{"id":117611,"date":"2024-07-05T08:25:37","date_gmt":"2024-07-05T06:25:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611"},"modified":"2024-07-05T08:25:37","modified_gmt":"2024-07-05T06:25:37","slug":"hinweise-des-tages-4639","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h01\">Grabstein h&uuml;bsch hergerichtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h02\">SPD im selbstverschuldeten Fall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h03\">Liberaler &ldquo;Meltdown&rdquo;: Sunak f&auml;llt als erster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h04\">Ende der Allmacht: Der Westen und der SOZ-Gipfel.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h05\">&raquo;Israels Ruf ist f&uuml;r immer ruiniert&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h06\">Nato mobilisiert gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h07\">Westw&auml;hrungen unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h08\">Atom-Ausstieg: Hat Robert Habeck die &Ouml;ffentlichkeit get&auml;uscht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h09\">Das &bdquo;gr&uuml;ne Jobwunder&ldquo; bleibt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h10\">Deutscher Autobauer vollzieht Kurswechsel &ndash; und nimmt hochgelobtes Elektromodell vom Markt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h11\">Alltagsbarbarei in Gerichtss&auml;len<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h12\">Rente reicht nicht zum Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h13\">Berufsbildungsbericht 2024: Keine Probleme mit Ausbildungsstellen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117611#h14\">Moderna entwickelt mRNA-Impfstoff gegen Vogelgrippe mit US-Millionen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Grabstein h&uuml;bsch hergerichtet<\/strong><br>\nDie Einzeletats sind weitgehend ausgehandelt, hei&szlig;t es. Nicht abgehakt ist aber offenbar noch der Sozialetat. Die SPD hat nach au&szlig;en hin immer wieder deutlich gemacht, dass sie keine K&uuml;rzungen in diesem Bereich will. Zur Debatte stehen auch m&ouml;gliche K&uuml;rzungen im Klima- und Transformationsfonds. Aus dem finanziert die Bundesregierung Projekte f&uuml;r mehr Klimaschutz. Einen inzwischen kultivierten Dissens gibt es im Hinblick auf die einst eintr&auml;chtig beschlossene neoliberale Schuldenbremse: SPD und Gr&uuml;ne wollen diese erneut aussetzen, um mehr Spielraum f&uuml;r Investitionen zu haben. Die FDP und Lindner werfen sich dagegen zu H&uuml;tern der Schuldenbremse auf. Diese m&uuml;sse eingehalten werden, &raquo;denn sie ist verfassungsrechtlich geboten und eine Frage der Generationengerechtigkeit&laquo;, erkl&auml;rte Djir-Sarai gegen&uuml;ber dpa. In einem Protestbrief fordern derweil die Jugendverb&auml;nde von SPD und Gr&uuml;nen die Abschaffung der Schuldenbremse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478760.ampelkrise-grabstein-h%C3%BCbsch-hergerichtet.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Koalition einigt sich wohl auf Haushalt und will Schuldenbremse einhalten<\/strong><br>\nWieder einmal gab es Marathonverhandlungen bis in die fr&uuml;hen Morgenstunden. Nun jedoch ist wohl eine Einigung erreicht. Die FDP konnte sich in einem entscheidenden Punkt durchsetzen. [&hellip;]<br>\nDie Einigung zum Bundeshaushalt 2025 und zum Finanzplan bis 2028 sieht vor, dass die Schuldenbremse eingehalten wird, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr. Eine Notlage wurde demnach nicht festgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/koalition-einigt-sich-auf-haushalt-und-wachstumspaket-19835725.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ampel einigt sich auf Haushalt und Wachstumspaket<\/strong><br>\nIn Regierungskreisen hie&szlig; es, man habe die bisherige L&uuml;cke in der Finanzplanung f&uuml;r 2025 durch Umschichtungen schlie&szlig;en k&ouml;nnen. Es sei deshalb nicht erforderlich, eine Notlage zu erkl&auml;ren, die zur Aussetzung der Schuldenbremse berechtigt h&auml;tte. Scholz, Lindner und Habeck wollen die Ergebnisse um 11 Uhr der &Ouml;ffentlichkeit vorstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wirtschaftspolitik-bundeshaushalt-ampel-koalition-lux.RfkTj5RZkZRXQB8ZYt8VHJ\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SPD im selbstverschuldeten Fall<\/strong><br>\nDer Ukraine-Krieg ist der gef&auml;hrlichste Kriegsherd seit 1945, und wieder hat die illusion&auml;re Sozialdemokratie, wie bereits 1914 und 1933, versagt, sich diesem wiederholten V&ouml;lkergemetzel als potenziell f&uuml;hrende, solidarisierenden Kraft im linken Spektrum pr&auml;ventiv entgegenzustellen. Im Gegenteil: Entsprechend der Zeitenwende-Rede von Scholz und seiner angeblichen &raquo;Friedenspolitik&laquo;, versucht man die Deutschen erneut auf einen aberwitzigen Kriegspfad gegen Russland in Stellung zu bringen und arbeitet daran, neben einem Schulden finanzierten Aufr&uuml;stungsprogramm, die Deutschen erneut &raquo;kriegst&uuml;chtig&laquo; zu machen. Zugleich tr&auml;gt die bisherige Nato-Politik dazu bei, dass die Wirtschaftsboykotte gegen Russland zu galoppierenden Energiekosten und einer Inflation gef&uuml;hrt haben, die tiefe L&ouml;cher in die Taschen der &raquo;Normalverbraucher&laquo; rei&szlig;t. Des Weiteren kommen zigtausende Kriegsfl&uuml;chtlinge aus der Ukraine nach Deutschland, auf Kosten der v&ouml;llig &uuml;berforderten Kommunen und der Sozialsysteme der Bev&ouml;lkerung. Diese Migration wird erg&auml;nzt durch Fl&uuml;chtlinge, aus dem gescheiterten Afghanistankrieg, aus Kriegen in Syrien, Libanon, Libyen, dem Irak, deren leidvolle Fluchtschicksale gleichfalls mit dem desastr&ouml;sen Vormachtstreben des US-gef&uuml;hrten Westens zusammenh&auml;ngen. Dabei werden Steuerbillionen verschwendet, die beim Ausbau der Sozialstaaten, dem weltweiten Abbau sozialer Spaltungen und der existenziell notwendigen &ouml;kologischen Transformation fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/spd-im-selbstverschuldeten-fall\/\">Ossietzky<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Rechtzeitig nein sagen!<\/strong><br>\nWollen wir nicht selbst Teil der Kriegsmaschinerie sein, m&uuml;ssen wir der Regierung mitteilen, dass wir nicht dazu bereit sind, ihre Pl&auml;ne auszuf&uuml;hren!<br>\nFast 80 Jahre lang haben wir in Deutschland in Frieden gelebt. Diese Zeit soll nun vorbei sein. Unsere Regierung will uns &bdquo;kriegst&uuml;chtig&ldquo; machen und auf einen Krieg mit Russland vorbereiten (1). Die entsprechenden Pl&auml;ne und Strategien liegen bereits vor. Mit dem &bdquo;Operationsplan Deutschland&ldquo; beispielsweise wird die Zivilbev&ouml;lkerung ganz konkret auch im Landesinneren auf Krieg vorbereitet. Wir &mdash; die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &mdash; sollen aktiv einbezogen werden, wenn sich etwa eine US-Division durch Deutschland in Richtung Osten bewegt. &bdquo;Dann&ldquo;, so Generalleutnant Andr&eacute; Bodemann in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, brauchen wir &bdquo;maximale zivile Leistungserbringung&ldquo; (2). Wer da nicht mitmachen will, kann das dem Verteidigungsminister Boris Pistorius in Form eines offenen Briefes (siehe unten) mitteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/rechtzeitig-nein-sagen\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Liberaler &ldquo;Meltdown&rdquo;: Sunak f&auml;llt als erster<\/strong><br>\nBei der Wahl in Gro&szlig;britannien hat Premier Sunak wie erwartet eine historische Klatsche erhalten. Nun richten sich alle Augen auf Frankreich. Laut Nachwahl-Befragungen am Donnerstag kann die Labour-Partei mit 410 der 650 Sitze im Unterhaus rechnen. Parteichef Keir Starmer wird damit n&auml;chster Premierminister. [&hellip;]<br>\nDie Folge ist ein politischer &ldquo;Erdrutsch&rdquo;, wie die Agenturen schreiben. &ldquo;Politico&rdquo; spricht sogar von einem &ldquo;Blutbad&rdquo;. Doch dies war wohl nur der erste Akt des liberalen &ldquo;Meltdown&rdquo;. Nun richten sich alle Augen auf Frankreich, wo am Sonntag die entscheidende Stichwahl stattfindet. Dort hat sich die Lage etwas entspannt. Nachdem sich in wackligen Wahlkreisen viele Kandidaten zur&uuml;ckgezogen haben, um die Stimmen zu b&uuml;ndeln und die Nationalisten zu stoppen, d&uuml;rften diese wohl keine absolute Mehrheit in der neuen Nationalversammlung erringen.<br>\nAllerdings k&ouml;nnte Frankreich unregierbar werden. Die liberale Bewegung von Pr&auml;sident Macron hat schon im ersten Wahlgang verloren, eine neue stabile Mehrheit zeichnet sich nicht ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/liberaler-meltdown-sunak-faellt-als-erster\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ende der Allmacht: Der Westen und der SOZ-Gipfel.<\/strong><br>\nRussland ist bereit, Friedensverhandlungen mit der Ukraine aufzunehmen: Das hat Pr&auml;sident Wladimir Putin am Donnerstag auf dem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SOZ) in Astana offiziell bekr&auml;ftigt. Und er hat daran erinnert, dass er Mitte Juni seine Bedingungen f&uuml;r einen Waffenstillstand genannt hat: die k&uuml;nftige Neutralit&auml;t der Ukraine; die Abtretung der vier Regionen, die Russland okkupiert hat. Ende M&auml;rz 2022 war Moskau, wie man l&auml;ngst wei&szlig;, noch bereit, auf die Annexion von Territorien jenseits der Krim zu verzichten und sich mit einer garantierten B&uuml;ndnisfreiheit Kiews zu begn&uuml;gen. Seit aber die Ukraine dies abgewiesen hat, best&auml;rkt durch einen der &ndash; inzwischen recht zahlreichen &ndash; gescheiterten Premierminister Britanniens, beharrt Putin zus&auml;tzlich zur Neutralit&auml;t der Ukraine auf Gebietsgewinnen. Zu Verhandlungen aber, das hat er in Astana best&auml;tigt, ist er bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478780.ende-der-allmacht.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Viktor Orb&aacute;n sorgt mit Reise zu Putin f&uuml;r Aufruhr<\/strong><br>\nDer ungarische Ministerpr&auml;sident will einen Frieden vermitteln. Sein Vorschlag f&uuml;r einen Waffenstillstand wurde von Putin und in Kiew jedoch prompt abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/orban-sorgt-mit-reise-zu-putin-fuer-aufruhr-li.2231767\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Schwarze Tage f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nGibt es in der zweiten H&auml;lfte Juni 2024 irgendwo eine Botschaft oder einen Entscheid, der Anlass zu Freude sein k&ouml;nnte? Der sogenannte Friedensgipfel in der Schweiz blieb wie erwartet ein Leerlauf, der neue Generalsekret&auml;r des Europarates mit &ndash; nach eigener Aussage &ndash; Schweizer DNA wird nichts Positives bewirken und die neue F&uuml;hrungsspitze der EU wird f&uuml;r noch mehr Krieg besorgt sein. Ein Jammer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/schwarze-tage-fuer-europa\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Israels Ruf ist f&uuml;r immer ruiniert&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber fortgesetzte Verbrechen in Gaza und wie sich dagegen vorgehen l&auml;sst. Ein Gespr&auml;ch mit Francesca Albanese.<br>\nFrancesca Albanese ist Rechtswissenschaftlerin mit Spezialisierung auf V&ouml;lkerrecht und Menschenrechte. Seit 2022 ist sie UN-Sonderberichterstatterin f&uuml;r die besetzten Gebiete Pal&auml;stinas.<br>\n(&hellip;)<br>\nWarum h&auml;lt dieser Schock immer noch an?<br>\nDer Schock r&uuml;hrt auch daher, dass es von Beginn an viele L&uuml;gen und Fehlinformationen gab, wie zum Beispiel die von den enthaupteten Babys. Dabei musste auch die israelische Armee diese Behauptung als Falschinformation bezeichnen. Zudem ist klar, dass es sexuelle Gewalt gegeben hat, aber die Nachricht, es sei bei dem Angriff der Hamas zu Massenvergewaltigungen gekommen, ist bis heute nicht eindeutig erwiesen. Ich will nicht sagen, es ist nicht passiert. Aber es gibt bis heute noch keine Beweise f&uuml;r Massenvergewaltigungen. Und trotzdem reden die Leute weiter dar&uuml;ber. Das hat den Schock noch vergr&ouml;&szlig;ert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478798.nahostkonflikt-israels-ruf-ist-f%C3%BCr-immer-ruiniert.html\">Francesca Albanese in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Israel Tightens Control over Area B &ndash; Annexation of West Bank Begins<\/strong><br>\nIsraeli authorities are moving forward with their annexation plans in the occupied West Bank, in blatant violation of international law.<br>\nIn its latest action towards annexation, the Israeli government has decided to restrict or prevent Palestinian construction in the so-called Area B, a region that is subject, at least in theory, to joint sovereignty between the Palestinian Authority and Israel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.palestinechronicle.com\/israel-tightens-control-over-area-b-annexation-of-west-bank-begins\/\">Palestine Chronicle<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nato mobilisiert gegen China<\/strong><br>\nAuf dem Nato-Gipfel vom 9. Bis 11. Juli in Washington steht die angebliche Bedrohung westlicher Interessen durch China als einer der drei Hauptpunkte auf der Tagesordnung der Nordatlantischen Terrororganisation, die nun ihre Klauen auch in Richtung Asien ausstreckt. Dort will sie mit neuen regionalen Allianzen Washington helfen, Pekings Einfluss einzud&auml;mmen. Um den bevorstehenden Nato-Gipfel auf diese neue Zielsetzung einzustimmen, hat Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg am 17. Juni anl&auml;sslich seines Besuchs in Washington schon mal eine deutliche Warnung an die Volksrepublik China gerichtet, weil diese angeblich Russlands Krieg in der Ukraine durch Lieferung von Technologie unterst&uuml;tze. Noch vor seinem Besuch bei US-Pr&auml;sident Biden im Wei&szlig;en Haus hatte Stoltenberg die Washingtoner Denkfabrik &raquo;Wilson Center&laquo; besucht und dort eine Rede gehalten. Dabei hat er das ausgew&auml;hlte Publikum unter anderem &uuml;ber die drei gro&szlig;en Themen eingeweiht, die den kommenden Nato-Gipfel beherrschen werden. Punkt 1 auf der Tagesordnung sei das Kerngesch&auml;ft der Nato: &raquo;Abschreckung und Verteidigung&laquo;. Punkt 2 ist &raquo;das dringendste Thema&laquo; der Allianz, n&auml;mlich die Ukraine. Vor dem Hintergrund der angeblichen chinesischen Bedrohung ist dann Punkt 3 dem Nato-Programm &raquo;Globale Partnerschaften, insbesondere im indo-pazifischen Raum&laquo; gewidmet. In seiner Rede drohte Stoltenberg, das Land werde bestraft werden, wenn es weiterhin Russland unterst&uuml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/nato-mobilisiert-gegen-china\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Westw&auml;hrungen unter Druck<\/strong><br>\nBefeuert von Sanktionen der westlichen Staaten gegen Russland geraten die globale Dominanz des US-Dollar sowie die Position des Euro in den weltweiten W&auml;hrungsreserven unter Druck. Wie Beobachter konstatieren, f&uuml;hren die j&uuml;ngsten US-Sanktionen gegen die Moskauer B&ouml;rse und gegen weitere russische Finanzinstitutionen dazu, dass der chinesische Yuan im Devisenhandel in Russland zur Hauptw&auml;hrung wird &ndash; wohl &bdquo;ein f&uuml;r allemal&ldquo;, wie es in einer Analyse der US-Stiftung Carnegie Endowment hei&szlig;t. Der bedeutende russisch-chinesische Handel wird gleichfalls zunehmend in chinesischer W&auml;hrung abgewickelt. China verzichtet im Handel auch mit weiteren L&auml;ndern in wachsendem Ma&szlig; auf den US-Dollar und st&auml;rkt zudem das chinesische Zahlungssystem CIPS, das noch in gewissem Umfang von SWIFT abh&auml;ngt, perspektivisch aber voll eigenst&auml;ndig werden kann. W&auml;hrend manche Spezialisten urteilen, die Dominanz des US-Dollar sei auf jeden Fall &bdquo;kurz- und mittelfristig&ldquo; gesichert, ist der Euro schon jetzt dabei, an Bedeutung als globale Reservew&auml;hrung zu verlieren. Beobachter warnen, das Einfrieren russischer Verm&ouml;genswerte in der EU werde Anleger abschrecken sowie den Abstieg des Euro beschleunigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9610\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Atom-Ausstieg: Hat Robert Habeck die &Ouml;ffentlichkeit get&auml;uscht?<\/strong><br>\nGr&uuml;ne Spitzenbeamte des Wirtschafts- und Umweltministeriums sollen Fachurteile verf&auml;lscht haben, um den Atomausstieg durchzusetzen &ndash; dieser Verdacht steht seit Mitte Mai im Raum. Kurz zuvor hatte das Cicero-Magazin erstmals die Einsicht in entsprechende Ministeriumsakten vor Gericht erstritten und umfangreich &uuml;ber die darin enthaltene Kommunikation berichtet.<br>\nDas Problem: Ein gro&szlig;er Teil der Dokumente, die auf diese Weise an die &Ouml;ffentlichkeit kamen, ist l&uuml;ckenhaft oder geschw&auml;rzt. Auch die Unterlagen, die die Minister Robert Habeck und Steffi Lemke (beide Gr&uuml;ne) sp&auml;ter dem Bundestag vorlegten, sind zu einem gro&szlig;en Teil unvollst&auml;ndig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/atom-aus-hat-robert-habeck-die-oeffentlichkeit-getaeuscht-untersuchungsausschuss-startet-li.2231258\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Die Regierungskoalition, die mit dem Versprechen zur Transparenz antrat, nutzt gerne Schw&auml;rzungen. Sehr gut ist allerdings, dass es Zeitschriften gibt, die ihrem journalistischen Auftrag als 4. Gewalt nachkommen &ndash; wie hier aufgef&uuml;hrt der Cicero &ndash; und auf Transparenz klagen. Traurig ist f&uuml;r mich, dass diejenigen, die sich gerne die &bdquo;Leit- bzw. Qualit&auml;tsmedien&ldquo; nennen, diesem Auftrag nicht nachkommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das &bdquo;gr&uuml;ne Jobwunder&ldquo; bleibt aus<\/strong><br>\nIm Elektroautowerk von VW m&uuml;ssen 1000 Leute gehen, Hersteller von W&auml;rmepumpen melden Kurzarbeit an: Die Transformation l&auml;uft nicht so wie politisch erw&uuml;nscht.<br>\nDie Nachricht kam f&uuml;r die Mitarbeiter des Volkswagen -Werks im s&auml;chsischen Zwickau nicht &uuml;berraschend. Ein Stimmungsd&auml;mpfer war sie dennoch. Schon in den vergangenen Monaten hatte der Autohersteller zahlreiche befristete Vertr&auml;ge auslaufen lassen. Nun zeichnet sich ab: Auch diejenigen, deren Vertr&auml;ge noch bis 2025 laufen, k&ouml;nnen nicht mehr auf eine Verl&auml;ngerung hoffen. Von 1000 bis 1200 Mitarbeitern ist die Rede. Die Entscheidung soll im August fallen. Ein Unternehmenssprecher verweist auf die geringe Nachfrage nach Elektroautos. Statt 360.000 Fahrzeugen seien im vergangenen Jahr nur 240.000 vom Band gelaufen. &bdquo;Uns ist es wichtig, den betreffenden Mitarbeitern Planungssicherheit zu geben.&ldquo;<br>\nAuch in anderen Wirtschaftszweigen, die Politiker gerne als Zukunftsbranchen bewerben, ist die Stimmung schlecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/klimaschutz-als-wirtschaftsmotor-das-gruene-jobwunder-bleibt-aus-19828598.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Heizungs-Debakel geht weiter: N&auml;chster gro&szlig;er W&auml;rmepumpen-Hersteller meldet Kurzarbeit an<\/strong><br>\nDie Verunsicherung der Verbraucher und Verbraucherinnen schl&auml;gt sich massiv auf die Heizungsbranche nieder. Der gro&szlig;e Heizungsbauer Viessmann meldet Kurzarbeit an. [&hellip;]<br>\nVerbraucher und Verbraucherinnen sind durch die Heizungsdebatten verunsichert. Und verunsicherte Menschen kaufen keine teuren Heizungsanlagen. Vor allem tun sie das nicht, wenn das F&ouml;rdergeld vom Staat daf&uuml;r nicht vor September 2024 ausgezahlt wird. Warum jetzt kaufen, wenn man bis in den Herbst hinein das Geld vorstrecken muss? F&uuml;r viele Menschen ist das zu viel Geld, weshalb sie jetzt warten.<br>\nDas ist f&uuml;r die Branche toxisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/an-heizungs-debakel-geht-weiter-viessmann-meldet-kurzarbeit-zr-93158791.html\">Merkur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutscher Autobauer vollzieht Kurswechsel &ndash; und nimmt hochgelobtes Elektromodell vom Markt<\/strong><br>\nDeutsche Premiumfahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind in China ein Kassenschlager, bei Elektroautos ist die Lage etwas anders. Das musste nun auch Audi einsehen und nimmt den luxuri&ouml;sen Sportwagen E-tron GT vom Markt.<br>\nLaut Automobilwoche wird entgegen der urspr&uuml;nglichen Planung das k&uuml;rzlich vorgestellte Facelift 2024 des Oberklasse-Modells (bessere Ladegeschwindigkeit, h&ouml;here Reichweite und mehr PS) nicht mehr auf dem chinesischen Markt verf&uuml;gbar sein.<br>\nDer viersitze Audi E-tron GT ist von der VW-Tochter eigentlich als &bdquo;Speerspitze der Elektromobilit&auml;t&ldquo; angepriesen, im Reich der Mitte findet das bis zu 250 km\/h schnelle Geschoss jedoch nicht den erhofften Anklang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/tron-gt-rueckzug-strategiewechsel-audi-china-elektro-sportwagen-e-zr-93153793.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Alltagsbarbarei in Gerichtss&auml;len<\/strong><br>\nFernab der &Ouml;ffentlichkeit wird in Berlin-Tempelhof gegen arme Menschen prozessiert &ndash; Eindr&uuml;cke aus einer Langzeitbeobachtung<br>\nIn den Gerichtssaal dringt kein Tageslicht. Die lange, milchglasartige Fensterfront an der rechten Raumseite ist von einem wei&szlig;en Vorhang bedeckt. An den hellblauen W&auml;nden sind Deckenfluter angebracht, die mit den Leuchten in der abgeh&auml;ngten Zwischendecke den Raum k&uuml;nstlich erhellen.<br>\nWir befinden uns im Verhandlungssaal der Au&szlig;enstelle des Amtsgerichts Tiergarten, der &raquo;Berliner Sonderabteilung f&uuml;r Armutsbestrafung&laquo;, wie sie vom Republikanischen Anw&auml;ltinnen- und Anw&auml;lteverein (RAV) genannt wird. Hier am Tempelhofer Damm 12 verhandeln zwei Richter*innen die sogenannten beschleunigten Gerichtsverfahren, meist wegen Diebstahls geringwertiger Sachen oder Nutzung des &ouml;ffentlichen Nahverkehrs ohne Fahrschein.<br>\nAngeklagt sind in der Regel arme, sozial benachteiligte, kranke oder &ndash; wie sie es selbst formulieren &ndash; &raquo;vom Schicksal gebeutelte&laquo; Menschen, die kein einfaches Leben f&uuml;hren. Und denen dieses Leben immer wieder zus&auml;tzlich schwer gemacht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.akweb.de\/ausgaben\/705\/alltagsbarbarei-in-gerichtssaelen-prozesse-gegen-arme-menschen-armutskriminalitaet-klassenjustiz\/\">akweb.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rente reicht nicht zum Leben<\/strong><br>\nNeuer &raquo;H&ouml;chststand&laquo;: Immer mehr Rentner beziehen Grundsicherung.<br>\nDie Altersarmut grassiert. Eine steigende Zahl von Rentner in der BRD ist zus&auml;tzlich zu ihrer Rente auf Sozialhilfe angewiesen, wie aus auf Anfrage der Partei B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW) herausgegebene Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Zum Jahresbeginn waren insgesamt 719.330 Senioren f&uuml;r ihren Lebensunterhalt auf Grundsicherung angewiesen, berichtete die Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung (NOS) mit Verweis auf die BSW-Anfrage am Donnerstag. Demnach ein neuer &raquo;H&ouml;chststand&laquo; mit einem Anstieg um knapp 35.000 Menschen gegen&uuml;ber 2023. Im M&auml;rz 2023 seien noch 684.360 Rentner auf die Sozialhilfe angewiesen gewesen. (&hellip;)<br>\nDie Zahlen bedeuteten das &raquo;n&auml;chste Armutszeugnis f&uuml;r die Ampel&laquo;, zitierte die NOZ BSW-Gr&uuml;nderin Sahra Wagenknecht. Die wachsende Anzahl auf Grundsicherung angewiesener Rentner zeige, &raquo;dass das deutsche Rentensystem viele alte Menschen zu entw&uuml;rdigender Armut verdammt&laquo;. Der Dachverband der Tafeln hatte erst im April berichtet, mittlerweile seien 25 Prozent der Menschen in ihren Lebensmittelausgaben im Rentenalter. Die Zahl von Rentnern im Grundsicherungsbezug k&ouml;nne sogar noch h&ouml;her liegen, warnte Wagenknecht: Viele h&auml;tten einen Anspruch, wollten sich aber &raquo;die Dem&uuml;tigung ersparen, zum Sozialamt zu gehen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478751.altersarmut-rente-reicht-nicht-zum-leben.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Berufsbildungsbericht 2024: Keine Probleme mit Ausbildungsstellen?<\/strong><br>\nHohe Ausbildungslosigkeit, immer wieder beschworener &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo;: Hat die Bundesregierung den Ernst der Lage erkannt? Mitnichten &ndash; der Berufsbildungsbericht 2024 verbreitet beste Stimmung.<br>\nMitte Mai gab die Bundesregierung ihren Berufsbildungsbericht 2024 heraus. Auf &uuml;ber 600 Seiten samt Daten- und Tabellenteilen schildert sie die Ausbildungssituation im Jahr 2023. [&hellip;]<br>\nNeu und interessant an dem Berufsbildungsbericht 2024 ist, wie die Bundesregierung die Lage auf dem Ausbildungsmarkt einsch&auml;tzt und wie sie darauf zu reagieren gedenkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/23-2024\/keine-probleme-mit-ausbildungsstellen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Moderna entwickelt mRNA-Impfstoff gegen Vogelgrippe mit US-Millionen<\/strong><br>\n176 Millionen Dollar stellt die US-Regierung bereit, um auf eine Pandemie vorbereitet zu sein. Auch die EU deckt sich mit Impfdosen gegen H5N1 ein. Was steckt dahinter?<br>\nSeit einiger Zeit arbeiten Pharmakonzerne weltweit an einem Impfstoff gegen die Vogelgrippe. Das Unternehmen Moderna erh&auml;lt jetzt finanzielle Unterst&uuml;tzung durch die Regierung der USA. Mit 176 Millionen Dollar soll die Arbeit an einem Vakzin gef&ouml;rdert werden. Grund sind F&auml;lle in den Vereinigten Staaten; Menschen haben sich bei Milchk&uuml;hen mit dem Erreger infiziert. Auch aus Indien wurde H5N1 bei Menschen bereits diagnostiziert, zuletzt bei einem Kind.<br>\nNeben Moderna wollen weitere Konzerne die Vogelgrippe als Gesch&auml;ftsfeld f&uuml;r sich erschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/moderna-entwickelt-mrna-impfstoff-gegen-vogelgrippe-mit-us-millionen-li.2231065\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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