{"id":117415,"date":"2024-07-01T08:45:34","date_gmt":"2024-07-01T06:45:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415"},"modified":"2024-07-01T08:45:34","modified_gmt":"2024-07-01T06:45:34","slug":"hinweise-des-tages-4635","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h01\">Macron hat verloren, das liberale EUropa auch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h02\">Mehr, Mehr, Mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h03\">Ukraine: Streit um den Bundeshaushalt eskaliert &ndash; kommt jetzt die Kriegsanleihe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h04\">Ukraine: Selenskyj will den Krieg nicht &uuml;ber Jahre in die L&auml;nge ziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h05\">Wut, Frust und Trauer im Westen der Ukraine: Die Suche nach neuen Soldaten belastet das Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h06\">&laquo;Das ist der einzige Weg, die Konfrontation zwischen Russland und dem Westen zu beendigen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h07\">Bootcamp f&uuml;r Friedenst&uuml;chtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h08\">Nahostkonflikt: Israel in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h09\">&laquo;Keine Medienfreiheit f&uuml;r Unethisches und Unsorgf&auml;ltiges&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h10\">Wie die FDP die Wissenschaftsfreiheit zerlegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h11\">Die unertr&auml;gliche Faulheit der anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h12\">Historiker zu B&uuml;rgerr&auml;ten: Wie eine Verschiebung von Verantwortung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h13\">Kabinettsbeschluss: Ausweisung schon nach einem Like<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h14\">Die Konsequenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117415#h15\">AfD-Parteitag: Die AfD regiert indirekt l&auml;ngst mit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Macron hat verloren, das liberale EUropa auch<\/strong><br>\nBeim ersten Durchgang der Parlamentswahl in Frankreich hat das liberale Lager um Staatschef Macron verloren. Die Nationalisten liegen vorn, werden aber wohl nicht durchmarschieren.<br>\nLaut dem Fernsehsender TF1 kommt das rechte Rassemblement National auf 33,5 Prozent der Stimmen, die linke Volksfront auf 28,5 und Macrons liberale Bewegung &ldquo;Ensemble&rdquo; auf knapp &uuml;ber 22 Prozent.<br>\nDie Nationalisten sind allerdings bisher nicht stark genug, um allein zu regieren. Nun kommt es auf den zweiten Wahlgang an. Dort d&uuml;rften viele Kandidaten einen taktischen R&uuml;ckzug antreten, um die Stimmen zu b&uuml;ndeln und der RN den Weg zu versperren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/macron-hat-verloren\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Nationale R&uuml;ckbesinnung in Europa&ldquo;<\/strong><br>\nBerliner Regierungsberater weisen auf Parallelen zwischen der Dominanz Deutschlands in der EU und dem Erstarken des Rassemblement National (RN) hin. Der RN warne regelm&auml;&szlig;ig, die Bundesrepublik wolle &bdquo;neben der wirtschaftlichen auch eine milit&auml;rische Dominanz erlangen&ldquo; und schw&auml;che daher &bdquo;bewusst franz&ouml;sische Positionen&ldquo;, hei&szlig;t es bei der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP). Das Argument verfange. Unmittelbar vor der gestrigen ersten Runde der Parlamentswahl hat ein f&uuml;hrender RN-Stratege der deutschen &Ouml;ffentlichkeit dargelegt, wie seine Partei im Fall eines Wahlsiegs regieren w&uuml;rde. Demnach soll ein &bdquo;Bruch mit der EU&ldquo; vermieden werden: Der RN strebe eine &bdquo;pragmatische&ldquo; Au&szlig;enpolitik an und werde auch wirtschaftspolitisch keine Alleing&auml;nge starten. Allerdings sehe man die EU vor einer Welle &bdquo;der nationalen R&uuml;ckbesinnung&ldquo;. W&auml;hrend der RN als st&auml;rkste Kraft aus der ersten Wahlrunde hervorgeht, lehnen die konservativen Les R&eacute;publicains f&uuml;r die Stichwahl eine Wahlempfehlung gegen den RN ausdr&uuml;cklich ab. Die Koalition um die Pr&auml;sidentenpartei Renaissance wird im Kampf gegen den RN Politiker der Linkspartei La France Insoumise (LFI) nicht unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9602\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Didier Eribon liegt falsch: Le Pen punktet nicht bei Ex-Linken<\/strong><br>\nFrustrierte Arbeiter machen in Frankreich den Rechtsradikalismus stark? Mit dieser Erz&auml;hlung wurde Didier Eribon zum internationalen Star der Linken. Doch die Statistik gibt das gar nicht her. Die Geschichte eines Missverst&auml;ndnisses [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich st&uuml;rzte in Eribons Heimatort also nicht etwa die radikale Linke ab, sondern die traditionelle Rechte. Es zeigt sich hier nichts anderes als eine Stimmenwanderung innerhalb des rechten Lagers zugunsten Marine Le Pens und ihres Rassemblement National (RN). Noch eindeutiger ist das Beispiel von Fr&eacute;jus, der einzigen Stadt mit &uuml;ber f&uuml;nfzigtausend Einwohnern, in der RN den B&uuml;rgermeister stellt, wobei diese Stadt gerade dadurch auff&auml;llt, dass sie einen unterdurchschnittlichen Arbeiteranteil aufweist. Hier lag die KPF 1981 bei nur einem Prozent, w&auml;hrend sie 2022 im Bunde mit M&eacute;lenchon 15,4 Prozent erreichte. Die Le Pens waren 1981 in Fr&eacute;jus nicht angetreten, 2022 holten sie 35,5 Prozent &ndash; w&auml;hrend die b&uuml;rgerlichen Rechten von 45 Prozent anno 1981 auf 2022 nur noch 4,5 Prozent fielen, f&uuml;r Macron stimmten 22,5 Prozent. Auch hier wanderten die W&auml;hler nicht von den Links- zu den Rechtsradikalen, sondern wandten sich traditionelle Rechtsw&auml;hler noch weiter nach rechts. Die Fachliteratur unterstreicht diesen Effekt immer wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-didier-eribon-geschichte-ist-falsch-le-pen-punktet-nicht-bei-ex-kommunisten\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mehr, Mehr, Mehr<\/strong><br>\nTrotz milit&auml;rischer &Uuml;berlegenheit gegen&uuml;ber Russland herrscht eine Begeisterung f&uuml;r Aufr&uuml;stung und Militarisierung. Warum?<br>\nEine seltsame Begeisterung f&uuml;r das Milit&auml;rische hat dieses Land ergriffen und vor allem seinen politischen Betrieb. Der Berliner &bdquo;Blob&ldquo;, wie Hans Kundnani den wissenschaftlich-medial-politischen Hauptstadtkomplex vor kurzem nannte, kennt derzeit mehrheitlich nur eine Message: mehr Waffen, mehr Soldaten, mehr Geld f&uuml;r R&uuml;stung. Stellt man dies nicht bereit, &bdquo;kommt der Russe&ldquo;.<br>\nF&uuml;r an Fakten und Zahlen orientierte Staatsb&uuml;rger sind diese Forderungen nicht ganz einfach zu verstehen. Egal welchen Indikator man sich anschaut, man kommt immer zu demselben Ergebnis: Die NATO ist Russland um ein Vielfaches &uuml;berlegen. Vor allem die Forderung nach mehr Geld erscheint grotesk: Die kombinierten R&uuml;stungsausgaben der NATO-Mitgliedstaaten &uuml;berstiegen 2023 &ndash; einem Jahr, in dem Russland sich mitten in einem massiven konventionellen Krieg befand &ndash; die Russlands um knapp das Dreizehnfache:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/mehr-mehr-mehr-7602\/\">IPG Journal<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>EU-Gipfeltreffen: Scholz schlie&szlig;t EU-Finanzierung von R&uuml;stungsprojekten aus<\/strong><br>\nDie EU-Staats- und -Regierungschefs stritten wieder einmal &uuml;ber gemeinsame EU-Schulden, diesmal zur Finanzierung gemeinsamer Verteidigungsprojekte. Der Kanzler lehnt sie kategorisch ab.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat einer Finanzierung der R&uuml;stungspolitik aus EU-Mitteln eine ungewohnt eindeutige Absage erteilt. Die Verteidigung sei Sache der Mitgliedstaaten, die EU k&ouml;nne nur &bdquo;industrielle Prozesse voranbringen&ldquo; sowie Forschung und Entwicklung in der R&uuml;stung unterst&uuml;tzen, sagte Scholz in der Nacht zum Freitag nach dem EU-Gipfeltreffen. &bdquo;Soll die EU zur R&uuml;stungsfinanzierung gemeinsame Schulden machen? Antwort: nein. Sollen nationale Verteidigungsausgaben aus dem EU-Budget refinanziert werden? Antwort: nein.&ldquo;<br>\nDas in der NATO vereinbarte Ziel, 2 Prozent der Wirtschaftsleistung f&uuml;r Verteidigung auszugeben, m&uuml;ssten die Mitgliedstaaten selbst erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/scholz-schliesst-ruestungsfinanzierung-durch-die-eu-aus-19821965.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine: Streit um den Bundeshaushalt eskaliert &ndash; kommt jetzt die Kriegsanleihe?<\/strong><br>\nDie Unterst&uuml;tzung der Ukraine sprengt den Bundeshaushalt. Es drohen massive K&uuml;rzungen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung. Oder w&auml;hlt die Ampel die Bismarck-L&ouml;sung?<br>\nDer Haushaltsstreit in der Ampel eskaliert. Eigentlich wollte die Bundesregierung am 3. Juli den Etatplan 2025 vorlegen. Doch das Datum war nicht zu halten. Zu gro&szlig; ist der Streit in der Koalition.<br>\nDenn der Staat muss einen fiskalpolitischen Spagat vollf&uuml;hren: Deutschland legt ein massives R&uuml;stungsprogramm auf und ist Europas gr&ouml;&szlig;ter Finanzier der Ukraine. Im laufenden Haushalt stellt der Staat allein 72 Milliarden Euro f&uuml;r das Milit&auml;r zur Verf&uuml;gung. Doch das Geld &uuml;ber Kredite zu finanzieren ist keine Option, weil die Schuldenbremse die Neuverschuldung erheblich einschr&auml;nkt. Bundeskanzler und Finanzminister sind sich einig: Der Bund soll mit dem vorhandenen Geld auskommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-streit-um-den-bundeshaushalt-eskaliert-kommt-jetzt-die-kriegsanleihe-li.2229383\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Haushaltskrise: Die Ampel muss die Notlage erkl&auml;ren &ndash; oder Neuwahlen ansetzen!<\/strong><br>\nDie Ampel streitet erbittert um den Haushalt. Unser Kolumnist Maurice H&ouml;fgen erkl&auml;rt, warum die Regierung sich zwischen Notlage oder Neuwahlen entscheiden muss. [&hellip;]<br>\nMan muss sich ehrlich machen: So viel Geld l&auml;sst sich weder bei Arbeitslosen noch bei Asylbewerbern wegk&uuml;rzen. Und auch nicht bei ein paar Symbolprojekten in der Entwicklungshilfe. Vielmehr ist es so: K&uuml;rzungen in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 30 Milliarden Euro werden die komat&ouml;se Wirtschaft weiter l&auml;hmen und zu unpopul&auml;ren Einschnitten f&uuml;hren. So wie das Ende des Agrardiesels die Bauern ver&auml;rgert hat. Oder das Ende des Umweltbonus die K&auml;ufer von Elektroautos. Oder die h&ouml;here Mehrwertsteuer auf Gas und Fernw&auml;rme Millionen von Mietern. Leisten kann sich die Ampel das bei den Umfragen so kurz vor der n&auml;chsten Bundestagswahl nicht. Und noch weniger vor den kommenden Landtagswahlen in Ostdeutschland. Hier stehen die Ampel-Parteien noch viel schlechter da als im Bundesdurchschnitt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/haushaltskrise-die-ampel-muss-die-notlage-erklaeren-oder-neuwahlen-ansetzen-li.2229201\">Maurice H&ouml;fgen in der Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Spiel mit der Rente: Die FDP bricht ihr Wort an Millionen Rentner und Rentnerinnen<\/strong><br>\nUnd wieder spielt die FDP beim Rentenpaket II auf Zeit. Noch vor der Sommerpause sollte der Bundestag die Reform beschlie&szlig;en &ndash; jetzt wollen die Liberalen dem Paket nicht zustimmen, wenn das h&ouml;here Beitr&auml;ge bedeuten k&ouml;nnte. Man m&ouml;chte den Freidemokrat:innen zurufen, dass sie noch vor kurzer Zeit dem Koalitionsvertrag mit 92 Prozent zugestimmt haben &ndash; inklusive dem Rentenniveau bei 48 Prozent auf Dauer und mit einem klaren Nein zu Rentenk&uuml;rzungen und h&ouml;herem Rentenalter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/haushalt-reformen-ampel-rente-rentner-rentenpaket-fdp-93158067.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine: Selenskyj will den Krieg nicht &uuml;ber Jahre in die L&auml;nge ziehen<\/strong><br>\nBei seinem Br&uuml;ssel-Besuch k&uuml;ndigt der ukrainische Pr&auml;sident einen weiteren Friedensgipfel bis Jahresende an &ndash; diesmal soll auch Russland dabei sein.<br>\nWird der Krieg in der Ukraine bald beendet werden? Der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj hat das jedenfalls vor, er wolle &bdquo;in naher Zukunft&ldquo; Verhandlungen &uuml;ber ein Ende des Krieges aufnehmen. Das sagte er am Rande seines Br&uuml;ssel-Besuchs, bei dem er mehrere EU-Staats- und Regierungschefs traf.<br>\n&bdquo;Die Ukraine will den Krieg nicht verl&auml;ngern, wir wollen nicht, dass er jahrelang dauert&ldquo;, sagte der 46-J&auml;hrige. In Kiew werde man, laut Selenskyj, daran arbeiten, dass in wenigen Monaten schon ein L&ouml;sungsplan zur Beendigung des Krieges auf dem Tisch liege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-selenskyj-will-den-krieg-nicht-jahrelang-in-die-laenge-ziehen-li.2229563\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wut, Frust und Trauer im Westen der Ukraine: Die Suche nach neuen Soldaten belastet das Land<\/strong><br>\nViele Ukrainer sind w&uuml;tend &uuml;ber die oft plumpen Versuche, Soldaten zu rekrutieren. Die Mobilisierung stockt. Das setzt auch jenen zu, die gek&auml;mpft haben oder weiter an der Front stehen. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die Ukrainer Unannehmlichkeiten des Alltags stoisch ertragen, bringt sie das Thema Mobilisierung in Rage. Versuchen die Mitarbeiter der Rekrutierungszentren, M&auml;nner in die Armee einzuziehen, kommt es regelm&auml;ssig zu lautstarken Auseinandersetzungen. Doch Kiew braucht neue Kr&auml;fte, um den Frontsoldaten eine Pause zu verschaffen, Verluste zu ersetzen und die Initiative von den Russen zur&uuml;ckzuerlangen.<br>\nDie Bereitschaft der Ukrainer, ihr Leben zu riskieren, hat allerdings abgenommen. Dass es keine begrenzte Dienstzeit mit anschliessender Demobilisierung gibt, verringert sie zus&auml;tzlich. Eine Umfrage des staatlichen Fernsehens ergab im April, dass nur 20 Prozent der 25- bis 59-j&auml;hrigen M&auml;nner bereit sind, einzur&uuml;cken. Eine weitere zeigte noch tiefere Werte. Die Milit&auml;rbeh&ouml;rden haben laut Medienberichten in den ersten vier Monaten dieses Jahres 94 500 Personen zur Fahndung ausgeschrieben, weil sie sich dem Wehrdienst entzogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/ukraine-krieg-mobilisierung-von-soldaten-wird-zur-zerreissprobe-ld.1834946\">NZZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Druck auf M&auml;nner im Ausland Wie die Ukraine per App rekrutieren will<\/strong><br>\nDie Ukraine braucht dringend mehr Soldaten, dabei soll eine neue App helfen. Auch in Deutschland lebende Ukrainer m&uuml;ssen sich registrieren. Was als B&uuml;rgerservice verkauft wird, ist wohl eher als Druckmittel gedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/ukraine-rekrutierung-app-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&laquo;Das ist der einzige Weg, die Konfrontation zwischen Russland und dem Westen zu beendigen&raquo;<\/strong><br>\nDie westlichen Medien suggerieren ihren Konsumenten fast t&auml;glich, alle Informationen und Kommentare aus Russland seien reine Propaganda. Das ist nicht nur ihrerseits reine Propaganda, sondern auch reiner Unsinn. Auf der russischen, russisch- und englischsprachigen Plattform &laquo;Russia in Global Affairs&raquo; erscheinen regelm&auml;&szlig;ig lesenswerte Analysen der gegenw&auml;rtigen geopolitischen Situation und wie sie entstanden ist &ndash; oft auch mit durchaus selbstkritischer Komponente. Der Chefredakteur dieser Plattform, Fyodor A. Lukyanov, geh&ouml;rt zu jenen, die versuchen, reines Schwarz\/Weiss-Denken zu vermeiden. Hier als Beispiel sein neuster Beitrag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-ist-der-einzige-weg-die-konfrontation-zwischen-russland-und-dem-westen-zu-beendigen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bootcamp f&uuml;r Friedenst&uuml;chtigkeit<\/strong><br>\nInmitten der Kriegseuphorie veranstaltete die Stopp-Ramstein-Kampagne unbeirrt ein Friedenscamp nahe der US-Airbase, sowie eine Gro&szlig;demo in Kaiserslautern. Die Konzernpresse schwieg all das tot &mdash; wie zu erwarten. Ein Vor-Ort-Bericht.<br>\nErneut kamen nahe der pf&auml;lzischen US-Airbase Menschen zusammen, die bei &bdquo;Stopp Ram(m)stein&ldquo; nicht an Til Lindemann denken. Obwohl die Airbase f&uuml;r Deutschland noch nie eine so immense Gefahr darstellte wie diesj&auml;hrig, war die Anzahl der Friedensaktivisten sehr &uuml;berschaubar, verglichen mit dem Massenandrang &bdquo;gegen rechts&ldquo; infolge des Correctiv-L&uuml;genm&auml;rchens. Vermutlich h&auml;tte auf der Airbase Ramstein ebenfalls ein Geheimtreffen von AfD-Politikern stattfinden m&uuml;ssen, damit sich mehr als 10.000 Menschen auf den rheinland-pf&auml;lzischen Stra&szlig;en einfinden. Der Unterschied lie&szlig; sich sehr anschaulich ablesen, zwischen organisch gewachsenen Proteststrukturen und solchen, die von Regierung und ihren Propagandaorganen k&uuml;nstlich hochgez&uuml;chtet werden. Dass die Airbase die Existenz eines potenziellen Zielfluchtlandes in G&auml;nze gef&auml;hrdet, schien die damaligen Gratismut-Aktivisten nicht zu k&uuml;mmern. Ebenso lie&szlig;en sich keinerlei Klimaaktivisten blicken, um der ungeheuren Umweltverpestung durch den dortigen Milit&auml;r-Moloch Einhalt zu gebieten. Mit dem Friedenscamp nahe dem Luftwaffenst&uuml;tzpunkt sowie dem Demozug durch Kaiserslautern kristallisierte sich der Kern jener Menschen in Deutschland heraus, die die reellen und unmittelbaren Gefahren f&uuml;r das Land erkannt haben. Doch auch innerhalb dieses Zirkels sind noch einige Hausaufgaben zu erledigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/bootcamp-fur-friedenstuchtigkeit\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nahostkonflikt: Israel in der Krise<\/strong><br>\nBrief aus Jerusalem: Opposition will Netanjahu-Regierung st&uuml;rzen. Ultrarechte treibt Annexion der Westbank voran<br>\nSeit Monaten kann man aus Jerusalem nur &uuml;ber Tod, Zerst&ouml;rung, V&ouml;lkermord und ethnische S&auml;uberung berichten: Der Genozid in Gaza dauert inzwischen fast neun Monate an. Ein Ende ist nicht abzusehen. Die Zahl der Toten betr&auml;gt aktuell fast 38.000. Ganze Familien wurden ausgel&ouml;scht. Tausende Kinder werden vermisst, weitere Tausende sind allein in der H&ouml;lle, zu der die israelische Armee das Gebiet gemacht hat. Vor allem Babys und Kinder sterben inzwischen an Unterern&auml;hrung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478357.nahostkonflikt-israel-in-der-krise.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gaza: Krieg und Justiz<\/strong><br>\nDer Internationale Gerichtshof und der UN-Sicherheitsrat haben, beide mit verbindlicher Wirkung, einen Waffenstillstand im Gaza-Krieg gefordert. Doch Israel k&uuml;mmert sich nicht um die auch die eigene Regierung bindenden Entscheidungen. Die Anzahl der Opfer steigt t&auml;glich, selbst ausgewiesene Flucht- und Sicherheitszonen sind nicht vor gezielten Angriffen sicher. Wer nicht bei der immer wiederkehrenden und deprimierenden Aufz&auml;hlung der Opfer stehen bleiben will, sollte nach den Gr&uuml;nden f&uuml;r die vollkommen aus den Normen geratene Kriegswut fragen. Der Hintergrund der Kriegsziele und ihrer Motive mag da einigen Aufschluss geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/gaza-krieg-und-justiz\/\">Norman Paech in Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&laquo;Keine Medienfreiheit f&uuml;r Unethisches und Unsorgf&auml;ltiges&raquo;<\/strong><br>\nDie NZZ behauptet, Assange h&auml;tte sich &laquo;an journalistisches Ethos&raquo; halten m&uuml;ssen. Sie ignoriert dabei die Machtverh&auml;ltnisse. [&hellip;]<br>\nDie Enth&uuml;llungen von Verbrechen in Afghanistan, im Irak und in anderen Kriegen der USA h&auml;tten das Leben von Informanten gef&auml;hrdet, wird durchgehend argumentiert. Was nicht gesagt wird: Das State Department in Washington konnte nie beweisen, dass Informanten auf diese Weise tats&auml;chlich in Gefahr kamen. Auf Fragen von Journalisten antworteten die Beh&ouml;rden in der Regel mit Ausfl&uuml;chten.<br>\nDaniel Ellsberg, der die Pentagon Papers enth&uuml;llt hatte, sagte der BBC: &laquo;Das ist das Skript, das sie jedesmal aufrollen, wenn es ein Leck gibt.&raquo; Nicht die Lecks der Whistleblower br&auml;chten Menschen in Gefahr, sondern die Geheimdienste und ihre L&uuml;gen, so Ellsberg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/keine-medienfreiheit-fuer-unethisches-und-unsorgfaeltiges\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der CIA-Mordplan gegen Assange, Mike Pompeo und das Recht der M&auml;chtigen<\/strong><br>\nEs wirkt wie ein Hollywood-Film. Doch es ist real: Spionage, Verschw&ouml;rung, Mordkomplott. W&auml;hrend Gerichte bereits agieren, &uuml;bersehen Medien den Skandal weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Der-CIA-Mordplan-gegen-Assange-Mike-Pompeo-und-das-Recht-der-Maechtigen-9781002.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie die FDP die Wissenschaftsfreiheit zerlegt<\/strong><br>\nIn der F&ouml;rdergeld-Aff&auml;re um FDP-Ministerin Stark-Watzinger offenbart der Liberalismus der Liberalen seinen autorit&auml;ren Kern: Wer sich traut, die im Namen der Staatsr&auml;son erfolgten Polizeieins&auml;tze an Hochschulen zu hinterfragen, soll zum Schweigen gebracht werden.<br>\nDie Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger steht seit Wochen in der Kritik, und der Skandal um ihr Ministerium wird immer absurder. Daher wollen wir den Fall noch einmal von vorne aufrollen, denn er lehrt uns eine Menge &uuml;ber den Autoritarismus der angeblich freiheitsliebenden Liberalen: Nach der R&auml;umung eines pro-pal&auml;stinensischen Protestcamps an der FU Berlin hatten &uuml;ber 1.000 Uni-Dozentinnen und Uni-Dozenten einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie sich gegen Polizeigewalt und f&uuml;r einen Dialog mit den Studierenden aussprachen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jacobin.de\/artikel\/wie-die-fdp-die-wissenschaftsfreiheit-zerle\">Ole Nymoen auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die unertr&auml;gliche Faulheit der anderen<\/strong><br>\nAuch Christian Lindner wiederholt permanent, dass die Deutschen zu faul seien: Es existiere ein &raquo;Defizit an geleisteten Arbeitsstunden im Jahr&laquo;, die Deutschen sollten mehr arbeiten, und zwar zum Wohle der Nation: &raquo;Wenn Menschen arbeiten oder mehr arbeiten, zahlen sie schlie&szlig;lich h&ouml;here Steuern und Sozialabgaben und beziehen weniger soziale Transfers.&laquo;<br>\nDer Parteivorsitzende der sogenannten Liberalen fordert von deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern also, gef&auml;lligst mehr zu arbeiten, damit sie anschlie&szlig;end mehr Steuern zahlen k&ouml;nnen. Gleichzeitig verweigert die FDP jede Art von Steuererh&ouml;hungen etwa f&uuml;r sehr reiche Menschen, die prim&auml;r von Kapitalertr&auml;gen leben, h&ouml;here Erbschaftssteuern und so weiter. Das Verm&ouml;gen von Menschen, die nicht arbeiten, ist der FDP heilig.<br>\nManchmal tragen die Risiken auch andere<br>\nDabei k&ouml;nnte der Staat mit ein paar &Auml;nderungen, die nur &raquo;Hochverm&ouml;gende&laquo; betr&auml;fen, seine Einnahmen um 100 Milliarden Euro steigern, sagt das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW).<br>\nPro Jahr stehlen Umsatzsteuerbetr&uuml;ger zudem gesch&auml;tzte 20 Milliarden Euro aus der Staatskasse . Es w&auml;re Lindners Job, das zu unterbinden &ndash; passiert ist leider nichts. Dazu kommen Einbu&szlig;en durch Steuervermeidung und Steuerhinterziehung, manche Fachleute gehen von 50 Milliarden Euro pro Jahr aus , andere von 125 Milliarden . Appelle gegen Steuerhinterziehung liest man vom Finanzminister aber weit seltener als Beschwerden &uuml;ber die vermeintliche Faulheit der Deutschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/arbeitszeitdebatte-christian-lindner-markus-soeder-und-jens-spahn-die-faulheit-der-anderen-kolumne-a-98ec191e-eee7-444e-86ca-c8d42623393d\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Historiker zu B&uuml;rgerr&auml;ten: Wie eine Verschiebung von Verantwortung<\/strong><br>\nKanzler Olaf Scholz brachte B&uuml;rgerr&auml;te ins Spiel, um die Pandemie-Politik aufzuarbeiten. Historiker Ren&eacute; Schlott sagt: Das wirke auf ihn, als w&uuml;rde die Politik die Verantwortung auf die B&uuml;rger schieben. Es brauche eine Enquetekommission.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/aufarbeitung-der-pandemie-koennen-es-buergerraete-richten-dlf-kultur-9cedeb60-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kabinettsbeschluss: Ausweisung schon nach einem Like<\/strong><br>\nSchon ein einzelner Kommentar oder Like soll reichen: Wer terroristische Taten im Netz billigt, soll leichter aus Deutschland ausgewiesen werden k&ouml;nnen. Das Kabinett beschlie&szlig;t einen Vorschlag von Innenministerin Nancy Faeser.<br>\nAusl&auml;nderbeh&ouml;rden sollen k&uuml;nftig Menschen, die terroristische Taten &bdquo;billigen&ldquo;, leichter ausweisen und abschieben k&ouml;nnen. Einem entsprechenden Entwurf (PDF) von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) zur Versch&auml;rfung des Aufenthaltsgesetzes hat das Bundeskabinett heute zugestimmt.<br>\nDas gilt auch f&uuml;r &Auml;u&szlig;erungen im Netz: Anders als bisher soll dabei schon ein Kommentar oder Like ausreichen. &bdquo;K&uuml;nftig kann damit schon ein einzelner Kommentar, der eine terroristische Straftat auf sozialen Medien verherrlicht und guthei&szlig;t, ein schwerwiegendes Ausweisungsinteresse begr&uuml;nden&ldquo;, schreibt das Bundesinnenministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2024\/kabinettsbeschluss-ausweisung-schon-nach-einem-like\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Konsequenz<\/strong><br>\nEinflussnahme durch das Ausw&auml;rtige Amt bef&uuml;rchtet: Die Redaktion des Dialogportals Qantara.de tritt geschlossen zur&uuml;ck [&hellip;]<br>\nAm Freitag teilte das Institut f&uuml;r Auslandsbeziehungen (Ifa) mit, zuk&uuml;nftig die Tr&auml;gerschaft und Leitung des Mediums zu &uuml;bernehmen. Neuer Chefredakteur werde der Journalist Jannis Hagmann, bislang Redakteur f&uuml;r Nahost und Nordafrika bei der Taz. Die Mittlerorganisation f&uuml;r Ausw&auml;rtige Kulturpolitik, seit 2023 Kooperationspartner des Portals, wird institutionell vom Ausw&auml;rtigen Amt finanziert.<br>\nDie Beitr&auml;ge von Qantara.de galten auch bez&uuml;glich politischen Reizthemen wie dem Gazakrieg als ausgesprochen differenziert. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau erfuhr die bisherige Redaktion erst vor kurzem von der Entscheidung des Ausw&auml;rtigen Amtes, der Deutschen Welle, dem aus dem Etat der Kulturstaatsministerin finanzierten Auslandsrundfunk der BRD, die Leitung der Plattform zu entziehen. F&uuml;r den Schritt habe es keine stichhaltige Begr&uuml;ndung gegeben, die Redaktion f&uuml;rchtete daher um den politischen Anspruch der Plattform.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478466.medien-die-konsequenz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>AfD-Parteitag: Die AfD regiert indirekt l&auml;ngst mit<\/strong><br>\nTeils rabiater Protest drau&szlig;en, Einigkeit drinnen: Die AfD sieht sich nach ihrem Parteitag als Sieger. In manchem erinnert ihre Lage an die der Gr&uuml;nen in den 80er-Jahren. [&hellip;]<br>\nDie AfD mag l&auml;ngst in der Bundespolitik mitregieren &ndash; aber das Bundesrepublikanische regiert auch in die AfD hinein, ob ihr das nun gef&auml;llt oder nicht. Dass sie sich von Maximilian Krah trennen musste, dass im neuen Bundesvorstand etliche vergleichsweise &ldquo;mittige Kandidaten&rdquo; wie der Berliner Staatsanwalt Roman Reusch vertreten sind, das Wort &ldquo;Remigration&rdquo; in Essen von der Parteispitze vermieden wurde, oder dass der th&uuml;ringische Landesvorsitzende Bj&ouml;rn H&ouml;cke nicht zuletzt wegen seines teilweise larmoyanten Verhaltens vor Gericht oder im TV-Duell mit seinem CDU-Gegenspieler an Glamour verloren hat &ndash; all das zeigt, dass der Zug auch in der AfD keineswegs immer nur in eine Richtung geht. Sich mit ihren eigenen D&auml;monen, mit den eigenen Strategiedefiziten offen auseinanderzusetzen, ist der AfD auch an diesem Wochenende nicht gelungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2024-06\/afd-parteitag-essen-parteivorsitz-demonstrationen\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-117415","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117415","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=117415"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117415\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":117417,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117415\/revisions\/117417"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=117415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=117415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=117415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}