{"id":117361,"date":"2024-06-30T09:00:00","date_gmt":"2024-06-30T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361"},"modified":"2024-06-28T13:56:22","modified_gmt":"2024-06-28T11:56:22","slug":"hinweise-der-woche-365","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361#h01\">Der Preis der Freiheit ist hoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361#h02\">Russisches Kommunikationszentrum: Schwerer Schlag gegen Weltrauminfrastruktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361#h03\">Ewige Fehlkalkulation: Mit Waffen Kriege verk&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361#h04\">Blackrock will sein Geld zur&uuml;ck: Ukrainische Oligarchen profitieren von westlicher Hilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361#h05\">Sparpolitik der Ampel: SPD-Fraktionsfl&uuml;gel fordern gemeinsam Ausnahmeregeln von Schuldenbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361#h06\">Gescheiterte Stromverbindung &ndash; Wir Schweden wollen nicht mehr f&uuml;r Deutschlands falsche Energiepolitik bezahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361#h07\">&raquo;Das war eine eklatante Fehleinsch&auml;tzung&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361#h08\">Der Fall Kimmich markiert einen Nervenzusammenbruch der deutschen &Ouml;ffentlichkeit &ndash; trotzdem redet kaum jemand dar&uuml;ber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361#h09\">Olaf Scholz l&uuml;gt sich seine Corona-Aufarbeitung zurecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361#h10\">Beim Fu&szlig;ball ist das Kapital der Kapit&auml;n<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Preis der Freiheit ist hoch<\/strong><br>\n&bdquo;Aber es bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Teil der Vereinbarung mit den USA ist offenbar, dass Assange sich schuldig bekennt. (&hellip;) Assange ist wegen Geheimnisverrats und Spionage angeklagt. Und vor allem das ist so gef&auml;hrlich: Wenn k&uuml;nftig Journalisten als Spione angeklagt und verurteilt werden, ist dies eine Bedrohung der Pressefreiheit. Wer ist als n&auml;chstes dran? Und wer wird &uuml;berhaupt noch solche Missst&auml;nde aufdecken wollen, wenn er damit rechnen muss, das durchleben zu m&uuml;ssen, was Assange erfahren musste? Die USA formulierten den Vorwurf, durch die Ver&ouml;ffentlichung seien Informanten gef&auml;hrdet worden &ndash; was so nie nachgewiesen werden konnte. Auch das ist ein wichtiger Punkt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/assange-kommentar-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Das ist ein erstaunlich fairer Kommentar in der &bdquo;Tagesschau&ldquo;, der einen wichtigen Punkt anspricht: Bei aller berechtigten Freude dar&uuml;ber, dass der hochverdiente Publizist, Journalist und Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange wieder in Freiheit ist, gibt es auch eine m&ouml;gliche Schattenseite bei dem Vorgang: Um der unmenschlichen Behandlung zu entfliehen, der er nun jahrelang ausgesetzt war, musste sich Assange der Spionage schuldig bekennen. Damit ist es den USA laut einigen Beobachtern gelungen, Journalismus zu kriminalisieren und ihre &bdquo;Zust&auml;ndigkeit&ldquo; weltweit sogar auf Nicht-Staatsb&uuml;rger auszuweiten, <a href=\"https:\/\/x.com\/RobertKennedyJr\/status\/1805389415663255819\">wie etwa Robert Kennedy Jr. auf X betont<\/a>. Es gibt auch Stimmen, die das anders sehen, etwa auf <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2024\/06\/24\/julian-assange-is-free\/\">&bdquo;Consortium News&rdquo;<\/a>. Das &bdquo;Schuldbekenntnis&ldquo; schm&auml;lert in keiner Weise Assanges Verdienste. Stattdessen wirft es ein Licht auf einen destruktiven internationalen US-Einfluss. Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117180\">&bdquo;Julian Assange ist frei&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Dieser Deal ist eine Bedrohung f&uuml;r den investigativen Journalismus<\/strong><br>\nJulian Assange bekennt sich der unrechtm&auml;&szlig;igen Beschaffung und Verbreitung von geheimen Unterlagen schuldig. Nach 14 Jahren Unfreiheit ist das nachvollziehbar, doch der Deal legitimiert seine unrechtm&auml;&szlig;ige Verfolgung durch die USA.<br>\nEin guter Tag f&uuml;r Julian Assange. Endlich, nach 14 (vierzehn!) qu&auml;lenden Jahren der Unfreiheit wurde er aus britischer Haft entlassen und durfte in seine Heimat Australien ausreisen. Damit endet ein beispielloser Skandal, bei dem sich die britische und die schwedische Justiz zum Komplizen eines Rachefeldzugs gemacht haben, w&auml;hrend die &uuml;brigen Regierungen der westlichen Welt schwiegen. Annalena Baerbock etwa, die sich noch im Wahlkampf f&uuml;r Assange eingesetzt hatte, aber nicht mehr als deutsche Au&szlig;enministerin. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Pressefreiheit ist dies ein schlechter Tag. Dieser Deal, der es den USA erlaubt, sich &bdquo;gesichtswahrend&ldquo; aus der Aff&auml;re zu ziehen, legitimiert Assanges Verfolgung und bedeutet eine Drohung f&uuml;r den investigativen Journalismus. Assange war kein Geheimnistr&auml;ger, er hat die Welt&ouml;ffentlichkeit &uuml;ber relevante, teils kriminelle Vorg&auml;nge aufgekl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article252199306\/Julian-Assange-Dieser-Deal-ist-eine-Bedrohung-fuer-den-investigativen-Journalismus.html\">Deniz Y&uuml;cel auf Welt Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Fall Assange: Das Versagen der EU<\/strong><br>\nDie ganze Welt freut sich &uuml;ber die Freilassung des Wikileak-Gr&uuml;nder Julian Assange. Die ganze Welt? Nein &ndash; die EU schweigt, wie seit Jahren.<br>\nEigentlich sollte die Nachricht von der Befreiung Julian Assanges lauten Jubel in Br&uuml;ssel ausl&ouml;sen. Schlie&szlig;lich setzt sich die EU seit Jahren f&uuml;r den Schutz von Whistleblowern ein. Neuerdings hat sie sogar ein &bdquo;Medienfreiheits-Gesetz&ldquo;, das auch Journalisten den R&uuml;cken st&auml;rken soll. Doch als die Meldung um die Welt ging, kam aus der EU-Hauptstadt erstmal &ndash; nichts. [&hellip;]<br>\nDas Schweigen der Europ&auml;er ist nicht neu. Die EU hat noch nie einen Finger f&uuml;r den wohl prominentesten und wichtigsten Whistleblower gekr&uuml;mmt. Selbst als Gro&szlig;britannien noch Mitglied war, taten die EU-Kommission und die meisten deutschen und europ&auml;ischen Politiker so, als ginge sie der Fall nichts an.<br>\nMan nahm R&uuml;cksicht auf die USA &ndash; und auf die schwedische Justiz, die Assange zun&auml;chst der Vergewaltigung beschuldigt hatte. Doch als die Anklage schlie&szlig;lich in sich zusammenbrach, &auml;nderte sich die Haltung der EU nicht. Auch das Europaparlament konnte daran nichts &auml;ndern.<br>\nDie EU-Abgeordneten haben Assange 2022 f&uuml;r den Sacharow-Preis nominiert &ndash; zusammen mit dem ukrainischen Volk und der Wahrheitskommission in Kolumbien. Gewonnen hat, wenig &uuml;berraschend, die Ukraine und ihr Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj. Danach herrschte wieder Funkstille in Br&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/fall-assange-das-versagen-der-eu\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Julian Assange in seiner Heimat Australien angekommen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117249\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Russisches Kommunikationszentrum: Schwerer Schlag gegen Weltrauminfrastruktur<\/strong><br>\nDie Ukraine hat ein russisches Kommunikationszentrum angegriffen. Russland verliert dadurch wichtige M&ouml;glichkeit zur Kommunikation und Fr&uuml;hwarnung. [&hellip;]<br>\nMan k&ouml;nnte meinen, dass ein Angriff auf solche strategischen russischen Anlagen Russland zu einer Eskalation mit Massenvernichtungswaffen veranlassen k&ouml;nnte, doch das Gegenteil ist der Fall. Indem die Ukraine Russland dieser wichtigen Anlagen beraubt, erh&ouml;ht sie die Verwundbarkeit Russlands gegen&uuml;ber dem Westen, da diese Langstreckensysteme und Satelliten, die f&uuml;r die Fr&uuml;hwarnung vor westlichen Angriffen strategischen Ausma&szlig;es gedacht sind, besch&auml;digt wurden.<br>\nMit anderen Worten: Sollte sich Russland zum Einsatz von Atomwaffen entschlie&szlig;en, w&auml;re es wesentlich verwundbarer gegen&uuml;ber westlichen Vergeltungsschl&auml;gen, unabh&auml;ngig davon, ob es sich um konventionelle oder nukleare Schl&auml;ge handelt. W&auml;hrend Russlands Offensivpotenzial nicht beeintr&auml;chtigt wird (da keine Raketenwerfer getroffen wurden), wird sein Verteidigungspotenzial gegen strategische Waffen geschw&auml;cht. Daher dr&auml;ngen diese Angriffe Moskau faktisch von einer strategischen Eskalation ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/ausland\/weltraum-infrastruktur-krim-militaeranalyse-ukraine-krieg-russland-102.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Ein &ouml;ffentlich-rechtlicher Sender bejubelt und rechtfertigt die Angriffe der Ukraine auf die atomaren Fr&uuml;hwarnsysteme Russlands und erkl&auml;rt dann auch noch ganz offen, diese w&uuml;rden die &bdquo;Verwundbarkeit Russlands (&hellip;) gegen&uuml;ber westlichen Angriffen strategischen Ausma&szlig;es&ldquo; erh&ouml;hen. Mit v&ouml;lliger Selbstverst&auml;ndlichkeit wird dann auch noch dargelegt, dass ohne die entsprechende Unterst&uuml;tzung der USA bei der Datenbeschaffung und Ziellenkung solche Angriffe gar nicht m&ouml;glich w&auml;ren. Die Ukrainer also die volle R&uuml;ckendeckung der USA haben und daher das Vorgehen im westlichen Interesse liege. Hier wird Beitrags-finanziert offen einem Atomkrieg das Wort geredet. Ich bezweifle, dass diese einseitige Form der ZDF-(Welt-)-Kriegspropaganda mit dem Staatsvertrag konform ist. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ewige Fehlkalkulation: Mit Waffen Kriege verk&uuml;rzen<\/strong><br>\nDas Versprechen, einen Krieg mit noch mehr Krieg zu verk&uuml;rzen, hat immer wieder Eskalationen legitimiert. Historisch spricht einiges dagegen.<br>\nDer Berliner Korrespondent der zwar schweizerischen, aber nicht neutralen Neuen Z&uuml;rcher Zeitung (NZZ) r&uuml;hmte den deutschen Leopard-Panzer am 25. Januar 2023 als &bdquo;den Panzer, der den Krieg verk&uuml;rzen k&ouml;nnte&ldquo;. &bdquo;Sein Einsatz in der Ukraine&ldquo;, so der Korrespondent, &bdquo;k&ouml;nnte der russischen Invasion ein schnelleres Ende bereiten.&ldquo;<br>\nIm August, als die ukrainische Sommeroffensive scheiterte und manch ein Leopard zu Schrott wurde, offerierte der ukrainische Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba eine neue Idee. Die Schlagzeile auf der Website des Fernsehkanals n-tv: &bdquo;Kuleba: Taurus k&ouml;nnten den Krieg verk&uuml;rzen.&ldquo;<br>\nDas Versprechen, einen Krieg auf dem Boden der heutigen Ukraine in kurzer Zeit siegreich zu beenden, ist nicht neu. &bdquo;Totaler Krieg &ndash; k&uuml;rzester Krieg&ldquo; hie&szlig; es am 18. Februar 1943 auf einem Transparent im Berliner Sportpalast. Damals stand die deutsche Wehrmacht bei Charkow, heute Charkiw. Zwei Wochen zuvor hatte die 6. Armee in Stalingrad kapituliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-warum-der-krieg-durch-eskalation-nicht-verkuerzt-werden-kann-li.2227110\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kriegst&uuml;chtig werden<\/strong><br>\nImmer mehr Geld f&uuml;r immer mehr Waffen. Eine &Uuml;bersicht zu den veranschlagten Kosten der deutschen Aufr&uuml;stung.<br>\nWir dokumentieren im Folgenden einen Vortrag, den L&uuml;hr Henken am 18. Juni 2024 im Rahmen des Webinars &raquo;Militarisierung gegen Soziales &ndash; Wer bezahlt die Militarisierung Deutschlands?&laquo; der Initiative &raquo;Nie wieder Krieg &ndash; Die Waffen nieder&laquo; gehalten hat. (jW)<br>\nL&uuml;hr Henken ist Kosprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Herausgeber der &raquo;Kasseler Schriften zur Friedenspolitik&laquo; und wirkt bei der Berliner Friedenskoordination mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478174.militarisierung-kriegst%C3%BCchtig-werden.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine-Krieg: Warum wollen die USA keinen Verhandlungsfrieden?<\/strong><br>\nZum f&uuml;nften Mal seit 2008 hat Russland jetzt vorgeschlagen, mit den USA &uuml;ber Sicherheitsvereinbarungen zu verhandeln, diesmal mit Vorschl&auml;gen, die Pr&auml;sident Wladimir Putin am 14. Juni 2024 unterbreitet hat.<br>\nViermal zuvor haben die USA bereits ein Verhandlungsangebot abgelehnt, zugunsten der Strategie der US-Neokonservativen, deren Ziel die andauernde Schw&auml;chung oder sogar Zerst&uuml;ckelung Russlands durch Krieg und verdeckte Operationen ist.<br>\nDie Neokonservativen sind damit aber katastrophal gescheitert. Ihre Strategie hat zur Verw&uuml;stung der Ukraine gef&uuml;hrt und die ganze Welt in Gefahr gebracht. Nach all der Kriegstreiberei ist es an der Zeit, dass Biden Friedensverhandlungen mit Russland beginnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Warum-wollen-die-USA-keinen-Verhandlungsfrieden-9776574.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Blackrock will sein Geld zur&uuml;ck: Ukrainische Oligarchen profitieren von westlicher Hilfe<\/strong><br>\nDas Oakland Institute listet die bedeutendsten Investoren auf, die im ukrainischen Agrarsektor Fu&szlig; gefasst haben: Die Vanguard Group aus den USA ist nach Blackrock der zweitgr&ouml;&szlig;te Verm&ouml;gensverwalter der Welt, ebenfalls aus den Vereinigten Staaten sind Kopernik Global Investors und die zu Goldman Sachs geh&ouml;rende NN Investment Partners mit an Bord. Aus Europa mischen die BNP Asset Management Holding aus Frankreich und die Norges Bank Investment Management, die Norwegens Staatsfonds verwaltet, mit. &bdquo;Eine Reihe gro&szlig;er amerikanischer Pensionsfonds, Stiftungen und Universit&auml;tsfonds sind ebenfalls in ukrainisches Land investiert&ldquo;, hei&szlig;t es in der Studie.<br>\n&bdquo;Diese internationale Finanzierung kommt direkt den Oligarchen zugute, von denen einige des Betrugs und der Korruption beschuldigt werden&ldquo;, kritisiert das Oakland Institute. Die rund acht Millionen ukrainischen Kleinbauern m&uuml;ssten hingegen mit einer begrenzten Menge an Land und Finanzmitteln auskommen, viele st&uuml;nden bereits am Rande der Armut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-blackrock-will-sein-geld-zurueck-oligarchen-profitieren-von-westlicher-hilfe-li.2226847\">Simon Zeise in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sparpolitik der Ampel: SPD-Fraktionsfl&uuml;gel fordern gemeinsam Ausnahmeregeln von Schuldenbremse<\/strong><br>\nFinanzminister Lindner lehnt Ausnahmen von der Schuldenbremse kategorisch ab. In der SPD-Fraktion regt sich zunehmend Widerstand: &raquo;Das Dogma der schwarzen Null bedeutet Stillstand und wirtschaftliche Unvernunft&laquo;.<br>\nKurz vor der von der Ampelregierung angestrebten Einigung &uuml;ber den Bundeshaushalt 2025 fordern die gro&szlig;en Fl&uuml;gel der SPD-Bundestagsfraktion gemeinsam ein Aussetzen der Schuldenbremse angesichts der Ausgaben f&uuml;r die Ukraine und die j&uuml;ngsten Flutsch&auml;den. &raquo;Das Dogma der schwarzen Null bedeutet Stillstand und wirtschaftliche Unvernunft&laquo;, erkl&auml;rten der Seeheimer Kreis, die Parlamentarische Linke (PL) und das Netzwerk Berlin gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur Reuters. &raquo;Angesichts der au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Notsituationen in der Ukraine und den deutschen Flutgebieten sollten wir auch in diesem Jahr die Ausnahmeregelung der Schuldenbremse nutzen&laquo;, fordern Dorothee Martin (Netzwerk Berlin), Matthias Miersch (PL) und Dirk Wiese (Seeheimer Kreis) gegen&uuml;ber dem SPIEGEL gemeinsam. Die schwache Konjunktur erfordere zudem eine Reform der Konjunkturkomponente in der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse, damit der Wirtschaft &raquo;nicht die Luft zum Atmen&laquo; genommen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/schuldenbremse-spd-fraktionsfluegel-fordern-gemeinsam-ausnahmeregeln-a-c9069ca0-9285-444b-91a1-003534cc6074\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kanzler Scholz verteidigt Lindners Sozial-Einsparungen im Haushalt 2025<\/strong><br>\nEin sozialdemokratischer Kanzler, der K&uuml;rzungen bei Sozialausgaben zustimmt? Klingt komisch, ist aber so. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat vorgesehene Einsparungen f&uuml;r den Bundeshaushalt im verteidigt. Gemeinsam mit Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Vizekanzler Robert Habeck (Gr&uuml;ne) hat er die Verhandlungen &uuml;ber den Etat 2025 begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/krieg-haushalt-2025-ampel-koalition-scholz-spd-jusos-lindner-finanzen-ministerien-sparen-ukraine-93146538.html%20\">Merkur<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Internes Papier der Bahn: Bahn plant offenbar, Fernz&uuml;ge zu streichen &ndash; besonders im Osten<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn will nach SPIEGEL-Informationen zahlreiche Fernverkehrsverbindungen abschaffen &ndash; vor allem zu ostdeutschen St&auml;dten. Ihr fehlt das Geld.<br>\nDie Bahn plant offenbar, ihr Angebot an Intercity-Z&uuml;gen im kommenden Jahr bundesweit zu reduzieren. In zahlreichen St&auml;dten sollen dann keine Fernverkehrsz&uuml;ge mehr halten. Besonders betroffen sind Orte in Sachsen, Th&uuml;ringen sowie Mecklenburg-Vorpommern.<br>\nDas geht aus einem vertraulichen Schreiben der Deutschen Bahn an die Bundesnetzagentur hervor, &uuml;ber dessen Inhalt der SPIEGEL unterrichtet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/deutsche-bahn-plan-zur-streichung-von-fernverkehrsverbindungen-besonders-im-osten-a-a145999a-e9d6-4adc-96c7-cc6d44d75feb\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das wird den Ampelparteien im Wahlkampf sicher helfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gescheiterte Stromverbindung &ndash; Wir Schweden wollen nicht mehr f&uuml;r Deutschlands falsche Energiepolitik bezahlen<\/strong><br>\nDie schwedische Regierung hat beschlossen, keine Genehmigung f&uuml;r die geplante Gleichstromverbindung Hansa Powerbridge zwischen Schweden und Deutschland zu erteilen. Die Regierung schreibt, dass diese Entscheidung kein generelles Verbot einer neuen Verbindung zwischen Deutschland und Schweden darstelle, &bdquo;wenn sich die Voraussetzungen in Zukunft &auml;ndern sollten&ldquo;. Dies ist ein klares Zeichen daf&uuml;r, dass die schwedische Regierung Druck auszu&uuml;ben versucht, um Deutschland von seiner sehr schlechten Energiepolitik abzubringen, die die gesamte europ&auml;ische Wettbewerbsf&auml;higkeit gef&auml;hrdet.<br>\nIch glaube, Schweden hat mehrere Gr&uuml;nde, die Hansa Powerbridge abzulehnen. Ein Grund, den die Regierung auch in ihrer Pressemitteilung deutlich anf&uuml;hrt, ist, dass Deutschland nicht in Strompreiszonen unterteilt ist. Untersuchungen zeigen, dass der Strom in Norddeutschland billiger w&auml;re als in S&uuml;ddeutschland, wenn das Land solche Zonen einf&uuml;hren w&uuml;rde. F&uuml;r uns w&auml;re das positiv. Denn dann w&uuml;rden die hohen Strompreise seltener bis nach S&uuml;dschweden durchdringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/schweden-energiepolitik-deutschland-hansa-powerbridge\">Cicero<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Energiewende: &bdquo;Es ist geradezu ein Tabu, das anzusprechen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Plan f&uuml;r die deutsche Energiewende ist unrealistisch, was ja mittlerweile immer deutlicher wird durch die Macht des Faktischen: Es ist kein Geld mehr da f&uuml;r immer mehr Subventionen in letztlich nutzlose Klimaprojekte und der politische Druck steigt wegen hoher Energiekosten und abwandernder Industrie. Aber die Klimapolitik ist nicht nur teuer, sondern auch ineffektiv: Die CO&#8322;-Emissionen, die Deutschland einspart, werden durch den Emissionshandel in andere EU-L&auml;nder verlagert. Weltweit steigen die CO&#8322;-Emissionen stetig weiter und die globale Erw&auml;rmung wird nicht gebremst. Die Denkfabriken in Deutschland jedoch stellen das deutsche Konzept nicht infrage &ndash; im Gegenteil: Sie treiben die Energiewende voran. Wir hingegen wollen neue Wege aufzeigen.<br>\nWELT: Ein wohlhabendes Land wie Deutschland m&uuml;sse nun mal vorangehen im Kampf gegen den Klimawandel, hei&szlig;t es &ndash; stimmt das nicht?<br>\nWiesmann: Wenn es wenigstens etwas bringen w&uuml;rde gegen die globale Erw&auml;rmung, aber die sogenannte Vorreiterrolle bewirkt nichts, andere L&auml;nder werden nicht einfach folgen.<br>\nWeimann: Richtig, Studien zeigen, dass sie vielmehr die Freifahrerposition einnehmen, die es ihnen erlaubt, die von Energiewende-Staaten nicht genutzte fossile Energie billiger zu kaufen. Die globale Erw&auml;rmung ist ein spieltheoretisches Problem, man muss Anreize schaffen, dass immer mehr Staaten mitmachen. Deutschlands Energiewende bewirkt eher das Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/plus252176506\/Energiewende-Neue-Denkfabrik-Republik21-macht-sich-fuer-eine-andere-Klimapolitik-stark.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Erosion der Akzeptanz &ndash; dieser Bericht offenbart den Frust &uuml;ber die Energiewende<\/strong><br>\nEine Expertenkommission des Bundes konstatiert in ihrem aktuellen Report die Entstehung der &bdquo;Energiearmut&ldquo; in Deutschland. Unteren Einkommensschichten w&uuml;rden durch die gr&uuml;ne Transformation besonders stark getroffen. Zudem wird der Regierung ein schlimmes Energiewende-Zeugnis ausgestellt.<br>\nDie von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission zum Energiewende-Monitoring hat vor der &uuml;berproportionalen Belastung einkommensschwacher Haushalte durch die Energiewende gewarnt. Nach Auswertung der Kommission mussten die zehn Prozent der einkommensschw&auml;chsten Haushalte im vergangenen Jahr rund 1600 Euro im Jahr f&uuml;r Energie ausgeben. Das entspricht einem Anteil von rund zw&ouml;lf Prozent ihres Haushaltseinkommens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article252215772\/Erosion-der-Akzeptanz-dieser-Bericht-zeigt-den-Frust-ueber-die-Energiewende.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Das war eine eklatante Fehleinsch&auml;tzung&laquo;<\/strong><br>\nIm Sommer 2023 forderte der Parteivorstand Sahra Wagenknecht auf, ihr Mandat niederzulegen. Doch gerade eine so kleine Formation wie wir mit 4,9 Prozent der Abgeordneten h&auml;tte immer wieder herausfinden m&uuml;ssen, wo unser gemeinsamer Nenner ist &ndash; und nicht die Spaltung vorantreiben. Bestimmte tempor&auml;re Zusammenschl&uuml;sse in der Partei forderten Sahra Wagenknecht auf, endlich zu gehen. Aber als sie dann ging und andere mit ihr, war der Schock gro&szlig;. Das konnte man sich vorher ausrechnen. Jetzt sind wir in dieser schlechten Lage als Gruppe im Bundestag mit noch weniger Rechten als unsere damalige PDS-Gruppe (&hellip;). Man hat uns nun Pl&auml;tze au&szlig;erhalb des Bereiches mit Tischen zugewiesen. Im Fernsehen werden wir dadurch von der Kamera so gut wie nicht mehr erfasst. Jetzt sind wir manchmal erst auf Platz 13 oder 14 der Rednerliste. In vielen B&uuml;rgergespr&auml;chen hei&szlig;t es: &raquo;Ihr seid ja jetzt nicht mehr im Bundestag&laquo;. Diese ganze von unseren Gegnern auch gewollte Dem&uuml;tigung h&auml;tten wir uns ersparen k&ouml;nnen.<br>\nWo lagen jene Gemeinsamkeiten?<br>\nViele bei den sozialen Fragen. Aber es gab einen Kippunkt, wo die Weichen f&uuml;r die Trennung gestellt schienen: die Friedenskundgebung am Brandenburger Tor von Wagenknecht und Alice Schwarzer im Februar 2023. Den Aufruf dazu hatten unsere fr&uuml;heren Kandidaten f&uuml;r das Amt des Bundespr&auml;sidenten, Christoph Butterwegge, Luc Jochimsen und Gerhard Trabert, sowie auch Gregor Gysi unterst&uuml;tzt. Der Parteivorstand dagegen nicht &ndash; eine ganz fatale Entscheidung. Nach dem &Uuml;berfall Russlands auf die Ukraine hatten wir gesagt, wir m&uuml;ssen die Partei sein, die alles daransetzt, eine gro&szlig;e Friedensbewegung zu organisieren. Das ist uns nicht gelungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478132.die-linkspartei-nach-der-eu-wahl-das-war-eine-eklatante-fehleinsch%C3%A4tzung.html\">Gesine L&ouml;tzsch in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Fall Kimmich markiert einen Nervenzusammenbruch der deutschen &Ouml;ffentlichkeit &ndash; trotzdem redet kaum jemand dar&uuml;ber<\/strong><br>\nDer Nationalspieler wollte sich w&auml;hrend der Pandemie nicht gegen Corona impfen lassen. Eine Dokumentation zeigt nun, wie massiv er daf&uuml;r unter Druck gesetzt wurde. Die Corona-Politik muss endlich aufgearbeitet werden. [&hellip;]<br>\nIm Fall Kimmich kam noch mehr hinzu. Da war zun&auml;chst eine irritierende Einigkeit von Politik und Medien. Viele Journalisten berichteten im Stile amtlicher Verlautbarungen &uuml;ber das, was Bundeskanzler und Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder entschieden. Kritik an den Massnahmen wurde selten ge&uuml;bt, obwohl darunter zeitweise so absurde Dinge fielen wie eine Maskenpflicht an der frischen Luft in der Frankfurter Innenstadt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/joshua-kimmich-und-der-schaendliche-umgang-mit-ungeimpften-in-der-pandemie-ld.1836191\">NZZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Coronasache<\/strong><br>\nDas ZDF hat eine Doku &ndash; &bdquo;Anf&uuml;hrer und Antreiber&ldquo; &ndash; &uuml;ber Joshua Kimmich gedreht. Der Inhalt w&uuml;hlt auf. Denn der Profi des FC Bayern M&uuml;nchen, aktuell f&uuml;r die Nationalmannschaft bei der EM unterwegs, spricht teilweise mit tr&auml;nenerstickter Stimme &uuml;ber eine Zeit, die Spuren hinterlassen hat. Bei jenen, die Coronama&szlig;nahmen, allen voran 2G, substantiell kritisch sahen und auch eine methodisch neue Impfung hinterfragten, gingen sie sehr tief.<br>\nBis heute wirken Ausgrenzung, immenser &ouml;ffentlicher Druck und oft unsachliche Argumentation im Plenum, in Zeitung und Fernsehen nach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Doku-ueber-Kimmich-und-das-Impfen\/!6015987\/%20\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Tr&auml;nen bei Kimmich: Heute sch&auml;me ich mich f&uuml;r meine Kritik an ihm<\/strong><br>\nErst Joshua Kimmich f&uuml;hrte mir jetzt vor Augen, was ich in meinem Hinterst&uuml;bchen weggesperrt hatte. Anfeindungen zwischen Impfbef&uuml;rwortern und Impfgegnern: Die ZDF-Dokumentation &uuml;ber ihn als &bdquo;Anf&uuml;hrer und Antreiber&ldquo; katapultierte mich am Samstagabend in die Tage zur&uuml;ck, als ich Kimmich zum Teufel jagen wollte. Heute sch&auml;me ich mich daf&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/sport\/fussball\/em\/dfb-star-in-zdf-doku-traenen-bei-kimmich-heute-schaeme-ich-mich-fuer-meine-kritik-an-ihm_id_260075374.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Immerhin. Der erste Journalist, der sich f&uuml;r sein Verhalten gegen&uuml;ber Ungeimpften &ouml;ffentlich entschuldigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Olaf Scholz l&uuml;gt sich seine Corona-Aufarbeitung zurecht<\/strong><br>\nIm &bdquo;ARD-Sommerinterview&ldquo; am 23. Juni behauptet der f&uuml;r seine strategischen Erinnerungsl&uuml;cken ber&uuml;chtigte Olaf Scholz, er habe den Sinn der n&auml;chtlichen Ausgangssperren wegen Covid damals &bdquo;nicht verstanden&ldquo;. Entweder der Bundeskanzler l&uuml;gt heute oder der damalige Minister log oder das Ged&auml;chtnis von Olaf Scholz ist so schlecht, dass er amtsuntauglich ist. Er hat n&auml;mlich 2021 vor Millionenpublikum die Ausgangssperren als unbedingt notwendig verteidigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/scholz-luegt\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Scholz, Corona und die B&uuml;rgerr&auml;te: Anekdoten statt Aufarbeitung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117146\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Keine Aufarbeitung linker Corona-Politik: Sie sprachen von &bdquo;Anti-Impf-Terroristen&ldquo;<\/strong><br>\nPandemie In der Corona-Zeit haben gro&szlig;e Teile der gesellschaftlichen Linken und der Linkspartei die harte Linie der Regierung unterst&uuml;tzt. Jetzt scheuen sie eine Aufarbeitung der Fehler. Das bef&ouml;rdert ihren Fall in die Bedeutungslosigkeit<br>\nSara M. steht auf ihrem Reiterhof in Brandenburg. Sie muss ihn seit drei Jahren alleine f&uuml;hren. Ihr Mann starb wenige Stunden nach der Coronaimpfung. Bis auf eine alte Beckenfraktur war der passionierte Harley-Davidson-Fahrer gesund gewesen. Direkt nach der Impfung, so Frau M., setzten Kreislaufprobleme ein, zu Hause angekommen, sei er &bdquo;kollabiert&ldquo;. Die Rettungskr&auml;fte habe sie darauf hingewiesen, dass der Zusammenbruch unmittelbar auf die Impfung gefolgt sei. &bdquo;Das hat niemanden interessiert&ldquo;, so Frau M. Eine Obduktion fand nicht statt. Der Tod von Herrn M. ist nicht als Impffolge anerkannt. Der Fall ist kein Einzelfall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-linke-waehrend-der-pandemie-sie-sprachen-von-anti-impf-terroristen\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Beim Fu&szlig;ball ist das Kapital der Kapit&auml;n<\/strong><br>\nDer Fu&szlig;ball wird von dubiosen Finanzgesch&auml;ften gekapert und von fragw&uuml;rdigen Investoren kontrolliert. Die Fans sind dabei die Leidtragenden. Sie k&ouml;nnen kaum mitbestimmen und werden vor allem abgezockt.<br>\nVereine sind an der B&ouml;rse, Spieler sind ein Asset und der Transfermarkt gleicht einem Finanzmarkt. Die Finanzialisierung des Sports ist allgegenw&auml;rtig und im Fu&szlig;ball am weitesten vorangeschritten. Im Zuge dieser Entwicklung wurde das grundlegende Prinzip, die sportliche Siegmaximierung, ohne R&uuml;cksicht auf finanzielle Verluste von der finanziellen Gewinnmaximierung abgel&ouml;st.<br>\nAll das geht am Ende zu Lasten des Sports und der Fans. Kern dieses &Uuml;bels ist die Finanzialisierung, also die &raquo;Zunahme der Bedeutung von Finanzmotiven, Finanzm&auml;rkten, Finanzakteuren und Finanzinstitutionen f&uuml;r das Funktionieren von Binnen- und Weltwirtschaft&laquo;, wie es der &Ouml;konom Gerald A. Epstein nennt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jacobin.de\/artikel\/fussball-finanzialisierung-krypto-nft-cristiano-ronaldo-investoren\">Lukas Scholle auf Jacobin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117361\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-117361","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=117361"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117361\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":117363,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117361\/revisions\/117363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=117361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=117361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=117361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}