{"id":117249,"date":"2024-06-26T16:07:29","date_gmt":"2024-06-26T14:07:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117249"},"modified":"2024-06-28T22:32:18","modified_gmt":"2024-06-28T20:32:18","slug":"julian-assange-in-seiner-heimat-australien-angekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117249","title":{"rendered":"Julian Assange in seiner Heimat Australien angekommen"},"content":{"rendered":"<p>Julian Assange ist vor kurzer Zeit in der australischen Hauptstadt <a href=\"https:\/\/www.abc.net.au\/news\/2024-06-26\/julian-assange-touches-down-in-australia\/104025444\">Canberra angekommen<\/a>, wo er <a href=\"https:\/\/x.com\/Stella_Assange\/status\/1805912602482291195\/photo\/1\">von seiner Familie und Unterst&uuml;tzern erwartet<\/a> wurde. Zuvor hatte er sich in den fr&uuml;hen Morgenstunden vor einem US-Gericht auf den Marianen in einem Punkt der Anklage gegen ihn f&uuml;r schuldig erkl&auml;rt. Verurteilt wurde er zu 62 Monaten Haft, genau die Zeit, die er im Vereinigten K&ouml;nigreich auf sechs Quadratmetern inhaftiert war. Er hat das Gericht dann als freier Mann verlassen und sich im von der australischen Regierung gecharterten Flugzeug auf den Weg nach Australien gemacht. Die <em>NachDenkSeiten<\/em> hatten gestern &uuml;ber diese <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117180\">pl&ouml;tzliche Wendung<\/a> im Fall Assange berichtet. Von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5373\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-117249-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240626-Julian-Assange-in-Australien-angekommen-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240626-Julian-Assange-in-Australien-angekommen-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240626-Julian-Assange-in-Australien-angekommen-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240626-Julian-Assange-in-Australien-angekommen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=117249-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240626-Julian-Assange-in-Australien-angekommen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240626-Julian-Assange-in-Australien-angekommen-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Im August letzten Jahres war es die US-Botschafterin in Australien, Caroline Kennedy, die die jetzt erfolgte Verst&auml;ndigungsvereinbarung als M&ouml;glichkeit erw&auml;hnte. Dies hatte wohl auch damit zu tun, dass die damals neugew&auml;hlte Labour-Regierung die erste australische Regierung war, die sich aktiv f&uuml;r die Freilassung von Julian Assange einsetzte.<\/p><p>Es war nicht immer ganz klar, ob es sich bei den Forderungen von Premierminister Anthony Albanese nur um Lippenbekenntnisse handelte, aber anscheinend wurde der Fall Assange von der australischen Regierung wirklich vorangetrieben. Dies wiederum lag auch daran, dass eine gro&szlig;e Mehrheit der Australier die Behandlung ihres Mitb&uuml;rgers Assange als unmenschlich und unn&ouml;tig betrachtete. Zu dieser Einstellung haben sicher auch die seit Jahren zunehmenden Solidarit&auml;tsbekundungen f&uuml;r Julian Assange beigetragen. Die Free-Assange-Kampagne ist weltweit aktiv und NachDenkSeiten-Leser und -Gespr&auml;chskreisteilnehmer und -organisatoren waren seit Jahren aktiv f&uuml;r Julian Assange und die Pressefreiheit auf der Stra&szlig;e. Daf&uuml;r von mir als Medienschaffendem ein herzlicher Dank!<\/p><p>Es f&uuml;hlt sich f&uuml;r mich immer noch surreal an, dass der 13 Jahre w&auml;hrende Albtraum von Julian Assange jetzt ein so schnelles Ende gefunden hat. Seit 2018 war er zunehmend von der Au&szlig;enwelt isoliert. Die damals neue ecuadorianische Regierung hatte seine Internet- und Telefonverbindung in ihrer Botschaft gekappt und im Winter 2018\/19 war ihm auch noch die Heizung abgedreht worden. Einige Monate, bevor der Rauswurf aus der Botschaft erfolgte, hatte man ihm sein Rasierzeug weggenommen, sodass der Welt im kurzen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IilqHAhO2ig\">Film der Verschleppung<\/a> aus der Botschaft ein ungepflegter Waldschrat pr&auml;sentiert wurde, der allerdings immer noch laut &bdquo;UK must resist!&ldquo; (Das Vereinigte K&ouml;nigreich muss Widerstand leisten!) rufen konnte.<\/p><p>Am Anfang der Inhaftierung im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh drangen noch sehr vereinzelt Fotos von ihm an die &Ouml;ffentlichkeit, aber in den letzten Jahren war es, als sei Julian Assange in einem schwarzen Loch gelandet, isoliert auf 6 m&sup2;, &uuml;ber 20 Stunden am Tag, mit streng reglementierten und unregelm&auml;&szlig;igen Besuchen von Freunden und Verwandten. Wohlgemerkt: Julian Assange war die meiste Zeit in Belmarsh, bis auf die ersten 25 Wochen nur Untersuchungsh&auml;ftling in Belmarsh. Am Anfang war es noch eine Haftstrafe f&uuml;r die Flucht ins Botschaftsasyl, die mit 50 Wochen Haft (25 Wochen wegen guter F&uuml;hrung) fast maximal bestraft wurde. Nun gibt es pl&ouml;tzlich auf allen Kan&auml;len wieder Fotos von ihm, als aus der Versenkung Aufgetauchter.<\/p><p>Vor dem Prozessauftakt 2020 hatte Julian Assange nur l&uuml;ckenhafte Prozessunterlagen. Die Beh&ouml;rden schienen zu dieser Zeit die Covid-Kontaktbeschr&auml;nkungen gerne gegen ihn zu nutzen. Auf der Besuchergalerie im Old-Bailey-Gericht waren nur 5 der 34 Pl&auml;tze verf&uuml;gbar, obwohl &uuml;berall sonst die Besucherkapazit&auml;t w&auml;hrend der Lockdowns ca. ein Drittel der normalen Kapazit&auml;t betrug. Drei dieser f&uuml;nf Pl&auml;tze waren dann auch noch die ersten eineinhalb Stunden der vierst&uuml;ndigen Anh&ouml;rungen f&uuml;r VIPs reserviert. Nach einer Weile stellte sich heraus, dass es sich bei diesen VIPs um australische Botschaftsangeh&ouml;rige handelte, die aber in den 4 Wochen im September 2020 nie erschienen. Ich selbst war an 15 der 17 Prozesstage zugegen und habe auch keine Spur dieser VIPs gesehen. Der deutsche Generalsekret&auml;r von Reporter ohne Grenzen, Christian Mihr, hat damals in London in einem Interview gesagt, dass er sich bei Verhandlungen in der T&uuml;rkei oder in Russland willkommener gef&uuml;hlt hat als am Old Bailey in London.<\/p><p>Die offizielle Haltung der australischen Regierung &auml;nderte sich tats&auml;chlich mit dem Antritt der neuen Labour-Regierung im letzten Jahr. Im April besuchte der australische Hochkommissar in Gro&szlig;britannien Julian Assange im Gef&auml;ngnis, auch das eine Premiere.<\/p><p>Seit Februar dieses Jahres schien sich auch die Einstellung der britischen Justiz zu &auml;ndern, und es m&uuml;ndete in der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116804\">Zulassung einer Berufungsverhandlung<\/a> vor dem High Court, die f&uuml;r den 9. und 10. Juli angesetzt war. Es ging am Ende nur noch um die rechtlichen Fragen, ob die freie Rede von Assange in den USA garantiert w&auml;re und ob er als Ausl&auml;nder bei einem Prozess in den USA benachteiligt w&uuml;rde. Es scheint, als wollte auch die britische Justiz pl&ouml;tzlich gut dastehen.<\/p><p>Es sah bei diesen zwei Berufungsgr&uuml;nden nicht gut aus f&uuml;r die Anklage, vor allem in den 17 Punkten, die sich auf das Spionagegesetz von 1917 bezogen. F&uuml;r Julian Assange bestand aber die Gefahr, wegen des einen Anklagepunktes des Computereinbruchs doch ausgeliefert zu werden. Wahrscheinlich war das ein Grund, der jetzt eingegangenen Schuldeingest&auml;ndnisvereinbarung (Plea Deal) zwei Wochen vor der Berufungsverhandlung zuzustimmen. Bei den Zust&auml;nden in Belmarsh, die Julian Assange in einem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97372\">Brief an den britischen K&ouml;nig Karl III<\/a> beschrieben hatte, ist es kein Wunder, dass er dies getan hat. Ich finde es sowieso erstaunlich, dass Julian Assange die Jahre des Botschaftsasyls und im Gef&auml;ngnis &uuml;berhaupt &uuml;berstanden hat.<\/p><p>In den USA hatten wahrscheinlich weder Biden noch Trump ein Interesse daran, dass ein eventueller Prozess gegen Assange in den Wahlkampf hineinfunkt. Einzig der Au&szlig;enseiter John Kennedy Junior hatte sich wirklich f&uuml;r die Freilassung von Assange ausgesprochen. Das Wei&szlig;e Haus hat auch jegliche Beteiligung an der jetzt ausgehandelten Vereinbarung abgestritten.<\/p><p>Dass Assange jetzt doch noch eine Schuld eingestehen musste, gibt seiner Freiheit einen bitteren Beigeschmack, der aber wohl zu verschmerzen ist. Das Schuldeingest&auml;ndnis kann wohl auch nicht als legaler Pr&auml;zedenzfall genutzt werden, denn der Fall wurde nicht vor einer Berufungsinstanz verhandelt. Das drastische Vorgehen der US-amerikanischen und der britischen Justiz ist sowieso abschreckend genug.<\/p><p>Laut einem Artikel in <em>The Australian<\/em> fragte Richterin Manglona Julian Assange, was er getan habe, um gegen das Gesetz zu versto&szlig;en. &bdquo;Als Journalist habe ich meine Quelle ermutigt, Informationen weiterzugeben, die als geheim eingestuft waren&ldquo;, antwortete Assange. &bdquo;Ich glaubte, dass der Erste Verfassungszusatz diese Aktivit&auml;t sch&uuml;tzte, aber ich akzeptiere, dass es ein Versto&szlig; gegen das Spionagegesetz war.&ldquo;<\/p><p>Assange f&uuml;gte dann bezeichnenderweise hinzu: &bdquo;Der Erste Verfassungszusatz stand im Widerspruch zum Spionagegesetz, aber ich akzeptiere, dass es angesichts all dieser Umst&auml;nde schwierig w&auml;re, einen solchen Fall zu gewinnen.&ldquo;<\/p><p>Assange kam hier auf die wahrscheinliche Verfassungswidrigkeit des Spionagegesetzes von 1917 zu sprechen, da es den Besitz und die Verbreitung von Informationen des Milit&auml;rs kriminalisiert, was im Widerspruch zu den Rechten eines Journalisten nach dem Ersten Verfassungszusatz steht, solches Material zu beschaffen und zu ver&ouml;ffentlichen. Mehr zu diesem Punkt <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2024\/06\/26\/assange-walks-out-of-court-a-free-man\/\">findet man hier<\/a> auf Englisch.<\/p><p>Laut diesem Bericht gibt es in der Vereinbarung zwischen Assange und den USA auch noch die Verpflichtung, dass WikiLeaks Dokumente von seiner Plattform l&ouml;scht. Dar&uuml;ber berichteten aber laut <em>Consortium News<\/em> nur <em>Al Jazeera<\/em> und <em>The Australian<\/em>. Es ist unklar, warum dies so ist und welches Material dann gel&ouml;scht werden soll. Dies <a href=\"https:\/\/x.com\/realpatrickwebb\/status\/1805821642020421872?s=46\">passt mit einem Tweet zusammen<\/a>, der heute Morgen erschien, und der besagt, dass die DNC-E-Mails (Hillary Clinton) schon vom WikiLeaks-Server verschwunden sind. Ich kann die rund 42.000 E-Mails allerdings<a href=\"#results\"> hier<\/a> noch finden, zumindest heute Mittag. Wahrscheinlich w&auml;re es gut, wenn sich m&ouml;glichst viele Menschen Material vom WikiLeaks-Server herunterladen.<\/p><p>Es w&auml;re schade, wenn Aussagen wie die, dass Assange Hillary Clinton im Wahlkampf geschadet habe, &uuml;berdauern, ohne dass man auf die Prim&auml;rquellen zugreifen kann, in denen es ja um handfeste Korruption und &uuml;ble Machenschaften von Clinton geht. Die Demokraten hatten 2016 ja w&auml;hrend der republikanischen Vorwahlen selber auf Trump gesetzt in Hoffnung, dass dieser gegen&uuml;ber Hillary Clinton der schw&auml;chste Kandidat sei. Wie sich sp&auml;ter zeigte, war dies eine Fehleinsch&auml;tzung. Hier gibt es sicher Stoff f&uuml;r weitere Artikel.<\/p><p>Im Moment &uuml;berwiegt bei mir die Freude, dass Julian Assange nun in Freiheit mit seiner Familie vereint ist und dass er die Tortur der letzten 13 Jahre &uuml;berhaupt &uuml;berlebt hat. Das war n&auml;mlich oft gar nicht so klar, denn es gab schon 2019 Berichte, in denen ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55887\">f&uuml;rchterlicher (Gesundheits-)Zustand<\/a> von Julian Assange beschrieben wurde. Im Oktober 2021 erlitt er zur Zeit der US-Berufungsverhandlung einen leichten Schlaganfall.<\/p><p>Ein gro&szlig;er Dank gilt allen Unterst&uuml;tzern, den Organisatoren und Teilnehmern der zahlreichen Mahnwachen in so vielen deutschen St&auml;dten und weltweit. Es haben sich auch viele Journalistenkollegen f&uuml;r Julian Assange eingesetzt, die sich nicht an der Rufmordkampagne gegen ihn beteiligt haben.<\/p><p>Nicht zuletzt seien Assanges Anw&auml;lte erw&auml;hnt, von denen seine Frau Stella, die &bdquo;dienst&auml;lteste&ldquo; Jennifer Robinson und die legend&auml;re Anw&auml;ltin Gareth Peirce hervorstechen. Sie hat schon in den 1980ern den Guildford Four und den Birmingham Six zur Freiheit verholfen und sie hat den Ruf, dass sie niemals aufgibt.<\/p><p>Leider erleben der Journalist <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2023\/12\/31\/renowned-australian-journalist-john-pilger-passes-away-at-84\">John Pilger<\/a>, der Pentagon-Papers-Whistleblower <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Der-gefaehrlichste-Mann-in-Amerika-zum-Tode-von-Daniel-Ellsberg-9190712.html\">Daniel Ellsberg<\/a>, das Akademie-der-K&uuml;nste-Mitglied <a href=\"https:\/\/www.adk.de\/de\/news\/index.htm?we_objectID=66801\">Thomas Heise<\/a>, Komponist <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76011\">Mikis Theodorakis<\/a> und der langj&auml;hrige Senior der Londoner Unterst&uuml;tzer, <a href=\"https:\/\/labourheartlands.com\/eric-levy-anti-war-protester-and-julian-assange-protester-passed-away-he-leaves-a-legacy-of-fighting-for-just-causes\/\">Eric Levi<\/a>, die Freiheit von Julian Assange nicht mehr.<\/p><p>Die Erleichterung bei den anderen Unterst&uuml;tzern ist gro&szlig;, obwohl viele die Ereignisse der letzten Tage noch nicht fassen k&ouml;nnen. Ich selber bin auch sehr froh, dass mein Einsatz der letzten 5&frac12; Jahre ein Ende gefunden hat, mit dem man leben kann. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48340\">Mein erster Beitrag<\/a> zum Thema Assange auf den <em>NachDenkSeiten<\/em> endete mit den Worten: &bdquo;Vielleicht gibt es ja eine L&ouml;sung, bei der alle Seiten einigerma&szlig;en ihr Gesicht wahren k&ouml;nnen und die Julian Assange endlich einmal wieder die Sonne auf sein Gesicht scheinen l&auml;sst. Wir werden weiter berichten. Die Zeit dr&auml;ngt.&ldquo; Diese L&ouml;sung hat sich jetzt gefunden, obwohl es doch noch Jahre gedauert hat.<\/p><p>Die Energie der Unterst&uuml;tzer kann nun auf andere Bet&auml;tigungsfelder gelenkt werden, von denen es weltweit leider mehr als genug gibt. Julian Assange hat &uuml;berlebt, w&auml;hrend in Gaza, in der Ukraine und in weiteren Kriegen t&auml;glich Menschen sterben, deren Schicksal viel kleinere Wellen schl&auml;gt. Wahrscheinlich wurde Assange auch durch seine Prominenz gerettet, die wiederum daher r&uuml;hrt, dass er sich selber f&uuml;r die Leidenden eingesetzt hat.<\/p><p>Der Flug nach Australien hat Stella Assange zufolge US$ 520.000 gekostet, f&uuml;r die sie nun um Spenden bittet. Teil des jetzigen Deals war, dass Julian Assange keinen Linienflug benutzt. Anscheinend hat ein einzelner anonymer Bitcoin-Spender schon umgerechnet 500.000 $ gespendet.<\/p><p>Die <em>NachDenkSeiten<\/em> werden weiter zum Thema berichten. Es werden sicher noch einige interessante Informationen zutage treten, auch was das Verhalten der aktuellen Bundesregierung in diesem Fall betrifft.<\/p><p>Julian Assange und seiner Familie w&uuml;nsche ich, dass sie sich erst einmal zusammen in Ruhe erholen k&ouml;nnen, und dass dies auch gelingt!<\/p><p><small>Titelbild: Screenshot\/X\/Wikileaks<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Julian Assange ist vor kurzer Zeit in der australischen Hauptstadt <a href=\"https:\/\/www.abc.net.au\/news\/2024-06-26\/julian-assange-touches-down-in-australia\/104025444\">Canberra angekommen<\/a>, wo er <a href=\"https:\/\/x.com\/Stella_Assange\/status\/1805912602482291195\/photo\/1\">von seiner Familie und Unterst&uuml;tzern erwartet<\/a> wurde. Zuvor hatte er sich in den fr&uuml;hen Morgenstunden vor einem US-Gericht auf den Marianen in einem Punkt der Anklage gegen ihn f&uuml;r schuldig erkl&auml;rt. 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