{"id":117261,"date":"2024-06-27T09:00:08","date_gmt":"2024-06-27T07:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117261"},"modified":"2024-06-28T18:02:07","modified_gmt":"2024-06-28T16:02:07","slug":"staatswohl-ueberwiegt-bundesregierung-will-erkenntnisse-zum-israelischen-angriff-auf-rafah-um-jeden-preis-geheim-halten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117261","title":{"rendered":"\u201eStaatswohl \u00fcberwiegt&#8230;\u201c \u2013 Bundesregierung will Erkenntnisse zum israelischen Angriff auf Rafah um jeden Preis geheim halten"},"content":{"rendered":"<p>Am 26. Mai bombardierte die israelische Luftwaffe das Fl&uuml;chtlingslager Barkasat in der im S&uuml;den Gazas gelegenen Gro&szlig;stadt Rafah. Dabei wurden mindestes 45 Personen, darunter zahlreiche Kinder und Frauen, get&ouml;tet und mehrere Hundert zum Teil schwer verletzt. Regierungssprecher Hebestreit schloss einen Tag sp&auml;ter auf der Bundespressekonferenz einen gezielten Angriff aus und <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2024-05\/israel-angriff-rafah-bundesregierung-reaktion\">erkl&auml;rte<\/a>, die Bombardierung sei auf &bdquo;einen Fehler&ldquo; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Der BSW-Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko wollte in Folge von der Bundesregierung wissen, auf welchen konkreten Erkenntnissen die Aussage des Sprechers von Kanzler Olaf Scholz beruhte. Die Antwort liegt den <em>NachDenkSeiten<\/em> vor und wirft zahlreiche Fragen auf. Denn statt eine Antwort auf die konkrete Frage zu liefern, wird seitenlang erl&auml;utert, wieso eine Beantwortung &bdquo;auch nicht in eingestufter Form&ldquo; erfolgen k&ouml;nne, da diese das Staatswohl und das Geheimhaltungsinteresse der Bundesrepublik Deutschland gef&auml;hrden w&uuml;rde. Von <strong>Florian Warweg<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9837\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-117261-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240627_Staatswohl_ueberwiegt_Bundesregierung_will_Erkenntnisse_zum_israelischen_Angriff_auf_Rafah_um_jeden_Preis_geheimhalten_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240627_Staatswohl_ueberwiegt_Bundesregierung_will_Erkenntnisse_zum_israelischen_Angriff_auf_Rafah_um_jeden_Preis_geheimhalten_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240627_Staatswohl_ueberwiegt_Bundesregierung_will_Erkenntnisse_zum_israelischen_Angriff_auf_Rafah_um_jeden_Preis_geheimhalten_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240627_Staatswohl_ueberwiegt_Bundesregierung_will_Erkenntnisse_zum_israelischen_Angriff_auf_Rafah_um_jeden_Preis_geheimhalten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=117261-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240627_Staatswohl_ueberwiegt_Bundesregierung_will_Erkenntnisse_zum_israelischen_Angriff_auf_Rafah_um_jeden_Preis_geheimhalten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240627_Staatswohl_ueberwiegt_Bundesregierung_will_Erkenntnisse_zum_israelischen_Angriff_auf_Rafah_um_jeden_Preis_geheimhalten_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Welche konkreten Kenntnisse (auch nachrichtendienstliche) hat die Bundesregierung dar&uuml;ber, dass bei dem Luftangriff der israelischen Streitkr&auml;fte auf Rafah, wie von Regierungssprecher Steffen Hebestreit behauptet, &bdquo;auf alle F&auml;lle ein Fehler passiert&ldquo; sei und es kein gezielter Angriff gewesen sein k&ouml;nne und welche weiteren Kenntnisse (auch nachrichtendienstliche), die verifiziert werden konnten, hat die Bundesregierung &uuml;ber den Luftangriff der israelischen Streitkr&auml;fte auf Rafah?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>So lautet die vollst&auml;ndige Frage des Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko, der der parlamentarischen Gruppe des BSW angeh&ouml;rt. Die Frage ist konkret gestellt und w&auml;re eigentlich entsprechend einfach zu beantworten &agrave; la &sbquo;Der Bundesregierung liegen folgende Erkenntnisse XY vor&hellip;&lsquo; oder aber auch mit dem sonst &uuml;blichen Antwortklassiker auf schriftliche Fragen oder Kleine und Gro&szlig;e Anfragen der Opposition: &bdquo;Die Bundesregierung verf&uuml;gt &uuml;ber keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung&hellip;&ldquo;.<\/p><p>Doch stattdessen wird in dem Schreiben der Bundesregierung, abgesehen von einem lapidaren Satz, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu von einem &bdquo;tragischen Fehler&ldquo; gesprochen habe, auf sage und schreibe drei DIN-A4-Seiten begr&uuml;ndet, wieso die Bundesregierung &bdquo;auch nicht in eingestufter Form&ldquo; einen Gro&szlig;teil der Frage von Hunko, der als Bundestagsabgeordneter &uuml;ber ein verfassungsrechtlich besonders gesch&uuml;tztes Fragerecht verf&uuml;gt, beantworten kann. Denn die Beantwortung der Frage betreffe angeblich &bdquo;solche Informationen, die in besonders hohem Ma&szlig;e das Staatswohl ber&uuml;hren. Das verfassungsrechtlich verb&uuml;rgte Frage- und Informationsrecht des Deutschen Bundestages gegen&uuml;ber der Bundesregierung findet seine Grenzen in den gleichfalls Verfassungsrang genie&szlig;enden schutzw&uuml;rdigen Interessen des Staatswohls.&ldquo;<\/p><p>Weiter hei&szlig;t es in dem vom Staatssekret&auml;r im Ausw&auml;rtigen Amt Thomas Bagger im Namen der Bundesregierung gezeichneten Dokument, dass &bdquo;eine Offenlegung der angefragten Informationen&ldquo; die Gefahr berge, &bdquo;dass Einzelheiten zur konkreten Methodik und zu in hohem Ma&szlig;e schutzw&uuml;rdigen spezifischen F&auml;higkeiten des Bundesnachrichtendienstes bekannt w&uuml;rden. Infolgedessen k&ouml;nnten sowohl staatliche als auch nichtstaatliche Akteure R&uuml;ckschl&uuml;sse auf spezifische Vorgehensweisen und F&auml;higkeiten des BND ziehen.&ldquo;<\/p><p>Darauf aufbauend behauptet die Ampel-Regierung dann, dass eine &bdquo;Offenlegung der angeforderten Informationen und Ausk&uuml;nfte&ldquo; dazu f&uuml;hren w&uuml;rde, &bdquo;dass Einzelheiten bekannt w&uuml;rden, die unter dem Aspekt des Schutzes der nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit mit ausl&auml;ndischen Partnern besonders schutzbed&uuml;rftig sind&ldquo;. Und eine solche &ouml;ffentliche Bekanntgabe von Informationen &bdquo;zu Einzelheiten der Kontakthaltung zu bestimmten ausl&auml;ndischen Partnerdiensten sowie zu deren Leistungsf&auml;higkeit und Ausrichtung&ldquo; h&auml;tte &bdquo;erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit des BND mit ausl&auml;ndischen Nachrichtendiensten&ldquo;. <\/p><p>&bdquo;Eine Bekanntgabe dieser Informationen&ldquo;, so die weitere Argumentation der Bundesregierung, w&uuml;rde auch gegen&uuml;ber einem begrenzten Kreis von Empf&auml;ngern wie Bundestagsabgeordneten dem Schutzbed&uuml;rfnis des deutschen Auslandsgeheimdienstes nicht Rechnung tragen, &bdquo;da bei einem Bekanntwerden der schutzbed&uuml;rftigen Information kein Ersatz durch andere Instrumente der Informationsgewinnung m&ouml;glich w&auml;re.&ldquo;<\/p><p>Die Bundesregierung schlie&szlig;t mit den Worten:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Aus dem Vorgesagten ergibt sich, dass die erbetenen Informationen derart schutzbed&uuml;rftige Geheimhaltungsinteressen ber&uuml;hren, dass das Staatswohl gegen&uuml;ber dem parlamentarischen Informationsrecht wesentlich &uuml;berwiegt. Insofern muss ausnahmsweise das Fragerecht der Abgeordneten gegen&uuml;ber dem Geheimhaltungsinteresse der Bundesregierung zur&uuml;ckstehen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Es stellt sich unmittelbar die Frage, &uuml;ber welche Art von Erkenntnissen zum israelischen Angriff auf Rafah die Bundesregierung verf&uuml;gen muss, wenn sie eine Antwort selbst an gew&auml;hlte Vertreter der Legislative fast vollumf&auml;nglich unter Verweis auf Gef&auml;hrdung des &bdquo;Staatswohls&ldquo; verweigert. <\/p><p>Um sich besser den absoluten Ausnahmecharakter dieser fast kompletten Antwortverweigerung der Bundesregierung bewusst zu machen, ist es n&ouml;tig, sich mit der sogenannten <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/aufgaben\/rechtsgrundlagen\/go_btg\/anlage3-245182\">&bdquo;Geheimschutzordnung des Deutschen Bundestages&ldquo;<\/a> vertraut zu machen. Diese regelt den Zugang von Bundestagsabgeordneten f&uuml;r jede Art von Informationen, die als Verschlusssachen (VS) gewertet werden. Als VS gelten alle Angelegenheiten, &bdquo;die durch besondere Sicherheitsma&szlig;nahmen gegen die Kenntnis durch Unbefugte gesch&uuml;tzt werden m&uuml;ssen&ldquo;. In diesem Rahmen definiert die Geheimschutzordnung vier Geheimhaltungsstufen in absteigender Relevanz:<\/p><ol>\n<li>Als&nbsp;<strong>streng geheim<\/strong>&nbsp;(str. geh.) eingestuft werden VS, deren Kenntnis durch Unbefugte den Bestand der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer L&auml;nder gef&auml;hrden w&uuml;rde.<\/li>\n<li>Als&nbsp;<strong>geheim<\/strong>&nbsp;(geh.) eingestuft werden VS, deren Kenntnis durch Unbefugte die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer L&auml;nder gef&auml;hrden, ihren Interessen oder ihrem Ansehen schweren Schaden zuf&uuml;gen oder f&uuml;r einen fremden Staat von gro&szlig;em Vorteil sein w&uuml;rde.<\/li>\n<li>Als&nbsp;<strong>VS-Vertraulich<\/strong>&nbsp;(VS-Vertr.) eingestuft werden VS, deren Kenntnis durch Unbefugte den Interessen oder dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer L&auml;nder abtr&auml;glich oder f&uuml;r einen fremden Staat von Vorteil sein k&ouml;nnte.<\/li>\n<li>VS, die nicht unter die Geheimhaltungsgrade streng geheim, geheim oder VS-Vertraulich fallen, aber nicht f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit bestimmt sind, erhalten den Geheimhaltungsgrad&nbsp;<strong>VS-Nur f&uuml;r den Dienstgebrauch<\/strong>&nbsp;(VS-NfD).<\/li>\n<\/ol><p>Selbst zu den zwei h&ouml;chsten Geheimhaltungsstufen &bdquo;streng geheim&ldquo; und &bdquo;geheim&ldquo; haben Bundestagsabgeordnete normalerweise Zugang, wenn auch nur in den R&auml;umen der Geheimregistratur:<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240627-StaatswohlgefaehrdungScreen1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240627-StaatswohlgefaehrdungScreen1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Doch wie dargelegt, wertet die Bundesregierung ihre Erkenntnisse zu dem Angriff auf Rafah sogar h&ouml;her als die maximal existierende Geheimhaltungsstufe &bdquo;streng geheim&ldquo;, die wohlgemerkt definiert wird als &bdquo;deren Kenntnis durch Unbefugte den Bestand der Bundesrepublik Deutschland gef&auml;hrden w&uuml;rde&ldquo;. Es ist schwer vorstellbar, dass die der Bundesregierung vorliegenden Informationen zu Rafah tats&auml;chlich das Potenzial haben, diese Definition zu erf&uuml;llen. <\/p><p>Das f&uuml;hrt zu der Frage, was die Bundesregierung motiviert, so schweres argumentatives Gesch&uuml;tz aufzufahren. In einem wegweisenden Urteilsspruch des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) von 2014 zum Antwortverhalten der Bundesregierung gegen&uuml;ber Bundestagsabgeordneten, erstritten von denen damals noch in der Opposition sitzenden Gr&uuml;nen, hei&szlig;t es unmissverst&auml;ndlich:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die Antworten der Bundesregierung auf schriftliche Anfragen und auf Fragen in der Fragestunde des Deutschen Bundestages sollen dazu dienen, dem Bundestag und den einzelnen Abgeordneten die f&uuml;r ihre T&auml;tigkeit n&ouml;tigen Informationen auf rasche und zuverl&auml;ssige Weise zu verschaffen. Die Bundesregierung schafft mit ihren Antworten auf parlamentarische Anfragen so die Voraussetzungen f&uuml;r eine sachgerechte Arbeit innerhalb des Parlaments.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Unter Verweis auf Artikel 38 Absatz 1 Satz 2 und Artikel 20 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes hatte das Bundesverfassungsgericht am 1. Juli 2009 zudem nochmals festgehalten, dass es nach st&auml;ndiger Rechtsprechung ein Frage- und Informationsrecht der Abgeordneten gibt, mit welchem eine Antwortpflicht der Bundesregierung einhergeht. <\/p><p>Es steht folglich die Frage im Raum, ob sich die Bundesregierung angesichts der geschilderten Antwortverweigerung noch auf dem Boden des Grundgesetzes und der Rechtsprechung des BVerfG bewegt. <\/p><p><strong>Die einzige konkrete Antwort ist mutma&szlig;lich gelogen <\/strong><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sprach mit Blick auf die Konsequenzen von einem &bdquo;tragischen Fehler&ldquo;.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dies ist wie geschildert auf den ganzen vier Seiten der einzige konkrete Satz zu der mutma&szlig;lichen Informationsquelle von Regierungssprecher Hebestreit hinsichtlich seiner Aussage, dass der Angriff der israelischen Armee auf Rafah kein gezielter Angriff war, sondern auf einen Fehler zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei.<\/p><p>Wenn dies als Antwort auf die Frage nach den &bdquo;konkreten Erkenntnissen&ldquo;, die der Aussage des Regierungssprechers zugrunde lagen, gelten soll, dann stellt sich die Frage, wie der Regierungssprecher am 27. Mai um 11:30 Uhr deutscher Zeit (Beginn der Bundespressekonferenz) von einer Aussage des israelischen Premiers wissen konnte, die dieser &ndash; nach allen verf&uuml;gbaren Informationen &ndash; am selben Tag erstmals bei einer Debatte in der Knesset, die um 15 Uhr deutscher Zeit begann, get&auml;tigt hatte. Davon abgesehen erscheint es auch grunds&auml;tzlich problematisch, dass sich ein deutscher Regierungssprecher ungepr&uuml;ft die Aussage des Regierungschefs einer Kriegspartei zu eigen macht.<\/p><p>Diesen Kritikpunkt sieht auch der Initiator der Anfrage an die Bundesregierung, der BSW-Abgeordnete Andrej Hunko. Auf Nachfrage, wie er die Antwort der Bundesregierung bewertet, erkl&auml;rt er gegen&uuml;ber den <em>NachDenkSeiten:<\/em><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Antwort der Bundesregierung zeigt, dass sie sich blind auf die Aussagen der israelischen Regierung verl&auml;sst. Selbst im Zusammenhang mit dem folgenschweren Luftangriff des israelischen Milit&auml;rs auf Rafah Ende Mai, der zu einer gro&szlig;en Anzahl Get&ouml;teter und Verletzter f&uuml;hrte, &auml;u&szlig;ert die Bundesregierung keinerlei Kritik.&ldquo;<\/p>\n<p>&ldquo;W&auml;hrend die Bundesregierung gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit und dem Bundestag keinerlei Auskunft erteilt, legt sich der Regierungssprecher Stunden nach dem folgenschweren Angriff des israelischen Milit&auml;rs mit einer Vielzahl Toter und Verletzter fest und spricht offensichtlich ohne jede Grundlage von einem Fehler. Die Bundesregierung kopiert ihre Statements scheinbar direkt vom israelischen Ministerpr&auml;sidenten.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die gesamte Antwort der Bundesregierung ist hier einsehbar: <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240627-StaatswohlgefaehrdungScreen2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240627-StaatswohlgefaehrdungScreen2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240627-StaatswohlgefaehrdungScreen3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240627-StaatswohlgefaehrdungScreen3.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240627-StaatswohlgefaehrdungScreen4.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240627-StaatswohlgefaehrdungScreen4.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Polonio Video<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116346\">Vogel-Strau&szlig;-Taktik der Bundesregierung: Von Deutschland gelieferte Kriegswaffen im Einsatz gegen zivile Ziele in Gaza<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115518\">F&uuml;r Kanzler Scholz h&auml;lt sich Israel in Gaza noch immer &bdquo;vollumf&auml;nglich&ldquo; an das V&ouml;lkerrecht<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116916\">Die mutma&szlig;liche Propaganda-L&uuml;ge von Bundeskanzler Olaf Scholz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98938\">Bundesregierung erkl&auml;rt Zahlungen an Journalisten von ARD, ZDF und Deutsche Welle zur geheimen &bdquo;Verschlusssache&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92054\">&bdquo;Unglaublicher Vorgang&ldquo; &ndash; Bundeswirtschaftsministerium unter Habeck verweigert Antworten zu R&uuml;stungsexporten<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/a9e1f879617a4e458189c90830a8521c\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 26. 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