{"id":117222,"date":"2024-06-26T08:32:15","date_gmt":"2024-06-26T06:32:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222"},"modified":"2024-06-26T08:32:15","modified_gmt":"2024-06-26T06:32:15","slug":"hinweise-des-tages-4632","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h01\">Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h02\">Erweiterung: Die &ldquo;Mission impossible&rdquo; beginnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h03\">Die scheiternde Aufholjagd<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h04\">Bund plant neuen Gro&szlig;auftrag f&uuml;r R&uuml;stungsindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h05\">Gazakrieg: Lazarett unter Feuer <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h06\">Stufen der Eskalation: Wann begann der Krieg in der Ukraine?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h07\">Alarmstufe Rot in den L&auml;ndern der Sahelstaaten-Allianz <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h08\">&raquo;Das war eine eklatante Fehleinsch&auml;tzung&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h09\">Jacques Ranci&egrave;re: &bdquo;Es gibt keine Krise der Demokratie, weil es keine wirkliche Demokratie gibt&ldquo;.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h10\">Welches Verhalten ist ein Vorfall?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h11\">Internes Papier der Bahn: Bahn plant offenbar, Fernz&uuml;ge zu streichen &ndash; besonders im Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h12\">DAK-Studie: Von 16,3 auf 19,3 Prozent &ndash; Krankenkassenbeitr&auml;ge k&ouml;nnten massiv ansteigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h13\">J&uuml;rgen Windeler im Interview: &bdquo;Das Gesundes-Herz-Gesetz ist v&ouml;llig gaga!&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117222#h14\">Gescheiterte Stromverbindung &ndash; Wir Schweden wollen nicht mehr f&uuml;r Deutschlands falsche Energiepolitik bezahlen <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Assange<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Preis der Freiheit ist hoch<\/strong><br>\n&bdquo;Aber es bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Teil der Vereinbarung mit den USA ist offenbar, dass Assange sich schuldig bekennt. (&hellip;) Assange ist wegen Geheimnisverrats und Spionage angeklagt. Und vor allem das ist so gef&auml;hrlich: Wenn k&uuml;nftig Journalisten als Spione angeklagt und verurteilt werden, ist dies eine Bedrohung der Pressefreiheit. Wer ist als n&auml;chstes dran? Und wer wird &uuml;berhaupt noch solche Missst&auml;nde aufdecken wollen, wenn er damit rechnen muss, das durchleben zu m&uuml;ssen, was Assange erfahren musste? Die USA formulierten den Vorwurf, durch die Ver&ouml;ffentlichung seien Informanten gef&auml;hrdet worden &ndash; was so nie nachgewiesen werden konnte. Auch das ist ein wichtiger Punkt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/assange-kommentar-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Das ist ein erstaunlich fairer Kommentar in der &bdquo;Tagesschau&ldquo;, der einen wichtigen Punkt anspricht: Bei aller berechtigten Freude dar&uuml;ber, dass der hochverdiente Publizist, Journalist und Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange wieder in Freiheit ist, gibt es auch eine m&ouml;gliche Schattenseite bei dem Vorgang: Um der unmenschlichen Behandlung zu entfliehen, der er nun jahrelang ausgesetzt war, musste sich Assange der Spionage schuldig bekennen. Damit ist es den USA laut einigen Beobachtern gelungen, Journalismus zu kriminalisieren und ihre &bdquo;Zust&auml;ndigkeit&ldquo; weltweit sogar auf Nicht-Staatsb&uuml;rger auszuweiten, <a href=\"https:\/\/x.com\/RobertKennedyJr\/status\/1805389415663255819\">wie etwa Robert Kennedy Jr. auf X betont<\/a>. Es gibt auch Stimmen, die das anders sehen, etwa auf <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2024\/06\/24\/julian-assange-is-free\/\">&bdquo;Consortium News&rdquo;<\/a>. Das &bdquo;Schuldbekenntnis&ldquo; schm&auml;lert in keiner Weise Assanges Verdienste. Stattdessen wirft es ein Licht auf einen destruktiven internationalen US-Einfluss. Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117180\">&bdquo;Julian Assange ist frei&ldquo;<\/a>. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Endlich Freiheit f&uuml;r Julian Assange: Er ist ein Held unserer Zeit<\/strong><br>\nEs ist eine weitere Schande f&uuml;r die USA und ihre Nato-Verb&uuml;ndeten, dass der Journalist nicht einfach freigelassen und f&uuml;r die politische Verfolgung entsch&auml;digt wird, sondern eine Justizfarce auf den N&ouml;rdlichen Marianeninseln am Ende des politischen Prozesses steht. So wie die Verfolgung von Assange stets politisch motiviert war, so die Ma&szlig;nahmen der US-Administration und US-Justiz in ihren Diensten bis zuletzt. Julian Assange ist ein Held unserer Zeit. Wie kaum ein anderer setzt er sein Leben ein, seine Freiheit, im Kampf um die Freiheit aller. Es geh&ouml;rt zur Wahrheit, dass der Journalist f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung von Kriegsverbrechen verfolgt wird, w&auml;hrend nicht eines der von ihm &ouml;ffentlich gemachten Kriegsverbrechen ges&uuml;hnt wird. Noch werden diejenigen belangt, die diese Kriegsverbrechen vertuscht haben, erst recht nicht diejenigen, die wie US-Pr&auml;sident George W. Bush oder der britische Premierminister Tony Blair auf L&uuml;gen basierend den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak vom Zaun gebrochen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/endlich-freiheit-fuer-julian-assange-er-ist-ein-held-unserer-zeit-li.2228539\">Sevim Dagdelen in Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Erfolg und Kampfansage: Freilassung Julian Assanges<\/strong><br>\nBei aller allzu berechtigten Freude: Man sollte nicht &uuml;bersehen, dass Assanges Freilassung gleichzeitig eine Machtdemonstration wie auch eine Kampfansage der Vereinigten Staaten ist. Eine Machtdemonstration, denn Washington hat gezeigt, was es mit Menschen tut, die ihm politisch in die Quere kommen: Es verfolgt sie weltweit. Und wenn es ihnen nicht gelingt, sich &ndash; wie Edward Snowden &ndash; in einen zumindest halbwegs sicheren Schlupfwinkel in einem nichtwestlichen Staat zur&uuml;ckzuziehen, ruiniert es umstandslos Jahrzehnte ihres Lebens. Ein Entkommen gibt es allenfalls, wenn es den US-Machthabern n&uuml;tzt: Joseph Biden, so kr&auml;chzen es die Kr&auml;hen von den Washingtoner D&auml;chern, braucht dringend Stimmen aus Milieus, die er mit der Unterst&uuml;tzung des Gazakriegs verprellt. Mit der Freilassung ist zudem eine Kampfansage verbunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478156.erfolg-und-kampfansage.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Kolonien im 21. Jahrhundert (III)<\/strong><br>\nDie Freilassung von Julian Assange wirft ein Schlaglicht nicht nur auf den Zustand der Medienfreiheit im Westen, sondern auch auf die bis heute andauernde westliche Kolonialherrschaft in Teilen des Globalen S&uuml;dens. Bedingung f&uuml;r die Einstellung des Verfahrens gegen Assange ist, dass sich der Gr&uuml;nder von WikiLeaks eines Versto&szlig;es gegen den U.S. Espionage Act aus dem Jahr 1917 schuldig bekennt; dieser wird damit erstmals auf die journalistische Ver&ouml;ffentlichung geheimer US-Informationen angewandt &ndash; ein Pr&auml;zedenzfall. Assange muss dies vor einem Gericht in Saipan tun, der Hauptstadt der N&ouml;rdlichen Marianen, einer Inselgruppe im Pazifik. Diese ist ein US-Gebiet, dessen Bewohner nicht an Pr&auml;sidentenwahlen teilnehmen d&uuml;rfen und keine stimmberechtigten Abgeordneten in den Kongress entsenden. Dies gilt auch f&uuml;r Guam, die s&uuml;dlichste der Marianen-Inseln, die verwaltungstechnisch abgetrennt wurde und von den Vereinten Nationen bis heute als &bdquo;Hoheitsgebiet ohne Selbstregierung&ldquo; gelistet ist. Dies sind bis heute weiterbestehende Kolonien. Guam ist ein zentraler US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt f&uuml;r den Aufmarsch gegen China und wird auch von der Bundeswehr genutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9597\">German Foreign Policy <\/a><\/li>\n<li><strong>Fall Assange: Das Versagen der EU<\/strong><br>\nDie ganze Welt freut sich &uuml;ber die Freilassung des Wikileak-Gr&uuml;nder Julian Assange. Die ganze Welt? Nein &ndash; die EU schweigt, wie seit Jahren.<br>\nEigentlich sollte die Nachricht von der Befreiung Julian Assanges lauten Jubel in Br&uuml;ssel ausl&ouml;sen. Schlie&szlig;lich setzt sich die EU seit Jahren f&uuml;r den Schutz von Whistleblowern ein. Neuerdings hat sie sogar ein &bdquo;Medienfreiheits-Gesetz&ldquo;, das auch Journalisten den R&uuml;cken st&auml;rken soll. Doch als die Meldung um die Welt ging, kam aus der EU-Hauptstadt erstmal &ndash; nichts. [&hellip;]<br>\nDas Schweigen der Europ&auml;er ist nicht neu. Die EU hat noch nie einen Finger f&uuml;r den wohl prominentesten und wichtigsten Whistleblower gekr&uuml;mmt. Selbst als Gro&szlig;britannien noch Mitglied war, taten die EU-Kommission und die meisten deutschen und europ&auml;ischen Politiker so, als ginge sie der Fall nichts an.<br>\nMan nahm R&uuml;cksicht auf die USA &ndash; und auf die schwedische Justiz, die Assange zun&auml;chst der Vergewaltigung beschuldigt hatte. Doch als die Anklage schlie&szlig;lich in sich zusammenbrach, &auml;nderte sich die Haltung der EU nicht. Auch das Europaparlament konnte daran nichts &auml;ndern.<br>\nDie EU-Abgeordneten haben Assange 2022 f&uuml;r den Sacharow-Preis nominiert &ndash; zusammen mit dem ukrainischen Volk und der Wahrheitskommission in Kolumbien. Gewonnen hat, wenig &uuml;berraschend, die Ukraine und ihr Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj. Danach herrschte wieder Funkstille in Br&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/fall-assange-das-versagen-der-eu\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Erweiterung: Die &ldquo;Mission impossible&rdquo; beginnt<\/strong><br>\nDie Beitrittsgespr&auml;che mit der Ukraine und Moldau haben begonnen. Man sollte davon nicht allzu viel erwarten &ndash; die Erweiterung ist bis auf Weiteres eine &ldquo;Mission impossible&rdquo;<br>\nDas beginnt schon mit dem Termin: Der Start am 25. Juni wurde nur deshalb gew&auml;hlt, damit Ungarns Regierungschef Viktor Orban die Verhandlungen nicht verschleppen kann &ndash; am 1. Juli beginnt der ungarische EU-Vorsitz, da wollte man auf Nummer sicher gehen.<br>\nNach dem 1. Juli wird aber voraussichtlich nicht mehr viel passieren. Das Ganze sei &ldquo;ein rein politisch motivierter Prozess&ldquo;, so Orban in einem Interview. Er ist sich offenbar seiner Macht bewu&szlig;t &ndash; ein Veto gen&uuml;gt, um das gesamte Verfahren zu blockieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/erweiterung-die-mission-impossible-beginnt\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>K&uuml;rzung der Unterst&uuml;tzung EU: bestraft Georgien f&uuml;r umstrittenes Gesetz<\/strong><br>\nDer Massenproteste und des Vetos der Pr&auml;sidentin zum Trotz setzt Georgien Anfang des Monats ein umstrittenes Gesetz gegen &ldquo;ausl&auml;ndische Einflussnahme&rdquo; in Kraft. Die EU reagiert mit scharfer Kritik. Die politische Entscheidung hat jetzt erste Konsequenzen f&uuml;r das Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/EU-bestraft-Georgien-fuer-umstrittenes-Gesetz-und-will-politische-Kontakte-herunterfahren-article25039579.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die scheiternde Aufholjagd<\/strong><br>\nDie ambitionierten Pl&auml;ne Berlins und Br&uuml;ssels, die EU zu einem f&uuml;hrenden Standort der Halbleiterfertigung auszubauen, geraten zunehmend ins Stocken. Laut aktuellen Berichten wird der US-Chipproduzent Wolfspeed eine mehrere Milliarden Euro schwere Investition im Saarland mindestens bis ins Jahr 2025 verz&ouml;gern. Auch der US-Halbleiterhersteller Intel verschiebt den Beginn des Baus einer Chipfabrik bei Magdeburg &ndash; die teuerste Brancheninvestition in Deutschland &ndash; auf das kommende Jahr. Ursachen sind unter anderem Verz&ouml;gerungen bei der Genehmigung staatlicher Subventionen durch die EU, aber auch, dass die aktuelle Schw&auml;che auf dem Elektroautomarkt und eine wom&ouml;glich verlangsamte Umstellung auf erneuerbare Energien die Chipnachfrage drastisch bremsen k&ouml;nnte. Hinzu kommt, dass die EU im transatlantischen Subventionswettlauf den Vereinigten Staaten immer h&auml;ufiger unterliegt: Washington zahlt High-Tech-Konzernen f&uuml;r eine Ansiedlung im eigenen Land h&ouml;here Betr&auml;ge als Berlin bzw. Br&uuml;ssel. Auch auf dem zweiten High-Tech-Sektor, auf dem die EU rasch aufholen will &ndash; bei der Batteriefertigung &ndash;, zeichnen sich empfindliche R&uuml;ckschl&auml;ge ab, vor allem gegen&uuml;ber China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9596\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bund plant neuen Gro&szlig;auftrag f&uuml;r R&uuml;stungsindustrie<\/strong><br>\nDas Bundesverteidigungsministerium plant die Vergabe eines weiteren Gro&szlig;auftrags an die R&uuml;stungsindustrie. Der Auftrag soll an ein Konsortium der beiden R&uuml;stungsunternehmen Diehl Defense aus &Uuml;berlingen am Bodensee und Nammo Raufoss aus Norwegen gehen.  Das Bundesfinanzministerium hat dem Haushaltsausschuss Papiere f&uuml;r einen Rahmenvertrag vorgelegt. Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios hat der Auftrag einen Wert von bis zu 15 Milliarden Euro. Der Haushaltsausschuss sieht allerdings noch Kl&auml;rungsbedarf, wie diese Summe genau bezahlt werden soll. Es w&auml;re schon der zweite Gro&szlig;auftrag f&uuml;r Munition in kurzer Zeit. Vor ein paar Wochen erst hatte das Verteidigungsministerium mit Rheinmetall ein &auml;hnliches Gesch&auml;ft verabredet: Munition f&uuml;r 8,5 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/ruestung-diehl-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gazakrieg: Lazarett unter Feuer<\/strong><br>\nIsraelische Armee greift &raquo;sichere Zonen&laquo; in Gaza an. Gr&ouml;&szlig;ter Protestmarsch gegen Netanjahu in Tel Aviv. Kuba schlie&szlig;t sich V&ouml;lkermordklage an<br>\nW&auml;hrend israelische Panzer in Rafah weiter vorr&uuml;cken, wurden am Sonntag acht Pal&auml;stinenser bei einem israelischen Luftangriff auf eine vom pal&auml;stinensischen UN-Fl&uuml;chtlingshilfswerk UNRWA betriebene Berufsschule, die f&uuml;r die Verteilung von Hilfsg&uuml;tern genutzt wird, in der N&auml;he von Gaza-Stadt get&ouml;tet, so pal&auml;stinensische Zeugen gegen&uuml;ber Reuters.<br>\nSeit Freitag wurden mehr als 100 Pal&auml;stinenser im Gazastreifen get&ouml;tet. In der Nacht zu Sonnabend war bereits das B&uuml;ro des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) besch&auml;digt worden, als schwere Geschosse &raquo;nur wenige Meter entfernt&laquo; einschlugen. Das teilte die Organisation via X mit. Das B&uuml;ro liegt in der Stadt Mawasi (Rafah) inmitten von Zelten Hunderter Vertriebener.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/477926.gazakrieg-lazarett-unter-feuer.html\">Karin Leukefeld auf junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sch&auml;tzungen von Hilfsorganisation: Tausende Kinder in Gaza vermisst<\/strong><br>\nHilfsorganisationen warnen vor katastrophalen Folgen des Kriegs f&uuml;r Kinder. Tausende sollen von ihren Familien getrennt worden sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/!6016160\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>The Gaza Project: Sie berichten aus der Todeszone &ndash; viele kostet das ihr Leben<\/strong><br>\nMehr als hundert Medienschaffende sind seit Kriegsbeginn im Gazastreifen get&ouml;tet worden. Zusammen mit internationalen Partnern dokumentiert der SPIEGEL, wie gef&auml;hrlich ihre Arbeit dort ist. Auch, weil die israelische Armee ihren Tod zumindest in Kauf nimmt.<br>\nAm 7. Januar steht Hamza Dahdouh nahe Chan Junis auf dem Schutt, der mal ein Mehrfamilienhaus war, umgeben von Anwohnern. In der Nacht zuvor hat ein israelischer Luftschlag das Geb&auml;ude zerst&ouml;rt, Dahdouh spricht mit den Menschen, die nun kein Zuhause mehr haben. Sein Kollege Mustafa Thuraya filmt die Szene. Es wird ihr letzter Einsatz als Al-Jazeera-Journalisten sein.<br>\nHamza Dahdouh, 27, stammt aus einer Journalistenfamilie, sein Vater Wael ist zu diesem Zeitpunkt der B&uuml;roleiter von Al Jazeera in Gaza. Auch der Sohn berichtet seit Kriegsbeginn f&uuml;r den katarischen Fernsehsender und auf Instagram.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/journalisten-in-gaza-arbeiten-in-der-todeszone-a-449a6940-b3ad-40ef-ab7a-d746c01ef0eb?giftToken=51edeafb-15f4-4caa-9d8f-5a5226e9ae7c\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Stufen der Eskalation: Wann begann der Krieg in der Ukraine?<\/strong><br>\nJahrzehntelange Kolonialstudien, jahrzehntelange Versuche, die Geschichte aufzuarbeiten &ndash; und immer noch bleibt die feste &Uuml;berzeugung, dass die westliche Welt allen anderen m&ouml;glichen Welten von Natur aus &uuml;berlegen ist. Dieses tiefe Gef&uuml;hl der kulturellen &Uuml;berlegenheit ist auch der Grund daf&uuml;r, dass heute nur wenige das Handeln des Westens in der Welt ernsthaft in Frage stellen. Als ob die Kriege im Irak und in Libyen, um nur zwei Beispiele aus j&uuml;ngster Zeit zu nennen, nie stattgefunden h&auml;tten, als ob der Westen nicht an diesen Kriegen beteiligt gewesen w&auml;re und sich keines Verbrechens schuldig gemacht h&auml;tte. Au&szlig;erhalb der narzisstischen Blase des westlichen Diskurses sehen andere die Dinge &ndash; leider oder zum Gl&uuml;ck &ndash; anders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/stufen-der-eskalation-wann-begann-der-krieg-in-der-ukraine\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Alarmstufe Rot in den L&auml;ndern der Sahelstaaten-Allianz<\/strong><br>\nEine gesprengte &Ouml;lpipeline und Terrorangriffe auf Milit&auml;rposten im Niger zeigen, dass das Sahelgebiet aufgrund seines Ressourcenreichtums zum gro&szlig;en Krisengebiet geworden ist. W&auml;hrend der Westen allein auf milit&auml;rische St&auml;rke und koloniale Ausbeutung setzt, die er mit wirklich allen Mitteln zu erhalten sucht, punkten China und Russland mit Infrastrukturprojekten, Lebensmittelhilfe und Kreditlinien. In der Nacht zum 16. Juni 2024 ver&uuml;bte eine sogenannte Patriotische Befreiungsfront (Front Patriotique de Lib&eacute;ration\/FPL) einen Terrorangriff auf die nigrische Infrastruktur, indem sie einen wichtigen Abschnitt der &Ouml;lpipeline, die vom Agadem Rift-Becken im Osten Nigers zum Atlantik Hafen Seme-Kpodji in Benin f&uuml;hrt, sprengt. F&uuml;r den bettelarmen Niger bedeutet der Ausfall dieser &Ouml;lpipeline, die erstmals nigrisches &Ouml;l auf den Weltmarkt bringen soll, eine wirtschaftliche Katastrophe. Bereits am 12. Juni war laut der nigrischen Armee im S&uuml;den des Landes ein Angriff von &bdquo;bewaffneten Banditen&ldquo; auf diese Pipeline erfolgt, der jedoch vereitelt werden konnte. Allerdings waren bei der Verteidigung der Pipeline sechs nigrische Soldaten get&ouml;tet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/alarmstufe-rot-in-den-laendern-der-sahelstaaten-allianz\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Das war eine eklatante Fehleinsch&auml;tzung&laquo;<\/strong><br>\nIm Sommer 2023 forderte der Parteivorstand Sahra Wagenknecht auf, ihr Mandat niederzulegen. Doch gerade eine so kleine Formation wie wir mit 4,9 Prozent der Abgeordneten h&auml;tte immer wieder herausfinden m&uuml;ssen, wo unser gemeinsamer Nenner ist &ndash; und nicht die Spaltung vorantreiben. Bestimmte tempor&auml;re Zusammenschl&uuml;sse in der Partei forderten Sahra Wagenknecht auf, endlich zu gehen. Aber als sie dann ging und andere mit ihr, war der Schock gro&szlig;. Das konnte man sich vorher ausrechnen. Jetzt sind wir in dieser schlechten Lage als Gruppe im Bundestag mit noch weniger Rechten als unsere damalige PDS-Gruppe (&hellip;). Man hat uns nun Pl&auml;tze au&szlig;erhalb des Bereiches mit Tischen zugewiesen. Im Fernsehen werden wir dadurch von der Kamera so gut wie nicht mehr erfasst. Jetzt sind wir manchmal erst auf Platz 13 oder 14 der Rednerliste. In vielen B&uuml;rgergespr&auml;chen hei&szlig;t es: &raquo;Ihr seid ja jetzt nicht mehr im Bundestag&laquo;. Diese ganze von unseren Gegnern auch gewollte Dem&uuml;tigung h&auml;tten wir uns ersparen k&ouml;nnen.<br>\nWo lagen jene Gemeinsamkeiten?<br>\nViele bei den sozialen Fragen. Aber es gab einen Kippunkt, wo die Weichen f&uuml;r die Trennung gestellt schienen: die Friedenskundgebung am Brandenburger Tor von Wagenknecht und Alice Schwarzer im Februar 2023. Den Aufruf dazu hatten unsere fr&uuml;heren Kandidaten f&uuml;r das Amt des Bundespr&auml;sidenten, Christoph Butterwegge, Luc Jochimsen und Gerhard Trabert, sowie auch Gregor Gysi unterst&uuml;tzt. Der Parteivorstand dagegen nicht &ndash; eine ganz fatale Entscheidung. Nach dem &Uuml;berfall Russlands auf die Ukraine hatten wir gesagt, wir m&uuml;ssen die Partei sein, die alles daransetzt, eine gro&szlig;e Friedensbewegung zu organisieren. Das ist uns nicht gelungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478132.die-linkspartei-nach-der-eu-wahl-das-war-eine-eklatante-fehleinsch%C3%A4tzung.html\">Gesine L&ouml;tzsch in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jacques Ranci&egrave;re: &bdquo;Es gibt keine Krise der Demokratie, weil es keine wirkliche Demokratie gibt&ldquo;.<\/strong><br>\nDemokratie ist die Macht von Gleichen als Gleiche. Die Aus&uuml;bung dieser Macht setzt voraus, dass es Diskussions- und Entscheidungsformen gibt, die von den staatlichen Institutionen unabh&auml;ngig sind und eine Kontrolle &uuml;ber diese aus&uuml;ben k&ouml;nnen. Der Wahlapparat ist etwas ganz anderes: Er ist eine Maschine, die das Verh&auml;ltnis zwischen Macht und Bev&ouml;lkerung regelt und deren Funktionsweise von der Funktionsweise der Macht selbst abh&auml;ngt. In einem autorit&auml;ren monarchischen System wie dem der F&uuml;nften Republik macht die immer gr&ouml;&szlig;er werdende Kluft zwischen der Realit&auml;t der Macht und dieser Scheinmacht des Volkes die Wahl zu einer Gef&uuml;hlsmaschine, die nur zwei Arten von Emotionen zul&auml;sst: Resignation oder Ressentiment. (&hellip;) Die Demokratie hat mit diesen Spielen nichts zu tun, die im Gegenteil von ihrer Abwesenheit zeugen. (&hellip;) Es gibt keine Krise der Demokratie, weil es keine wirkliche Demokratie gibt. Es gibt ein fehlerhaftes System, das nicht einmal repr&auml;sentativ ist, weil das repr&auml;sentative System eine Kontrolle der W&auml;hler &uuml;ber die gew&auml;hlten Vertreter und die Regierungen voraussetzt, die es derzeit nicht gibt. Was sich in der Krise befindet, ist allenfalls die Konsensutopie der&bdquo;Manager-Regierung&ldquo;, die glaubt, man k&ouml;nne ein Land regieren wie eine Gesch&auml;ftsbank, indem man die Bev&ouml;lkerung von Zeit zu Zeit um Zustimmung zu ihrer Bilanz bittet. Das Problem ist, dass sie sich damit nicht nur selbst in den Ruin treibt, sondern auch die Bedingungen f&uuml;r eine demokratische Antwort zerst&ouml;rt und den Raum allein den hasserf&uuml;llten Tendenzen &uuml;berl&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.philomag.de\/artikel\/jacques-ranciere-es-gibt-keine-krise-der-demokratie-weil-es-keine-wirkliche-demokratie\">Philosophie Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Welches Verhalten ist ein Vorfall?<\/strong><br>\nDas nicht-staatliche Vorfall-Monitoring von Antisemitismus erg&auml;nzt Polizeistatistiken, die nur strafbares Verhalten z&auml;hlen. Beide sind (wie Verfassungsschutzberichte) mit Vorsicht zu genie&szlig;en: Sowohl der Straftatenkatalog als auch die Definition von antisemitischem Verhalten sind politisch umk&auml;mpft. (&hellip;) Am Rias-Bericht f&auml;llt auf, dass 85 Prozent der Vorf&auml;lle &raquo;verletzendes Verhalten&laquo; betreffen, das besonders nach dem 7. Oktober beobachtet wird. Hierzu sollen &Auml;u&szlig;erungen wie &raquo;75 Jahre Apartheid&laquo;, &raquo;From the river to the sea, Palestine will be free&laquo; oder noch k&uuml;rzer &raquo;Free Palestine&laquo; geh&ouml;ren, die Rias auf Basis zweier umstrittener Definitionen zus&auml;tzlich als &raquo;israelbezogenen Antisemitismus&laquo; einstuft. Es handelt sich aber um Meinungen und Forderungen zum Gaza-Krieg, die sogar Gerichte als nicht strafbar bewerten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1183233.jahresbericht-zu-antisemitismus-welches-verhalten-ist-ein-vorfall.html\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Internes Papier der Bahn: Bahn plant offenbar, Fernz&uuml;ge zu streichen &ndash; besonders im Osten<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn will nach SPIEGEL-Informationen zahlreiche Fernverkehrsverbindungen abschaffen &ndash; vor allem zu ostdeutschen St&auml;dten. Ihr fehlt das Geld.<br>\nDie Bahn plant offenbar, ihr Angebot an Intercity-Z&uuml;gen im kommenden Jahr bundesweit zu reduzieren. In zahlreichen St&auml;dten sollen dann keine Fernverkehrsz&uuml;ge mehr halten. Besonders betroffen sind Orte in Sachsen, Th&uuml;ringen sowie Mecklenburg-Vorpommern.<br>\nDas geht aus einem vertraulichen Schreiben der Deutschen Bahn an die Bundesnetzagentur hervor, &uuml;ber dessen Inhalt der SPIEGEL unterrichtet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/deutsche-bahn-plan-zur-streichung-von-fernverkehrsverbindungen-besonders-im-osten-a-a145999a-e9d6-4adc-96c7-cc6d44d75feb\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das wird den Ampelparteien im Wahlkampf sicher helfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>DAK-Studie: Von 16,3 auf 19,3 Prozent &ndash; Krankenkassenbeitr&auml;ge k&ouml;nnten massiv ansteigen<\/strong><br>\nBei Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung droht den Deutschen laut einer neuen Studie ein Abgabenschock: Die Betr&auml;ge zur Sozialversicherung k&ouml;nnten sich auf bis zu 48 Prozent der Lohnzahlung erh&ouml;hen. Starker Preistreiber ist das Gesundheitswesen.<br>\nDen Angestellten und Arbeitgebern in Deutschland drohen in den kommenden Jahren nach einer neuen Studie stark steigende Sozialbeitr&auml;ge. Bis 2035 k&ouml;nnten die Beitr&auml;ge der verschiedenen Versicherungszweige insgesamt um 7,5 Punkte auf 48,6 Prozent steigen, wie die der Deutschen Presse-Agentur vorliegende Studie zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article252192356\/DAK-Studie-Von-16-3-auf-19-3-Prozent-Krankenkassenbeitraege-koennten-massiv-ansteigen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>J&uuml;rgen Windeler im Interview: &bdquo;Das Gesundes-Herz-Gesetz ist v&ouml;llig gaga!&ldquo;<\/strong><br>\nMehr Herz-Screenings f&uuml;r Erwachsene, Lipid-Screenings f&uuml;r Kinder &ndash; und im Zweifel mehr Statine f&uuml;rs Volk. Der ehemalige IQWiG-Leiter Professor J&uuml;rgen Windeler l&auml;sst im Interview kein gutes Haar an Lauterbachs Gesundes-Herz-Gesetz. Deutliche Kritik &auml;u&szlig;ert er auch an der &Auml;rzteschaft. [&hellip;]<br>\nEs spricht nichts dagegen, einen echten Mangel zu verbessern. Nur stellen sich davor erst einmal grunds&auml;tzliche Fragen: Habe ich einen relevanten Mangel und worin besteht er? Was ist der Grund f&uuml;r diesen Mangel? Und sind meine Pl&auml;ne tats&auml;chlich geeignet, ihn zu beheben?<br>\nDie erste Frage m&uuml;sste also lauten: Ist die Lebenserwartung ein sinnvoller Zielindikator? Dann: Deutschland liegt knapp &uuml;ber dem EU-Mittel. Ist das so schlecht? Bei PISA sind wir jedenfalls schlechter. Und ich darf daran erinnern, dass die Lebenserwartung von M&auml;nnern in Deutschland fast f&uuml;nf Jahre unter der der Frauen liegt. Da w&auml;re also eher ein Gesunde-M&auml;nner-Gesetz angebracht.<br>\nDie zweite Frage lautet: H&auml;ngt unser Ranking bei der Lebenserwartung wirklich von der kardiovaskul&auml;ren Mortalit&auml;t ab? An der von Ihnen zitierten Untersuchung gibt es erhebliche Kritik, weil die Todesursachenstatistiken hochgradig unvollst&auml;ndig sind.<br>\nUnd wir wissen andererseits, dass die deutsche Kultur sehr geneigt ist, Todesursachen im Zweifelsfall dem Herzen zuzuschreiben. Und die dritte Frage: Wenn das alles beweisbar w&auml;re und unser Ziel ist, Europameister bei der Lebenserwartung zu werden, was ist dann der beste Weg?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Das-Gesundes-Herz-Gesetz-ist-voellig-gaga-450668.html\">&Auml;rztezeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gescheiterte Stromverbindung &ndash; Wir Schweden wollen nicht mehr f&uuml;r Deutschlands falsche Energiepolitik bezahlen<\/strong><br>\nDie schwedische Regierung hat beschlossen, keine Genehmigung f&uuml;r die geplante Gleichstromverbindung Hansa Powerbridge zwischen Schweden und Deutschland zu erteilen. Die Regierung schreibt, dass diese Entscheidung kein generelles Verbot einer neuen Verbindung zwischen Deutschland und Schweden darstelle, &bdquo;wenn sich die Voraussetzungen in Zukunft &auml;ndern sollten&ldquo;. Dies ist ein klares Zeichen daf&uuml;r, dass die schwedische Regierung Druck auszu&uuml;ben versucht, um Deutschland von seiner sehr schlechten Energiepolitik abzubringen, die die gesamte europ&auml;ische Wettbewerbsf&auml;higkeit gef&auml;hrdet.<br>\nIch glaube, Schweden hat mehrere Gr&uuml;nde, die Hansa Powerbridge abzulehnen. Ein Grund, den die Regierung auch in ihrer Pressemitteilung deutlich anf&uuml;hrt, ist, dass Deutschland nicht in Strompreiszonen unterteilt ist. Untersuchungen zeigen, dass der Strom in Norddeutschland billiger w&auml;re als in S&uuml;ddeutschland, wenn das Land solche Zonen einf&uuml;hren w&uuml;rde. F&uuml;r uns w&auml;re das positiv. Denn dann w&uuml;rden die hohen Strompreise seltener bis nach S&uuml;dschweden durchdringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/schweden-energiepolitik-deutschland-hansa-powerbridge\">Cicero<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Tennet-Deal geplatzt &ndash; danke daf&uuml;r, Christian Lindner!<\/strong><br>\nMan ist manch &uuml;berfl&uuml;ssigen Streit gewohnt von der Ampel. Viele Zankereien nerven, lassen sich aber als einfache Politik-Spielchen verbuchen. Etwas anders gilt f&uuml;r den j&uuml;ngsten Zwist: Die FDP verhinderte in letzter Minute, dass der Bund das deutsche Strom&uuml;bertragungsnetz vom niederl&auml;ndischen Anbieter Tennet kauft. Nach zwei Jahren Verhandlung! Mit diesem Veto gef&auml;hrden die Liberalen langfristig sowohl die deutsche Energieversorgung als auch die wirtschaftliche Leistungsf&auml;higkeit des Landes. Ihr Nein, verordnet von Finanzminister Christian Lindner, d&uuml;rfte die Nation bei der Energiewende heftig ausbremsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/tennet--deal-geplatzt---danke-dafuer--christian-lindner--34817786.html\">stern<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Energiewende: &bdquo;Es ist geradezu ein Tabu, das anzusprechen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Plan f&uuml;r die deutsche Energiewende ist unrealistisch, was ja mittlerweile immer deutlicher wird durch die Macht des Faktischen: Es ist kein Geld mehr da f&uuml;r immer mehr Subventionen in letztlich nutzlose Klimaprojekte und der politische Druck steigt wegen hoher Energiekosten und abwandernder Industrie. Aber die Klimapolitik ist nicht nur teuer, sondern auch ineffektiv: Die CO&#8322;-Emissionen, die Deutschland einspart, werden durch den Emissionshandel in andere EU-L&auml;nder verlagert. Weltweit steigen die CO&#8322;-Emissionen stetig weiter und die globale Erw&auml;rmung wird nicht gebremst. Die Denkfabriken in Deutschland jedoch stellen das deutsche Konzept nicht infrage &ndash; im Gegenteil: Sie treiben die Energiewende voran. Wir hingegen wollen neue Wege aufzeigen.<br>\nWELT: Ein wohlhabendes Land wie Deutschland m&uuml;sse nun mal vorangehen im Kampf gegen den Klimawandel, hei&szlig;t es &ndash; stimmt das nicht?<br>\nWiesmann: Wenn es wenigstens etwas bringen w&uuml;rde gegen die globale Erw&auml;rmung, aber die sogenannte Vorreiterrolle bewirkt nichts, andere L&auml;nder werden nicht einfach folgen.<br>\nWeimann: Richtig, Studien zeigen, dass sie vielmehr die Freifahrerposition einnehmen, die es ihnen erlaubt, die von Energiewende-Staaten nicht genutzte fossile Energie billiger zu kaufen. Die globale Erw&auml;rmung ist ein spieltheoretisches Problem, man muss Anreize schaffen, dass immer mehr Staaten mitmachen. Deutschlands Energiewende bewirkt eher das Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/plus252176506\/Energiewende-Neue-Denkfabrik-Republik21-macht-sich-fuer-eine-andere-Klimapolitik-stark.html\">Welt Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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