{"id":117670,"date":"2024-07-07T09:00:51","date_gmt":"2024-07-07T07:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670"},"modified":"2024-07-05T15:49:09","modified_gmt":"2024-07-05T13:49:09","slug":"hinweise-der-woche-366","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670#h01\">Mehr, Mehr, Mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670#h02\">Ukraine: Selenskyj will den Krieg nicht &uuml;ber Jahre in die L&auml;nge ziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670#h03\">Wut, Frust und Trauer im Westen der Ukraine: Die Suche nach neuen Soldaten belastet das Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670#h04\">Sawsan Chebli &uuml;ber den Gaza-Krieg: &bdquo;Ich war eine stolze Deutsche&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670#h05\">Joe Biden und die USA: Der Pr&auml;sident ist nackt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670#h06\">Wenn Trump der Navy befiehlt, einen Rivalen zu t&ouml;ten, ist er immun?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670#h07\">US-Geheimdienste in MV: Agenten wollten Nord Stream 2 verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670#h08\">Didier Eribon liegt falsch: Le Pen punktet nicht bei Ex-Linken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670#h09\">Friedenspreise an Anne Applebaum &ndash; eine Bankrotterkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117670#h10\">&laquo;Keine Medienfreiheit f&uuml;r Unethisches und Unsorgf&auml;ltiges&raquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mehr, Mehr, Mehr<\/strong><br>\nTrotz milit&auml;rischer &Uuml;berlegenheit gegen&uuml;ber Russland herrscht eine Begeisterung f&uuml;r Aufr&uuml;stung und Militarisierung. Warum?<br>\nEine seltsame Begeisterung f&uuml;r das Milit&auml;rische hat dieses Land ergriffen und vor allem seinen politischen Betrieb. Der Berliner &bdquo;Blob&ldquo;, wie Hans Kundnani den wissenschaftlich-medial-politischen Hauptstadtkomplex vor kurzem nannte, kennt derzeit mehrheitlich nur eine Message: mehr Waffen, mehr Soldaten, mehr Geld f&uuml;r R&uuml;stung. Stellt man dies nicht bereit, &bdquo;kommt der Russe&ldquo;.<br>\nF&uuml;r an Fakten und Zahlen orientierte Staatsb&uuml;rger sind diese Forderungen nicht ganz einfach zu verstehen. Egal welchen Indikator man sich anschaut, man kommt immer zu demselben Ergebnis: Die NATO ist Russland um ein Vielfaches &uuml;berlegen. Vor allem die Forderung nach mehr Geld erscheint grotesk: Die kombinierten R&uuml;stungsausgaben der NATO-Mitgliedstaaten &uuml;berstiegen 2023 &ndash; einem Jahr, in dem Russland sich mitten in einem massiven konventionellen Krieg befand &ndash; die Russlands um knapp das Dreizehnfache:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/mehr-mehr-mehr-7602\/\">IPG Journal<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>EU-Gipfeltreffen: Scholz schlie&szlig;t EU-Finanzierung von R&uuml;stungsprojekten aus<\/strong><br>\nDie EU-Staats- und -Regierungschefs stritten wieder einmal &uuml;ber gemeinsame EU-Schulden, diesmal zur Finanzierung gemeinsamer Verteidigungsprojekte. Der Kanzler lehnt sie kategorisch ab.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat einer Finanzierung der R&uuml;stungspolitik aus EU-Mitteln eine ungewohnt eindeutige Absage erteilt. Die Verteidigung sei Sache der Mitgliedstaaten, die EU k&ouml;nne nur &bdquo;industrielle Prozesse voranbringen&ldquo; sowie Forschung und Entwicklung in der R&uuml;stung unterst&uuml;tzen, sagte Scholz in der Nacht zum Freitag nach dem EU-Gipfeltreffen. &bdquo;Soll die EU zur R&uuml;stungsfinanzierung gemeinsame Schulden machen? Antwort: nein. Sollen nationale Verteidigungsausgaben aus dem EU-Budget refinanziert werden? Antwort: nein.&ldquo;<br>\nDas in der NATO vereinbarte Ziel, 2 Prozent der Wirtschaftsleistung f&uuml;r Verteidigung auszugeben, m&uuml;ssten die Mitgliedstaaten selbst erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/scholz-schliesst-ruestungsfinanzierung-durch-die-eu-aus-19821965.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>SPD im selbstverschuldeten Fall<\/strong><br>\nDer Ukraine-Krieg ist der gef&auml;hrlichste Kriegsherd seit 1945, und wieder hat die illusion&auml;re Sozialdemokratie, wie bereits 1914 und 1933, versagt, sich diesem wiederholten V&ouml;lkergemetzel als potenziell f&uuml;hrende, solidarisierenden Kraft im linken Spektrum pr&auml;ventiv entgegenzustellen. Im Gegenteil: Entsprechend der Zeitenwende-Rede von Scholz und seiner angeblichen &raquo;Friedenspolitik&laquo;, versucht man die Deutschen erneut auf einen aberwitzigen Kriegspfad gegen Russland in Stellung zu bringen und arbeitet daran, neben einem Schulden finanzierten Aufr&uuml;stungsprogramm, die Deutschen erneut &raquo;kriegst&uuml;chtig&laquo; zu machen. Zugleich tr&auml;gt die bisherige Nato-Politik dazu bei, dass die Wirtschaftsboykotte gegen Russland zu galoppierenden Energiekosten und einer Inflation gef&uuml;hrt haben, die tiefe L&ouml;cher in die Taschen der &raquo;Normalverbraucher&laquo; rei&szlig;t. Des Weiteren kommen zigtausende Kriegsfl&uuml;chtlinge aus der Ukraine nach Deutschland, auf Kosten der v&ouml;llig &uuml;berforderten Kommunen und der Sozialsysteme der Bev&ouml;lkerung. Diese Migration wird erg&auml;nzt durch Fl&uuml;chtlinge, aus dem gescheiterten Afghanistankrieg, aus Kriegen in Syrien, Libanon, Libyen, dem Irak, deren leidvolle Fluchtschicksale gleichfalls mit dem desastr&ouml;sen Vormachtstreben des US-gef&uuml;hrten Westens zusammenh&auml;ngen. Dabei werden Steuerbillionen verschwendet, die beim Ausbau der Sozialstaaten, dem weltweiten Abbau sozialer Spaltungen und der existenziell notwendigen &ouml;kologischen Transformation fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/spd-im-selbstverschuldeten-fall\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine: Selenskyj will den Krieg nicht &uuml;ber Jahre in die L&auml;nge ziehen<\/strong><br>\nBei seinem Br&uuml;ssel-Besuch k&uuml;ndigt der ukrainische Pr&auml;sident einen weiteren Friedensgipfel bis Jahresende an &ndash; diesmal soll auch Russland dabei sein.<br>\nWird der Krieg in der Ukraine bald beendet werden? Der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj hat das jedenfalls vor, er wolle &bdquo;in naher Zukunft&ldquo; Verhandlungen &uuml;ber ein Ende des Krieges aufnehmen. Das sagte er am Rande seines Br&uuml;ssel-Besuchs, bei dem er mehrere EU-Staats- und Regierungschefs traf.<br>\n&bdquo;Die Ukraine will den Krieg nicht verl&auml;ngern, wir wollen nicht, dass er jahrelang dauert&ldquo;, sagte der 46-J&auml;hrige. In Kiew werde man, laut Selenskyj, daran arbeiten, dass in wenigen Monaten schon ein L&ouml;sungsplan zur Beendigung des Krieges auf dem Tisch liege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-selenskyj-will-den-krieg-nicht-jahrelang-in-die-laenge-ziehen-li.2229563\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die neue Friedensrhetorik von Wolodymyr Selenskyj<\/strong><br>\nDie Ukraine will kein Land f&uuml;r Frieden mit Russland aufgeben. Doch in der Bev&ouml;lkerung w&auml;chst der Wunsch nach Kompromissen. Das scheint nun auch die Regierung zu merken.<br>\nNoch vor einigen Monaten h&auml;tten die Worte des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj die meisten Ukrainerinnen und Ukrainer irritiert. Einige sogar erz&uuml;rnt. Doch mittlerweile d&uuml;rften sie zunehmend mehr Menschen im Land eher Hoffnung machen. Nur wenige Wochen nach dem Friedensgipfel in der Schweiz und ein paar Tage vor dem Nato-Gipfel in Washington, D.C. haben der ukrainische Pr&auml;sident und seine engsten Mitarbeiter in der Regierung einen bemerkenswerten rhetorischen Wechsel vollzogen im Hinblick auf ihre Ziele im Verteidigungskrieg gegen Russland. Bei gleich zwei Auftritten hatte der ukrainische Pr&auml;sident seine neue Linie zuletzt durchscheinen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-07\/kompromisse-ukraine-russland-krieg-wolodymyr-selenskyj\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine war will end in surrender<\/strong><br>\nAnd there won&rsquo;t be any negotiations with Zelensky when the Ukrainian army collapses and a replacement government is installed<br>\nThe Ukraine war will end in a surrender, not in a negotiated deal. That is my sense of where the war is headed and why the parties cannot negotiate a settlement.<br>\nThe latest wrinkle in the missing negotiating saga is a declaration in the form of an interview given by Ukrainian President Volodymyr Zelensky to the Philadelphia Inquirer.<br>\nIn the interview, Zelensky said there can&rsquo;t be direct negotiations between Ukraine and Russia but there could be indirect negotiations through a third party. In Zelensky&rsquo;s proposed scenario, the third party will serve as an intermediary and any deal will only be with the intermediary, not between Russia or Ukraine. Zelensky suggested the UN could act in this role.<br>\nHowever, the Zelensky proposal is a non-starter for many reasons, but the biggest one is that warring states need to directly agree on ending a conflict.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2024\/07\/ukraine-war-will-end-in-surrender\/\">Stephen Bryen auf Asia Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wut, Frust und Trauer im Westen der Ukraine: Die Suche nach neuen Soldaten belastet das Land<\/strong><br>\nViele Ukrainer sind w&uuml;tend &uuml;ber die oft plumpen Versuche, Soldaten zu rekrutieren. Die Mobilisierung stockt. Das setzt auch jenen zu, die gek&auml;mpft haben oder weiter an der Front stehen. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die Ukrainer Unannehmlichkeiten des Alltags stoisch ertragen, bringt sie das Thema Mobilisierung in Rage. Versuchen die Mitarbeiter der Rekrutierungszentren, M&auml;nner in die Armee einzuziehen, kommt es regelm&auml;ssig zu lautstarken Auseinandersetzungen. Doch Kiew braucht neue Kr&auml;fte, um den Frontsoldaten eine Pause zu verschaffen, Verluste zu ersetzen und die Initiative von den Russen zur&uuml;ckzuerlangen.<br>\nDie Bereitschaft der Ukrainer, ihr Leben zu riskieren, hat allerdings abgenommen. Dass es keine begrenzte Dienstzeit mit anschliessender Demobilisierung gibt, verringert sie zus&auml;tzlich. Eine Umfrage des staatlichen Fernsehens ergab im April, dass nur 20 Prozent der 25- bis 59-j&auml;hrigen M&auml;nner bereit sind, einzur&uuml;cken. Eine weitere zeigte noch tiefere Werte. Die Milit&auml;rbeh&ouml;rden haben laut Medienberichten in den ersten vier Monaten dieses Jahres 94 500 Personen zur Fahndung ausgeschrieben, weil sie sich dem Wehrdienst entzogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/ukraine-krieg-mobilisierung-von-soldaten-wird-zur-zerreissprobe-ld.1834946\">NZZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Druck auf M&auml;nner im Ausland Wie die Ukraine per App rekrutieren will<\/strong><br>\nDie Ukraine braucht dringend mehr Soldaten, dabei soll eine neue App helfen. Auch in Deutschland lebende Ukrainer m&uuml;ssen sich registrieren. Was als B&uuml;rgerservice verkauft wird, ist wohl eher als Druckmittel gedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/ukraine-rekrutierung-app-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sawsan Chebli &uuml;ber den Gaza-Krieg: &bdquo;Ich war eine stolze Deutsche&ldquo;<\/strong><br>\nDie in Berlin aufgewachsene Autorin und SPD-Politikerin Sawsan Chebli ist pal&auml;stinensischer Herkunft. Der Gaza-Krieg hat etwas in ihr zerbrochen. [&hellip;]<br>\nwochentaz: Frau Chebli, wie geht es Ihnen angesichts des Kriegs in Gaza?<br>\nSawsan Chebli: Es f&uuml;hlt sich wie ein Albtraum an, da geht es mir wie Zehntausenden Pal&auml;stinensern, Arabern und Muslimen. Wir wachen mit Bildern von toten und verst&uuml;mmelten Kindern auf und gehen mit Bildern von toten und verst&uuml;mmelten Kindern ins Bett. Und von der deutschen &Ouml;ffentlichkeit erfahren wir kaum Empathie und Solidarit&auml;t, sondern Ausgrenzung, Misstrauen und immer &ouml;fter puren Hass. Es tut auch weh zu sehen, dass so viele Menschen, die sonst laut sind, wenn es um Menschenrechte geht und darum, Grundrechte zu verteidigen, zu Gaza schweigen. [&hellip;]<br>\nWie empfinden Sie die deutsche Debatte?<br>\nIch denke mir oft: In welcher Parallelwelt leben wir in Deutschland eigentlich? Viele Nachrichten kommen hier schlicht nicht vor, vieles ist einseitig und verzerrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Sawsan-Chebli-ueber-den-Gaza-Krieg\/!6017664\/%20\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Gaza ist ein schreckliches Verbrechen&rdquo;<\/strong><br>\nMit der Initiative &ldquo;Make Freedom Ring&rdquo; macht Geiger Michael Barenboim auf die humanit&auml;re Katastrophe in Gaza aufmerksam. Viele Landsleute kritisieren ihn daf&uuml;r. Ende Juli veranstaltet die Initiative ein Benefizkonzert in der Himmelfahrtskirche in M&uuml;nchen.<br>\nBR-KLASSIK: Herr Barenboim, &ldquo;Make Freedom Ring&rdquo;, so hei&szlig;t das Kollektiv aus K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstlern, das Sie ins Leben gerufen haben, um auf die aktuelle Situation in Gaza hinzuweisen. Was steckt jetzt hinter diesen Namen?<br>\nMichael Barenboim: Das ist ein Zitat des amerikanischen S&auml;ngers und B&uuml;rgerrechtlers Paul Robeson. Er meint damit, dass man die Freiheit sozusagen anderen &uuml;bertr&auml;gt. Dass man sie an andere Menschen weitergeben kann. Ich habe diese Initiative nicht allein gegr&uuml;ndet, es ist ein Kollektiv. Wir sind mehrere Musiker und K&uuml;nstler, die prim&auml;r nat&uuml;rlich auf die furchtbare Situation in Gaza und &uuml;berhaupt in Pal&auml;stina aufmerksam machen wollen. Und andererseits auch eine Rolle einnehmen, die in unserer Branche sonst &uuml;berhaupt nicht besetzt wird.<br>\nBR-KLASSIK: Was ist das f&uuml;r eine Rolle?<br>\nMichael Barenboim: Etwas zu tun! Es wird kaum bis &uuml;berhaupt nicht &uuml;ber die Situation in Gaza gesprochen oder etwas daf&uuml;r getan. Und wir sehen es als unsere Pflicht und unsere Aufgabe an, diese Rolle einzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br-klassik.de\/aktuell\/news-kritik\/michael-barenboim-pro-palaestina-let-freedom-ring-konzert-muenchen-interview-100.html\">BR Klassik<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Entmenschlichung von Pal&auml;stinensern im medialen Diskurs<\/strong><br>\nDer in Gaza lebende Fotojournalist Mohammed Salem wurde mit dem World Press Photo Award des Jahres 2024 ausgezeichnet. Das Foto zeigt die unbeschreibliche Trauer des Krieges. In einer Leichenhalle des Nasser-Krankenhauses in Khan Younis umarmt die 36-j&auml;hrige Inas Abu Maamar den K&ouml;rper ihrer toten f&uuml;nfj&auml;hrigen Nichte Saly, der mit einem Leichentuch eingewickelt zu sehen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/die-entmenschlichung-von-palaestinenser-im-medialen-diskurs\/\">die Freiheitsliebe<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Gaza: Krieg und Justiz<\/strong><br>\nDer Internationale Gerichtshof und der UN-Sicherheitsrat haben, beide mit verbindlicher Wirkung, einen Waffenstillstand im Gaza-Krieg gefordert. Doch Israel k&uuml;mmert sich nicht um die auch die eigene Regierung bindenden Entscheidungen. Die Anzahl der Opfer steigt t&auml;glich, selbst ausgewiesene Flucht- und Sicherheitszonen sind nicht vor gezielten Angriffen sicher. Wer nicht bei der immer wiederkehrenden und deprimierenden Aufz&auml;hlung der Opfer stehen bleiben will, sollte nach den Gr&uuml;nden f&uuml;r die vollkommen aus den Normen geratene Kriegswut fragen. Der Hintergrund der Kriegsziele und ihrer Motive mag da einigen Aufschluss geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/gaza-krieg-und-justiz\/\">Norman Paech in Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Joe Biden und die USA: Der Pr&auml;sident ist nackt<\/strong><br>\nJoe Biden m&ouml;chte im Wei&szlig;en Haus bleiben. Doch es kommt nicht mehr auf die Wahlen an. Sein Schicksal wird sich nicht im November entscheiden, sondern bereits im August.<br>\nDie j&uuml;ngste Debatte zwischen dem amtierenden US-Pr&auml;sidenten Joe Biden und dem ehemaligen Pr&auml;sidenten Donald Trump hat die oppositionellen Demokraten in Unruhe versetzt. So sehr, dass das Politduell in den CNN-Studios in Atlanta am 27. Juni 2024 den Anfang vom Ende der Karriere Joe Bidens bedeuten k&ouml;nnte.<br>\nDas entscheidende Momentum: Die gro&szlig;en Medien der USA bilden seit der ersten Debatte zur Pr&auml;sidentschaftswahl eine fast geschlossene Phalanx gegen den 81-J&auml;hrigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Joe-Biden-und-die-USA-Der-Praesident-ist-nackt-9784131.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Demokraten m&uuml;ssen einsehen: Biden ist nicht mehr tragbar<\/strong><br>\nHinter der Fassade zweifelt das Partei-Establishment der Demokraten schon lange daran, ob Joe Biden noch als Pr&auml;sident geeignet ist. Mit der TV-Debatte vom vergangenen Donnerstag ist diese Fassade gefallen. [&hellip;]<br>\nDas Ergebnis ist, dass aus einer lange schwelenden Sorge ein Fl&auml;chenbrand geworden ist. Man kann den Moment, in dem Biden die Debatte verlor, fast genau auf Minute elf in der Diskussion eingrenzen, als er auf die Frage antwortete, warum die Superreichen weiterhin so wenig Steuern zahlen, wo doch die Staatsverschuldung so hoch ist. In der Szene &ndash; die jedem bekannt vorkommen d&uuml;rfte, der sich fr&uuml;here Videoaufnahmen von Auftritten des Pr&auml;sidenten ohne Skript angesehen hat &ndash; endete eine zun&auml;chst anst&auml;ndig erscheinende Antwort (mit ein paar Stolperern) darin, dass Biden offenbar verga&szlig;, was er &uuml;berhaupt sagen wollte, abschweifte und letztendlich Nonsens von sich gab. Trump freute das Gestammel und sein wirres Ende sichtlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jacobin.de\/artikel\/us-demokraten-joe-biden-donald-trump-tv-duell-debatte\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wenn Trump der Navy befiehlt, einen Rivalen zu t&ouml;ten, ist er immun?<\/strong><br>\nMeinung Ein US-Pr&auml;sident genie&szlig;t bei bestimmten Amtshandlungen Immunit&auml;t, urteilt das h&ouml;chste juristische Gremium des Landes. Das Oberste Gericht erweist sich als Machtreserve des rechten Amerika &ndash; und &ouml;ffnet Donald Trump den Weg in die Autokratie<br>\nDas Oberste US-Gericht hat Donald Trump einen Weg gezeigt, in einer durchaus m&ouml;glichen zweiten Amtsperiode als Autokrat zu regieren. Mit sechs zu drei Stimmen urteilten die Richterinnen und Richter zu Beginn der Woche, ein Pr&auml;sident genie&szlig;e bei offiziellen Amtshandlungen Immunit&auml;t vor Strafverfolgung. Das l&auml;sst bef&uuml;rchten, Trump k&ouml;nnte im Wesentlichen machen, was er will, wenn er sein Tun als &bdquo;offizielle Amtshandlung&ldquo; verkleidet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/konrad-ege\/usa-das-oberstes-gericht-hat-eine-einladung-zur-autokratie-vergeben\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Urteil zur Immunit&auml;t: &ldquo;Supreme Court hat Trump freie Hand gegeben&rdquo;<\/strong><br>\nZwei Tage nach dem Urteil des Obersten US-Gerichts zur Immunit&auml;t von Ex-Pr&auml;sident Trump meinen Beobachter: Die Entscheidung wird die amerikanische Demokratie ver&auml;ndern. Von einem Dammbruch spricht US-Experte Finzsch &ndash; und sieht politische Motive.<br>\ntagesschau.de: Der Oberste Gerichtshof hat festgehalten, dass der US-Pr&auml;sident nicht &uuml;ber dem Gesetz steht, aber f&uuml;r zentrale, von der Verfassung vorgeschriebene Aufgaben nicht angeklagt werden kann. Er hat das mit der Gewaltenteilung begr&uuml;ndet. Wie stichhaltig ist in Ihren Augen diese Begr&uuml;ndung?<br>\nNorbert Finzsch: 2020 hat der gleiche Supreme Court entschieden, dass es keine pr&auml;sidentielle Immunit&auml;t gibt, und zwar in dem Verfahren, in dem es um die Freigabe der Papiere geht, die Trump in Florida in seinem Klo eingelagert hatte. Insofern stellt dieses Urteil eine vollkommene Zur&uuml;cknahme eines alten Urteils dar, das erst vor vier Jahren ergangen ist. Das ist bemerkenswert. Die Begr&uuml;ndung, die jetzt geliefert worden ist, ist eine flagrante Verletzung der amerikanischen Verfassung.<br>\ntagesschau.de: Wo sehen Sie diesen flagranten Versto&szlig;?<br>\nFinzsch: In diesem Urteil kommt das Prinzip zum Einsatz, dass der K&ouml;nig nicht falsch handeln kann. Das ist eine alte Diskussion aus dem englischen Verfassungsrecht, dass der K&ouml;nig wegen Handlungen, die er begeht, nicht vor Gericht landen kann. In der Amerikanischen Revolution ist das Prinzip abgeschafft worden. Der Oberste Gerichtshof f&uuml;hrt es jetzt durch die Hintert&uuml;r wieder ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-immunitaet-praesident-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>US-Geheimdienste in MV: Agenten wollten Nord Stream 2 verhindern<\/strong><br>\nDie USA h&auml;tten Nord Stream 2 am liebsten verhindert. Zeugenaussagen offenbaren nun, dass daf&uuml;r wohl auch Agenten direkt in MV eingesetzt wurden.<br>\nMitarbeiter von US-Geheimdiensten operierten offenbar direkt in Mecklenburg-Vorpommern, um die Fertigstellung der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 zu verhindern. Das geht aus Zeugenaussagen hervor, die am Freitag in der Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Klimaschutzstiftung get&auml;tigt wurden.<br>\nThomas Kr&uuml;ger, Obmann der SPD-Fraktion, teilt dazu mit, laut zweier Zeugen h&auml;tten Vertreter von US-Geheimdiensten sich bei Umweltverb&auml;nden f&uuml;r eine Verhinderung von Nord Stream 2 eingesetzt und ihre Unterst&uuml;tzung angeboten. &ldquo;Ein Vertreter der Geheimdienste habe sich auch mit einem Zeugen direkt vor Ort getroffen und seinen Einsatz u.a. mit US-amerikanischen Interessen begr&uuml;ndet&rdquo;, so Kr&uuml;ger weiter.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/regional\/mecklenburg-vorpommern\/us-geheimdienste-in-mv-agenten-wollten-nord-stream-2-verhindern-2654507\">Nordkurier<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.spd-fraktion-mv.de\/aktuelles\/pressemitteilungen\/krueger-amerikanische-geheimdienste-versuchten-in-mv-nord-stream-2-zu-verhindern\">SPD Fraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Didier Eribon liegt falsch: Le Pen punktet nicht bei Ex-Linken<\/strong><br>\nFrustrierte Arbeiter machen in Frankreich den Rechtsradikalismus stark? Mit dieser Erz&auml;hlung wurde Didier Eribon zum internationalen Star der Linken. Doch die Statistik gibt das gar nicht her. Die Geschichte eines Missverst&auml;ndnisses [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich st&uuml;rzte in Eribons Heimatort also nicht etwa die radikale Linke ab, sondern die traditionelle Rechte. Es zeigt sich hier nichts anderes als eine Stimmenwanderung innerhalb des rechten Lagers zugunsten Marine Le Pens und ihres Rassemblement National (RN). Noch eindeutiger ist das Beispiel von Fr&eacute;jus, der einzigen Stadt mit &uuml;ber f&uuml;nfzigtausend Einwohnern, in der RN den B&uuml;rgermeister stellt, wobei diese Stadt gerade dadurch auff&auml;llt, dass sie einen unterdurchschnittlichen Arbeiteranteil aufweist. Hier lag die KPF 1981 bei nur einem Prozent, w&auml;hrend sie 2022 im Bunde mit M&eacute;lenchon 15,4 Prozent erreichte. Die Le Pens waren 1981 in Fr&eacute;jus nicht angetreten, 2022 holten sie 35,5 Prozent &ndash; w&auml;hrend die b&uuml;rgerlichen Rechten von 45 Prozent anno 1981 auf 2022 nur noch 4,5 Prozent fielen, f&uuml;r Macron stimmten 22,5 Prozent. Auch hier wanderten die W&auml;hler nicht von den Links- zu den Rechtsradikalen, sondern wandten sich traditionelle Rechtsw&auml;hler noch weiter nach rechts. Die Fachliteratur unterstreicht diesen Effekt immer wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-didier-eribon-geschichte-ist-falsch-le-pen-punktet-nicht-bei-ex-kommunisten\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Friedenspreise an Anne Applebaum &ndash; eine Bankrotterkl&auml;rung<\/strong><br>\nDie Osteuropa-Expertin Anne Applebaum bekommt gleich zwei deutsche Friedenspreise. Wof&uuml;r? Das weiss niemand.<br>\n1936 erhielt der deutsche Publizist und Pazifist Carl von Ossietzky den Friedensnobelpreis. Er schrieb zeitlebens gegen Totalitarismus, Aufr&uuml;stung und Krieg an. Deswegen wurde er ab 1932 wiederholt verhaftet und gefoltert. 1938 starb Ossietzky im Alter von 49 Jahren.<br>\nIn Erinnerung an Ossietzkys unerm&uuml;dliche Friedensarbeit verleiht die Stadt Oldenburg seit 1984 im Zweijahresrhythmus den Carl-von-Ossietzky-Preis. Dieses Jahr ging er an die US-amerikanische Historikerin und Publizistin Anne Applebaum.<br>\nNun wurde bekannt, dass Applebaum im Oktober auch noch den renommierten Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche entgegennehmen darf.<br>\nDa stellt sich sogleich die Frage: Was hat Frau Applebaum denn Preisw&uuml;rdiges gemacht, um sich gleich zweifach f&uuml;r einen deutschen Friedenspreis zu qualifizieren?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/friedenspreise-an-anne-applebaum-eine-bankrotterklaerung\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neue &ldquo;Normalit&auml;t&rdquo; &ndash; Ein deutscher Friedenspreis f&uuml;r Anne Applebaum und das ewig &ldquo;gestrige&rdquo; China<\/strong><br>\nIn Zeiten der &bdquo;Zeitenwende&ldquo; frisst sich das Wendehalsvirus ganz ungeniert durch die graue Hirnmasse viel zu vieler.<br>\nInzwischen sind auch die Verleiher des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels &bdquo;neu normal&ldquo; infiziert. 2024 soll ihn Anne Applebaum erhalten, weil ihr Werk, so die Beurteilung des Stiftungsrates, einen &bdquo;eminent wichtigen Beitrag f&uuml;r die Bewahrung von Demokratie und Frieden&ldquo; leiste.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de\/alle-preistraeger-seit-1950\/2020-2029\/willi-weber\">friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de\/alle-preistraeger-seit-1950\/2020-2029\/willi-weber<\/a><br>\nSo tief sind die Preisverleiher selbst in Hochzeiten des Kalten Krieges nicht gefallen, banden sie doch diesen Preis ausdr&uuml;cklich an die Kant`sche Idee vom &bdquo;ewigen Frieden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/neue-normalitat-ein-deutscher-friedenspreis\">Petra Erler<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&laquo;Keine Medienfreiheit f&uuml;r Unethisches und Unsorgf&auml;ltiges&raquo;<\/strong><br>\nDie NZZ behauptet, Assange h&auml;tte sich &laquo;an journalistisches Ethos&raquo; halten m&uuml;ssen. Sie ignoriert dabei die Machtverh&auml;ltnisse. [&hellip;]<br>\nDie Enth&uuml;llungen von Verbrechen in Afghanistan, im Irak und in anderen Kriegen der USA h&auml;tten das Leben von Informanten gef&auml;hrdet, wird durchgehend argumentiert. Was nicht gesagt wird: Das State Department in Washington konnte nie beweisen, dass Informanten auf diese Weise tats&auml;chlich in Gefahr kamen. Auf Fragen von Journalisten antworteten die Beh&ouml;rden in der Regel mit Ausfl&uuml;chten.<br>\nDaniel Ellsberg, der die Pentagon Papers enth&uuml;llt hatte, sagte der BBC: &laquo;Das ist das Skript, das sie jedesmal aufrollen, wenn es ein Leck gibt.&raquo; Nicht die Lecks der Whistleblower br&auml;chten Menschen in Gefahr, sondern die Geheimdienste und ihre L&uuml;gen, so Ellsberg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/keine-medienfreiheit-fuer-unethisches-und-unsorgfaeltiges\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der CIA-Mordplan gegen Assange, Mike Pompeo und das Recht der M&auml;chtigen<\/strong><br>\nEs wirkt wie ein Hollywood-Film. Doch es ist real: Spionage, Verschw&ouml;rung, Mordkomplott. W&auml;hrend Gerichte bereits agieren, &uuml;bersehen Medien den Skandal weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Der-CIA-Mordplan-gegen-Assange-Mike-Pompeo-und-das-Recht-der-Maechtigen-9781002.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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