{"id":11741,"date":"2012-01-03T08:42:13","date_gmt":"2012-01-03T07:42:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741"},"modified":"2012-01-03T08:42:13","modified_gmt":"2012-01-03T07:42:13","slug":"hinweise-des-tages-1539","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h01\">Gerd Bosbach: Demographische Horroszenarien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h02\">Paul Krugman &ndash; Nobody Understands Debt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h04\">Die Totengr&auml;ber der Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h05\">Die Krise der Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h06\">&raquo;Wir wollen bleiben, bis sich was ver&auml;ndert&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h07\">Jeder Zweite geht in Fr&uuml;hrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h08\">Benzinpreise Handfestes Politikversagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h09\">Der hohe Preis von Billigbananen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h10\">Gro&szlig;britannien &ndash; Lektion nicht gelernt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h11\">Ungarn &ndash; Orb&aacute;ns Gleichschaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h12\">Wulff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h13\">Sozialmigration: Die M&auml;r von den faulen Ausl&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h14\">Europa, eine starke Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11741#h15\">Der Erich Fromm-Preis 2012 geht an Georg Schramm<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11741&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gerd Bosbach: Demographische Horrorszenarien <\/strong><br>\nDie Deutschen sterben aus, die Rente ist nicht sicher: Mit solch d&uuml;steren Ausblicken machen Politik und Wirtschaft den Menschen Angst &ndash; und rechtfertigen soziale Einschnitte in der Gegenwart. Wir sollten kritischer mit den Zukunftsprognosen umgehen, die uns da vorgelegt werden. Das zeigt auch ein Blick in die Vergangenheit.<br>\nIm vergangenen Jahrhundert stieg die Lebenserwartung um mehr als 30 Jahre. Der Jugendanteil reduzierte sich von 44 auf 21 Prozent. War 1900 noch fast jeder Zweite unter 20 Jahre alt, war es 2000 nur noch jeder F&uuml;nfte; der Anteil der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen verdreifachte sich in der gleichen Zeit. Die Zahlen klingen katastrophal &ndash; doch die Katastrophe ist ausgeblieben. Offenbar war die demographische Entwicklung nicht der bestimmende Faktor des letzten Jahrhunderts. Wichtiger waren die enorme Entwicklung der Produktivit&auml;t, die zunehmende Gesundheit der &Auml;lteren, die Wanderungen in einer mobilen Welt, die Zunahme der&nbsp;Bildung&hellip;<br>\nAuch bei der Finanzierung der Renten ist das Hauptproblem also nicht die demographische Entwicklung. Die Umverteilung zugunsten der Unternehmer wirkt viel&nbsp;st&auml;rker&hellip;Seit der Wiedervereinigung ist die wirtschaftliche Leistung Deutschlands nach Angaben des Statistischen Bundesamts um knapp 30 Prozent gestiegen. N&ouml;tig waren dazu vier Prozent weniger Arbeitsstunden. Und das alles innerhalb von 20 Jahren, bei vergleichsweise m&auml;&szlig;iger Produktivit&auml;tsentwicklung&hellip;Wenn diese 30 Prozent nicht im Portemonnaie angekommen sind, hat das offensichtlich nichts mit Demographie zu tun, sondern mit der Umverteilung zu Lasten der&nbsp;Arbeitnehmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/demographische-horroszenarien-warum-wir-positiv-in-die-zukunft-blicken-koennen-1.1248564\">SZ<\/a>\n<p><strong>Zur Manipulation mit Statistiken passt:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Im Jahr 2011 erstmals mehr als 41 Millionen Erwerbst&auml;tige<\/strong><br>\nIm Jahr 2011 waren durchschnittlich rund 41,04 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbst&auml;tig. Nach ersten vorl&auml;ufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurde mit dem erstmaligen &Uuml;berschreiten der 41-Millionen-Marke im Jahr 2011 der bisherige H&ouml;chststand der Erwerbst&auml;tigkeit des Vorjahres nochmals deutlich &uuml;bertroffen, und zwar um 535&nbsp;000 Personen oder 1,3&nbsp;%. Diese positive Entwicklung steht im Zusammenhang mit dem seit zwei Jahren anhaltenden konjunkturellen Aufschwung und wurde zudem dadurch beg&uuml;nstigt, dass die Zahl der Erwerbst&auml;tigen im Jahr 2009 trotz des durch die Finanzkrise ausgel&ouml;sten Einbruchs der Wirtschaftsleistung in Deutschland stabil geblieben war.<br>\nNach vorl&auml;ufigen Sch&auml;tzungen auf Basis der Arbeitskr&auml;fteerhebung sank die Zahl der Erwerbslosen (nach international vergleichbarer Definition) im Jahresdurchschnitt 2011 in Deutschland um 446&nbsp;000 Personen (&ndash;&nbsp;15,1 %) auf 2,5 Millionen. Die Erwerbslosenquote ging im gleichen Zeitraum von 6,8&nbsp;% auf 5,7&nbsp;% zur&uuml;ck. Die Zahl der aktiv am Arbeitsmarkt verf&uuml;gbaren Erwerbspersonen, definiert als Summe von Erwerbst&auml;tigen und Erwerbslosen, erh&ouml;hte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 89&nbsp;000 Personen auf 43,54 Millionen.<br>\nDer g&uuml;nstige Konjunkturverlauf des vergangenen Jahres spiegelt sich sowohl in der Zahl der Selbstst&auml;ndigen als auch der Arbeitnehmer wider. So wuchs die Zahl der Arbeitnehmer mit Wohnort in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2011 um 478&nbsp;000 Personen (+&nbsp;1,3&nbsp;%) auf rund 36,50 Millionen. Die Zahl der Selbstst&auml;ndigen einschlie&szlig;lich mithelfender Familienangeh&ouml;riger stieg im selben Zeitraum um 57&nbsp;000 Personen (ebenfalls +&nbsp;1,3&nbsp;%) auf rund 4,55 Millionen&hellip;<br>\nDie Erwerbst&auml;tigkeit hat im Jahr 2011 in fast allen Wirtschaftsbereichen zugelegt&hellip;&nbsp;<br>\nIn der l&auml;ngerfristigen Betrachtung&nbsp; der Erwerbst&auml;tigkeit nach Wirtschaftsbereichen zeigt sich ein bemerkenswerter Strukturwandel. So hatten im Jahr 2011 weiterhin fast drei Viertel aller Erwerbst&auml;tigen in Deutschland ihren Arbeitsplatz in den Dienstleistungsbereichen. Der Anteil dieses so genannten terti&auml;ren Sektors an der Gesamtzahl der Erwerbst&auml;tigen erh&ouml;hte sich von 60,9&nbsp;% im Jahr 1991 auf 73,8&nbsp;% im Jahr 2011. Spiegelbildlich dazu verringerten sich in diesem Zeitraum die Erwerbst&auml;tigenanteile des prim&auml;ren und des sekund&auml;ren Sektors&hellip;Am st&auml;rksten verminderte sich seit 1991 das Gewicht des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) an der Gesamtzahl der Erwerbst&auml;tigen, und zwar um fast zehn Prozentpunkte von 28,5&nbsp;% im Jahr 1991 auf 18,7&nbsp;% im Jahr 2011. Allein in den Jahren 2009 und 2010 war der Anteil der produzierenden Bereiche (ohne Bau) aufgrund der konjunkturbedingten Besch&auml;ftigungsverluste um insgesamt einen Prozentpunkt gesunken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2012\/01\/PD12__001__13321,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Zitat ist zwar abgestanden, aber es trifft halt zu: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gef&auml;lscht hast. Nun sind die Zahlen des Statistischen Bundesamtes nat&uuml;rlich nicht gef&auml;lscht, aber es ist mit H&auml;nden zu greifen, dass hier ein Rekordwert zu Propagandazwecken ermittelt wurde. Und diese Propaganda hatte Erfolg. Gestern lief keine Nachrichtensendung ohne diese Topmeldung.<\/em><br>\n<em>Das Motiv der Regierungspropaganda springt schon aus dem dritten Satz, dass &bdquo;diese positive Entwicklung &hellip; im Zusammenhang mit dem seit zwei Jahren anhaltenden konjunkturellen Aufschwung&ldquo; stehe. Haben die amtlichen Statistiker die Kompetenz eine solche arbeits&ouml;konomische Aussage zu treffen? Ist es nicht mindestens genauso plausibel, dass mit immer niedrigeren L&ouml;hnen oder etwa mit den K&uuml;rzungen der Sozialleistungen immer weniger Familien mit ihrem Einkommen &uuml;ber die Runden kommen und zum Beispiel die Ehepartner in einen Teilzeitjob oder in eine Scheinselbst&auml;ndigkeit gezwungen werden?<\/em><br>\n<em>Besonders verwirrend ist diese Statistik, wenn man sie mit der Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit vergleicht. Dort wurde f&uuml;r den November 2011 die Zahl der Arbeitslosen noch mit 2.713.000 und die Arbeitslosenquote mit 6,4 Prozent angegeben. Und schon diese Angaben sind h&ouml;chst umstritten, so musste gerade dieser Tage die Bundesregierung zugeben, dass einfach 100.000 Menschen im Alter von &uuml;ber 58 Jahren aus der Statistik herausgefallen sind.<\/em><br>\n<em>Im Kleingedruckten erf&auml;hrt man nat&uuml;rlich auch vom Statistischen Bundesamt, warum die Werte in dieser neuesten Statistik so &bdquo;positiv&ldquo; ausfallen. Hier wird das Labour-Force-Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zugrunde gelegt. Dabei wird jede Person im erwerbsf&auml;higen Alter, die in einem einw&ouml;chigen <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/abisz\/ILO-Arbeitsmarktstatistik,templateId=renderPrint.psml\">Berichtszeitraum mindestens eine Stunde lang gegen Entgelt oder im Rahmen einer selbstst&auml;ndigen oder mithelfenden T&auml;tigkeit gearbeitet hat<\/a>.<\/em><br>\n<em>Schon diese Berechnungsweise macht deutlich, dass diese Statistik nat&uuml;rlich nur wenig &uuml;ber die Art und vor allem nichts &uuml;ber die Qualit&auml;t der Erwerbst&auml;tigkeit aussagt. Schon wer eine Stunde Nachhilfe in der Woche gibt, gilt danach als erwerbst&auml;tig. Bezeichnenderweise wird z.B. die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten nicht ausgewiesen.<\/em><br>\n<em>Noch vor 3 Tagen berichtete das gleiche Statistische Bundesamt &uuml;ber die &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2011\/12\/PD11__488__621.psml\">niedrigsten Tarifverdienste<\/a>&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Wie wenig diese Statistik &uuml;ber die tats&auml;chliche Situation auf dem Arbeitsmarkt aussagt, hat gleichfalls das Statistische Bundesamt erhoben. Danach w&uuml;rden insgesamt <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Navigation\/Publikationen\/STATmagazin\/2010\/Arbeitsmarkt2010__06,templateId=renderPrint.psml__nnn=true\">rund achteinhalb Millionen Menschen zwischen 15 und 74 Jahren gern mehr arbeiten, als sie es derzeit tun k&ouml;nnen.<\/a> Dazu geh&ouml;ren nicht nur die 2,7 Millionen statistisch ausgewiesenen Arbeitslosen und eine Million nicht gez&auml;hlte Arbeitslose, sondern auch noch knapp 4 Millionen Unterbesch&auml;ftigte. <\/em><br>\n<em>Sicher man kann in einer Statistik nicht immer alle Daten gleichzeitig ver&ouml;ffentlichen, aber das hei&szlig;t noch lange nicht, dass man sich die Statistiker des Bundesamtes als Propagandamittel missbrauchen lassen m&uuml;ssten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Nobody Understands Debt<\/strong><br>\n[&hellip;] Deficit-worriers portray a future in which we&rsquo;re impoverished by the need to pay back money we&rsquo;ve been borrowing. They see America as being like a family that took out too large a mortgage, and will have a hard time making the monthly payments.<br>\nThis is, however, a really bad analogy in at least two ways.<br>\nFirst, families have to pay back their debt. Governments don&rsquo;t &mdash; all they need to do is ensure that debt grows more slowly than their tax base. The debt from World War II was never repaid; it just became increasingly irrelevant as the U.S. economy grew, and with it the income subject to taxation.<br>\nSecond &mdash; and this is the point almost nobody seems to get &mdash; an over-borrowed family owes money to someone else; U.S. debt is, to a large extent, money we owe to ourselves. [&hellip;]<br>\nNow, the fact that federal debt isn&rsquo;t at all like a mortgage on America&rsquo;s future doesn&rsquo;t mean that the debt is harmless. Taxes must be levied to pay the interest, and you don&rsquo;t have to be a right-wing ideologue to concede that taxes impose some cost on the economy, if nothing else by causing a diversion of resources away from productive activities into tax avoidance and evasion. But these costs are a lot less dramatic than the analogy with an overindebted family might suggest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/01\/02\/opinion\/krugman-nobody-understands-debt.html?src=ISMR_AP_LO_MST_FB\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EuroMemorandum 2012<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Integration am Scheideweg: Mehr Demokratie f&uuml;r Stabilit&auml;t, Solidarit&auml;t und soziale Gerechtigkeit<br>\nDie Krise innerhalb der Eurozone stellt eine Bedrohung f&uuml;r die weitere europ&auml;ische Integration dar. Aber anstatt die Macht der Finanzunternehmen, die diese Krise ausgel&ouml;st haben, in Frage zu stellen, haben die europ&auml;ischen Beh&ouml;rden Griechenland und anderen, am Rande der Eurozone gelegenen L&auml;ndern Sparprogramme auferlegt und eine zentrale Strategie ausgearbeitet, um in allen Mitgliedsstaaten eine restriktive Haushaltsdisziplin durchzusetzen. Dies droht die demokratische Legitimit&auml;t der Europ&auml;ischen Union (EU) zu untergraben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/europaeische_memorandum_gruppe\/euromemorandumgroup_deutsch\/euromemorandum_2012\/index.html\">Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www2.euromemorandum.eu\/uploads\/euromemorandum_2012_german_summary.pdf\">Deutschsprachige Kurzfassung [PDF &ndash; 171 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Die EZB h&auml;tte intervenieren k&ouml;nnen<\/strong><br>\nAb 2004 berichtete die Notenbank detaillierter und prominenter &uuml;ber die Zunahme der verschiedenen Kreditarten. Dabei zeigte sich, dass in den s&uuml;dlichen Euro-L&auml;ndern und in Irland nach der Jahrtausendwende die Immobilienkredite explodierten. Das trieb die H&auml;userpreise nach oben und heizte einen Bauboom an. Mit Verz&ouml;gerung floss das zus&auml;tzliche Geld auch in die &uuml;brige Wirtschaft, was sich ebenfalls an der Kreditentwicklung ablesen l&auml;sst. Zuerst zogen die Konsumentenkredite st&auml;rker an, ab 2005 auch die Kredite an Unternehmen. Die Schere zwischen den boomenden Randl&auml;ndern und der stagnierenden deutschen Wirtschaft &ouml;ffnete sich dabei immer weiter.<br>\nDoch die EZB zog keine Schl&uuml;sse aus diesen Daten, sondern sah tatenlos zu. Sie argumentierte, f&uuml;r sie sei nur der europ&auml;ische Durchschnitt entscheidend. Schlie&szlig;lich k&ouml;nne sie ja auch nur eine einheitliche Zinspolitik f&uuml;r ganz Europa verfolgen. H&auml;tte die EZB die Informationen &uuml;ber die Kreditaktivit&auml;ten ernst genommen, h&auml;tte sie die Finanzkrise in Europa abgewendet oder zumindest entsch&auml;rfen k&ouml;nnen. Wie, skizzierte der &Ouml;konom Richard Werner bereits 2007 in seinem Buch &ldquo;Neue Wirtschaftspolitik: Was Europa aus den Fehlern Japans lernen kann&rdquo;. Anders als den Leitzins kann die Notenbank die Kreditentwicklung von Land zu Land unterschiedlich steuern &ndash; und dabei auch nach Kreditverwendungsarten unterscheiden. Um gegenzusteuern, h&auml;tte die EZB den nationalen Zentralbanken in den Booml&auml;ndern den Auftrag geben m&uuml;ssen, die privaten Banken bei der Kreditvergabe zu z&uuml;geln &ndash; vor allem mit Blick auf Immobilienkredite. Die Gesch&auml;ftsbanken w&auml;ren solch einer Aufforderung nachgekommen, wenn die Zentralbank sie nachdr&uuml;cklich vorgebracht h&auml;tte, ist Werner &uuml;berzeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/wissenswert\/die-ezb-haette-intervenieren-koennen\/5950828.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> <a href=\"\/?p=3662\">Kai Ruhsert hat 2008 in einer ausf&uuml;hrlichen Rezension<\/a> auf das Buch von Richard Werner hingewiesen und zusammengefasst: &ldquo;Die Annahme, h&ouml;here Zinsen w&uuml;rden das Wachstum bremsen und niedrigere es tendenziell f&ouml;rdern, ist ohne empirische Grundlage. Das ist f&uuml;r Richard Werner jedoch keineswegs ein Grund, die Bedeutung der Geldpolitik in Frage zu stellen. Im Gegenteil: Als Ergebnis einer Reihe weiterer, empirischer Untersuchungen weist er den Zentralbanken sogar eine &uuml;berragend gro&szlig;e Verantwortung f&uuml;r das Wachstum zu. Einerseits h&auml;tten Zentralbanken die Konjunktur durch eine zu kontraktive Geldpolitik h&auml;ufig abgew&uuml;rgt; andererseits seien sie wiederholt f&uuml;r die Entstehung von Spekulationskrisen verantwortlich gewesen, indem sie in gro&szlig;em Umfang Kredite f&uuml;r nichtproduktive (d.h. spekulative) Verwendungen zulie&szlig;en.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Dabei betont Ruhsert nicht die Z&uuml;gelung der Kreditvergabe in Werners Analyse &ndash; Werner verwirft nat&uuml;rlich die spekulationsfinanzierende Kreditsch&ouml;pfung und die Konsum finanzierende Kreditsch&ouml;pfung &ndash; sondern stellt die &ldquo;Produktionsfinanzierende Kreditsch&ouml;pfung&rdquo; in den Mittelpunkt. Werner schreibt: &ldquo;Gelingt es den Banken (oder den Aufsichtsbeh&ouml;rden, vor denen sie sich zu verantworten haben) daf&uuml;r Sorge zu tragen, dass die neue Kreditsch&ouml;pfung nur jenen Aktivit&auml;ten zugute kommt, die die potenzielle Wachstumsrate anheben &ndash; die Sachverm&ouml;gensbildung etwa &ndash; so wird diese zus&auml;tzliche Kreditsch&ouml;pfung, selbst bei Vollauslastung, nicht inflatorisch wirken und die Ausbringung &ndash; &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten der bisherigen Kapazit&auml;tsausnutzung hinaus &ndash; erh&ouml;hen.&rdquo; Ruhsert schreibt folgerichtig: &ldquo;Eine Europ&auml;ische Zentralbank, die sich nur der Inflationsbek&auml;mpfung verpflichtet sieht und die Konsequenzen ihrer Entscheidungen dank v&ouml;lliger Unabh&auml;ngigkeit vor niemandem verantworten muss, ist f&uuml;r diese Aufgabe nat&uuml;rlich nicht geeignet.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vorzugskredite f&uuml;r Banken. &Uuml;ber das wahre Ausma&szlig; der Freunderlwirtschaft<\/strong><br>\nW&auml;hrend sich die Kleinkr&auml;mer unter den Kommentatoren noch dar&uuml;ber aufregen, dass sich die Adabeis der Gesellschaft zinsg&uuml;nstige Kredite sichern, klotzt die EZB mal eben eine halbe Billion Euro zu Vorzugskonditionen in den Markt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/?p=1512\">Wolfgang Michal<\/a><\/li>\n<li>Austerity Reigns Over Euro Zone as Crisis Deepens<br>\n[&hellip;] Despite criticism from many economists, though, most European governments are sticking to austerity plans, rejecting the Keynesian approach of economic stimulus favored by Washington after the financial crisis in 2008, in a bid to show investors they are serious about fiscal discipline.<br>\nThis cycle was evident on Friday, when Spain surprised observers by announcing a larger-than-expected budget gap for 2011 even as the new conservative government there laid out plans to increase property and income taxes in 2012.<br>\nIndeed, even in the country where the crisis began, Greece, the cycle of spending cuts, tax increases and contraction has not resulted in a course correction, and the same path now lies in store for much larger economies like those of Italy and Spain.<br>\n&ldquo;Every government in Europe with the exception of Germany is bending over backwards to prove to the market that they won&rsquo;t hesitate to do what it takes,&rdquo; said Charles Wyplosz, a professor of economics at the Graduate Institute of Geneva. &ldquo;We&rsquo;re going straight into a wall with this kind of policy. It&rsquo;s sheer madness.&rdquo;<br>\nRather than the austerity measures now being imposed, Mr. Wyplosz said he would like to see governments halt the recent tax increases and spending reductions, and instead cut consumption taxes in a bid to encourage consumer spending. More belt-tightening, he said, increases the likelihood that Europe will see a &ldquo;lost decade&rdquo; of economic torpor like Japan faced in the 1990s.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/01\/02\/business\/global\/in-euro-zone-austerity-seems-to-hit-its-limits.html?partner=rss&amp;emc=rss\">New York Times<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Totengr&auml;ber der Marktwirtschaft<\/strong><br>\nWo steht Europa nach drei Jahren Krisenpolitik? Warum streitet Bundeskanzlerin Merkel &uuml;ber die Europ&auml;ische Zentralbank? Und was hat Marktwirtschaft mit Demokratie zu tun? Eine erkl&auml;rende Auslegeordnung.[&hellip;]<br>\nDas Kapital demokratisieren heisst nicht die Marktwirtschaft abschaffen. Im Gegenteil. Vielmehr hat der entfesselte Kapitalismus zu einer Kapitalkonzentration gef&uuml;hrt, die die Marktwirtschaft zu erdr&uuml;cken droht. Den Beweis liefern die Bankenrettungsaktionen: Die Staaten luden sich die Schulden der Privaten auf die Schultern &ndash; und verletzten damit ein zentrales marktwirtschaftliches Prinzip: Wer einen Kredit vergibt, tr&auml;gt das Risiko (daf&uuml;r erh&auml;lt er auch einen entsprechenden Zins). Doch die Banken waren &laquo;too big to fail&raquo;, zu gross, um fallen gelassen zu werden.<br>\nDie private Verm&ouml;genskonzentration oben, die zunehmend auch auf den Schulden der B&uuml;rgerInnen basiert, hebelt jedoch nicht nur zunehmend die Marktwirtschaft aus. Sondern auch die Demokratie: Europa ist auf dem Weg in einen autorit&auml;ren Kapitalismus. Derzeit regieren die Banken mit ihren Zinsen.<br>\nDieses Diktat w&auml;re zu brechen. Kurzfristig, indem die EZB den Not leidenden Staaten die Schuldpapiere zu niedrigen Zinsen abkauft, wie Frankreich dies vorgeschlagen hatte. Oder indem Br&uuml;ssel dem Rettungsschirm EFSF eine Banklizenz erteilt, sodass dieser Geld von der EZB den Staaten weiterverleihen k&ouml;nnte. Ein Staatsbankrott w&uuml;rde damit unm&ouml;glich. Und die (Risiko-)Zinsen, die die Banken verlangen, s&auml;nken. Dann k&ouml;nnte ein Teil der Staatsschulden, die die Verm&ouml;gen Privater sind, gestrichen werden, ohne durch h&ouml;here Zinsen bestraft zu werden. Bereits jetzt m&ouml;glich w&auml;re es, Verm&ouml;gen wieder h&ouml;her zu besteuern, um damit die Schulden zu tilgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/2011\/nr51\/wirtschaft\/21551.html\">Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Krise der Demokratie<\/strong><br>\nPolitiker aller Parteien fordern, die Politik m&uuml;sse die Wirtschaft kontrollieren und nicht umgekehrt. In der Realit&auml;t beugen sie sich dann aber doch ein ums andere Mal dem Diktat der M&auml;rkte. [&hellip;]<br>\nKluge Politiker aller Lager, von Merkel bis Gysi, fordern jetzt, den Primat der Politik gegen&uuml;ber dem Finanzsystem wieder herzustellen. Das ist richtig, das w&auml;re wichtig.<br>\nNur sind das Worte, die ganz offenkundig im Widerspruch zu den Taten stehen. Seit Monaten beugt sich die Politik ein ums andere Mal dem Diktat der M&auml;rkte, von Gipfel zu Gipfel, von Krise zu Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/leitartikel--die-krise-der-demokratie,1472602,11371496.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&raquo;Wir wollen bleiben, bis sich was ver&auml;ndert&laquo;<\/strong><br>\nGespr&auml;ch mit J&ouml;rg Aufderheide. &Uuml;ber das &raquo;Occupy&laquo;-Camp in Frankfurt am Main, den Druck der Stra&szlig;e und das Wohlwollen der Beh&ouml;rden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/12-31\/001.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jeder Zweite geht in Fr&uuml;hrente &ndash; Arbeitgeberpr&auml;sident verteidigt Rente mit 67. Kritik von Sozialverb&auml;nden und DGB<\/strong><br>\nArbeitgeberpr&auml;sident Hundt begr&uuml;&szlig;te die Senkung des Rentenbeitragssatzes zum Jahreswechsel. &ldquo;Arbeitnehmer und Betriebe werden damit 2012 um rund 2,6 Milliarden Euro entlastet&rdquo;, sagte Hundt. Trotzdem w&uuml;rden die R&uuml;cklagen in der Rentenversicherung wegen der guten Lage am Arbeitsmarkt voraussichtlich bis Ende 2012 auf &uuml;ber 26 Milliarden Euro steigen. Leistungsausweitungen oder der R&uuml;cknahme beschlossener Reformen seien unverantwortlich, kritisierte Hundt. &ldquo;Die Senkung des Beitragssatzes ist nur vor&uuml;bergehend m&ouml;glich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_wirtschaft\/article13788448\/Jeder-Zweite-geht-in-Fruehrente.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Der Arbeitgeberpr&auml;sident spricht und die WELT gibt es ohne Nachfragen und ohne Hintergrundinformationen brav weiter.<br>\nWarum gehen so viele Menschen fr&uuml;her in Rente? Werden sie nicht mehr gebraucht? Sind ihre Arbeitspl&auml;tze nicht altersgerecht bzw. alternsgerecht? Haben sie gesundheitliche Probleme? Haben sie noch eine gute Rente und k&ouml;nnen es sich einfach finanziell leisten, sich nicht mehr bei der Arbeit kaputt zu machen? Dazu gibt es keine einzige Antwort und keine einzige Hintergrundinformation.<\/em><br>\n<em>Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten in der Altersgruppe der 60- bis 64j&auml;hrigen stieg immerhin auf 1,2 Millionen an. Klingt das nicht erst mal toll? Ja, dann ist ausgehend von <a href=\"http:\/\/statistik.arbeitsagentur.de\/Navigation\/Statistik\/Statistik-nach-Themen\/Beschaeftigung\/Beschaeftigung-Nav.html\">28,966 Millionen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten<\/a> und ausgehend von der wohlwollenden Annahme, dass diese <a href=\"\/?p=11731#h03\">Zahl &uuml;berhaupt stimmt<\/a> tats&auml;chlich jeder 24. (!!!) in dieser Altersgruppe.<\/em><br>\n<em>Ja, es wird noch toller! Wir d&uuml;rfen uns auf eine <a href=\"http:\/\/www.deutsche-rentenversicherung.de\/sid_9D7B65A4B0A1F0A86A5E905E61B26473.cae03\/DRV\/de\/Inhalt\/Presse\/Pressemitteilung\/2011\/2011_12_29_aenderungen_in_der_rv.html?nn=28142\">Rentenbeitragssenkung von 19,9% auf 19,6%<\/a> freuen. Bevor Sie Ihre Gehaltsabrechnung f&uuml;r Januar 2012 erhalten werden, k&ouml;nnen Sie jetzt schon mal die gigantische Ersparnis ausrechnen, die auf Sie warten wird. Es sind genau &euro; 0,30 pro &euro; 100,00 sozialversicherungspflichtigem Einkommen &ndash; drei&szlig;ig Pfennig pro Hunni, falls Sie es einem BILD-Leser und RTL-Zuschauer erkl&auml;ren m&uuml;ssen! Ist das nicht toll. Ausgehend von den fast 29 Millionen sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigten bringt und die bombastische Entlastung von 2,6 Milliarden Euro im Durchschnitt &hellip; rechnen wir mal nach &hellip; die H&auml;lfte davon ist eine fl&auml;chendeckende Reduzierung der Arbeitskosten f&uuml;r die Arbeitgeber &hellip; ja wirklich, uns bleiben im Durchschnitt &euro; 44,88. Toll, nicht wahr. Ja, &euro; 44,88 im Jahr, bzw. &euro; 3,74 im Monat. Ist das gr&ouml;&szlig;te Wirtschaftswachstum seit dem Ende des zweiten Weltkrieges nicht schon mit beiden H&auml;nden sp&uuml;rbar?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Benzinpreise Handfestes Politikversagen<\/strong><br>\nDas Kartellamt hat festgestellt, dass auf dem deutschen Markt f&uuml;r Kraftstoffe ein wettbewerbsfeindliches Parallelverhalten der Anbieter vorliegt. Die Politik denkt dennoch nicht daran, darauf zu reagieren. Das ist ein Skandal. Ein Standpunkt von Heinz-J. Bontrup.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/benzinpreise-handfestes-politikversagen-11583342.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der hohe Preis von Billigbananen<\/strong><br>\nEin Kilo Bananen f&uuml;r einen Euro: Mit Schn&auml;ppchen locken Aldi und Co. die Verbraucher. Daf&uuml;r zahlen Plantagenarbeiter mit ihrer Gesundheit, in Ecuador etwa. Eine neue Studie zeigt, wie brutal die Erntehelfer ausgebeutet werden &ndash; und erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen deutsche Supermarktketten. &ldquo;Obwohl das ecuadorianische Gesetz dies verbietet, werden gef&auml;hrliche Pestizide von Flugzeugen aus auf die Felder gespr&uuml;ht&rdquo;, kritisiert die Autorin der Studie, Franziska Humbert. Meistens geschehe dies, w&auml;hrend die Arbeiter auf den Plantagen seien. Eingesetzt werden laut Oxfam die Chemikalien Calixin, Bravo, Mancozeb und Tilt &ndash; alle vier sind in Deutschland als gesundheitsgef&auml;hrdend eingestuft und stehen unter Verdacht, krebserzeugend zu sein. Calixin ist in der Europ&auml;ischen Union sogar verboten. Die Bezahlung der Erntehelfer nennt Humbert &ldquo;untragbar und ausbeuterisch&rdquo;. Der monatliche Nettolohn liege bei den befragten Arbeitern im Schnitt bei rund 237 Dollar, weniger als zehn Dollar pro Tag. Zu wenig, um eine Familie zu versorgen, sagt Humbert, und auf jeden Fall weniger als das staatlich definierte Existenzminimum f&uuml;r eine Familie. Diese sogenannte &Uuml;berlebensgrenze betr&auml;gt in Ecuador 390 Dollar. &ndash; Ein Vertreter des Verbandes kleiner Bananenproduzenten sagt in dem Oxfam-Bericht: &ldquo;Die Macht in Deutschland haben die Superm&auml;rkte, die immer das Billigste kaufen wollen, wie Aldi und Lidl, zu Preisen, die so niedrig sind, dass kleine Produzenten nicht mithalten k&ouml;nnen.&rdquo; Die Ketten w&uuml;rden morgens per Fax sehen, welches Angebot das niedrigste sei, und das n&auml;hmen sie dann. &ldquo;Sie k&uuml;mmern sich um nichts anderes.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,806323,00.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.oxfam.de\/sites\/www.oxfam.de\/files\/20111230_oxfambananenstudie_2072kb.pdf\">oxfam [PDF &ndash; 2 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien &ndash; Lektion nicht gelernt<\/strong><br>\nDie Reaktion der Regierung Thatcher auf die Unruhen 1981 &auml;hneln Camerons &ldquo;Law and Order&rdquo;-Politik 2011. Das zeigen jetzt ver&ouml;ffentlichte Regierungsdokumente<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1151-die-brixton-riots\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ungarn &ndash; Orb&aacute;ns Gleichschaltung<\/strong><br>\nUngarn bekommt zum Jahreswechsel eine neue Verfassung, die jeden Demokraten das F&uuml;rchten lehrt. Auf den Stra&szlig;en von Budapest regt sich Widerstand [&hellip;]<br>\nAb 2012 hei&szlig;t es nicht mehr Ungarische Republik, sondern nur noch Ungarn &ndash; Magyarorsz&aacute;g, Magyarenland. Der Grund: Ein halbes Jahr nach dem umstrittenen Mediengesetz tritt mit Jahresbeginn eine neue Verfassung in Kraft &ndash; und die hat es in sich. Sie beginnt mit einem &bdquo; Nationalen Glaubensbekenntnis&ldquo;. Im Mittelpunkt dieser Pr&auml;ambel stehen Christentum, Familie, Nation und Krone. Zwar findet man in so mancher Pr&auml;ambel allerlei nationalistisches Ged&ouml;ns, doch diese ist in Ungarn k&uuml;nftig auch rechtsbindend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1151-orbans-gleichschaltung-1\">Der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: The Unconstitutional Constitution<\/strong><br>\nOn New Year&rsquo;s Day, the new Hungarian constitution became law. The Hungarian parliament has been preparing for this event by passing a blizzard of &ldquo;cardinal&rdquo; &ndash; or super-majority &ndash; laws, changing the shape of virtually every political institution in Hungary and making the guarantee of constitutional rights less secure. In the last two weeks alone, the parliament has enacted so many new laws that it has been almost impossible to keep up. And to top it off, there was also a huge new omnibus constitutional amendment &ndash; an amendment to the new constitution even before it went into effect. By one commentator&rsquo;s count, the Fidesz government has enacted 359 new laws since it came to power 18 months ago.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2012\/01\/02\/the-unconstitutional-constitution\/\">New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wulff<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wulff und die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung &ndash; Das Band ist zerschnitten<\/strong><br>\nDer Bundespr&auml;sident spricht dem &ldquo;Bild&rdquo;-Chef erz&uuml;rnt auf die Mailbox, der Anruf wird durch andere Medien bekannt. Der sonderbare Vorgang markiert das Ende einer Symbiose, die lange bestens funktioniert hat: &ldquo;Bild&rdquo; bekam die sch&ouml;nsten Geschichten von Wulff, Wulff die sch&ouml;nsten Geschichten von &ldquo;Bild&rdquo;. [&hellip;]<br>\nDie urspr&uuml;ngliche Quelle der Geschichte ist klar: Kai Diekmann selbst. Aber der Chefredakteur verbreitete sie nicht in seinem eigenen Blatt. Zun&auml;chst haben weder &ldquo;Bild&rdquo; noch Bild.de &uuml;ber den Fall berichtet. Erst nachdem die &ldquo;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&rdquo; (&ldquo;FAS&rdquo;) und die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; (&ldquo;SZ&rdquo;) die Mailbox-Tirade zum Thema machten, reagierte &ldquo;Bild&rdquo; mit einer kurzen &ldquo;Erkl&auml;rung in eigener Sache&rdquo;.<br>\nAber Wulffs Anruf war nat&uuml;rlich schon lange vorher Thema in der &ldquo;Bild&rdquo;-Redaktion. Und von der Nachricht existiert auch eine w&ouml;rtliche Abschrift. Irgendjemand &ndash; Diekmann selbst oder ein Redakteur &ndash; muss die Geschichte weitererz&auml;hlt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,806751,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Interessant ist hier die Frage, was Diekmann und den Springer-Verlag dazu verleitet hat, Wulff &bdquo;den Krieg zu erkl&auml;ren&ldquo;. Die eigentlich offensichtliche Variante, investigativer und kritischer Journalismus, d&uuml;rfte hier als Motiv auszuschlie&szlig;en sein. Cui bono?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wulff rief auch bei Springer-Chef D&ouml;pfner an<\/strong><br>\nNicht nur Kai Diekmann, sondern auch Springer-Chef Mathias D&ouml;pfner bekam einen Anruf von Christian Wulff. Das Ziel: die Berichterstattung der &ldquo;Bild&rdquo; zu verhindern. Selbst bei Verlegerin Friede Springer soll Wulff einem Medienbericht zufolge interveniert haben. Der Deutsche Journalistenverband verlangt eine Stellungnahme des Staatsoberhauptes, auch die Opposition erwartet ein kl&auml;rendes Wort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/neue-vorwuerfe-gegen-den-bundespraesidenten-wulff-rief-auch-bei-springer-chef-doepfner-an-1.1248770\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J&uuml;rgen Karl:<\/strong> Da kann man ja nur noch lachen, Journalistenverband geisselt Versuch der Einflussnahme. Ansonsten sind die Herren ja nicht so pingelig wenn es darum geht neoliberale Regierungspropaganda zu verbreiten oder wieder einmal Werbung f&uuml;r die private Rentenvorsorge zu machen. Wulff mu&szlig; hier offensichtlich als Watschenmann herhalten an dem die Journaille ihr ach so kritisches M&uuml;tchen k&uuml;hlen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie ein Landrat von Osnabr&uuml;ck<\/strong><br>\nChristian Wulff behauptet, bei seinem Privatkredit f&uuml;r Transparenz gesorgt zu haben. Aber jeden Tag stellen sich neue Fragen, auf die er Antworten schuldig bleibt. Das Staatsoberhaupt beschw&ouml;rt bei seinem &ldquo;Ich bedauere&rdquo;-Auftritt die Pressefreiheit, doch mit dem Drohanruf bei &ldquo;Bild&rdquo;-Chef Kai Diekmann versucht er, gerade diese zu verhindern. Sein dreistes und gleichzeitig naives Agieren in der Aff&auml;re zeigt, dass dieses Amt f&uuml;r Wulff zu gro&szlig; ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wulffs-verhalten-in-der-kredit-affaere-wie-ein-landrat-von-osnabrueck-1.1249117\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Kekse, Filz und L&uuml;ttje Lage &ndash; durch Hannover zur Karriere<\/strong><br>\nIn der Regel legt der Reisende in Hannover nur einen Zwischenhalt auf dem Weg zu den wirklich sch&ouml;nen St&auml;dten ein. Das ist ignorant, und er verpasst so einiges. Denn: Das Werk Kurt Schwitters wird hier gepflegt, mit den Briefen des Gottfried Wilhelm Leibniz birgt die Stadt ein Weltkulturerbe. Dem Universalgelehrten verpflichtet sieht sich nicht nur die Universit&auml;t der Leine-Stadt, auch der legend&auml;rste deutsche Keks wurde nach ihm benannt. Und: in Hannover wurden und werden immer wieder Minister, Parteichefs, Kanzler und Pr&auml;sidenten gemacht. Die Behauptung, Hannover sei das Zentrum dubioser politischer Verbindungen zwischen Wirtschaft, Adel und Politik, kann nur Neid oder Vorurteilen entspringen und ist nat&uuml;rlich v&ouml;lliger Unsinn. Und weil das so ist, besucht DER TAG heute die nieders&auml;chsische Metropole &ndash; ganz unvoreingenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/derTag\/derTag_20111216.mp3\">hr2 &bdquo;Der Tag&ldquo; (Audio-Podcast, ca. 46 Minuten) [mp3 &ndash; 43,5 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Interessante Informationen &uuml;ber Hannoveraner Machteliten und anderes Hannoveraner Volk. So stammen neben Politeliten, Industrie- und Versicherungsmogulen auch Eurovisions-Song-Contest-Sternchen Lena und der Serienm&ouml;rder Fritz Haarmann aus Hannover, der seine ausschlie&szlig;lich m&auml;nnlichen Opfer zerst&uuml;ckelte und der Legende nach zu Wurst verarbeitete. Hannoveraner Interessensverflechtungen abseits von Wulff &amp; Co. werden in Erinnerung gebracht. Erinnern Sie sich an Ministerpr&auml;sident Glogowski (zwischen Schr&ouml;der und Gabriel)? Er lie&szlig; sich Hochzeit und Hochzeitsreise von Sponsoren co-finanzieren und trat zur&uuml;ck, als es herauskam; ausgerechnet der damalige Oppositionsf&uuml;hrer Christian Wulff geh&ouml;rte zu den Jagdf&uuml;hrern.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sozialmigration: Die M&auml;r von den faulen Ausl&auml;ndern<\/strong><br>\nF&uuml;r fast jeden dritten Deutschen besteht kein Zweifel: &bdquo;Die Ausl&auml;nder kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen&ldquo;. In einer repr&auml;sentativen Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung stimmten im vergangenen Jahr 31,4 Prozent der Befragten dieser Aussage zu. Thilo Sarrazin spricht diesen Menschen in seinem umstrittenen Buch &bdquo;Deutschland schafft sich ab&ldquo; aus der Seele: &bdquo;Wer vor allem an den Segnungen des deutschen Sozialstaats interessiert ist, der ist bei uns schon gar nicht willkommen.&ldquo; Aber gibt es diese sogenannte Sozialmigration &uuml;berhaupt?<br>\nEin vierk&ouml;pfiges Forscherteam um Klaus Zimmermann, Direktor des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), ist dieser Frage jetzt wissenschaftlich auf den Grund gegangen &ndash; und gibt Entwarnung: &bdquo;Alle Sch&auml;tzungen f&uuml;r Migranten innerhalb der EU signalisieren, dass die Wanderungsbewegungen in der EU nicht davon abh&auml;ngen, wie gro&szlig;z&uuml;gig die Arbeitslosenversicherung in einem Land ist&ldquo;, lautet das Fazit der Studie. &bdquo;Die Migranten wollen sich nicht in die soziale H&auml;ngematte legen&ldquo;, sagt Zimmermann. &bdquo;Sie wollen arbeiten.&ldquo; Dass die Arbeitslosenquote von Ausl&auml;ndern h&ouml;her ist als die von Deutschen, l&auml;sst der IZA-Chef als Gegenargument nicht gelten. Der Grund ist ein anderer: das im Durchschnitt schlechtere Qualifikationsniveau. Unter Deutschen und Ausl&auml;ndern mit vergleichbarer Ausbildung sind &auml;hnlich viele arbeitslos. &bdquo;Weltweit sprechen viele Argumente gegen die These, dass Sozialleistungen ein Magnet f&uuml;r Migranten sind&ldquo;, lautet auch das Fazit eines Forschertrios um den d&auml;nischen &Ouml;konomen Peder Pedersen (Universit&auml;t Aarhus), das 2008 im renommierten &bdquo;European Economic Review&ldquo; die Zuwanderung in 27 Industriel&auml;ndern unter die Lupe nahm.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/nachrichten\/die-maer-von-den-faulen-auslaendern\/5902026.html?p5902026=all\">Handelsblatt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ftp.iza.org\/dp6075.pdf\">IZA [PDF &ndash; 254 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Auch wer das Wirken Klaus Zimmermanns vor allem beim DIW nicht goutieren konnte, kann nur begr&uuml;&szlig;en, dass sich Zimmermann (und sein Team) wieder einem fr&uuml;heren Forschungsschwerpunkt, Migration, zuwandte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Europa, eine starke Geschichte<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Habermas begeistert sich f&uuml;r Europa. In seinem anregenden Buch mutet uns der Philosoph einen geschichtsphilosophischen Entwurf von beinahe hegelianischen Gnaden zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/ausgelesen-europa--eine-starke-geschichte,1472602,11371532.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Erich Fromm-Preis 2012 geht an Georg Schramm&hellip; einer, der Unerh&ouml;rtes h&ouml;rbar macht<\/strong><br>\nGeorg Schramm l&auml;sst in seinen B&uuml;hnenfiguren auf radikale und des-illusionierende Weise Menschen das aussprechen, was in dieser auf Erfolg und Gewinn setzenden Gesellschaft nicht zum Vorschein kommen darf, ja angesichts einer am &Ouml;konomismus orientierten neoliberalen Ideologie auch unausgesprochen bleiben soll. Er kl&auml;rt auf und macht den Zorn konstruktiv und ist dabei ein beeindruckender Psychologe und Charakterdarsteller. Tragik und Komik, Ohnmacht und Menschenw&uuml;rde bilden in seinen B&uuml;hnenprogrammen eine ganz einmalige Mischung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.erich-fromm.de\/biophil\/joomla\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=212%3Aerich-fromm-preis-2012&amp;catid=1%3Aaktuelle-nachrichten\">Internationale Erich Fromm Gesellschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die NachDenkSeiten gratulieren.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11741","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11741","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11741"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11741\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11744,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11741\/revisions\/11744"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11741"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11741"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11741"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}