{"id":11771,"date":"2012-01-05T08:52:09","date_gmt":"2012-01-05T07:52:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11771"},"modified":"2016-05-11T11:13:52","modified_gmt":"2016-05-11T09:13:52","slug":"wulff-klammert-sich-an-sein-amt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11771","title":{"rendered":"Wulff klammert sich an sein Amt"},"content":{"rendered":"<p>Er setzt darauf, die Aff&auml;re um seine Person aussitzen zu k&ouml;nnen und er baut darauf, dass sich der Staub, der aufgewirbelt wurde, nach kurzer Zeit wieder legt. Wie sein Parteifreunde Kohl, der gesetzeswidrig seine Spender nicht preisgab, oder Koch, der der &Ouml;ffentlichkeit die schwarzen Kassen seiner Partei als &bdquo;j&uuml;dische Verm&auml;chtnisse&ldquo; vorlog, wird er mit dieser Durchhaltetaktik wohl auch durchkommen &ndash; selbst wenn es heute noch einige kritische Medienstimmen gibt. &bdquo;Wem es in der K&uuml;che zu hei&szlig; ist, der darf nicht Koch werden&ldquo;, war typischerweise der Schlusssatz in dem Interview, das ZDF-Hauptstadtstudiochefin Bettina Schausten und Ulrich Deppendorf, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, nach langem Schweigen Wulffs f&uuml;hren durften.<br>\nUnd die konservativen Parteivorsitzenden Merkel und Seehofer, die ihn ins Amt gehoben haben, springen ihm auch prompt zur Seite. Er ist und bleibt auch im h&ouml;chsten Staatsamt ein Pr&auml;sident von Merkels Gnaden und nicht der &bdquo;&uuml;berparteiliche, neutrale&ldquo; Repr&auml;sentant des ganzen Volkes.<br>\n<strong>Von Wolfgang Lieb<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nSeine Verteidigungsstrategie war klar erkennbar: Er wollte das Mitleid der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger r&uuml;hren. Das ging schon mit dem ersten Satz los: Er habe nie an R&uuml;cktritt gedacht, &bdquo;denn ich hatte die ganzen Wochen &uuml;ber gro&szlig;e Unterst&uuml;tzung von vielen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern&ldquo;. Von den zahllosen Kritikern sprach er nat&uuml;rlich nicht. Man m&uuml;sse seine Drohungen gegen&uuml;ber dem Springer-Verlag &bdquo;auch menschlich verstehen&ldquo;, wenn man im Ausland sei und mit &bdquo;Unwahrheiten in Verbindung gebracht wird&ldquo;. Wo wurde in der ihm offenbar peinlichen Enth&uuml;llung, dass er im nieders&auml;chsischen Landtag nur die Halbwahrheit gesagt hat, <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/drohanrufe-des-bundespraesidenten-sechs-fragen-die-wulff-in-wallung-brachten-1.1250209-2\">Unwahres berichtet<\/a> ?<\/p><p>Er habe sich als &bdquo;Opfer&ldquo; gesehen und sah sich in einer &bdquo;Schutzfunktion&ldquo; gegen&uuml;ber seiner Familie und seinen Freunden. Dabei ist er doch Opfer seines zu hinterfragenden Verhaltens. Er wolle &bdquo;nicht mehr in einem Land leben, wo sich jemand von Freunden keinen Kredit mehr leihen&ldquo; k&ouml;nne. Er habe Dinge einr&auml;umen m&uuml;ssen, die sonst niemand einr&auml;umen m&uuml;sse. Dabei hat er doch selbst den Fehler begangen, seit &uuml;ber einem Jahr nur scheibchenweise Tatsachen einzur&auml;umen, die sich nicht mehr unter der Decke halten lie&szlig;en. Er m&uuml;sse sich fragen, &bdquo;ob es nicht irgendwann akzeptiert wird, dass auch ein Bundespr&auml;sident ein privates Leben haben darf.&ldquo; Hat er aber nicht gerade &uuml;ber intime Home-Storys und Party-Fotos von sich und seiner neuen Frau seine Popularit&auml;t gesucht?  Es gebe auch Pers&ouml;nlichkeitsrechte selbst f&uuml;r Bundespr&auml;sidenten und deren Angeh&ouml;rige, ja selbst die &bdquo;Menschenrechte&ldquo; sieht er tangiert. Mehr Larmoyanz geht nicht. <\/p><p>Oder: &bdquo;Wenn man als Ministerpr&auml;sident keine Freunde mehr haben darf und wenn alle Politiker in Deutschland nicht mehr bei Freunden &uuml;bernachten d&uuml;rfen, sondern wenn sie bei den Freunden im G&auml;stezimmer &uuml;bernachten nach einer Rechnung verlangen m&uuml;ssen, dann ver&auml;ndert sich die Republik zum negativen, deswegen stehe ich zu diesen sechs Urlauben.&ldquo; Und er spricht dabei nat&uuml;rlich nicht &uuml;ber die Urlaube in den Villen seiner Unternehmerfreunde, sondern geradezu tr&auml;nenr&uuml;hrend &uuml;ber den Urlaub bei einer ihm bekannten Inhaberin eines S&uuml;&szlig;warenladens auf einer Nordseeinsel. <\/p><p>Er spielt auf den Menschen wie Du und ich an, der eben auch mal einen Fehler machen darf: &bdquo;Man ist Mensch und man macht Fehler.&ldquo;  <\/p><p>Das ist die T&auml;uschung, auf die die ganz normalen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in diesem Land hereinfallen sollen. Doch welcher &bdquo;kleine Mann&ldquo; erh&auml;lt schon einen privaten Kredit &uuml;ber eine halbe Million von einem Freund? Wer erh&auml;lt schon direkt von einer Bankzentrale einen Geldmarktkredit mit so <a href=\"http:\/\/www.iff-hamburg.de\/index.php?id=1976&amp;viewid=47806\">g&uuml;nstigen Zinsen<\/a> und wer aus dem gemeinen Volk kann schon die Villen seiner Unternehmerfreunde als Urlaubsdomizil nutzen? Das ist gewiss keine Frage des Neides, sondern, dass Wulff das alles f&uuml;r normal h&auml;lt, belegt, dass Wulff ein Repr&auml;sentant einer bestimmten Oberschicht ist, die ohne jeden Skrupel ihre Beziehungen nutzt und spielen l&auml;sst, wie es eben in dieser gesellschaftlich abgehobenen Gruppe &uuml;blich ist. <\/p><p>Und was schon im Privaten gilt, gilt vermehrt im Politischen. Das ist genau das beklagenswerte gesellschaftliche Ph&auml;nomen, das wir auf den NachDenkSeiten st&auml;ndig als die Vernetzung der sog. Eliten kritisieren, die sich gegenseitig die B&auml;lle zuspielen und skrupellos gegen&uuml;ber dem Rest der Gesellschaft ihre Interessen durchsetzen und sich ihre Privilegien sichern und absahnen, was abzusahnen ist. <\/p><p>Ob Wulff bleibt oder nicht, ist eine nachrangige Frage, aber wenigstens das sollten die Fernsehzuschauer gestern Abend doch gemerkt haben: Es ist nicht ihr Bundespr&auml;sident. Er spielt den Allzu-Menschlichen, der sich selbst Objektivit&auml;t und Neutralit&auml;t attestiert, der aber keinerlei Gesp&uuml;r daf&uuml;r hat, wie das bei all denen ankommt, die eben nicht dieser privilegierten Schicht angeh&ouml;ren. Zugespitzt gesagt: Er verh&auml;lt sich gegen&uuml;ber dem &bdquo;kleinen Mann&ldquo; wie Marie Antoinette im absolutistischen Staat: Wenn sie kein Brot mehr haben, sollen sie doch Kuchen essen.<\/p><p>Wenn wenigstens diese Erkenntnis beim &bdquo;gemeinen Volk&ldquo; h&auml;ngen bleiben w&uuml;rde, dann k&ouml;nnte diese Aff&auml;re ein Lehrst&uuml;ck sein. <\/p><p>Ansonsten hat man in dem Interview in den &bdquo;<a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/01\/04\/dlf_20120104_1905_0a2147cb.mp3\">Staatsfernsehsendern<\/a>&ldquo; (trotz der teilweise durchaus kritischen Fragen) nicht viel Neues erfahren. Wulff wiederholte seine verharmlosende Entschuldigung, dass er &bdquo;nichts Unrechtes getan habe, sondern nur nicht alles richtig war, was er getan hat.&ldquo; Er stellte sich selbst das Zeugnis aus, dass er &bdquo;mit Ausnahme der letzten drei Wochen&ldquo; w&auml;hrend der &bdquo;anderthalb Jahre&ldquo; (?) ein gutes Urteil &uuml;ber seine Amtsf&uuml;hrung habe. Dabei hat er doch &ndash; au&szlig;er netten Fotos mit seiner Frau &ndash; eigentlich nur S&auml;tze wiederholt, die er von seinen Vorg&auml;ngern abgekupfert hat. <\/p><p>Er meinte, dass sein &bdquo;schwerer Fehler&ldquo; mit dem Anruf beim Chefredakteur von Bild damit ausger&auml;umt sei, dass dieser diese Entschuldigung akzeptiert habe und er sich in seiner Erkl&auml;rung vor Weihnachten zum Recht der Presse- und Meinungsfreiheit bekannt habe. Wie hohl dieses Bekenntnis aus dem Munde eines der H&uuml;ter der Verfassung klingen muss, sp&uuml;rt Wulff gar nicht. <\/p><p>Ob er in dem Telefonat mit Diekmann tats&auml;chlich nur darum gebeten hat, mit der Berichterstattung &bdquo;einen Tag abzuwarten&ldquo;, kann nur der Bild-Chef selbst beantworten, warum es f&uuml;r diese harmlose Bitte aber solcher Drohungen bedurft hat, ist ein Indiz daf&uuml;r, dass auch bei dieser Aktion Wulff erneut zu verharmlosen versucht. Die Bild-Zeitung hat diese Behauptung im &Uuml;brigen schon <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bild-zeitung-widerspricht-wulff-bundespraesident-wollte-bericht-unterbinden-1.1251199\">dementiert<\/a>. <\/p><p>Wulff redet sich wie ein Winkeladvokat heraus, indem er an den gegen ihn erhobenen Vorhalten notorisch vorbeiredet. Es ist eine Sache, ob man von Unternehmerfreund einen privaten Kredit erh&auml;lt, die politische Frage ist aber doch, ob man auf eine Parlamentsanfrage mit einer halben Wahrheit antwortet. Er redet bei dem BW-Kredit nicht dar&uuml;ber, &uuml;ber welche Verbindungen er an diesen herangekommen ist, sondern spricht von einem &bdquo;ganz normalen Kredit zu &uuml;blichen Konditionen&ldquo;. (Vielleicht gehen Sie einfach auch einmal zu dieser Bank und verlangen die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/guenstiger-kredit-bei-der-bw-bank-einmal-wulff-bitte-1.1250024\">gleichen Konditionen<\/a>.) Er l&auml;sst die Frage gar nicht erst aufkommen, warum es ihm erst im November letzten Jahres eingefallen ist, diesen Kredit in ein langfristiges Hypothekendarlehen umzuwandeln und er tut so als w&auml;re es ganz selbstverst&auml;ndlich, dass er vor Weihnachten erkl&auml;rt hat, er habe &bdquo;inzwischen&ldquo; eine Umschuldung vorgenommen, obwohl er erst einen Tag vor seinem &ouml;ffentlichen Auftritt unterschrieben hat und der Vertrag formal noch gar nicht in Kraft ist. Er stellt sich als Unschuldslamm hin, indem er so tut, als verstehe er nicht, dass es sich weder f&uuml;r einen Ministerpr&auml;sidenten noch gar f&uuml;r einen Bundespr&auml;sidenten geh&ouml;rt, Vorteile von Freunden zu empfangen, w&auml;hrend es einem st&auml;dtischen M&uuml;llwerker verboten ist, zu Weihnachten ein kleines Trinkgeld von einem zufriedenen Kunden anzunehmen. Wenn solche Vorteilsnahmen &bdquo;nicht in Bezug auf das Amt&ldquo; geschehen w&uuml;rden, dann sei das eben eine private Beziehung, meint er, und leugnet damit, dass jede Vorteilsnahme eines Amtstr&auml;gers politische Abh&auml;ngigkeiten schafft. Nicht er habe dem Amt geschadet, sondern &bdquo;durch diese Art des Umgangs mit den Dingen hat man dem Amt sicher nicht gedient&ldquo;. Es sind also immer die anderen, die Schuld haben. Und dann behauptet er sogar noch, dass er &bdquo;durch eine ganze Reihe von Aktivit&auml;ten das Amt gest&auml;rkt&ldquo; habe. <\/p><p>Wulff meint &bdquo;Bew&auml;hrung&ldquo; bek&auml;me man nur bei einem &bdquo;Gesetzesversto&szlig;&ldquo; und h&auml;lt deswegen die Beschreibung, dass er ein Bundespr&auml;sident auf Bew&auml;hrung ist, &bdquo;f&uuml;r abwegig&ldquo;. Es geht dem Bundespr&auml;sidenten nicht um die moralische Frage, ob man als Amtstr&auml;ger mit seinen Handlungen der &bdquo;W&uuml;rde&ldquo; des Amtes entspricht, sondern nur um &bdquo;Fragen von Transparenz, von Darlegung und Erkl&auml;rung, um zu erkl&auml;ren, was ist und was war.&ldquo; Christian Wulff hat keinen Gesetzesversto&szlig; begangen, aber er verh&auml;lt sich wie ein Straft&auml;ter der meint, wenn er seine Tat zugibt, dann sei (in diesem Falle) dem Gesetz von Anstand und den Anforderungen an die Autorit&auml;t des Amtes Rechnung getragen sei. Er &bdquo;begnadigt sich selbst&ldquo;, wie Heribert Prantl so <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wulff-haelt-an-seinem-amt-fest-gnade-dem-praesidenten-1.1251047\">treffend schreibt<\/a>.<\/p><p><strong>Was bleibt nach dieser Verweigerung eines f&auml;lligen R&uuml;cktritts:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Man kann hoffen, dass die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger aus dem Verhalten Wulffs den &bdquo;Lernfortschritt&ldquo; erzielen, dass dieser Pr&auml;sident sie nicht repr&auml;sentiert, sondern dass er ein Repr&auml;sentant der herrschenden Eliten ist. Ganz allgemein wird das Ansehen von Politikern durch sein Verhalten jedenfalls in gro&szlig;en Teilen der Bev&ouml;lkerung weiter sinken.<\/li>\n<li>Wulff ist und bleibt ein Bundespr&auml;sident von Merkels Gnaden. Bisher jedenfalls ist die Bundeskanzlerin f&uuml;r das Fehlverhalten ihres G&uuml;nstlings in keiner Weise zur Rechenschaft gezogen worden. Sie h&auml;lt sich wieder einmal heraus und l&auml;sst sich lieber als die m&auml;chtigste Frau der Welt feiern. Ja, sie konnte sogar die geballte Macht des ach so kritischen Journalismus f&uuml;r Wochen von ihren schrecklichen Fehlern in der Eurokrise ablenken.<\/li>\n<li>Das Schlimmste aber ist, dass Wulff dem Springer-Verlag und der Bild-Zeitung die Gelegenheit bot, sich als Vork&auml;mpfer f&uuml;r die Pressefreiheit aufzuspielen und so tun konnte, als w&uuml;rden sie auch vor konservativen Politikern nicht klein bei geben. Dabei war die wohlfeile Kampagne gegen Wulff nur eine Machtdemonstration daf&uuml;r, wie die Medien und die &Ouml;ffentlichkeit mobilisiert werden k&ouml;nnen, wenn die Politik nicht nach der Pfeife von Springer tanzt.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er setzt darauf, die Aff&auml;re um seine Person aussitzen zu k&ouml;nnen und er baut darauf, dass sich der Staub, der aufgewirbelt wurde, nach kurzer Zeit wieder legt. Wie sein Parteifreunde Kohl, der gesetzeswidrig seine Spender nicht preisgab, oder Koch, der der &Ouml;ffentlichkeit die schwarzen Kassen seiner Partei als &bdquo;j&uuml;dische Verm&auml;chtnisse&ldquo; vorlog, wird er mit dieser<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11771\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[96,127,41],"tags":[1546,271,752,1540],"class_list":["post-11771","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundespraesident","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-medienanalyse","tag-ard","tag-springer","tag-wulff-christian","tag-zdf"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11771","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11771"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11771\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11773,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11771\/revisions\/11773"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11771"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11771"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11771"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}