{"id":117565,"date":"2024-07-04T08:45:57","date_gmt":"2024-07-04T06:45:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565"},"modified":"2024-07-04T09:46:32","modified_gmt":"2024-07-04T07:46:32","slug":"hinweise-des-tages-4638","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h01\">Ukraine zu korrupt f&uuml;r Nato-Beitritt? &ndash; Selenskyj international immer unbeliebter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h02\">Die neue Friedensrhetorik von Wolodymyr Selenskyj<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h03\">Haushaltsstreit der Ampel: Bei der SPD kommt die Angst ins Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h04\">Feilschen um Kriegskohle: Haushaltsstreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h05\">Attacke auf Streikrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h06\">GDL-Chef: Claus Weselsky spricht sich f&uuml;r B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h07\">F&ouml;rdermittelsicherer des Tages: Stefan Liebig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h08\">Israels verdeckte PR-Offensive in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h09\">Die NATO-S&uuml;dflanke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h10\">Washington sprintet (nicht schlafwandelt) in den Krieg mit China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h11\">Urteil zur Immunit&auml;t: &ldquo;Supreme Court hat Trump freie Hand gegeben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h12\">Bericht: US-Pr&auml;sident Joe Biden denkt &uuml;ber R&uuml;ckzug nach &ndash; Wei&szlig;es Haus dementiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h13\">Kr&auml;ftige Erh&ouml;hung: &bdquo;Mehr Geld f&uuml;r eine schlechtere Dienstleistung&ldquo; &ndash; Der neue Porto-Plan der Post<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h14\">Paul Schobel zum 85sten: &ldquo;Kriege werden verbrochen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117565#h15\">Neue &ldquo;Normalit&auml;t&rdquo; &ndash; Ein deutscher Friedenspreis f&uuml;r Anne Applebaum und das ewig &ldquo;gestrige&rdquo; China<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine zu korrupt f&uuml;r Nato-Beitritt? &ndash; Selenskyj international immer unbeliebter<\/strong><br>\nVor dem Nato-Gipfel in Washington kassiert Selenskyj einen herben D&auml;mpfer f&uuml;r seine milit&auml;rpolitischen Ambitionen. Seine internationalen Beliebtheitswerte sinken ebenfalls.<br>\nWird der Nato-Gipfel in den USA f&uuml;r die Ukraine eine ebenso gro&szlig;e Entt&auml;uschung wie das Treffen in Vilnius im vergangenen Jahr? Medienberichten zufolge wurde Vertretern der ukrainischen Regierung n&auml;mlich gesagt, das Land sei weiterhin zu korrupt, um dem westlichen Milit&auml;rb&uuml;ndnis beizutreten &ndash; ein schwerer Schlag f&uuml;r Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj und das politische Kiew.<br>\nEin ranghoher Mitarbeiter des amerikanischen Au&szlig;enministeriums, der anonym bleibt, sagte dem britischen Telegraph, die Nato werde von Kiew &bdquo;zus&auml;tzliche Schritte&ldquo; verlangen, bevor m&ouml;gliche Beitrittsverhandlungen mit dem osteurop&auml;ischen Land auf die Agenda kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-zu-korrupt-fuer-nato-beitritt-selenskyj-international-immer-unbeliebter-li.2231022\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die neue Friedensrhetorik von Wolodymyr Selenskyj<\/strong><br>\nDie Ukraine will kein Land f&uuml;r Frieden mit Russland aufgeben. Doch in der Bev&ouml;lkerung w&auml;chst der Wunsch nach Kompromissen. Das scheint nun auch die Regierung zu merken.<br>\nNoch vor einigen Monaten h&auml;tten die Worte des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj die meisten Ukrainerinnen und Ukrainer irritiert. Einige sogar erz&uuml;rnt. Doch mittlerweile d&uuml;rften sie zunehmend mehr Menschen im Land eher Hoffnung machen. Nur wenige Wochen nach dem Friedensgipfel in der Schweiz und ein paar Tage vor dem Nato-Gipfel in Washington, D.C. haben der ukrainische Pr&auml;sident und seine engsten Mitarbeiter in der Regierung einen bemerkenswerten rhetorischen Wechsel vollzogen im Hinblick auf ihre Ziele im Verteidigungskrieg gegen Russland. Bei gleich zwei Auftritten hatte der ukrainische Pr&auml;sident seine neue Linie zuletzt durchscheinen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-07\/kompromisse-ukraine-russland-krieg-wolodymyr-selenskyj\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine war will end in surrender<\/strong><br>\nAnd there won&rsquo;t be any negotiations with Zelensky when the Ukrainian army collapses and a replacement government is installed<br>\nThe Ukraine war will end in a surrender, not in a negotiated deal. That is my sense of where the war is headed and why the parties cannot negotiate a settlement.<br>\nThe latest wrinkle in the missing negotiating saga is a declaration in the form of an interview given by Ukrainian President Volodymyr Zelensky to the Philadelphia Inquirer.<br>\nIn the interview, Zelensky said there can&rsquo;t be direct negotiations between Ukraine and Russia but there could be indirect negotiations through a third party. In Zelensky&rsquo;s proposed scenario, the third party will serve as an intermediary and any deal will only be with the intermediary, not between Russia or Ukraine. Zelensky suggested the UN could act in this role.<br>\nHowever, the Zelensky proposal is a non-starter for many reasons, but the biggest one is that warring states need to directly agree on ending a conflict.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2024\/07\/ukraine-war-will-end-in-surrender\/\">Stephen Bryen auf Asia Times<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Zwischen Sicherheit und Verhandlung<\/strong><br>\nWas tun, wenn der Westen den Krieg in der Ukraine wider Erwarten doch gewinnt? Diese Frage stellt sich keiner der Experten. Einer tut es in seinem neuen Buch doch &mdash; und wagt einen fast schon radikal sachlichen Blick auf diesen Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/zwischen-sicherheit-und-verhandlung\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Haushaltsstreit der Ampel: Bei der SPD kommt die Angst ins Spiel<\/strong><br>\nDer linke Fl&uuml;gel der Partei glaubt, dem Kanzler Ansagen machen zu k&ouml;nnen &ndash; und zu m&uuml;ssen. Das Misstrauen gegen&uuml;ber Scholz beim Haushalt w&auml;chst. Die Eckpunkte dazu k&ouml;nnten noch diese Woche vorgestellt werden. [&hellip;]<br>\nDenn neben all den offiziellen Unterst&uuml;tzungsappellen gibt es in der SPD doch ein gro&szlig;es Misstrauen gegen&uuml;ber Scholz mit Blick auf die Eckpunkte des Haushalts, mit deren Vorstellung von Donnerstag an gerechnet wird.<br>\nDer Kanzler war zwar auch mal Mitglied der Parlamentarischen Linken. Aber dass er in der Frage, ob die Schuldenbremse nicht umgangen werden sollte, n&auml;her an Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) steht als an der eigenen Partei, glauben auch die meisten Genossen. Sie halten Scholz zwar f&uuml;r einen guten Verhandler, aber auch die m&uuml;ssen eben auch etwas auf den Tisch legen, um zu einem Ergebnis zu kommen. Vor allem die SPD-Linke hat Angst vor der Frage, was das sein k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/haushaltsstreit-der-ampel-regierung-spd-linke-setzt-olaf-scholz-unter-druck-19830266.html%20\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Feilschen um Kriegskohle: Haushaltsstreit<\/strong><br>\nDas Milliardenfeilschen zwischen Bundeskanzler, Wirtschafts- und Finanzminister um den Bundeshaushalt 2025 l&auml;uft auf Hochtouren. Eine 40-Milliarden-L&uuml;cke soll noch gestopft werden. Einigkeit besteht zwischen den Koalition&auml;ren vor allem in zwei Punkten: 1. Es muss unbedingt ein Deal her, damit die Koalition nicht platzt. 2. Der R&uuml;stungsetat ist unantastbar und die Gelder f&uuml;r Waffenlieferungen ins ukrainische Kriegsgebiet sollen in gro&szlig;em Stil aufgestockt werden. Bei der Frage, woher das Geld kommen soll, h&ouml;rt die Einigkeit dann zumindest in der &ouml;ffentlichen Debatte auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478711.feilschen-um-kriegskohle.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Generalinspekteur fordert Milliarden f&uuml;r Bundeswehr<\/strong><br>\nDer Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, st&auml;rkt im Streit um den Etat der Bundeswehr Verteidigungsminister Boris Pistorius den R&uuml;cken. Um den sicherheitspolitischen Herausforderungen gerecht werden zu k&ouml;nnen, m&uuml;sse der Verteidigungshaushalt weiterwachsen, sagte Breuer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). &ldquo;Das Parlament hat uns mit dem Sonderverm&ouml;gen eine erhebliche Summe Geld zur Verf&uuml;gung gestellt und damit, wenn Sie so wollen, den Auftrag erteilt, die Bundeswehr kriegst&uuml;chtig zu machen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Generalinspekteur-fordert-Milliarden-fuer-Bundeswehr-article25061538.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Attacke auf Streikrecht<\/strong><br>\nFDP pr&auml;sentiert Positionspapier zur &raquo;Regulierung&laquo; von Arbeitsk&auml;mpfen in kritischer Infrastruktur. Gewerkschaften kontern.<br>\nSie mucken immer wieder auf: freidemokratische Kapitalfans. Gegen Gewerkschaftsrechte. Die FDP-Bundestagsfraktion hat nun ein &raquo;Positionspapier zur Regulierung des Streikrechts in der kritischen Infrastruktur&laquo; beschlossen, das jW vorliegt. (&hellip;)<br>\nDer Hintergrund: die Arbeitskampfma&szlig;nahmen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer (GDL) Anfang des Jahres im monatelangen Tarifclinch etwa mit der Deutschen Bahn. Negative Effekte &raquo;auf unbeteiligte Dritte und die Gesamtgesellschaft erfordern ein Umdenken&laquo;, steht in dem Papier. Potentiell betroffen durch Streiks auf der Schiene seien das Transport- und Verkehrswesen, die Gesundheits- und Sozialversorgung, die Energieversorgung, die M&uuml;llabfuhr sowie der Brand- und Zivilschutz. (&hellip;)<br>\nWie reagieren Belegschaftsorganisationen? Zornig. Das Bundesverfassungsgericht habe immer wieder deutlich gemacht: &raquo;Eine echte Aushandlung der Arbeitsbedingungen braucht Augenh&ouml;he; ohne das Streikrecht undenkbar&laquo;, betonte die ersten Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, am Mittwoch gegen&uuml;ber jW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478693.klassenkampf-von-oben-attacke-auf-streikrecht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>GDL-Chef: Claus Weselsky spricht sich f&uuml;r B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht aus<\/strong><br>\nRegieren aus dem &raquo;Elfenbeinturm&laquo;, W&auml;hlende als &raquo;Trottel&laquo;? GDL-Chef Weselsky &uuml;bt scharfe Kritik an der Politik. In einem Interview sagte der Chef der Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL, welcher Partei seine Sympathien geh&ouml;ren. [&hellip;]<br>\nMit der Union hadere er, gab Weselsky nun an, &raquo;nachdem meine Kanzlerin Angela Merkel in ihrer Regierungszeit alles getan hat, um das Streikrecht auszuh&ouml;hlen&laquo;. Am sch&auml;rfsten kritisierte er den Aufstieg der AfD. &raquo;Ich finde ihn scheu&szlig;lich, aber ich verstehe ihn&laquo;, sagte der Gewerkschaftschef. &raquo;Seit Jahren stempeln wir W&auml;hler als Trottel ab, weil sie sich dagegen wehren, dass das Land aus dem Elfenbeinturm regiert wird. Ich finde die Reaktion der W&auml;hler normal.&laquo; Er hasse es, wenn Menschen unterstellt wird, &raquo;dass sie bl&ouml;de seien&laquo;. Die AfD habe er anfangs als wirkliche Alternative betrachtet. Dann kam die &raquo;schlimme&laquo; Radikalisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/claus-weselsky-gdl-chef-spricht-sich-fuer-buendnis-sahra-wagenknecht-aus-a-3ddd717a-9dbe-430c-820b-2f83e4f5b5bb%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>F&ouml;rdermittelsicherer des Tages: Stefan Liebig<\/strong><br>\nIm Hause Springer feiert man den am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Appell von rund 70 &raquo;Professoren gegen Antisemitismus&laquo;. Den &raquo;Judenhass&laquo; an Universit&auml;ten wittern diese Wissenschaftler offenbar vor allem hinter Protesten gegen Israels Krieg in Gaza. Sie versichern zwar, sich &raquo;ohne Wenn und Aber vor unsere j&uuml;dischen Studierenden und Kolleginnen und Kollegen&laquo; zu stellen. Doch antizionistische j&uuml;dische Studenten, die von der Polizei gemeinsam mit ihren Kommilitonen aus besetzten Unigeb&auml;uden ger&auml;umt werden, k&ouml;nnen ebensowenig auf diesen Schutz z&auml;hlen, wie ausl&auml;ndische j&uuml;dische Wissenschaftler, deren Auftritte wegen Kritik an der israelischen Politik gecancelt werden. In ihrem offenen Brief bekennen sich die bis Mittwoch bereits rund 600 Unterzeichner, darunter der unvermeidliche Bundeswehr-Professor Carlo Masala und die durch antipal&auml;stinensische Ausf&auml;lle auff&auml;llig gewordene Frankfurter Ethnologin Susanne Schr&ouml;ter, zur Kooperation mit israelischen Universit&auml;ten. Deren Boykott wird von der Pal&auml;stinasolidarit&auml;tsbewegung gefordert, da sie direkt in die Entwicklung von Kriegs- und Besatzungstechnologien eingebunden sind. Initiiert wurde der Professorenappell von Stefan Liebig von der Freien Universit&auml;t Berlin. In dessen Weltbild haben Pal&auml;stinenser schlicht keinen Platz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478712.f%C3%B6rdermittelsicherer-des-tages-stefan-liebig.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Israels verdeckte PR-Offensive in den USA<\/strong><br>\nMit einem bisher kaum bekannten Programm &uuml;bt Israel Druck auf Parlamentarier und Unis aus. Das Ziel: israelfreundliche Gesetze.<br>\nIsrael hat eine kontroverse Einheit reaktiviert, um in den USA gezielt Politik und &ouml;ffentliche Meinung zu beeinflussen. Dies zeigen Recherchen des britischen Mediums Guardian. Die gezielte PR-Kampagne richtet sich gegen Proteste an US-Unis und hat zum Ziel, Anti-Semitismus neu zu definieren.<br>\nVerantwortlich f&uuml;r die Umsetzung des Projekts ist Amichai Chikli, 42-j&auml;hriger Minister f&uuml;r Angelegenheiten der Diaspora. Er ist Mitglied der rechten Partei Likud.<br>\nLetzten Herbst verk&uuml;ndete er im israelischen Parlament, dass ihm Geld zur Reaktivierung von 80 PR-Programmen zur Verf&uuml;gung stehe. Die Beeinflussungsaktivit&auml;ten, heute bekannt als Voices of Israel, zielen besonders auf Gesetzes&auml;nderungen in Europa und den USA.<br>\nJ&uuml;ngst richten sich die manchmal verdeckten Operationen der israelischen Regierung gegen Campus-Proteste, Menschenrechtsorganisationen und andere kritische Stimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/lobbys\/israels-verdeckte-pr-offensive-in-den-usa\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die NATO-S&uuml;dflanke<\/strong><br>\nVor dem Jubil&auml;umsgipfel der NATO in der kommenden Woche in Washington legen Experten Vorschl&auml;ge zur St&auml;rkung des B&uuml;ndniseinflusses in Nordafrika und im Nahen und Mittleren Osten vor. Wie es in einem Bericht einer Expertengruppe hei&szlig;t, die 2023 von NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg eingesetzt wurde, seien die bestehenden Kooperationsformate der NATO mit der Region bislang nicht besonders erfolgreich. Das B&uuml;ndnis solle deshalb neue Ma&szlig;nahmen ergreifen und etwa einen &bdquo;Sondergesandten&ldquo; ernennen oder einen &bdquo;Sondergipfel&ldquo; abhalten, um die Zusammenarbeit mit der arabischen Welt zu intensivieren. Das sei n&ouml;tig, hei&szlig;t es in einem aktuellen Papier aus der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), weil zuletzt Russland und China in der Region betr&auml;chtlich an Einfluss gewonnen h&auml;tten. Dem gelte es entgegenzutreten. Dabei m&uuml;sse man freilich ber&uuml;cksichtigen, dass die Staaten Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens nicht gewillt seien, sich als blo&szlig;e Schachfiguren in einem &bdquo;neuen Kalten Krieg&ldquo; behandeln zu lassen. Zudem komme das Insistieren auf einer &bdquo;regelbasierten internationalen Ordnung&ldquo; wegen der doppelten Standards des Westens in arabischen Staaten nicht gut an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9607\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Washington sprintet (nicht schlafwandelt) in den Krieg mit China<\/strong><br>\nDie Behauptung, dass Amerika &ldquo;schlafwandelnd&rdquo; auf einen Krieg mit China zusteuert, ist ein gef&auml;hrlich irref&uuml;hrender Mythos. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind weit davon entfernt, schlafwandlerisch zu stolpern, sondern werden von den nationalen Sicherheits- und Milit&auml;reliten absichtlich in einen Konflikt mit China gef&uuml;hrt, wobei der Kongress eifrig bem&uuml;ht ist, sich gegenseitig zu &uuml;bertrumpfen. Die Motivation? Eine giftige Mischung aus Beitr&auml;gen der R&uuml;stungsindustrie und einem fehlgeleiteten Gef&uuml;hl der geopolitischen Dominanz.<br>\nSeit seinem Amtsantritt hat Joe Biden mit seinen &Auml;u&szlig;erungen die langj&auml;hrige US-Politik der &ldquo;Strategischen Ambiguit&auml;t&rdquo; in Bezug auf Taiwan auf den Kopf gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2024_07_03_washingtonsprintet.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Urteil zur Immunit&auml;t: &ldquo;Supreme Court hat Trump freie Hand gegeben&rdquo;<\/strong><br>\nZwei Tage nach dem Urteil des Obersten US-Gerichts zur Immunit&auml;t von Ex-Pr&auml;sident Trump meinen Beobachter: Die Entscheidung wird die amerikanische Demokratie ver&auml;ndern. Von einem Dammbruch spricht US-Experte Finzsch &ndash; und sieht politische Motive.<br>\ntagesschau.de: Der Oberste Gerichtshof hat festgehalten, dass der US-Pr&auml;sident nicht &uuml;ber dem Gesetz steht, aber f&uuml;r zentrale, von der Verfassung vorgeschriebene Aufgaben nicht angeklagt werden kann. Er hat das mit der Gewaltenteilung begr&uuml;ndet. Wie stichhaltig ist in Ihren Augen diese Begr&uuml;ndung?<br>\nNorbert Finzsch: 2020 hat der gleiche Supreme Court entschieden, dass es keine pr&auml;sidentielle Immunit&auml;t gibt, und zwar in dem Verfahren, in dem es um die Freigabe der Papiere geht, die Trump in Florida in seinem Klo eingelagert hatte. Insofern stellt dieses Urteil eine vollkommene Zur&uuml;cknahme eines alten Urteils dar, das erst vor vier Jahren ergangen ist. Das ist bemerkenswert. Die Begr&uuml;ndung, die jetzt geliefert worden ist, ist eine flagrante Verletzung der amerikanischen Verfassung.<br>\ntagesschau.de: Wo sehen Sie diesen flagranten Versto&szlig;?<br>\nFinzsch: In diesem Urteil kommt das Prinzip zum Einsatz, dass der K&ouml;nig nicht falsch handeln kann. Das ist eine alte Diskussion aus dem englischen Verfassungsrecht, dass der K&ouml;nig wegen Handlungen, die er begeht, nicht vor Gericht landen kann. In der Amerikanischen Revolution ist das Prinzip abgeschafft worden. Der Oberste Gerichtshof f&uuml;hrt es jetzt durch die Hintert&uuml;r wieder ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-immunitaet-praesident-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bericht: US-Pr&auml;sident Joe Biden denkt &uuml;ber R&uuml;ckzug nach &ndash; Wei&szlig;es Haus dementiert<\/strong><br>\nAmtsinhaber Joe Biden erw&auml;gt laut New York Times einen R&uuml;ckzug aus dem Pr&auml;sidentschaftswahlkampf 2024. Ein Regierungssprecher kontert mit Vorw&uuml;rfen gegen die Zeitung.<br>\nAmtsinhaber Joe Biden denkt laut einem Bericht der New York Times &uuml;ber einen R&uuml;ckzug aus dem Pr&auml;sidentschaftswahlkampf 2024 nach. Biden habe demnach einem &bdquo;eng Verb&uuml;ndeten gesagt, dass er wei&szlig;, dass er seine Kandidatur m&ouml;glicherweise nicht retten kann.&ldquo; Wenn es ihm nicht gelingen w&uuml;rde, die Amerikaner von seiner Eignung als Pr&auml;sident zu &uuml;berzeugen, k&ouml;nnte er sich aus dem Wahlkampf um das Amt zur&uuml;ckziehen.<br>\nDas Wei&szlig;e Haus dementierte indes den Bericht der New York Times. &bdquo;Diese Behauptung ist absolut falsch&ldquo;, teilte ein Sprecher der Regierungszentrale auf Anfrage mit. &bdquo;Wenn uns die New York Times mehr als sieben Minuten Zeit gegeben h&auml;tte, das zu kommentieren, h&auml;tten wir ihnen das auch so gesagt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/bericht-us-praesident-joe-biden-denkt-ueber-rueckzug-nach-li.2231311\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kr&auml;ftige Erh&ouml;hung: &bdquo;Mehr Geld f&uuml;r eine schlechtere Dienstleistung&ldquo; &ndash; Der neue Porto-Plan der Post<\/strong><br>\nSeit Anfang 2022 kostet der Versand eines Standardbriefs 85 Cent. Nun will die Post das Porto deutlich erh&ouml;hen. Den entsprechenden Antrag hat der Konzern schon eingereicht. Die Fachgewerkschaft warnt, dass die Kunden demn&auml;chst &bdquo;mehr Geld f&uuml;r eine schlechtere Dienstleistung bezahlen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article252310124\/Deutsche-Post-Ein-Euro-fuer-einen-Brief-Kraeftige-Porto-Erhoehung-geplant.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Deutsche Post DHL ist einfach nur dreist und uners&auml;ttlich. Der Konzern hat in den letzten Jahren stetig Gewinne zwischen 3,7 und 8,4 Milliarden Euro vor Steuern (<a href=\"https:\/\/group.dhl.com\/de\/presse\/pressemitteilungen\/2023\/geschaeftsjahr-2022-deutsche-post-dhl-group.html\">Rekordgewinn 2022<\/a>) gemacht, im Wesentlichen auf dem R&uuml;cken seiner Mitarbeiter. Mit dem neuen Postgesetz kommt die Post einen Tag sp&auml;ter (Verschlechterung f&uuml;r die Kunden), was dem Konzern eine Menge Geld spart und die Arbeitsbedingungen noch einmal verschlechtert. Daf&uuml;r steigt das Porto um fast 18%, deutlich h&ouml;her als die Inflationsrate und die zur Begr&uuml;ndung genannten Lohnerh&ouml;hungen. Zum Ausgleich steigen Gewinn und Dividenden, das ist des Pudels Kern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Paul Schobel zum 85sten: &ldquo;Kriege werden verbrochen&rdquo;<\/strong><br>\nFrieden und soziale Gerechtigkeit sind die Kernthemen von Paul Schobel. Der Pfarrer, Gewerkschafter und Friedensaktivist aus B&ouml;blingen wurde am vergangenen Samstag 85 Jahre alt. Ruhe gibt er bis heute nicht, wie eine seiner j&uuml;ngsten Reden zum Frieden zeigt.<br>\nEs ist bald 79 Jahre her, dass franz&ouml;sische Panzer auf mein Heimatdorf am Rande des Schwarzwalds zurollten. Wir sa&szlig;en bangen Herzens in den Luftschutzkellern. Dass meine Heimat damals nicht zusammengeschossen wurde, verdankten wir den etwa 15 franz&ouml;sischen Kriegsgefangenen, die als Zwangsarbeiter im Dorf interniert waren. Die gingen mit einer wei&szlig;en Fahne ihren Waffenbr&uuml;dern entgegen, und die verschonten auf deren F&uuml;rsprache hin unsern Ort, obwohl der Volkssturm noch eine Panzersperre errichtet hatte. Seitdem hat die &ldquo;Wei&szlig;e Fahne&rdquo; f&uuml;r mich fast eine magische Bedeutung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/692\/kriege-werden-verbrochen-9626.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Neue &ldquo;Normalit&auml;t&rdquo; &ndash; Ein deutscher Friedenspreis f&uuml;r Anne Applebaum und das ewig &ldquo;gestrige&rdquo; China<\/strong><br>\nIn Zeiten der &bdquo;Zeitenwende&ldquo; frisst sich das Wendehalsvirus ganz ungeniert durch die graue Hirnmasse viel zu vieler.<br>\nInzwischen sind auch die Verleiher des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels &bdquo;neu normal&ldquo; infiziert. 2024 soll ihn Anne Applebaum erhalten, weil ihr Werk, so die Beurteilung des Stiftungsrates, einen &bdquo;eminent wichtigen Beitrag f&uuml;r die Bewahrung von Demokratie und Frieden&ldquo; leiste.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de\/alle-preistraeger-seit-1950\/2020-2029\/willi-weber\">friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de\/alle-preistraeger-seit-1950\/2020-2029\/willi-weber<\/a><br>\nSo tief sind die Preisverleiher selbst in Hochzeiten des Kalten Krieges nicht gefallen, banden sie doch diesen Preis ausdr&uuml;cklich an die Kant`sche Idee vom &bdquo;ewigen Frieden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/neue-normalitat-ein-deutscher-friedenspreis\">Petra Erler<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-117565","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117565","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=117565"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117565\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":117576,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/117565\/revisions\/117576"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=117565"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=117565"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=117565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}