitglieder der Europ&auml;ischen Union. Schon lange jedoch plant die EU ein &Uuml;berwachungsprojekt namens Chatkontrolle. Bislang war jedoch den meisten Beteiligten klar, dass sich eine Kontrolle von Chatverl&auml;ufen nicht so einfach umsetzen l&auml;sst. Doch nun wurden die Technologien daf&uuml;r erneut in Betracht gezogen &ndash; trotz etlicher Skandale, darunter einer EU-eigenen Desinformationskampagne. Frankreich h&auml;tte sich umstimmen lassen k&ouml;nnen. Wenn das passiert w&auml;re, h&auml;tte die Sperrminorit&auml;t wegfallen und die Chatkontrolle in den anstehenden Trilog-Verhandlungen der EU ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/medien\/plus252082248\/Chatkontrolle-Europa-als-Ueberwachungsstaat.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verfassungsschutzbericht 2023: Diese Netzinhalte &uuml;berwacht der Inlandsgeheimdienst<\/strong><br>\nRadikalisierung im Internet, Linksradikale in der Klimabewegung, staatliche Cyberangriffe, Memes zum Nahostkonflikt: Diese Digitalthemen haben den Verfassungsschutz im vergangenen Jahr besonders umgetrieben.<br>\nNancy Faeser ruft mal wieder Alarmstufe Rot aus. Bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes f&uuml;r das Jahr 2023 am vergangenen Dienstag schlug sie einen bekannten Dreiklang an: &bdquo;Unsere Demokratie ist stark, sie steht aber auch unter erheblichem Druck. &hellip; Wir haben alle Schutzma&szlig;nahmen massiv hochgefahren. &hellip; Daf&uuml;r m&uuml;ssen wir auch die gesetzlichen Befugnisse weiter verst&auml;rken.&ldquo;<br>\nSowohl der Wortlaut als auch der alarmistische Ton gleichen jenen, die die Ministerin schon bei der Vorstellung der Verfassungschutzberichte f&uuml;r die Jahre 2022 und 2021 anschlug. Wir haben uns angeschaut, welche Themen mit netzpolitischem Bezug die SPD-Innenministerin und der Verfassungsschutzpr&auml;sident Thomas Haldenwang als besonders dringlich pr&auml;sentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2024\/verfassungsschutzbericht-2023-diese-netzinhalte-ueberwacht-der-inlandsgeheimdienst\/%20\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Gelebte Mitmenschlichkeit&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat den gestrigen Weltfl&uuml;chtlingstag mit weihevollen Worten kommentiert und parallel Pl&auml;ne zur Abwehr sowie zur Abschiebung von Fl&uuml;chtlingen vorangetrieben. &bdquo;Alle&ldquo; Fl&uuml;chtlinge verdienten &bdquo;Schutz und die volle Solidarit&auml;t der Weltgemeinschaft&ldquo;, lie&szlig; sich Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze zitieren; &bdquo;Engagement f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge&ldquo; sei &bdquo;gelebte Mitmenschlichkeit&ldquo;. Gleichzeitig zieht Bundesinnenministerin Nancy Faeser, um Fl&uuml;chtlinge k&uuml;nftig im gro&szlig;en Stil aus dem Land zu schaffen, das &bdquo;Albanien-Modell&ldquo; in Betracht. Dieses wird in K&uuml;rze von Italien praktiziert werden und sieht vor, dass Fl&uuml;chtlinge Asylantr&auml;ge nur noch in Lagern au&szlig;erhalb der EU stellen d&uuml;rfen, aus denen man sie nach Ablehnung ihres Antrags umgehend abschieben kann. W&auml;hrend die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Luise Amtsberg, behauptet, Deutschland stehe &bdquo;fest an der Seite der Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind&ldquo;, schieben Kooperationspartner Berlins und der EU Fl&uuml;chtlinge erbarmungslos in die W&uuml;ste ab, wo sie verdursten. Laut Recherchen der BBC sind Fl&uuml;chtlinge von EU-Grenzbeamten sogar ins Mittelmeer geworfen worden, wo sie ertranken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9594\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kimmich &raquo;entt&auml;uscht&laquo; vom FC Bayern w&auml;hrend Impfdebatte<\/strong><br>\nDie Impfdebatte um Nationalspieler Joshua Kimmich? Lange her, aber w&auml;hrend der Pandemie bestimmte sie wochenlang die Diskussionen. In einer neuen Doku spricht er &uuml;ber die Zeit &ndash; und zeigt sich dabei entt&auml;uscht vom FC Bayern.<br>\nEine neue Dokumentation des ZDF &uuml;ber Joshua Kimmich mit dem Titel &raquo;Anf&uuml;hrer und Antreiber&laquo; gew&auml;hrt Einblicke in das Leben des Bayern-M&uuml;nchen-Profis und Nationalspielers. Darin spricht der 29-J&auml;hrige &uuml;ber die Impfdebatte, die 2021 w&auml;hrend der Coronapandemie &uuml;ber ihn entbrannt ist. Und er greift auch seinen Klub an.<br>\n&raquo;Ich habe mich zu lange alleingelassen gef&uuml;hlt&laquo;, sagt Kimmich in einem Ausschnitt, der bereits vom M&auml;rz 2022 stammt und nun ver&ouml;ffentlicht wurde. Das sei die erste Talfahrt f&uuml;r ihn w&auml;hrend seiner Zugeh&ouml;rigkeit zum FC Bayern M&uuml;nchen gewesen. &raquo;Da habe ich dann gemerkt, wie der Verein reagiert hat, und dementsprechend bin ich da schon entt&auml;uscht und auch getroffen&laquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/joshua-kimmich-enttaeuscht-und-getroffen-ueber-fc-bayern-waehrend-coronapandemie-a-6bdb07d9-57c5-46af-940e-8c7468589b83\">DER SPIEGEL<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/sport\/sportstudio-reportage\/joshua-kimmich-sein-weg-zur-fussball-em-2024-doku-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>RKI-Protokolle: ZDF &amp; Spiegel vs. Multipolar, Kampf der Etiketten<\/strong><br>\nEin Au&szlig;enseitermedium sticht die Leitmedien aus. Es folgen Praktiken, die es mit journalistischer Moral nicht genau nehmen: Wer entlarvt hier wen?<br>\nDie &ouml;ffentliche Einsch&auml;tzung &uuml;ber die Erkenntnisse, die aus der Ver&ouml;ffentlichung der RKI-Files gewonnen wurden, f&auml;llt unterschiedlich aus, das ist Meinungsvielfalt. Eine, die politischen Lager &uuml;bergreifende Einigkeit bestand darin, die Ver&ouml;ffentlichung wichtig zu nehmen.<br>\nAuch Leitmedien wie das ZDF und der Spiegel berichteten davon, obwohl die Ver&ouml;ffentlichung einen Stachel hatte. Sie wurde nicht von Investigativ-Teams ihrer Journalisten zutage gef&ouml;rdert, sondern von einem Au&szlig;enseitermedium. Da gab es ein Vers&auml;umnis, wie manche Journalisten einr&auml;umten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/RKI-Protokolle-ZDF-Spiegel-vs-Multipolar-Kampf-der-Etiketten-9771293.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutschlands d&uuml;mmste Journalistenpreise: Was hat die Leipziger Sparkasse mit Correctiv zu tun?<\/strong><br>\nDie S&uuml;ddeutsche Zeitung und Correctiv erhielten f&uuml;r ihre Kampagnentexte renommierte Journalistenpreise. Relevante Themen finden woanders statt. Ein Kommentar.<br>\n&bdquo;Wer soll das noch verstehen?&ldquo;, fragte das Portal Medieninsider anl&auml;sslich der Verleihung des einst renommierten Stern-Preises an die S&uuml;ddeutsche Zeitung (SZ). Pr&auml;miert wurde die &bdquo;Recherche&ldquo; &uuml;ber Freie-W&auml;hler-Chef Hubert Aiwanger aus dem September vergangenen Jahres. Darin wurde Aiwanger kurz vor den bayerischen Landtagswahlen verd&auml;chtigt, als Sch&uuml;ler ein antisemitisches Flugblatt verfasst zu haben. Selbst SZ-Chefredakteur Wolfgang Krach gab sp&auml;ter zu, er h&auml;tte den Text &bdquo;an der einen oder anderen Stelle&ldquo; lieber n&uuml;chterner formuliert. Die Jury entschied sich trotzdem, ihn ohne Angabe weiterer Gr&uuml;nde zur &bdquo;journalistischen Glanztat&ldquo; des Jahres zu k&uuml;ren.<br>\nKnapp eine Woche sp&auml;ter dann der n&auml;chste Paukenschlag: Die Medien-NGO Correctiv, die mit ihrem tendenzi&ouml;sen Dramolett &uuml;ber das rechte &bdquo;Geheimtreffen&ldquo; in Potsdam viel Staub aufgewirbelt hatte, wurde mit dem Leipziger Medienpreis der dortigen Sparkasse ausgezeichnet. Ausgerechnet das Medium, das den &bdquo;Remigrations&ldquo;-Vortrag des rechtsextremen Aktivisten Martin Sellner &ndash; Thema: Die M&ouml;glichkeit der Abschiebung straff&auml;lliger Ausl&auml;nder und &bdquo;nicht assimilierter&ldquo; Doppelstaatler &ndash; zu einer Art zweiten Wannsee-Konferenz stilisierte, durfte diesen Preis entgegennehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-duemmsten-journalistenpreise-was-hat-die-leipziger-sparkasse-mit-correctiv-zu-tun-li.2226833\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Das kommt dabei raus, wenn sich eine selbsternannte Durchblicker-Elite in der eigenen Blase gegenseitig feiert. Die reale Welt findet au&szlig;erhalb dieser Blase statt, danke an NDS z.B.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wem geh&ouml;rt Deutschland? &ndash; Die Bilanz der letzten 10 Jahre<\/strong><br>\nWer das Buch &bdquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland?&ldquo; von Jens Berger aus dem Jahr 2014 im Regal stehen hat, wird sich fragen, ob sich die Lekt&uuml;re der &bdquo;vollkommen &uuml;berarbeiteten Neuauflage&ldquo; lohnt. Aber schon das Vorwort der aktuellen Ausgabe macht deutlich: &bdquo;Ja, unbedingt!&ldquo;<br>\nBerger ist es gelungen, nicht nur die unglaublich beschleunigte Fortf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensumverteilung von unten nach oben faktenreich aufzuzeigen. Er weist auch auf die daraus resultierenden gesellschaftspolitischen Risiken hin, die ebenso steigen wie die Ungleichheit zunimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/06\/wem-gehoert-deutschland-die-bilanz-der-letzten-10-jahre\/\">pressenza<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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