{"id":117155,"date":"2024-06-24T14:30:18","date_gmt":"2024-06-24T12:30:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117155"},"modified":"2024-06-25T07:30:08","modified_gmt":"2024-06-25T05:30:08","slug":"kanzlersprecher-zu-aktuellem-wissensstand-um-nord-stream-sprengung-bundesregierung-hat-damit-gar-nichts-zu-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117155","title":{"rendered":"Kanzlersprecher zu aktuellem Wissensstand um Nord-Stream-Sprengung: \u201eBundesregierung hat damit gar nichts zu tun\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Fast zwei Jahre sind seit dem Terroranschlag auf die rund 20 Milliarden Euro schwere zivile Energie-Infrastruktur Nord Stream vergangen. Schweden und D&auml;nemark haben ihre Ermittlungen mittlerweile ergebnislos eingestellt. &Auml;hnlich zeigt sich die Situation in Deutschland. Der weisungsgebundene Generalbundesanwalt hat bis heute noch nicht einmal ein Zwischenergebnis pr&auml;sentieren k&ouml;nnen oder d&uuml;rfen. Anfragen von Fraktionen und einzelnen Bundestagsabgeordneten an die Bundesregierung bleiben mit Verweis auf angebliche &bdquo;Staatswohl&ldquo;-Gef&auml;hrdung unbeantwortet. Ebenso lehnt die Bundesregierung den Vorschlag der Chinesischen Volksrepublik ab, die Ermittlungen unter F&uuml;hrerschaft der Vereinten Nationen weiterzuf&uuml;hren. Die<em> NachDenkSeiten<\/em> wollten vor diesem Hintergrund ihr Gl&uuml;ck nochmals versuchen und fragten den aktuellen Kenntnisstand der Bundesregierung zur Causa Nord-Stream-Anschlag ab. Von <strong>Florian Warweg<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2542\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-117155-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240624_Kanzlersprecher_zu_aktuellem_Wissensstand_um_Nord_Stream_Sprengung_Bundesregierung_hat_damit_gar_nichts_zu_tun_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240624_Kanzlersprecher_zu_aktuellem_Wissensstand_um_Nord_Stream_Sprengung_Bundesregierung_hat_damit_gar_nichts_zu_tun_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240624_Kanzlersprecher_zu_aktuellem_Wissensstand_um_Nord_Stream_Sprengung_Bundesregierung_hat_damit_gar_nichts_zu_tun_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240624_Kanzlersprecher_zu_aktuellem_Wissensstand_um_Nord_Stream_Sprengung_Bundesregierung_hat_damit_gar_nichts_zu_tun_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=117155-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240624_Kanzlersprecher_zu_aktuellem_Wissensstand_um_Nord_Stream_Sprengung_Bundesregierung_hat_damit_gar_nichts_zu_tun_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240624_Kanzlersprecher_zu_aktuellem_Wissensstand_um_Nord_Stream_Sprengung_Bundesregierung_hat_damit_gar_nichts_zu_tun_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/QWlkK4vLSJw\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><strong>Bundesregierung und ihre westlichen Verb&uuml;ndeten zeigen nach wie vor keinerlei Interesse an Aufkl&auml;rung<\/strong><\/p><p>Als der UN-Sicherheitsrat vor mehr als einem Jahr, im Februar 2023, &uuml;ber die schleppenden Ermittlungen zur Sprengung der Nord-Stream-Pipelines debattierte, forderten Russland, China und Brasilien bereits eine internationale Untersuchung des Anschlags unter Leitung der Vereinten Nationen. Diese Forderung wurde aber vehement sowohl von der Bundesregierung, der EU als auch den USA mit der Begr&uuml;ndung abgelehnt, dass die laufenden Untersuchungen der Anrainerstaaten Deutschland, D&auml;nemark und Schweden (mittlerweile alles NATO-Mitglieder) bereits ausreichend seien und &bdquo;sicherlich bald zu abschlie&szlig;enden Ergebnissen&ldquo; f&uuml;hren w&uuml;rden. Doch dem war nicht so. Die Untersuchungen D&auml;nemarks und Schwedens sind im Februar 2024 wie bereits erw&auml;hnt&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/daenemark-nord-stream-untersuchung-100.html\">ergebnislos eingestellt<\/a>&nbsp;worden. Im Falle Deutschlands sieht es nicht viel besser aus.&nbsp;<\/p><p>Zwar dauern, im Gegensatz zu D&auml;nemark und Schweden, die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft zumindest offiziell noch an, allerdings wurde auch nach 21 Monaten noch nicht einmal ein Zwischenbericht zum Ermittlungsstand von der Bundesanwaltschaft pr&auml;sentiert. <\/p><p><strong>Die fragw&uuml;rde Rolle der Leitmedien<\/strong><\/p><p>Was es gab, war das Durchstechen von Informationen an bestimmte Medien wie&nbsp;<em>ZDF<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>SPIEGEL<\/em>, die dann in angeblichen &bdquo;Exklusiv&ldquo;-Stories davon berichten durften, dass nach bisherigem Ermittlungsstand die Nord-Stream-Pipelines von ein paar ukrainischen Hobbytauchern an Bord eines Segelschiffchens (15 Meter L&auml;nge, 4 Meter Breite) gesprengt wurden. In diesem Zusammenhang wurde dann nochmal betont, dass es weder einen staatlichen Auftraggeber noch eine Mitt&auml;terschaft von staatlichen Akteuren gegeben h&auml;tte. Beim&nbsp;<em>ZDF<\/em>&nbsp;liest sich das seit Monaten beispielsweise unter dem Titel &bdquo;<a href=\"#xtor=CS5-62\">Nord-Stream-Anschl&auml;ge: Fahnder vermuten &ldquo;Andromeda&rdquo;-Crew in Ukraine<\/a>&ldquo; so:&nbsp;<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die Hinweise verdichten sich: Hinter den Anschl&auml;gen auf die Nord-Stream-Pipelines k&ouml;nnten T&auml;ter mit Verbindungen in die Ukraine stecken. Offiziell ermittelt die Bundesanwaltschaft weiter gegen Unbekannt. Doch nach Informationen von ZDF frontal und &ldquo;Spiegel&rdquo; halten mit Ermittlungen Vertraute vor allem die Spuren in die Ukraine f&uuml;r &uuml;berzeugend. Zu Tatverd&auml;chtigen aus Russland gebe es keine belastbaren Belege.<\/em><\/p>\n<p><em>Die bisher vorliegenden Erkenntnisse der Ermittler wiesen klar in Richtung Ukraine, hie&szlig; es. Im Fokus der Fahnder steht weiter ein sechsk&ouml;pfiges Kommando an Bord der Segeljacht &ldquo;Andromeda&rdquo;. Vor und nach den Explosionen in der Ostsee soll sich die Gruppe in der Ukraine aufgehalten haben. Darauf deuteten technische Daten hin, die die Fahnder auswerten konnten. Das erfuhren &ldquo;Spiegel&rdquo; und ZDF aus Sicherheitskreisen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240624_BPK-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Jens Berger hatte bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114565\">in diesem Artikel<\/a> ausgef&uuml;hrt, dass die beiden britischen Versicherungsgesellschaften der Nord-Stream-Pipelines, Lloyd&rsquo;s of London und Arch, sich weigern, f&uuml;r den Schaden zu zahlen, mit Verweis darauf, dass ihrer Einsch&auml;tzung nach der Angriff gegen Nord Stream, den sie als &bdquo;Kriegssch&auml;den&ldquo; werten, von einem staatlichen T&auml;ter durchgef&uuml;hrt wurde: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;In ihrer Antwortschrift zur Nord-Stream-Klage, die mittlerweile auch <a href=\"https:\/\/www.dropbox.com\/scl\/fi\/y8ezf3pjdjpp2npp7fpog\/2024-04-08-Nord-Stream-v-1-LIC-and-2-Arch-CL-2024-000094-Defence.pdf?rlkey=tpptejx0c9d7c2ncjposv9l9a&amp;e=2&amp;dl=0\">&ouml;ffentlich vorliegt<\/a>, verweisen die Versicherer darauf, dass der Versicherungsvertrag mit Nord Stream Kriegssch&auml;den ausdr&uuml;cklich ausschlie&szlig;e. Solche &bdquo;Kriegsklauseln&ldquo; sind &uuml;brigens bei privaten Versicherungen vollkommen normal, die Definition, was ein Kriegsschaden ist und was nicht, ist jedoch strittig. Lloyd&rsquo;s und Arch verweisen darauf, dass die Sprengung von Nord Stream 1 &bdquo;nur &ndash; oder mit hoher Wahrscheinlichkeit &ndash; von einer Regierung oder auf deren Befehl hin verursacht werden konnte&ldquo;. Dies stehe in direktem Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg und sei demnach ein kriegerischer und kein terroristischer Akt; gegen Letzteren w&auml;re die Pipeline sehr wohl versichert.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die beiden britischen Versicherungskonzerne widersprechen damit der von deutschen und US-amerikanischen Medien mit Nachdruck vertretenen Hypothese, nach der die beiden Pipelines ohne Auftrag und ohne Mithilfe eines staatlichen Akteurs gesprengt worden w&auml;ren.<\/p><p><strong>Bundesregierung wehrt sich vehement gegen eine UN-gef&uuml;hrte Ermittlung<\/strong><\/p><p>Angesichts des beschriebenen ern&uuml;chternden Ermittlungsstandes hatte der stellvertretende chinesische UN-Botschafter Gen Shuang am 26. April vor dem UN-Sicherheitsrat&nbsp;<a href=\"http:\/\/un.china-mission.gov.cn\/eng\/hyyfy\/202404\/t20240427_11290033.htm\">erkl&auml;rt<\/a>, man k&ouml;nne &bdquo;keine konkreten Fortschritte bei den Ermittlungen erkennen&ldquo;, und den beteiligten L&auml;ndern eine &bdquo;versteckte Absicht&ldquo; unterstellt:&nbsp;<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>In dieser Situation kann man nur vermuten, dass sich hinter dem Widerstand gegen eine internationale Untersuchung eine versteckte Absicht verbirgt, w&auml;hrend man gleichzeitig die m&ouml;gliche Vertuschung und den Verlust einer gro&szlig;en Menge zwingender Beweise beklagt.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>China forderte in Folge &bdquo;die betroffenen L&auml;nder auf, aktiv mit Russland zu kommunizieren und mit ihm bei der gemeinsamen Untersuchung zusammenzuarbeiten&ldquo;, und gab der Hoffnung Ausdruck, &bdquo;dass eine baldige Einigung &uuml;ber den Entwurf erzielt werden kann, so dass der Rat sich so bald wie m&ouml;glich zu diesem Thema &auml;u&szlig;ern kann&ldquo;. Abschlie&szlig;end erkl&auml;rte der chinesische UN-Vertreter damals:&nbsp;<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wir bekr&auml;ftigen unsere Forderung nach der baldigen Einleitung einer internationalen Untersuchung unter der Leitung der UNO, um die Wahrheit f&uuml;r die internationale Gemeinschaft ans Licht zu bringen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Angesichts des geschilderten Status Quo beim bisherigen Ermittlungsstand sei an die zynische Antwort der Vertreterin des Ausw&auml;rtigen Amts am 6. Mai in der Bundespressekonferenz erinnert, die erkl&auml;rte, dass aus Sicht der Bundesregierung keine Notwendigkeit best&auml;nde, &bdquo;entsprechende Ermittlungen zu duplizieren&ldquo;. <\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/uuKuM0nm5xI?si=Deemo4rqBQFG_eCd\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><strong>Wortprotokoll von der Regierungspressekonferenz vom 12. Juni 2024<\/strong><\/p><p><strong>Frage Dr. Rinke (Reuters)<\/strong><br>\nHerr Wagner, vielleicht k&ouml;nnten Sie uns noch etwas zur&nbsp;Lage im Ostseeraum&nbsp;sagen. Die von Russland vorgenommenen Kennzeichnungen im Seegebiet zu Estland wurden wieder entfernt. Wo stehen wir? Gibt es mittlerweile auch mit anderen EU-L&auml;ndern Probleme in Abgrenzungsfragen, etwa mit Finnland?<\/p><p>Dazu auch eine Frage an das Verteidigungsministerium. Es gab auch Berichte &uuml;ber Jamming im Ostseeraum. K&ouml;nnen Sie bitte sagen, wie diesbez&uuml;glich der Stand ist? Gibt es diese Probleme weiterhin? Sie wurden ja auf Russland zur&uuml;ckgef&uuml;hrt.<\/p><p><strong>Wagner (AA)<\/strong><br>\nHerr Rinke, auch im Ostseeraum sind wir mit komplexen, hybriden Bedrohungen vonseiten Russlands konfrontiert. Sie haben einen Fall angesprochen. Es gab aber auch das GPS-Jamming und noch andere Sachverhalte. Insofern wird das auch bei diesem Treffen der Au&szlig;enministerinnen und Au&szlig;enminister des Ostseerats ein wichtiges Thema sein. Alle diese Staaten sind NATO-Mitglieder, und wir setzen uns nat&uuml;rlich vor allen Dingen im Rahmen der NATO mit diesen Bedrohungen auseinander und sprechen &uuml;ber sie. Insofern habe ich jetzt keinen ganz neuen Stand zu berichten, aber dass diese hybriden, komplexen Bedrohungen bestehen, ist weiterhin Fakt.<\/p><p><strong>M&uuml;ller (BMVg)<\/strong><br>\nWir haben uns schon im Februar zu dieser Thematik ge&auml;u&szlig;ert und damals best&auml;tigt, dass wir in der Region durchaus Jamming wahrnehmen. Selbstverst&auml;ndlich ist nicht nur auf unser Ressort betroffen, sondern zum Beispiel auch der Verkehrssektor und der Reisesektor. Weitere Details m&ouml;chte und kann ich aus Gr&uuml;nden der milit&auml;rischen Sicherheit nicht nennen.<\/p><p>Die Systeme der Bundeswehr sind redundant ausgelegt. Wir haben nicht nur im Bereich des zivilen GPS, sondern auch, was Tr&auml;ger- und Navigationssysteme und anderes angeht, vielf&auml;ltige M&ouml;glichkeiten, sodass wir unsere Einsatzbereitschaft durch dieses Ph&auml;nomen nicht gef&auml;hrdet sehen, dieses aber selbstverst&auml;ndlich weiter beobachten werden.<\/p><p><strong>Zusatzfrage Dr. Rinke<\/strong><br>\nSie haben auf den Februar verwiesen. Jetzt haben wir Juni. K&ouml;nnen Sie zumindest einen Hinweis geben, ob die Jamming-Aktivit&auml;ten abgenommen oder zugenommen haben?<\/p><p><strong>M&uuml;ller (BMVg)<\/strong><br>\nNein, das kann ich nicht. Das ist Teil der Analyse, und die Analyse ist in der Regel nicht &ouml;ffentlich.<\/p><p><strong>Frage Warweg<\/strong><br>\nWenn wir gerade beim Thema &bdquo;Ostseeraum&ldquo; sind. Die&nbsp;Terroranschl&auml;ge gegen Nord Stream&nbsp;1 und 2&nbsp;j&auml;hren sich bald zum zweiten Mal. Gibt es mittlerweile eine Art Zwischenbericht, den die Bundesregierung pr&auml;sentieren kann?<\/p><p><strong>Regierungssprecher Hebestreit<\/strong><br>\nHerr Warweg, die Bundesregierung hat damit gar nichts zu tun, sondern, wie wir Ihnen hier schon verschiedentlich gesagt haben, der Generalbundesanwalt. Stellen Sie Ihre Fragen bitte dort. Dort laufen die Ermittlungen, und weitere Ermittlungsschritte oder auch Handlungen w&uuml;rden dann von dort zu verk&uuml;nden und darzustellen sein, aber nicht in der Bundespressekonferenz.<\/p><p><strong>Zusatzfrage Warweg<\/strong><br>\nAber bisher gibt es nachweislich noch keinen ver&ouml;ffentlichten Zwischenbericht der Generalbundesanwaltschaft. Da sie weisungsgebunden ist und es ja sicherlich trotzdem einen informellen Austausch geben wird, frage ich, ob der Bundesregierung diesbez&uuml;glich neue Erkenntnisse vorliegen.<\/p><p><strong>Hebestreit<\/strong><br>\nNur zur Erkl&auml;rung: Es ist die Bundesanwaltschaft und nicht die Generalbundesanwaltschaft. Aber der Generalbundesanwalt, der diese Beh&ouml;rde leitet, leitet sie unabh&auml;ngig. Es gibt ein Weisungsrecht, das bezieht sich aber nicht auf die einzelnen Ermittlungen, sondern auf einen grunds&auml;tzlicheren Fall. Insofern liegen die Informationen, die es gibt, bei ihm, und er ist der Einzige, der dar&uuml;ber &ouml;ffentlich reden darf.  So l&auml;uft es.<\/p><p><small>Titelbild: Screenshot NachDenkSeiten, Bundespressekonferenz 12.06.2024<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108744\">Neue Erkenntnisse zu Nordstream und Rolle der USA? &ndash; &bdquo;Ich weise das mit Abscheu und Emp&ouml;rung zur&uuml;ck&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106291\">Vortrag von Florian Warweg auf der N&uuml;rnberger Literaturmesse zum Nordstream-Anschlag und seinen Folgen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95004\">Nordstream-Sprengung als Geburtstagsgeschenk f&uuml;r ukrainischen Oligarchen? Die neuste &bdquo;Theorie&ldquo; im Mainstream<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115168\">Wieso ist die Bundesregierung gegen UN-gef&uuml;hrte Ermittlungen zum Nord-Stream-Anschlag?<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/75c9a00143294afebb2cb7bb216f0b43\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast zwei Jahre sind seit dem Terroranschlag auf die rund 20 Milliarden Euro schwere zivile Energie-Infrastruktur Nord Stream vergangen. Schweden und D&auml;nemark haben ihre Ermittlungen mittlerweile ergebnislos eingestellt. &Auml;hnlich zeigt sich die Situation in Deutschland. Der weisungsgebundene Generalbundesanwalt hat bis heute noch nicht einmal ein Zwischenergebnis pr&auml;sentieren k&ouml;nnen oder d&uuml;rfen. Anfragen von Fraktionen und einzelnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117155\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":117156,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,166],"tags":[3291,2503,2608,639],"class_list":["post-117155","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-terrorismus","tag-anschlag","tag-bundespressekonferenz","tag-nord-stream","tag-uno"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/240612_BPK_Titelbild_Clip_1_Hebestreit_Nordstream_Generalbundesanwalt.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117155","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=117155"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117155\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":117159,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117155\/revisions\/117159"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/117156"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=117155"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=117155"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=117155"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}